Zusatze und Berichtigungen zu meiner Abhandlung uber die enneadischen und hebdomadischen Fristen und Wochen

Auteur
Roscher, W.H.
Verschenen in
Abhandlungen der koniglichen Sachsichen Gesellschaft der Wissenschaften
Jaar
1906
Onderwerp
TIME
Taal
Deutsch
Categorie
C14 Numerologie
Archiefnummer
6149

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V. Anhang ]. Zusätze und Berichtigungen zu meiner Abhandlung über die enneadischen und hebdomadischen Fristen und Wochen. Bei dem engen Zusammenhang, in dem diese Abhandlung mit meiner Arbeit über die enneadischen und hebdomadischen Fristen und Wochen der ältesten Griechen steht, dürfte es nicht unangemessen erscheinen, wenn ich hier alles das nachzutragen suche, was sich mir seit der Veröflentlichung der genannten Arbeit an Zusätzen und Berichtigungen ergeben hat. Bei weitem die meisten und wichtigsten dieser Zusätze verdanke ich entschieden der Historia naturalis des Plinius und den Geoponica, die ich, um eine möglichst umfassende Übersicht über die Fristen des klassischen Altertums zu gewinnen, im Zusammenhaug kursorisch durchgelesen habe. Das Ergebnis war ein vecht erfreuliches, insofern die in den genannten Schriften aufgespeicherte Überlieferung sich als eine viel reichhaltigere und vollständigere erwies, als ich erwartet hatte. So darf namentlich die auf 8. 94 ff. vereinigte Samınlung von Zeugnissen für die Hebdomadenlehre zusammen mit dem sehon in den Enneadischen und hebdoinadischen Fristen dargebotenen Zeugnismaterial als eine unverächtliche Vorarbeit zu einer umfassenden Sammlung von Nragmenten der antiken Literatur weei £Bdonddog betrachtet und der Beachtung empfohlen werden. S. 4 Anın. 4. Zu denjenigen Gelehrten, welche die Heiligkeit der Siebenzahl auf die Siebenzahl der Planeten und somit auf die Astrologie der Babylonier zurückführen wollen ®°), kommen jetzt noch hinzu: Rızıım, Handwörterb. d. bibl. Alt. 2 Aufl. 11 (1898) 8. 1807f.; ler Vert. des Artikels „Sieben“ in Gmimas D. Wörterb. Bd. X Sp. 785/6; A. Jensmias, D. alte Test. im Lichte d. alt. Orients 8.861. J. Loru, D’annee celtique: Revue Celtique XXV (1904) p. 161 Anm. ı. Vgl. übrigens auch v. Hanser-Pimasraun, Jahrh. d. Literatur 124 (Wien 18.48) 8. 871 8.4 Anm. 5 füge hinzu: Vgl. „Pythagoras“ b. Gensorin. de die nat. 13 p. 22, 22. Huvısch: Pythagoras prodidit hune totum mundum musica factum ratione, septemque stellas inter caelum et terram vagas, quae mortalium geneses moderantur, motum habere enrythmon ete.... 165) Gegen diese Annahme sprielt — ubgesehen von anderen Gründen — namentlich auch die Erwägung, daß es für die Menschen der Urzeit unendlich viel leichter war, die Teilung des 28tägigen “Lichtmonats”’ in 4 siebentägige Wochen als die Siebenzahl der Planeten zu entdecken. Man bedenke, daß ein so geistvolles und scharf beobachtendes Volk wie das griechische die Siebenzahl der Planeten erst seit Pythagoras erkannt hat, und zwar, wie es scheint, auch nicht selbständig, sondern erst mit Hilfe der chaldäischen Astrologen. Auch steht die Siebenzahl der Planeten im Altertum nicht einmal allgemein fest, indem z. B. die Inder 9, die Birmanen 8 annehinen: Ennead. u. hebd. Fristen S. 35 Anm. ı 16 u. 117.

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W, I. Rosener, Zusätze zu Kap. ]: die dichomenischen, dekadischen, pentadischen, ogdoadischen Fristen und Wochen betr. S. 5 Anm. 6 füge binzu: 8. auch Bökten im Archiv f. Religionswiss. Vl (1903) 8. 102. S.5 Anm. 8 füge hinzu: Vgl. auch Wirken, Het tellen bij nachten bij de Volken van het Maleisch-Polynesische ras. Bijdragen to1 de Taal-Land en Volkenkunde van Nederlandsch-Indiö V Series Part I (ich verdanke diesen Hinweis der Güte W. Drsxeeus). Usensn, Dreiheit 8. 336, 3. 8.5 Ann. 8 füge hinzu: Nach Plin. h. n. 7, 60, 212 (vgl. Varno 1. 1. 6, 849) wurde bald nach dem Erlaß des Zwölftafelgesetzes bis zum 1. Punischen Kriege in Rom auch der Mittag und Abend (suprema) Öffentlich durch einen aceensus consulum auf dem Forum ausgerufen. S.5 Anm. 10: Hinter dem Zitat von Kuswer, D. babylon. Mondrechnung 8.46 #. füge hinzu: vgl. auch CGiszern, Beitr. z. alt. Gesch. I (1901) 8. 200 1. — 'Zu den antiken Zeugnissen für einen 28fägigen Monat kommt. jetzt noch Horapoll. hierogl. 1, 10 p. 12 (Luen.) tevrnv odv ev opeigav xarogigaz |d. Skarabäus] eig yiv xararidereı mi Nulgag Einocıontw, dv Doug ac ) Veh Tutguıg Ta Ömdern bodın wurde 2.0... Ti; Evpden ÖE Ru EiRooTh, Nuegg avolbag thv ogaigar eig Gdog Behksı, tadınv yüg rhv Nuloav vouiksı svvodor elvaı veAmuns xcl NAlov, Er Te al yEvecır »ocuov. — Eine 28tügige Frist bei Anpflanzung einer Zaunhecke erwähnt Diophanes in d. Ceopon. 5, 44, 2. — Auf einen 28- und 27lägigen Monat weisen wohl auch die 23 (27) naxatra, d.h. Sternhäuser des Monats bei den Indern, Arabern und Chinesen hin; vgl. darüber A. Wesee, D. vedischen Nachrichten von d. naxatra I == Abt. d. Berl. Ak. 1860 p- 3181. Derselbe, Indische Stulien 2 [1853| 8.237 1. Giszen, in d. Beitr. alt. Gesch.1 (1901/2) 8. 15. Löürwrien, Progr. d. Naunburger Domischule v. 1891 3.9 u. 17, der auch der 27 Töchter des indischen Golles Dakscha jredenkt, die der Mondgott Tschandra heiratet. — Hängen damit etwa auch die 28 (1><71 spartanischen Geronten und die 28 guten Geister zweiten Ranges unter Alturamazda (Lörnen a. a. 0.17) zusammen? Einen 27 tägigen Mondmonat der Babylonier ninunt auch Hoswer an (Aufsätze u. Abhdlgn. IIL, ı $. 460, München 1901). Zu 8.6 Anm. tı. Dem inferlunium (intermenstrunmn) der ömer scheint genau zu entsprechen dus antermenzaru der Umbrer bei Bücnerer, Umbriea p. 128f. — Bei den (iriechen hießen die Tage des Interluniums auch moooEAnvos nueger (Diopbanes in d, Cieopon. ı, 6, 2. Sotion, il. 7, 6, 5: uckora Er Teig mob Gehyung Nusgaig uerayyißer, rovriote in « ac BD jukon, Tele priv mv oehyvıw) oder auch duzAyvoı nusgcı (Sotion ib. 1, 13, ? u. 5, 10, 3) oder endlich amomounınoı = al anopgddeg yuigcı Hesych. s. v.; vgl.ih. s. v. dnorounet‘ Hukgcı rıvig, Ev als Yvolaı Ereloüvro Toig dronouneivig Peoig. 8. v. evrdowmelovg mulgas' tag amopgddug. Podior. 5. v. Eropoddes' Audgcı Emr& ofttas Grouaköusrer, Ev als Evayifovaı Toig vergoig... arayogsvöuerce nodg rer morkeıs. Beziehen sich die 7 anopgaöeg vielleicht auf die „Zuschlagstage“ (Epagomenen) des Kalenders oder auf die letzten 7 Tage des Monats? — Die Frage der dropgedeg verdient wohl eine eingehende Behandlung. 85.7 Anm. 13. Zu den Völkern, welche den Monat in zwei Hälften zu 14—15 Tagen teilten, gehörten auch die alten Kelten, s. J. Lorn, Revue Üel-

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XXIV, 1.) SIEBEN- in Neunzaun ın Kuwrus on, Myrimis D. Grikenen. tique 25 (1904) 8. 131. Vgl. auch Varko r.r. 1,37: Dies lunares quoıue observandi, qui quodammodo bipartiti, quod nova luna erescit ad plenam et inde rursus ad novam lunam deerescit. — Von I4lägigen Fristen trage ich hier folgende nach: Herod. ı, 84: Zuaidy Teooepeoxundenden Eyeveru nulon molioprounivo Kooisw, Kögos.. . mpveine To mern Fußdvrı Tod telyeog Öüge Öwoeıv. ib. ı, 86: Gobarıe |Kooisov| Freu Teooegeoxaldene xal resoepeonaldsx« Nuloag moioenndivre Aveßißuoe Em’ adımy |r. wvodr| röv Kooicov Öedeutvov nal dig intra Avdov ag’ auröv eides. Bedenkt man, welche Rolle die 7 tägigen und 7 jährigen Fristen in der (legendenhaften) (ieschichte der Perser spielen (s. Ennead. u. hebd. Fristen Anm. 112— 114), so wird man wohl geneigt sein, auch in der Geschichte des Kroisos solche anzunehmen. — Aristot. de an. hist. 6, 4, 3: Eyava dE yiveraı [ed ger xol ul Touyöves| dena zul terranag nuloag, va Enwdleı ühlag rusavdrag' Ev Eriguug ÖE Ölna Kal terragsı mıeguürcı %. 1. A. Florent. in Geopon. 14, 7, 13: mevragod uevror dei Gvıoov elvaı Tov &gıduov (d. Hühnereier) xal abkavoutung tüg GEANVNg vnoudeve, rovrou uerk vhv yEvvor (= Interlunium) Eog ıÖ° vis oeAjvng. — Demoer. ib. 17, 14, 3 (Rezept bei einer Krankheit der Rinder): &&gog deyouevov eis ro morov av Bowv Emi 6’ nal 1’ utgug Eußdhkeın oxllAns #ul Sduvov Silns. Ähnl. Leontin. ib, 18, 13, 2 (bei einer Krankheit der Schafe): Zapos ... dozoutvov MAsklopuxov Ögeov... To norw nıxteov Emil ıÖ" Aueoag. Plin. h.n. 37, 98: Aiunt ab Aesthiopibus hebetiores [carbunculos]| in aceto maceratos XIV diebus nitescere, totidem mensibus durante fulgore. — Nach Tuuvicuus, Gau- u. Markverfassg. in Deutschland 62—80 waren die mittelalterlichen Y'risten in Deutschland häufiger ıy4 tägig als 7 lägig; vgl. Lürricn a. a. O. 8.17. Müruennorr, Altertunısk. 4 8.641f. Knorr, Z. Gesch. d. typisch. Zahlen in d. deutsch. Lit. d. Mittelalt. Leipz. Diss. v. 1902 8. 691. — Istägige Fristen: Cato r. r. 113: sinito dies XV operta [dolia] antequam oblinas. — Vareo r. r. 1, 64: id |vas| quidam sie solent tueri diebus XV. — Diophan. in Geopon. 10, 23, 6: agdereı Eri yuegag ıE'. — Florentin. ib. 12, 25, 6: ö d& xugmög Tod Kypivv nuyydvov mivöusvog Eni nulgag ıE' Fußova pdelgeı. Geopon. 7, 24, 2 (Rezept neuen Wein alt erscheinen zu lassen): x«i segıgeloag |d. Gefäß] Eucov jutoug denunevrs, ein Grolfug yo® ». r. A. Üeopon. 5, 44, 6: Anuöxgırog 08 Pycıv doxoutvov Eugog Eng ıE Nusgw» Kulwg Pvrsvscdeı Po«yuov Tov Toumev Tudtov. Pliu. n. h. 17, 136: communis quidem Italiae ratio tempora ad bune modunı distribuit: ... piro autumnum, ita ut brumam quindenis nec minus diebus anteeedant,,.. nucibus, iuglandi et pineae et avellanae et Graecae atyue castaneue a Kalendis Martiis ad Idus easdem dd. i. v. ı. bis 15. März!). ib. 18, 241: |fabanı] florentem utique XV primis diebus non attingere 18, 249: In hoc temporis intervallo XV diebus primis agricolae rapienda sunt ea, quibus peragendis ante aequinoctium non suffecerit. ib. 17, 127: olivetum diebus XV ante aequinoetium vernum incipito putare, ib. 32, 40: hanc testudinem quintadecima luna [also b. Vollmond] capi oportere, ut plus pinguium reperiatur. Zu 8.7 Anm. Ig: Über die (“fortrollende’) Fünferwoche der Babylonier handeln auch H. Wınckter, Forsch. II, griff. u. A. Jeremias, D. alte Test. ete. S, 86. Zu S.7 Anm. 20: Eine Spur der alten Fünferwoche der Perser hat sich wohl auch erhalten in der von Herod. 3, 80 erzählten Geschichte, wo es heißt: Evrdg mevre Ausokov dyevero 6 Bögußos (vgl. auch Herod. I, ı in der persischen losage: ndunın 9 Exın Nuson Eeunolmutvov op oyeddv dndvrwv &Adelv ’Iodv...). Hierber gehören wohl auch die den Anbau der aus Medien (Persien) stammenden

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W. 1. Roscıer, ISIN, 1. Luzerne (mediea, medicago) betreßenden Vorschriften bei Plinius 18, 143: Solmmi, in quo seratur, .. . subigntur anlannno, mox aratım et occatum intezitur erate iterum ac tertium, quinis diebus interpositis el. finso addito. Ans einer ähnlichen Quelle stammt wohl auch des Plinius Notiz über die Elefanten (8, 13): Pudore numyuaın nisi in abdito coeunt, ınas yuinquenanis, fewina devennis. Initur autem biennio, quinis (ut ferunt) cuiusqve anni diebus, nee amnplius. Die Anhänger Zoroasters halten die Mahlzeiten für die abgeschiedenen Verwantten in den letzten 5 Zusatztagen d. Jahres und an den 5 vorhergehenden (Tynon, D. Anfünge d. Kultur 2, 36 wit Literaturangaben und Sawrort, D. Speisuug d. Toten, Jahresber. d. Gynin. z. Dortinund 1903 8. 50* u. 50”). Cliares b. Atlı. 538". 7u 8.7 Anm. 21: Solche Fünferfristen finden sich außerdem noch hei den Mongolen (Lürrscn, Jahresber. d. Domgyninas. zu Naumburg 1891 8. 24; vgl. “Globus’ 1890 Nr. 14); Ostjaken (Sawronrı a. a. 0. 30%); den Santals in Bengalen (Sawrowı 30°); den Bewohnern der Banksinseln (a. a. O. 36"), den Tongkinesen (a. 2.0.53”); den Grönländern (a. a. 0. 59”), den Bewohnern der Lepersinsel (a.a.0. 33”). Nach ägyptischer Auftfasssung wurden ie tieier schwanger in den letzten 5 Tagen des Jahres, den Epayumenen (Horapoll. 1, 11 und Tzetz. Chil. 12 cap. 439). Über die pentadischen Pristen der Griechen s. unten am Ende von Anhang I. /u 8.8 Anm. 2? füge hinzu: 8. auch Bovens-Isorsrce, Wastrol. greeque p- 477, 2 und J. Lo, S’annee eellique in dd. Revne Gelt. 25 (1904) 8. 132, der auf den wytlinos, die 8 Nüchte der Bewohner van Wales, verweist. Aus der Btägigen Woche der alten Römer scheinen folgende Stägige Fristen hervorgegangen zu sein: Africanus in d. Geopon. 2, 18, 3: el Ö& awexlvovg notaulong... eis dd Parwv Edans Huloas Örta... (= “Demoer.’ ib. 10, 89, 1). Apulejus ib. 8, 38: Bedle eig sBorcor menegı ÖAörAnpor aui anorgsuiöus eig Tb 050g Nutoas arm odrw ye®. Vaxumos ib. 10, 12, 3 (bei der Anpllauzung von Pistazien): #al xotgloeı Tv FORo0v Emrigicui TE zui yugbore. rel Errusheioder norilortes rag’ Nulgug bnti nal did Tor Toor dmuopfyyer nahen. ib. 11, 30, 3 (über Anpllanzung von Epheu): ul twig ölkwg rod nıccod Emiyeouding di Nuco@v örrm. Vopiseus Prob. 8: [equus], qui, quantum eaptivi loquebantur, centum al diem milia cwrere diceretur ita ut per dies oeto vel decem continuaret. Mit der altrömischen Woche von 8 Tagen hüngt wohl auch der 8 jährige Wallenstillstand mit. den Äquern zusammen, vgl. Liv. 4, 30. Zu 8.8 Anm. 24: Den ıotügigen Wochen der alten Ägypter entsprechen wohl auch deren 10 jährige Fristen: Herod. 2, 111: dexe... Freu elvel wiv (dev Sohn des Sesostris) zugp4ör; vgl. aueh ih. 2, 324 (10- und 20 jährige Fristen b. Pyramidenbau). Zu 8.8 Anın. 27: Außer bei den genannten Völkern lassen sieh dekadische Fristen und Wochen auch noch nachweisen bei den Germanen (selten: Tuuvruus, Gau- u. Markverfassung 8. 221 f. Löürren aa. 0.8. 26f. Knoer, Z. Ciesch. d. typ. Zahlen in d, deutsch. Lit. d. Mittelalters. Leipz. Diss, 1902 8. 58. Grimm, Rechtsalt. 216£.); ferner bei den Khands (in Bengalen: Sarronı a. a. 0. 31"), den Birhors (ib. 31®), den Galela und Tobeloresen der Insel Halmnhera (ib. 36%), den Teton-Sioux (ib. 57”). Nach indischem Glauben steigt die Seele die ersten 10 Tage nach dem "Tode an einem Faden herab, um zu trinken (ib. 43°). Über rotägige Fristen der heidnischen Russen bei Bestattuugsgebräuchen s. J. Grins, Kl. Schr. 2 8. 290,

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XXIV, 2) Sırses- u. Neunzann am Keßrtes ir Myrmus 9. Griscnen. 8. 10 Anın. 32 füge zu den Beispielen für 9 yersaf hinzu: Ovid. M. 7, 274: ora caputque novem cornieis saecula passac (Meden beim Verjüngungszauber). Suid. s. v. Oggeög... yEyove dE mob 10’ yerchv rov Tooixar, zul pası nadırıjv yeveodar würov zlivou' Buovauı ÖE yersay Evvio |d. h. also 360 Jahre! 8. Hırzen, Sächs. Ber. 1885 8. 36 1.], od d& ı@’ Quer. Zu 8.12 ff. führe ich noch folgende Beluge für rotägige Fristen bei den Griechen u. Römern an: Hesych. r&cıa ige’ ae Erieisıe, of dE Ta Nukoag dena ürregßeßynöre. — Herud. 6, 58: Emeiv dE Ycaypamcı |die Lakedämonier ihre Könige] ayuon Ökra Yusplwv oix lörarei up. ib. y, 8: ruüro ÖE Au ini dena Nuegay Enolzuv [od &pogoı r. Aaneö.|. Liv. 39, 9: X dierum castimonia; vgl. 39, 11: X notes (bei der Feier der Bacchanalia; s. jedoch oben Anm. 134 u. A. Moxumses, Feste d. St. Athen 313, 2). Attische Inschr. (d. 4. Jahrh. vor Chr.) b. v. Prorr, Leges sacrae p. 48 2. 3: dere nueewv. Kret. Inschr. b. Coruırz, Dialektinschr. nr. 5040 2. 42: neo dnegäv dena... ib. 5100, 13: rar ÖEr' auegäv (vgl. ib. 5100, 14 Ev Aulouıg Inarı). C. I. Att. 3, 73, 19 (n. 3, 74, 6): Unreinheit intolge Berührung eines vexgög dauert im Menkult 10 Tage (= attische Woche?). — Über ıotägige Fristen im attischen Recht s. An. Scuxwr, Jahrb. f. el. Philol. 1885 $. 719 u. Anm. 10, — Aristot, wol. Adv. 39: Tv 0 anoygapnv alu roig Bovlonevong Foızeir Toig tv Eruidyuoücın dp’ 15 Av Önöcwcıw tobg Opnovg Ö[ex|e Nuzoör, mv 0’ EEolayowv einocı, toig Ö anodyundoı Eneıöcv Emubyufjoooı aurd tavrd. — Nach diesen Analogien sind IOtügige Kristen auch in die Senatuskonsulte der Römer übergegangen: Sall. lug. 28, 2: uti [legati| in diebus proxumis X Italia devederent. — ib. 38, 9 (Vorschlag des Jugurtba): uti [Aulus] diebus X Nunuidia decederet. — ib. 75, 3: frumento dierum X. — Eine ziemlich bedeutende Rolle spielen sotägige Fristen in der griechisch-römischen Landwirtschaft: Varro r. r. 2,7 p. 188 ed. Bip.: In decem diebus secundum partum cum matribus in pabulum prodigendum. — Varro r. r. 2, 2 p. 169: circiter X dies cum praeterierunt palos olligunt. — ib. 2, 7 p. 189: Quod |[farraginen dare equulis] diebus decem facere oportet. — ih. 2, 7 p. 189 (vom Fohlen): quod yquarto die feceris [ordeum dare] in eo X diebus proximis manendum. — ib. 2, 9 p. 225: cum iam X dies pavonina |ova] fovere coepit. — ib. 2, 4 p. 178: (von d. Schweinen): A partu decem diebus proximis non pröducnunt ex haris matrem ... praeteritis devem diebus sinunt exire parlum... ul, desiderinm ferre possint parentis [porci] ... X diebus assequuntur. — Geopon. 9, 20 (Rezept): dn69ov zis xegduorv nukoug 1”. — ih. 0, 25, 4 (Rezept): werw ı" nuegag. — ib. 10, 75, 14£.: did 97 ned ı’" nuso@v Auußavecdee 1& Evdtuore. — Demoer. in Geopon. 5, 50, I: zayoieoug BuAusoiovg un FAurrov db zöv Öfxe« |s. ob. Anm. 33] eig &yyeiov ... Eußehe nei nwudong anbdov Ev ünalden, va Huck Eri nuloag Öle (vgl. Hesiod &oya 609 fl.). — 10, 89, 1: xugnivovg dene Eis Bdng BaAıv Euoov Mulgug 7 nal dnödov... HuEoag u”. — Üeopon. 14, 22, 4: r& dt veorne [r. yyv@v] zeig notes |dExe] Nutonıs Foo meveıw yon. Vgl. Colum. 8, 14, 8 p. 351 Bip.: is, dum exiguus est, X primis diebus pascitur in hara clausus. — Plin. h. n. 9, 134 (1otüg. Frist bei der Purpurbereitung). — ib. 17, 190 (10täg. Frist bei der Behandlung der Weinstöcke). — ib. 27, 120: Perielymenos ...lienem ... absumit, quod intellegitur a decimo statim die. — ib. 8, 205: Diebus X circa brumam [5 vor, 5 nach der Bruma!] statim dentatos [sues] nasei Nigidius tradit. — ib. 10, 147: a coitu X diebus ova [d. Vögel] mıaturescunt in utero. — ib. 34, 175: [Psimythium] fit et alio modo addito in urceos aceti plumbo obturato per dies X. —

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W. Il. Roserer, INNIV, 1. 19, 15: Asia e genista facit lina ad retia praeeipua in piscando durantia, frutice madefaeto denis diebus. — ib. 13, 106: Vinum (d. i. der ägyptisehe Lotoswein) ultra denos dies negat durare idem Nepos. — ib. 14, 113 (bei der Bereitung von Honigmetlh): alii diffusa ita decimo die oblurant. — ib. 7, 41: a sonceptu deeimo die dolores capitis, venlorum vertigines tenehraene, fastidium in eibis... indices sunt hominis inchoati. — ib. 9, 134: decimo die (b. d. Purpurbereitung) vellus elutriatum mergitur in experimentun. — ib. 10, 151: ova incubari intra X dies edita utilissimum. --- ib. 17, 64: Mago iubet... amygdala...denis diebus adayuari. — Öppian b. Geopon. 20, 10: aIux wösyov [als Speise f. Fische] ... Beide eig außuvıov zul Eaoov ni yulous ı', ed’ ds aurö Öeitufe. — Marcell. de med. p. 12, 34 Helnr.: primum est ut deeimo quome die te abstineas a vibo et potione. Hier reihe ich folgende Belege für romenafige und ıojährige Fristen an: Plin. h. n. 8, 177: pariunt |vaccae] mense deeimo. Varro r. r. 2, 5, 13 p. 183 Bip.: Vaccae... mensibus deeeim sunt praegnantes. Aristot. h. an. 6, 21,2: nösı dE Evvia uijvag, dendro dk tinter. "Evior dE Öusygvelboria bene unjras ade uegokeydöv. Vgl. auch Colum. 6, 24, 2 (deeem mensibus). Geopon. 17, 10, 3.16%) Hesych. dex@ögonor' of dena Er Ev rois andgdoı Noryröres; vgl. O. Münuen, Dorier 2, 304. — Die delischen Tempelfelder wurden in der Regel auf ı0 Jahre verpachtet: Paunv-Wissowa unter Delos Sp. 2480. — Aristot. 48. mod. 47: Eotı dE Tov ulv olmıav Ev E’ Freciv dodyay vv muav Errudodver, tor dE ywglav Er dere. — ih. 47: Eorı ÖE zei rovrw» |r. reuevor]| 7)... wiodwars zig Er dene. — ib. 4: 1eoürro....züg 0’ lag doyig (ray) Eidrrovg x rar ünde nupegonkroı, Groaryoog ÖE nel innipguvg vVbolav dropulvovrag vba Elertwv N Eraror uvor &evlouv nal neidug Er yunerig yuruunog yrnvlovg mio dena Fr yeyorotas. — Dio Cheys. or. VII p. 233 R.: Emi Öle nv or Fra) nooise dyovror...Eav ÖE us EEvog yengyü, mevre Ey, el olror undlr morelovvror. — Mehr über die dekadischen Fristen der Athener in den Ennead. u. hebd. Fristen 8. 121. Anın. 39* bis 441) — Varro rn. 2,7 p. 186 videndum, ne sint [equae] minores trimae, 166) Gehören hierher auch die 10 Monate des altrömischen (romulischen) Jahres und solche Zehnmonatstristen wie die bei Polyb. 32, 13 erwähnte? 167) Bei dieser Gelegenheit: möge darauf hingewiesen werden, daB überhaupt die Athener der historischen Zeit einen förmlichen Kult der Zehnzahl getrieben haben, wie man schon aus den zahlreichen Zehnmännerkollegien usw. erkennt, von denen Aristot. od. 49. berichtet; vgl. eap. 4 p. 3, 22 ed. Kaıser-Wir. deze urör. 8 pP. 7, 19 Eudory Öera. 21 p.22, 29 Ötxa Yuidg. p. 23, 10: Öfra [user] per r@v nepl ro Goru, Ödnu db Tig napadlag, Öena ÖE tüs meooyeiov. Öin« mooßoiklwv. 29 p. 32, 18: 249 p. 33, 24: dena &rdgay bmg Terrugixovre Ern yeyovötes. 30 pP. 34, 7: raglaı rwv depur dere. ib. p. 34, 9: zul legomowde nal Emiuehntäg dena Enarögovg. 31 p. 35, 21: Eikadın Ölna Avögaz xal yonuperea« todrorg. ib. 35, 25 Quldgguvg Öfna. 32 p. 36, 17: uere ow dena av wiroxgarspwv. 34 P. 37, 15 robg Era Grourmyoig. 35 p. 38, 22: tod Heigpareoug kpyorrag dere. 38 p. 41, 5: algoüvraı dt dena TÜV molırwv wiroxpdrogng Emil mv Tod nolduov xurdlvcıv (vgl. ib. p. 41, 20 u. 21). 46 p. 51, 1: dena Ävdgag ... toıponoodg. 47 pP. 51, 6: of ruulaı rüg 'Adıwäg eloi uiv dexu. ib. p. 51, 12: of nwäytei Öfna. ih. 51, 25: dene yonupareia. 48 p. 52, 18: anuöinru Ödae. p. 53, 4: Aoyıorag..... dere. p- 53, 6: sößlvoug Eva zus puläs Endoryg (= Öfre). 49 p. 54, 8 Harekopeig... dena. 501.55, 5: leoßv dmioxevaorel, Öeru Üvdges. p. 55, 8: dorurduo. denn,

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XKIV, I | SIEBEN- I NEUNZaAlı. ım Kinres ve. Myrin's np. Greene. inajores decem annorum. -— Absyrt. b. Geopeon. 10. 1, 1: Tag Udeius Innovs ... Eva yon... TO yuor@ wire vewrigus Erav y', wire ngeößuregag ray ı'. —Virro rn. 2,5,13 p.183 [= (ieopun. 17, 10, 2|: plerauque [vaccae| pariunt in decem aunos. — Plin. bh. un. 11, 69: alvos [apium]| nunquam ultra decem annos durasse proditur. — ib. 14, 70: nanı Pompejanis [vinis] summum decem annorum inerementum est. — ib. 8, 171: ad tales partus |mulorum] vsuas neque yuadrimis miuores neque decennibus majores legunt. — ib. 8, ıyy: vita longissima [ovium| anıi X. — ib. 8, 13: cocunt [elephauti] mas quinquennis, feınina decennis, — ib. 8, 28 (von d. Elefanten): decem annis gestare in utero vulgus existimat. —- ib. 10, 178: vivunt Laconiei [canes| annis denis. — Auch dio Etrusker hatten ı0jährige Fristen: Plin. 2, 139: existimant non ultra X annus |[fulmina] portendere privata, publiea uon ultra trieesimum ammum. — ib. 17, 47: ea [alba] non diutius annis X prodest. Zu 8. 13 Anm. 44 und 8.71 Anm. 203: Zu der kleinen Sammlung dedekadischer Fristen kommen jetzt noch folgende hinzu: Cato r. r. 162: post diem omnino duodecimum pernmas eximito. Varro r. r. 2, © p. 185 Bip.: duodecimo Jasini]| meuse conceptum seinen reddunt. ib. 2, 7 p. 187: duodecimo meuse die deeiniuv alunt nasci [equos|. ib. 2, 1 p. 162: equa veutrem fert XIl m=nses (ebeuso Plin. h.n. 8, 163). ib. 2, 8 p. 191: item in ventre est [mulus aut hinnus]| menses duodeeim. Plin.h.n.y, 41: non ante «dnodeeimum diem dedueit [die Robbe] foetum in mare. ib. 16, 248: Siecanlur [acini] deinde et aridi tunduntur, ac eonditi in zequa putresenni duodenis fere diebus. ib. 31, 24: sieeantur [tres fontes Tamariei in Cantahria| XL diebus, aliquando vicenis. ib. 35, 36: Sinopidis Pontieae selibra silis lueidi libris X et melini Graeciensis duabus ınixtis Lribisque una per dies XI leueouphorum fit. ih. 25, 75: eos qui biberint eamı |uymphaeam| duodecim diebus eoitu genituraque privari. ib. 25, 83: tradunt bis duabus herbis [Scythica et. Bippawe| Seythas etiam in duodeucs dies durare in fame silique. ib. 27, 143: durat . . centaureum non ultra Xll annis, peucedanum VI (= die Hälfte). ib. 8, 83 (von d. Wölfen): dies, yuibus eoeat töto anno non amplius duuderim; vgl. Aristot. de an. hist. ©, 35: yuci navrray rodg Almovg Ev Öwderg Yelguuy tod Eriwvrod ılareıw' tudrov ÖE Tiv alter Er wuido Akyuvaır, ot Ev tocwvrury Nukouıs mv Ayo nagsxönoev EE P- 55, 13: önwy Wr xorguAoyar undeis Evrög den“ sradlov Toü teiyuvg naraßadel röngor Eriuelodvrer. 51 p. 55, 20 dpupavguoı, mevte ubv eis Lleigada, € 6° eig &otv. P. 55, 24: uergorduor [dere]. p. 50, 1: vrrupikanssg aAngwroi ı'. p. 56, Y: £urogiov 6° Emueiyrag dfxu aAwoöcır. 53 P- 57, 14: au ru uw nlyar Ölxe Ögayuov wörorekeig eloı xelveıw. 54 p. 59, 5: Auyıszüg dena Hui GvVr1YOgDVg Todroig dfxa. p. 59, 13: Anoriveree ÖE Hal Toüro denankovv... 15: v0 dt dexankovn ol dimkoöree. p. 60, 4: levonowds Öfxa. ib. 7 Amor ÖE xal Eregoug dexe. 50 p- 63, 3: 008... 6 Öjwog Exeiporova dira övrag (= r. dmiueintag). 59 p. 67, 11: Öfnarog 6 6 yonumarevs 6 ra» Beouoderor. 60 p. 67, 14: aBlodtrug Öfxe. 61 p. 69, 3: rufıdoyovg dena, Eva tig pulög Enaseng. ib. 11: @uldggovg (ı’), Eva ng gvlnjs. — Nach diesen Analogien beurteile man das römische Institut der Decemviri, insbesondere das der X viri legibus serihundis, qui decumo die ius populo singuli reddebant (Liv. 3, 33, 8; vgl. 3, 31, 8: missi legati Athenas Spurius Postumius Albus A. Manlius P. Sulpieius Camerinus |die späteren X viri! 8. 3, 33, 5], iussique inelitas leges Solonis deseribere ete.). Abbeandl. d. K. 8. Gesellsch. d. Wisseusch., phil.-hist. Kl, XXIV.

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W. Hl. Rosen, “Preppogewv eis Sido»... jdn dıerelovr. INNIV, ı. Plut. Iıyk. 10: yeröpevor dE Öwdexwereig are gırorez Gieopon. 8, 42 (ltezept): Zußgefov mw oge Ei uegus ıß". — ib. 3, 10, Y: nera dE juloug ıB @wöoer dig. — llierher gehören wohl auch die sugen. „Zwölften“, d. I. die heiligen ı2 Nächte (Tage) der Germanen !°) und Kelten, die, am Schluß des alten und am Anfang des neuen Jahres stehend, für die tieschehnisse der folgenden 12 Munate bedeutungsvoll sind und zugleich, wie ueuerdings J. Loru, Revue Geltique 25 (1904) 8. 118 ff. erkannt hat, 12 Zuschlagstäge (= Epagomenen) darstellen, die, im Laufe von 2, Jahren addiert, eineu Schaltinonat von 30 Tagen ergaben, der dazu diente, die Differenz zwischen dem alten Mondjahre (354 Tage) und dem Sonnenjahre von 366 Tagen auszugleichen. — Bei dieser Gelegenheit kann ieh mir nicht versagen, hier auf F. BoLLs interessanten Nachweis von dodekadischen Fristen und Jahrescyklen bei den Babyloniern aufmerksam zu machen. BorL sagt in seiner „Sphaera“ p. 336 darüber: „Vou dem ersten Gliede dieser Zeitrechnung, dem Cyklus der ı2 Jahre ist der „chaldüische“ Ursprung durch Censorinus bezeugt (vgl. Hygin. 4, 5); ihre Benennung nach den 12 Tierkreiszeichen geht aus den uns erhaltenen Texten der Dodecaöteris chaldaiea hervor. Bei einem weiteren Glied, der Einteilung des "Tages in 12 Stunden, steht der babylonische Ursprung und der Zusunnngenhang wit der Zwöltteilang des Himmels ebentalls fest. Daß die Babylunier ı2 Monate hatteu und diese denselben Üöttern wie die ı2 Tierkreiszeichen zuteilten, ist sichere Überlieferung (Diod. 2, 31, 4). Und bei denselben tewährsmann ist vielleicht nuch die Zwölfteilung der Tage berichtet (2, 3, 6)... Wenu sich bei den Chinesen und anderen Ostesiaten das ganze Systen vollkommen wiederholt, so darf mau uun wohl mit gesteigerter Zuversicht aussprechen, daß der gunze ostasiatische Duodezimalcyklus dorthin aus Babylon gekommen ist“ Vgl. auch Ziumern, Sächs. Ber. 53 [1901| 5.52. 5q4t. 56t. Zusätze zu Kap. 1. Die enneadischen Fristen und Wochen betr, Zu 8. 14 Anm. 47 füge hinzu: Vgl. auch Jo. Lyd. 3, 7 p. 100 it. olxeörurog nal ng00pVjs 0 Evviu derdwbg ri Nekjvy' ubrog y&ay Eavrov yervd Kurs Zevo- »gcınv" KOgIWTos Jap 7 Üyeig Erveddos mVoßacıg Aul made Ghvornos. Za 8.15 Zeile ı. Zu den Völkern, bei denen y tägige Fristen (Wochen) vorkoinmen, scheinen auch die Babylonier zu gehören; wenigstens schreibt mir Jensen: „Ein Drittel von 9 Tagen findet sich auch p. 42 in Z 7 des von meinem Schüler Dr. KücnLer herausgegebenen und nüchstens erscheinenden Buches „Beiträge zur babylon-assyrischen Medizin“ (= Assyrivlogische Bibliothek herausgegeben von Drrrrzsen u. Hauer). Also keumen auch die Assyrer in der Heilkunde die Eunonde, indem für 3 Tage einmal '/, von 9 Tagen gesagt wird. 10?) 168) Vgl. E. 4. Mevee, German, Mythologie $ 143 u. 203 8. 197. 8. auch Knorr, Z. Gesch. d. typ. Zahlen in d. deutsch. Lit. d. Mittelalters 8. 58H. 00. 621. 651. Manntarvr, German. Mythen 521 F. 169) Dem entsprechend scheint auch sunst hier und da die Neunzahl neben der Siebenzahl bei den Babyloniern eine Rolle zu spielen; vgl. z. B. die 9 Räucherbecken b. Zimmern, Beitr. z. Kennt. d. Babylon. Rel. 1901 8. 143, 17; die 9 Aununuki b. HroznY, Mythen v. d. (iolte Niurug 8.87 (vgl. ib. 8. 89), die 9 Ellen elwuda Mehr s. oben 8.71 Anm. 160 in der Mitteilung von H. Zmimskn.

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XXIV, 2.5 SıessEen- in, Nevnzanı ım Kunros u. MyYTmus D. ÜRIBONEN. 83 Eine interessunte Analogie dazu führt J. Loru, Revue Geltique 25 8. 144 an, indem er darauf hinweist, daB auch die dreitägigen Fristen der Kelten wahrscheinlielh aus der Teilung der uralten Ytügigen Woche (s. unten!) in 3 Teile zu je 3 Tagen entstanden sind: ein, wie mir scheint, schr fruchtbarer Gesichtspunkt auch für das Verständnis der so zahlreichen dreitägigen Fristen der Griechen und Römer. Zu 8.15 Aum. 51. Die alte gtägige Woche d. Kelten ist kürzlich in sehr gründlicher und interessanter Weise behandelt worden von J. Low, Revue Celt. 25 (1904) 8.134. Vor allem kommt hier in Betracht, daß auch J. Lori ebenso wie ich die gtägige Woche als Drittel eines uralten 27 tägigen Monats auffaßt (S. 135). Gegen die Ansicht von Kausı und Diers, die bekanntlich die Neunzahl in diesem Falle nieht als eine Dreiteilung von 27, sundern als eiue Steigerung der Dreizahl auftassen, macht Loru 8. 136 geltend: „Si e’est en qualite de multiple de 3 quw’on arrive a la semaine de 9, on devrait avoir chez les Üeltes des eonpures, non seulement de 3 jours, nınis encore de 6 jours et de 18 jours. Or, & ma connaissance, on ne les trouve pas. Il est manifeste, au tvontraire, yuapres avoir divise le ımois entier par 3, un a encore divise par 3 la premiere neuvaine. La periode de 27 nuits est nettement signalee dans vertains textes ete.... En Galles, le souvenir de la neuvaine survit. dans Phabitude de dire couraımmment naw diwrnod (novem diurnatus) pour une semaine. L’habitude de mouvrir les periodes judiciaires que le 9. du mois vient aussi de la neuvaine. Les Irlandais se servirent aussi assez longtemps de la neuvaine Jaus le seus dW’une semaine ordinaire.“ Enneadische Pristen lassen sich ferner nuchweisen bei folgenden Völkern: den alten Picentern (nach Plin. h. n. 18, 106: |panem ex alicae materia] novem diebus macerant, decimo ad speciem traetae subigunt uvae passae succo etc.); gewissen Malayenstämmen (Bouunar, Globus 84 [1903| 8. 229. u. 234); den alten Illyriern (nach Fest. s. v. Hippius: ceni [Neptuno] in Tllyrieo quaternos eunos jaeiebant nono quoque anno in mare); den Baklhwiri in Westafrika: Sarvorı a. a. 0. 31° (Totenfest am 9. Tage nach d. Tode); den Veda in Südindien (Totentest am 9. Tage nach d. Begräbnis = Sawrorı a. a. Ö. 31°); den Litaueru (Leichenschmaus am 9. Tage nach d. Tode: ib.); den Rumänen (ib.); den Sardiniern (die am 7. oder 9. Tage nach d. Tode Kuchen backen und verzehren: ib. 31"); den Permwiern im Kreise Orlow (Fest am 9. Tage nach d. Tode: ib. 34). Mau beachte, daß es sieh hier fast überall um den sehr altertünlichen Totenkult handelt, dem auch die griechischen fvar« und das römische saerum novemdiale angehören (s. Ennead. u. hebd. Fristen $. 16). S.16 Anm. 53 füge hinzu Hom. Od. x 28: Evvjuug ulv Öu@s mifouev vurzas Te nal Iuwe || v5 ÖeRarıy 6°... Bei der Fahrt des Odysseus von ÖOgygia nach Scheria handelt es sich, wie es scheint, um eine Doppelenneade (= 18 Tage): s. Od. & 278 fl. Emr& di nal denu av milev 1uaru novronogevwv, || öntwaurdenden Ö’ Eypdın bpsa onıdevta | yalng Danjzov. Vgl. auch 7 268 fi. S. 16 Anm. 57. Auch hier tritt eine Doppelenneade auf; vgl. Fäsı zu wb3tl.: Emra ÖE zul Ölxa uev oe Öuhg vürtag re nal uug || #Aulouev.dddvaroı ze Deul Buyrol 7’ avdgwmor' | Öntwauıdenden 6’ Edouev neugl. Zu 8. ı6 füge aus den Mythen noch hinzu: Hy. in Ap. Del. gı: Ayo 6 dvviiude te nul Evvka vörrag deimrors || @ölveosı menugre. — Hesiod Theog. 56: Zvv8u yag ol [MomuooVvn| vürrag Euloyero uneın Zeug.

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WW. H. Kkesester, 17 Anm. Dy u. zo Nie ich jetzt zur . Vervallständunge materials noch Suhnede enneadisehe Kristen hinzu. Verl tier stesch og: + von der Erzeugung von Bienen au» den Banburn geteteter Mander dessen Post ubi nona suo» Aurora induxerat ortus len Auası Syn, Inferias Orphei mittit Wueuingue revisit | Arıstarus|. tie vero subitum ac dhetu mirabile menstrum Adspivriunt, Dquefacta boum per viscera Late Stridere apes utero el ruplis ellervere custis vte. Man nalım also an, daß am neunten Vage nach der ritwellen Sehlachtunge von Rindern sich aus Jderen verwesenden vermöchten: ein Leibern neue Bienenschwärtne zu entwichelu eigentürlicher Aberglaube, der uflenbar init der alten Gligeigeu Woche, die ganz besonders im späteren Totenkult sich erhalten hat, zussummen hängt.) — Plin. u. I. 29, 129 (Kezept für Augenkrankkeitend: Ali vırılei [lacertam] includunt novo fietili as lapillos qui vocantur eimaedia, 2... novem signis signantes et singulos detrahunt per dies. Nono enittunt lavertam, lapillos servant ad oculorum dulores. — ib. 30, 48 (Bezept gegen gewisse Krankheiten: Cochleae ... in potu datae diebus plurimum nuovem ... -- ib. 20, 135: am et lieni mederi [mentam| ... si is qui mordeat dieat se lieni mederi per dies IN. ib. 25, 68: quidam caules [venfaurii| cuneisos madefaciunt diebus AV |>= 2>< y| atque ita exprimunt. -—— ib. 14, 124: ratio autem condiemli musta in priino fervore qui novem diebus cum pluritmum peragitur, aspersu pics ete. — ib. 8, 151: si unus [catulus| gignatur, mono die cernere Lradunt, si gemin: deeimo. — ib. 31, 107: In Litis Macedoniae, yuod vocant Uhalastrieum, ... lacus est nitrösus ... ibi fit nitrum viren Uanis ortum novenis diebus totidemyqyue cessat. — ib, 2, 122: Navonium ... vocant Örnithian, uno et LA® die post brumaımn ab adventu avium flautem per «lies novem. — ib. IO, 162 (vom Pfau): partus exchuditur [= schlüpft aus| diebus ter uovenis, aut tardius trivesime (so auch Aristot. au. hist. 6,9, 1). Varıor.r. 3,9 p. 225 Bip.: Si ova gullinis pavonina subjicies, eum jam X [IX?] dies pavonina fovere vvepit fun denique gallinacea subjicere, ut una excudant. sunt, pavoninis ter noveni. Gallinaceis enim pullis bis deni dies opus Didym. b. Geopon. 1.4, 18, 6: gen dE bnuriteven z& && |der Piüuen| geAjrng Evaralag wong ru navra Evrka... ri dt ı Nucoc Ta uev zür bprvidor apuıpeiv yon, Üdu dE myucudeven, Grwg ti) A’ uerü or Tuwrug wor zul TE av ogridwv Guvögdu. Lolum. 8, 11 p. 346 Bip.: gallinae .. novem diebus a primo lunae ineremento uuveuis ovis incubent, sintque ex his V pavonina ... decimo deinceps die omuia gallinacea subtrahautur et totidenm recentia eiusdem generis suppwnantur ... Man beachie übrigens die so oflfenkundigen Beziehungen des Pfaus zum Munde und Mondlaufe, die walırscheinlich mit der Beziehung des Pfaus zur Mondgöttin Hera zusammmenhäugen; s. Roscner im Philologus 57 [1898] 3. 2ı3 #. 8. zı5f. Auın. Of. — ib. 3, 53: Tiberis navigabilis novenorum conceptu Jdierum, si non adiuvent imbres. Marcell. de med. 26, 39: bacarum cupressi viridium contritarum sucus colatus cum vino potui datus ımire renium dolori medetur, ita ut, si necesse fuerit, per alios uovenm dies adaucto numero bacarum et iterum, si ita opus fuerit, per alios novem dies deminuto 170) Vgl. dazu die von Niclas. zu Geopon. 15, 2, 21ff. gesammelten Belegstellen.

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XXIV, 1] SIEBEN- DU. Nzunzanı ım Kunrus u. Myrsus D. GRIECHEN. 85 numero detur. Eine gjährige Dürre in Troizen erwähnt Paus. 2, 31 a. E.; vgl. damit die 7jährige Dürre auf 'Thera (s. ob. 8. 8). — Fine Frist von 9000 Jahren (== 9 Uhiliaden oder 1000 Enneaden) fingiert Platon (Krit. 108E. 111 A). -- Plin. 19, 1349 (vom Spargel): au post annos novem ... digeri ete. — 3b. 150: fertilitate [asparagi| in denos annos durante. 3. 20 Anın. 78: Die heilkräftige Wirkung alter (gjühriger) Pettsalben and Öle ist auch sonst vielfach bezeugi, z. B. von Cels. 3, 27, ı Unetioni ... aptissimum est vetus oleum. Plin. h. n. 28, miscetur [butyrum]| inveteratum. 134: Pluribus compositionibus ib. 28, 135: Inveteratur [adeps suillus] Juobus modis, aut cum sale aut sincerus tanto utilior quanto sit vetustior. ib. 12, 44. Üalen. XI 582K. XI 739K. Nil 3281. XII 696. Plin. b. Marcell. ide med, y. ı4, 10 Helmr. S. 2ı Anm. 79: Nach Geopon. 7, 24, 2 gilt ıojähriger Wein für alt und edel. S. 2ı Anm. 80. Daß Zugochsen im Alter von 9 Jahren besonders leistungsfühig sind, hat mir auch ein tüchtiger Landwirtschaftslehrer bestätigt. S. 2ı Anm. 83: vgl. auch Apollod. bibl. 1, 7, 4 3: S. 22 u. 23. Daß unter der void doeinvog bei Plutarch Agis ıı eine Neumondnacht zu verstehen ist, lehrt auch Sotion b. Geopon. 5, 10, 3f.: Ev tag oedAyroıg muepeıg, rovrou ri) newer nu deviige Yusgg .. Lariwv de Ev taig aoeAyjvoıg nal vhv aD" nal Crmv) A’ zeıreı. 5.23 Anm. 86: Pin. 2, 28: aliquem exstingui deeidua [sidera d. h. Sternschnuppen| signiticant. 5. 25 Ann. ot: füge hinter Schol. Eurip. Ale. ı ein: Zenob. ı, 18. 8. 27 Anm. 97: Über das 27(=3x% y)tägige Bebrüten der Pfaueneier s. oben zu 8. 17 Anm. 69. -- Auch im germanischen Recht spielt die 27 (= 3 >< 9) tügige Frist eine gewisse Rolle (J. Gum, Rechtsalt. 8. 218), ebenso bei den Kelten (Lori, Revue Gelt. 25 [1904| 8. 136 u. 144). S. 28 Aum. 98 füge hinzu: Plin. h. n. 32, 76: Idem |praesture putatur| taeniae lecur siecatum ... cum oleo celrino perunetis pilis novem mensibus (Rezept um Haarschwund zu erzeugen). Vgl. auch Plin. 16, 168 = Theophr. b. pl. 4, 11, 2. Zu Kap. Il. Hebdomadische Fristen. S. 30 Anm. 105: Zu den hier gegebeneu Beispielen für die Siebenzahl im Kultus und Mythus der Assyrer kommen jetzt noch hinzu: der Walfisch mit 7 Flossen (Hxozxv, Mythen von d. Gotte Ninrag 1903 8. 13); 7 Häupter (ebenda 8. 15); 7 Schicksalsgötter (ib. 88f.); 7 Locken des Gilgames (vgl. die 7 Locken Simsons: Jeremias, D. alt. Test. i. Lichte d. alt. Or. 8. 159); das 7walige Fallen auf den Bauch und auf den Rücken in dem Gruß der TellAmarnabriefe (ebenda 8. 219); die 7 und 7 Helfershelfer des Nergal (ebenda 8. 330). S. 31 Anm. 108. Aus dem Bereiche der semäötischen Völker trage ich hier noch folgende Belege für siebeutägige Fristen nach: Plin. h. n. 37, 193: in Arabia repertis ingentibus glebis melle excoqui tradunt septenis diebus noctibus sine intermissione (von den cochlides genannten Edelsteinen). — Ammian. Marcell, 19, 1, 10: siebentägige Feier der Adonien. — Luc. de dea Syr. 52: puldkavreg dE Entk nusgkwv Kgıduöv [nach der Bestattung eines Gallos] odrwg Eg zo Lepov Eocgyovzas’ oo ÖE tovriwv Ijv faldmov, 00% Öcıa n.uovcı (zu

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XXIV, 1] SIEBEN- U. Neunzane ım Kuurus un Mvrnuus D. GRIBCHEN. 85 numero detur. Kine gjährige Dürre in Troizen erwähnt Paus. 2, 31 a. E; vgl. damit. die 7jährige Dürre auf Thera (s. ol. 8.8). - Eine Frist von 9000 Jahren (= 9 Chiliaden oder 1000 Enneaden) fingiert. Platon (Krit. 108E. 111 A). -— Plin. 19, 149 (vom Spargel): au post annos novem ... digeri ete. — ib. 150: fertilitate [asparagi| in denos unnus durante. 3. 20 Anın. 78: Die heilkräftige Wirkung alter (Yjühriger) Fettsalben und Öle ist auch sonst vielfach bezeugt, z. B. von Cels. 3, 27, ı Unctioni ... aptissimum est vetus oleum. Plin h. n. 28, 134: Pluribus compositionibus miseetur [butyrum]| inveterstum. ib. 28, 135: Inveteratur [adeps suillus] duobus modis, aut eum sale aut sincerus lanto utilior quanto sit vetustior. ib. 12, 44. (ialen. X1 582K. XI 739K. XU 3281. XUIl 696. Plin. b. Mareell. de med, p. 14, 10 Helmr. S. 21 Anm. 79: Nach Geopen. 7, 24, 2 gilt ın jähriger Wein für alt und edel. S. zı Anın. 80. Daß Zugochsen im Alter von 9 Jahren besonders leistungsfühig sind, hat mir auch ein tüchtiger Landwirtschaftslehrer bestätigt. S. 21 Anm. 83: vgl. auch Apollod. bibl. ı, 7, 4, 3: S. 22 u. 23. Daß unter der vv5 acemvog bei Plutarch Agis 11 eine Neumondnacht zu verstehen ist, lehrt auch Sotion b. Geopon. 5, 10, 3£.: &v Teig @seAnvorg julgwig, rovrion rH npwWen nal Ösvriog yuspa .. Lorior db Ev tais Koeknvoıg za mv a0" Kul Crhvd) A rerteı. S. 23 Anm. 86: Plin. 2, 28: aliguem exstingni deeidua |sidera d. h. Sternschnuppen] significant. 8. 25 Anm. ul: füge hinter Schol. Eusip. Ale. ı ein: Zenoh. ı, 18. S. 27 Aum. 97: Über das 27(= 3 x yltägige Bebrüten der Pfaueneier s. oben zu 8. 17 Anın. 69. — Auch im germanischen Recht spielt die 27 (=3 x 4) tägige Frist eine gewisse Rolle (J. Gruss, Rechtsalt. S. 218), ebenso bei den Kelten (Loru, Revue Gel. 25 [1904| 8. 130 u. 133). S.. 28 Anm. 98 füge hinzu: Plin. h. n. 32, 76: Idem |praestare putatur| taenjae jecur sicealum ... cum oleo cedrino perunetis pilis novem mensibus (Rezept um Haarschwund zu erzeugen). Vgl. auch Plin. 16, 168 = Theophr. h. pl. q, sı, 2. Zu Kap. IU. Hebdomadische Fristen. 8. 30 Anm. 105: Zu den hier gegebenen Beispielen für die Siebenzahl im Kultus und Mythus der Assyrer kommen jetzt noch hinzu: der Walfisch mit, 7 Flossen (Hnozxv, Mythen von d. Gotte Ninrag 1903 8. 13); 7 Häupter (ebenda 8. 15); 7 Schieksalsgötter (ib. 881); 7 Locken des Gilgames (vgl. die 7 Locken Simsons: Jewesmas, D. alt. Test. i, Lichte d. alt. Or. 8. 159); das zmalige Fallen auf den Bauch und auf den Rücken in dem Gruß der TellAmarnabriefe (ebenda 8. 219); die 7 und 7 Helfershelfer des Nergal (ebenda 8. 330). 5. 31 Anm. 108. Aus dem Bereiche der semgtischen Völker trage ich hier noch folgende Belege für siebeutägige Fristen nach: Plin. h. n. 37, 193: in Arabia repertis ingentibus glebis melle exeoqui tradunt septenis diebus noctibus sine intermissione (von den cochlides genannten Edelsteinen). — Ammian, Marcell. 19, 1, 10: siebentägige Feier der Adonien. — Luc. de dea Syr. 52: puldkavres ÖE Ente Nuegkwv agıduo» |nach der Bestattung eines Gallos] odtwg &g TO lspov Eoipyovran' no dE rovrdmv }jv Eoildooıy, our Öow n.ılovon (zu

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[NNIV, 1. W, H. Roscıer, Hierapolis in Syrien). = - Über ztägige Peste in Karthago s. MEntrzen, Gesch. dl. Karthager > 8. 148. S..32 Anm. 100 füge zu der Fiteratur über die Siebenzall bei den Juden noch hinzu: Srrormemann in s. Horazausgabe 2 8. 350 1., nach «lem die heilige Sieben ungefähr 7541mal in der Porosranı ind. Jahrbb. d. Bit. Bihel vorkommt. Wien 1848. Vgl. auch v. Hammsi- Bi. 124 8. 60 AM. $,. 32 Über den schabattu der Babylonier s. auch Denrizsch, Babel und Bibel, ein Rückblick und Ansbliek | 1904| 8. 27 WM, und Ziumers, 2. DM. Gi. 58, 199. u. 4581. — Über die jüdische Woche und das Jubeljahr s. auch Semarareunı. L’astronomia nell’antieo testamentn. Milano 1903 (mir unzugänglieh! s. Lat. Centralbl. 1904 8. 303 fl). S. 32 Aum. tıı. Im zu beweisen, welche Rolle die hebdomadisehen Fristen — auch abgesehen von der siebentägigen fortrollenden Sabbatswoche und den andern in Anm, tıı angeführten wenigen Stellen — bei den Juden gespielt haben, weise ich noch aut folgende Stellen des A. T. hin: Exod. 12, ı5 u. ff (7tägige Österfeste); ı Kön. 8, 2 n. 65. 2 Chron. 7, 8—J (2 x ztägiges Tempelfest des Saloıno); Exod. 29, 30; 355 37 (7tägiges Pest der Priesterweihe); Genes. 8, 8. ı0. ı2 (alle 7 Tage ließ Noah eine Taube ausfliegen); Jos. 6, 4. 15 (7tägige Belagerung von Jericho); Lev. 8, 11. 33. 35 (7 Tage lang dürfen Aaron u. s. Sohn nicht die Stiftshütte verlassen); Num. 19, 1119. 31, 19 (die gesetzliche Unreinbeit dauert 7 Tage); Lev. 13 u. 14 (ebenso die Reinigung bei Aussatz); Lev. 12, 2. 5 (nach der Geburt eines Knaben dauert die Unreinheit der Mutter 7, nach der eines Mädehens 2 >< 7 Tage}: Lev. ı5, 13. 19. 24 (7tägige Unreinheit bei gewissen Krankheiten und Menstruation); Genes. 50, 10. Hioh 2, 13 Judith 16, 29. Sir. 22, 135 vgl. Izech. 3, ı5 (7Zlägige Trauer um e. Sohn et«.); Riehter 14, 12. 15. 17 (7täügige Hochzeit); Exod. 22, 30. Lev. 22, 27 (das Junge eines Ochsen, eines Schafes, einer Ziege soll nach der Gehurt 7 lage bei s. Mutter bleiben und erst daun geopfert werden); Lev. 23, 15. Deut. 16, 9 (7 Wochen liegen zwischen Passah und Erntefest); Deut. 31, ı0f. (alle 7 Jahre am Laubhüttenfest soll das Gesetz dem ganzen Volke vorgelesen werden): ı Kön. 6, 38 (der Tempelbau Salomos dauert 7 Jahre), — S. 33 Anm. 112. Verl auch die 7-, 10 , 20-tägigen Fristen bei der Eroberung von Babylon: Herod. 3, 155. — Ilerod. 7, 56 (vom Übergang über den Hellespont): dueßn dE 6 orgarög wirod dv Ente yulaycı zul Ev Entü ebpaorycı (typische Zabl in persischen Beriehten; vgl. die andern angeführten Beispiele!). S. 33 Anm. ı13: Herod. 5, 17: Meyaßafos de euneı aypyelong &5 Manedovdp ävdong Ernıa TlEgoag, ol wer wbror Exeivor Your boxıuararoı ?v ro orenomedw (echt persisch!). Vgl. auch die in 2 Reihen übereinander geordneten 28 (= 2x 14 =4X<7) Thronträger des Neliets aın Grabe des Dareios und Xerxes bei A. JerENIAS, D. alte Test. etc. 5. 149 Abb. 46. Illingen mit dieser persischen Sitte die Emr« Swperopviaxeg zusammen, welche Alexander d. Gr. nach Aristobulos b. Arrian. an. 6, 28, 4 bis zu einem gewissen Zeitpunkt um sich zu haben pflegle? — Diod.2,1 6 de zauıng |r. Mydlag] Basıkevg Dapvog... or re Grgamıwrav tovg sAeloroug eneßals zul alrög were tenvov Entk xal yuvaınog alyudiorog Aypdels avesravgndn, Mehr b. v. Hauner-Prrasrann, Jahrh. d. Litt. 124 (Wien 3248) 8. Hof. — Zu 8. 34 füge vor nr. 4 ein: 3’) Drusen. den Kult der Siebenzahl 8. 231. u. 78. bei den Drusen s. v. Über die 7Jjührigen Fristen und Haumun- Pırastann a. a. 0,

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XXIV, 1} SIEBEN- ir. NEUNZAHL ım Kunrus u. Myrius D. GRIECHEN. 87 Zu S. 34 Anm. 115. Die mehrfachen Übereinstimmungen zwischen Indern und Perseru hinsichtlich der Siebenzahl (7 Adityas = 7 Amesa-spentas; 7 Weltteile!) = 7 Pvipas = 7 Karövares; 7 Menschenrassen, 7 Heilande der 7 Welten: 7 heilige Flüsse = 7 Arne der Särasvati, 7 heilige Sänger der Inder [saptarii] = 7 Sterne des (troßen Bären [haptoiringa| usw.) erklärt Tiere, Gesch. d. Ktelig. i. Altert,, deutsche Ausgabe von Cemaen Il 8. 66 u. 70f. gegen Onpensenre au. OÖ. nicht als Entlehnungen aus Babylon (Planeten), sondern als alten gemeinsamen Besitz der indoiranischen Urzeit. — Übrigens findet sich eine 7tägige Frist auch in der alten Bestimmung, daB die indischen Könige 7 Tage lang auf Darbhagras liegen mußten (Jataka II p. 368: Hawpy, Archiv f. Rel.-Wiss. 5 8.91. 7 Spannen lauge Holzstücke dienten zum Verbrennen der Leichen: J. Geism, Kl. Schr. 2 8. 297), sowie in der Sage, daß Krischna den Berg Govardhana 7 Nächte über das Haupt seiner Geliebten gehalten habe, um dieselbe vor dem Zorne Indras zu schützen: Vishnu-Purana p. 556; v. Hauser 2.2.0. 54. — S. 35 Anm. 117: Übrigens spiell die Siebenzahl auch sonst im Buddhismus eine Rolle, wie sieh schon aus der Sitle ergilt, daß inbrünstige Pilger sich siebenmal kriechend nm die Stadt des Dalai-Lama bewegen: Leipz. Ztg. 1903 8. 2897". — Über die ztägigen Fristen der Buddhisten vgl. v. Hanser-P. a. a. O0. 3. 52. 3.35 Anm. 118 (Chinesen u. Mongolen): In Peking besucht die unvermählte Fran in der Regel am 7. Tage nach der Hochzeit .. die Grabstätte der Familie. um den verstorbenen Vorfahren ihrer neuen Familie vorgestellt zu werden: Sarrorı a. a. 0. 41" — Die Tongkinesen geben ihren Ahnen am 7. Tage des ersten Monats einen Festschmans: Samrorı a. a. 0. 50”. — Nach v. Hasuer-Porosvranı a. a. 0. Bd. 123 [1848] 8. 32 steigen Türken und Perser in ihren Stwmmtafeln niemals über das siebente Geseblecht hinauf. Vgl. auch Jul. Paul. Recept. Sentent. LIV T. ı1 p. 122: „Suecessionis ideirco gradus VII vonstituli sunt, quia ulterius per rerum natuıramı nee nomina inveniri nec vita suceedentihus prorogari potest.” Dem Zrtedoviog bei Hipponax und Herodas entspricht das reidoviog bei Sophokles; vgl. Usenen, Dreibeit 8. 3573.36 oben (Mongalen). In der Jurte des Mongolen stehen bei Hochzeiten eine Lampe und die üblichen 7 Opfergaben: Globus 1890 Nr. 14: Lürrien, Progr. d. Domgyinas. in Naumburg 1891 8. 20. — Die Begräbnisfeier des gemeinen Kalmüken dauert 7 Tage, die eines vornehmen 7 Wochen, die großen Yeste 3>< 7, die eines Heiligen 7 >< 7 Tage: v. Hanwer-Purastanı. a.0.0. Bd. 124 (1848) 8. 53, wo noch weiteres zu finden ist. Vgl. auch Gesenuus, Kommentar über Jesaia I 8. 222. Horaz von Srmonsmann 2 8. 347. Lörricn a. a. 0. 8. 10 u. 11 (über die Burjäten und Mongolen Östsibiriens). — Für die Japaner kommt die Sitte in Betracht, daß deren Kinder, sobald sie 7 Taxe ult sind, offiziell mit ihren Namen in Listen eingetragen werden. Am 23. Tag nach der Namengebung, also am 30_ nach der (Geburt, trägt man die Kinder zum ersten Male in den Teinpel: Leipz. Ztg. 1904 8. 854". 8.36 Anm. ı22 (Malayen). Vgl. jetzt vor allem die reichhaltigen Sammlungen über indonesischen Zahlenaberglauben im Globus 84 [190,3] 8.229 ff., wo auch Material 171) Vgl. Strab. 703: Dyoi dt 16 tüv 'Ivdüv nAnBog eis Enta u£on Öimenoe ... gilösopor, yEwpyol, morneves aa Ingevral, reyvituı xal nummlınol, molekıorat, Eyogor, GUußovAoı nal ouvedoo: tod Baoıldag: v. Hammer-PuRGsTtarL a. a. 0. ı24 [1848] S. 6.

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W, H. Roscher, IXXIY,ı für die 9, 5, 40 usw zu finden ist. Die nördlichen Orange Benn unterhalten 3 oder z Nächte lang ein Feuer auf dem tirabe des Pawmiliengliedes: Samrom a.a. 0. 39”. — Fhenso halten die Nalang anf Java am 3. und 7. Tage nach der Bestattung ein lestmahl; alle 7 Monate feiern sie ein West, und zwar an bestimmten Tagen, die als Sterbetage «der Frau uud des Hundes gelten, von denen sie abstamnıen sollen: Sawronı a. a. (N. 30”. Beim Tode eines Königs der Belunesen auf Timor darf 7 Tage lang im ganzen Reiche kein Betel und Sirih gekaut werden: Sanrrorı 60% - Auch sonst tritt die 7fägigr Frist gerade hei den Totenfesten vieler Völker deutlich hervor. So fasten die Paressi in Brasilien nach dem Tode des Stammesgenossen bis zum 7. Tage und feiern dann an dem genannten Tage ein großes Fest (Sartori 30"), die Haussa halten 7 Tage nach der Bestattung ein großes Festmahl (ih), die Alur (in Afrika) am 7. Tage nach dem Tode ein Öpfer- und Totenmahl (b.); am 3. u. 7. Tage begehen die ‘Tschuwaschen ein Gedächinisfest (ib.); die Tscheremissen feiern Gedächtnismahle am 3., 7. und 40. Tage (ib. 33°), ähnlich «die Türken und Baschkiren (ih. 33°), sowie die Mohammedaner in Bosnien (35*) Bei den Armeniern findet das Totenmahl amı 7. und .40. Tage nach dem Begräbnis statt (ib. 35°). Die Beltiren schlachten am 7. Tage als Leichenopfer einen Hengst und eine Stute: Panras, Reisen 3, 356. v. Haumer-P. a. a. 0. ı23, 16 Anm. 4. Sarrorı 30°. -- Die Bassari (im Togogebiete) feiern ihre Hochzeiten 7 Tage und 7 Nichte hindurch bei Tanz und Sehmaus: Globus 83 [1003| 8. 312". S. 36 schiebe hinter den von den Malayen handelnden Abselnitt folgendes ein: 6°) Von größtem Interesse ist, daß kürzlich der französische Keltologe J. Lor#s im 25. Bande der Revue Geltigque auch für die alten Kelten hebdnwadische Fristen neben euneadischen (s. olen 8. 73) nachgewiesen bat. Besonders zahlreich treten hier (ebenso wie bei den Germanen und Griechen) Fristen von 7 Jahren auf (s. die Belege a. a. 0. 8. 1381. u. 148 ff), während solche von 7 Tagen merkwürdigerweise ziemlich selten un, wie es scheint, von der neuntägigen Woche bis auf wenige Spuren verdrängt sind. Als solche führe ich aus Lorns lehrreichem Aufsatze folgende an: “Bres reste malade 5 jours, 7 mois et 7 ans’ (Rev. Celt. XV. p. 439. Low a. a, 0. p. 148).17) “Gräce ü de: prieres de Patrice, aucun demon ne vint en Irlande pendant 7 ans, 7 wois, 7 jours et 7 units’ (Trip. Life of St. Patriek p. 115. Loru a. a. 0. p. 149). "Un enfant vit 7 jours enferme dans un eairn’ (ib. p. 168. Lori p. 149. Lorm sagt a. a. 0. 8. 160 ılarüber: „La fortune da mombre 7 est plus diffieile A expliquer. Hans les divisions du temps, on trouve bien le cycle de 7 ans, mais «est tout. La semaine de 7 jours n’apparait mulle part. chez les Celtes avant l’epoyue chretienne. sans 6&tre alsolument certain. Pline d’apr&s lequel A-telle exist? est possible, Üependant, si on auceple le (emoignage de le mois, eomme laruee, vommengait cher les Celtes a la ı72) Biblischen Ursprungs köunen diese dreifachen hebdomadischen Bestinmungen kaum sein, da es meines Wissens ım alten Testament genane Analogien dazu nicht gibt; dagegen komınen auf dem Gebiete der keltischen Enneaden ähnliche Erscheinungen vor; vgl. Town a. a. O. 8. 154: „Cairpre et ses enfants perdent, & la bataille de Cnämros, 9 mille, 9 cents et 9 yuerriers: Rev. Gelt. 15 p. 333. Ähnliches gilt von der Siebenzahl bei den Kelten (horn a. a. 0. p. 152), aber freilich auch hei den Juden; vgl. die 777 „Jahre des Lamech: (enes. 5, 21.

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XXIV, ı.| SIEBEN- (1. NEUNZAHL Im Kuurus u. MYTHUS D. GRIECHEN. 89 6° lune 73), C’est-a-dire evidenment au sommencement du second quartier, on arrive ainsi A une periode importante «u mois qui commener avec le 7° jour. Ü’est une des raisous qui expliquent la fortune de ee nombre chez les Grees, comme Ta constate Usener (Dreiheit p. 349). Le 7° jour est velui de la naissance d’Apollan, & Delphes, Athenes; il est honore sous le nom de "Eßdsnsog" ete. ... Im folgenden aber spricht Lorn im IHinblick auf die Tatsache, daß die 7 einerseits keine besondere Rolle im Zablensystem (numeration) der alten Kelten spielt, andrerseits doch den Rang einer heiligen Zahl erlangt hat, die Vermutung aus, daß diese Zabl ihre Bedeutung religiösen, d. bh. im letzten Grunde babylonischen, kintlüssen zn verdanken habe. - Das was sich gegen letztere Aunahme Lorus sagen läßt, ist kurz folgendes. Vor allem scheint es mir auf der Hand zu liegen, daß die siebentägige Frist der Kelten ebenso uralt und ursprünglich, d.h. echtkeltisch sein kann, wie z. B. die der Griechen, für die ebenfalls in der ältesten Zeit bisher nicht (lie geringsten babylonischen Einflüsse sich haben nachweisen lassen, und diese Möglichkeit, wird für uns schließlich zur Wirklichkeit, wenn wir erwägen, daB die von Lwrn nachgewiesenen altkeltischen Fristen von 7 Jahren nach allen Analogien, die uns die vergleichende Chronologie darbietet!??), die Existenz von 7 tägigen Fristen mit Notwendigkeit voraussetzen. Denn eine Frist von 7 Jahren ist vom Standpunkt des primitiven Menschen aus betrachtet ein verhältnismäßig so schwer fabbarer, ein so kompli„ierter Begriff, daß gar nicht zu begreifen ist, wie man in der Urzeit darauf gekommen wäre, ohne dahei von der schon der einfachsten Intelligenz und Beobachtung leicht zugänglichen und geläufigen Tatsache ıler siebentägigen Wochen (Monatsviertel) auszugehen 7°) und diesen Begriff dann weiter auf die Monate, Jahre usw. zu übertragen, wie das z. B. sicher bei den Griechen und Juden geschehen ist (s. Ennead. u. hebd. Fristen $. 70).%) Ebenso wie die 7 jährigen Fristen lassen sich aber auch die sonstigen zahlreichen Anwendungen der Siebenzahl im Kultus und Mythus der Kelten (Lorn a. a. O0. 8. 147 #f.), die meist keinen christlichen Einfluß verraten '””), ınit Leichtigkeit von der siebentägigen 173) Vgl. Plin. h. n. 16, 250: sexta (VT.) luna, quae principia mensium annorumque his [Druidis, Gallis] faeit. Sollte es sich nieht empfehlen bier statt VE. zu lesen VII. (= septima)? Vgl. übrigens auch Usexer a. a. 0. S. 350 oben, 174) Man denke insbesondere an die Griechen und Juden! 175) 8. oben (8. 87f.) die aus dem Bereiche der Naturvölker angeführten Bele;® für hebdomadische Fristen. ı76) Ich erinnere auch an die Entstehung der neunjährigen Fristen aus den neuntägigen. 177) Ich berufe mich in dieser Beziehung namentlich auf die singuläre Charakteristik des altirischen vom Christentum noch ganz unberührten Nationalbelden Cuchulinn bei H. p’arBoIs DE Jusamviuce, La civilisation des Celtes et Vepopee Homer. 1899. 8. 2681. Danach hat dieser Herakles der Iren bereits als 7jähriger Knabe seine Großtaten verrichtet; sein Auge hat 7 Pupillen[?], seine Hände haben 7 Finger, seine Füße 7 Zehen usw. Ich habe dieses merkwürdige Beispiel für die Heiligkeit der Siebenzabl, das meines Wissens ohne Analogie ist und sicher nicht aus der jüdischen und christliehen Religion stanımt, bei Loru nicht finden können.

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W. H. Rosener, INNIV, 1. Frist ableiten, wie wir das oben 5, 101. auch für die Griechen und Juden zu tun versucht haben. Endlich läßt sich die von Lori sellist schon genügend hervorgehobene Tatsache, daß das Erscheinen des ersten Moudviertels au siebenten Monatstäage dem Kellen den Autanı des Monats und dahres beleutete, kanm anders als aus der einstigen Existenz einer 7iägigen Woche, d. I. eines Munatsviertels, erklären. Wenn Lou a. a. 0. 8. 161 sagt: "Neanmoins, si on eonsidere que le nowhre 7 ne joue aucun röle partieulier dans Ja numerälion: si on vonsidere,. au contraire, d’apres ce qui a el& die plus haut A propos de la nuneration, que Ta base 7 est me sorte d’anomalie, on ne peut guere donter qwil n’entre dans Ja fortune extraordinaire de ce nombre des influences etrangeres', so müßte genau derselbe Kinwand auch für alle übrigen Völker gelten, welche die ztägige Frist kennen, ohne in uachweisbaren Beziehungen zu den Babyloniern gestanden zu haben, ja sogar für diese selbst auch, da ja in deren Zahlensrsten meines Wissens die Sieben ehenfalls keine hervorragende Rolle gespielt hat, ohne Joch damit die Bedeutung einer heiligen und typischen Zahl einzubüßen. Anders läge die Sache freilich, wenn wirklich - was «ie meisten Gelehrten inner nuch annelimen, ich aber auf das entschiedenste bestreitun muB - —, die 7tägige Woche (Frist) notwendig die Kenntnis der 7 Planeten voraussetzte, die allerdings eine erhebliche wissenschaftliche Errungenschaft bedeute "d) und umzweitelhbatt den altbabylonischen Astrolugen verdankt wird: in diesem Talle würde allerdings nicht bloß die siebentägige Woche, sonlern überhaupt fast der ganze Kult der Biebenzahl aus Babylon stanımen. DaB aber diese Annahme ebenso unnötig wie unwalırscheinlich ist, glaube ich bereits zur Genüge nachgewiesen zu haben. — Sehr merkwürdig ist ührigens der Umstand, daß, wie aus den Sammlungen Lorss klar hervorgelit, bei deu Kelten die Pristen von 7 Tagen ebenso selten sind wie ie von 9 Jahren!?}, währen] an Häufigkeit des Vorkommens die von 7 Jahren denen von 9 Tagen entsprechen. Ich schließe daraus, daß hei den Kelten im Kampf zwischen den hebdomadischen und ennewlischen Prinzip, wenigstens was die Fristbestimmungen anlangt, eine Art Ausgleich stattgefunden hat, und zwar in der Weise, daß für die Jahrestrisien die Siehen, für die Tagesfristen die Neun zu fast ausschließlicher Herrschaft gelanete. Es brncht kaum bemerkt zu werden, «aß schon «dieser Ausgleich auf ein sehr hohes Alter beider Fristen bei den Kelten deutet uud einen wesentlichen Bintuß der biblischen Siebeuzahl it ziemlicher Sieberheit sunsschließt, da ja in der Bibel gerade die bei den Kelten so stark in den Hintergrund gedrängten siebentägigen Fristen die Hauptrolle spielen. "®) Zu 8. 30. (kermanen) Dissertation Hier ist vor allen hinzuweisen auf die Heißige von W. Kxore, Z. Gesch. 4. ıyp. Zahlen 3. d. deutselien Lit. d. Mittelalters. Ljz. 1902, der 5.43 auch das ımir zur Zeit unzugäugliche Buch von R. M. Merer, Altgerm. Poesie 8.91 für die Tatsache zitiert, daß bereits auf 178) S, oben 8.75 Ann. 165. 179) Das einzige Beispiel dafür bei Loru 8. 154 lautet: Eochaid assiege Bri Leith pendant 9 aus (The Rennes Dindsenchas, Rev. Celt. 15 p. 290). 180) S. ob. 3. 86. Bei dieser Gelugenheit trage ich auch nach das mir unzugängliche Buch von Scene, Celtic Scotland. Loudon 1877, wo Bd. IE 8. sı2 ff. von der Bedeutung der Sieben in der “NReligionsweisheit” der altirischen Druiden gehandelt sein soll.

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XXIV, ı.] SIEBEN- U. NEUNZAHL IM KuLTus ı1. MyrHus D. GRIECHEN. 91 altgermanischem Boden Zeitangaben mit der 7 verbunden wurden, wie MEYER a. a. Ö. an dem Beispiel der Eddalieder gezeigt. habe. 8.37 248 v. ob. füge hinter Jakon Guns, D. Mythol®. 8. 115 ein: vgl. auch denselben in d. Rechtsaltertümern! 8. 213 f. [über 7 u. 9]; 8. 415 [Mündigkeit mit 14 = 2x7 od. 15 Jahren]; 416 |Mündigkeit mit 21 = 3% 7 Jahren]. Hinsichtlich ıytägiger Pristen s. auch Knorr a. a. 0. 8. 69fl., der auch anf MÜLLENHorF, Alt. IV 8. 641 f. verweist. S. 39 lassen sich die Belege für hebdomadische Fristen aus dem deutschen Volksepos aus Knxorrs Sammlung (a. a. O. $. 47) nicht unwesentlich vermehren. Ich füge daraus jetzt noch hinzu: Laurin 263: vor siben tagen; Wolfdietrich B. 424: vollen siben tage; Klage 4304: an dem sibenden tage; 4599: an dem sibenden morgen; Nibelung. 39, 1: Diu höchgezit dö werte unz an den sibenden tac; ib. 1197, 1. 1224, 3. Kudrun 455, 1. 696, 3. 850, 4: ze siben nahten. Eine Siebenwochenfrist findet sich Kudrun 1088, ı7)3. — Siebenjahrfristen: Biterolf 468. Nibel. 1414, 2: unz in daz sibende jar. Kudrun 568, ı: in siben jüren. Ans der Märchenliteratur führe ich an: Brensvrein 2 8. 27: Bine Jungfrau, die alle 7 Jahre erscheint und 7mal niest, wird erlöst, wenn man ihr bei jedem Niesen [also 7mal!] „Gott helf!* zuruft. Verwünschungen in Musäus’ Volksmärchen erfolgen auf 7 Wochen, Monate, Jahre. Vgl. auch die für 7 Jahre zu dem „witten wiwern“ entrückte Frau b. Kuun, Westl. Sagen 1, 124; Sarrorı a. a. 0. 8. 62* A. ı. Zu 8. 39 a. E. trage ich jetzt folgendes für den innigen Zusammenhang wischen Tages- und Jahresfristen überaus charakteristische Beispiel nach; Plin. h. n. 7, 175 heißt es von Epimenides: “Puerum ... in specu septem et quinquaginta [= 3 x 19! ebenso Laert. Diog. ı, 109] dormisse annis, ... hine pari numero dierum [= 3 x 191] senio ingruente, ut tamen in septimum et quinquagesimum atyue centesimum vitae duraret anuum’.!#1) (Ebenso Laert. Diog. 1, 115 = Diess, Vorsokrat. 500, 45). Hier bedeutet die Zahl 57 (= 3 >< 19) wahrscheinlich den dreifachen Metonischen Cyklus von 19 Jahren, der bekanntlich auch der Angabe des Hekataios v. Abdera b. Diod. 2, 47 zugrunde liegt, daß Apollon alle 19 Jahre (dı Erov Erreaxeidene) die Insel der Hyperboreer zu besuchen pflege. Wie hier schon längst in der ı9jährigen Frist eine spätere Akkommodation an den Metonischen Gyklus erkannt worden ist (Enn. u. hebd. Fristen $. 62 ob. u. Anm. 182), für die man ursprünglich 9 oder 7 Jahre einzusetzen hat, so dürfte das „Gleiche auch für die Legende des Epimenides anzunehmen sein. Da nun gerade in Kreta, der Heimat des Epimenides, gjährige Fristen von jeher üblich waren (Enn. u. hebd. Fristen $. 22f.), so ist es mir wahrscheinlich, daß in der ursprünglichen Legende nicht 3 > ı9 sondern 3x9 —= 27 Jahre genannt waren, die Epimenides in einer kretischen Grotte [des idäischen Zeus?]'#?) schlafend zugebracht haben sollte (s. Enn. u. hebd. Fr. 181) Auch sonst werden für Epimenides Rundzahlen angegeben. So sollte er nach Xenophanes v. Kolophon b. Laert. Diog. ı, ııı 154 Jahre (d.h. 22 Hebdomaden), nach kretischer Überlieferung 299 Jahre alt geworden, d. h. im dreihundertsten Lebensjahre gestorben sein. Dieselbe Zahl wie Plinius gibt übrigens auch Phlegon (Ev ro rn. naxgoßiov b. Laert. D. a. a. O.) an. 182) Für die Zeusgrotte spricht erstens, daß Epimenides aus Phaistos am südlichen Abhange des Ida stammte und als Hirtenknabe auf der Suche nach einem

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W. 1. Roscnen, Ann. 84 u. 88). IXMV, 1. Sollte diese Vermutung das ltiehtige trefen, so würden wir dureh unsere Annahme eine neue Parallele zu den 27 Tagen [rag vrerouaperag toly Erv£a bufoag| guwinnen, die Pythagoras in der tirotte des idäischen Zeus verbracht haben sollte (Porphyr. vita Pyth. 17); und den 27 Tagen des P’ythaynras würden genau die 27 Jahre es Epimenides entsprechen. 3. 40 Anm. 133 füge hinzu: Vgl. hinsiehtlich der Bedeutung des siebenten Jahres in Leben der Kinder J. Cirius, Rechtsalt.! S. ıı. 8. 40 Anm. 132. Zu dem bier gesammelten Material koönmen jeizt noch hinzu folgende Zitate: (rimus Wörterb. unter „Sieben“ Sp. 782 u. 76. Feigen in Zisehr. d. Vereins !. Volkskunde IV (1894) 8. 247. Kxorr a. a. 0. S. 44. 46. 47. Lüerien, Progr. v. Naumburg 1891 8. 10. ı9. Gmisns Deutsche Mythol.® 8. 165. 428. 438. 463. 806. 814. 9134. 1052. 1169. 1177 (Fristen von 7 Jahren). -- ih. 298. 3306. 359. 435. 515. 620. 658. Agg. 737822. rııa, 1151. 8.41 Anm. 134 füge hinzu: Lirrour, Sagen ... aus Lucern 8. 346. 534.8. 550. - Knorr a.a.0. 8 44l. u. 47. 340. 534 £. 550. Lasseechr, Z. Volkskunde 5. 346 (über die besondere Kraft des 7. Sohnes). 8. 42 oben (Griechen): Vgl. auch Procl. in Tin. Ip. 45 (Porphyr. v. Pythag. p- 33 KieBl.): #ei zeig retvnaocıv Frvara norodsı Kal rois yevvwwevors önolwg z@ ovöpure Tedeveed Tiveg Ev vi Evvary. Wenn die letztere Angabe sich nicht auf römische sondern auf griechische Sitle beziehen sollte, so würde daraus zu schließen sein, daß für die Namengehung hie und da (vgl. zuwes!) neben der 7und 10-tägigen Frist auch die gtägige in Betracht kam, was an sieh durchaus nicht unmöglich scheint. 3.42 Atım. 137: Bei den Büdslaven dar! die Wöchnerin in Jen ersten 9 Tagen nicht in den Spiegel sehen, weil sie einen bösen Geist darin erblicken würde: v. NeaeLein, Arch. f. Religionswiss. 5 (1902) S. 25. 8.43 Anm. 139: Das Verhältnis des Amphidromienfestes zur Feier der E3ööun könnte demnach dasselbe gewesen sein, wie das der individnellen Finzellotenfeste zu der generellen Totenfeier: Sarvonı a. a. O. 8. 49. 8.43 Aum. 140. Nach v. Hamuenr-Ponasvanı a... 0. 124 (1848) 8. 58, der sich auf Wıuson, Asiat. Soe. IX 8. 85 f. beruft, war in Indien der 7. Tag des wachsenden und des abnehmenden Mondes dem Sonnenkult geweiht, was an die Feier des Apollon amı 7. Munatstag erinnert 3.43 Aum. 142: Nach Curtius Rufus 9, 10, 27 «dauerte auch das große von Alexander d. Gr. in Asien yefeierte Bakelıösfest 7 Tage: boc mode per dies VII bacchabundum agmen incessit ... mille bereule viri modo et sobrii, VII dierum erapula graves in suo triunpho capere potuerunt. Weitere 7lägige Fristen aus dem Kult des Apollon und dem Mythus des Herakles s. ob. 8.4 fl. u. 421. 5.44 Anm. 143 füge binzu: Plin. b. n. 18, 231. S. 45 Aum. 145. Die Bruma erscheint. auch sonst als wichtiger Jahrpunkt, Schafe um die Mittagszeit eine kühle, natürlich im liochgebirge zu denkende Felsengrotte, in der er seinen Schlaf hielt, aufgesucht hatte (L. Diog. ı, 109), zweitens, daß er erst, nachdem er in jener irotte geschlafen, zu einem Propheten und Gottesmann geworden sein sollte. Ähnliches erzählte man von Minos, Rhadamanthys (üb. Pythagoras s. ob.), die durch ihren alle 9 Jahre erfolgten Besuch in der idäischen Zeusgrotte ebenfalls göttliche Weihe erlangten.

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XXIV, 1.) SIEBEN- ın Neunzalı. ın Kunvres in MytHts D. GRIECHEN. 93 an den sich regelmäßige Tagestristien anschließen: vl. Plin. 8, 205: Diebus X eirca brumamı [also 5 vor, 5 nach d. Bruma | statim dentatos |sues] nasei Nigidius tradit. 8.45 Anm. 148: 3. auch Av. Scusmipr, Chronologie 3. 50 f. 3.46 Anm. 149 einzufügen: Plin. bh. n. ı1, 283: Homini non utique septinao letale est inedias durasse, at ultra undecimum plerosque cvertum est ori. S. 46 Anm. 150, Die von Ammian. Mare. 19, I, 10 erwähnte 7tägige Adonisteier (per dierum spatium septem) gehört kaum hierher, da sie semitischen Ursprungs ist. $. 47 Mitte: Gevere (Gr. Myth. gq1, 2) will freilich au den augeführten Stellen der Odyssee (Fine wev ... EBdondey 6’ ete.) nicht wie ich eine 7tägige sondern vielmehr eine 6lügige Frist verstehen. Gegen diese Ansicht des ausgezeiehneten Gelehrten sprechen außer deu schon von mir geltend gemachten Gründen noch folgende: a) Nach J. Gens, D. Rechtsalt.! 8. 208 siud die für das deutsche Recht. klassischen Zahlen die III, VII und IX; die VI kommt nur sehr selten vor; vgl. auch Knorr 2.0.0.8. 35H. b) Dasselbe scheint der Fall gewesen zu sein bei den Kelten: vgl. Les 2.0.8 1344f. u 35%, bei denen ebenfalls die IIT, VII und IX unter den Fristen eine bedeutende Rolle gespielt haben, nicht aber die VI. e) Eine Ötügige regelmäßige Frist würde bei den (iriechen dem Grundsatze widersprechen, «daB von den Zahlen unter X nur den ungeraden (also III, V, VIE, IX) eine gewisse Bedeutung zuzuschreiben sei, den geraden (IV, VI, VIII) aber nicht. Vgl. z B. Plin. n. h. 28, 23: cur impares numeros ad omnia iz} vehementiores credimus, idque in febribus dierum observatione intellegitur? ib. 2, 129: Septentriones impari fere desinunt numero, quae observatio et in aliis multis rerum uaturao partibus valet. Mares itayue existimantur impari nunero, Plorentin. in Geopon. 14, 7, 13 (von deu Hühnereiern): evragod error dei Ävıcov elvaı rov Koıduor [av vüV], zul augwvoneryg tie Verzug Önorideven. Ebenso schon Varro r. r. 3, 9 p. 226 Bip. Colum. 8, 5, 8. Verg. ecl. 8, 74: numero Jeus Iinpare yaudel. Florent. in Geopon. 18, 2, 8 und Niclas. z. d. St. Cels. de med. 3, 4 p. 80 Daremb.: antiqui potissimum iinpares sequebantur, eusque, tamquamı tunc de uegris iudiearetur, xorcluovg nominabant. Hi erant dies tertius, quintus, septimus, nonus, undecimus ete. Man ersieht daraus, wie auch aus Wertmanns Fragın. d. gr. Ärzte ı 8.42. u. 8. 161, daß der 6. Tag als kritischer Termin yar keine Kolle spielte Genau dasselbe gilt übrigens auch von dem Zahlenaberglauben der Iudonesier (vgl. Bouenar im Globus 84 (1903) 8. 231) und, wie es scheint, der alten Inder (Käuı in der Festschrift f. Schweizer-Sidler S. 53. 54 Anm. ı5. 8. 56 Anm. 23 u. 8. 57 Anm. 26). d) Das einzige mir bekannte Beispiel für eine hexadische Frist auf griechischem Boden findet sich in dem gegen Eude des 15. Jahrh. geschriebenen "Iereooopiov bei Wünsch, Detixion. tab. p. XXXI Anm. ı: Ev ıH Eary Jucon &ou Enın n. rt. A. Bei der Singularität dieser Bestimmungen halte ich es für denkbar, daß hier eine absichtliche Irreführung des uneingeweihten Lesers vorliegt: der Eingeweilhte las einfach an Stelle der 6 eine 7, für die sich zahlreiche Belege aus der Zauberliteratur anführen lassen; vgl. z. B. Enn. u. hebd. Fristen 8. 38 unten. 3.48 Anm. 153 (kritische Bedeutung des 7. Tages). Hierher gehört auch wohl die Legende der Epidaurischen Inschrift I. Gr. IV 952 2. ıgff., wo Z. 26

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W. Il Rosen, INNIV, 1. das verlorene Söhnlein am 7. Tage (FBdoneiog) vom Vater aufgefunden wird. — Vgl. ferner Aret. p 21 K (m. mievgiridosi: Av iv ol» ES Kunde teemyta 1) voldoy . Entos EBdoung olde Örrjanovor ... yv ÖE ano zig devrigas EBdonddog y een Tig dvaywayiis rau neuer ylyta ... 85 TV TEOGRpEURWLÜdEerRdTNj® Sv76x0v0. -— Auch hinsichtlich des Wetters schrieb man dem siebenten Tage oder der hebdomadischen Frist mehrfach eine kritische Bedeutung zu; vgl. außer der Theorie von den 2 X 7 alkyonischen Tagen (Anm. 143) Theophr. ec. pl. 3, 28: onzigsiv nelevoviı» [also wohl eine nralte Bauernregel!] ...... Cua 1Hkeıwvr dvouevar, Gureg zul Kielöyuog‘ Smiylveota yüp Übure Ku wolle ri) EBddun uete Tv Öbcır. S.48 Anm. 154 füge hinzu: Syrian. in Net. XII p. 121° (= Lonser, Agl. p. 724): Pythagoras mulla divina de septenario divens ostendit, quo pacto nalura per septem annos aut menses aut dies plurimas huiusmodi rerumi perfieit (aus dem iegög Aöyog des „Pythageras“). '®) 5.49 Ann. 156. Von großer Wichtigkeit für die hier behandelten Frageu ist Heraklit. fr. 4* Diecs (falls das Bruchstück echt und riehtig überliefert ist; vgl. Heisero din Congres internat. d’hist. comparee, V* section, hist. d. Seiences, Paris 1900; Goxreßz, Anzeiger d. N. Akad. d. Wiss. Wien, Phil.-hist. Cl. 1901. Nr. 7 [mir unzugänglich]), wo nach der Angabe, daß der Monat vach Hebdomaden beimessen werde, die Worte folgen: "Hodnksırog narık Aöyor dE Wulur svußallereı EBdunks nara oeljvyv, dmgeita ÖE xurk Tag ÜuRtmwvg, derdrov Mens öyusiw |2|. Vpl. außerdem 'Theologum. aritlmet. ed. Ast p. 45 4. 5 f.: "Errtawoor oiv a... A Theo Smyen. ed. Hinnen yp. 103 2. 1yfl.: mv dE Ruh" EBdondday TEoGReuy x. Tr. 4. Maerob. in Somm. Sejp. ed. Eyss. |, 6, 48-54. | Poseidonios b.] Philo de mundi opif. I, 34 = | p. 24N. u. Leg. alle. 1, y=1yp. 45M. Tech verdanke diese Nachweise zum Tuil der Freundlichkeit des Herin G. Boranonst in Berlin. Vpl. auch die 5. Valel des babylonischen Epos Enmna elis bh. A. Jeusuas, D. alte Vest. im Lichte d. alt. Orients 8. 33 u. Ipenen, Uhronol. I, 38 1. 3.49 Anm. ı58. Über den 13. als Vollmondstas s. auch lueuer, Chronol. E, S. 340. A. Mosasen, Chronol. yy. Jeresas a. a. OÖ. 33 und KuuLen ebd. 8. 87. 3. 50 Ann. 159 füge ich aus der medizinischen Literatur much fulgende Zeugnisse für die Bedeutung der hebdomadischen Fristen in der Heilkunde hinzu: 183) Hierher gehört wohl auch Catus (dev. r. 157, 4) Lob der brassiea: ‘Ad salutem temperat vommmutatyue sese semmper cum valore, arido, sinul humido et dulci et amaro et act. Sed quaes voratur septem bona in commixturam, natura omnia haec habet brassica’ (vgl. das oben 8. 11 über die dem Apollon heilige »guußn Entdapvikog Ciesagte). Wohl mit Recht nimmt Wörrrun (Archiv f. lat. Lex. 9 (1894) 8. 343) au, daß hier die “brassica Pythugorea’ gemeint sei und daß also die Anschauung von den septem bona der brassieca der Zahlenlehre der Pythagoreer entstamme, an die auch die 7 unechten Bücher des „Numa“ mit pythagoreischen Lehren erinnern (Schwesuer, Röm. Gesch. I 8. 565 Anm. 2). Übrigens bildete eine Parallele zu den 7 guten Eigenschaften der brassica der aus neun Bestandteilen bestehende Neuntrank Dodra (dodra == 3:4 von 12 == 9), von dem Ausonius epigr. 86—88 singt: Dodra vocor. Quae causa? Novem species gero. Quae sunt? || Jus, aqua, mel, vinum, panis, piper, herba, oleum, sal.

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XXIV, 1] SIEBEN- u. Neunzatı ım Kurres oe. Myris p. GRIECHEN. 95 Hippokr. I p. 249K.: "Irtegos neo utv tig EBdsunyg jukong Emiperöusvog xuröv. EBödun ÖE Ku Every nal Erderery nal Tesuwpegnwdenden ploıuov (vol. Hippoer. b. Plin. h. u. 26, 123). „Hippucrates“ [?] b. Marvel. de med. p. 5f. Heimr.: Si capiti igitur eveniat incommodun ...,. caput est purgativne curandum, sed super huinsmodi tamen leviore medella, hysopi vel origani Indiei comma iniecta defruto sive mulsae, yune septem ... diebus maceralur Plin. hu. 7, 175: volmnen Heraclidis VII diebus teminae exaniınis ad vitam revocatao. ib. 20, 93: [Silvestris brassica] hanc intlationibus mederi, melancholieis quayue ac vulneribus recentibus cum melle, ita ne solyantur ante diem soptimum [ub. 8.11] Chrysippus auctor est. Cels. 3, 15 p. 96 Daremb. (bei der febris wuartana): [Heraclides Tarentinus] primis diebus Jusendam alvum, deinde abstinendum in septimum diem dixit. Plin. h. u. 24, 12: Visenm .., unguium scabritias expolit, si septenis diebus solvantur nitroque eolluantur, ib. 29, 32: At canis rabiosi morsibus [suceida lana] insuleata post diem septimum solvitur. ib. 32, 84: nmricum vel conchyliorum testae cinis maculas in facte inulierwn purgat wnın melle illitus cutemyue erugat extenditque septenis diebus illitus ita ut oclavo vandido ovorum foveantur. ih. 25, 59 (hei der Helleboruskur): vorpus septem diebus ante praeparandum eibis acribus, abstinentia vin ete ib, 30, 115: vulnera recentia vonglutinant ferreni adeo solidari intra septimum diem persuasio sit. ub nervos yuoyue albscissos illitis ib. 29, 117: Glaucomata dieunt magi cerebro catuli VII dierum emendari. Marcell. de med. 26, 131 p. 270H.: quo medicamine diebus septem kugiter usus sanus lirmiter eris. ib. 134 p. 27011.: ex kis omnibus conditum facies et laborauti caleuloso per siugulas septimanas potionem lovis die dabis. ib. 30 p. 258H.: ad lapides de vessiea tieiendos bireum segregatum vel clausum septem diebus lauro pasces ... intra dies septem solutos penitus invenies. ih. 2, t3 p. 39H. Si vir ... emieranium patietur, observet ut semper luna septima ei septima decima et vicensima septima [also am 7. Tage jeder Monatsılekade] se tondeat etc. Zwar handelt es sich bier offenbar nicht. un hebdumadische sondern wn dekadische Fristen, jedoch spielt auch innerhalb derselben die Siebenzahl eine so bedeutsame Rolle, daB das merkwürdige Rezept hier eine Erwähnung verdient. ib. 25, 21 p. 249H. Didyın. b. Geopon, 18, 7 4b. Krankheit der Lämmer): 000» Böoxncor Emil yakoas 8, za vb vooei. Üieopon. 17, 21 (m. Bnscovrog): tıvig .. Tv opreuıciev Bordvnv tolparres .. Enmitlovoı Hui TOO Tg TEOpÄg Eyguparifovsen El natoag Enrd. Hierzu kommen noch die Belege für die Fristen von 2x7 und 3 > 7 Tagen: Plin. o. h. 29, 141: Tertium genus [blattarunı] ... cum pisselaeo sanare hulcera alias insanabilia, strumas, panos, diebus vigiuti uno impositas. — il. 30, 40: einerem cum dant bibendum ter septenis diehus (hei angina und strumae). ib. 30, 92: iecur vulturis tritun,.. ter septonis Jiebus potum.... Fuere et qui XXI museas rufas... emortuas in potu darent. ib. 30, 119: Össibus fractis caninum cerebrum ... fere XIV diebus solidat. 8.50 Ann. 159: Ich möchte jetzt die Gelegenheit benutzen, auf die merkwürdige von Plinius n. h. 18, 350 behandelte Theorie von den articuli lunae hinzuweisen, die möglicherweise mit der Lehre von den kritischen Tagen zusammenhängt. Sie lautet: |347: Proxima sint iure lunae praesagial. Sunt et ipsius lunae octo artieuli, quoties in angulos solis ineidit, plerisque inter eos tantum observantibus praesagia eius, hoc est tertia, septima, undecima, decima

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W. I. Roseren, INNIY,ı quinta, deecima nona, vigesima lertiu, vigesima sepbima et interlunium, als» in arabischen Zahlen ausgedrückt: 3. 7. I. 15. 19. 23. 27. 30 | ?|.") 3. 52: Hierher gebört wohl auch der von l’linius n. h. 10, 180 ausgesprochene Satz: Et mulier [equa| septimo die [post partum]| cuneipere facillime ereditur. S. 53 £.: Derselben Theorie von der Entstehung des Embryo begegnen wir auch in der geistlichen Literatur (les Mittelalters, z. B. im Loblied auf den Il. Geist S. 346, 3: so daz wip wirt suanger so ist mihl langer der same verborgen ware unze au den sibenten morgen so verwantelet got der guote den samen ze pluote. uber siben tage so wirt daz pluol earo. danne uber siben tage wahesset ader unte mage. uber siben lage chumet iz aver nein. so wehsset daz pein. so schephet daune der golfes trut. uber siben tage die hut har unte nagele. uber sibene tage daz sint sels wochen. so ist der mennisk aller gescafen. Vgl. Kxorr a. a. 0. 8. 41. — Selbstvorstäudlich hat der Vf. dieses Lobliedes seine Anschauungen uus der antiken medizinischen Literatur geschöpft. Wie alt übrigens diese Lehre ist, erkennt mau deutlich aus Empedokles fr. 153° I. Theo Simyru. p. 104, 1 = Diers, Vorsokrat. p. 226: rö yodvy Bo&pog doxel relswwüchk: Ev Entü EBdoneucır, os Eumsdorkjg wirterere Ev tuig zadegnois (vgl. auch Vurru b. Gell. 3, 10, 7: septima...tere hebdomade.... totus homo in utero absolvitur). Möglicherweise hat sehon Pythagoras, der Lehrer des Enmipedokles (Dirns a.a. 0. p. 156, 17 #.), diese Theorie ausgesprochen. — Weiteren Spuren der Lehre von der Bedeutung der Hebdomaden für die Entwicklung des Menschen begegnen wir vielfach, 2. B. b. Plin. 7, 68: editis primores septimo mense gigni deutes... haud dubiun est; seplimo rosdem deeidere anno aliosque sufhei ... il. 11, 160, ib. 11, 270: vox roboratur XIV unnis. ib. 11, 216: homo erescit in longitudinem al aunus usque ter septenos. ib. ı1, 236: mulieri ante septimum mensen profusum lac inutile ab eu mense, quod vitalis est partus, salubre. Zu 8. 54 unten und 8. 55 uben. Zu den bisher verhältnismäßig spärlichen Feugnissen für die Anwendung der Hebdomadenlehre auch auf die Entwicklung der Tiere kommen jetzt uoch hinzu: Aristot. de an. hist. 5, 27, 129: &x dE wxeoe relsıoı of agdzgrar ylvorma megi trug Entaday rag rerrwgag. Plin. bu n. tı, 120: reliyuis taliunı [Insekten] ab initiv ad finem septenarii sunt numeri, euliei ei vermieulo ter septeni, corpus pirientibus quater septens. ib. 11, 69: vita eis [apibus] longissima, ut prospere inimica ac fortuita cedant, septenis annis universa. Floreutin. iu Geopon. 15, 2, 14 (von Jder Erzeugung der Bienen aus dem Kadaver eines Stieres): worep d5 ul Bovyereig Julisca| win ui einoctı; yukou £woyorodrrur, vürw nu vi Eopvi wbgaronra reis Iowıg nufgarg. Ib. 27: teiry dE EBdouadı yon nwvroder Eiuvolsurte eiveccuı Ywz TE rail deu nadugor [d. h. iu den geschlossenen Raum, in den sich der getötete Stier befindet, der Bienenschwärme erzeugen solll, Plin. bh. n. 30, 83: Septenis ta diebus durasse tradunt [magi| rieinum. ib. y, 125: purpurae vivunt annis plurimum septenis (ib. Q, 130 werden der Purpurschnecke aculei septeni zugeschrieben). ib. 8, 127: |Ursi| primis diebus bis septenis tam gravi somuo premuntur, ut ne vulneribus yuidem exeitari queant (vgl. ib. 129: quatuordecim dies). ib. 8, ı51 (von d. neugeborenen Hunden): visum accipiunt, non tamen unquam ultra vicesimum 184) Diese Reihe hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Reihe der Fiebertage bei Hippoer, prugnost. I, ı1ıK = Üalen. XVILIB p. 238 f.: 3 (4). 7. 11. 14. 17. 20.

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XEIV, 1.) SIEBEN- ın Neunzant ım Kiuvrus ir. Myruus D. ÜRIECHEN. 97 primum diem nec ante septimum. (uidam tradunt, si unus gignatur, nono die cernere, si gemini decimo. ib. 8, 200: Incipiunt |generare caprae] septimo mensse adhue luctentos, Horapoll. hieroglyph. ı, 11 p. 20 ed. Pauw: modfuov pillovrog relsiwüsdeu zov zomer belt [der Geier], Ev © nölkzı 6 nölzuug yerisdeı ned Nusehv Enzk En’ abrov nagayıvonern (vgl. Umbricius b. Plin. b. u. 10, 19: idee) Waxantin in Dlannan OR zu ad rad menınvan Aunlme toie UlRELOLL

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W, 11. Roscher, INNIV, ı. turam fiden’, woraus mit Sicherheit zu schließen ist, daB die winzelnen (aus je 9 Mann’) bestehenden) Gruppen der Leibpagen der makedonischen Könige (vel. Arrian, anab. 4, 15, I uw. Curtius 8, 6, 2) sich alle 7 Tage abzulösen hatten. bs fragt sich nur, ob wir in dieser Sitte eine alte makedonische Institution oder eine Akkommodation an die orientalische Woche von 7 Tugen zu erblieken haben. Die Entscheidung ist schwierig, so lange nicht bestimmte Zeugnisse für die eine oder die andere Möglichkeit sprechen. Jedenfalls davon zu trennen ist das ebenfalls wohl bezeugte 7tägige große Dionysosfest, das Alexander d. Gr. nach Curtius 9, 10, 27. Plut. Alex. 67. Divd. 17, 106 feierte (s. oben A. 502). 3.58 (Hebdomadische Fristen d. Ägypter): Hinterher habe ich doch mehrere Belege für hebdomadische Fristen in Ägypten gefunden, die ich hier mitteilen will: Herod. 2, 86: twür« ... noryowrres TwgıgeVovoı Altgw xebparres jukgug EBdonjaovre [= 10>< 7 Tage]; vgl. ib. 88. Herud. 2, 133: wwrryior.... wg wEldoı |Mykerinos] 25 Freu noövor Biovg ro EBöoum zeisvrijoeer. ut. de Is. et Os. 31: ol db Akyuvreg &x tig ueyng Emil Övov a Tugarı vıv puyiw Erta uepug yevkodaı, xal GwÜlvıe yavvaonı meidag, Teyvoöivnov au Tovdalov, alröder eisi xarddndar t& luvdain& muplinuvres Es Tov öfter. Horapoll. hierogl. p. 20 el. Pauw (vom Geier): moAduov qgellovrog relsiwdchı tov mov öplfe, dv @ nel 6 nölzuug Yiveodaı, mob Nusgav Entu Em wirov wgeptvouevy. VPlin. bh. n. 8, 186: ommibus annis ibi [zu Phiula bei Memphis] auream paleram [= gıdkıjv| argenteamyue mergunt jis diebus quos habent natales Apis; septem hi sunt, mirumqgue neminem per eos a crocodilis attingi, oelavo post horam diei sextam redire belluae feritäatem = Solin. p. 159, 16 Mosusen. Auch sonst lassen sich hebdomadische Bestimmungen bei den alten Ägyptern nachweisen: vgl. z. B. Herod. 2, 164: Erte yEreo (Kasten) does, udzguo, Bovrodor, ovßoraı, add, Eomypeeg. wußegrätei. Plin. 13, 57 (von der fieus Aegyptia): quarto die Jdemetitur alio |pomio| subnascente, septenu ifa numerosa partu. Nach Honmen, Aufs. u. Abh, III, ı, 292 hatten die ältesten Pyramiden in Ägypten 7 Stufen. Vgl. auch die 7 Tafeln und 7 Tempeltore der alchemistischen Schrift des “Ostanes’ bei Bawrseror, la chimie au moyen age 2, 30YM. (zitiert von NELTZENSTELN in Ilbergs Jahrb. f. d. kl. Alt. ete. 1904 8. 178, ı) und die 7 Halleu der Totenwelt in einem demotischen Toxt ebenda 3. 180; endlich die Sage (VP’lut. de Is. et Os. 18) von der Zerroißung des Osiris in 2><7 Teile In einem Berichte über neue Ausgrabungen bei Karthago (Leipz. Zig. 1904 Nr. 298, 26. Aug.) lese ich sochen Folgendes: „Kin anderer interessanter Gegenstaud wurde in einem der (Gräber gefunden. Es war eine Art Vase, auf deren zylinderiörmigen, 4 Zoll hohem Fuß ein Hohlzylinder von 12 Zoll ruhte. Auf dieser Basis erlieben sich nun nebeneinander sieben schlanke Gefäße, die in Reih und Glied stehen und leise Ausbuchtungen zeigen. In der Mitte des ganzen Geläßes ist der Kopf einer Kuh init laugen schönen Hörnern angebracht. Dirüber an dem mittelsten der Gefüße findet sich ein Bildnis der ägyptischen Göttin Hathor. Man möchte dies Gebild am ehesten für einen siebenarmigen Leuchter halten, der ja auch seine Analogie in dem berühmten heiligeu Leuchter der stammverwandten Juden fünde. 186) Vgl. Curtius 8, 6, 7—1ı, der als Mitglieder der Verschwörergmppe aufzählt: Hermolaus, Sostratus, Nicostratus, Antipater, Asclepiodorus, Philotas, Anticles, Elaphonius |?], Epimenes,.

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NNIV, GE SIEBEN- U. NEUNZAHL IM IKertes in Myrnts D. GRIECHEN. 99 Mlein der große Archäologe Maspixo, der älinliche Gegenstände in Ägypten vieffach gefunden, will darin ein Öpfergefüß erblicken; die einzelnen vasenartigen Behälter waren mit lPlüssigkeiten gefüllt, die man den Göttern darboi. Sie enthielten besonders die verschiedenen Arteu des heiligen Öls, deren es sieben yab. in ühnlicher Weihbehälter, eine hohle Scheibe mit Gefüßen, die die 7 Planeten |?] symbolisieren, und mit einen Widderköpf, dem Bild des Juppiter Ammon, ist in Sardinien gefunden worden.“ — Vgl. über die sieben llathuren Drwster im Lexik. d. Mythol.I Sp. 1856. — Leider muß ielı wich als Nichtägyptolog hier Jarauf beschränken, die gegebenen Zitate einfach anzuführen, und es den Faclıgelehrten überlassen zu beurteilen, ob in den genannten Fällen echt ägyptische oder frühere resp. spätere orientalische (habylonische?) Anschanungen vorliegen. 8. 58 unter 4 füge hinzu Plin. h. n. 2, 90: Brevissimum «quo cernerentur [eoınetae] spatium VIl dierum annotatun est [d. b. wohl der Komet Jul. Caesars], lungissimum centum oetoginta [= 20 Enneaden]. Zu 8.59 unter 5 ist zu beachten, daB der Hase (lepus) dessen Genuß für 7 Tage Schönheit (lepos) verleiht, der Göttin der Schönheit und Anmut Aphrodite heilig ist. S. 59 Aunı. 177: Eine Analogie aus der mittelulterlichen Kirche bildet der Brauch,*am 7. Tage nach der Beerdigung den zweiten Seelengotiesdienst abzuhalten: Gwäum, Deutsch. Wörterb. unter “Sieben? Sp. 826 unter c. 8. 60: Zu den siebenjährigen Fristen der Hervenzeit ist wohl auch das der boiotischen Sage angehörige Motiv zu rechnen, das uns Hygin. p. astr. 2, 21 überliefert: Oriona seeutum esse annos VII (nach Et. M. 675, 41 w£vre &y)'97) neque invenire potuisse |l’liadas]. 8.63: löine andere Erklärung der Heptoteriden von Plataiai hat Usexen, Dreiheit 8. 353 gegeben (s. ob. 8. 26£.); vgl. auch Au. Senator, Chronologie 8. 1 12 (gegen Orrr. MüLLe). 8.63 Anm. 185: Zu den Zeugnissen für die 7 yeveal des Teiresias füge ich jetzt auch den aus Dikaiarehos, Kleitarchos und Kallimachos schöpfenden Phlegon Mirab. 4: Biwüv dni yevzag Ente. 8.64: Für die Beurteilung der Solonischen Ansicht von den 10 niıxlaı zu je 7 Jahren ist auch die Annalıme des Aristoteles wichtig, der die &xun) des Körpers in das 30.—35. Jahr, die geistige Reife in das 49. setzt (vgl. Rhetor. 2, 14 p. 1390”, 9. Polit. 8, 16 p. 1335”, 32 .; ebenso Platon: s. Hırzen, Sächs. Ber. 1885 3.8 Anm.). , 8.64 Anm. 187: Die Wichtigkeit des 7. Jahres im Leben der Kinder erhellt auch aus folgenden Zeugnissen: Paus. 1, 27, 7 (troizenische Sage von Theseus): ug ‘Hoarıns Es Tooıkiva 90V muo& Tlırdla xarsdoıro Eni 1b deinvo od Adovrog ta Ödigue, Eoehdoiev Öb rap abrov Aldo re Tooıkyvlov nuides ru Onveds Eßdouorv pdhste yeyovag Eros. mobg uiv dN Aoımodg maideg, ag To Öfgua eldov, pedyovrdy paoıv olyesduı, Onota ÖE ünebeldövre ula Äyav cuv Pößa nagk Tüv dıaxdvon senden nelenuv, nei abrlsa Enıkvar onovöj, Akovın elvar tb Öfgua Hyovusvov. — Plut. Lyeurg. 16: 000’ Eijv Eindorw todpev obdE nudessıv ng EBovkero zöv vlöv, GL müvrag sÜhbg Emracsreig yevopkvoug nagwicußevov wbrog |Lykurg] eis &yelug 187) Hier könnte die spätere Penteteris ebenso an die Stelle einer alten Hepteteris getreten sein, wie im Kulte von Delos: s. Ennead. u. hebdomad. Fristen 8. 61.

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W. 1. Roschex, »arekögite x. r. 4. INNIV. 1. Aristoph. Lys. 641: Enr& ur Fon yer00o’ ebd: Nooyypügovv | eilt’ diergig 7 denius odsa rapynyluı a. 1. A, S8.64t. Der Anschauung, daB am Schlusse des 7. Jahres auch bei Tieren und Pflanzen eine Krisis oder auch eine gewisse Vollendung (reisısrı,y) eintrete, begegnen wir auch sonst vielfach. Vgl. z. B, Aristot. de an. hist. 6, 24: 6 6’ dgedg avaßaiveı uiv zul öyeüsı... Emrasıng 6 Av xul nAngui |= beiruchtet]. Varro r. r. 2,7 p. 186 Bip.: |Equi] septimo ommes [dentes] habere solent renatus et vompletos; ebenso Plin. bh. n. ı1, 168 u. Absyrt. in Geopon. 16, ı, 16. Varru r. r. 2, 4 p. 175 Bip.: Cum coeperunt |[parere sues] id facere dieuntur usyue ad septimum annum recte. Sil. Ital. 3, 383 (von den lusitunischen Rossen): Septimaque his stabulis longissima dueitur aestas. Vlin. h. u. 9, 125: Purpurae vivunt annis plurimum septenis. ib. 11, 69: Vita eis [apibus] longissima septenis annis universa, ib. 17, 150: caeditur [castanea] intra septimum annum [um daraus Pfähle zu gewinnen]. ib. 17, 182: Vitis antequam septimum annum a surculo compleat evocata ad fructum eiuncescit ac moritur. ib. 14, 79: omnia [vina] transmarina VII vel in Vl annis ad veiustateım mediam pervenire existimantur. — Ähnliches gilt auch vom Menschen: vl. Cels. 7, 14 (de umbiliei vitiis) p. 291 Daremb.: curationi neque infans neque aut robustus annis aut senex aptus est; sed a septimo fere anno ad yuartum deeimum (s. ob. zu Anm. 187). 8. 66 Anm. 192 trage ich aus Plin. bh. n. 7, 161 noch folgende beachtenswerte Theorie der Astrologen (aus der Schule des Aecsculapius) nach: rara autem esse dieunt longiora tempura (langes Leben), yuandoquidenm momentis horarum insignibus, Lunae dierum, ut VII atque XV (yuae nocte we die observantur), ingens turba nascatur, seansili annorum lege occidua, quamı climacteras appellant, non fere ita genitis LIV aunum excedentibus, — Vgl. auch über die klimakterischen Jahre Bouch£-Lecrereg, Wastrol. gr. p. 528 #. Zu 8.66 anı Ende: Mit dem aus 7777 gewöhnlichen Jahren bestehenden ueyas &viwvrog vergleiche nıan einerseits das Weltjahr der Inder, das aus 7000 oder 7 >< 7000 gewöhnlichen Jahren bestehen sull nach v. Hanuer-Puxostarı, Jahrb. a. Lit. 124 (1848) S. 57 f., anderseits die 777 Jahre des Lamech (Genes. 5, 31). Vgl. auch die Abhandlung über die 7 Weltalter im Catal. cod. astrul. graec. fase. p. 113 (mir unzugänglich; s. Berl. Philol. Woch. 1904 Sp. 71). Zu 8. 67 (Biebenmonatsfristen betr.): Aristot. de anim. hist. 7, 5 [a1]: To 68 yala ... mobrsgov rov & nor dgenardv Eorev, EM dpa u Te nudie yövına zul To yala yonoıuov. Zu 8. 67 Anm. 196: Zu den dexdpnvo: gehörte der Sage nach nicht bloß Herakles, sondern auch Orion nach Euphorion b. Schol. I. 2486 (ww dısldor tav [d.h. dene unvör] Eyevern 6 Odelov). Zu 8.70 unt, 4: Bei den Babyloniern entsprechen einander ı2 dJalre, ı2 Monate, ı2 Tage[r|, ı2 Stunden des Tages: BoLL, Sphaera $. 336 u. Anın. 2. Zu 8. 70 Aum. 203 füge noch folgende Zeugnisse für dekalische Fristen hinzu: Nach Ov. M. 11,96 hewirtei Midas deu Seilenos festlich per bis yuinque dies et iunetas ordine noctes, d. I. 10 Tage und Nüchte laug ohne Unterbrechung. — Das Alter der lakonischen eögnveg betrug 2 x 10 = 20 Jahre (Plut. vita Lycurgi 17, 3). — Schol. Od. o 225: dr y&e 7 vöoog |d. Proitiden| denwery,s, als Melampus sie heilte. Dioselbe Krankheit dauerte nach Bakehyl. 10, y2 Bi, tosıanaldene veAkovg uijvag; 3. Kun. u. bebd. Fristen Anm. 45 a. E.

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XXIV, 1.] SIEBEN- ı. NEUNZAHL im Kuurus u. Myruus D. GRIECHEN. Zu 8. 78 unter 6: Der Mischung des enneadischen und des hebdomadischen Prinzips bei den Griechen scheint einigermaßen vergleichbar die Vermischung des Dezimal- und Dnodezimalsystems in den germanischen Sprachen: Jos. Scusmipr, Die Urheimat d. Indogermanen u. d. europ. Zahlensystem, Abh. d. Berl. Akad. von ı890. 8. 71 Anm. 204 füge hinzu: Den 7 Regionen der Amerikaner entsprechen vielleicht einigermaßen die 7 Strahlen der Sonne nach dem Vishnu-Purana (Cotesrooke, Asiat. Researches V p. 355): 4 nach den 4 Weltgegenden, einer nach unten, einer nach oben, einer zentral gerichtet: v. Hammer-Puresrauı Jahrb. f. Lit. 124 (1848) 8. 55 f. Zu 8. 72 Anm. 204 füge noch folgende Anwendungen der g9- und 7Zahl aus dem Bereiche der amerikanischen Urvölker hinzu: Bei den Cherokesen ist jeder siebente Sohn ein Prophet: Liesrecut, Zur Volkskunde 8. 347. Basrıan, Rechtsverhältnisse $. 209; s. auch Ennead. u. hebd. Fristen Anm. 196 u. 197. — Über eigentümliche Schlangentänze der Hopi-Indianer in Arizona, bei denen Ytägige Fristen eine Rolle spielen, berichtet nach Dorsers und Vorus Abhandl. im Field Columbian Museum, Chicago, die Leipziger Zeitung 1903 8. 3464 Nr. 232. — In einem von SarrEr, Arch. f. Rel.-Wiss. VII (1904) 8. 470 mitgeteilten ergreifenden Gebet. der Kepehi-Indianer heißt es u. a.: „In 7 Sonnen, in 7 Tagen will ich nachsehen nach dem Sproß“ usw. — Nach einem nordamer. Indianermärchen bei Knorrz, Märchen der nordamer. Ind. 92f. verweilte ein Jäger 7 Jahre bei den Donnergeistern in einem Felsen: Lirrrich 2.2.0.8, ıQ. Zu 8. 73 unt, 10 füge hinzu die merkwürdigen „Oktaöteriden“ der alten Dalmater, von denen Strabon 7, 315 berichtet: „idiov de av Aaluarlav 10 dic öxraernoldog ywong Avadasudv noiohru“. Bei der bekannten Ungenauigkeit des griechischen Sprachgebrauchs könnte hier unter Oktateris ebenso ein Zeitraum von 7 wie von 8 Jahren zu verstehen sein (vgl. An. Scuupr, Hdb. d. Chronol. S. 95 ff.). Zu 8. 74 füge hinzu folgende Belege für pentadische Fristen bei den Griechen: a) Aus dem Bereiche des Kultus und Mythus: Stägige Fristen: Pind. 01. 5,6 [14]: vn6 Bovdvoius dENor ve meuntranepoıg Auiliuig. Schol.: Eneıdn ini nevre nuegaıs Nyero eure ra dywvlouera [in Olympia], ano Evdexaeng Eros Enncuöeraeng, also während der ganzen ersten Hälfte der 2. Monatsdekade. — Orph. Demeterhymnus b. J. Harkıson, Proll. to the Study of greek rel. p. 667: revv’ &uore. — Plin. h.n. 8, 206: Suis foetus saerifieio die quinto purus est, pecoris die VIII®, bovis XXX®. — 5jähr. Frist: Pindar im Etym. M. p. 675, 41 und; Schol. Arat. 254: Orion verfolgt die Pleiaden m&vre Ern adınleımıov ... Nach Hygin p. astr. 2, 2ı dauerte dagegen die Verfolgung 7 Jahre; s. ob. Anm. 74. — Zauberkult: Rezept zur Bereitung einer magischen Tinte: Parruey, Zwei griech. Zauperpap. d. Berl. Mus. S. 151, 34°: opievar nal wevreddatvior Bordvnv xai opreuiolev nadsag ... . elßmoov zul ye8 ... nal Übme xuvod Ypolarog Ögvyevrog no0 unvove’ N Evrög drüve' ....— Wetterregel: Auf Schneefall folgt binnen 5 Tagen Regen: Herod. 2, 22: mi di yıdvı neoovon mäce &vayın dor) boaı Ev mwevre nuegysı. — Landwirtschaft: 5täg. Fristen: Hesiod. Zgy« 612: [Borevg] öeiteı 6’ Hello Ölaa 7 ijuara nal dena vixtag' | mEvre [also die Hälfte] d& svorıdaa, Ent Ö’ eig äyye' Apdoonı. — Cato r. r. 162: Ubi [pernae] iam dies V in sale fuerint, eximito omnes: — Cato r, r. 7: Orchites ubi nigrae erunt et

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W. H. Rosener. siecae, sale confrieato dies quinque... = Varro r. r 1, 60 Orchites nigras, sale si sint confrieatas dies quinque ... mäanere idoneus solere. — Varro r. r. 3, 10 p. 229 Bip.: eum excudit [ova anser| quinque diebus primis patinntur esse cum wmalre. — Nigid. b. Plin. h. n. 8, 205: diebus X cirea bruman th. 5 vor u. 5 nach ihr] statim dentatos |sues] nasci N. tradit. Diophanes in Üvopon. 6, 12, 3: Audaigeıv yon To... yleixog ... ni Nulous €. — ib. 7, 19, 3: Ami Nulgas mevre Goxendorovg Eaoov t. nidoug. — Didym. b. Geopon. 4, 14, 2: zug’ nu£oag y ME Emiggaivev Eag äv exflaornen ... Sotion in Geopon. 8, 37, 1: zlyagra orapvins Eipavov ini Ausgug B' xai Burke eis yAeürog nal oAlyoug Öugpezug... era ÖE Muegas L’ yoö. Quintil. in Geopon. 12, 19, 13: 18 anoßgeyuctı di’ Huegäv morikovo: €‘. xul todro mowücı mevrdxug (s. ob. 8. 101). — 5-Monatsfristen: Plin. h.n. 8, 187: gerunt partum [oves| diebus CL (= 5 Non. = 5 >»: 30 Tage). — ib. 8, 198: castrari agnos nisi quinquemestres praematurum existimatur, — ib. 8, 200: Ferunt caprae V mensibus ut oyes. — Sjährige Fristen: Plin. h. n. 8, 162: eaedem [equae] quinyuennio finem erescendi eapiunt, mares anno addito. — ib. 8, 178: robur |der Rinder] in quinquennatu — ib, 14, 113 (vom Meth): quinquennio ad hoc servari vaelesten [ayuam] inbent. — 11,168: quinto anno incipiente [eyuus] binos [dentes]| amittit, — 5jährige Fristen: Florent. in Geopon. 2, 46, 2: «f d& veopvroı l&ureroı| Ewg tig neWeng wevrasrlag vmd zgav nodkdxıg eioydadıjcav. — Plin. h. n. 17, 77: in arbustum yuinquennes |[ulmos) sub urbe trausferunt. — Medizin: 5täg. Fristen: Plin, h. n. 20, 225: tussim [malva] ... quinis diebus emendat. — ih. 20, 103: [bulbi] vulneribus ... mire prosunt per se, uut, ut Damion, ex mulso, si quinto die solvantur. — ib. 20, 11: si sanguis per urinanı reddatur, semen asparayrıi et ap etc. ... quinis diebus Chrysippus dari iubet. -— ih. 28, 127: bibitur autem [serum] efficacissime heminis per intervalla singulis, diebus quinis. — ib. 28, 156: ad hominis morsus carnem bubulam coetan imponunt]| efficaeins vituli, si non ante yuintum diem solvant. — Plin. 30, 48: aliqui singulas [eochleas] primo die dedere, sequenti binas, tertio ternas, quarto duas, quinto unam. — ih. 30, 87: interdieitur [den an imorbus comitialis Erkrankten] vini potus quinis diebus ante et postea. — ib. 30, 92: praedicatur |b. Epilepsie] jecur vulturis tritum eum suo sanguine ter septenis diehus potum. quidam pectus eius bibendum censent ... antecedente yuinque dierum abstinentia vini. — ib. 32,113 (bei Fieber): pagri Huviatilis longissimus deus capillo adalligatur, ita ut quinque diebus eum qui alligaverit non cernat, aeger. — Staat u. Recht: 5täg. Fristen: Kret. Inschr. b. GouLrez, Uriech. Dialektinschr. ur. 5072, 6 (Knosos) Ev teisı nevr’ aukgaıs. ib. nr. 4991 (lortyn), 1, 25: tüv wEvr' duspan; 2,31. — Herod. 5, 65: öore Ev nevre muegyse drzwpiier du tig Artınng (d. Peisistratiden) . Ebenso Aristot. 48. mol. 19 p. 21, 18 Kaım.-Wıinan.: z& fauröv dv revd' Nulouıg Erxonıoduevor [ol Tlescorgaridae] rugedwnar nv dagömoiıv zuig Adıwalois. — ib. 30 pP. 34, 25: rag 6° Föong nosiv vos BovAäg xurk nevdjuegon. — Hesych. >. v. Edoaı BovAig, ai Eyivovro zur mevranjnegor. — Xen. Hellen. 7, 1, 14: of A9nveioı uereneishnoav al Eymploavro Kur wevdrjuEgov Enarigoug Hyeisden (im J. 369 v. Chr). — Aristot. a. u. 0. 47 p. 52,4: sm dE raw uEv olxıov Ev €’ Fracıv avdyay mv ummv dmododve züv dE ywelwv dv Öfrnc. -—- Demosth. im. Doon. 27 p- 952, 19 u. 29: Schuldklagen erloschen nach einer Frist (rgo8souie) von 5 Jahren; vgl. Lirsius-Scnorsann, D. att. Prozeß S. 838. — Dieselbe Frist galt für Vormundschaftsklagen: Dem. ze. Navsın. 17 p- 989, 18, 27 p. 993, 3. Plat.

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XXIV, 1.) SIEBEN- WU. NEUNZAHL Im Kınzrus ir. Myruus D. GRIECHEN. 108 leg. Xl, 8 p. 928°, sowie für gewisse Erbschaftsklagen: Isaios v. d. Erbsch. d. Pyrrh. 58 p. 51. Liesius a. a. OÖ. und A. Schumr, Hdb. d. griech. Chronol. 8. 117 und in Freexsasens Jhrbb. 1885 5. 719 u. 743. — Kret. Insehr. v. Gortyn b. CorLez ar. 5012: &v növre Felreoı]. — Plat. leg. 958 E: gone dt un goüv vpnAötegov mevre avdg@v Eoyov, Ev nv” jukgaıs amorelounevor (s. ob. 8. 13 An. 33). Die delischen Tempelkapitalien wurden im 5. Jahrh. auf 5 Jahre zu 10%, ausgeliehen: C. I. Att. 2, 814 u. 814"; vgl. Paury-Wıssowa unter Delos Sp. 2479; die Tempelfelder dagegen wurden auf 10 Jahre verpachtet. — Ustrakismos (Petalismos): Died. 11,87: nugk ... zeig Zuganucioig [Eder] eig meralor Aclas yodpesder vov Övvararerov zör molırwv, Öagidundevrwv DE mv merdiov tov nieiorn nerele Außorre gYebyeıv mevraern yoövov |d. h. die Hälfte der ı0 Jahre, die in Athen die Verbannung durch Ostrakismos dauerte, s. Ennead. u. hebd. Fr. Anm. 43]. Überblickt man noch einmal schnell alle diese Belege, so wird es wohl einleuchtend sein, daß fast überall die pentadische Frist sich als die Hälfte der dekadischen, d. h. als Sechstel des 3otägigen Monats, erklären läßt, wie namentlich aus den Fällen hervorgehen dürfte, wo unmittelbar neben pentadischen Bestimmungen auch dekadische vorkommen, z. B. Ilesiod !oya 612 fl. Aristot. '49. oA. 47 usw. (s. oben). Ganz ähnlich ist die 3täygige Frist bisweilen aus der gtägigen dureh Drittelung dieser entstanden (s. ob. 8. 71 Anm. 160 u. $. 82—83). Nur zweifelnd wage ich in diesem Zusammenhange Chares b. Athen. 538° zu erwähnen, wo es von dem großen von Alexander d. Gr. zu Ekbatana veranstalteten Hochzeitsfeste heißt: &mi mevre nulgag Enereltsdjsav vi yduoı, denn bier kann recht wohl eine altpersische Sitte gemeint sein (s. Ennead. u. hebd. Fristen 8. 7 Anm. 19 u. 20. Herod. 3, 80: dreire Ö& aurtorn 6 Öoaußos xal Evrös mevre nuegkwv &ylvero [nach der Ermordung des Maägiers]). Zuletzt seien bei dieser Gelegenheit noch folgende pentadische Fristen nachgetragen, die ich bei nichtgriechischen Völkern des Altertums (s. ob. S. 78) gefunden habe: Herod. 3, 97: Koöigoı ... Ööge, r& Erafavro, Fu xai &g Eus din nevrerngldog aplveov' Enerov naidug el Erarbv negdtvovs. Hier ist vielleicht die 5jährige Frist der Perser (s. ob. $. 78) zu verstehen. — ib. 4, 94 (von den Geten): dıa werrsrnoldog dE tüv dio Auyovia aiel opEmv alrav Anomeunovo:, üyyerov ug ro» Zeluoger, Evreiiduevor wor iv Endorore Ötmvreı. — Nach Herold. 4, 95 waren freilich sonst im Kult des Zalmoxis 3jährige Fristen üblich, da vs von ibm heißt: rerdorw dE Frei Epavı toise Ognıdı ... — Herod. ı, 77 (von d. Lydern): &5 meuntov ufve ovAltyeoduı & Zdgdıg .. . Eneune Kodnug mpoEQLovreg 6 Kooioog (viel. ib. 1, 86). Died. 1, 13 (von den Ägyptern): &x d& rourwv yevkdu werte Deoüg, ad Eadorv tar Enuyoutvoav nag Alyvavios nevd' Nuegwv Evög yevundevrog, ovöneru dE ündokar toig tenvodeisıv Osıpıv nel "Ioıv, &rı 8 Tupäva zul Anöllwva nal Aypgodirnv. — Diod. 5, 32 (von d. Kelten): zovg... KRROVEYOUS Kara MEvrucerngida yuidkevres Üvuonodonigovo Tois Beoig xel wer’ &llwv noAldv einuerwv zudaylfovon, nwugäg nauusyedsis Kureoxevafovreg. Zu 8. 75: Mit Herod. ı, 136 stimmt Plut. de Alex. prov. lib. ed. Crusius p- 8, ı überein: 1& Ö& yervdevre avroig neidle era tergaeriav Blenovow [ol Iltooeı]. Vgl. dazu was Herod. 4, 187 von den 4jährigen Kindern der Libyer sagt. Zu 8. 76 a. E. (die Frühreife der Müdchen u..Knaben betr.) füge hinzu: Mehr bei FrisvLÄnver, Sittengesch.’ I $. 371. 467 #. Rosszacu, D. röm. Ehe S. 417 ff. -— Über die Mündigkeit ıojühr. Kinder bei den Angelsachsen: Grimm,

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W. H. Roscner, [XXIV, ı. Rechtsalt.' 8. 413 8,5 über Mündigkeit mit ı2 Jahren 8. 414; nit 15 Jahren, d. h. nach zurückgelegtem ı14., 8. 415. — Nach Plin. h. n. 7, 29 berichteten Kleitarchos und Megasthenes vom Volke der Mandi in Indien sogar: feminas |Mandurum] septimo astatis anno parere, seneetuten quadragesimo (Rundzabl!) aecidere. — Im Leben der persischen Knaben scheint nach Herod. ı, 114 u. 3, 3 das 10. (= 2% 5.) Lebensjahr eine gewisse Bedeutung gehabt zu haben. S. 77: Hinsichtlich des orphischen Demeterhymnus ist. jetzt auch zu verweisen auf Dieıs, Fragm. d. Vorsokratiker p. 495, 47 ff., J. Harrısox, Proll. to the Study of (ireek religion p. 665 1. Diwrerien, Mithrasliturgie $. 197. Zu 8.79 (über die Neun und Sieben der alten Mexikaner): Neben den 7und Ytägigen Fristen kommen hier auch 40 (2 x 2o)tügige vor: Mürter, Amerikan. Urreligion 8. 589. Lürrms, Progr. d. Naumburger Domgymn. v. 1890 8. 43. — Weiteres über den sonderbaren Gehrauch der 7 und 9 im Mythus und Kultus der alten Mexikauer s. bei Prruss im Archiv f. Religionswiss. 7 [1904] S. 234 (Herkuntt der Mexikaner aus der Erde, aus Chieomoztoc, dem Ort der 7 Höhlen), S. 244 (Chicomolot) = Göttin der 7 Maiskolben), 8. 247 (Ytügige Feier der Pueblostämme). -— Prewss, Archiv f. Anthropol. N. F. ı, 3 [1903] 8. 161 (7tägiges strenges Fasten in Altmexiko); P’reuss, Globus 83 [1903] 8. 268 (9facher Strom der mexikan. Unterwelt); ebenda S. 270 (Neunliund = Name der Göttin Quaxolot!). vi. Anhang Il. Über Ursprung und Bedeutung des Boög Eßdonos, eine Verteidigung meines Standpunktes gegen P. Sreneen im Archiv für lteligionswissensch. VII 8.437 f Ich habe oben S. ı4 u. 21 in Übereinstinmnung mit ıneinen beiden Aufsätzen im Archiv f Religionsw. VI (1903) 8. 64. u. VI (1904) 8. 419gfl. die Behauptung aufgestellt, daB unter dem sogen. Boüy EBdonog ein Opferkuchen von der Gestalt eines Ochsen zu verstehen sei, der (in Attika) zusammen eutweder mit 6 Rundkuchen (seAjraı) oder mit 6 verschiedenen lebendigen Opfertieren von solchen Leuten an siebenter Stelle dargebracht wurde, «die nicht die Mittel besaßen (zevnres!), einen lebendigen Ochsen zu opfern. Die Richtigkeit dieser meiner Erklärung des Ausdrucks ist nicht weniger als zweimal von P. Srunusr, dem um seine Spezialwissenschaft vielfach verdienten Verfasser der "Griech. Kultusaltertümer” (2. Aufl. 1898), energisch augefochten worden, das erste Mal im “Hermes’ 38 |1903) 8. 567 tt, das zweite Mal ganz kürzlich im unmittelbaren Anschluß an meine erste ‘Verteidigung’ im Arch. f. Rel. VII 8. 437 f. Um nun die Geduld der Redaktion wie der Leser dieser Zeitschrift nicht auf eine allzu harte Probe zu stellen, habe ieb am Schlusse meiner ersten Erwiderung auf Srexurss Angrifl (a. a. 0.8.4 36) ausdrücklich darauf verzichtet, an jenem Orte abermals auf eine W iderlegung STENGELS einzugehen, glaube aber hier, wo es darauf ankommt, das Leugnismaterial, das sich auf die Bedeutung der Siebenzahl in der griechischen Religion bezieht, möglichst vollständig und kritisch gesichtet vorzulegen, nicht bloß berechtigt, sondern auch geradezu verpflichtet zu sein, uochmals (hoffentlich zum letzten Mal!) die Richtigkeit meiner Erklärung gegenüber Sraxseus Angriffen zu

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XXIV, 1) SIEBEN- u, NEiumnzanı, ın Kuurus ı. Mvrruts p. GRIECHEN. verteidigen und dessen kritische Einwendungen und positive Behauptungen endgültig zurückzuweisen. Und zwar glaube ich diesen Zweck am besten erreichen zu können, wenn ich mich hier ziemlich streng an den Gedankengang in meiner ersten Verteidigung (Arch. f. Rel. VII 8. 419 ff.), auf die hier nochmals verwiesen sei, anschließe, aus Gründen, die, wie ich hoffe, jedem einleuchten werden, der bisher StEnGeLs und ıneinen Erörterungen mit Aufmerksamkeit gefolgt ist. I. Daß der Boüs EBöokog genannte Opferkuchen von der Gestalt eines Ochsen ursprünglich im Anschluß an 6 mondförmige Rundkuchen (veAfjvcı), also an siebenter Stelle, dargebracht und davon ß. Eddonuog benannt worden sein sollte, bezeugt vor alleın der wahrscheinlich aus Didymos!#®) schöpfende Lexikograph Pausanias b. Eust. z. Il. £ v. 575 p. 1165, 6fl. mit den Worten: Boüg reg& tuig nalaıois IMysro aul tı reuuarog Eidos, dp od napoiui« o Bodg EBd. Eyovoa Aöyov torövde. sAävaı niuuare Toav nAnrea nundoregn?), Eri de 8E oeAnvaıg ruavıug Boüv, gYuoiv, EBdonor Enerruv, aegara Fyovra xura ulunsım nowropvoög veAnvng. Edvor piv oVv xai ini 1TEooagcı monavoıg Toürov rov Pour zul Enalovv auröv neuntov Bodv, nällov uerror Eni taig TE Edvov auıov, ög Ku Exaleito dıa todto EBdonog Boög.') Ebenso heißt es bei Suidas s. v. ß. EB. U: nennera negara Fyovin xura piano TAG newropaoüg oelıvng. Enckovv ÖE adıd BoDv, neoorıdevreg xai ro Eßdonov, Hrı ini TE zaig velnvaıg EmedVero obrog EBdopog, wg Eidundäg Ev ‘Aralavın ». r. A. und unter avdoreros am Ende: Eni dE EEE aeAnvaıs Bodv EBdouov Ensrrov, aegaro Eyovre nark ulunsır THg TEWToYvodg veAnuns. EBvov utv obv zul Emi rlscagsı mondvog toürov röv Boür, Kal Zuckovv adrd» meuntov Boöv, nällov db ini zeig TE EBdonov Boöv (ühnlich auch, aber mit einigen Verderbnissen, Apostol. 5, 8). Aus diesen höchst glaubwürdigen Zeugnissen wird wohl jeder unbefangene Leser mit mir (Archiv f. R. VII 2.2.0. 8. 421) den Schluß ziehen: ı) daß der Boüg &Bö. in Verbindung mit dein Opfer von 6 Rundkuchen dargebracht wurde und davon seinen Namen haben sollte, und 2) daß neben dem Boos Eßdopog, aber seltener, auch ein Boög mweuntog vorkam, ‘dem das Opfer von nur 4 oeljva vorausging.!?') 188) Das ist, wie ich nachträglich gesehen habe, auch die Ansicht.des Herausgebers der Fragmente des Pausanias, nämlich Schwases in s. Buche Ael. Dion. et Paus. Attie. fr. coll. 8. p. 63 u. p. 129. fr. no, 94. 189) »unAoregij bildet offenbar den Gegensatz zu dem neupa teredywvov —= Boög £ßd. bei Macarius u. Zeuobius (b. Mivzer, Mel. 357). 190) Srexsen (Archiv £. R. VII 8. 438) hält diese letzten Worte, die er bei Suid. (s. v. @vdoraror) nicht finden kann, für „einen späteren Zusatz ohne jede Autorität und ohne Wert“, ohne zu bedenken, daß genau dasselbe, nur in etwas anderer Form, auch bei Suidas (s. 0.) steht, wenn dieser sagt: ExdAovv de auro [rö reuna) Boöv ... Eßdouov, öt Eni E eig aelrvaıg EmedVero ovrog Eßdonoc. Ebenso spricht die Notiz, daß der nach 4 oeljvaı geopferte Ochsenkuchen deshalb Boüs meunrog hieß, laut und deutlich gegen StTEnszeLs Annahme. 191) Der ßBoüg neuntog des Selenekults könnte ebenso der 5tägigen aus Halbierung der 1otägigen att. Woche entstandenen Frist entsprechen, wie der ß. &ßö. der 7tägigen Woche zu entsprechen scheint. S. auch Menand. b, Str. 297.

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W. tl. Roscıer, INXIV, 1. Im Anschluß daran babe ich a. a. 0. 8. 4218. gegen Srexuen folgendes bemerkt: „Wie nun Srexgen angesichts dieser durchaus unverfänglichen Nachrichten duzu kommt, 8. 569 zu behaupten: ‘Den Namen hat der Kuchen Boög 2Bd. natürlich |?] nicht davon empfangen, daß nıan ihn an siebenter Stelle darzubringen pflegte, sondern weil er das siebente opferbure Zuwpuyor darstellte [#7]; das beweist |?| schon das Sprichwort, und es wird sich noch weiter bestätigen [?]; Boös teantog aber war überhaupt keine sakrale, sondern wuhl nur eine witzige] ?] Bezeichnung; weit mehr Wahrscheinlichkeit |?| hat, daß ungekehrt der Boüg EBdonos die Zahl der vorher geopferten Selenen bestimmt hat’, das verstehe ich un: so weniger, als er Zeugnisse für seine mit der angeführten Tradition in schroffem Widerspruch stehende Ansicht bisher nicht hat nachweisen können. Außerdem kommt noch in Betracht, daß die beiden Zahlen in deu Ausdrücken Bodz; Ed. und ß. reurrog ihre Bedeutung und Pointe verlieren würden, wenn man sie nicht wit den antiken Erklärern auf die siebente und fünfte Stelle beim Opfer beziehen wollte“ Selbstverständlich war ich in hohem Grade auf die Erwiderung gespannt, die diesem meinem positiven Augrilf auf Srexeens Behauptungen in dessen zweitem Aufsatze zu teil werden würde, mußte ich doch darauf gefaßt sein, daß es Sr. gelingen könute, ein puar antike Zeugnisse für seine Annahmen aufzutreiben. Wie angenelim überrascht war ich, als ich in Sr.s Antwort auf meinen Angriff (8. 439) folgendes zu lesen bekam: „Da [d. h. bei den Diasien] hat man im 5. Jahrhundert (vgl. Thuk. 1, 126) noch keine Neuerungen eingeführt, am wenigsten aus einem obskuren Selenekult entlehnte. Der Kuchen und sein Nanıe stammt also nicht erst von Jem Seleneopfer her, ja er saß in diesem Kult nicht einmal fest und war für ihn nieht wesentlich. Das beweist |?] der gleich gut bezeugte B. durrog, den man zu vier Selenen opferte; seltener, denn der ß. & war einmal da und im Kult legitimiert; opferte man ihn aber, um durch das fingierte 'Tieropfer den Wert der (abe zu erhöhen, so war damit auch die Zahl der Selenen gegeben. Der Name B. neuntog ist erst nach seiner Analogie gebildet [Beleg!?] und würde ohne ihn nicht existieren|?]; es ist ein billiger Witz[?]"”), kein sakraler Ausdruck |?|, denn er kommt sonst nirgends vor |natürlich! bei der Lückenhaftigkeit unserer Überlieferung, ist aber doch (s. ob.) wenigstens einmal von einem treflliehen Gewährsmanne (Didymos?) wohl bezeugt!|, während der B. & in verschiedenen Kulten begegnet“. Das bedeutet, wenn ich den Sinn der vielleicht absichtlich etwas dunkel gehaltenen Ausdrucksweise Srexeres richtig erfaßt habe, im wesentlichen eine einfache Wiederholung seiner früheren ohne Beibringung irgend eines antiken Zeugnisses vorgetragenen und deshalb von mir mit eingeklammerten Fragezeichen [?] versehenen Behauptungen, die abermals in schroffem Öegensatze zu dem Zeugnis der trefflichen von Pausanias, Suidas und Apostolios gemeinsam benutzten Quelle, wahrscheinlich Didymos, stehen. Auch scheint mir Sr. entschieden die Bedeutung des Apollon- und Selenekults in diesem Falle zu unterschätzen, wenn er a.n.0. N. 438/9 den Boos EBdouog in erster Linie auf den Kult der Diasia 192) Es wäre interessant, von Sr. zu erfahren, worin hier bei einem offenbar der (sakralen) Volkssprache enistammenden Ausdruck der „Witz“ bestehen soll. Auch würde bei der bekannten Deisidaimonie des Durchschnittsatheners ein solcher „Witz", wie ihn Sr. im Auge lat, großen Anstoß erregt haben und kaum je populär geworden sein.

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XXIV, 1} SIEBEN- u. Nennzarı ım Kururvs vr Myrnt's D. GRIECHEN. bezieht und verächtlich von „einem obskuren Selenekult“!®®) redet, aus dem im fünften Jahrhundert keine Neuerungen in das Opferritual der Diasien übergegangen seien. Daß mäglicherweise der Boüs Eßdouos auch Lein Piasienopfer schon im 5. Jahrhundert, ja vielleicht noch früher, dargebracht wurde, gebe ich im Hinblick auf das Zeugnis des Hesychius s. v. Boüg!®) ohne weiteres zu; dagegen muß ich entschieden bestreiten, daB dieses Opfer nicht schon in sehr alter Zeit durch den Einfluß des delphischen oder eines anderen apollinischen Orakels aus den Kulten des Apollon und der Artemis-Selene, in denen Siebenopfer von jeher üblich waren (s. ob. 8. 135 21), in den Zeuskult eingedrungen sein könnte, weil wir bereits oben deutlich erkannt haben, daß z. B. in Böotien hebdomadische Bestimmungen „zat« 1. uavrelav to "Anöllaros” tatsächlich in «den Kult des plataiischen Zeus Bleutherios eingedrungen sind (s. ob. 8. 68 Anm. 154” und vgl. außerdem die Enta pÜorg des Zeuskultes von Kos, die wahrscheinlich auch aus den Apollokult stammen; s. ob. 8. 29). Denn daß wirklich das Opfer des Boüg Eßd. im Kult des Apollon und der Selene, die in Atlika schon frühzeitig mit Artemis identifiziert worden ist, eine gewisse Rolle gespielt hat, kann nicht dem geringsten Zweifel unterliegen, wenn wir folgeude Zeugnisse iu Betracht ziehen: 1) Kleitodemos (fr. 16 b. Müuuer, Fr. Hist. Gr. 1 p. 362°) b. Hesych. s. v. Boös EBöonos’ urnuoreis de Tod Eßdonev Boös ...... ori ÖE meuua Eori xal tus Zeilivng lsoov Kieıröönwog [also eine (Quelle ı. Ranges, der Zeitgenosse des Thukydides: MüLter a. a. OÖ. p. LXXXI| u Arsidı pyal, 2) Pollux on. 6, 76: n&lavoı dE aowvoi mücı Beoig, @y xal sekijvaı [s. ob. S. 105| r5 Heo [d.i. Selene], x&rAyvreı de and Tod ogrjmarog, Wonee aul 6 Poüg [d. i. der ß. £B6.]' neune yao dor aeoare &yov nennyuere [Hermes 38, 573], reoogpeaduevov 'Anöllwvı ni Agrkuudı Crhd®) zei Erdıy za Zeirjvn. Vgl. auch Hesych. s. v. Bodg" nörwvov ti tov Hvonivov oÜtwg Ev Teig ayımardrarg Adırıoı Yuolais. Av 6 Bol nugandncıov, was StEensen unter Verweisung auf Thuk. ı, 126 und Schol. nach dem Vorgange von Sırpeias und Mürter Fr. Hist. Gr. a. a. 0. auf die Diasien beziehen möchte, eine Annahme, die zwar nicht beweisbar aber immerhin nicht unmöglich ist (s. ob.). 193) 3o ganz „obskur“ dürfte dieser Kult doch wohl nicht gewesen sein, wenn es sich (s. unten) un den Kult: der wit Apollon verbundenen Artemis-Hekate handeln sollte, die in Attika schon frühzeitig und namentlich von den Atthidographen mit Selene identifiziert worden ist. In diesem Falle könnte es sich um die Feier der Delphinien (A. Moxusen, Feste S. 450) oder um das Fest des 7. Pyanepsion handeln (Moxnsen a. a. 0. 278%), wofür manches spricht, wie ich bereits im Archiv f. Rel. VI 68 f. ausgeführt habe, besonders die Verbindung von Apollon und Artemis [= Selene] und die Bedeutung, welche die Siebenzahl in beider Kultus hatte. Vgl. auch Usener, Dreiheit 350, ı, der ebenfalls im foüg EBdouog ein Zeugnis dafür erblickt, daB die Siehenzahl der Selene geheiligt war. 194) $. 8. 107 unten. 195) Vgl. dazu die schon längst von Lossck gemachte Beobachtung (Arch. f. Rel. VI S. 68), daß die Atthidographen auch sonst Artemis (= Hekate) und Selene gleiehzusetzen pflegen (Loseck, Agl. 1062). Schol. Ar. Plut. 594: mv Exam ... Erluwv da 16 Tim airmv Zeljvnv nal "Apreniv vol "Exdenv nolsioheı,

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W, H. Roscher, [XXIV, ı. 11. Nach einer zweiten ganz verschiedenen, aber doch im Grunde auf dem gleichen Prinzip beruhenden Deutung soll sich der Boög FBdouog auf das Opfer von 6 lebendigen Öpfertieren beziehen. Die acht z. T. ziemlich stark von einander abweichenden Variauten, in denen diese Überlieferung vorliegt, habe ich im Arch. f. Rei. VII 8. 422 ff. übersichtlich nebeneinandergestellt, so daB ich hier auf deren nochmalige vollständige Vorführung wohl verzichten darf. Ich hebe hier nur dies hervor, daß jene 8 Varianten genau genommen in zwei Hauptklassen zerfallen, je nachdem in der Reihe der 6 vor dem ßoüg EPdokog genannten Kuchen geopferten lehendigen Tiere ein Boüg oder ein mereıvov erscheint. Der Deutlichkeit wegen setze ich hier als Vertreter der beiden Klassen wenigstens zwei besonders charakteristische Zeugnisse her: 1. Cod. 5 Macarii 2, 89: Boög EBd. Eml zwv dvuodnter' of yüp nevyteg rov "Adnvalov'tE del Hvorreg Fupuge, moößerov, Tv, alya, öpvir, Boüv'’), yüva, EBdouov <röv Boiv) Exridvor, nenne tergdywvor. Enid Tolvur eivalsdnrov Eööreı ro Loor, ETLOKOTLTOVTEG TOVG avorjrovg Exdlovv foüv EBd. II. Cod. K Macarii 2, 89: Wie oben, nur lautet die Aufzählung der 6 &uypvuya' ngößarov, vv, alya, boviv, nersirov, zäve, EBöonov (rov Bodv) Eridvor x. 1. A.) — Dies &redvov kehrt, übrigens aueh wieder in dem Zeugnis des Paroimiographen bei MırLer, Melanges 377 (= SrengeL im Hermes XXXVIII 8. 571) und ist von nicht geringer Wichtigkeit für uns, weil es beweist, daß hier eine der vorigen ganz ähnliche Erklärung vorliegt, welche den Bong Eßdouog an siebenter Stelle nach den 6 genannten lebendigen Öpfertieren geopiert werden ließ, was merkwürdigerweise Sr. bestreiten möchte. — Die Differenz, die zwischen Sr. und mir hinsiehtlieh der Form wie des Inhaltes dieser beiden so stark auseinandergehenden Überlieferungen besteht, ist kurz folgende: Indem Sr. glanbt, daß die bei Zenobius ed. Mruerr, Mel. p. 357 = STENGEL a.a.0. 8. 573 erhaltene Überlieferung dem ursprünglichen Wortlaute anı nächsten konme, schreibt er: FBöouov Ö& Iren) ri Zupuza 2E Poor [ol nernres], reößeror, dv, alya, ögvıv, Bodv, ziva (Evor of mevnres) za FBöonov tor ner@rousdvor [so für nereivör!] Bovr. Zum Verständnis bemerkt er (Hermes a.a.0. 8. 573): „Die Verderbnis entstand dadurch, daß man of rerrteg hinter das erste ZYvor setzte und dann das (jetzt unverständlich gewordene) zweite Fvor strich.“ Als Sinn des Ganzen nimmt er (a.a. 0. 8.567) an: „Man hat zum Opfern 6 verschiedene Tiere benutzt, die Armen aber, denen ein fuyıyov zu teuer war, halfen sich damit, daß sie ein Rind aus Brot- oder Kuchenteig buken und es statt eines lebendigen darbrachten“, oder mit anderen noch kürzeren Worten (Archiv £. Rel. VII S. 444): „Also Boüg: dno tod oynuerog (Poll. 6, 76), EBöonos: weil er das siebente opferhare Fuyvuzo»r darstellte“. Meine eigene Ansicht läßt sich kurz dahin präzisieren, daß ich mich, ohne eine wesentliche Verderbnis der Überlieferung anzunehmen, möglichst genau an 196) Hinsichtlich der in den verschiedenen Zeugnissen dieser Klasse schwankenden Stellung von ßoüs s. unten S. 109 unt. 2. 197) Diesen abgesehen von dem verderbten mereıvov durchaus leichtverständlichen Text nennt Sr. a. a. O. 3. 441 „heillos“.

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XXIV, 1} SIEBEN- U. NEUNZAHL IM Kuntus ı7. Myrtuus D. GRISCHEN. den Wortlaut der zweiten Zeugnisklasse anschließe, indem ich z. B. bei Macarius a.a. Ö. lese: Boös EBb. ini r. avamsdnrwr. ul yiu neunte rwv Adyvalov TE ae Bvovreg Euypvxa, neößerov, vv, alya, ögviv, nereiworv|?]|, züve, EBdowov Cr. Boiv) Eridvov, une tergdywvov . 1. 4.%) Der Sinn dieser Überlieferung kann nach meiner Überzeugung kein anderer sein als dieser: Diejenigen Athener, welche nicht die Mittel hatten — das und nichts anderes bedeutet mevıjres, wie ich in meiner ersten Verteidigung ausführlich nachgewiesen habe — einen lebendigen Ochsen zu opfern, brachten, wenn es Sich um ein hebdomadisches Tieropfer handelte (bei dem eigentlich folgende 7 wie gewöhnlich nach ihrem Marktwerte georduete Tiere, nämlich ı ngößarov, 1 ug, 1 aid, 1 Opvig, ı wereivöv|?]| und ı yıyv zu opfern waren), statt des lebendigen Ochsen einen Kuchen in Ochsengestalt dar, der, weil er in der hebdomadischen Reihe das geringwertigste Opfer darstellte, dementsprechend an siebenter, also letzter Stelle genannt und geopfert wurde. Ich werde nunmehr in ıneiner weiteren Polemik gegen Sr. in der Weise verfahren, daß ich zuerst nochmals die Haltlosigkeit und Irrigkeit seiner Annahmen darzulegen und sodann die Notwendigkeit und Richtigkeit der vun mir vertretenen Erklärung unter Zurückweisung aller dagegen von Sr. neuerdings erhobenen Binwände zu beweisen versuche. 1) Bereits in meiner ersten Verteidigung habe ich an letzter Stelle (8. 427) darauf hingewiesen, daß Jie Emendation, die Sr, für nötig hält, um den von ihm gewünschten Sinn zu erzieleu, schon rein äußerlich betrachtet viel zu kühn und kompliziert sei, als daß sie Anspruch auf Wahrscheinlichkeit machen könne, insofern er gezwungen ist, nicht bloß eine Streichung und eine starke Transposition mit Zusatz vorzunehmen, sondern auch zugleich das überlieferte sereiwöv im werrönsvov zu korrigieren. 2) Die Zeugnisklasse, die Sr. bei seiner Emendation benutzt hat, läßt sich leicht als durchaus winderwertig erweisen. Vor allem beachte man, daß die Stellung von ßoög in den verschiedenen Zeugnissen, welche zu jener Klasse gehören, eine schwankende, also ganz unsichere ist, was Sr. selbst gar nicht :zu leugnen vermag (vgl. Hermes 38 8. 527 Z. 9. von oben u. Archiv f. Rel. VI 8. 441 Z. gl. v. uben), denn bei Suidas s. v. ß. EBd. steht. es an vierter, bei Suid. s. v. Bösov un dritter, im Cod. 3 Macarii 2, 89 und bei Zenob. Mınter, Mel. p. 357 gar an fünfter Stelle, während im Gegensatze dazu hinsichtlich der Stellung des wersıvov in der zweiten von mir bevorzugten Zeugnisklasse völlige |Übereinstimmung herrscht. Sodaun ergibt sich aber auch die Minderwertigkeit ‘der von Sr. seiner Erklärung zugrunde gelegten Zeugnisklasse aus den großen ı Bedenken, die sich vom Standpunkte der Logik aus gegen den von Sy. daraus abgeleiteten Sinn vrheben. Denn welchen Sinn hat es mit Sr. in diesem Falle anzunehmen, daß der Ausdruck Boos Eßdunog seinen Ursprung lediglich dem Umstande zu verdanken habe, daß man in Attika überhaupt nur 6 Gattungen ‚lebundiger Tiere zu opfern gewohnt gewesen sei, nämlich Schafe, Schweine, Ziegen, Hühner, Rinder und Gänse (man beachte die Stellung der Rinder zwischen den Hühnern und Gäusen!)? Wie bedenklich ist es von voruherein, zu behaupten, daB ein der älteren so konkret denkenden Volkssprache angehörender Ausdruck, der schon bei Jen älteren Komikern und als regurula vorkam, nicht 198) 8. d. vorige Seite.

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W. I. Rosette, den realen Öpferbrauch, sondern einer mehr oder weniger abstrakten, theore iischen (gewissermaßen statistischen) Brwägung, nämlich der Frage naeh Zahl u. Häufigkeit der einzelnen Tieropfer entsprungen sei! Etwas günstiger stände es um $r.s Annahme, wenn die Sechszahl der opferbaren Tiere dureh bestimmte Zeugnisse als allgemein anerkannt und güng und gäbe sich erweisen ließo, doch hat Sr. bislier auch nicht die geringste Audentung eines solchen Zeugnissos auftreihen können, und es ist überhaupt im Hinblick auf gewisse Tatsachen des Kultus!”®) im höchsten Maße unwahrscheinlich, daB eine solche Beschränkung auf 6 Klassen von Öpfertieren irgendwo in Hellas üblich war. Aber selbst vorausgesetzt, daB Sv.s Annahme in diesem Falle berechtigt und die Sechszahl der opferbaren Tiere allgemein anerkannt gewesen würe, müßte man da nicht vielmehr im Hinblick auf die von Sr. angenommene Reihe jener Tiergattungen (eoBeror, 05, alE, bovig, Bodg, zıv), da der ochsengestaltige Kuchen ja einen offenbaren Gegensatz zum lebendigen Boog darstellte, statt des törichten weil unverständlichen EBdouug ein ganz auderes viel bezeichnenderes Kpitheton zur Bezeichnung des leb- und wertlosen Öpferkuchens erwarten, wie z.B. &upugog?®®), udfıvos, dAevpıvog, ÖTIög, MENEUMEVOG? 3) Merkwürdigerweise hat Sr. gar uicht beachtet, daß es in beiden Zeugnisklassen, nämlich im Cod. 5 und K Macarii II 89 und ebenso in dem von Mins.rıe, Mel. 8. 377 herausgegebenen Paroimiographen, also nicht weniger als 3 mal heißt: Ylorres neößerov, dv a. 1. A. EBdonor Eridvon (rov Boöv) oder meuna Ei; oyhuu Boög. Das kann natürlich nur mit meiner, nicht aber mit Sr.s Deutung in Einklaug gebracht werden, da der Sinn sein muß: „man opferte zunächst 6 lebendige Tiere, ein Bchaf, ein Schwein usw. und nach diesen an siebenter Stelle einen Kuchen von Öchsengestalt“. Denselben Sinn hat es selbstverständlieh, wenn es in den anderen Zeugnissen statt &rEdvov nur heißt: ZUVero FBdonos 6 & alsigov [oös], woraus klar ersichtlich ist, daß auch hier ursprünglich dieselbe Erklürung gegeben werden sollte, welche die übrigen Zeugnisse vertreten. Auf diese Weise sehen wir auch, wie ähnlieh jene Erklärung, welche den Boos EBdouog auf 6 zuvor geopferte Ruudkuchen (vedfjvar) bezieht (s. ob.), der anderen ist, die ihn auf 6 zuvor geopferte Tiere bezogen wissen will; beide beruhen genau genommen auf lem gleichen hebdomadischen Prinzip, wie ich schon im Archiv £. Rel. VII S. 422 betont habe. 4) Auch ein wichtiger grammatischer Grund läßt sich gegen Sr.s Deutung geltend machen; vgl. meine erste Verteidigung a.a.0. 8. 425f. Die Öptertiere werden nämlich in sämtlichen 8 vorliegenden Zeugnissen ohne Ausnahme siugularisch ohne Artikel aufgeführt, so daB es heißt Buo»res woößarov, bv, «iyu, Ögviv usw. Dies kann unmöglich den Sinn geben, den Sr. für den richtigen hält, daB man überhaupt 6 verschiedene Tiergattungen zu Opfern benutzt habe, 199) Man deuke z.B, an die Opfer von allen möglichen Tieren im Kulı der Artemis (Paus. 7, 18,7) und der Kureten (4, 31, 9), von ueltaygideg (10, 32, 16), von zegdıxeg im Aphroditekult (Jo. Lyd. de mens. 44 p. 216 K.), von Kaninchen oder Hasen im Totenkult von Thera und Kleusis (Prunz, D. arch. Friedhof v. Thera p. 268. 269, ı. 273). Vgl. I. Gr. Ins. Mar. Aeg. II, 73: Sverw iojıwv örmı ne del ... mila]y golow zul ögvıda Ölr|rı[lva ze Her]. ib. II, 72 (dasumong). 200) ärpvyog (oder aralößrtug) würde treillich den Gegensatz zu der Reile der in den antiken Zeugnissen genannten 6 „Eupvya‘“ bezeichnen.

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XXIV, 1.| SIEBEN- 1. NEUNZAHL Im Kunvvs u. MYTHUs D. GRIECHEN. nämlich Schale, Schweine, Ziegeu usw., sondern us bedeutet vielmehr sowohl nach dan bekannten Regeln des Sprachgebrauchs in der attischen Litteratur als auclı speziell nach dem durchaus festen Brauch der (namentlich iu den Juschriften vorliegenden) Sakralsprache nur, daB man zuvor ein Schaf, ein Schwein usw. und zuletzt einen Budz EBdowuug geopfert, also — Sr. mag sich dagegen sträuben soviel er will, es muB doch gesagt werden — ein heblomadisches Opfer dargebracht habe. Um dies zu beweisen, braucht man sich bloß auf die zublreichen von mir in meiner ersten Verteidigung 5. 426 Anm.ı aufgeführten Beispiele aus der Literatur zu berufen, wo als Bestandteile der bekamntlich aus 3 verschiedenen Öpfertieren bestehenden Trittyen regelmäßig aufgeführt werden: xdrreos, *y1ös, Taügog oder zdrepog zul Tadgug xul apıög oder Boüg, alt, ngößerov, oder auf die noch viel zahlreicheren Fälle aus den Sakralinschriften, die man bei v. Prorr, Leges Graec. sacrae I Teipz. 1896 gesammelt findet. Wenn in unseren Zeugnissen für die Sitte des sogen. ßoüg EBö. nicht wie bei der Trittys verschiedene zum hebdomadischen Opfer gehörige Einzeltiere sondern gauze Gattungen von Tieren gemeint wären, so hätte es unbedingt heißen müssen nicht meößarov, vs, eis usw., sondern vielmehr reößer«, Des, ulyes usw.”®), oder auch allenfalls z& roößerov usw. Wenn Sr. (Archiv £. It. VII 8. 439 Anm. ı) die Auslassung des Artikels vor dem Singular durch Berufung auf Isai. 8, 32 yoveig Ö" eioi wine zul rang Au ninmog usw. für seine Aulfassung unserer Zeugnisse für den foüg EBd. verwerten will, so verweise ich ihn einfach auf maßgebende Grammatiken, wie die von Krüuer 8 50, 3, 4—8 oder Künner II $ 462’ ., wo die Fülle, in denen zur Bezeichnung von ganzen Gattungen der Artikel vor dem Singular weggelassen werden darf, auf ganz bestimmte Kategorien von Begriffen (z.B. Verwandtschaftsbezeichnungen) beschränkt werden, unter denen jedoch Tiere absolut fehlen. Will Sr. das Gegenteil beweisen, so ınöge er aus der Sakralsprache für seine von mir bestrittene Ansicht sichere Fülle anführen, in denen 2. B. no0ßarov ohne Artikel bei Bezeichnung von Opfern nicht ein Schaf, sondern die ganze Gattung (= noößere) bedeutet. 5) Endlich ist auch die Anordnung, welche Sr. in seiner Emendation deu 6 „opferbaren Tieren“ gegeben hat, in hohem Grade anstößig, insofern der Boüs mitten unter dem Geflügel, und zwar zwischen Huhn und Gans, also von den übrigen Vierfüßlern getrennt, auftritt, während, wie ich in meiner ersten Verteidisung nachgewiesen habe, sunst: in der Regel die Opfertiere nach ihren Werte geordnet werden, wie es allem Anscheiue nach auch bei dem hebdomadischen Opfer des Boög EBdonog der Wall gewesen ist, also: meößeror, bg, als (diese 3 Tiere haben ungeführ denselben Preis), ögvıs, nersıwör [?]|, gYv (über den geringen Wert der Gans s. Paus. 10, 32, ı6 u. Anthul. Pal. 6, 231); zuletzt kommt der fast wertlose Kucheu, der aber durch seine Gestalt das bei weiten: wertvollste Opfertier, nämlich einen lebendigen Bodg (der ursprünglich an der Spitze der Reilie gestanden haben ınuß), vertritt. Sr. freilich glaubt zur Rechtfertigung jener von ihm angenommenen, auch in seinem zweiten Aufsatze durch kein einziges Beispiel gestützten, unerhörten Stellung von ßoüg einen triftigen Grund ausfindig gemacht zu haben: er belauptet nämlich, die Reihenfolge der 201) Vgl. z.B. Paus. 4, 31, 9 (von Opfern im Kult d. Kureten): «eäduevor yüg eo Boüv re xal alywv x. r. Ad. ib. 7, 18, 7: ögvidag, ds dyglovg, fldpovg etc. Lue. de dea Syr. 54: Bvovcı Ö8 Bong... nal ulyag xel örag’ Evangel. Ioann. 2, 14.

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W. H. tosenk, [RXIV, 1. Tiere sei in diesem Falle nicht durch den Wert, sondern durch die Hüufigkeit des Opfers bestimmt worden. Das ließe sich hören, wenn dieses von Sr. angenusimene Prinzip der Anorduung irgendwo nachweisbar oder wenigstens wahrscheinlich wäre, was aber bis jetzt nicht der Fall ist; vgl. meine Ausführungen im Archiv f. Rel. VII 8. 436, wo auf Grund von Prorrs Fasti Sacıı nachgewiesen wird, daß Huhnopter sehr viel seltener gewesen sein müssen als Bodyopfer, was Sr. a.a.0. 5. 444 auf eine wir nieht recht. verständliche Weise zu bestreiten sucht. Soviel zur Widerlegung von Sr.s positiven Ansichten vorn Ursprung und Wesen des Bodg EBö.; es erübrigt jetzt nur noch, ganz kurz auch noch die neuesten von ihm gegen meine Auffassung der Sache vorgebrachten Einwände zu widerlegen. Zuvor aber erkenne ich gern an, daß SrenueL wenigstens zwei früher von ihm gegen mich geltend gemachte Gründe: ı) daß die nEvyreg in Athen unmöglich das von den Paroimiographen bezeugte hebdomadische Opfer hätten darbringen können, und 2) daß hebdomadische Opfer überhaupt unerhört seien, gegenüber meinen Nachweisungen neuerdings hat fallen lassen. Archiv £. Itel. VII S. 439 sagt Sr.: „Roscuer nennt das Opfer von 7 Kuchen eine Hebdomas »nach Analogie einer reırös, Öwdernis, Eraröußı, ziAtöußne usw. Er übersieht, daß alle diese Ausdrücke nur für Tieropfer gelten, seine Bezeichnung also dem griechischen Sprachgebrauch nicht angemessen ist... Das Zeugnis [Verg. Aen. VI 38f.] mag gelten auch für griechische Opfer, es handelt sich um das Sibyllenorakel in (wmnae, doch beweist es im besten Falle nur, daß im apollinischen und wohl auch im Kult der mit Artemis verwandten Hekate [also genau derselben Gottheiten für die much das Opfer des Boög &B6. bezeugt ist; s. ob. 8. 13; 21] „Heldumaden“* vorkamen; aber natürliel nicht. von allen möglichen Tieren, sondern gleichartigen, oder doch vun sulehen, die dem Gott und der Göttin auch sonst genehm waren. Kin Schaf, ein Schwein, eine Ziege, ein Huhn, eine Taube, eine Gans, einen Kuchen kann man niemals als eine Hebdomas bezeichnet haben, und die (Gottheit soll erst genannt werden, der man mit einem solchen Opfer kummen durfte. *”?) Dem gegenüber konstatiere ich kurz folgendes: a) Daß solche bebdomndische Opfer von 7 verschiedenen Tieren oder auch von 7 Kuchen (6 oeAiver und ı Beög &Bd.) in der Tat vorgekommen sind, beweisen eben die oben von mir kritisch behandelten Zeugnisse für deu Boög EBd., deren von mir angegebenen Sinn Sr. vergeblich bestreitet. b) Daß die von Sr. behauptete Gleichartigkeit der in hebdomadischen Opfer dargebrachten Tiere nicht notwendig ist, lehrt: ı) das Beispiel der zgırrüeg, bei denen gerade die Verschiedenheit der 3 Tiere deutlich hervortritt (s. die Belege im Archı. f. Kel. VII 426 A. ı); 2) der Ersatz für eine Hekatombe®®) 202) Nach EI. H. Merur, German. Mythol. $ 265 opferte ınan zu Upsala alle 9 Jahre sogar 9 männliche Wesen von jeder lebenden Art zur Versöhnung der Götter! Was sagt ST. dazu? 203) Besonders interessaut ist, daß Sr. selbst soeben in der Berl. Phil. Wochenschrift 1904 Sp. 912 eine kürzlich in Milet gefundene, aus dem Tempel des Apollon Delplinios stammende Inschrift bespricht, in der es heißt: 7) wolıs didof Enaröußıv rela lspyiıa reise, d.h. 3 ausgewachsene Öptertiere als Ersatz für eine Heka-

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XXIV, 2) Sınsen- te. Neunzaun in Kunvevs ur Mytits D. GRIECHEN. im Kult des Apollon Hekatembios zu Mykonos (v. Prvrt a.a.0. 8. 14, 29), dem nicht bloß ddx« Goves, sondern auch (und zwar an erster Stelle!) ein t«dpog, also 2 verschiedene Tiergaltungen, als Bestandteile einer Hekatombe, dargebracht wurden!”); 3) die höchst inannichfaltigen Tieropfer (öpvıdes Eöwdıuor xui legsia öuolos änmavra, Fr 68 Weg Äygwı nul Flapoi ts nal Öugaddeg x. r. A.), die nach Paus. 7, 18, 7 der Artemis Laplıria und nach Paus. 4, 31, 9 den Kureten dargebracht wurden (dofapnevo yüg And Powv TE zul alyov naraßulvoucıv Es robs öpridag). Vyl. auch das bunte Isis-Opfer in «lem Epigramm Anth. Pal. 6, 231 ete. (Arch. f. Rel. VII 3.433). Man beachte, daß hier gerade wieder Apollon und Artemis-Selene besonders hervortreten, also diejenigen Gottheiten, für die das Opfer des Boög &8d. ausdrücklich bezeugi ist (vgl. auch die 7fachen apollin. Kuchenopfer ob. 8. 14). c) Solche Opfer, auch die von 7 ungleichartigen Tieren, ebenso Hebdomaden oder Heptaden zu benennen, wie z. B. drei verschiedene im Dreiopfer vereinigte Tiere Trittyen genannt wurden, ist. durchaus unanstößig und um so berechtigter, als wir ja jetzt bestimmt wissen, daß der Boög FBdonog genannte Kuchen eben seinen Namen dem Umstande verdankt, daß er das letzte, also siebente, Glied in einem hehdomadischen Opfer bildete. Die Behauptung Sr.s, daB „man ein solches Opfer niemals als eine Heldomas bezeichnet haben könne“, beruht also auf reiner Willkür und entbehrt jeder Begründung und Auktorität. Es wäre interessant, von Sr. zu erfahren, wie denn die Alten selbst. ein derartiges Siebenopfer, soball sie es benennen wollten, anders bezeichnet haben sollen als mit dem Ausdruck &Bdoudg oder Enrds.?0%) Wenn endlich Sr. iin Archiv f. kel. VII 8. 443 die Richtigkeit meiner Vermutung, daß negusregov für mereivor zu lesen und anzunelimen sei, daß die üherlieferte Reihenfolge der 6 Opfertiere aus einer Zeit stamme, wo die erst kürzlich aus dem Orient eingeführte weiße kdeltaube im Werte noch etwus über der billigen (s. ob. 5. ı11) Gans gestanden habe, bezweifelt, so weise ich einerseits nochmals darauf hin, daß es sieh in diesem Falle nur um eine von mir offen zugegebene Möglichkeit haudelt, die recht wohl auch durch eine andere Möglichkeit (s. ob. A. 199) ersetzt werden kann, anderseits erlaube ieh mir hier eine selr hübsche höchst scharfsinnige Vermutung meines Freundes P. Wisizsiersn in Calw mitzuteilen, die, wie ich meine, wohl imstande ist, jene Konjektur zu stützen. W. schrieb mir nämlich am 15. Aug. dieses Jahres unmittelbar nach Empfang meiner ersten Verteiligung im Arch. £. Itel. VII folgendes: „Empfangen Sie meinen besten Dank für Zusendung Ihres Aufsatzes über den ß. &Bd., in dem Sie mir vollständig das Richtige getroffen zu haben scheinen. Was Sie 8. 435 über die wsprüngliche Reihenfolge der Tiere der Hebdenas sagen, findet vielleicht eine weitere Bestätigung darin, daß dieselbe, wenn man hinter ders, wo die Vögel tombe, die aber alle verschieden sind, indem eines männlich, ein anderes weiblich, ein drittes verschnitien sein muß, Mit der von Sr. postulierten Gleichartigkeit aller zu einer IHekatombe gehörigen Tiere ist es also nichts. 203) Vgl. auch die xardußeı u. Öwdeneldss Bourgwigor ete.: Arch. f. Rel. VII 8. 427, 2. 204) Vgl. die oben S. 14 Anm. 36 vorgetragene Vernmmtung, daß unter den Ente $oe (dyaiuara) beim delischen Artemision vielleicht eine Hebdomade vun Opfertieren zu verstehen sei. Abhanul. d. K.S. Gesellsch. d. Wissensch., phil.-hist. KL NXIV. 1.

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W.H. Roschkr, SIEBEN- UND NEUNZAHL DER ÜRIECHEN. INN, 1. anfangen, re einsetzt, einen regelrechten Hexameter abgibt, der sich als Merkvers empfehlen mochte [vgl. z. B. Auson. epigr. 86 M.]: Boög, neößeror, oüs, «ld, ögvig te, neqoregiov, ynv or), was auch für die Einsetzung von regsoregrov für ereivov sprechen würde.“ Ich halte diese Vermutung W.s schon deshalb für sehr beachtenswert, weil es nach zahlreichen Analogien von vornherein durchaus nicht unwahrscheinlich ist, daß auch das hebdomadische Opfer wie so viele andere (vgl. die oben 8. 68 Anm. 154" angeführten Analogien) auf einem bexametrisch abgefaßten apollinischen Orakelspruch beruhte, dessen ursprünglicher Wortlaut noch aus unseren verhältnismäßig jungen Zeugnissen ziemlich klar hervorleuchtet. Sollte diese Verınutung, was ich für sehr möglich halte, das Richtige treffen, so wäre vielleicht. auch S.s Bedenken gegen die Stellung von wegror&giov zwischen Huhn und Gans einigermaßen beschwichtigt?®®), insofern in diesem einen Falle von der strengen Ordnung nach dem Werte aus metrischen Gründen abgewichen sein könnte. Ich würde mich aufriehtig freuen, wenn diese notgedrungenen Verteidigungen meiner Auffassung des ßoüg £ßd. nunmehr auch meinen verehrten Geguer ebenso wie verschiedene andere ausgezeichnete Gelehrte, die mir schriftlich und mündlich ihre Zustimmung ausgesprochen haben ®®), einigermaßen überzeugt hätte. 2052) Vgl. damit so uralte Verse wie die bekannten 6 Ephesia grammata: Alcın, Zupvausvevg, Teroaf, AS, "Aorı, Kuraorı oder die 7 Grammata Delphika: El. ©Oc0 jow. Nönvis meldev. Deldev cd yoovo.o. Tvodı osavröov. Mydev &yav. 'Eyyia, ige d' &ry und dazu Philologus 59, 38. 60,89 f. Hermes 36, 489. 205) Wie sehr unter Umständen die Preise eBbarer Tiere von den normalen abweichen können, ersieht man z. B. aus der von Berus-SchöpLer, Tierleben I, 494 1. mitgeteilten Tatsache, daß in England um das Jahr 1309 ein .wildes Kaninchen ebenso viel kostete wie ein Ferkel. — Übrigens würde es der Stellung von wegısregor zwischen Öorıg und 77» vollkommen entsprechen, wenn der Preis der genannten 3 Vögel ungefähr der gleiche gewesen sein sollte, was sehr wohl möglich ist. 206) Einer von diesen schrieb mir kürzlich unter auderem: „Es ist meine teste Überzeugung, daß der Name Boos £B). nur an etwas ganz konkretes anknüpfen konnte, das Sprichwort also auf das Seleneopfer zurückgeht, nicht. auf eine ganz abstrakte Zahl opferbarer Tiere |vgl. damit das oben $. 109 f. von mir Gesagtel], An die Hebdomas glaube ich aber auch nicht, und damit auch nicht an eine zweite Ableitung des Sprichwortes. Mir scheint bier eher Konstruktion vorzuliegen.“ Ich bin hinsichtlich des letzteren Punktes der Ansicht, daß auch die zweite Erklärung der Paroimiographen ebenso wie die erste auf einem realen Opferbrauch beruhen ınuß, weil schwer zu glauben ist, daB jemand eine solche künstlich konstruiert hätte, wenn schon ein anderer Opferbrauch existierte, der zur Erklärung des Ausdrucks Boög EB6. völlig genügte.

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A. Systematisches Inhaltsverzeichnis. Seite Einleitung: Zusammenhang dieser Abhandlung mit. derjenigen über die enneadischen und hebdomadischen Fristen und Wochen. Untersuchung Aufgabe der . 3f. Kap. I: Die Sieben im Kultus und Mythus des Apollon . . ... 4-19 a) Hebdomadische 'Tages-, Monats- u. Jahresfristen im Kult des Apollon. Frist von 7 Tagen im Apollokult Abderas und der anderen ionischen Städte, die das Thargelientest feierten (Athen, Ephesos, Klazomenai, Milet, Massalia): 8. 4—5. — Die ersten Hebdomaden aller Monate, d.h. die vovunvie und Eßööun, apollinisch zu Delphi, Sparta, Athen ete.: 8.5—6. — A. Neouiwiog und Eßööusiog (-uylıng, -ayeris). — ztägige Fristen im delphischen Mythos von Trophonios und Agamedes und in apollin. Orakeln: S. 6. — 7-Monatsfristen: Ap., als Ertaunviaiog geboren, kehrt im 7. Monat aus Patara nach Delos zurück: 8. 6. — 7jähr. Fristen: alte &rterngig zu Delos; 7jähr. Fristen in der Legende des Apollodieners Aristeas, im Mythus von der Epiphanie des Gottes bei den Hyperboreern und in d. Sage von Teiresias, in der auch Fristen von 7 yercal bezeugt sind: S. 7—8. — 7jähr. Fristen in der mythischen Geschichte der Theraier: 8. 8. — Eine zßdoun galt als Geburtstag des Gottes in Athen, Delphi, Kyrene ete.: 8. 8. —- Ebenso waren die übrigen für die Teilung u. Abgrenzung des Monats wichtigen Tage (die vovanria, die diyoumvie, die eixdg und die rosands) dem Ap. geweiht, was darauf bindeutet, daß Ap. schon sehr frühzeitig als Herr des Sonnenjahres und aller damit zusammenhängenden natürlichen Zeiteinteilung aufgefaßt worden ist, als welcher er uns auch in der Symbolik des theban. Daphnephorienfestes entgegentritt: 8. 8—9. — Ableitung der sonstigen hebdomadischen Bestimmungen im Kult des Apollon von den darin üblichen hebdomadischen Fristen, und Analogien dazu aus dem Bereiche der enneadischen, pentadischen und dekadischen Fristen: S. 10 #. — Die 7tägige Frist der Thargelienfeier am 7. Tage des Monats Thargelion hat mehrere hebdomadische Bräuche dieses Festes (7mal. Schlagen und das Opfer von 7 blättrigem Kohl nach Hipponax) veranlaßt, nicht umgekehrt. Analogien dazu aus dem alten Testament ete.: 3. 11—ı2; vgl. Anm. 31—33. — Siebenfache Tieropfer im Apollokult zu Cumae, 7fache Kuchenopfer, Opfer des Boög Eßdowos: 8. 13—14. — 7malige Wiederholung gewisser Kulthandlungen, z. B. Waschungen in 7 Flüssen, Quellen, and dig Enıa xuudınv ete.: S. 15— 16. — Die Siebenzahl in den Reden des Apollon, in Paianen, im Nomos des Terpander, im auleti8*

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W. H. Roscnern, INNIVL. Seite schen vögog Hvdirog und in der Legende vom ersten Ilodınog ayorı 8. 16. — Apollin. Chöre von 7 (2 >< 7) Personen zu Sikyon, Nemea, Kyrene, Athen, Delphi, Delos, Ploon etw: 8. 17— 19. — Siebenzuhl der Musen: 8. 19. Kap. I: A, Die Sieben im Kultus und Mythus der anderen Götter und Heron 2.2 u. Le b) Helios: Hebdomadische Fristen im Kult des Helios nach Hom. Od. a 129; die 7 Heliossöhne und 7 Heliostöchter der rhodischen Sage; 7strablige Krone des Sonnengottes; 7fuche Kuchenopfer |[?]; 49 (= 7 ><7)malige Wiederlolung gewisser Formeln im Helioskult: S. 20—21. €) Selene: 7fache Kuchenopfer im Kult zu Athen; 7tache Tieropfer im Kult der Artemis- Hekate-Selene von Gmmae; 7fYache Waschungen und Gebete im Kult. der Brimo wach Ap. Rhod.; ztäg. Frist im Kult des phrygischen Mondgottes Men: 85, 21—22. d) Dionysos: Hebdomadische Fristen im Kult von Andros, das wahrscheinlieh von Miuyern besiedelt war: 8. 22—23. — Dionysos 'Eßdopevg zu Lesbos; Dion. als Erteuyrieiog geboren; siebentägige Fasten des orplischen Ilyınaus von T'hurioiz 2>< 7 orphische Titanen; Zagreus in 7 Stücke zerrissen; septein erepundia Zugrei;z 7 Ammen d. Dionysos; 2><7 Altüre und Priesterinnen des Gottes am atben. Anthesterienfeste: S. 23— 24. 6) Hera: Hebdomadische Jahrestristen zu Plataiai und 2>< 7 Daidala daselbst; bosotischer Kult der Siebenzahl; 1Hypothesen ©. Mürzses und Usensues zur Erklärung der plataiisehen Hepteteriden: 8. 25 27. — 7 Söhne und 7 Töchter der Medeia und dem entsprechend 7 Knaben und 7 Müdchen im Kult der Hera Akraia v. Korinth: 8. 27 — 28; 7 durch Schönheit ausgezeichnete Franen verschen den Dienst im Temenos der lesbischen llera: 8. 29. f) Zeus: 7fache Kuchenopfer (pdotes) im Kult des Z. Polieus von Kos; Chöre von 7 Männern in Boivtien gewählt, um dem Z. Bleutherios vw. Dreifuß zu weiben: 8. 24, nebst Ann. B5”. -— |Vielleicht gehört. hierher auch das atben. UÜpter dus Boüz ZPdeuos, Falls es, wie STENGen., Hermes 38 (1903) 8. 569f. u. Arch. f. Rel.-Wiss. VILS.438f. verinutet, vorzugsweise den Zeus der Diasieu anging.] g) Athena: Chor v. 7 Männern bei der athen. Panathenaienleier; P’ythagoreische Beziehung der Siehenzall (= xuugüs, relsız, byisre) auf Athena: 8. 30—31. h) Demeter: 7tägige Thesmophorienfeier im achäischen Pellene; 7 tägiges Fasten der Göttin nach dem orplischen Hymmus von Thurioi: N. 31—32. ji) Boreus: äntauugur Bogeao org des Kallimachos; Siebenzahl der Winde, deren König Boreas ist: 5. 32—33. B. Gruppen von 7 Gottheiten und Heroen: nn k) u. 1) Pleiaden u. Hyaden. Wenn auch in d. boiot. Mythus von den Pleiaden eine 7jähr. Frist. erscheint, so beruht doch die Siehenzahl dieser Göttinnen entschieden nieht auf d. bebdomad. Frist, sondern vielmehr auf der Siebenzahl der zu ihren Sternbildern gehörigen Sterne: 9. 34—35.

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NXIV, 1. SIEBEN- U. Neunzaun ın Kunrus u, Mvruts 9. GRIECHEN. 117 Seite m) Musen. Deren Siebenzahl hängt wahrscheinlich nicht bJoß mit der Siebenzahl der Choreuten, sondern auch mit der Saitenzahl der älteren Lyra zusammen: 8. 35—36. n) Titanen: Siebenzahl der Titanen in d. orpb. Gedichten, 7tägiges Fasten des Orpheus und d. orphischen Mysten ete.: 8. 36. 0) Hesperiden: Neben der Drei-, Vier- und Fünfzahl der Hesperiden wird in der Literatur und bildenden Kunst auch deren Siebenzahl bezeugt: 8. 37. p) Korybanten-Kureten: 7 Söhne der Kombe (oder Chalkis) nach euboiischer Sage, während sonst für diese Götter die Neun- und Zehnzahl bezeugt ist: S. 38. 4) Kyklopen: Die 7 “lykischen’ Kyklopen als Erbauer der Mauern von Tiryns stammen vielleicht aus Euboia, wo die Kyklopensage vor alters heimisch war: S. 39. r) Alkyoniden: Auch die Siebenzahl der Alkyoniden, mit denen die 2><7 alkyonischen Tage eug zusammenhängen, läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf den euboiisch - boiotischen Kultkreis zurückführen: 8. 40—41. S) 7 Archageten Plataiais, 7 Demuchen von Thespiai, 7 Archageten von Lesbos etc. . «) 7 Archageten Plataiais: S. yı. . 4153 ’ ß) 7 thespische Demuchen; 49 (= 7 > 7) Töchter des Thespios, von Herakles in 7 Nächten geschwängert: 8. 42. y) 7 Lesbierinnen und 7 Archagsten von Lesbos; Sage von dein später “Haar der Berenike’ genannten, ursprünglich auf die 7 Losbierinnen bezogenen Sternbille: 8. 43—44. ö) 2><7 Niobiden: thebanischer Mythus: 8. 44—47&) 7 Tore Thebens, Enr& Zri Onßes; Thebais und Epigonengedicht aus je 7000 Hexametern bestehend: S. 47—48. &) Die Siebenzahl im Kultus und Mey des Achilleus: 8. 48. n) Mehrere Gruppen von je 7 Kinderu mythischer Personen: $. 49. a) 7 Söhne des Pterelaos; b) 7 Söhne des Aiolos; e) 7 Söhne des Nestor; d) 7 Asklepiaden; e) 7 Söhne und 7 "Töchter des Helios. $) ; reitende Knaben und 7 Gruppen von je 2 Lanzeukümpfern auf einer schwarzfigur. korinthischen Vase: 8. 49. ı) Sieben oder neun Köpfe der lernäischen Hydra: 8. 49f. x) Siebenschläfer zu Ephesos: 8. 51. ı) Der Kult der 7 Planeten ist ungriechisch und stammt aus Babylonien: 8. 5ıf. w) Die 7 Tychai und 7 Polokrutores des großen Pariser Zauberbuches entstammen der ägyptischen Religion: 8. 53. Kap. III: Die Neunzahl im Kultus und Mythus der Griechen: 54—67 Die nachstehende Untersuchung verfolgt hauptsächlich den Zweck, das Verhältnis zwischen der Sieben- und Neunzahl in der griechischen Religion zu ergründen und vor allem die Frage zu läsen, welcher

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W. H. Roscher, [RXIV, 1. Beite der beiden konkurrierenden Zahlen durchschnittlich das höhere Alter zukomnit. a) Apollon. KEnneadische Fristen im SMlytlus u. Kultus des Apollon: A. dient dem Admetos 9 Jahre. — Teiresius lebt 9 (7) yeveal. — gtägige Feier der Karneien in Sparta, verbunden mit anderweitigen enneadischen Bestimmungen. — Enneadische Bestimmungen in dem nahe verwandten Apollokult von Troizen. — gtägige Geburtswehen der Leto. — y sibyllin. Bücher. — Die ter novenae virgines der dem graecus ritus entstammenden römischen Bittprozessiouen und der römischen Säkularfeier. — gmaliges Untertauchen in den thrakischen Tritonsumpf bedingt die Verwandlung in einen apollinischen Schwan. — Evve@ aUndor der Pythouschlange zu Delphi. — 9 Musen: 8. 54— 56. b) Helios: Der 9. Monatstag dem Sonnengott heilig: 8. 57. €) Selene-Artemis: Die Neunzahl der Mondgöttin geheiligt ete.: S. 57. d) Dionysos: 9 Festtage der Bakchosmysterien. — 9 yeveai lebi der Dionysische Sänger und Prophet Orpheus. — 9 Männer und 9 Prauen im Kult des D. Aisymnetes zu Patrai. — 9 Altäre des Dionysos. — Zvarevecher ein rätselhafter Ausdruck im Kult der Semele: 8. 57— 58. e) Hera: vacat. f) Zeus:9 Stiere dem Zeus Kenaios (Kuhoia) geopfert. — 9 (27) Stiere des Zeus im Kult zu Kos: 8. 59. — [9 Knaben und 9 Mädchen, deren Eltern noch leben, treten im Kult des Zeus Sosipolis zu Magnesia am Maiander auf, der wahrscheinlich aus der kretischen Heimat der Maynmeten abzuleiten ist, wo die Enneas eine gewisse Rolle gespielt hat (Emnead. u. hebd. Fristen ete. 8. 23: 8. 59 u. 74)]. g) Athena: vacat. h) Demeter: gtügiges Wasten der Göttin und der 'hesmophoriazusen: S. 59-—6o. i) kK) D) Borcas, Pleiaden, Hyaden: vacat. m) Musen: Deren Neunzahl scheint. jünger als die Siebenzahl: $. 60. n) Titanen: vacat. 0) Hesperiden: vacat. pP) Kureten — Korybanten — Telchinen: 8. 60— 61. 4) Kyklopen: vacat. r) Alkyoniden: 8. 61—-62. sufl) Neunschläfer: 8. 62. — Poseidon: 8. 621. Die Neunzahl im Kult der chthonischen Gottheiten und im Totenkult: 8. 63— 67. — Eumeniden: 8. 63. — Die Neunzahl im Toten- und Sithnkult der Inder, Perser, Römer: 8. 63—64. — Die Neunzahl im medizinischen Aberglauben: 8.65. — Die Neunzahl im Lustrationsund Zauberkult der Griechen und Römer: 8. 66. -- - Die Siebenzahl b. Reinigungen, Sühnungen und Zaunbereien: S. 67 Anm. 154. Kap. IV: Ergebnisse: . Kap. V: Anhang I: Zusätze u. Berichtigungen zu ı der Abhandlung über die ennead. u. hebdomad. Fristen und Wochen: a) Zusätze zu Kap. I, die diehomenischen, dekadischen, pentadischen, ogdoadischen Fristen u. Wochen betn.: S. 76—82.

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XXIV, ı.) SIEBEN- u. NEUNZAHL Im Kuurus u. Myvtuus D. ÜRIECHEN. 119 b) Zusätze zu Kap. Il, die enneadischen Fristen und Wochen betr.: S. 82—85. Seite c) Zusütze zu Kap. III, die hebdomadischen Fristen beir.: 8. 85— 104. Kap. VI: Anhang II: Über Ursprung und Bedeutung des Bong EBöouog, eine Verteidigung weines Standpunktes gegen P. Srensen im Archiv 104—114 t. Religionswissensch. VII 8. 437 ®. 115—119 VII: A. Systematisches Inhaltsverzeichnis 119—125 B. Alphabetisches Inhaltsverzeichnis 125— 126 C. Sachregister und Nachträge. B. Alphabetisches Inhaltsverzeichnis. Die bloße Zahl bedeutet die Seite; ein vor die Zahl gesetztes A. = Anmerkung. Abdarda = £ntedeog: A. 72. Abdera: Apollokult und Thargelienfeier daselbst: q f. Achilleus: Beziehungen z. Siebenzahl: 48. : eivamıyug: A. 164 b. Achtzabl im Kult des Poseidon und The- | | Apollon Herr des Sonuenjahres u. der Zeiteinteilung: 9. — empfüngt 7fache Opfer usw.: 141. — Gott d. Mordsühne: 135 f. — verehrt durch 7 teilige Chöre u. Kolle- Achttägige Woche d. Römer: 72. gien: IT. — dem Dionysos verwandt: 23. — beeinflußt durch Orakel den Kult des Zeus usw.: A.65 b. A. 154 b. 107. Adonisfeier: 7tägig: 93. Eronöurnor Muegrı Ägyptische Kulte: 53. 98 f. anopeddes nulgcı Aristeas kehrt im 7. Jahre wieder: seus: A. 146. Acht “articuli lunae’: 95. Alkyone: Alkyoneus: of. 7. Artemis — Selene (s. d.). Alkyoniden: 39 f. 61 f. colmvor nusgaı (vuntes): 76. 85. Aloaden: 10. Amphidromienfeier: 92. Athenakuit: 30. Andreus: 23. — kleiner hat 7 Stomel Boiotisch-euboiische Mythen und Kulte bevorzugen die Siebenzahl: 7. 8 ob. 23. 25f. A. 65 b. 32. 38. 39. 40, 44. f. 47. 68. A. ı54 b. Boreas: 32 f. Boög Eßdonog; 14. 21. 104ff. 116. 126. Boög neunros: 105fl. A. 190. A. ıg1. Bruma: 22. 40. 92f. 102. Bär großer hat 7 Sterne Andros: 22 Anios: 22. 23. antermenzaru (umbr.) intermenstruum: 76. Anthas | Anthedon ; 40 Antheia | Avdguneoı Ausg = drropaddeg: 76. Apollons Beziehungen zur Siebenzahl: 46 68 f. 107. — heil. Tage d. ı., 7., 14. (15), 30: &£. — Enteumvieios: 6. A. 12. — Neounviog: 6. 8. — ’Isuiveog, Xalstiog zu Theben: u. A. 26. | 20., — Eßdouerog ete.: 6. 8. 80. | Chalkis = Kombe (6. d.). von 7 (2 >< 7) Personen: 17 fl. | Chöre 28. 30. A. gı1. 43. 48. Chöre von 9 (2 >< 9) Personen: 59. 74. Daphnephorika, theban. Fest: 55. A. 26, Decemvirn: 8ı. A. 107 a. E. | Öexdunvor: 100. | u. del. Sagen u. Kulte: 22. 23. | Delos Delph. u. ephes. Sprüche: A. 205a.

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W.ı. Rosen, Dezimal- u. Duodezimalsystem: 101. ) Dionysos’ Beziehungen z. Siebenzahl: 22#. O9. z. Neunzahl: 578. "Eßdoueds: 23 -— Entoumviniog: 23. — Verwandtschaft mit Men: A. 60. -— Beziehungen z. Neunzahl: 58. Dodra (Neuntrank): A. 183. Dreitägige Frist durch Drittelung der Otägigen entstanden bei d. Babyloniern u. Kelten: A. ı60. 82 f. Dreizehn 72. A. ı61. 100. Evarevecdher: 58. Ennaßöteriden: 55. ’Evvea ödol: A. 164 b, evvednolig = Pylos: 62 f. Zvveapagnaxov: A. 164 b. Epimenides schläft 57 (= 3 x 19) der 27 (=3< 9) Jahre in d. Grotte d. Ida: gı £ INXIV, 1 Hehllomadische Fristen bewirken anderweitige bebdom. Bestimmungen: 1OM. 68, — — u. Bestunmungen b. d. Juden: ı2. 86. 08. — — — — b.d Persern: ı2. A. 33. 86. 98. — — — -— b. d. Armeniern: 12. A. 33. —_—- — — ba Malayen, Chinesen, Lydern, Amerikanern: ı2. A. 33. 87 1. 104. — — im Kult d. Men: 22. — — -- — d.Dionysos: 22 f. A. 50a. — — — — d.Hera: 25f. — — — -— d. Juno: A. 62. — -— — — d. Demeter v.Pellene; 31. — — scheinen durchschnittlich älter als die enneadischen: 54. 70. 72. — — selten im ält. Epos, häufiger -— lebt 154 (= 22% 7) Jahre: A. ı8ı. im Kultus u. Mythus der Griechen: -— stirbt im 300. Lebensjahre: A. 181. ou f. Fristen: Dekadische d. Athener: 13. A. 33. 100. — d. (iriechen u. Römer: 79 f£. — d. Ägypter: 78. d. Julen: 126. — d. Germanen etc.: 78. Dichomenische d. Griechen etc.: 77. Dodekadische: 81 f. 100, Enneadische Fristen u. Bestimmungen: 13. A. 33. 34. 58. 7u. 82. 83. 00 f. 92. A.125. A. 140. 104 | Amerikaner]. — — im Apollokult: 54 MH. — — im Dionysoskult: 58. — — im Demeterkult: 59. -— — im Totenkult: 4 f. — — im Lustrations- u. Zauberkult: 66. — — häufig im Epos, selten im Kultus u. Mythos d. Griechen: 69 f. — — b.d. Kelten: 83. — — u. Bestimmungen b. d. Babyloniern: 85. — — — — b.d. Ägyptern: 53. gEt. Mehr b. v. Anbkian, D. Siebenzahl S. 247. — — — — b.d. Semiten: 85 f. — — — — b,d. Drusen: 86. — -— — — b.d.Indern, Persern, Buddhisten: 87. — — — — b.d. Kelten: 88 ff. — — — — b.d. Germanen: 90 f. — — — — in der Medizin usw. d. Griechen: 94 f. 97 ff. 99. 102. — -—- — — am llofe Alexanders d.Gr. A. 50a. 971. — — in der griech. Lehre von den Emhryonen: 96. ee von d. Entwickelung d. Tiere: 96 £.; d. Pilauzen: 47. 100; — — veranlassen weitere ennead. Bein der Landwirtschaft etw: 97. 100. 102. stimmungen: 10. 72. -— — scheinen durchschnittlich jünger — — bei den Totenfesten vieler Völker: 88. als d. hebdon.: 54. HebdomadischeFristen u. Bestimmungen — — bei Lustrationen u. Zaubereien im Kultus u. Mythos des Apollon: d. Griechen u. Römer: 67. af. ıı. | Hexadische Fristen? 93.

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XXV, ı) SIEBEN- 1. NEUNZAnn Im Kurees ve, Myvruus D. GRIECHEN. 121 Koryhanten-Kursten: 38. 60 £. Ögdoadische Wochen ıl. Römer u. Kelten: 78, Oktaöteriden d. Dalmater: 101. Pentadische Frist. d. Babylonier: 77. 126. Kritische Tage: 74. 93 f. 95. Kyklopen (Iykische): 39. Lernäische Hydıa = Polyp: 50. Lesbierinnen (7): 29. — — d. Perser: 77. 103 |?]. 126. — — d. Mongolen ete.: 78. — — versch. Völker: 103. — — d. Griechen: 13. A. 33. 1. A. 187. 1oıf. A. ıgı. 126. Lustrationsgebrüuche: 64 f. Medizinischer und Zahlenaberglaube: 74. unzageır: A. 144. Men: 22. A. 60. Metonischer Zyklus an Stelle einer alten Hepieteris od. Ennaöteris getreten: — — aus Halbierung d. dekad. entstanden: 103. Frühreife v. Kindern: 103 f. Fünfzig (50) 7tägige Wochen d. Mondjahres: 9. 7.91. Monat, 28tägiger: 22. 75. A. 165. 76. — 27tägiger d. Kelten: 73. “Geronten (28) der Spartaner: 76. Mond, sein Wirken: 4. A. }. Hebdornadenlehre d. Alten: 75. 94 N, HTebdomadische Pristen s. Fristen. — Opfer: 12. 104 4f. A. 204. Mondphasen, 7- oder glägige: 3. 94. —: ihr Rinttuß u. ihwe Bedeutung: 68. Musen: 19. 33. 99. EBdondg, Errdg, Bedeutung: 1121. “EBösm; dem Apollon geheiligt: 5. 6 A. 11.7. naxatraı 70. Neun: Helindes (7): 20. A. 79. Helios hat Bezieluingen z. Siebenzahl: 9. 20. —- — — z. Newzahl: 57. Entadovios: 87. intagvieior: 27. “Eatduvgog(?) des Pherekydes: 33. inte koa (ayürtuere) zu Delos: 14. A. 36. A. 204. Hepteteris s. Fristen n, Sieben. Hera hat Beziehungen z. Siebenzahl: 25. f. — Akraia zu Korinth: 27 f -—: ihr Kult auf Lesbos: 29. Hesperiden: 37 f. Hosier (delphische): 17 f£. Hyaden: 34 f. A. 79. 69. Indischer Totenkult: 63. A. 139. Interlunium (-menstruum): 76. Karystos hat Beziehungen zu Delos: 23. Kelten haben hebd. u. ennead. Fristen: 76 f. Klimakterische Jahre: 100, Kombe: 38. } gs. Fristen (enneadische). 9 wechselt mit 7: A. 18. A. 39 a. E. 32. 38. 61. 40 A. 7., 45. 50. 54. 62. 9 wechselt mit 7 u. 10: 32. 38. 61. 45; mit. 10: 58. A. 134. 9 im Mythus von den Aloaden: 10. gtäg. u. gjühr. Fristen besunders beliebt im Zeitalter des heroischen Epos: 10. 69. 70. gläzg. n. gjähr. Fristen bedingen weitere ennenmlische Bestimmungen: 10, 68. yjähr. Opfer von 99 Menschen u. Pferden auf Seeland ete.: ı1 A. 28, A. 202. 9 >< 9 Stiere d. Poseidon geopfert: 13 A. 34. 62. 9 Kursten; 38. 9 Schläfer der Sardinier: A. 102, 51. 62. gköpfige Hydra: 49 f. 9 im Kultus u. Mythus des Apollon: 54 #. 9 Jahre dient Apollon dem Admet: 54. 9 (7) yevsal lebt Teiresias: 54. 9 yevenf lebt Orpheus 54 A. ı25. 58. gjährige Periode der theban. Daphnephborika: 55. serien -— dem Helios heilig?: 47. -—— dem Men geheiligt: 22. Heliadai (7): 20. A. 79.

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INNIV, ı W, H. Roschisıe, gjührige Periode der älteren Pythien: 55. Y9Zahl = Kovejtg: A. 143. Otägige lieburtswehen der Leto: 55. -— = Helios, Ares (Enyalios), Kore: g sibyllin. Bücher: 50. gtägiges Karneienfest: 10 f. 53. 97. 9 Männer speisen in einer Hütte am Karneienfest: 55. 9 Männer von Troizen reinigen den Örestes: 55. A. 132. 9 im Kult der Rheia-Kybele: 61. 9 (7) alkyonische Tage: 62. 9 nicht dem Poseidon geheiligt: 62. 9. Tag = Evvara 63. 9 (2 x H)tägige Totenfeier: 63. 83. 3><9 Prozessionsjungfrauen in Rom: 56. 3 >x 9 (= 27)tügiger Aufenthalt des gmal. Untertauchen apellinischer Männer im Tritonsumpf: 56. Pythagoras in der idüischen Grotte: 63. ) eirculi des Hades: 63. 9 Arme (Ringe) der Styx: 63. 9 (7) zöndor schlingt der Pythondrache um den Parnaß: 56. 9 Musen: 11 A. 29. 56. 60; in Ägypten: A. 142. 9 apollinische Monate des delphischen Kultjahres: 56. A. 131 b. 9 Saiten der apoll. Leier: 56. 9 heilige Zahl der Selene: 57. 82. gjährige Okeaninen = Choreutinuen der L Artemis: 57. Ymonatige Verfolgung der Britomartis durch Minos: 57. 9. Monatstag dem Helios geheiligt: 57 9 iım Kultus u. Mythus des Dionysos: 57. 9 (10?) Pestisge der Bakchosmysterien: 58. A. 134. y Männer u. 9 Frauen versehen «len Dienst des Dionysos Aisymnetes v. Patrai: 58. Altäre des Dionysos: 58. {6} (3) Becher trinken üblich im Divnysoskult: 58. 9 im Kult d. Zeus: Sy. 9 Ochsen im Zeuskult v. Kos als Opter: I ı1 A. 29. 50. 9 Stiere dem kenüischen Zeus geopfert: | 13 A. 34. 50. 9 Müdehen u. 9 Knaben im Zeuskult: v. Magnesia ad Mac: 59. 74. 118, 9 im Kultus u. Mythus d. Demeter: Sof. : gtägiges Fasten u. Jlerumirren der Göttin: 59. Otägige Keuschheit der Frauen am Thesmophorienteste: 60. gtägiges ieiunlum der Klytin: A 139. 9 (10) im Mythus v. d. Kureten-Korybanten-Telchinen: 60 f. 9 Giefüße beim Totenkult der Inder: A. 149. — .—- — Römer: A. 151. g9-NTagmanenopfer der Inder: A. 149. Ymalizges Hermurmeln von Formeln (indisech}: A. 149. 9 Tage fasten (indisch): A. 149. 3><y Mondgestirne (indisch): A. 1.49. gZahl der Lustratiouen: 04. 60. A, 153. 9 im Totenkult d. Inder, Perser, Römer: yZahl bei den Reinigungen der Ägypter usw. A. 152. yZalıl im imeclizin. Aberzlauben der Üriechen u. Römer: 64 MM. 84. Zahl in Jer antıken Landwirtschaft: 54. g7ahl hei Zaubereien: 66, Neunergrüuppen von Göttern (Herven}: 71. 9 im Kultus u. Mythus d. Babylonier: A. 1060. A. 160. 9 else des Tityost A. 164 b. gmal süßer als Honig ist Ambrosia: A. 164 I. 9 Knaben u. 9 Mädchen von den Persern bei 'Eivvea ödol lehendig begraben: A. 163 b. glägige Woche der Kelten: 83. 9 Tage dauert die Erzeugung von Bienen aus der Leiche eines Stieres: 84. gjährige Feftsalben heilkräftig: 85. 3><9 Tage dauert das Ausbrüten ı. Pfaumneier: 85. yter Tag = Tag d. Namengebung ). d. Griechen (?}: 92.

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XXIV, 1] SIEBEN- U. NEUNZAHL IM Kurrtus v. Myruus D. GRIECHEN. 123 gjährige Fristen im Mythus von Minos u. Rhadamanthys: A. 182. 7. Thargelion Apollofest loniens: 5. 7. Tag des Monats (£ßdoan) apollinisch: y Verschwörer gegen Alex. d. Gr.: 98. 6.8. 14. A. 35. 9929 typische Zahl b. d. Kelten: A. ı72. ; Siebenmonatskind: 6 A. ı2. 23. Siebenmonatstristen im Kult Apollousete.: Niobesage (lydische): 45. 6. 23. 100, — (thebanische): 46. Niobiden in verschiedener Zahl: 7 10, Siebenjahresfrist apollinisch: 6 t. 8. 12,14, 18(=2%x9),20(=2X 10): 7 yereal im Mythus des Teiresias: 8. 45. A. 108 f. Niobidennamen auf die 7 Tore 'l’hebens übertragen: 46. Novunvia apollinisch: 5 A. 10. Okeanos’ Beziehungen z. Neunzahl: A. ına b. 7 regeulose Jahre von Thera: 8. 7wmaliges Schlagen des pägpanog: 11. zblättriger Kohl apollinisch: ıı A. 30. A. 183. 7laches Opfer im Apollokult ete.: 14. Orphisches: 23 1. 31 f. 36. A. 130. 107. 109. ı1. 112, A. 204. 7blättrige Lorbeerzweige apollinisch: 143 vgl. A. 35. z7wal. Opferbandlungen apollinisch: 13. Pallene-Pellene ete.: 40. 7 Flüsse, 7 Quellen, im Apollokult: 15. Pellene, Demeterkult daselbst: 31 f. 41. | revıjtes, Bedeutung: 109. 112. Perser: Totenkult d. Perser: 64. A. 150; vgl. A. 65. A. 164). Philammon: 17. A. 44. Planetengötter ursprüngl balylonisch: A. 122. Planetenkult: 52. 69. 72 1. 75. 87. 90. Plataiai: Herakult v. Pl. 25. — 7 Archa- A. 34. 2><7 aluure bl. Murdsühne: 135 A. 40. geten v. Pl: qı f. Pleiadan: 34. 69. Polyp = lernäische Hydra: 50 f. Poseidonkult: 62. sgößarov in der Sakralsprache bedeutet vuur ı Schaf, nie Schafe: ıtı. Pythagoras u. Pythagoreer: A.41. 21.30. A. 66. 31. 63. 74. 75. 92. 94. A. 183. Rangordnung der Öpfertiere nach dem Werte: 1ı1f. zmaliges Kreisen 4. Schwäne um Delos: 15 A. 139. 7rAarvövreg üu. 7ronere apollinisch: 1.1. 7tägiges Fasten im Apollukult: 15 A. 34. 7 Lorbeerzweige — —-: 14 A. 35. 7 eyalpura (£o«) zu Delus: A. 306. A. 204. 81 SW Orıon verfolgt 7 (5) Jahre die Pleiaden: 34 A. 74. Hexameter: 16. Teile des vouog Verpanders: 16. — — — eöAntaös: 16. — — IB. ayav u. 7 Wettkämpfe in demselben: 16. 7wal. Untertauchen im Meere usw. ı6. A. 41. A. 48. 7 Kinder des Asklepios: ı6 A. 42. 7000 Verse der T'hebais und des Epigonenepos: A. 42. 7 Stufen d. Apollotempels v. Didyma: Sakralsprache: ııı. Schabattu: 86. Schwäne apollinische verwandelte Dichter: A. 130, Selene — Artemis: 107. A. 195. Selenes Beziehungen z. 7Zuhl: 215 2. g9Zahl: 57. 106£. Sieben: 7tägige Exkommunikationsfristim Apollokult v. Abdera: 5. A. 43. | 7teil. Chöre im Apollokult v. Sikyon usw.: 17 #. 7 Weise zu Delphi; 7 yodupare Aelpınd: 18, 7 Personeu in den Aöyor IIvdtnof d. Plutarch: 18. 7 Hyperboreer ziehen nach Delos: ı9. 7 Musen: ı9. 35 f. 7 Rinder- u. Schafherden d. Helios: 20. 7 Söhne und 7 Töchter d. Helios: 20,

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_ Tstrahlige Krone des Helios: 20. zwal. Aussprechen derselben Pormel im Helioskult: 21. uses \W. Il. kosenen, 1241 INMV, 1. Hesperilen: 37 8 Gottheiten van Megara: A. 82. Korybanten-Kureten: 38 1. „ 7-Zahl an Selenekultz 21. 1061. A. 204. Bevarceree im Kult d. Kybele (9: 7fache Opfer im Selenekultz 21. A. 204. ag 7fache Waschungen u. Gebete im Kult ! 7 Iykisehe Kyklopen: 39. d. Hekate-Selene: 21. l 7 alkyonische Tage: 39 f. ztäg. Frist im Kult d. Men: 22. | 7 Alkyoniden: 39 F ztäg. Dionysosfester 22 A. 504. 02.98. 17 Archageten v. Platatai: 41. ztäg. Fasten dd. Orphiker: 23 f 7 Deimuchen v. Thespiair 42 8 7 Fitanen n. Piraninnenz 24. 30 8. -7><7 Vliespiaden: 12, erzeugt in 7 7 erepuntdia Zagrei: 24. Nächten: 42. 7 Dionysosammen !lyileniz 24. | 700 Tlespier b. Thermopylai: A. 102, 277 (waren: 24 7 Sterne gehören zum „Haar 4. Be2»<7 Altäre des Dionysos: 2}. ı renike": 1. zfache Zerreißung des Zagrens: 24. |; Sterne des großen a kl Bären: 33 2><7 Dailala zu Plalalai: 25. °7«2><£7) Niobidens 4 7 “Jahre” liegen zwischen 2 kleineren 7 Tore Thebens: 47. Dailalenfesten: 25. 7 zeren Theben: 47. 7 Städte bilden +. Amipbiktyanie von Ki 7000 Verse dh. Tleebwis u. cd. Epigenenlaureia: A, 61. epos: 48. 7 Städte am messen. Busen: A. 01. ‚7 Söhne d. Thetisz 48. 7 Knaben u. 7 Mädsehen versehen dd. 17-4, Pterelaost 49. Dienst. Hera Altraia zu Korinthiete.: 7 -- d. Aiolosz 49. 28. 7 d. Nestor: u. 7 Lesbieriunen: 392.435 7 Iesbäsche Städte: 7 Kinder 4 Asklepius: 49. 4415 7 tesbische Archagetenz 43: 7 Söhne u. 7 Töchter des Helios: y. 7 pdolss im Zenskull zu Kos: 29. 105. 7 veitenle Siebenmännerehor im Zenskult von 1’Iakorinth. Vase: 49. 7 Siebeuzubl = Karoog. Aönr&, Koflörg wte.: A. 66. 31. u. 7 Gruppen v. je 2 Lanzenkämptern auf e schwärzlig. balar elez 30. A 131 In — im Athenakult von Athen: 30. Kuabeu 49) Köpfe der ternäischen Hydra: zo 7te Söhne haben «dänmon. Kigenschaften: «uduag orte yerpım wire yerıo A. 115. | 7köpfige Weltschlange: 50, ztä yiges Fasten au Kultus u. Mytlns d. — Teufelsschlange: 50. Demeter: 31 1 32 A. dm. Schläfer zu Ephesus: 50. g 7teilige Höhle des Bureasz 42 7. Köpfe «dl. Kerberos: A. 120, Drachmköpfe d. Orthros: A, 120, 7 Winde der tiriechen, d. Babylonier, d. Bretonen, d. Russen: A. 70. Planeten: 20. 531. A. 154.75. A. 175 Götter (Heroen) b. d. Griechen, Bahy5. Planetenkult. lonieru, Phünikern, Arabern etw: Tyehnis 53. A. 72. Polokratores: 33. = (Sterne d.) Pleiaden u. Hyarden: 34 Ef Musen: 35. Saiten der Lyra: 36 A. do. hy. — 7 Röhren d. Syrinx: 69. -- 7sailige Lyra älter als dd. ysaitige: 71. NIS SI N at N uzn erog:t Zt. Ölserten: 99. Hathoren ete.: 9Q. schwarze Bohnen: A. 134. Siebenzahl von d, Römern perhorresziert

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XV ıj SIEBEN- U. NBUNZAUL IM DURTUS v. MVTTUs D, GRTECHEN. Siebenzahl im Christentums A. 164. 99. Siebenzabl im Kultus u. Mytbus dl. Baby- 125 7000 17 >£ 7000) Jahre = Weltjahr: 100. Weiteres s. u. Pristen. Stersschnuppen: 85. lonier: 85. A, 70. X. 72. Siebenzahl im Kultus no. Mytlıus id, Perser: 86 f. 20 A. 7. Teiresias: 7. 8 Telehinen: 61. Thargelienfeste in Jonien: 5. Thesmöphorien: 32. Tieröpfer, 3. (7) verschiedene: ı 10, A. ty. Bishbenzahl im Kultus u. Mytlus d.Inder: 87. A. 46. 92. 100. 101. Siebenzahl: Übereiustimmungen b. Indern | 113. u, Persern: 87. Titanen: 36 5, b. d. Chinesen u. Mongolen: 87. Tityus: A. 164 b. b. d. Buddhisten: 87. Totenkult: 63 F b. d. Ägyptern: gEE. | b. d. Amerikanern: 101. totduvdug: 87. Trittyenz sus 7 Ahnengeschlechter b. Türken n. PerZahlen (gerade u. ungerade): 93. serut 87, 7 Pupillen, Finger, Zuben Guchulisns, d. Zehn (Kult d. Zeimzahl in Aten)z 13 A. | 33. 1. 167. irischen Helden: A. 177. priseipium men7. Tug des Monats Zehnmwnatssristen ı. Römer: A. 100. 19 Kureten: 39 A. 1.43. stum annerumque b. d. Kelten etw: A. 173. Zenskult: 29. 59. 71. A. 182, 110. 7 gute Eigenschaften der brassiea: A185. Zwöllten == 12 Bpagoimenen hd. Kelten: tes Jahr bedeutungsvoll im Beden ol. 82. " Kinder ete.: 99. 100 Zwöllerftisten s. Fristen (dodehadisehe). 0, Stelleuregister. Anon. Peripd. Pont. Eux. 51:2 A. 72. Apoll. Rliyd. 3, 860 f.z A. pr. A. 48. Hain, Od.e 278 £.: 83. 4 A. 13}. Apullod. hi 3, 5,0: A, tod. Apul. Met. 1), 12 3 A. 3. Aristot. str. 0A. 51 7: 6. Gallim. hy. in Dei. 249 6: 15. or - har 38 Ulem. Alex. Strom. 5 p. 570 Syll.: A. 153. Gurt. Ruf. 8, 6, 13: 7. — — 1,10, 27: A, 504. Hesar. Abd. b. Diod. 2, 47: 7 A. 16 Heraclit. fr. Ja Dieus: 94. Herod. 4, 14: 7 A. 15. Iesiod. fr. 178 KK: 8. Hesych. oduufteunu: 20. - July B0.: 107. — Od I ysı ll: 10. -- Od. 63 0: 83. Hor. ca. 2, 20: A. 130. Hyyin. t. 162: A. 104. Kassen, epigr. gt. 1035, 2u: 6, Masur. 2, By: 1081. 110. 126. Mucianus b. Plin. bin. 31, ı6: 22, Orph. Demeterbymuus v. Vhurioi: 31 f, Oy. Met. 7, 234 1: 66. — -- 13, y5ı fr 66. 14, 55 fl: 66. Parmeniskos b. Schol. Eur. Med. 2034: 27 t. Pausan. 2, 29, 1: 8A. 21. — 3, 20, 9: 32. — 7, 20, 1: 58, Ps. Hippver. m. ZBdon. HT p. 534 EnseKINSI 33. Hom.U.1ı28#.: 43. A. 103. — Ld.yzhrı3 A, 3% Pausan. Lexicogr. b. Rust. z.D. p. 1165: Plin. b,n. 10, 250: A. 173.

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W, H. Roscuer, SIEREa- UND NBUNZAHL DER GRIECHEN. INNIV, Suid.s. v. and dig Emra zuuerwn: 15 A. Plut. consol. ad Apull. 14 p. 109: 0. Plnt. de E (Überschrift): 18. yo. A. 154. — de def. or. (Überschrift): 18. Pollux on. 6, 76: 107. Procl. b. Pbot. bibl. p. 321 1b. 0oM B.: 9 A. 20. Quint. Sınyrn. y, 512: A. 100, Schol. Ov. Ih. 467: +E Suid.s. v. Bodg EBdouug: 105. 5. v. arddteTot! 105. Verg. Aen. 4, 552 f: 84. 1 — 06,380: 13. 21, Xenoerates b. Jo. Liyd.p. [uO ed. Rowrme: A. 133. Nuchträge. Zu den pentadischen Fristen der Griechen (s. uln 8. 101— 103) komnit noch eine Stägige; vgl. Tzerz. b. Sechol. z. Hesiodi op. 800: yajoi yap ou Enelvog |Meidunovs|: Ev neue sein reg Erlooxor oubong Tocurade yulgwıg tekevurd. Das Beispiel ist. insofern interessant, als es eleullich beweist, daß iu diesem Falle die fünftägige P’rist mil deu Pentaden und Dekaden des 3otäg. Monats zusaimmenliängt: "Wer am 5. Menalstage einen Meineid bögelt, stirbt spälesten> am 101° — Bine Fünfjährige Prist entbält dan kürzlich in Hermes 3y 8. 606 veröflentliehte Gesetz von Names (Zeile by: dyeris Ep Try andere -- Stägige Fristen [der Perser; vgl. 0b. 8.77 8.| finden sich aueh im Buche ‚ludith 7, 30. 8,9. 8, 15. — Kine 5-Meonatsfrist kennt der Codex Haunmuurabl 8 273. — totägrige Fristen |s. ol. 8.78 unten] konnen aueh bie um da a alten Testament yorz 1. Mos. 24, 55. 4. Mor. tı, 19. Dam. ı, 321: vol aueh Olenb. Joh. 2. 10. Nachtrag zum Boöds Ed: Mein gelebrter Wrennd NG Poners (Athen) teilt mir soeben Folgendes ınitz „Arrudeguuerug dr due re Ropfonute tig Vperkges &geuvng regt TuS Onpaulug Tg Wozelug Evuyrelug Tg TMugorlay, negi Eros uoro» E00 yvamıv didpogor. HH Alzıy wersinog, Pr Gröntws wg Silmlus guyearyulsse 6 Srenoen (Arel. 0. 442), otdewüg Fer yyelıe dipihnctoyg. Kar’ vudersgor yeray dupepouevy (TO mereivöv) Euypeive zurc toig Boßartıvodg goow0dy TO nTywor nadodov‘ EA 3 Soyula unuusle Tod Emitkrov mereivös, 1. ar megwelidn zuri Toig Bokavı. yadvous, Hal To dedsvinbvr wy oNWmworınor Äuppuruuevor Eörjueere Tor dAenrgvore' twiryv de mV Gygwolan duerijense zui Er Th Öuehovuley urusaur yAuooy. Ex vor nohvapidunv ugaösyuaror tig yendewg TWTYS prob vi ÖNUEWÖW NEOLEDWG zu nugk Kedenvo 6.033 Bonn, Awwor. Hogpvgoysrr. mpos "Power. 6.78, 3 Bonn. Opoiog zal 7) A. öpris Ünkvnod ylrovg dydar rw aderwgide Onuslaciu 0 im ı 00 Pvıs rüs Akkewg nerkirög Mup& TUig Teuvoroygdporg eva Aulöwg werk Tijv Akiıv dgviv, y xeitu Ömd. map zo zhoperiwrd To Munuglo zul ı@ Anuoroila (Archiv 0. 423). "Eropayd 0° 1 welıy dv tn Ibwrind aodızı Tod Zuwußlov, zul En Tg Tugayiig Eyevvıjdı, 6 @AAönorog mereırög Body, 5 Mupupayov ıbv SURNumL eis Tyv napadıdodwor mertönevog Boög“ Daß auch diese Beobachtung von Porris für meine Anmahmen, namentlich auch für die Biusetzung von reworigov (statt nerevör), und gegen SrenusL spricht, ist klar.