Ein unbeachtetes Fragment aus Hierokles

Auteur
Praechter, K.
Publié dans
Berliner philoloische Wochenschrift
Année
1911
Sujet
FRAGMENT
Langue
Deutsch
Catégorie
B7 Hiéroclès
Numéro d'archive
6430

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GYRO PRARAEATER, RK. BERLINER PHILOLOGISCHE WOCHENSCHRIFT. |2. Dezemberee 1911] 1516 1616 [No. 48.] Wochenschr. f. klass. Philologie. No. 46. (1217) B.V. Head, Historia numorum. 2. A.(London). ‘Verdient hohe Anerkennung”. K. Regling. — (1221) E Nachmanson, Laute und Formen der magnetischen Inschriften (Leipzig 1903); Beitrüge zur Kenntuis der altgriechischen Volkssprache (Leipzig). ‘Besonnenes Urteil’. (1224) Sammlung der grieehischen Dialektinschriften, hrsg. von Collitz und Bechtel, III, 2,2--b (Göttingen). Notiert von P. Cauer. — (1225) H. Merguet, Lexikon zu Vergilius. Lief. 1—5 (Leipzig). ‘Ein brauchbares Hilfsmittel, doch mit Vorsicht zu gebrauchen‘. H. Belling, — (1231) A. Persii, P. Iunii Iuvenalis, Sulpiciae saturae. Rec. O. Iahn, ed. IV cur. F. Leo (Berlin). ‘Es ist kein Teil der Ausgabe, der nicht den sorgsam prüfenden Sinn und die bessernde Hand des neuesten Herausg. deutlich zeigte‘. R. Helm. — (1234) K. Woldt, De analogiae disciplina apud grammaticos latinos (Königsberg). ‘Dankenswert und gediegen'. A. Cybulla. — (1286) G, Leuchtenberger, Der Schuldirektor (Berlin). ‘Man kann recht viel aus dem Buche lernen’. Th. Opite. — (1241) E. Löschhorn, Die logaödischen Verse und Strophen bei den äolischen Dichtern und bei Pindar, Ergänzungen zn Westphal-Rossbach. — (1246) K. J. Neumann, Ein Brief A. Boeckhe über Lassalle. Steht bei H. ron Racowitza, Von anderen und mir, 4. A. 8. 118£. els twa yêpov Epnysy roy wprica dhoobpetan évauvnebelc Énrsp Enet zw ipcosdiv Te Ev tH mpd sod jp Tis Gong zoö véov Binpuptayv amenviyn zal Ömxpber Ser pui, adri mob. TEpay EYMPLOATO. Ò Der Sôdoxahoc, von dem der Gewühremann des ämoruy unterschieden wird, ist der S. 1 und 2 ge. nannte alexandrinische Neuplatoniker, der Gewährsmann selbst natiirlich der von Stephanos von Byzanz, 8. Bpuyuôves und Tapzuvi« und von Tzetzes Chil. VII 7164. erwähnte Mirabilienschreiber. Da von diesem die ®ufotopes das allein bekannte Werk sind, so wird man bis auf weiteres das Fragment eben diesem Werke zuzuschreiben und damit die Sammlung Müllers zu ergänzen haben. Das Bruchstück ist interessant, weil es in der Art, wie hier die Seelenwanderungslehre verwertet ist, die gleiche romanhafte Ausspinnung pythagoreischer bezw. neupythagoreischer Lehisätze zeigt, wie wir sio aus des Antonios Diogenes ünrèp Gotrnv amore kennen, letztere setzt Fr. Boll!) mit Wahrscheinlichkeit in die Zeit um Chr. Geb., und so wird man auch bei Hierokles zunächst an diese Periode des wiedererwachten Interesses für den Pythagoreismus denken dürfen. Für einige von Stephanos mitgeteilte Paradoxa hat Ed. Stemplinger?) wahrscheinlich gemacht, daß sie durch Favorin vermittelt sind. Sollte sich das auch für die unter Bouypives und Tapxuvix aus Hierokles beigebrachten Mirabilien bestätigen, so fiele dieser spätestens in den Anfang des 2. Jahrh. Aber Anhaltspunkte für die Annahme einer solchen Vermittelung sind hier vorläußg nicht vorhanden, und auch auf Grund des neuen Fragmentes und seiner Be. ziehungen zum Neupythagoreismus kann von einer auch nur einigermaßen sicheren Zeitbestimmung selbstverständlich nicht die Rede sein. Die einzigen festen Punkte für die Datierung des Verfassers der Qui. oropzg waren bisher dadurch gegeben, daß er Strabon zitiert und von Stephanos zitiert wird. Als Spätgrenze wird jetzt der selbst nicht sicher fixierbare Stephauos”) in willkommener Weise durch den gewisser datierbaren und wahrscheinlich auch älteren Revue critique. No. 39—43. (261) J. Capart, L'Art Égyptien. 2e série (Brüssel), ‘Wird große Dienste leisten’. (263) V. Schmidt, Choix de Monuments égyptiens. 2e série (Brüssel). ‘Ein gutes Buch’. (264) C. Küthmaun, Die Oetgrenze Ägyptens (Leipzig). ‘Gutgeführte Untersuchun g'. Aineias ersetzt, dessen Werk nach Wernsdorfs Berechnung‘) zwischen 484 und 533 und zwar, wenn G. Muspero. — (267) H. Thiersch, An den Rännicht alles täuscht, im früheren Teile dieses Zeitdern des römischen Reiches (München). 'Berukt auf raumes geschrieben wurde. sicheren Kenntnissen und beweist; ein wirkliches Ta- | 4) Philol. LXVI (1907) 8. 108. lent der Darstellung’. Af. Besnier. *) Studien zu den ‘Ebwxé des Stephanos von By(281) A. H. Gardiner, The Papyrus Anastasi I zanz, München 1902, Progr. d. Max.-Gymn. 8. 27H. and the Papyrus Koller (Leipzig). ‘Guter Anfang einer 3) Nach Paul Sakulowski, Philol.-hist. Beitr. Curt großen Publikation‘. G. Maspero. — (288) F. Sagot, Wachsmuth z. 60. Geburtstage überreicht, Leipzig 1897 S. 108 Anm. 1, ist sein Werk etwa unter Justin La Bretagne romaine (Paris). Wird sehr gelobt. (290) (518—527) entstanden. Ed. Stemplinger a. a. 0. S.6f. L. Le Roux. L'Armée romaine de Bretagne (Paris). setzt, wie mir scheint mit besseren Gründen, die Jahre ‘Sorgfaltig’, R. Cagnat. 538 und 573 ale Grenzen fest. . (325) C. Wessely, Griechische und Koptische *) S. Aeneas Gaz. et Zachar. Mit. ed. Boissonade p. Xf. Texte theologischen Inhalte. II. ‘Sehr nützlich”. K, Halle a S. Karl Praechter. Fitzler, Stsinbriche und Bergwerke im Ptolemäischen und römischen Ägypten (Leipzig). ‘Die Frage Erwiderung. ist gelöst, soweit sie gestellt war. G. Maspero. Die Redaktion der Wochenschrift fühlte sich aus Mitteilungen. Ein unbeachtetes Fragment aus Hierokles’ @trteropes. Nachtrag zu Müller, Fragm. hiet. Graec. IV p. 480. Bei Aineias von Gaza, Theophr. p. 19 Boiss., findet sich folgende Angabe: ‘O “Ispoxiig 82, ody 6 BiSdoxodos, GAR è mpaBadropevos tà Saupdoe, &morov wal roto mpoonev, Ove vloe firaipnade — Kepxupelog dè 6 véoc — perà Epastod Múpwvos Enka, wadapmobelorg dè tHe dc prinzipiellen Gründen wie aus Raummangel nicht’ der Lage, meine ausführliche Erwiderung auf die 1e sprechung meiner Imagines philologorum (No. Alp = Sp. 1800—1819) in extenso abzudrucken. Ich bin n her gezwungen, mich auf einige wenige Punkte 7 beschränken, und muß dabei nolens volens das Risi übernehmen,daf meine Nichterwähnung unberechtig pei Beschuldigungen undiudie IrreführenderBemerkung falsch gedeutet werden dürfte. . 1. Mein Rezensent behauptet, es sel falsch; Sen eine solche Sammlung „hier zum ersten Male geht