Griechische und andere Damonen in den spatdemonischen magischen Texten

Auteur
Quack, J.C.
Verschenen in
Das Ägyptische und die Sprachen Vorderasiens,Nordafrikas und der Ägäis .
Jaar
2004
Onderwerp
EGYPT
Taal
Deutsch
Categorie
C12 Religie
Archiefnummer
6777

PDF openen(opent in een nieuw venster)

Volledige tekst tonen82 pagina's

Pagina 1

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Originatveröffentlichung in: Schneider, Thomas (Hrsg.): Das Ägyptische und die Sprachen Vorderasiens, Nordafrikas und der Âgäis (Alter Orient und Altes Testament; 310), Münster 2004, S. 427-507 Das Ägyptische und die Sprachen … AOAT 310, S. 427-507 Baa A Griechische und andere Dämonen in den spätdemotischen magischen Texten Joachim Friedrich Quack Innerhalb des reichen Materials der gräkoägyptischen Magie der römischen Kaiserzeit’ nehmen die demotischen Papyri® einen besonderen Platz ein. Verglichen mit dem Umfang der rein griechischsprachigen Texte handelt es sich um eine relativ geringe Menge, obgleich der vorhandene Umfang zu groß ist, um sie zu marginalisieren. Spezifischer soll es allerdings nicht um demotische Magie an sich gehen, sondern nur um eine Gruppe von späten Handschriften’, die sich dadurch auszeichnen, daß sie in den Anrufungen die Namen von Dämonen bieten, die nicht alle traditionell ägyptisch sind und auch teilweise in einem unüblichen Schriftsystem wiedergegeben werden. Dabei sind derzeit fünf relevante Handschriften bekannt. Bei weitem die wichtigste davon ist der groBe demotische magische Papyrus von London und Leiden (pLondon 10070 + pLeiden I 383).* Er umfaßt auf dem Recto 29 erhaltene Kolumnen, auf dem Verso 33 kleinere „Kolumnen“ bzw. oftmals nur kurze Notizen. Überwiegend ist der Text demotisch geschrieben, allerdings gibt es kleine Abschnitte in griechischer Sprache, andererseits ist in Teilbereichen eine Nutzung des Hieratischen — jedoch bei sprachlich demotischer Basis — festzustellen. Mehrheitlich geht es um Divination, insbesondere Lampen- und 1 Unentbehrliche Textedition ist PGM: neuere Übersetzung Betz (Ed), Greek 2 Magical Papyri; Edition später bekannt gewordener Textzeugen in SM; Forschungsüberblick und Zusammenfassung Brashear, Greek Magical Papyri, 3380-3684. Genereller Überblick bei Ritner, Egyptian Magical Practice, 3333-3379. 3 4 Für die Notwendigkeit, innerhalb der demotischen magischen Texte zu differenzieren, s. Quack, Kontinuität, 82f. Heutige Standardpublikation Griffith/ Thompson, Demotic Magical Papyrus. Da die dortigen Tafeln nur freie Wiedergaben des Textes sind, muB man für Zeichenformen sowie für die Fragen des Layouts unbedingt auf die Photographien bei Hess, Gnostische Papyrus sowie die Durchzeichnung bei Leemanns, Papyrus égyptien démotique zurückgegriffen werden.

Pagina 2

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Das Ägyptische und die Sprachen ..., AOAT 310, S. 427-507 Griechische und andere Dimonen in den Joachim Friedrich Quack Innerhalb des reichen Materials der gräkoägyptischen Magie der römischen Kaiserzeit' nehmen die demotischen Papyri einen besonderen Platz ein. Verglichen mit dem Umfang der rein griechischsprachigen Texte handelt es sich um eine relativ geringe Menge, obgleich der vorhandene Umfang zu groß ist, um sie zu marginalisieren. Spezifischer soll es allerdings nicht um demotische Magie an sich gehen, sondern nur um eine Gruppe von späten Handschriften’, die sich dadurch auszeichnen, daß sie in den Anrufungen die Namen von Dämonen bieten, die nicht alle traditionell ägyptisch sind und auch teilweise in einem unüblichen Schriftsystem wiedergegeben werden. Dabei sind derzeit fünf relevante Handschriften bekannt. Bei weitem die wichtigste davon ist der große demotische magische Papyrus von London und Leiden (pLondon 10070 + pLeiden I 383).* Er umfaßt auf dem Recto 29 erhaltene Kolumnen, auf dem Verso 33 kleinere „Kolumnen“ bzw. oftmals nur kurze Notizen. Überwiegend ist der Text demotisch geschrieben, allerdings gibt es kleine Abschnitte in griechischer Sprache, andererseits ist in Teilbereichen eine Nutzung des Hieratischen — jedoch bei sprachlich demotischer Basis — festzustellen. Mehrheitlich geht es um Divination, insbesondere Lampen- und 1 Unentbehrliche Textedition ist PGM, neuere Übersetzung Betz (Ed.), Greek Magical Papyri; Edition später bekannt gewordener Textzeugen in SM; Forschungsüberblick und Zusammenfassung Brashear, Greek Magical Papyri, 3380-3684. LIN Genereller Überblick bei Ritner, Egyptian Magical Practice, 3333-3379. Für die Notwendigkeit, innerhalb der demotischen magischen Texte zu differenzieren, s. Quack, Kontinuität, 82f. 4 Heutige Standardpublikation Griffith/ Thompson, Demotic Magical Papyrus. Da die dortigen Tafeln nur freie Wiedergaben des Textes sind, muß man für Zeichenformen sowie für die Fragen des Layouts unbedingt auf die Photographien bei Hess, Gnostische Papyrus sowie die Durchzeichnung bei Leemanns, Papyrus égyptien démotique zurückgegriffen werden.

Pagina 3

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Becherwahrsagung. Daneben sind Liebeszauber sowie einige Heilmittel und Gifte vertreten. Als Handschrift ebenfalls umfangreich ist der pLeiden 1 384.° Auf seinem Rekto findet sich ein religiös-literarischer Text, nämlich der Mythos vom Sonnenauge. Auf dem Verso sind später magische Texte aufgeschrieben worden, und zwar 6 K olumnen ganz o der vorrangig demotisch, 13 griechisch. Im demotischen Bereich kommen einzelne hieratische Gruppen vor. Soweit die schlecht erhaltenen demotischen Abschnitte noch einer inhaltlichen Bestimmung zugeführt werden können, geht es neben einem Offenbarungszauber vor allem um Trennung von Mann und Frau sowie darum, jemandem den Schlaf zu rauben. Kleiner ist dagegen der pLouvre E 3229.° Auf dem Rekto sind 7 Kolumnen ganz oder teilweise erhalten, auf dem Verso ist von anderer Hand eine demotische Kolumne sowie ein später wieder abgewaschener griechischer Z aubertext aufgezeichnet w orden.’ Die Handschrift zeichnet sich durch eine besonders intensive Verwendung des Hieratischen aus. Inhaltlich dominieren Traumsender, daneben kommen auch Offenbarungsspriiche und anderes vor. Ebenfalls von begrenztem Umfang ist der pBM 10588.° Auf dem Rekto sind — allerdings am Anfang sehr schlecht erhalten — 8 Kolumnen bewahrt, die hauptsächlich demotisch unter gelegentlicher Verwendung hieratischer Wörter, daneben teilweise auch altkoptisch geschrieben sind. Auf dem Verso sind zwei Kolumnen vorwiegend altkoptisch, vier weitere griechisch beschriftet. Die Themen sind relativ vielfaltig. Nur ein kleines Fragment schließlich ist der pBM 10808.” Hauptsächlich ist in ihm eine lange und sehr schwierige Beschwörung enthalten, die ich nicht weiter aufgreifen will, da sie mutmaßlich rein ägyptischsprachig zu analysieren ist. In der nur sehr fragmentarisch erhaltenen 2. Kolumne sind dagegen geringe Reste demotischer Handlungsanweisungen'” sowie griechisch geschriebene Dämonennamen erkenn- 5 Die griechischen magischen Sprüche sind als PGM XI ediert; für die demoti- ~1 CH bar — letztere eindeutig Reste einer auch sonst öfter belegten Formel. sche Sektion ist Johnson, Demotic Magical Spells zu vergleichen. Aufgrund der schlechten Lesbarkeit der dortigen Tafeln lohnt ein Blickin Leemans, Papyrus démotique I. 384, T. CCXXVIE. Ediert von Johnson, Louvre £3229. Letzterer ist bei Brashear/ Bülow-Jacobsen, Magica Varia, 71-73 ediert worden. © Ediert von Bell/ Nock/ Thompson, Magical Texts. Ursprünglich publiziert von Crum, Egyptian Text; neu ediert von Osing, Papyrus BM 10808; s. a. Sederholm, Identity. Da die Lesungen von Thompson bei Crum, Egyptian Text, 31, der allein sich mit diesen Notizen eingehend befaßt hat, unzureichend sind, sei darauf hinzuweisen,

Pagina 4

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Fraglich ist, inwieweit diese Papyri — abgesehen von dem nachweislich aus Oxyrhynchus stammenden pBM 10808 — sämtlich aus einem einzigen Fund stammen.'' Für pMag. LL. und pLeiden I 384 ist gesichert, daß sie gemeinsam mit mehreren griechischen Zauberpapyri sowie zwei chemischen bzw. protoalchemistischen Handschriften aus einem großen F undkomplex stammen, den A nastasi Anfang des 19. Jahrhunderts in Theben aufgekauft hat.'” Für pLouvre E 3229 ist zwar die Herkunft aus der Sammlung Anastasi gesichert", der auch den betreffenden großen Fund magischer Handschriften erworben und an die europäischen Museen weiterverkauft hat, jedoch nicht, daß diese konkrete Handschrift ebenfalls von dort stammt. Für pBM 10588 scheinen verbürgte Angaben über die Herkunft völlig zu fehlen.'* Die Zuschreibung an ein und denselben Fundkomplex scheint sich mehr dem Wunsch zu verdanken, alle spätdemotischen Zauberpapyri einer einzigen Quelle zuzuordnen. Hinsichtlich eventuell engerer Zusammengehörigkeit der betreffenden Handschriften ist auch die neuere These der Forschung zu diskutieren, alle vier stammten vom selben Schreiber.'” Dies ist so kaum zutreffend. Johnson nimmt an, daß die demotischen Partien des pLeiden I 384 vom selben Schreiber wie pMag. LL geschrieben seien.'* Anhand der sehr undeutlichen publizierten Photographien von pLeiden I 384 wage ich keine Entscheidung, die von Johnson angeführten Ähnlichkeiten in der Orthographie, dem Gebrauch der Geheimschrift und den Glossen sind ein mögliches, aber nicht zwingendes Argument — insbesondere die Orthographie ist in vielen Fällen bestenfalls als zeit- und regionaltypisch einstufbar. | Für pLouvre E 3229 halte ich es dagegen für eindeutig, daB er von einem anderen Schreiber stammt — die Schrift ist erheblich grôBer und 11 “12 daß IL, 5 wohl ‘hn’ kl. „in den Riegel“, H, 9 7’(?) 'h'wy syht „um(?) Aussatz zu bewirken“, IL, 12 gby n 3ir … „Papyrusblätter ...“ zu lesen ist. So wird es von Ritner, Egyptian Magical Practice, 3335 angenommen; skeptisch gegenüber der Zuweisung bestimmter Texte zu diesem einen Fundkomplex ist Brashear, Greek Magical Papyri, 3403f. Überblick über den Fund bei Brashear, Greek Magical Papyri, 3402£., auch wenn die bibliographischen Angaben in Anm. 71 völlig falsch sind. 13 Devéria, Catalogue, 176 (VIII. 6.). 14 Nach freundlicher Auskunft von R. Parkinson stammt der Papyrus nach den Unterlagen des BM aus der „Old Collection“, die im Wesentlichen Objekte aus 15 16 der Zeit vor der Erwerbung von Anastasis Sammlung umfaßt. So etwa vertreten von Brashear, Greek Magical Papyri, 3404 (der jedoch auf S. 3398 pLouvre E 3229 einem anderen Schreiber zuweist!); Brashear/ BülowJacobsen, Magica Varia, 71. Diese Einstufung dürfte auf einem Mißverständnis der Ausführungen von Johnson, Louvre E3229, 46 beruhen, die tatsächlich nur für pLeiden 1 384 und pMag. LL. Identität der Schreiberhände beanspruchen. Johnson, Magical Spells, 51-53.

Pagina 5

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
weicht in den Details vieler Zeichenformen ab.'’ pBM 10588 ist m.E. eindeutig von nochmals anderer Hand geschrieben worden und weicht im Duktus recht erheblich ab. Die Frage, wie eng diese Texte tatsächlich zusammengehören, ist insofern von Bedeutung für die vorliegende Untersuchung, als sie die Homogenität des zugrunde gelegten Ausgangsmaterials betrifft. Glücklicherweise ist eine solche gerade dadurch gewährleistet, daß diejenigen Texte, deren Zugehörigkeit zum selben F und z weifelhaft und deren Zuschreibung zum selben Schreiber sehr fraglich ist, gerade die sind, die wenig zur hier behandelten Frage beitragen. Worum geht es nun konkret? In den betreffenden magischen Texten werden, wie schon erwähnt, viele Götter oder Dämonen angerufen. Ihre Namen sind nur zu einem geringen Teil in einer traditionellen ägyptischen Orthographie geschrieben und sprachlich unmittelbar eingängig. Der weitaus größere Teil ist dagegen in einem speziellen, weitgehend alphabetischen Schriftsystem gehalten und klingt für den normalen Ägyptologen vorrangig merkwürdig. Um eben diese Namensformen soll es hier gehen. Üblicherweise wird die Sachlage so dargestellt, daß die Namen in einer speziell alphabetischen demotischen Schrift gehalten und mit altkoptischen Glossen versehen seien? Die Realität sieht erheblich komplizierter aus. Normalfall ist tatsächlich, daß bei den Götternamen über der demotischen Schriftversion als „Glosse“ eine Ausspracheangabe steht. Ob man diese als „altkoptisch“ bezeichnet, ist schon eine ganz andere Frage, die auch Definitionsprobleme aufwirft. Man kann die Schrift insofern nicht gut als „griechisch“ bezeichnen, als sie Zusatzzeichen enthält, die nicht dem normalen griechischen Bestand entsprechen, die. Bezeichnung „altkoptisch“ ist allerdings insofern unglücklich, als sie nach einem Sprachzustand klingt, während es sich tatsächlich bei diesen Glossen nur um eine andere graphische Form für denselben Lautkörper handelt. Zudem sind die nichtgriechischen Zusatzzeichen prozentual so selten, daß die meisten Glossen auch als rein griechisch bezeichnet werden können. | Neben diesem Normalzustand treten jedoch noch eine Reihe von Varianten auf, die hier ebenfalls genannt sei. - Die Dämonennamen können in bestimmten Abschnitten auch ganz oder weitgehend ohne diese Glossen belassen sein, ohne daB sich dadurch wesentlich etwas an ihnen ändert (so pMag. LL 12, 19-21; 18, 8; der größte Teil von Kolumne 19; 21,6; 21, 30; 28, 1-8; die 17 Vgl. die Photographien bei Johnson, Louvre E3229, T. 10-17 mit den Abbildungen von pMag. LL. bei Hess, Gnostischer Papyrus sowie Raven, Papyrus, 69. Ritner, Egyptian Magical Practice, 3334f.

Pagina 6

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
meisten Fälle im pLouvre E 3229). Tatsächlich ist der Informationsgrad des demotischen alphabetischen Schriftsystems so gleichwertig, daB die Glossen oft als redundant anzusehen sind und ihr Fehlen deshalb für den Magier keinen echten Informationsverlust darstellt. - Die „Glosse“ folgt in der Zeile selbst unmittelbar (pMag. LL 16, 27). _- Bereits im Basistext können griechische Buchstaben in die demotische Folge integriert sein, und zwar vor allem die Vokale n (pMag. LL. 7, 20; 25, 2; pLouvre E 3229, Vs. 4) und v (pMag. LL 25, 4; 29, 18), aber möglicherweise auch À (pMag. LL. 25, 34 u. 35). - Die Glosse kann auf die Angabe der Vokale bzw. von Teilen des Wortes reduziert sein (z.B. pLeiden I 384 vs. IV, 8). - Der Basistext kann ganz oder weitgehend hieratisch sein (besonders pMag. LL. 23, 24-26). - Einzelne griechisch geschriebene Wörter können direkt in den Basistext aufgenommen werden (pMag. LL. 27, 20. 22), in einem Fall sogar mit demotischen Ausspracheangaben tiber einem griechischen Buchstaben (pMag. LL 27, 20). - Es kann griechische Buchstaben mit griechischer supralinearer Präzisierung geben (pMag. LL 17, 27, wo das jeweils über die griechischen Vokale gesetzte v wohl ein h andeuten soll, das vor jedem Vokal zu sprechen ist). - In der Glosse können demotische Zeichen Verwendung finden, zumindest das e (pMag. LL. 16, 2). - Die Ausspracheglossen können hieratisch über einem demotischen Grundtext stehen (pMag. LL 27, 8). Hinzu kommt noch die Option, voces magicae (z.B. pMag. LL vs. 10, 6-10; 18, 1-3) oder auch den ganzen Beschwörungstext (z.B. pMag. LL 4, 9-19) rein griechisch zu schreiben, wobei dann fakultativ noch eine ägyptische Übersetzung hinzutreten kann. Im pLouvre E 3229 sind einerseits nur wenige Passagen mit solchen voces magicae durchsetzt, andererseits ist es selten, daB in ihnen überhaupt Glossen auftreten. Im pBM 10588 gibt es keinerlei Glossen und nur sehr wenige Fälle entweder rein demotischer oder rein griechisch/ altkoptischer voces magicae. Jedoch wird die Darstellung, so wie ich sie bisher gegeben habe, nur dem Erscheinungsbild, nicht dem Wesen der Handschriften gerecht. Indem eine Komponente als „Grundtext“, eine andere als „Glosse“ Ähnlich sind bereits in etwas älteren ägyptischen Papyri Ausspracheangaben teilweise vollständig, teilweise nur für einen Teilbereich (besonders den Tonvokal) des Wortes vorhanden, s. Osing, Carlsberg Papyri 2, 40-66 u. 279-283.

Pagina 7

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
bezeichnet wird, impliziert man so etwas wie eine Rangstufe oder chronologische Entwicklung. SchlieBlich wurde der Grundtext nach normalem Verständnis vom Schreiber zuerst und als wesentliches Element gesetzt, die Glosse dagegen hinterher als erklärende Zusatzinformation. Ein solches Bild wird aber in meinen Augen den Problemen, die mit den Dämonennamen der magischen Texte verbunden sind, in keiner Weise gerecht. Tatsächlich behaupte ich, und hoffe, es im Folgenden beweisen zu können, daß von den benutzten Vorlagen und Quellen her vor dem demotischen Text der voces magicae in den meisten Fällen eine griechisch geschriebene Version stand.” Argumente hierfür ergeben sich sowohl aus der Lautstruktur der Namen als auch aus der Existenz von Deviationen, die eindeutig auf der Ähnlichkeit griechischer Buchstaben beruhen. Zudem kann man nachweisen, daß originär ägyptische Worte in diesem Textkorpus teilweise in einer Art wiedergegeben werden, die nur durch das Postulat einer griechischen Zwischenstufe verständlich ist.”' Am Anfang der genaueren Untersuchung soll eine Tabelle der regulären Lautkorrespondenzen zwischen dem griechischen Alphabet und der demotischen alphabetischen Schrift stehen.” 20 Die weitgehende Priorität des Griechischen gegenüber dem Demotischen entspricht auch den Ergebnissen von Dieleman, Vortrag Demotistentagung Würzburg 2002. 21 „Zurück“transkription erkennt bereits Thissen, Agyptologische Beiträge, 297; s. weiter Quack, Kontinuität, 91f. Dagegen spricht Gee, Structure, 212 nur von „unetymological writings“, mit denen der Inhalt der Texte habe getarnt werden sollen. Das halte ich schon deshalb kaum für zutreffend, weil in den betreffenden Sprüchen die Nutzanwendungen und Verfahrenstechniken (die primär der Tarnung bedurft hätten) in normalem Demotisch geschrieben werden, nur Teile der Invokationen dagegen in alphabetischer demotischer Schrift. Gees Versuch (S. 212 Anm. 72), aus einer derartigen Passage einen ägyptischen Text zu erschließen, muß schon deshalb verworfen werden, weil er mehrere schwere Verstöße gegen die ägyptische Grammatik aufweist. Vgl. die Tabellen bei Johnson, Demotic Magical Spells, 50f.; Johnson, Dialect, 112-121. Da Johnson auch Glossen über originär ägyptischen Wörtern (bei denen Zeichen nicht prinzipiell als alphabetisch zu werten sind) und einige eindeutige Verschreibungen mit aufgenommen hat, finden sich bei ihr auch Sonderfälle, die ich oben im Interesse der Klarheit unterdrückt habe.

Pagina 8

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Griechisch Demotisch 3, &, wortinital Griechisch o Demotisch 3 P 433 auch Präp. r B b rn Y ng, 8 p r ö vor 1 nt, t nts, ts wortinitial pp hr rhr € e,3 5 C ns, 8 Tn e, 3 » (als Vokal) e 6 th, th v (vor Vokah vor t t K À ts y gk I len) ® vor L X vort ph ps gh, kh ks KH m Y ps v n œ 3 E gs, ks Aspiration/v/ h Lt In der obigen Tabelle habe ich ein Zeichen, nämlich das demotische h, mit aufgenommen, das nicht regulärer Bestandteil des griechischen Alphabetes ist, Seine Aufnahme in diesem Abschnitt beruht darauf, daB es als ein nur fakultativer Repräsentant der Aspirierung neben dem v steht, das am Wortanfang sowie in intervokalischer Position dafür verwendet werden kann, teilweise im Wechsel mit der demotischen Gruppe. Zur Frage der Aspirierung unten mehr. Dieser Punkt leitet zu einem weiteren Komplex über. Neben den regulären griechischen Buchstaben werden in den Glossen gelegentlich alphabetische Schriftzeichen ägyptischer Herkunft verwendet, die weitgehend aus dem Inventar des Altkoptischen bekannt sind. Insgesamt sind folgende Zeichen bekannt: 3 fürs > fürf A fürh” L fur b füı % füro = frs)” à fürk 23 Das Zeichen [4] kommt nur pMag. LL 2, 4 als Ausspracheangabe zu einem 24 ägyptischen nichtmagischen Wort vor. In magischen Worten nur pMag. LL 2, 26. Wohl cher für $ als für A, vergleicht man mit sonstigen alphabetischen Verwendungen dieses Zeichens in demotischen Handschriften der Römerzeit. Die Belegmenge in den Glossen reicht für eine gesicherte Entscheidung nicht aus.

Pagina 9

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Noch spezieller sind zwei isolierte Zeichen. Das eine ist eine quasihieratische Form des Djed-Pfeilers. Sie steht pMag. LL. 2, 13 zweimal in der Art, da8 zwischen zwei solchen Pfeilern der griechische Vokal a steht. Die Gruppe insgesamt hat den Lautwert tat — eben die spätzeitliche Vokalisation für den Djedpfeiler.° Dennoch wäre es kaum angemessen, daraus für den einzelnen Pfeiler einen Wert t abzuleiten, vielmehr handelt es sich um eine spielerische Schreibung der Gruppe. Ebenfalls singulär ist der Gebrauch des hieratischen tt pMag. LL. 26, 14. Da dasselbe Zeichen in einer in diesem Papyrus verwendeten Geheimschrift den Lautwert x hat und zudem an der betreffenden Stelle demotisches & glossiert, ist der Lautwert praktisch gesichert.”’ Sämtliche dieser „altkoptischen“ Lautwerte, abgesehen vom h, sind ausgesprochen selten und diirften vorrangig bei Göttern und Damonen tatsächlich ägyptischer Herkunft stehen. Allerdings gilt dies nicht durchgängig, denn gerade das eben diskutierte besondere Zeichen für k findet sich bei sb‘khf, was zumal angesichts des direkt vorangehenden y‘hw nichts anderes als hebräisches Saba’oth bzw. eine griechische Wiedergabe davon sein kann - auch wenn das k darin völlig überflüssig ist. Fm Rahmen des speziellen demotischen Zeicheninventars, das zur Niederschrift der hier behandelten Dämonennamen dient, kommen neben den regulären „alphabetischen“ demotischen Zeichen, unter denen sich auch bereits eine „Wortgruppe“, nämlich die Schreibung 3 für „groß“ befindet, fakultativ auch kurze ägyptische Wörter zur Anwendung, die für bestimmte Lautfolgen mit festgelegten vokalischen : Werten stehen.” Belegt sind folgende Fälle: i3 iwi in imi-r’ wi 26 27 28 „Esel“ „gekommen“ (Fragewort) „Vorsteher“ „Leinen“ für 10 für ev für av für Ao, Am für et Von daher sind auch alle voces magicae der Art Baz, 106, tar etc. als Djedpfeiler zu deuten, nicht etwa, wie Brashear, Greek Magical Papyri, 3586 offenbar bevorzugt, auf Thot zu beziehen; s. Quack, Apokalyptische Passage, 244 Anm. 6. S. ansatzweise in diese Richtung bereits Kákosy, Hermes and Thot, 260, der aber die Verbindung zu Thot noch nicht definitiv fallen lassen will. Vgl. Griffith’ Thompson, Demotic Magical Papyrus HI, 106 Nr. XVII. Ein derartiges Verfahren spielt bereits bei der Gruppenschrift des Neuen Reiches eine Rolle, ich vermute, daß es auch im p Amherst 63 gelegentlich verwendet wird.

Pagina 10

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
„Haus“ für ne n „wiederum“ für av by my „Seele“ „gib!“ für Bott für ua n3y=i „meine“ für va n3.w (Fragepartikel) für ve, vou, vrii nw „Zeit“ für vav r’ sn hm „Mund“ „Bruder“ „Handwerker“ für po für cav für yout 8 tt „Erde“ „Djedpfeiler“ für to ' für tat Cw „Wind“ für tev, dev 435 In manchen, allerdings keineswegs allen Fallen handelt es sich dabei tatsächlich um diejenigen ägyptischen Wörter, die real Bestandteile der betreffenden voces magicae sind. Es dürfte sich lohnen, die Lautstrukturen, die sich aus diesen Entsprechungen ergeben, etwas genauer zu betrachten, da sie u.a. für die Aussprache des späten Griechisch in Ägypten einige Aufschlüsse ergeben. Hier kann man sie profitabel mit dem vergleichen, was für die Ptolemäerzeit speziell anhand der eponymen Priester etabliert worden ist.” Ebenso sind sonst bezeugte Lautwandel und Entwicklungen in römerzeitlichen Papyrusdokumenten aus Ägypten relevant. Vokale Bei den Vokalen werden a, e, i, o, und u unterschieden, allerdings nur als Qualitätenoppositionen. In keinem Fall gibt es gesicherte Indizien dafür, daß in der griechischen Aussprache, die den magischen Namen zugrunde liegt, eine Quantitätenopposition lang - kurz eine Rolle spielt. Für a gibt es zwar zwei demotische Zeichen, nämlich 3 und “, diese stehen jedoch in freiem Wechsel auch bei der Wiedergabe desselben Wortes, z.B. wird Abrasax pMag. LL. 13, 27 mit anlautendem 3, pMag. LL. 23, 24 mit anlautendem “ geschrieben. Beim e, für das ja im Griechischen zwei verschiedene Buchstaben vorhanden sind, läßt sich kein klarer Unterschied herausarbeiten. Sowohl e als auch n entsprechen im Demotischen meist einem speziellen Zeichen e.’' Dane29 Vgl. den Beitrag von W. Clarysse, in: Clarysse et al., Eponymous Priests, 130165. 30 Zugrunde gelegt habe ich dabei Gignac, Grammar. Vgl. Gignac, Grammar, 242-249 zum Wechsel zwischen n und e (sowie at).

Pagina 11

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
ben tritt noch ein anderes Zeichen auf, und dies ist eher für die Interpretation des Demotischen von Belang. Das betreffende Zeichen 2 ist nämlich bislang in der Demotistik einfach als abgekürzte Form des 3 betrachtet worden. Nach Maßgabe der Dämonennamen in den demotischen magischen Papyri wird es aber konsistent anders verwendet. Ich habe es hier provisorisch als 3° notiert und möchte die Demotistik dazu anregen, einen einheitlichen neuen Standard für dieses Zeichen zu finden. Eine provisorische Stichprobe ergab jedenfalls, daß auch bei der Wiedergabe der eponymen Priester da, wo ein e-Vokal überhaupt angegeben ist, eben dieses 3° auftritt. Das i ist als Vokal an sich gut präsent. Von den Diphtongen wird ou offenbar zu e monophthongisiert, sofern nicht mit Trema ai geschrieben wird.” Der Diphtong et wird grundsätzlich wie einfaches 1 behandelt.” Für ot liegt wenig Material vor, jedoch spricht bhrenth e gh b3spheth-3-y Bper.6 ot x Baopv.o 1 pLeiden I 384 vs. IV, 16 für eine Aussprache als e. Zudem ist zu beachten, daß pMag. LL 7, 25 ovpe steht, wo andere Versionen der betreffenden Zauberformel (PGM II 32; V 425) cotpe haben. Dies spricht dafür, für ot und v eine ähnliche Aussprache anzunehmen, die wohl etwa bei e liegt (s.u.).* Auch für o kennt die griechische Schrift zwei verschiedene Buchstaben. Jedoch wird im Demotischen zwischen o und @ nicht unterschieden. Zudem ist festzustellen, daß die beiden Buchstaben in mehrfach belegten voces magicae ziemlich frei wechseln, mit ov als gelegentlicher weiterer Variante Das Sonderzeichen %, das auf äg. i2.t „Rücken“ zurückgeht, könnte einen Versuch darstellen, unabhängig von der Situation des Griechischen einen konsequent definierten zweiten o-Vokal zu etablieren”, doch reicht die Materialbasis zur endgültigen Beurteilung nicht aus. Der u-Laut wird außerhalb der Diphtonge durch griechisches ov wiedergegeben, dem demotisches w entspricht. Meist wird die „syllabische“ Zeichenvariante gewählt, die auf altes w3 zurückgeht, doch auch die Form des Wachtelkükens wird verwendet (besonders pMag. LL Kol. 16). 32 33 Dem entspricht, daß auch im Tebtynis-Onomastikon griechisches aı für den Vokal e steht, s. Osing, Carlsberg Papyri 2, 59. Zum sehr häufigen Wechsel dieser Laute vgl. Gignac, Grammar, 235-242. 34 Vgl. Gignac, Grammar, 262-267. 35 Vgl. Gignac, Grammar, 208-214 zum Wechsel zwischen ov, @ und o, sowie S. 275-277 zur Aufgabe der Quantitätenopposition zwischen @ und o. Es ist auch im Altkoptischen sowie in Glossen häufiger für 6 zu finden, s. Osing, Carlsberg Papyri 2, 49 mit Verweisen.

Pagina 12

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
v ist vielleicht der problematischste Vokal. In Diphtongen hat es den Lautwert u bewahrt. Als einzelner Vokal dagegen fällt es im Wortinneren mit e zusammen”, im Anlaut wird es als he wiedergegeben. Für die aspirierte Aussprache im Anlaut fehlt es mangels orthographischer Darstellbarkeit an direkten Nachweisen in griechischen Texten, aller- _ dings ist zu bemerken, daß im Griechischen im Anlaut praktisch nur d vorkommt, d so gut wie gar nicht.” Als generelle Tendenz ist festzuhalten, daß von einem durchgehenden Itazismus keineswegs die Rede sein kann. Sowohl n als auch v (wohl beide mit einer Ausprache e) wechseln niemals mit ı und werden auch in der demotischen Schreibung nicht mit y wiedergegeben.” Allerdings muß einschränkend hinzugefügt werden, daß zwar da, wo griechische Glosse und demotische Alphabetschreibung nebeneinanderstehen, n und v nicht mit y wiedergegeben werden, jedoch in Fällen, bei denen ein ursprüngliches v oder n anzusetzen, aber nur die demotische Fassung bezeugt ist, doch y auftreten kann, so z.B. gyry-¢3w pMag. LL. vs. 27, 2, das eindeutig Parallele zu gery-n-&w, gr. knptdev (ursprünglich wohl KÖpıe Heod) ist. Konsonanten Grundsätzlich gilt, daß die Opposition von stimmhaften und stimmlosen Verschlußlauten im Demotischen nicht vorhanden ist. Lediglich 5 und p werden konsequent geschieden. In den voces magicae sind andere Fälle gelegentlich vorhanden. In solchen Fällen, konkret y, 5 und C, wird gerne, aber nicht durchgängig, der entsprechende stimmhafte Laut durch ein vorgesetztes n markiert. Diese Systematik ist an sich logisch und wird für d ähnlich auch etwa im Neugriechischen gehandhabt, ist aber sonst demotisch nicht bezeugt.” Hieroglyphisch ist immerhin im Namen des Dareius die Kombination aus ini („holen“) und # für initiales d bekannt.“ Die Aspirierung wird in den voces magicae sehr konsequent gehandhabt, d.h. 6, und x werden durchgängig als Kombination mit einem 37 38 Vgl. Gignac, Grammar, 262-267 zum Wechsel von v, n und ot. _Kasser, Expression, 16 bemerkt, daß bei griechischen Lehnwörtern im Kopti- 39 schen anlautendes » immer durch gy wiedergegeben wird, was aber einfach nur die Beibehaltung der Aspiration der Gebersprache darstellt. Damit geht zumindest tendenziell zusammen, daß nach Gignac, Grammar, 273 41 Posener, Domination Perse, 161-13. der Wechsel von v und ı recht selten ist; s. allerdings ebenda, 235-242 zum Wechsel zwischen n, ı und et. 40 _ Vgl. hierzu zuletzt Vittmann, Bemerkungen. Sonstige bei Spiegelberg, Demotische Grammatik, 10 § 4, 24 genannte Fälle betreffen lediglich Füllstriche in manchen Gruppierungen ägyptischer Erbwörter.

Pagina 13

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
h als zweitem Element wiedergegeben. Daneben ist auch anlautendes sowie intervokalisches h ziemlich gut belegt. Allerdings sollte man betonen, daß dieses A teilweise auch parasitär sein kann. So erscheint für Sabaoth auch eine Wiedergabe als s“‘b“h-3 pMag. LL. 19, 39; s“b3hw pMag. LL. vs. 12, 10 oder sogar s‘b‘kht coBaxvar pMag. LL. 26, 15. Die Handhabung der Aspirierung bei VerschluBlauten ist erheblich konsequenter als bei den Eponymenpriestern, wo für 6 und @ nur in ca. 50% der Fälle ein A mit auftaucht, bei x sogar fast nie.” Allerdings sollte man betonen, daß die scheinbar so genaue Unterscheidung von stimmlosen, stimmhaften und aspirierten Verschlußlauten in den magischen Texten vielleicht einen eher künstlichen Charakter hat. Jedenfalls ist auffällig, daß bei mehrfach überlieferten Beschwörungsformeln durchaus Fluktuationen in diesem Bereich nachweisbar sind. Auch beim griechischen r ist die Aspirierung zu beachten. In drei Fällen wird anlautendes p in der demotischen Form mit hr wiedergegeben, nämlich hr‘b‘-3-f poBot pMag. LL. 29, 14; hrekssygth-3 pn&ıx0w pMag. LL. vs. 15, 3; hr-3-n-t3-r poôop pMag. LL. 28, 9; vs. 26, 7. Vier andere, nämlich r‘ks pMag. LL. 21, 34; r’-m-sw papa@aov pMag. LL. 8, 13; rnt pMag. LL. 19, 34; ryé pMag. LL. 2, 16 zeigen keine Aspiration, allerdings sind davon zwei aufgrund ungriechischer Laute als ursprünglich ägyptisch anzusehen, und rn ist lediglich eine unetymologische Schreibung für demotisch rn=yf „mein Name“. Zumindest provisorisch wäre eine Hypothese denkbar, daB bei griechischer oder für griechisch gehaltener Herkunft anlautendes r als aspiriert übernommen, andernfalls unaspiriert gelassen wurde. In einem Fall ist auch ein r an zweiter Stelle des Wortes aspiriert wiedergegeben worden, nämlich bhrenth e gh b3spheth-3-y BperG ot x Baopv.ow upLeiden I 384 vs. IV, 16. Wortinneres Doppel-r wird im einzigen relevanten Fall“, nämlich he“ körhre ba Kappy pMag. LL. 16, 7, als rhr, also ebenfalls mit Aspiration behandelt.” Auch bei den ptolemäi- 42 Clarysse, Eponymous Priests, 135f., 137, 141 u. 143. 43 Vgl. Gignac, Grammar, 64 u. 86-101 zum Wechsel aspirierter und nichtaspirierter VerschluBlaute. Potentiell hinzukommen könnte g-3-kéyrhr-3-nt-3r pMag. LL. 28, 9, jedoch 44 wird in diesem Fall der Name nur im Demotischen als ein Wort behandelt, im Griechischen dagegen mit Trennung als xwytppodop als zwei Wörter, zudem wird in der direkten Parallele pMag. LL. vs. 26, 7, deutlich zwischen beiden Wörtern getrennt. Dies ist insofern auffällig, als die direkten Parallelen für die betreffende Formel alle einfaches p zeigen. Hier erkennt man den schematisch-mechanischen Cha-

Pagina 14

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
schen Eponymenpriestern wird gelegentlich eine Aspirierung des r angegeben.” Bei den Dentalen ist eine Palatalisierung zu beachten.‘ Griechisches 8, 6 und t werden offenbar vor nachfolgendem1 palatalisiert ausgesprochen. Im Demotischen wird in solchen Fällen konsequent tsy . geschrieben. Diese Lautverschiebung dürfte eine Eigenheit des kaiserzeitlichen Griechisch in Ägypten darstellen, jedenfalls ist sie in der Wiedergabe ptolemäerzeitlicher Personennamen sowie in griechischen Lehnwörtern der Ptolemäerzeit nie zu belegen, dagegen erscheint sie in der Wiedergabe der Beinamen rap$ıkög und ooppoaix6g des römischen Kaisers im späteren 2. Jhd. n. Chr.” Sie dürfte auf derselben Entwicklungslinie liegen wie die Tatsache, daß griechisches tt im Koptischen als xı erscheinen kann, nämlich zaxpic „Tiger“ aus griechisch tiypıg. Ebenfalls aufschlußreich sind die zahlreichen Varianten für die Münze Holokotinos, die koptisch u.a. als Aoy KOXI, XOKOXI, AGYKWGE, OXOKOXI, OYAOYKOTCI, OXOKOTCI ETscheint*”, also sowohl tsi als auch die Weiterentwicklung zu tsi kennt. Eine ähnliche Palatalisierung findet sich bei den anderen aspirierten Verschlußlauten, nämlich für p in zntsywp$y“ ötovpra pMag. LL. 7, 22; p$yby3?g piBunk pMag. LL. 10, 6 u. /-3-re grepsye kaope Kpnpie pMag. LL. 7, 23 (dagegen nicht in phyrym phnwny pMag. LL. 28, 2) und x in psyk$yme“khe-imi-r wixuieagedo 16, 5. Die nichtaspirierten entsprechenden VerschluBlaute x und « bleiben dagegen g rundsätzlich ohne Markierung einer speziellen Aussprache vor 1. Hier wäre zu überlegen, inwieweit dieses Phänomen mit der Tendenz einiger koptischer Dialekte, insbesondere des Lykopolitanischen, zu verbinden ist, die griechisches À gerade vor dem Vokal 1 zu g verschieben, z.B. die Konjunktion {va als gra wiedergeben.” Eine derartige Palatalisierung kann auch in den hieroglyphischen Namensformen römischer Kaiser im 3. Jhd. n. Chr. nachgewiesen werden. Dort findet sich die Wiedergabe von öt- durch tsy- oder nésy- im rakter der Umsetzung griechisch geschriebener Vorlagen in demotische Alphabetschrift ohne Rekurs auf ein inhaltliches Verständnis. 46 47 Clarysse, Eponymous Priests, 143. Vogl. Peust, Phonology, 172f. Bei Gignac, Grammar, 75f. wird immerhin dokumentiert, daß gelegentlich € für &1 eintreten kann bzw. 5 und 6 u.a. vor 1 (allerdings auch unter anderen Umgebungsbedingungen) miteinander wechseln, sonst ist diese Palatalisierung aber offenbar in griechischen Texten schwer faBbar. 48 49 Clarysse, Greek Loan-Words, 18, 27 u. 28. Crum, Coptic Dictionary, 140b. Kasser, Expression, 15-21; Peust, Phonology, 173.

Pagina 15

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Namen des Diadoumenios und des Diokletian, die von pt- durch psyim Namen des Philippus”! Bei den Velaren ist eine auffällige Erscheinung festzustellen. Die griechischen VerschluBlaute dieser Reihe entsprechen stets demotischem k oder g und zwar in freiem Wechsel. Demotisches £ tritt dagegen nur in wenigen Wörtern meist sicher ägyptischer Herkunft auf und wird in den Glossen meist mit einem Spezialzeichen wiedergegeben, das eben auf die demotische Form des k zurückgeht. Hier ist zu beachten, daß nach Maßgabe alphabetischer Schreibungen demotisches k und g (als prinzipiell freie Varianten) dann gewählt werden, wenn ein koptisches 6 entspricht, dagegen demotisches k’” dann, wenn im Koptischen x auftaucht. Diese Situation der voces magicae, bei denen alle griechischen kLaute graphisch ebenso behandelt werden wie indigenes 6, entspricht nun einer sehr speziellen Konstellation im Koptischen. Der Dialekt P, der nur durch einen Textzeugen (Proverbien-Kodex) konstituiert wird, verwendet dort, wo alle anderen koptischen Dialekte x haben, vielmehr ein Zusatzzeichen 2, das aus demotischem k entstanden ist, dagegen für koptisches 6 sowie für griechisches x gleichartig x.” Auffällig ist allerdings, daß diese Behandlung sich von dem unterscheidet, was bei den eponymen Priestern zu beobachten ist. Dort kann auch demotisches k für griechisches y, k und x eintreten.’* Allerdings klärt sich die Situation beim Blick auf die geographische Verteilung etwas. In allen Regionen ist es die Norm, daß ein Velar mit nachfolgendem Vokal o im Demotischen als k, bei nachfolgendem n dagegen als g erscheint. In sonstigen Fällen wird im Norden üblicherweise k, im Süden g verwendet.” Die spätdemotischen magischen Texte stammen alle aus dem Süden. Man könnte vermuten, daß bei einer generell besonders starken Tendenz zu heller bzw. palatalisierter Aussprache der Velare in Oberägypten der dunkle Vokal o ursprünglich eine Palatalisierung verhindert hat, diese später aber dennoch generalisiert wurde. Zusammenfassend kann man noch betonen, daß nach Ausweis der Lautkorrespondenzen in der großen Mehrzahl der voces magicae die 51 Belege bei v. Beckerath, Handbuch, 264-267; s. zusätzlich Grenier, Stèle funeraire, 202-204. 52 ‘ Dies gilt einschließlich der von Vittmann, k3-Zeichen, definierten Verwendung von k3 als Einkonsonantenzeichen, für das Vittmann die Transliteration mit q vorschlägt. 53 54 55 Kasser, Papyrus Bodmer VI, bes. S. 19. Clarysse, Eponymous Priests, 135f. u. 138-141. Clarysse, Eponymous Priests, 138-140.

Pagina 16

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
griechische Fassung der demotischen vorausgeht.”° Typisch ägyptische, im Griechischen unbekannte Laute kommen nur als Ausnahme in wenigen Fällen vor und sind klar unterrepräsentiert. Dagegen kommt die griechische Praxis aspirierter Verschlußlaute breit zum Tragen, im Demotischen werden sie als Kombination zweier Zeichen wiedergegeben. Die Palatalisierung ist nur von den griechischen For- "men her plausibel zu erklären. Auch die mehrfach aspirierte Behandlung des r ist nur bei Priorität des Griechischen zu verstehen. Die Präsenz des v in den Glossen, während es als Vokal in der demotischen Fassung mit e zusammenfällt, geht in dieselbe Richtung. Dieser generelle Ansatz kann auch durch andere Argumente erhärtet werden, die nicht rein aus der Lautstruktur, sondern aus den Deviationen sowie den konkreten Inhalten kommen. Zunächst zu den Deviationen. Hier hat man insofern ein sehr interessantes Betätigungsfeld vor sich, als die voces magicae oft keine hapax legomena sind. Einerseits sind etliche davon auch in den zeitgleichen griechischsprachigen magischen Papyri und Metallamuletten” sowie magischen Gemmen”™ belegt”, andererseits gibt es gerade im großen magischen Papyrus von London und Leiden bemerkenswert viele Dubletten und Variationen, bei denen Beschwörungsformeln in nur wenig verschiedener Fassung mehrfach innerhalb der Handschrift auftauchen. Der Vergleich ist in beiden Fällen aufschlußreich. Um hier die richtige Perspektive zu gewinnen, muß man sich über den Status der Dämonennamen bzw. voces magicae in den Beschwörungen angemessene Klarheit verschaffen. Als wesentlicher Teil der Anrufung in einer magischen Handlung sollen sie spezielle Effekte erzielen, indem übermächtige Wesen instrumentalisiert werden, um dem Magier bzw. seinem Medium Visionen zu gewähren oder ihre Wünsche zu erfüllen. In der Theorie des Magiers besteht die Gewähr für den Erfolg der Handlung darin, daß man diejenigen Formeln strikt exakt wiederholt, die sich als wirksam bewährt haben. Teilweise kann 56 57 58 Von daher ist es nachteilig, daß etwa Johnson, in: Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 196 Anm. 8 sich dafür entschieden hat, bei Divergenzen zwischen der griechischen und der demotischen Lautform letztere zugrunde zu legen. Herangezogen habe ich hier Kotansky, Greek Magical Amulets. In der Heranziehung dieser umfangreichen Denkmälergattung habe ich keine Vollständigkeit angestrebt, jedoch sind Parallelen bei weniger häufigen voces magicae insbesondere aus Delatte/ Derchain, Intailles magiques, Zwierlein-Diel, Gemmen; Philipp, Mira et Magica; Michel, Magische Gemmen angeführt wor- 59 den. Einiges Vergleichsmaterial, allerdings nicht die häufigsten und ohnedies gut verständlichen jüdischen Elemente, habe ich auch aus Naveh/ Shaked, Amulets; Naveh/ Shaked, Magic Spells aufgenommen.

Pagina 17

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
man in den magischen Texten der griechisch-römischen Zeit sogar Mechanismen zur Textsicherung wie die Angabe der Buchstabenzahl einer Formel (z.B. PGM IV 241; 1988; 3214; XIII 186 u.ö.) aufzeigen. Prinzipiell würde man somit eine sehr feste Tradition erwarten. Realiter sieht es aber gerade umgekehrt aus. Die Wirkung der voces magicae gerade im häufigen Einsatzbereich der Divination beruht im Wesentlichen darauf, daß in einer S ituation bestimmter S onderreize ein veränderter Bewußtseinszustand geschaffen wird, in dem man Dinge wie etwa L ichtreflexe auf der Oberfläche einer Ölschicht im Wassergefäß als Erscheinen der Götter wahrnimmt. Um diesen Bewußtseinszustand zu erreichen, ist nicht die reale Identität der rezitierten Formeln mit tradierten Rezepten nötig, sondern eher ein bestimmter K langrythmus s owie generell eine mehrfache W iederholung von Texten, die tranceartige Zustände erzielen kann. Eine inhaltlichsemantische Verständlichkeit der Formeln ist dabei nicht nötig — eher im Gegenteil dürfte Unverständlichkeit auf das Medium noch beeindruckender gewirkt haben. Wir können also eine Entwicklung konstatieren, bei der ursprünglich mutmaßlich auf der semantischen Ebene sinnvolle Lautfolgen ihre frühere Bedeutung verlieren und nur noch auf der rein phonetischen Ebene als wirksame Entitäten fungieren. Das entspricht übrigens strukturell dem, was etwa Jamblich, De mysteriis V Il, Af über den W ert inhaltlich unverständlicher traditioneller Anrufungen äußert. Bei dieser inhaltlichen Unverständlichkeit ist ein Kernpunkt, daß hier magische Traditionen verschiedener Kulturen zusammenkommen. Ägyptische und semitische (vor allem jüdische) Formeln begegnen griechischer Sprache und griechischen Anrufungen. Dadurch ist für die Abschreiber der Texte oft keine Verständlichkeit mehr gegegeben, bzw. zumindest eine deutliche Unsicherheit anzunehmen, so daß vorliegende Formeln so gut wie möglich mechanisch abkopiert werden. Daß so etwas der Qualität der Abschriften schadet und Lese- und Flüchtigkeitsfehler geradezu provoziert, dürfte klar sein. Für die Magier bleibt der Text damit benutzbar, denn seine reale Wirksamkeit in der Praxis hängt an ganz anderen Faktoren als der lautgetreuen einzig wirksamen Formel. Für uns Heutige jedoch, die üblicherweise nicht vorhaben, die alten Götter um Informationen über die Zukunft zu bitten, sondern eher wissen wollen, was die Formeln ursprünglich in welcher Sprache bedeutet haben, wird die Arbeit sehr erschwert. Das Spektrum der potentiell relevanten Sprachen ist auch so schon groß genug, so daß kaum ein Forscher darin allseitige Kompetenz beanspruchen kann. Meistens führt dies dazu, daß ein Forscher so viel wie möglich aus seinem Spezialbereich ableiten will — es sei denn, man

Pagina 18

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
dilettiert mit Vorliebe in Bereichen geringer Kompetenz. Wenn noch hinzukommt, daß die Textüberlieferung alles andere als verläßlich ist, wird die Deutung gräkoägyptischer voces magicae vollends zum Hasardspiel. Will man nicht in einer Flut von allenfalls möglichen, a ber ungesicherten Etymologien untergehen, müssen einige methodische Grundsätze beachtet werden. Ein erster Punkt, der schon oben erwähnt worden ist, betrifft die Sicherungen der korrektesten Lesart. Man sollte also bei mehrfach ähnlich auftauchenden Eormen, die sich nur in einem oder wenigen Buchstaben unterscheiden, damit rechnen, daß wenigstens eine der Versionen fehlerhaft ist.” Um dies an einem konkreten Beispiel zu illustrieren. Es gibt in einem griechischen Zaubertext einmal die Form yeowvipigi (PGM XXXVI 220), die Ritner a priori nicht unplausibel als ägyptisch msi.n t3-rpy.t „den Triphis geboren hat“ gedeutet hat.” Drei weitere Belege für dieselbe längere Formel, der dieses Wort zugehört, schreiben dagegen neoevxpıgı (PGM 1 28.% 238f.; IV, 2201).°* Hinzu kommt neoexpıp pMag. LL. 16, 8 (ebenfalls innerhalb derselben Formel); außerhalb der festen Formel auch noch peceykpıpı PGM VI 32. Die Alternative kann hier nur sein, entweder die Etymologie zu verwerfen oder die fünf Belege mit x bzw. x für fehlerhaft zu erklären. Da diese alle a us thebanischen oder (PGM VI) memphitischen Handschriften stammen, die Version mit t dagegen aus einer fayumischen, wäre es zumindest stemmatisch nicht völlig unmöglich, daß die Mehrzahl der Zeugen tatsächlich die historisch falsche Version bietet. Übermäßig wahrscheinlich ist es allerdings nicht. Auf jeden Fall sollte man methodisch sauber nur Etymologien für die korrekte Urform einer Formel aufstellen, nicht für Variantenlesarten, deren Enstehung als Deviationen eindeutig ist. Ebenfalls relevant und in der Forschung oft vernachlässigt ist die Frage des absichernden Kotextes. Bei der Übersetzung einer toten 60 61 In diese Kategorie sind etwa die Deutungen von R. Merkelbach in den AbrasaxBänden einzuordnen. So etwa bei apoevtep@a PGM XXIIb, 29, das nur ein Schreibfehler für apoevtex80 (Horus Chenticheti) ist, s. Quack, Dekane, 118f. 62 R.K. Ritner, in: Betz, Greek Magical Papyri, 274 Anm. 25. Bei Brashear, Greek Magical Papyri, 3592 ungenau als nesevrpipi geschrieben — Textfehler sind nicht auf die Antike beschränkt. 63 64 Dort pegev in Lücke verloren. Brashear, Greek Magical Papyri, 3592 verweist hierfür auch noch auch pMag. LL. 7, 21, das dort stehende jeArypi@s scheint mir aber nicht zwingend zugehörig, jedenfalis steht es nicht in der Abfolge derselben längeren Formel. Die von ihm angegebene Etymologie ms m k3r=f „Kind in seiner Kapelle“ für neoevapıgt, die auf Schmidt, Zauberpapyri, Sp. 1176 zurückgeht, möchte ich mit Skepsis aufnehmen.

Pagina 19

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Sprache fungiert normalerweise die Sinnhaftigkeit des gesamten postulierten Textes als Kontrollinstafür nz die Korrektheit der Deutungen einzelner Wörter. Bei der Erforschung der voces magicae ist sie einerseits ohnehin nicht in gleichem Maße gegeben, andererseits haben viele Forscher auch ohne Berücksichtigung von Textzusammenhängen isolierte Wörter oft im Wesentlichen nach der Sirene des Gleichklangs mit Etymologien versehen.“ Genauere Berücksichtigung der Zusammenhänge kann oft semantische Kriterien liefern und gelegentlich sogar Etymologien absichern, die mit sonst problematischen Lautentsprechungen arbeiten. Auch hier soll ein Fallbeispiel zur Erläuterung dienen. PGM VII 810 findet sich im Rahmen einer Zuordnung der 12 Tierkreiszeichen zu Dämonen und Symbolen zum Widder die Angabe ap pové ap Ow xe. Es ist plausibel, daß die Dämonen etwas mit den Planeten zu tun haben. Beim Widder würde man primär Mars (bzw. Ares) erwarten, dessen Haus dieses Tierkreiszeichen ist. Es dürfte keine Probleme bereiten, im ersten Zauberwort ap jové die synkretistische Verbindung Horus-Month zu erkennen, der als kämpferischer Gott eine gute Entsprechung zum griechischen Kriegsgott darstellt. Im zweiten Element ap 6@ xe wird man dagegen den ägyptischen Namen des Planeten selbst erkennen dürfen, nämlich Hr-t$r, wofür W iedergaben der Art eptwo. und aptvoig bekannt sind;“ innerhalb der magischen Papyri dürfte aptao. (PGM I 239) einen plausiblen Fall darstellen. Der recht deutliche Sinnzusammenhang sichert in diesem Fall also die Etymologie, auch wenn die Wiedergabe von ägyptischem # durch griechisches x° nicht normal ist.® Nach diesen theoretischen Betrachtungen sowie den Fallbeispielen, die ägyptische Etymologien in den griechischsprachigen Papyri betreffen, nunmehr konkret zu den hier behandelten demotischen Texten. Auch in ihnen gibt es eine Reihe nachweisbarer Textfehler, von denen exemplarisch einige aufgezeigt werden sollen. 65 Von den bei Brashear, Greek Magical Papyri, 3576-3603 verzeichneten ägyptischen Etymologien dürfte der weitaus größte Teil unzutreffend sein - über die aus anderen Sprachen will ich hier kein Urteil fällen. Man sollte allerdings hinzusetzen, daß es leichter fallen würde, die durchaus vorhandenen Verdienste von Pionieren wie Adolf Jacoby und Karl Friedrich Wilhelm Schmidt anzuerkennen, wenn die gräzistische Forschung endlich davon abkäme, deren sämtliche Postulate gläubig nachzubeten. 66 Winnicki, Hartysis. 67 Denkbar wäre, daß in einer ursprünglichen Fassung xt stand, womit ein Schrei- 68 ber k$i als Approximation von $ intendierte, vgl. oben zur Palatalisierung. Dieser hoffnungstimmende Anfang kann leider die Tatsache nicht verdecken, daß mir die nachfolgenden Gestalten der weiteren 11 Tierkreiszeichen etymologisch völlig unklar sind.

Pagina 20

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Buchstabenverwechselungen, die auf griechischen Formen beruhen, finden sich öfters. So gibt es ein lykhm hatyoys pMag. LL 16, 10, das sicher für das extrem häufige Zauberwort Aoikoyı steht.” Tatsächlich entspricht die Sequenz gh-3-wkhe yaouye, lykh°m haïgout, 3rmy-3-wth apuiwov8 an der betreffenden Stelle praktisch exakt der Folge 1ap108 Andy yoovy PGM II 117 bzw. approve Aatop xwovx PGM VII 361, nur mit umgekehrter Richtung. Die Verschreibung eines griechischen X in x ist paläographisch leicht nachvollziehbar’, während vom demotischen / zum demotischen kh kein plausibler Weg führt. Auch m‘rkh‘r“hw vs. 27, 4 ist eindeutig ein Fehler für pappapatg)at (mutmaßlich aramäisches „Herr der Herren“), wie es in den griechischsprachigen magischen P apyri häufig ist’! Die V erwechselung von j und % ist in der griechischen Schrift ebenfalls naheliegend. Obgleich im zweiten Fall im konkreten Papyrus noch nicht einmal eine griechische Ausspracheangabe vorhanden ist, ist der demotische Text somit von einer griechischen Vorlage abhängig. Einen ebenfalls nicht ganz seltenen Schreibfehler dürfte ‘rkhnwtsy apxvovrosı pMag. LL. 29, 8 darstellen. Hier ist wohl zu appvovtoet zu korrigieren”, was Hr-p3-ner „Horus der Gott“ ist. Verwechselung von p und x kommt auch sonst vor.” Auch Auslassungen von Buchstaben kommen vor. Ein klarer Fall ist etwa 3rbeth b3y wtsy-3 apBne afi ovbiw pMag. LL. 16, 12. Die direkten Parallelen 3rbethb3y nwtsy 3 apBn6 Baivovdı © pMag. LL. 17, 11 sowie 3rbth b“ynwtsy-3 opBne Baïvoveiw pMag. LL. 18, 5 zeigen, daß hier ein n sowohl im demotischen als auch im griechischen Text ausgefallen ist.* Korrekt ist nämlich sicher Baï vov6t ©, das äg. b3 69 Brashear, Greek Magical Papyri, 3590 gibt keineswegs alle Belege, zudem eine m.E. falsche Deutung. Ich würde das Wort aus hebr. laila „Nacht“ ableiten. 70 Hier und im Folgenden ist zu beachten, daB im griechischen Text natürlich Majuskel geschrieben sind. 71 Brashear, Greek Magical Papyri, 3591. 72 Abweichend allerdings Johnson, in: Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 239 Anm. 538, die an eine Kombination von gr. &pxôc „Anführer“ und äg. ner „Gott“ denkt. 73 74 Vgl. zuletzt Thissen, Bemerkungen, 146-148. Ein gutes Beispiel ist auch wnptxBa SM 49, 10 statt des sicher richtigen wnpie8a (Ag. p3 sri (n) Pth „der Sohn des Ptah“; s. auch Martinez, P. Michigan XVI, 44f.), das sich in den direkten Parallelen SM 46, 3; 47, 3; 48, 4 findet. Einen entsprechenden Ausfall des n gibt es auch in auovuv ovûr PGM XII 392f., was sicher „Amun, Gott‘ bedeuten soll.

Pagina 21

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
ner 3 „Seele des großen Gottes“ wiedergibt.” Zudem ist im griechischen (nicht im demotischen) Text auch noch die Stellung von Buchstaben umgedreht. Es muß Bai, nicht oßi heißen, da ägypt. b3 „Seele“ zugrunde liegt. Noch ärger verderbt ist bewtsy Bawoveı pMag. LL. 16, 14, wo dieselbe Form ohne das n auch noch dadurch gelitten hat, daß (wohl aufgrund eines nicht gesetzten Tremas), griechisches ot als e interpretiert wurde. Eine falsche Stellung von Buchstaben für diese in brymb3 ynwy-3 th BpwBaivovioe 8 Sequenz läßt sich wohl auch pMag. LL. 16, 9f. erkennen, wo im hinteren Teil erneut Ba ivovio „Seele des großen Gottes“ herzustellen sein dürfte. Zur Illustration der oben dargelegten Thesen, daß gerade der spezielle Verwendungszweck der Formeln die Fehlerbildung und auch die Tradierung nicht etymologisch und semantisch korrekter Namen begünstigt, sei noch ein instruktives Beispiel vorgeführt. pMag. LL. 16, 1f. Variist eine Beschwörungsformel mit einer teilweisen supralinearen ehel-3-e Basistext im ist Zeile der Wort letzte Das ante aufgeführt. Die ist. erkennen zu „Gott“ ‘elohe œox, worin unschwer hebräisches Variante gibt dazu efAlov, was eindeutig auf der Verlesung von Al zu N beruht. Obwohl diese Lesart somit vom Standpunkt des historischkritischen Forschers minderwertig ist, scheint sie in der Praxis fiir die Zwecke des Magiers gut gewirkt zu haben, denn neben sie ist der Vermerk nfr sp 2 „sehr gut“ geschrieben. Bei einer späteren Abschrift wäre vermutlich nur sie weitertradiert worden. Neben diesen versehentlichen, aber für den antiken Kopisten kaum kontrollierbaren Textalterationen im Verlauf der Uberlieferung sind auch intentionale Eingriffe in den Wortlaut zu beachten. Gerade die Tatsache, daB so viele der Beschwörungsformeln in der Praxis beim Erreichen veränderter Bewußtseinszustände halfen, hat einige Spezialeffekte produziert. Einerseits gibt es Nachhalleffekte, bei denen der hintere Teil des Lautkörpers des vorherigen Wortes mehr oder weniger umfänglich wiederholt wird. Z. B. ist pMag. LL. vs. 12, 10 ein 3n13-rg“-B-r als Nachhall des vorangehenden p°n-t3-rg°-t3-r (Pantokrator) zu verstehen. Auf phryks ppeıi& pMag. LL 14, 9 (das eventuell ursprünglich auf ägyptisches p3i rn=k „(NN) ist dein Name“ zurückgeht) folgt ähnlich noch yks (5. Andererseits gibt es Sequenzen, die schon fast in der Art eines musikalischen Themas mit Variationen durchgearbeitet sind, etwa pMag. LL. 14, 11f. thon Oop th°mth-3-m Baybon; th“m‘th-3-m 6aua0op thom thwmthm GapoBopBap th m'thwtsy Soy.a6ov01. Hier nach einer Quack, Kontinuität, 92. Die korrekte Deutung von Bai vovêt bringen bereits Leemans, Papyrus égyptien démotique, 33; Müller, Lehnwörter, 172-178.

Pagina 22

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
präzisen Etymologie für jedes einzelne Element zu suchen, dürfte kaum profitabel sein. Ein Sonderfall solcher Klangeffekte sind die Palindrome, von denen im hier behandelten Korpus eines, nämlich “yeb-3-th ybthbyth-3-bev“ aveßnelaßodoßondaßnva (pMag. LL. 29, 18) belegt ist. Schließlich sind innerhalb der Rezitationen auch reine Lauteffekte vorhanden, etwa Variationen der Vokale, teilweise unter EinschluB des h. Sie können teilweise recht beträchtliche Ausmaße erlangen, etwayyyeeeheheheh-3h-3h-3ezennn VN vn VY VO VO vo (pMag. LL. 10, 29f. = 27, 8). Auch zisch-oder pfeifartige Effekte kommen zum Einsatz, so st st st st ot ot ot ot (pMag. LL. 8, 2); gs gs gs gs (pMag. LL. 8, 6).”° Nunmehr komme ich konkret zur Zuordnung der magischen Namen zu den verschiedenen Sprachen. Zum Thema der Tagung gehören sicher zwei Zauberspriiche, die nach eigenen Angaben in kuschitischer Sprache abgefaBt sein sollen.” Der erste lautet hniyny inty n3 (va) kwkwby [.lkhe 3kh3 (pMag. LL. vs. 20, 4f.), der zweite swmth keswth hrb“b“ br¢stkhs It r:n3ph r:b°kh° (pBM 10588 rt 7, 1-3). Die Deutung überlasse ich berufeneren Forschern. Die Sprüche mögen uns aber zur Warnung dienen, daB auch sonst manche unerklärten Einzelformen der voces magicae auf Sprachen südlicher Nachbarn Ägyptens zurückgehen könnten. Zu bedenken gibt allerdings, daß im Spruch ein falsch segmentiertes oBpacaë vorzukommen scheint. Liegt im pBM 10588 gar die Umsetzung griechischer Wiedergabe einer semitischen Sprache vor. Ganz änigmatisch ist ein weiterer Spruch, nämlich opvat copviv „bo pavav vaplava 100 Aopvar woo. vaio EAM! vai eprava _&.AGvoï evoppe MLALtO per À S(erva) (pBM 10588 vs. 2, 1-7), von dem nur das Ende als griechisches „die sowieso möge mich lieben“ klar ist. Nunmehr aber zu Sprachen, bei denen die Identifizierung und Ubersetzung zumindest etwas weniger Probleme bereitet. An erster Stelle steht die Begegnung des Agyptischen mit sich selbst als teilweise fremd gewordener GröBe. Wie vorhin bereits ausführlich begriindet, geht der demotischen Fassung auf weite Strecken eine griechische Version der Beschwörungen voraus. Diese wiederum geht allerdings in erheblichem AusmaB auf heute verlorene ägyptische Vorstufen 76 Zu den verschiedenen Techniken der Lauterzeugung s. die 14 verschiedenen Optionen, die PGM VH 766-779 aufgezählt werden. Vegi. Thissen, Nubien.

Pagina 23

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
zurück. ’* Hätte man Handschriften dieser Vorstufen selbst, wäre alles erheblich einfacher. Mit der Umsetzung ins Griechische ist dagegen dadurch, daB bestimmte ägyptische Laute nicht exakt wiedergegeben wurden, ein Informationsverlust verbunden gewesen, der auch bei der Re-Agyptisierung der Beschwörung oft nicht mehr aufzuheben war.” Der Schreiber der demotischen magischen Handschriften stand nämlich vor dem Problem, was er noch als Ágyptisch erkennen und deshalb auch in die tradittonelle ägyptische Orthographie umsetzen konnte. Ihm kam es für den effektiven magischen Gebrauch der Formeln nicht so sehr darauf an, eine hypothetische urägyptische Vorlage zu gewinnen - und vermutlich war er sich keineswegs sicher, inwieweit es eine solche überhaupt gegeben hatte. Vielmehr ging er von F ormeln griechischer Handschriften aus, die bereits (und wohl nicht ganz erfolglos) benutzt worden waren. Er dürfte eher Angst gehabt haben, durch irrige Eingriffe die erwiesene Wirksamkeit dieser Lautfolgen zu stören. Hierbei kommt ein wichtiger Faktor hinzu. Die hier postulierten originär ägyptischen Vorstufen mancher Beschwörungsformeln griechischer magischer Texte dürften zum Gutteil in Unterägypten rezipiert worden sein. Zumindest ist bei vielen identifizierbaren ägyptischen Formen eine starke Tendenz zu erkennen, Verschlußlaute aspiriert auszusprechen und unbetonte Auslaute als i wiederzugeben - also ein Bild, das eher dem bohairischen Dialekt entspricht.” Die Schreiber der erhaltenen demotischen magischen Papyri lebten dagegen in Oberägypten, speziell der Thebais und dürften gerade dann, wenn die in ihrer Vorlage auftauchende Form ihrer eigenen Aussprache nicht gut entsprach, eher unsicher gewesen sein, ob wirklich dieses ägyptische Wort gemeint war, und folglich im Zweifelsfall einfach die vorgegebene L autform rein mechanisch in demotische alphabetische Schrift 78 Daß in den voces magicae der griechischsprachigen Zauberpapyri viele Agyptische Wörter stecken, ist bekannt und braucht hier nicht im Detail thematisiert zu werden. Hinweisen möchte ich, um hier einige zusätzliche Anregungen geben zu können, nur auf PGM IH 484, wo das eporzıtevpnt wohl als „der auf dem Herzen geruht hat“ zu verstehen ist, in normaler koptischer Orthographie wäre das *spzarımı zıın gir. Ferner ist PGM III 420 (u. 672) nero als „der große Gott“, äg. p3 ner 3 zu verstehen, wie bereits Crum, Egyptian Text, 28 erkannt hat, während die Stelle bei Greese, in: Betz (Ed.), Greek Magical P apyri, 29 Anm. 83 mißgedeutet worden ist. 79 Ein derartiges Phänomen ist keineswegs ohne Parallelen, so gibt es z.B. auch ursprünglich semitische Beschwörungen, die in jüdischen magischen Texten auf der Basis einer griechischen Version rezipiert und „resemitisiert werden, s. Niggemeiner, Beschwörungsformeln, 150f. Anm. 50. Quack, Kontinuität, 93.

Pagina 24

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
umgesetzt haben. Es dürfte ganz instruktiv sein, welche örter W gut erkannt, und welche notorisch problematisch waren. Recht eindeutig für die K opisten war die L autfolge Bai, für die sie tiblicherweise, und wohl auch mit Recht, die normale demotische Orthographie für by „Seele“ (altäg. 53) eingesetzt haben. Allerdings gibt es auch rein alphabetische Schreibungen b3y oder b‘y. Ausgenommen davon ist allerdings bewtsy Borov01 pMag. LL. 16, 14, wo mutmaßlich ein fehlendes Trema irrig dazu führte, daß at als Schreibung für e gedeutet und deshalb das ägyptische Grundwort nicht eingesetzt wurde.” Größere Probleme hat dagegen der status constructus sowie der Plural dieses Wortes bereitet. Die Verbindung b3 b3.w „Seele der Seelen“ (oder „Bock der Böcke“?) wird nur noch hieratisch 53-b3.w pMag. LL. 6, 26; 27, 6 und demotisch by-by.w pLouvre E 3229 2, 16. 17 in korrekter Orthographie wiedergegeben; jeweils in Abschnitten, die den Eindruck erwecken, originär ägyptische, nicht durch eine griechische P hase gegangene Texte zu sein.” p Mag. LL. 8, 6; 28,2; 29, 6 wird dagegen rein alphabetisch und unetymologisch bybyw geschrieben. Auch b“-n-p3-R“ Bayınpe pMag. LL. 7, 21 dürfte ägyptisch 53 n p3-r“ „Seele des Re“ darstellen, jedoch wird der erste Teil nicht in normaler Orthographie wiedergegeben. Die Lautform ba im Kompositum begegnet gleichartig auch im bekannten Ausdruck Baxa&ıyvy (s.u.). Eine andere Verbindung von „Seele“ könnte eventuell helfen, ein Problem in der Deutung einer bestimmten vox magica zu klären. Es gibt die Formel BaicoABo. PGM IV 1668; XXXVII 24; Gemme Philipp Nr. 83, für die bislang eine sehr unplausible Deutung als „wahrlich Löwe“ vorgeschlagen wurde“. Die Lautform kann aber „ nicht gut von zwei ägyptischen Ausdrücken getrennt werden. Der eine ist by-sriw-by pMag. LL. 10, 28 = 27, 5, geschrieben wie „Seele, Schaf, Seele“ — wobei statt „Seele“ aufgrund der Doppeldeutigkeit des äg. b3 vielleicht auch „Bock“ zu verstehen sein könnte. Für das mittlere Element wäre eine Aussprache sro zu postulieren. Der andere, phonetisch noch besser passende Kandidat ist $/-by pLouvre E 3229 2, 15; slby pLouvre E 3229 2, 17; Alby pMag. LL. 23, 29. Das 81 Diese Reduktion von bai zu be findet sich auch in ovoepBevind SM 48, 186, das gegen Martinez, P. Michigan XVI, 82 nicht etwa „Osiris is the ba of God“ 82 83 darstellt, sondern vielmehr als Wsir-B3-¢t. wt „Osiris Ba von Mendes“ zu verstehen ist. Im Falle von pMag. LL. 27, 6 ist allerdings nur der vordere Abschnitt, 27, 4-7 originär, dagegen 27, 7 (Ende)-9 ein späterer Zusatz. Merkelbach/ Totti, Abrasax, 119.

Pagina 25

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
erste Element ist hier weniger transparent, dennoch ist auch dies ein plausibler Kandidat für die Etymologie von coABaı. Welche der beiden Anknüpfungsmöglichkeiten die bessere ist, kann hier nicht abschließend geklärt werden. Das Wort ner „Gott“ wird im Singular in den Beschwörungen niemals erkannt, sondern in der vom griechischen vov61 ausgehenden unetymologischen Form nwtsy wiedergegeben, sofern es nicht noch weiter verderbt ist. Aspiration und Art des Auslautes waren wohl dem, der an oberägyptisches noyre gewohnt war, schon zu fremd. Lediglich in hrenwte apevovte pMag. LL. 1, 14; 3rynwte pMag. LL. vs. 27, 3 ist eine eher oberägyptische Aussprache zu fassen, bei deren Umsetzung in ägyptische Schrift sich der Schreiber allerdings ebenfalls nicht ganz sicher war (s.u.). Dagegen wird der Plural in s‘ry-nér.w oapıvtep pMag. LL. 7, 21 korrekt umgesetzt, war also offenbar spezifisch und erkennbar genug. Das erste Element ist dagegen rein alphabetisch geschrieben, war also mutmaßlich dem Schreiber unverständlich. Mutmaßlich verbirgt sich dahinter hri, so daß die Verbindung insgesamt als Ari ner.w „Herr der Götter“ zu verstehen ist” Möglicherweise gibt es im Bereich des Ausdruckes „Seele des großen Gottes“ auch einen Fall gemischt griechisch-ägyptischer Bezeichnungen. Jedenfalls vermute ich, daß brymb3ynwy-3 th BpuiBoivoviwe pMag. LL. 16, 9f. nicht nur im hinteren Bereich in Batvov8ia zu emendieren ist, sondern als erstes Element Bpuuú „die Schreckliche“, ein bekanntes und auch in der gräkoägyptischen Magie gut belegtes Epitheton der Hekate oder Persephone, enthält. Bei den einzelnen konkreten ägyptischen Göttern gibt es ebenfalls etliche Fälle, in denen diese nicht mehr in traditioneller Orthographie auftreten, sondern in einer Spezialschreibung, die ihre griechische Wiedergabe umsetzt. Zuerst ansprechen möchte ich den Gott Kmeph, ägyptisch kmm-3.t-f.” In normaler Orthographie i st er in den demotischen magischen Texten nicht zu finden. Dennoch dürfte er vorkommen. Einerseits gibt es die Bildung s‘kmeph pMag. LL. 27, 23. Dazu gibt es als Parallelen jeweils in derselben Abfolge von drei bis vier magischen Wörtern die Varianten ax kung PGM II 141, saxpno PGM XII 188, yaxpnx PGM XIII 821. Außerhalb der Formel ist noch Cavexjunt O2, 24 zumindest verdächtig. Die Variationsbreite der Or- 84 85 Scheinbares anlautendes o oder { in den magischen Papyri scheint mehrfach einem ägyptischen zu entsprechen, s. etwa sapontoom oopaxêt PGM 1136, in dem ich Horus-Nefertem-Harachte vermute; Fauth, Helios Megistos, 88 denkt dagegen abwegig an eine Deformation des Sarapis. Zuihms. zuletzt Thissen, Kun, Mendel, Inschriften.

Pagina 26

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
thographien macht es schwer, für den vorderen Teil eine gesicherte Etymologie aufzustellen.% Problematischer, da wohl bereits verderbt, ist die Form s‘tr‘permt oatporepunt pMag. LL. 17, 19. Daß auch hier der Gott Kmeph zu erkennen ist, erkennt man erst im Lichte von oatparepxunp PGM XII 185; XIII 917, SM 66, 5; Gemme Philipp 132 sowie catparekvnp Kot. 48, 2. Weitere mehr oder weniger entstellte Wiedergaben dessen, was genetisch gesehen doch wohl denselben Ursprung hat, sind auch karakepkvnp PGM XI 288; oaetrparekun Kot. 41, 2f.; catnaepKund Gemme BM G 601 (Michel Nr. 500 S. 306); aotpanotkunp Gemme BM G 1986.5-1,1 (Michel Nr. 457, S. 283f. = Delatte/ Derchain 408); cananepxkunp Gemme Princeton 42.58;°7 caxparepkung Delatte/ Derchain 510; [...praroxKung Fluchtafel aus Karthago (Audollent 325), Z. 7.% Mit nur wenigen Ausnahmen ist somit als hinterer Teil kune bzw. kvno korrekt geschrieben. Im vorderen Element ist es zumindest reizvoll, das Wort ,,Satrap“ zu erkennen.’ Allerdings bleibt dabei noch die Frage, was es mit dem noch dazwischen tretenden ep auf sich hat. Eine erweiterte Form derselben Bildung ist mutmaBlich n-t3-s‘tr“perkm3-“.e pMag. LL. vs. 22, 14. Im Gegensatz zu den bisherigen Fällen ist das SchluBelement nicht „alphabetisch“ geschrieben, sondern wie echte ägyptische Wörter, zudem durchaus passend mit dem Determinativ der Schlange versehen. Allerdings ist die konkret gewählte Form, die „Erschaffer des Körpergliedes“ angibt, nicht die sonst übliche Form des Demotischen, die vielmehr km3 i3.wt=f wie „Erschaffer seines Amtes“ lautet.” Rein alphabetisch und unetymologisch geschrieben ist wohl ein anderer ägyptischer Gott, nämlich Nefertem. Er ist in nyptwmykh vurrov- _ mix pMag. LL. 16, 8 wiederzuerkennen”', das als Teil der Arponch86 Ag. s3 „Sohn“, an das Johnson, in: Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 237 Anm. 520 denkt, sollte als ot erscheinen, Fauth, Helios Megistos, 63 deutet ax knp als „Glanz-Kmeph“, indem er in ax äg. 3h erkennen will. Ein Eingehen auf die Varianten vermißt man dabei ebenso wie eine Auseinandersetzung mit Fragen der Vokalisation. Thissen, Kung, 159 will äg. hk3 „Herrscher“ ansetzen, was ebenfalis nur für die Variante ax «pnp denkbar ist. Allerdings könnte man erwägen, daß das scheinbare s für einen h-Laut steht. 87 Zwierlein-Diehl, Gemmen, 20 Anm. 39. 88 Wünsch, Fluchtafeln, 15f. zu Z. 7. Die Lesung des w ist von Wünsch als unsi- 89 cher gegeben und wird wohl in ep zu korrigieren sein, sie dürfte dadurch bedingt sein, daß Wünsch irrig eine Zusammensetzung aus Osiris, Apis, und Kmeph angenommen hat. Soz.B. Fauth, Helios Megistos, 73. 90 Thissen, Graffiti, 27f. Vgl. Quack, Dekane, 119.

Pagina 27

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
nouphi-Formel gebraucht wird. Dabei gehört das scheinbare auslautende x nach Maßgabe der Parallelen für diese Formel schon zum nächsten Wort, d.h. die Segmentierung ist vom Abschreiber oder schon in seiner Vorlage nicht historisch korrekt vorgenommen worden. In völlig unetymologischen Schreibungen möchte ich auch den Namen des Tatenen wiedererkennen, nämlich in syth'ny o1davı wth°ny ovdavi pMag. LL vs. 16, 1. Dies deute ich als äg. s3 tny iw‘ tny „Sohn des Tatenen, Erbe des Tatenen“. Zu beachten ist dabei, daß Tafenen im Demotischen standardmäßig als try geschrieben wird”, so daß die hier auftauchende vokalisierte Form durchaus plausibel ist. Anubis, der relativ häufig in den Texten erscheint und fast immer traditionell geschrieben wird, scheint einmal in einem Kompositum rein phonetisch wiedergegeben zu sein, nämlich in r:[nlep-S ave[rlo pMag. LL. 10, 30 = 27, 8. Dies dürfte ägyptisch Inp 3 „Anubis, der große“ darstellen. Instruktiv ist der Umgang mit dem ägyptischen Wort für den „Löwen“ und das „Löwenpaar“. pMag. LL. 11, 13 wird in der hieratischen Version historisch getreu rw.ti geschrieben, dazu gibt es die Glosse Aar, die wohl die thebanische Aussprache des Kopisten wiederspiegelt. Zum Verständnis der folgenden Bemerkungen essentiell ist auch die Verbindung rw mi rw, die der Orthographie nach offenbar „Löwe wie Löwe“ bedeuten soll (pMag. LL. 10, 27 = 27, 5). Ganz unetymologisch geschrieben ist dagegen I-3-fXot mwl-3-f uvAot pMag. LL. 18, 13, was ich als rw.ti mi rw.ti deuten würde, also einerseits Dual, andererseits die Konstruktion mit der Präposition mi. Die Vokalisation mit o, in der man eine saidische oder bohairische Aussprache vermuten kann, dürfte den Abschreiber zu einer unetymologischen Wiedergabe animiert haben. Mutmaßlich hiermit zu verbinden ist auch noch Hl AoA mwill hok pMag. LL. vs. 12, 3, wo eventuell ein Textfehler (A statt z) vorliegt. Zumindest verdächtig ist auch noch die Sequenz ryé mwryé pMag. LL. 2, 16. Während im Dual weitgehend ein / gesichert ist, scheint im Singular des betreffenden W ortes das r zu dominieren, jedenfalls findet sich pMag. LL. 11, 12 ein alphabetisch geschriebenes Wort r‘y mit Fell- Determinativ, in dem wohl mit Recht eine unetymologische Schreibung für rw vermutet worden ist.” Mit diesem vorgegebenen Anker kann man die Vermutung aufstellen, daB die vox magica mwr3y 92 Spiegelberg, Priesterdekrete, 92 Nr. 71 u. S. 200 Nr. 389; zusätzliche Belege bei Smith, Catalogue IIT, 104 (pHarkness II, 32 u. V, 5f.). Griffith/ Thompson, Demotic Magical Payprus I, 83; Vol. II, 51 Nr. 488.

Pagina 28

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
pMag. LL. 5, 9 ägyptisches m3i-rw, sozusagen „Leo Löwe“, wiedergibt. Möglicherweise nochmals e in K ompositum davon ist mwry -by pMag. LL. 5, 9; 27, 33, was wohl „Leo-Löwenseele“ bedeuten soll. Aufschlüsse gibt auch die unterschiedliche Behandlung des Wortes „Erdschöpfer“ in vier verschiedenen Versionen ein und derselben ‚Beschwörung. pMag. LL. 7, 6 ist km3-t3 mit griechischer Glosse konto hieratisch und in historisch korrekter Orthographie wiedergegeben - als einziges evident ägyptisches Wort der betreffenden Sequenz.”* pMag. LL 16, 17 findet sich etsy-km3-t3 edixopt, wobei aufgrund schlechter Trennung das vorangehende Wort nicht mehr als eigene Entität gesehen wurde, die Orthographie von km3-t3 aber ist, wenngleich hier demotisch und nicht hieratisch, immer noch traditionell ägyptisch. Anders sieht es pMag. LL. 16, 21 aus. Dort findet sich eg-3-m-p3-B eKo1P0w. Nur noch der hintere Teil p3 23 wird als ägyptisches Wort wiedergegeben, beim vorderen Element war sich der Schreiber dagegen, wohl wegen des falsch segmentierten ©, nicht mehr sicher, ob-ein ägyptisches Wort vorlag, und hat deshalb eine unetymologische, rein alphabetische Schreibung gewählt. pMag. LL. 17, 24 schließlich ist eg-3-m-th-3 ekoppdo rein in unhistorischer Form wiedergegeben. Ausgehend von dieser Entwicklung dürfte auch plausibel sein, daß in aypeurto pMag. LL. 7, 17; 3khrem-p3-13 axpepnta pMag. LL. 17, 9 eine verderbte Form von km? p3 13 vorliegt, bei der ein p irrig eingedrungen ist; vgl. axpeug80 PGM IV 2029. Als weitgehend unetymologisch geschriebene ägyptische Sprache ist wohl n p3 le3s phwf nea owt (pMag. LL. 5, 23) zu erkennen, was n p3 imi-r’ th.w p3 “hw.t „des Rinderhirten, des Männlichen“ darstellen dürfte.” - Eine ganze Folge von Ausdrücken, nämlich n3y=i-sth-i3.t-m vacôoy n3y=i-sc-B.t-1 vaaxor n3y=i-sh-i3.t-tb voczaıß pMag. LL. 14, 7, wirkt sehr nach ägyptischer Sprache. Ich würde vorschlagen, darin 94 Zu Kopte und verwandten Ausdrücken s. Thissen, Beiträge, 300-302. Vgl. auch die Abfolge "U Doi T.-S. NS 153.162, fol ib, Z. 7£; Var. "IV MOD) T.-S. K 1.163, Z. 72f., Var. Yi Westminster Colleg Misc. 59, fol la, 4, Var. "IM T.S. K 21.95A fol la, Z. 26f; Var. "Sion. T.-S. K 1.3, fol. 3b, 5, s. Schäfer/ Shaked, Magische Texte IT, 199, 201, 203, 249, 254, 257; Schäfer/ Shaked, Magische Texte III, 93, 99, 106, 180f., 182f Eine Korruption aus ursprünglichem NRN WHI, d.h. also *kourto Kopvoovi wäre denkbar. 95 In dem Element pwovs u.ä. der griechischen magischen Texte (PGM III 130; IV 1683; X 12; SM 40, 4) würde ich grundsätzlich p3 kw. „der Männliche“ erkennen wollen, nicht etwa „die Schlange“, wie es zuletzt noch Kotansky, Greek Magical Amulets I, 217€. im Anschluß an Schmidt vertritt.

Pagina 29

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
koptisches Nact@u nacxare NaczwrE „sie schärfte (das Messer), sie durchbohrte, sie tötete“ zu sehen. Rein alphabetisch und völlig unetymologisch geschrieben ist nephr-3 veppo pMag. LL. 7, 21, in dem ich dennoch ägypt. nfr-hr „schöngesichtig“ erkennen möchte. Weiter verderbt ist diese Form in mephr-3 Leppo pMag. LL. 7, 22, das eindeutig nichts als eine direkte Variante dazu ist.” Ebenso ist in gh-3-wkhe ywouxye (pMag. LL. 16, 10) noch ohne weiteres die ägyptische Finsternis-Urgöttin kk.wt erkennbar. Teilweise stärker verzerrt ist dagegen ihr maskulines Gegenstück. pMag. LL. 8, 10 erscheint b’k’ksykhekh Boxodixuy, was bekanntlich ägyptisches b3-kk. iw 53 kk. w „Seele der Finsternis, Sohn des Finsternis-Urgottes“ wiedergibt. p Mag. LL. 16, 7 findet sich der Ausdruck meneb‘ry‘khekh pevieBapeiaxvx. Dies ist eine Korruption aus neveßoixvx, wie Parallelen zeigen.” Hier sind ein p und ein a sekundär eingedrungen. Auffällig ist der Vokalismus khekh. Für das ägyptische Wort ist ursprüngliches käk’w anzusetzen, woraus in der Spätzeit kok entsteht. Dies wird in den PGM einerseits als kok oder yo(y) wiedergegeben”, andererseits handelt es sich hier offenbar um eine tendenziell besonders frühe Entlehnung aus dem Agyptischen, die aus einer Periode stammt, als im Griechischen noch v zur Wiedergabe von ägyptischem *a > o verwendet wurde. Nach der innergriechischen Verschiebung des v zu einem e wurde dann dieser Laut ins Demotische übernommen, was definitiv zeigt, daß der Schreiber sich an der ihm vorliegenden griechischen Schreibung orientiert hat, während ihm die ägyptische Etymologie nicht bewußt war. Reizvoll ist die Form heryew vepieov pMag. LL. 2, 16. In ihr ist der Personenname hri-w zu erkennen.” Das Wort wird auch in seiner Verwendung r:msi heryew 13 Sri.t n #3 nm.t „den Herieu geboren hat, die Tochter der Neme“ als weiblicher Personenname konstruiert, aber unetymologisch geschrieben und mit dem Gottesdeterminativ versehen. 96 97 Lediglich das 7, 21 noch vor bry‘s stehende b'-n-p3-R' Boyinpe fehlt hier. Vgl. peveBatyoy PGM V 362f; peveBayoy PGM IX 4; [neveßousvxonex PGM VII 311f; poveBt xox PGM XII 812, auch entstellt in Beveßouxxux PGM IV 1633. Zur Deutung s. Thissen, Beiträge, 299; s. a. Fauth, Helios Megistos, 104. 98 Speziell die Form Bawyaway wird im Interesse der Isopsephie bewußt mit Vokalverdreifachung gestaltet; vgl. SM, 43. Demot. NB I, S, 746-748. Der Name wird meistens von Männern getragen, ist aber gelegentlich auch bei Frauen belegt, wie hier anzusetzen ist.

Pagina 30

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Prinzipiell ägyptisch ist auch b’Imenthre BaApevOpy pMag. LL. 16, 7. Zu vergleichen sind Baa muoBpnv PGM IV 1624, Bad pivôpn PGM IV 1633, beide Male in derselben längeren Formel wie im demotischen Text. Zugrunde liegt semitisch-ägyptisches BT-Mnëw-R°w Baal Month-Re'”, jedoch hat der demotische Schreiber offenbar keines der ägyptischen Elemente sicher genug erkannt, um ihm eine (an sich existierende) traditionelle Orthographie zu geben. Ganz fremd geworden ist auch der Gott Ptah, der als pth*kh pay pMag. LL. 16, 2 erscheint.’"' Bemerkenswerterweise tritt er in einer sonst rein aus jüdischer Tradition stammenden Beschwörung auf. Dies berührt sich eng mit seinem sonstigen Auftreten in der griechischsprachigen Magie.'” PGMII 1 18 gibt es die Kombination ni 980 nat, d.h. wohl „Oh Ptah, Gott“.'” Auch in 96a nov. PGM II 118 wird nAwı als hebräisches Wort „Gott“ wiederherzustellen sein.’ PGM IV 3013 u. 3015 erscheint pô in einem Spruch mit generell sehr starkem jüdischem Hintergrund, in dem u.a. „Jesus, der Gott der Hebräer“ angerufen wird.'” PGM VII 362 ist zwar im unmittelbarsten Kotext weitgehend ägyptisch, doch gehört die Stelle in den größeren Zusammenhang eines in drei Fassungen überlieferten Gebetes, für das teilweise Herkunft aus dem Tempel von Leontopolis vermutet worden ist.’ PGM XII 81 ist zwar noch recht ägyptisch, doch erscheint ziemlich am Anfang der Anrufung Sabaot. PGM XXIII 6, werden lao, Ptah und Re nebeneinander angerufen. PGM XIII 1056 ist u.a. 98a powla als F ormel'’eines A mulettes angegeben, in dessen Beschwörungstext Iao angerufen wird, der u.a. auch, genau wie pMag. LL. 16,2, als 6 dv „der Seiende“ bezeichnet wird; PGM V 22f. dürfte eine sehr korrupte Variante dazu sein. PGM IV 961f. ist mutmaßlich ursprünglich dieselbe Ptah-Formel nebeneinander als 100 Vgl. Quack, Königsweihe, 95 Anm. 2. 101 Die Deutung ist bereits von Leemans, Papyrus égyptien demotique, 30 erkannt worden. 102 Stärker ägyptisch im Kotext sind dagegen PGM VII 362 sowie PGM XII 81 neben Osiris, Gott (nicht Nut!) und Isis; auch PGM LXI 26 erscheint offenbar Isis. 103 mao gibt wohl hebräisches ‘elohe wieder. 104 Wie die direkte Parallele für die Formel PGM VU 361f. zeigt, tritt das hebräische „Gott“ dabei in Variante zu opyevtex6c., also Horus Anti-h.tl von Athribis. 105 Detailbehandlung bei Merkelbach, Abrasax 4, 29-43. 106 Merkelbach, Abrasax 4, 127-144. Die aktuelle Basis für diese Annahme ist allerdings sehr schmal, da sie fast nur darauf beruht, daß Merkelbach aptıovs für eine Wiedergabe von Hr-m3i-hs3 hält. 107 Zu ihr s. auch Fauth, Helios Megistos, 109 mit Anm. 408. Ohne weiteren Kotext, der den kulturellen Hintergrund absichert, erscheint diese Formel auf dem Amulett Kotansky, Greek Magical Amulets, 40, 3.

Pagina 31

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Renta pos Co bzw. zot plevra moo ta verderbt. Auf dem Amulett Kotansky 32, Z. 19 erscheint Ptah in der Folge 1a@ ov eve mov 608Ba shoo Pla ww, die also Jahwe, Elaha („Gott“) und eine Anspielung auf Deut. 32, 1-3 enthält.'°® Die Übernahme speziell der Formel @8a powla. im jüdischen Bereich zeigt sich auch darin, daß sie noch als 98ow pwlag auf einem sonst auch sprachlich weitestgehend jüdisch-aramäischen Amulett zu finden ist.'° PGM IV 972 gibt es sogar die Verbindung p8anà, die also Ptah und das semitische Wort „Gott“ zusammenfügt. Gerade diese auffällige Tendenz, Ptah in jüdisch dominierte Beschwörungen zu integrieren, weist einerseits auf einen noch nicht genauer faßbaren Kontakt zwischen der jüdischen Tradition und dem Ptahkult hin'", andererseits hat gerade unter diesem Blickwinkel die öfters vorgeschlagene Verbindung des ägyptischen Ptah mit dem mandäischen Schöpfergott Ptahil’'' doch noch eine Chance.!"? Dieser bemerkenswerte Kontakt eines ägyptischen Gottes mit jüdischen Vorstellungen leitet zum nächsten Thema über, nämlich dem hebräischen Gott und seinen Engeln und Patriarchen. Wie in den griechischsprachigen Papyri, so ist auch in den demotischen Ja(h)o die am häufigsten auftretende Gottheit.'’? Sein Name erscheint in einer Reihe von Schreib- und Aussprachevariationen.''* Belegt sind Jaho oder Jao, gelegentlich auch Jahu, wobei die Anwesenheit des À fakultativ 108 Kotansky, Greek Magical Amulets, 129 u. 142f. 109 Naveh/ Shaked, Amulets, 102f.; A 14, 4. 110 Zwar wird Ptahin der Spätbronzezeit recht gerne auf Skarabäen aus dem palästinischen Bereich dargestellt, s. Keel, Ptah, 281-323. Jedoch kann die hier behandelte Verbindung, da dabei griechisch geschriebene Beschwörungsformeln relevant sind, nicht auf einer reinen Kontinuität dieses Phänomens beruhen. 111 Vgl. Lidzbarski, Johannesbuch, XXVIIf.; Rudolf, Theogonie, 121-126; Rudolf, Jenseitsreisen, 278; Fauth, Helios Megistos, 110. Dagegen betrachtet Lupieri, Mandeans, 40 Anm. 45 die Etymologie des Namens als unsicher und erwägt eine Verbindung mit der Wurzel pth „bilden, formen“. Zu den Belegen und Verweisen s. zuletzt Segal, Catalogue, 107 zu Bowl 080M, Z. 4. 112 Man vergleiche auch den magischen Namen ?NMND in der mittelalterlichen Geniza-Handschrift T.-S. K 1. 162, fol la, Z. 27, s. Schäfer/ Shaked, Magische Texte III, 70 u. 77; sowie NT T.-S. K 1.3, fol. la, Z. 8 u. 9, s. Schäfer/ Shaked, Magische Texte III, 91 u. 96. 113 Zur jüdischen Seite der spätantiken Magie s. als generellen Überblick Janowitz, Magie; vgl. die Darlegungen von Naveh/ Shaked, Magic Spells, 17-31 u. Schäfer/ Shaked, Magische Texte IT, 1-14 über das Verhältnis jüdischer Magie zu liturgischen Formeln. Bezeichnend für einen kulturell vordeterminierten Blickwinkel ist, daß Betz, in: ders. (Ed.), Greek Magical Papyri, xlv sehr viel mehr Probleme damit hat, die jüdischen E lemente mit dem Judentum zusammenzubringen, als die „heidnischen“ mit ihren kulturellen Wurzeln. S. weiter McBride, Religious Affinities, 42-59. 114 Für die Detailnachweise s. den Index.

Pagina 32

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
und nicht vorhersagbar ist. In Zusammensetzungen wird zu Jo, eventuell auch Ja verkürzt. Als exotischere Formen gibt es daneben noch Iawa (pMag. LL. 16, 1f.)''*, Jae, Jeu und Jeo(u)e. Einen Textfehler stellt wohl Aho (pMag. LL. 29, 10) dar, bei dem die Deutung angesichts des direkt folgenden Atone (= Adonai) sicher ist. Eine bewuBte Verzerrung des Namens erkennt man dagegen in Jahut (pMag. LL. 26, 5). Häufig ist auch das Epitheton, das im Hebräischen in Jahwe Seba’ot „Jahwe der Heerscharen“ auftritt. Es erscheint in den Formen s‘b‘-9th oaBand (pMag. LL. 10, 4; 18, 2f.), s“b“-3-th (pMag. LL. vs. 22, 10), s‘bwth cofaove (pMag. LL. 26, 6), sowie mit einem etymologisch unberechtigten sekundären A in s‘bth-3 (pMag. LL. 19, 39), sb3h-3 cofaw (pMag. LL. vs. 12, 7); s“b3hw (pMag. LL. vs. 12, 10), noch mehr verschrieben in sb‘khf coBaxvwt pMag. LL. 26, 15. AuBer pMag. LL. 18, 12, wo das vorangehende Element als p? nér 3 „der große Gott“ ins Ägyptische umgesetzt worden ist, tritt Sabaoth immer in direktem Anschluß an Jahwe auf, also noch seiner Herkunft entsprechend.''” Eine bewußte Umformung dieses Wortes findet sich in s“b3el pMag. LL. 21, 6, wo die Endung El (,,Gott“), die so oft zur Formung von Engelnamen u.ä. verwendet wird, die ursprüngliche Endung oth ersetzt. Eher einen Textfehler'"” als eine intendierte Korrektur dürfte dagegen die Form £b“-3 taBaw (pMag. LL. 7, 6), 1363-3 toBaw pMag. LL. 16, 16, auch in y-3 # b3-3 10 toBaw pMag. LL. 16, 20, y-3 Bbe-3 wwraßoıo pMag. LL. 17, 24 darstellen. Ungeachtet der scheinbaren Häufigkeit handelt es sich nämlich nur um vier Varianten ein und derselben Formel. Etwas seltener ist die Form, die eigentlich „der Herr“ bedeutet und - später als Ersatz für die Aussprache des Gottesnamens verwendet wurde. Etymologisch korrekt wird er pMag. LL. vs. 15, 6 ad@vat. geschrieben. Häufiger in den hier behandelten Papyri ist aber eine Lautform, die als Adone/ Atone anzusetzen ist, s. ‘-£3-n3.w atove pMag. LL. 10, 4; “-#3-n3.w atove pMag. LL. 29, 10. Als Bestandteil taucht sie auch in m“rr“n-t3-n3.w poapapa pMag. LL. vs. 22, 13 auf, 115 Als zwei Wörter geschrieben, dennoch wohl insgesamt für den alttestamentlichen Gottesnamen gemeint. 116 Vgl. Jaot bei Michl, Engelnamen, Sp. 217 Nr. 104. 117 In den griechischsprachigen magischen Texten, in denen coBow u.ä. sehr häufig erscheint, ist dies nicht mehr durchgängig der Fall. 118 Die Möglichkeit, daß hier ein direkt hebräischer Hintergrund durchscheint, bei dem eine spezielle Wiedergabe des hebräischen Sade intendiert war, ist unwahrscheinlich, da man bei genauer Anlehnung an die hebräische Form keinen Schwund des auslautenden t erwarten würde.

Pagina 33

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
außerdem ist in i%3-‘n-n3.w toa ve pMag. LL. 25, 35 als verderbte Form für Io-Adone zu erkennen." All diese Formen gemeinsam treten in der Folge yShw sb‘h-3 3-13n3.w mystemw yowyw (pMag. LL. 21, 6) auf. Ich würde sie als „Jaho Sabao Adonai Mastema Jahwe“ deuten. Erklärungsbedürftig ist dabei, neben der etwas verzerrten Form von Jahwe im letzten Namen, vor allem das mystemw. Ich möchte annehmen, daB die Gruppe my in diesem Falle für den status constructus des Imperativs my „gib“ steht und deshalb lautlich als ma aufzufassen ist. Jedenfalls ist es ausgesprochen verführerisch, hier den Namen des Gegenspielers Gottes zu erkennen, wie er vor allem in der apokryphen Literatur reich belegt ist.'?° Daß eine solche Kombination vom Standpunkt des orthodoxen Judentums reine Blasphemie wäre, braucht bei der Natur dessen, was in. den gräkoägyptischen magischen Texten auftaucht, keinen Hinderungsgrund darzustellen. Weitere Gottesepitheta, die an Jao angefügt werden, stammen aus dem Bereich der griechischen Sprache und werden unten behandelt werden. j Unter den jüdischen Engelnamen ist Boel/ Bouel, auch redupliziert als Bolboel u.ä. der häufigste, vor allem, weil er zu einer Art Leitfigur der Lampendivination geworden ist.'?! Daneben erscheinen auch 3nyel avind pMag. LL. 17, 7. 32; avinà pMag. LL. 7, 13 (als Nachtrag über Bond)” sowie y-3-hel toond pMag. LL. 5, 11” und 3rel adam) pMag. LL. 7, 24.'”* Seltener sind die großen Erzengel, von denen nur Michael als mykh‘el pMag. LL. 21, 6 belegt ist. Zu bemerken ist auch die Engelgruppe der Cherubim, von denen ein anonymer Vertreter in p? gerwbe pMag. LL. 14, 29 zu fassen sein dürfte, was wohl ägyptisch-semitisch „der Cherub“ bedeutet.” Es dient konkret als Epitheton des Anubis. Eventuell eine verderbte Form davon stellt plerwbe pMag. LL. vs. 12, 7 dar, sofern in einer griechischen Vorlage x in À verlesen wurde. "°° 119 Da direkt dahinter eine verderbte Form von Sabaoth folgt, ist eine theoretisch mögliche Deutung der Form auf den Jünger oder Evangelisten: Johannes wohl weniger plausibel. 120 Vgl. Michl, Engelnamen, Sp. 221 Nr. 135; ausführlicher van Henten, Mastema, 553f. 121 Gee, Structure, 209. Vgl. weiter Fauth, Helios Megistos, 110. 122 Vgl. Michl, Engelnamen, Sp. 204 Nr. 18. 123 Michl, Engelnamen, Sp. 218 Nr. 113. 124 Mit vorangehender Interjektion I nf. 125 So bereits Griffith/ Thompson, Demotic Magical Papyrus I, 103. 126 Dagegen schlagen Griffith/ Thompson, Demotic Magical Papyrus I, 185 vor, es könne sich um eine Wiedergabe von zAfipopo „Fülle“ handeln.

Pagina 34

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Neben dem Gott und seinen Engeln' treten auch die groBen Figuren der jüdischen Tradition auf. Der erste Mensch ist mutmaBlich vertreten, nämlich als 3: pMag. LL. vs. 13, 6. | Der Patriarch Abraham wird als ‘br“-hme aBpaxau pMag. LL. 8, 8 sowie aßpaxan puanv.….] xvu..] pLeiden 1 384 *IL 16f. wiedergege. ben, in letzterem dürfte ein griechisches, mit 1A- „Freund“ zusammengesetztes Epitheton zu sehen sein. Recht vertraut ist man mit der Figur des Mose. pMag. LL. 5, 14 erscheint er nicht nur einfach in der Lautform mwses, sondern auch in klar verstandenem Zusammenhang, da es in der Anrufung an die Gottheit heiBt: „Erscheine mir hier und heute, so wie du Moses auf dem Berg erschienen bist, vor dem du Finsternis und Licht erzeugt hast.“ F ehlerhaft verdreht ist der Name in swmy p Mag. LL. vs. 12, 727, wo aber die Glosse p3y=f glemw-R° mwse die Lesung sichert. Weiterhin aus dem jüdischen Bereich zu verstehen ist wohl der Name eines Berges, der als ‘twgy vroBawv pMag. LL. 5, 22; n k3b3h-3 pMag. LL. 18, 8. gh°bch-3 yoPol.Jo taxptat pMag. LL. 5, 22; g3b3w[[gy]in pMag. LL. 7, 18; gh°b‘h-3 yBagwtaxaptat pMag. LL. 7, 18 erscheint. Der Name, der wohl als Kaba’on anzusetzen ist, wechselt mit Atugi, das 5, 22 im Demotischen allein belegt ist, 7, 18 erst sekundär in g3b3wn korrigiert wurde. Daß hier die semitische Wurzel *gb“ „hoch sein“ mit der Nominalendung ön zugrunde liegt, ist klar. Ebenfalls aus dem semitischen Bereich ableiten möchte ich n“ser“ vagepo pMag. LL. 29, 9; n“syr“ vacipa pMag. LL. 7, 30; 29, 6. 9. 10. Darin sehe ich nazir „Geweihter“ mit dem aramäischen status emphaticus. Die Übernahme dieser jüdischen Formeln erfolgte sicher in griechischer Schrift und Sprache, Beispiele für die Kombination von semiti- scher und griechischer Sprache in jüdischem Kotext werden unten noch behandelt werden. Im Rahmen der semitischen Götter erwähnen kann man auch eresgSyng‘l pMag. LL. 7, 26; epeoxıyaA pMag. LL. 23, 16 (in der Io Erbeth-Formel). Hier handelt es sich bekanntlich um die babylonische Unterweltsgöttin. Ebenso ist der ursprünglich persische Mithras in der Form mythr“ pLouvre E 3229 vs, 2 eindeutig belegt." 127 Griffith/ Thompson, Demotic Magical Papyrus I, 184f. deuten dagegen das hier als w verstandene Zeichen als Gottesdeterminativ und sehen hier zwei Dämonen s und my. 128 Vgl. dazu Vittmann, Mitra, 610 Anm. 52, wo der Verweis auf die vorliegende Stelle in der letzten Zeile der Anmerkung einer technischen Panne zum Opfer gefallen ist.

Pagina 35

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Sehr viel heikler ist dagegen die Frage, ob die s yrische, s peziell in Hierapolis verehrte Göttin Semea'”” in seme‘ gn-&w one. Kavıev pMag. LL.7,28 zu erkennen ist.'” Tatsächlich tritt sie im demotischen Text als erstes Element einer Siebenergruppe auf, die auch. sonst bezeugt ist. Vollständig lautet die Sequenz seme‘ g'n-&w SONNE KOVTEU gen-C3Ww KEVTED g-3-n-C3w KOVTEU gery-n-C3w KNPLdev ntreng-3 6apovro lekwks kokavE. Zu vergleichen sind onsen KEVTED KOVTED KEVTED <KMPL>0EÙ apvykao AukKvvEovra PGM V 428f.; onpea KUVIED KOVTEU KOVTEU Knpidev AvKvEvV ôapvyka Gemme Florenz;'”! onpea xovtev Kevtev Kevyev knpiôev ôopovko Avkvvé Kav..pn Gemme Kassel 157;7 onpea kavıev Kovtev Kevtev knpiiev dapvvKa Aukv&uv Gemme Wien;'” onpeo. KOM TED] KEVTED KOVTED KOVTED knploed dapluycko AvKuvé] Tafel U. Mus. Penn. 29-108-602, vs. Z. 19;'* ovpexovtev Kovteov Knpıdev AukvEavra PGM XII 288f.*° Andererseits ist es offensichtlich, daß die Autoren der griechischsprachigen Zaubertexte ongea nicht als Göttin, sondern als männlichen Gott verstanden haben. Während man die Kombination tov ovpexovtev PGM XII 289 noch im Textzusammenhang für rein schematisch halten kann, da dort einer langen Folge von Gottheiten jeweils der griechische maskuline Artikel vorgesetzt wird, ist onpea Booked „König Semea“ PGM II 206 doch schwer hinwegzudeuten.'”° Allenfalls denkbar wäre, daß hier das sehr 129 Zu ihr s. Fauth, Simia, wo Sp. 681 allerdings von den potentiell einschlägigen Passus der PGM nur wenige erwähnt sind; Fauth, Helios Megistos, 86f. Zu Semea in den PGM s. weiter O’Neill, in: Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 24 Anm. 48; Brashear, Greek Magical Papyri, 3428. Vgl. Michel, Gemmen, 26f. 130 Ritner, in: Betz (Ed), Greek Magical Papyri, 207 Anm. 1 58 will dagegen in onıea einfach gr. sep&a/ onueia „Bild“ erkennen. 131 Vermaseren, Corpus II, 391 Nr. 2354, 132 Schoerf et al., Gemmen HI, 236 Nr. 157, T. 105. Die Photographie erlaubt einige Verbesserungen in der Lesung gegenüber der Edition, allerdings ist für die letzten beiden (auf dem Rand befindlichen) Wörter kein Bild verfügbar. 133 Keil, Amulett, Bonner, Note, der auch erwägt, daß es sich angesichts des unüblichen Materials Kupfer um die moderne Kopie einer bislang nicht wieder aufgetauchten antiken Gemme handelt. 134 Youtie/ Bonner, Curse Tablets, 55 u. 66. : 135 In diesem Beleg ist das Element oyexovtev an das Ende der Reihe gestellt, zudem ist die Formel im „Reißverschlußverfahren“ mit einer anderen verwoben, so daß jeweils nur jede zweite Form relevant ist. Die Parallelen dürften eng genug sein, um die Zugehörigkeit zu sichern, auch wenn das letzte Glied ausgefallen ist und einige Korruptelen in den Details vorliegen. Insbesondere ist xovteov offensichtlich verschrieben, darf also nicht in der von Brashear, Greek Magical Papyri, 3590 akzeptierten, auf Schmidt, Zauberpapyri, Sp. 1178 zurückgehenden Weise als ag. hnti Twn.w „der Erste von Heliopolis“ gedeutet werden. 136 Fauth, Helios Megistos, 86 will wohl deshalb in diesem Falle on pea als A bwandlung des semitischen Sonnengottnamens Sama verstehen, was auch bereits

Pagina 36

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
viel seltenere maskuline Pendant Simios vorliegt. Zu bedenken ware das Element, das in kavren '*’, kevtev und kovrev offenbar nur in leichter lautlicher Variation erscheint. Ich würde zumindest erwägen, ob darin das Partizip der semitischen Wurzel gny „schaffen“ steckt. kavrevd u. Var. wäre dann wohl so etwas wie ein „Schöpfer-Gott“, zum zweiten Element s. u. _ Verkompliziert wird die Situation hier noch dadurch, daß auf den Gemmen die sieben Namen eindeutig als Planetenbezeichnungen verstanden sind. Auf der Gemme in Florenz sind sie jeweils kreisförmig um einen Stern geschrieben, zudem zeigt sie auf der Vorderseite die typisch mithräische Szene der Stiertötung'””, auch der Löwe mit der Biene im Mund, der auf der Rückseite erscheint, kann im Sinne eines mithräischen Weihegrades gedeutet werden. Die Gemme Kassel zeigt auf der Vorderseite den Sonnengott in seiner Quadriga, auf dem Amulett in Wien sind die sieben Planeten ikonographisch eindeutig in der Reihenfolge nach den Umlaufbahnen angebracht. Jedenfalls sollte man im Lichte der Belege damit rechnen, daß es sich um eine im syrisch-kilikischen Raum entstandene Kombination handelt, die sprachlich gemischt aramäisch-griechisch ist. Damit komme ich zum Kernpunkt meiner Untersuchung, nämlich griechischen Namen und Wörtern. Der evidenteste Beleg für wenigstens dem Namen nach ganz griechische Götter ist wohl pMag. LL. 17, 18f., wo sich n-sew Ceov hele findet, letzteres mit dem antiken Sonnensymbol als Glosse versehen. Daß hier griechisches Ze} “Hate „Zeus Helios“ vorliegt, bedarf wohl keines besonderen Nachweises. °° Ganz durchsichtig ist auch ôtookopos pMag. LL. vs. 15, 6, also einer der Dioskuren. Mutmaßlich ist auch in 3rte[my] [aptleui pMag. LL. 10, 1 die griechische Göttin Artemis zu erkennen.'” Von den Göttern kann man zu den bedeutenden Menschen übergehen. Verdächtig ist hier das Wort g‘s‘ntr“ kAoxacavtpa pMag. LL. 1,15 mit Variante gl-3 kÀo g3s‘ntr‘ pMag. LL. vs. 27, 6. Schon Griffith und Thompson haben erwogen, hierin die mythische Kassandra Bonner, Note, 271 für das Wiener Stück vermutet hatte. Vgl. auch Merkelbach/ Totti, Abrasax 2, 66f. u.73. 137 Hieran anzuschließen ist auch das etwas verderbte g3nth° pMag. LL. vs. 27, 2, da unmittelbar danach gyn-&3w gyry-&w folgt, was kevren «npiev entspricht. 138 Merkelbach, Mithras, 140 Anm. 25. 139 Für hele haben dies auch bereits Griffith/ Thompson, Demotic Magical Papyrus, Pl. XVII in der Anmerkung zu Z. 19 erkannt. Von Johnson, in: Betz, Greek Magical Papyri, 223 sind beide Elemente in der hier vorgenommenen Art aufgefaßt worden. 140 Erwogen bereits von Johnson, in: Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 212 Anm.

Pagina 37

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
zu erkennen.'*’ Da diese eine Wahrsagerin war und es in dem betreffenden Spruch um Divination geht, wäre eine solche Verbindung sachlich plausibel. Neben einer solchen mythischen Figur der Frühzeit gibt es eventuell auch eine Persone aus einer rezenteren Periode. pMag. LL. 14, 8f. erscheint die Folge 3ry‘n p3 nti Sy 3ry°n p3y in(?)-wéy 3ry3n nti n bnr, : also „Arian, der groß ist, Arian, dieser Bringer des Heils(?) *, Arian, der drauBen ist.“ Hier diirfte ein griechischer Personenname, entweder Areion oder Arianos, vorliegen, der jeweils mit einem ägyptischen Epitheton versehen ist. Méglicherweise handelt es sich um einen vergöttlichten oder heroisierten Menschen. Es wire denkbar, daB eine Verbindung zu einem 3ry3n (mit Fremdland-Determinativ) besteht, der in emem unpublizierten Papyrus aus Tebtunis (pCarlsberg 79) erscheint und in einer Erzählung eine Rolle spielt, in welcher der Himmel beobachtet und u.a. daraus, daß Orion seine Bahn verlassen hat, auf den Tod des Osiris geschlossen wird.'* Neben den griechischen Götter- und Personennamen ist auch sonstige griechische Sprache zu beachten. Bislang ist der große demotische magische Papyrus bereits dafür bekannt, daß er einen vergleichsweise hohen Anteil griechischer Fremdwörter hat.'* Die betreffenden Lexeme stehen in Text meist in den Handlungsanweisungen und sind auch nach ihrer Handhabung vom Schreiber eindeutig als semantische Informationsträger korrekt gehandhabt worden. Seltener sind dagegen vorderhand griechische Sprachelemente in den Beschwörungsformeln selbst. Ein spezifischer Fall betrifft eine Sequenz r-ph-3-b-3-5 apopo r-psewst-3-s ayevorag ep‘letsy’ eraAndero, „ohne Furcht, ohne Lüge, in Wahrheit“ (pMag. LL. 2, 14). Die drei Wörter sind jeweils mit dem Fremdland-Determinativ versehen, somit vom Schreiber als fremde und mutmaßlich auch dezidiert als griechische Wörter verstanden worden.'* Auffällig ist lediglich, daß er in diesem Fall die Formel griechisch beläßt, während sonst im Text in vergleichbaren Situationen immer demotisch n mt.t m3“.t iw mn mt.tn Ce n.im=w „in Wahrheit, wobei keine Lüge darin ist“ oder ähnlich verwendet wird. 141 Griffith’ Thompson, Demotic Magical Papyrus I, 23. 142 Sofern nicht tatsächlich kwéy „der Kleine“ zu lesen ist. 143 Für die Erlaubnis, auf diesen Text hinweisen zu können, danke ich Kim Ryholt ganz herzlich. 144 Clarysse, Loan-Words, 9f. 145 Das Fremdlandzeichen dürfte pMag. LL 4,7 u. vs. 3 ‚ wynn „griechisch“ verwendet werden. 12 als Logogramm für

Pagina 38

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Ebenfalls mit dem Fremdland-Determinativ versehen ist m‘kh-°pnewm“ naxorvevune pMag. LL. 10, 16. Dies ist wohl als „Geist des Kampfes“ zu verstehen.'* Bislang noch wenig gesehen ist jedoch, daß sich tatsächlich etliche weitere Lexeme griechischen Ursprunges in den Beschwörungsformeln finden.'* Sie sind lediglich einerseits in der Lautform mehr oder weniger verzerrt, andererseits durchgängig und unabhängig von ihrer realen Bedeutung mit dem Götterdeterminativ versehen. Offenbar hat der Schreiber in ihnen nicht die semantische Bedeutung erkannt, die sie ursprünglich einmal hatten, sondern sie als machtgeladene Lautfolgen, Namen von angerufenen Dämonen angesehen. Dies zeigt sich auch daran, daß sie unabhängig von der Bedeutung fast immer das demotische Götterdeterminativ erhalten.'*® Im Folgenden soll der Versuch gemacht werden, die klareren Fälle darzustellen. Gleichzeitig soll dabei ein Plädoyer dafür ausgesprochen werden, auch in den griechischsprachigen magischen Papyri verstärkt nach (möglicherweise verzerrten) griechischen Sprachelementen unter den voces magicae zu suchen. Bislang ist Preisendanz’ typographische Vorgabe (voces magicae in kleinerer Schrift und ohne Akzente und Spiritus) für das Verständnis der Forschung maBgeblich gewesen, wobei er gelegentlich im Apparat schon mögliche Auflösungen in griechischer Sprache anführt, teilweise auch solche älterer Forscher nicht akzeptiert.'* In Zukunft dürfte hier noch einiges Betätigungsfeld für Gräzisten vorhanden sein.” Allerdings wird man dabei für eine angemessene Be146 So Johnson, in: Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 219 Anm. 326 und bereits Leemans, Papyrus égyptien démotique, 29. 147 Bereits Leemans, Papyrus égyptien démotique, 17f. verweist auf eine Reihe von Wôrtern (sowohl in den Handlungsanweisungen als auch in den Beschwörungen), von denen er angibt: „Il y en a plusieurs qui appartiennent évidemment à la langue Grecque, ou qui sont formés d’aprés des mots connus, quoique ils ne soient pas usités dans les auteurs Grecs“. S. 26-60 finden sich dann bei der Detailbehandlung einige Ausdeutungen auch der in Rede stehenden Lexeme. In der neueren Forschung ist diese Frage jedoch kaum aufgegriffen worden, mutmaBlich, weil Griffith/ Thompson, Demotic Magical Papyrus sie nicht in Angriff genommen, sondern fast alle voces magicae ungedeutet gelassen haben. 148 pMag. LL 27, 9 wird einem hieratisch geschriebenen Jaho das FremdlandDeterminativ gegeben. 149 Ein eklatanter Fall ist etwa PGM VII 556-558, wo die von Preisendanz in den Apparat verbannten griechischen Deutungen von ev tw („im“), Aeye („sag!“) und xoAov<pat> kaya („ich aber heiße“) mutmaßlich alle zutreffen, wie ich in einem in Vorbereitung befindlichen Artikel zeigen werde. Auch PGM IV 594 ist die Auffassung von eAovpe als oïAovpe „Kater“ im Zusammenhang (Anrufung an den Sonnengott) evident richtig. 150 Auch um weitere Äußerungen zu provozieren, hier ein paar konkrete Vorschläge: PGM IV 2020 eita „darauf“, PGM IV 2618 ivôeoun lies Evö£onon „ich ha-

Pagina 39

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
wertung auch die Frage stellen müssen, inwieweit die aktuellen Schreiber und Rezitatoren die oft gesuchten Epitheta überhaupt noch bewußt als griechische Sprache wahrgenommen haben.'*! Mehrfach im demotischen Text erscheinen Anrufungen an die Gottheit, die simple griechische Vokabeln, nämlich kbpros „Herr“ und Beós „Gott“ enthalten. Der evidenteste Fall, der auch schon seit über 100 Jahren bekannt ist, betrifft pMag. LL. vs. 13, 6. Dort heißt es gyre the?’ pysytw ek-3-ymy 3m. Der Anfang ist sicher der Vokativ kÓpie 6eé.'°? Problematischer ist-der Rest, der aber auch als griechische Sprache zu deuten ist. Mein Vorschlag wäre motedw &yo ein "Aödyı, insgesamt also „Herr Gott, ich glaube, ich bin Adam.“!? Zumindest gibt es dafür mit éyò [eliur 'Aöófy] PGM III 145f. eine gute Parallele. Eine ganz ähnliche Wendung wie dieses gyre the?’ ist gery-n-&w Knptôev pMag. LL. 7, 28; gyry-ë3w pMag. LL. vs. 27, 2. Der erste dieser Belege stammt aus der schon oben behandelten Gruppe von sieben Namen, die mutmaBlich Planetenbezeichnungen aus dem syrisch-kilikischen Raum darstellen, im zweiten ist ein Teilbestand davon vorhanden. Obgleich hier kein aspirierter, sondern ein stimmhafbe Mangel“; PGM IV 2914 ppoopnéia. 8epSoyn Bopewvn lies wohl „Wache haltende, wärmeaufnehmende, schwere Schmerzen verursachende (Bapod<dvu>vn); yoyyvAopuyxe PGM IV 2183 dürfte wohl „Rundnase“ sein (so bereits Martin, in: Betz (Ed.), Greek Magical P apyri, 77 Anm. 2 70). Die Erkenntnis der griechischen Herkunft mancher „magischer“ Formeln hatte bereits Preisendanz im Vorwort zum (nie erschienen) dritten Band der PGM, s. PGM IP, XV Anm. 2 u. XVI Anm. 1 — leider ist davon nichts in den Editionstext der zweiten Auflage eingeflossen. 151 Ein besonders schlagendes Beispiel soll das Problem verdeutlichen. PGM IV 1982f. erscheint die Folge aw Couyemxton, ebenso Lovgerinton PGM XIX a, 11f (so oder allenfalls Gouyemtxton nach freundlicher Kollation durch G. Poethke zu lesen). Bislang hat man vorgeschlagen, im Element mat eine irrige Wiedergabe des hebräischen Tetragramms 177 zu sehen (so Preisendanz im Apparat). Tatsächlich handelt es sich aber um dasselbe Element, daB NH II 19, If. als zoyx enmrron, NH II 18, 19 dagegen als oyx ernrrron belegt ist (jeweils in Verbindung mit ecencic „Wahrnehmung“) und inzwischen als Wiedergabe von oùx éxi xt6y „nicht in einem Zustand der Aufregung“ erkannt wurde, s. Waldstein/ Wisse, Apocryphon 109. Allerdings ist, gerade angesichts des Eindringens des zusätzlichen &, sehr unwahrscheinlich, daß dies den Nutzern der Beschwörung noch klar war. 152 Pleyte, Mentions, 152. 153 Pleyte, Mentions, 152 schlägt dagegen mote efimr Adoyı vor und übersetzt „O Divine faithful Lord, I cast out Adam.“ Dabei ist eËtmit ausgeschlossen und beruht nur darauf, daß Pleyte irrig eks‘ymy statt ek-3-ymy liest, riote scheint mir der demotischen Wiedergabe deutlich ferner zu stehen als das hier vorgeschlagene nıotebo.

Pagina 40

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
ter VerschluBlaut vorliegt'”*, kann dies kaum etwas anderes als griechisch kÓpte Ge00 sein. Sofern man den Genitiv dabei ernst nimmt, dürfte dies „Herr des Gottes“ bedeuten. Unabhängig von der syntaktischen Frage ist die Vokabelbedeutung dadurch praktisch gesichert, daß pMag. LL. vs. 27, 3 direkt anschließend in ganz traditioneller _ ägyptischer Orthographie Ari nèr steht, entweder als Apposition „Herr Gott“ oder als direkte Annexion „Herr Gottes“ zu deuten. Um die komplexe Interaktion von Griechisch und Agyptisch in diesem Text zu demonstrieren, sei darauf hingewiesen, daß eben dieses ägyptische hri ner anschließend nochmals in einer unetymologischen, an der griechischen Wiedergabe orientierten S chreibung 3rynwte auftaucht; als Variante hierzu gibt es pMag. LL. 1, 14 noch hrenwte, mit einer durch kif Cf markierten Glosse apevoute. Ebenfalls leicht als Genitiv des griechischen Götterwortes erkennbar ist thew Geov pMag. LL. 16, 1.2. | Sofern man es aufgrund dieser Belege akzeptiert, daß knpiöev auch in pMag. LL. 7, 28 gleichartig zu analysieren ist, tut sich noch eine weitere Perspektive auf. Wie oben schon erwähnt, liegt an der betreffenden Stelle eine feste Abfolge von sieben Namen vor. Von ihnen sind drei, nämlich kavtev, kevrev und kovrev oben als leichte Variationen von der semitischen Wurzel für „schaffen“ gedeutet worden. Als zweites Element möchte ich in ihnen ungeachtet der fehlenden Aspirierung'” griechisches Oeoû „des Gottes“ verstehen, es wäre somit ein „Schöpfer-Gott“ oder „Schöpfer Gottes“, je nachdem, ob man den Genitiv ernst nimmt oder als Ersatz des Vokativs akzeptiert. Heikel ist auch ein anderes Wort, das ich ebenfalls als Ableitung vom griechischen Gotteswort verstehen möchte und das innerhalb einer vierfach belegten Formel in drei recht verschiedenen Wiedergaben - bezeugt ist, nämlich etsye Bie pMag. LL. 7, 6; etsy 25. pMag. LL. 16, 17 und yesy teot pMag. LL. 16, 21; 17, 25. In letzteren Formen ist das auslautende e irrig an das folgende Wort angeschlossen worden, das ursprünglich ägyptisches km3-t2 „Erdschöpfer“ darstellt, aber eben durch diese Fehlsegmentierung für den Abschreiber nicht mehr sicher analysierbar war (s.o.). Mein Vorschlag wäre, das scheinbare anlautende e bzw. ie noch zum vorherigen W ort zu ziehen und als A usgangspunkt gr. ete „Göttlicher!“ anzusetzen. Zu vergleichen ist Ore 154 Wechsel zwischen stimmhaftem und aspiriertem VerschluBlaut 148t sich im nächsten hier diskutierten Fall, bei dem edı und ee als direkte Varianten zueinander stehen, eindeutig absichern. 155 Sie tritt immerhin in g3nth“ pMag. LL. vs. 27, 2 auf, das angesichts des direkt folgenden gyn-&3w gyry-&3w sicher als Variante zu kavrev zu bewerten ist.

Pagina 41

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
PGM VI 341, das ebenfalls keine vox magica, sondern einfach der Vokativ „Göttlicher!“ sein wird. Ebenfalls dieses Wort zu erkennen ist wohl in tsye Oraı pMag. LL. 10, 4. Direkt darauf folgen gite cAartan 3rkhe noxn (10, 4£.). Hierin möchte ich den Imperativ xpéte „herrsche“ und das Substantivàpxh „Herrschaft“! erkennen. Eindeutig in der Identifizierung ist wieder mekyste neyıote pMag. LL. 14, 8 (mit Fleisch-Determinativ), das den griechischen Superlativ Léyiote „Größter“ darstellt!”’ und im Text als Epitheton des Anubis verwendet wird. Auch das dem Anubis vorangehende m“stsynks postıv& (pMag. LL. 14, 8; ebenfalls mit Fleisch-Determinativ) ist eindeutig als gr. u&otıyE „Peitsche“ zu erkennen. '” Als Götterepitheton ist auch h“ky? vaxie pMag. LL. 29, 10, Variante h°ke vake pMag. LL. 7, 30 recht gut deutbar, nämlich gr. öyıe „Heiliger“.'”” Dagegen dürfte es zweifelhaft sein, ob man “ry“-tw-tw-w opıorertov pMag. LL. 9, 32 als Textfehler für gr. &y16tat0v „des Heiligsten“ erkennen darf, aber die Lautform an sich spricht doch für einen griechischen Superlativ und der Lesefehler wäre in der Majuskelschrift gut möglich. Ein anderes griechisches Epitheton könnte in ‘n‘ks‘y’br--ks avo&f.Bpo& pMag. LL. 14, 9 zu erkennen sein, nämlich &vaë First“. Allerdings ist die Deutung des hinteren Teils unsicher. Möglicherweise ist auch das Femininum des Wortes auszumachen, jedenfalls kann man erwägen, “n‘sn avaoav pMag. LL. 29, 14 als &vacoo „Fürstin“ zu verstehen. Eine ganze Sequenz, die als Griechisch unter Einschluß semitischer Götterbezeichungen zu verstehen ist, findet sich pMag. LL. 16, 1-3. Dort heißt es im teilweise mit Varianten überlieferten Spruch b-3-th BoB thew 6eov ye in we ovn!™ 3-n owv'™ yr ia w° ova pthkh rOax el-3-e choo’ yth 108 e-3-n ewv peryph‘e Ropipan yew inov y-3 to ywe ıovn. Hier sind einerseits etliche leicht verschiedene Lautfol- 156 Ebenfalls &pxn, aber mit dem Bedeutungsansatz „Anfang“, erkennt Johnson, in Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 212 Anm. 230. 157 So bereits Leemans, Papyrus égyptien démotique, 29. 158 So bereits von Leemans, Papyrus égyptien démotique, 29 erkannt und von Johnson, in: Betz (Ed.), Greek Magical Paypri, 218 Anm. 314 erwogen. Vgl. pao159 160 161 162 rıyE PGM XTXa, 10. Zum beidemale vorausgehenden vooipa s.o. So bereits Müller, Lehnwörter, 177. Variante -e on. Variante 3 Geo we. 163 Variante (mit kil &m“ „anderes Buch“ eingeführt) e[Aov, mit nfr sp 2 markiert.

Pagina 42

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
gen zu erkennen, die den hebräischen Gottesnamen wiedergeben'““, ebenso ist eÀmpat eindeutig hebräisches „Gott“, allerdings eigentlich im status constructus, der aber unabhängig von der sprachlichen Korrektheit in den magischen Texten häufiger als der status absolutus ist. Ursprünglich ägyptisch ist nOax (s.o.). Den Rest würde ich als griechische Sprache verstehen, nämlich Border 8600 ınoun 6 dv iaova pray evo 108 aidv ropipañ iov iw 1oon „Hilf, Gott (gr), Jahwe, der Seiende, Jawa, Ptah, Gott (hebr.), Jath, Aion’, Feuerleuchtender’, Jeu, Jo, Joue!“ | Bislang habe ich hier vorrangig griechische Substantive behandelt, es gibt aber mutmaBlich auch einschlägige Verbalformen. Zuerst zu erwähnen ist epysghes pMag. LL. 28, 1, in dem man bereits früher den gr. Imp. &rıox£g „halte stand!“ gesehen hat. Problematisch daran ist leider das nachfolgende emyme mit nachgetragenem m über dem y.’® Verdächtig ist auch kB’w kakeov pMag. LL. 25, 4, in dem ich xaAéo „ich rufe“ vermuten würde. Schließlich wäre kr trys Kpatpic pMag. LL. 29, 14 zu betrachten. Mit einer kleinen Emendation wäre daraus kpotete „du bist stark“ zu gewinnen. Neben diesen sozusagen isolierten griechischen Vokabeln gibt es auch einige längere Folgen, die den Spezialisten für spätantike Magie als sogenannte Logoi bekannt sind, die in vielen verschiedenen Texten immer wieder auftauchen. In ihnen ist von Fall zu Fall zu entscheiden, welche Sprachelemente das Hauptgewicht haben, jedenfalls ist bei den entwickelteren Logoi normalerweise eine monolithische Herleitung nicht möglich. Hier soll nur eine kleine Probe gegeben werden, zumal für diese Elemente in besonderem Maße eine über die demotischen Texte weit hinausgehende Aufnahme aller magischen Papyri nötig wäre. Aus einer solchen typischen Formel, nämlich dem 164 Vgl. hierzu die recht ähnliche Stelle PGM IV 1564f., wo 100 1an twa ot 6 dv belegt ist. 165 So bereits Leemans, Papyrus égyptien démotique, 30 und Müller, Lehnwörter, 177. Vgl. PGM VII 584, wo mutmaBlich 100 6 &<v> aidv wiederherzustellen ist. 166 So bereits Leemans, Papyrus égyptien démotique, 30 und Müller, Lehnwörter, 177. 167 Müller, Lehnwörter, 178 deutet &rioyeg éxi pe „komm zu mir“. Das äg. im n=y „komm zu mir“, als dessen griechische Version er den Text versteht, entspricht allerdings tatsächlich in den PGM dem häufigen 8eôp6 pot (dazu Merkelbach, Abrasax 4, S. 100 zu Z. 1171). 168 Das tatsächlich mit der Ausgabe von Griffith und Thompson so zu lesen ist, nicht etwa mit Müller, Lehnwörter, 178 epymme, hat mir J. Dieleman freundlicherweise am Original überprüft — die Lesung ist deshalb leicht unsicher, weil hier auch die (in der englischen Edition unterschlagene) Kolumnenbegrenzungslinie verläuft.

Pagina 43

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Maskelli-Logos, stammt hrekssygth-3 pn&ıx6w pMag. LL. vs. 15, 3, das griechisch fn£ix0wv „Erdbodenspalter“ darstellt.'® Der immer darauf folgende Ausdruck perygthe-3-n nopix8ov pMag. LL. vs. 15, 3 dürfte „Feuererdiger“ oder ähnlich bedeuten. Als nächster in der Reihe folgt perypeg‘neks ropianyavvé pMag. LL. vs. 15, 3, das jedenfalls mit gr. mupianyyñ „Feuerquell“ zusammengesetzt ist, unabhängig davon, wie man das letzte Glied auffaßt — „Feuerquellstampfer“ wäre vielleicht die plausibelste Lösung.'” Zu erwägen wäre, ob es eventuell auch Passagen gibt, die griechische und ägyptische Sprache mischen. Verdächtig ist hier vor allem ‘rkhe khem phe apxn xe pot pMag. LL. 17, 18. Eine mögliche Deutung wäre àpxh hn p3y „Anfang in diesem“.'”' Sachlich wäre dies plausibel, da mit diesen Worten tatsächlich im Anschluß an die Handlungsanweisung die konkrete Rezitation eingeleitet wird. Bereits früher als Kombination ägyptischer und griechischer Wörter angesehen worden ist die Folge petery sp 2 p‘ter enphe sp 2 netepr zatp evpe evpe B. pMag. LL. 5, 17 bzw. petery petery p‘ter enphe enphe retepr nezept narnp evpe eve pMag. LL. 7, 13 bzw. petery sp 2 netep. p‘ter emphe sp 2 eon pMag. LL. 17, 6 bzw. petery sp 2 rerepı emphe sp 2 eon pMag. LL. 17, 31. Das Wort notnp wirkt sehr nach gr. natñp „Vater“, und eve bzw. eon ließe sich als äg. m p.t „im Himmel“ verstehen, auch ist schon vorgeschlagen worden rerepı als griechisches „Vater“ mit ägyptischem Suffix der 1. Sg. zu analysieren.!”” Letzterer P unkt ist allerdings insofern problematisch, als die ägyptische Sprache in der betreffenden Zeit normalerweise keine Possessivsuffixe direkt an Substantive anfügt. Als Testfall für die Vermischung ägyptischer, jüdischer und griechischer Elemente möchte ich eine Passage im Ganzen behandeln, auch wenn noch nicht alles darin klar ist, nämlich pMag. LL. 7, 19-24, einen Aufforderungsspruch zum Lampenorakel, der kurze Passagen in demotischem Klartext mit vielen voces magicae verbindet. Diese seien zunächst durchgesprochen. 169 Bereits von Leemans, Papyrus égyptien démotique, 41 erkannt. Brashear, Greek Magical Papyri, 3597 nennt neuere Literatur. 170 Vgl. Brashear, Greek Magical Papyri, 3597. 171 Johnson, in: Betz, Greek Magical Papyri, 223 versteht apxn bereits als „beginning“, 1a8t den Rest aber ungedeutet. 172 So insgesamt von Ritner, in: Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 203 Anm. 88 vorgeschlagen, gleichartig auch Gee, Structure, 209f. Deutung von zomp bereits bei Müller, Lehnwôrter, 177.

Pagina 44

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
ths Bec tnn-3-r envop (pMag. LL. 7, 20) ist nicht von der Kombination tev Onvop PGM IV 2764 zu trennen. Für den hinteren Teil, der öfters für sich auftritt, ist die Deutung als hebräisch TR M „gib Licht“ anerkannt.'” Die Frage wäre vor allem, ob man im einleitenden Ges eine Verschreibung für Oef „Gott“ sehen will. _ sIgm-3 cokkpo und blkm-3 Bakkpa (pMag. LL. 7, 20f.) sind mir noch unklar. brk Bpax (pMag. LL. 7, 21) könnte hebr. pa „Blitz“ sein.'”* nephr-3 veppo und b“-n-p3-R“ Bapxpe (pMag. LL. 7, 21) wurden bereits oben als 4g. nfr-hr „schöngesichtig“ und b3 n p3-R“ „Seele des Sonnengottes“ gedeutet. Für bry‘s Bpiac käme gr. Bpı&g „du bist machtvoll“ in Frage. sry-ner.w capivtep (pMag. LL. 7, 21) wurde bereits oben als äg. hriner.w „Oberhaupt der Götter“ betrachtet. melykhryphs peAvypips (pMag. LL. 7, 21) ist mutmaßlich griechisch zu deuten. Erster Bestandteil ist wohl péA1 „Honig“, der zweite bereitet in der vorliegenden Form Schwierigkeiten. Sofern man sich auf Emendationen einläßt, wäre neiixpag „honigfarben“ wohl die einfachste Lösung. Krnkn°nes hapyvavns (pMag. LL. 7, 22) erscheint ebenfalls als mutmaBlich griechisch. Denkbar wäre eine Verbindung mit Adpvaég „Kasten, Urne, Sarg“, vielleicht im Sinne desäg. Götterepithetons £b3.ti „der zum Sarg gehörige“.'” Potentiell könntein herephes vpvong pMag. LL. 7, 22 gr. edpupuñs „breit gewachsen“ zu erkennen sein. mephr-3 neppw (pMag. LL. 7, 22) ist oben bereits als Textfehler für veppw, ag. nfr-hr „schöngesichtiger“ nachgewiesen worden. phrg“ popya (pMag. LL. 7, 22) ist mir derzeit noch undurchsichtig. " phekse pole (pMag. LL. 7, 22) ist nicht restlos klar, aber mutmaBlich mit gr. pedvyo „fliehen“ zu verbinden. ntsywp$y“ Sioveia (pMag. LL. 7, 22) wirkt auch griechisch, ist allerdings nicht sicher ableitbar. Denkbar wäre ein hypothetisches *ötöpıo, „zwei Schlangen habende“. Bei m'rm‘reke kappapexe pMag. LL. 7, 23 kann man an gr. kappapoyn „Flackern, Glut“ denken. In I-3-re grepsye haope xpripie pMag. LL. 7, 23 wäre für den hinteren Teil der Vokativ kpÓpte „Verborgener“ in Betracht zu ziehen. 173 SM, 151 zu Z. 32. 174 Eine Verbindung mit der Wurzel brk „segnen“ wäre ebenfalls nicht auszuschlieBen. 175 Belege dafür bei Leitz, Lexikon VII, 618.

Pagina 45

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Akzeptiert man dies, wäre fiir den vorderen Teil eine Emendation zu éépate „Unsichtbarer“ zumindest erwägenswert. Nimmt man diese Vorschläge zusammen, könnte man unter Einbeziehung der demotischen Passagen folgende Ubersetzung in Betracht ziehen: „Siehe die Schriften des Antreibens, ebenso, die du rezitieren sollst: ‘Gott, gib Licht! Oh Vater der Neheh- und Djet-Ewigkeit, oh Gott, der über der ganzen Erde ist, Salkmo, Balkmo, Blitz, S chöngesichtiger, Seele des Sonnengottes! Du bist mächtig, Oberhaupt der Götter, honigfarbener, zum Sarg Gehöriger, breit Gewachsener, Schöngesichtiger. Du bist mächtig, Phyrka, Phyxe, zwiegeschlängelte Glut, verborgener, unsichtbarer. Zeig mir die Antwort auf die Frage, deretwegen ich hier bin! Möge man mir auf alles antworten, worüber ich hier und heute frage, in Wahrheit, ohne Lüge!’“ (pMag. LL. 7, 19-24). Auch wenn sicher nicht alle Probleme dieses Abschnittes restlos geklärt sind, scheint das bisher erzielte Ergebnis doch in sich plausibel genug, daB man auf dem hier eingeschlagenen Weg weitergehen sollte, also konsequent nach ägyptischen, semitischen und vor allem griechischen Sprachelementen suchen, wobei auch die Annahme von Schreibfehlern nicht gescheut werden darf. DaB angesichts des schwankenden Fundaments dabei eine sehr behutsame Vorgehensweise und stete Absicherung am größeren Zusammenhang nötig ist, versteht sich von selbst. Es wäre noch zu diskutieren, wo und unter welchen Umständen die komplexe Sprachmischung, die hier fiir die voces magicae der spätdemotischen Papyri nachgewiesen wurde, entstanden sein kann. Einerseits wird man angesichts des doch beträchtlichen Anteils echtägyptischer Sprache kaum an eine Konzeption auBerhalb Agyptens denken, andererseits war sicher ein nicht einfach ägyptisches Milieu — grundlegend. Von den Lautformen der ägyptischen Wörter her wäre prinzipiell eine eher nördliche Lokalisierung zu postulieren. Die erheblichen jüdischen Elemente sind mit in Betracht zu ziehen. Einerseits denkt man hier zuerst an die groBe jüdische Gemeinde in Alexandria'”, andererseits gab es im ganzen Land Siedlungen mit spürbarem jüdischen Bevölkerungsanteil. Speziell erwähnen sollte man auch den jüdischen Tempel von Leontopolis’”’, der schon von anderen als möglicher Ort jüdisch-ägyptischer Religionskontakte ausgemacht worden ist.'” 176 Zu ihr s. etwa Frazer, Alexandria I, 54-58; 83f.; 281-286; 687-716; Méléze Modrzejewski, Jews; Haas, Alexandria, 91-127. 177 Zu ihm s, Wasserstein, Notes, 119-129; Méléze Modrzejewski, Jews, 121-133. 178 Jackson, Lion, 108-131.

Pagina 46

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Unsicher bleibt dabei, wieviel vom griechischen Gut durch die prinzipell griechischsprachige jüdische Bevölkerung Agyptens eingedrungen ist, allerdings sind einige Punkte, etwa die Anrufung des Zeus Helios, doch eher in einem paganen Milieu denkbar. SchlieBlich wäre, gerade im Sinne dieses Kolloquiums, über die Bedeutung der hier vorgeführten Befunde für ägyptisch-nichtsemitische Sprachkontakte generell zu handeln. Einerseits handelt es sich um einen absoluten Sonderfall. Im Allgemeinen wurden die hier behandelten griechischen Sprachelemente weniger als semantisch transparente Entitäten übernommen, sondern als wirksame Lautfolgen. Insofern kann man den Befund nicht direkt als Musterfall etwa für die Aufnahme der griechischen L ehnwörter im späten Ägyptisch heranziehen. Allerdings scheint mir auf einer höheren Ebene doch eine gewisse Parallelität gegeben zu sein, nämlich darin, daß hier das Griechische als S prache eine Dominanz besitzt, während indigen ägyptische Sprache und Schrift sich demgegenüber nur in geringem Umfang als Traditionsträger behaupten konnte. D.h. diejenige Situation, in der ein A gypter beim K ompilieren eines magischen Handbuches mehr auf griechische als auf ägyptischsprachige Vorlagen zurückgegriffen und dabei etliche Sprachelemente unübersetzt übernommen hat, entspricht gerade der kulturellen Übermacht des Griechischen als Sprachform schriftlicher Überlieferungen in der römischen Kaiserzeit, die auch zu einer so ungeheuren Aufnahme griechischer Lehnwörter in das Koptische geführt hat.'” 179 Die von Clarysse, in: Vleeming (Ed.), Aspects of Demotic Lexicography, 9-33 aufgeführten etwa 100 griechischen Lehnwörter im ptolemäerzeitlichen Demotisch würde ich als relativ realistisches Bild, nicht etwa mit Ray, How Demotic als Ergebnis einer bewußten Ausfilterung ansehen. Erst in der schlechter dokumentierten Römerzeit haben sich die Verhältnisse substantiell geändert. Zur Aufnahme der griechischen Lehnwörter s. Oreal, Contact linguistique.

Pagina 47

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Index der magischen Namen und verwandter Erscheinungen Technische Vorbemerkungen: Um die Vergleichbarkeit mit Listen von voces magicae aus griechischsprachigen Texten zu erleichtern, werden sämtliche einschlägigen Fälle nach Maßgabe des griechischen Alphabets eingeordnet, auch solche, bei denen keine griechischen Glossen vorhanden sind. Die aus dem Demotischen stammenden Zusatzzeichen sind nach Maßgabe des koptischen Alphabetes eingereiht worden. Bei Wörtern, deren Segmentation unsicher oder im Falle mehrfachen Vorkommens uneinheitlich ist, habe ich im Zweifelsfall die Belege unter beiden Möglichkeiten verbucht. Parallelen aus der griechischsprachigen Magie sind notiert, ebenso in knapper Form auch Angaben zur Etymologie, sofern mir diese ausreichend klar erschien. “CtsyPwy aotiever pMag. LL. 25, 4. Vgl. acoder Gemme Köln 28. Bert aßepaye vo pMag. LL. 20, 18. Vgl. tar? pMag. LL. 23, 17. In der Io Erbeth-Formel’™, außerdem PGM LIX 6; vgl. auch PGM XXX VII 20f. b3y oft pMag. LL. 16, 12. Im Griechischen Text Schreibfeh- 3by3th oßeıo pMag. LL. vs. 22, 13, by foBiz pMag. LL.7, ler für „Seele“, s. bai. 3by3h-3 IE 3bInÄthn“lb‘ 34, pMag. LL. 19, 39. Ob hebr. „Vater Jaho“? ofÀa pMag. LL. 7, 33. Vgl. die Deutungen von ablanathanalba. ofAavabavaaBa, pMag LL. 1,16; 3bln{“th] nlb: oBAvadavalkBa pMag. LL. vs. 22, 13; 3bl‘n“th*nlb° pMag. LL. vs. 27, 8. Vgl. oBAavaBovaABa PGM Ill, 63f.. 79. 150. 341. 362. 442. 448. 710; IV 363. 981. 3030; V 63. 142. 476; VIT 311. 647; VIII 61; XIc 9; XI 63. 112. 157. 183; XVIla, Schema; XVIIc, 1; XXXV 23; XXXVI 43. 1 90 (verderbt). 227; X LHI, 1; LIX 2; LXXI 4; SM 9, 1; 10, 1; 18, 20; 20, 2; 21, 3; 42, 57; 67, 1; Kot. 7, 3, 15, 1 (entst.); 17, 3f. (entst.); 29, 4; 32. 14f.; 38, 4; 39, 7£.; 48, 4; 57, 4. Auch auf Gemmen. MutmaBlich hebräisch, vgl. Brashear, Greek Magical Papyri, 3577. 3br‘sks pMag. LL. 13, 27 (Abrasax); ‘br‘-sti-‘ks oBpacot pMag. LL. 23, 24 (hieratisch); 3br‘s‘ks pMag. LL. vs. 12, 8. Vgl. oBpaoaë PGM II 154f; HI 150. 213. 3259; V 367£; VII 221. 649; VIII 49; IX 8; X 41; XII 205. 180 Zu den Belegen in den PGM und der Pistis Sophia sowie zur Deutung s. auch den eher problematischen Vorschlag von Tardieu, Aberamenth5. Zu beachten ist die abweichende Version oBepav veuve 0000 PGM XXXVIIL, 20f.

Pagina 48

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
206. 269; XIII 84; XIXa, 31. 43. 47, XXVHla, 2; XXXIla, 6, XXXVI 42. 350; LIX 4; LXI 33. 54; LXVIN 7; LXIX 1. 2; LX XIX 2; LXXXI 4; SM 13, 1. 2. 3. 16; 45, 42; 46, 16 = 47, 15; 49 35; 50, 40; 57, 20. 40; 58, 4; 63, 7; 89, 24. 29; Kot. 11, 9f.; 32, 16; 33, 20. 24; “br*-hme 38, 3; 62, 13. Häufig auf Gemmen. Vgl. Brashear, Greek Magical Papyri, 3577. oBpaxop pMag. LL. 8, 8; ofpoxou qunv.] xv} pLeiden I 384 *I, 16f.. Der hebr. Patriarch Abraham. Vel. etwa PGMI 219; V 481; VII 315; XII 287 (oßpeav); XII 817. XXIIb, 6; XXXV, 14; XXXVI 311; SM 2, 6; 19, 10£.;-88, 11; Kot. 59, 6. 3brytsy Ingelws rel ofp pMag. LL. 14, 26. pLouvre E 3229 vs. 4. Gr. &yyeAog „Bote, Engel“. ni aödomA pMag. LL. 7, 24. Vgl. adapnd Gemme Delatte/ Derchain 362; PN°DTN Naveh/ Shaked A 26, 7? Oder Fehler für aZonÀ PGM XXXVI 174; XLV 7. 14? adavon pMag. LL. vs. 15, 6.; Hebräischer Gottesname „der Herr“. S. auch unter atmve. Vgl. PGM III 146. 220. 533. 653; IV 92. 389. 1485. 1539. 1555. 1560. 1567. ae va, 3 thrwph pt“thn‘g 3thr-3-er 3thr-3-y „1735. 1940f. 2771; V 128. 480; VII 220. 311. 596. 626. 649. 751; VII 61. 96. 102; X 7. 48; XII 54. 63. 74. 89. 92. 166. 264; XIII 80. 147. 454. 592; XXlla, 15; XXVIIla, 2; XXXIla, 6.; XXXV 21f. XXXVI 42. 203. 350; XLII, 12 XLV 5; LIX 4; LXI 22. 38; LXVIII 14£; P 2, 4; SM 10, 1; 46, 16 = 47, 15; 50, 36. 40; 51, 3; 64, 2; 91, 4; Kot. 2, 1; 12, 15; 23, 3; 29, 2; 32, 14; 38, 1; 41, 42; 57, 4; 58, 2; 60, 2. pMag. LL. 23, 17. In der lo Erbeth-Formel. Vgl. PGM I 294; IV 196; LIX 7. o.8p0v » zaraBvax pLeiden 1384 IV, 17. a@ponp pLeiden I 384 II, 26. Ob ag. Hwt-Hr wrt „Hathor, die GroBe“? «pol pLeiden 1384 II, 26. e e-"3-th ax ou 08 pMag. LL. 10, 5.'' “gin gwp axavoxour pMag. LL. 23, 28. Ob Fehler für anak Anoup „ich bin Anubis“? krwr-3b-3-re axpovpoBope pMag. LL. 7, 26. Griech. &xpovpopépy „Schwanzspitzenverschlinger“. In der HesemigaddonFormel, s. dort. 181 Bei Griffith/ Thompson, Demotic Magical Papyrus, T. X ist a at o@ angegeben, ein Blick auf Leemans, Papyrus égyptien démotique lehrt aber, daß tatsächlich in Übereinstimmung mit der demotischen Lautform auch vorne ar steht, wobei das 1 sich direkt unter dem Abstrich vom Gôtterdeterminativ der darüber befindlichen Zeile befindet und deshalb wohl in der englischen Edition Gbersehen worden ist.

Pagina 49

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
CK TOL pMag. LL. 23, 16. Vgl. PGM 1 239; IV 2473. 2484. 2601. 2749. 2913; axbwopr PGM VII 317; axtıop ‘ Gemme BM EA 56293 (Michel Nr. 251, S. 154f.). Ob. gr. "arg „strahläugig“. axgA pMag. LL. 25, 34. Vgl. tattaxivéoKoA PGM X11 985. Ib bl oAoßorxoßnA pLouvre E 3229 6, 10. Vgl. unter aAßevorxanßpn. 3lb“n‘gh“mbre oAßervoxanßpn pLeiden I 384 IE, 25 (= PGM XII 471). Vgl. caABavofyauBpy] PGM III 474; kaaßavaxonßpn PGM IV 340; s. auch Baxxaßpn PGMI 36. kaußpn youBpn PGM 1237.; vgl. auch oBAovabo PGM XXIII, 7; aßpoßaoo Boxaufnx Gemme Skoluta 50; Bokoyßırg Gemme BM EA 56487; oABovaxofpn Gemme BM EA 56285 (Michel Nr. 6 S. 4); codfpavalyopBpn Gemme BM EA 35434 (Michel Nr. 102, S. 66f.); caABavaxouBpn PGM VIII 83f. 102; Gemme BM EA 56512 (Michel Nr. 149 S. 96). Bislang gedeutet als aramäisch-äg. galb ‘nh n p3 R“ „lebendes Herz des Re“'® s, Michel, Gemmen BM, 316 (PGM VII 668f. steht aber einfach gr. ëvkópöte!) bzw. hebräisch 13291 („Der Mond) + TAN (,,Sonne“)'® + ag. Re;'™* bzw. Anagrammbildung aus Bo Zouov “Ay Pfj „Herr des Himmels, Glanz-Re“.'# 3lyps Ighh pLouvre E 3229 6, 8. pMag. LL. 15,30; gr. [oAlxas pMag. LL. 15, 27. Gemeint ist der ägyptische Ort k-hh (heilige Stätte bei Abydos), der pMag. LL. 1, 6; 9, 15; 9, 23 u. 19, 2 ety3lw3p-3-khry mologisch korrekt geschrieben wird. aAovaroxpı pMag. LL. 16, 21; auch in thmyl3 3lwip-3 khry OuAuodoverzoxpi pMag. LL. 17,25f.; vgl. auch m mm3rkr 3m hr n p.t 3me|s]-9-tsye r mr-"3-ks gthwb‘sthwry thmyl“T-3 webov Boca GovpiOptAcof.Jo pMag. LL. 16, 17 mit anderer Segmentierung. og pMag. LL. 9,6. | ouonaprop pMag. LL. 29, 9. Vgl. opoppoppoap PGM IV 2413; opopo Hogt PGM VII 446. apowpp pMag. LL. 9, 6. ape © @ 1..p pLeiden I 384 II, 25. apfipoé pMag. LL. 14, 9. Nachhall-Variante zum vorangehenden ovolí.Bpol. 182 So Thompson in: Bell et al, Magical Texts, 15 (unter Verwendung eines Vorschlages von Griffith). 183 Eigentlich „Hitze, Glut*, aber in poetischen Texten übertragen von der Sonne gebraucht. 184 So Dölger, Sol Salutis, 361, erwähnt bei Martinez, P. Michigan XVI, 108f. 185 Fauth, Helios Megistos, 38.

Pagina 50

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
ouv 1 pMag. LL. 2, 10. Ob Textfchler für äg. im n3=y opov vn „komm zu mir? Vgl. ogovv @ nt PGM I 144; ayıovv ner PGM IV 928; XII 344. 3mph-3w aupoov pMag. LL. 9, 14. Ob äg. m p3 hrw „am Tage“? Johnson, in: Betz, Greek Magical Papyri, 210 Anm. 202 denkt an 3 m p.wt „Großer in den Himmein“, aber das sollte *opanov o.ä. ergeben. m-3 oy pMag. LL. 16, 16. Ob Fehler für 4g. opov „komm!“? Vgl. ao PGM VI 751. œuovv pMag. LL. 23, 24 (hieratisch). Der ägyptische Imn Gott Amun, noch in traditioneller Orthographie. “mpthw aux0o pMag.'LL. 29, 9. Ob ag. m p3 #3 „in der Erde“? 3mp..3? of...] pMag. LL. vs. 22, 10. in 3nkth-3-m av pMag. LL. 16, 20; 17, 25. avaxdou pMag. LL. 14, 13. Vielleicht ägyptisch „ich RSR bin Thom“; s. unter Bop. avacav pMag. LL. 29, 14. Vel. &vocoa „Herrscherin“ PGM IV 2355. 2567. 2617. 2929; Kot. 61, 17f. nks'y'br-3-ks avoë] Bpoë pMag. LL. 14, 9. Ob mit gr. val „Fürst“? Vgl. avoéifon PGM VII 568; avast PGM I 284; TH 68. 219. 565; IV 196; XII 292. r{nlep-3 3nyel avefxlo pMag. LL. 10, 30 = 27, 8. Wohl ägyptisch Inp 3 „Anubis, der Große“. avinà pMag. LL. 17, 7. 32; avind pMag. LL. 7, 13 (als Nachtrag über BonA). Jüdischer Engelname. Vgl. 28719 “nwg Naveh/ Shaked G 11 1, 19. avovk pMag. LL. 20, 29. jn-t3-rg-B-r pMag. LL. vs. 12, 10. Nachhall des vorangehenden 3p-S-psy ~ „Pantokrator“. ane wi pLeiden I 384 IV, 17; 3ps...s «no. w pLeiden I " &phnw 384 IX, 10. In Io Erbeth-Formel. apagvov pMag. LL. 29, 15. Ob äg. iri-3 p3 nn.w „Türhüter des Nun“? 3rbnth{° pMag. LL. vs. 12, 10f. 3rbeth apBn6 pMag. LL. 16, 12; 3rbth apBn® pMag. LL. 18, 4; auch in 3rbethb3y nwtsy apBn0 Baïvovubt pMag. LL. 17, 11 (vel. unter bainuthi). Vgl. apBy8 PGM VI 35; BopBnB IV 677; sonst im gr. epBn6 PGM IV 2213 u. 2225. Johnson, in: Betz, Greek Magical Papyri, 224 Anm. 390 versteht „Horus der Falke“; ebenso bereits hrenwte Müller, Lehnwörter, 178. opevovte pMag. LL. 1, 14. Vgl. 3rynwte vs. 27, 3. Angesichts des vorangehenden Ari nér in vs. 27, 3 wohl als dessen unetymologische Wiedergabe zu verstehen. 186 Hierzu Quack, Kontinuität, 90 Anm. 79.

Pagina 51

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
‘re-3-b°sgr" apeoßocarypa pMag. LL. vs. 15, 4. Vgl. unter opovBa- Gapya. 3ryimwsy aptapoven pMag. LL. vs. 16, 2. Möglicherweise Textiry*n fehler für apocyimat, das PGM I 154; III 583; IV 988f. 1000. 1049. 1076. 1556; XII 92; XIII 626. 926; wohl auch apoogiæ PGM XIXa, 7. 31 belegt ist. Dieses ist wohl fg. Hr.w-#3-msy.t „Horus, der zuerst geboren wurde“, pMag. LL. 14, 8 bis; 3ry3n pMag. LL. 14, 8. Der griechische Personenname Areion (oder Arrianos?), jeweils mit ägypt. Epitheta versehen. €,ryAe r:iry Kg S3y Irynwte Fy-tw-tw-w apLiBcve op{t}ava pMag. LL. 8, 6. apt korvet pMag. LL. 7, 29. pMag. LL. vs. 27, 3. Vgl. hrenwte apevovte pMag. LL. 1, 14. Zusammensetzung mit „Gott“ als zweitem Element; erstes Element mutmaBlich Ari „Oberhaupt“. apıorartov pMag. LL. 9, 32. Ob Textfehler für gr. ywótarog ,,Heiligster“? pMag. LL. 5, 20; 3rmy-3-wth oppwoovd pMag. LL. 16, 10; 3rmy-3-wg appoovt pMag. LL. vs. 16, 1; kit ém° app1008 pMag. LL. vs. 16, 1; vgl. gry3mwsy apıajLovan pMag. LL. vs. 16, 2; appeovd pMag. LL. vs. 31, 2 (als Variante zu ootueovt).!*” Wechselt mit sisihoth u.ä. ir p3y hpe 3rpythn3pyr“ Tp-"3-n khnwph Vgl. auch apownd PGM IV 1635. aprı [Jax pMag. LL. 7, 33; geschrieben wie „was diese Formel betrifft“ und vielleicht auch so zu interpretieren. pMag. LL. 27, 20f. opxov xvove pMag. LL. 16, 6. In der Harponchnuphi- Formel. Vgl. apxovyvovgi u.ä. in der gleichnamigen Formel PGM 1 27f. 236f.; II 158; III 435f. 560-562; 2199-2203; 2433; VII 590a 1023-1025; XXXVI 219f.; Gemme BM EA 56257 (Michel Nr. 1 20, S. 7 8f.; neuzeitlich!); EA 56449 (Michel Nr. 181, S. 115f.). Wohl ägyptisch Hr p3 iwn n knm.t „Horus, der Pfeiler von Kenmet.“'® Twns“lb‘ apotapha pMag. LL. 16, 8; apeoBaxaypo pMag. LL. vs. 15, 4; apeoBaoox{pol pBM 10808 I, 7. Vgl. apoveLappa PGM 128; 238; IV 2200. Das Wort erscheint in der Harponchnuphi- und Maskelli-Formel und dürfte Variante zum dort ebenfalls belegten opeoBaZoype: sein. Vgl. opte Laypa PGM IN 547 (in Maskelli-Formel); 187 Belege in den PGM und der Pistis Sophia sowie Deutungsversuch bei Quack, Dekane, 117£.; zusätzlich PGM VII 361; wohl auch gopteuoo8 PGM VII 506; opdie PGM VII 447; yop PGM XII 341. 188 So Meeks, Harponknuphi. Andere Vorschläge Hr p3 ‘nh nfr Müller, Lehnwörter, 178; ebenso Vergote nach Delatte/ Derchain, Intailles magiques, 106 Anm. 9.

Pagina 52

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
3rsyng ghl° Irtm-3 3rte[my] 477 apovakap Ba PGM I 28. opoivya xAa pMag. LL, 27, 5; 3rs° n gTbel pMag. LL. vs. 27, 5 (als Variante zum Vorherigen). optopo pMag. LL. 14, 3. 4. fapckui pMag. LL. 10, 1. Griechisch „Artemis“. Vgl. PGM Ill 434; IV 2523, 2720£. 2816; Kot. 33, 13; Gemme BM EA 56040 (Michel Nr. 3, 8. 2£.). iri wy 3rkhe “rkhe khem phe apovei pMag. LL. 10, 30 = 27, 9. npxn pMag. LL. 10, 5. Nach Maßgabe des demotischen Textes ist apyn zu lesen, griechisch „Anfang“, apın xe por pMag. LL. 17, 18. Eventuell gemischt griechisch-ägyptisch &pyñ hn p3y „Anfang in diesem“. Tkhnwtsy apyvovtcet pMag. LL. 29, 8. Wohl in appvovtoet zu korrigieren, ägyptisch Hr-p3-nér „Horus der Gott“. 3t°m pMag. LL. vs. 13, 6. Der Urmensch Adam, 13-n3.W atove pMag. LL. 10, 4; “t3-n3.w atove pMag. LL. 29, 10. Als Bestandteil in my r“n-B-n3.w Lopapo pMag. LL. vs. 22, 13; verderbt in i3-‘n-n3.w vaa ve pMag. LL. “twgy sw wh-3 iwi hw iwi ht web-3-th ybthb yth-3bev h-3 3pthe “ 3ph-9-e Kkh’kh“ nbw 25, 35. Vgl. abovo. vroßeowv pMag. LL. 5, 22. s. unter kabaon. pMag. LL. 18, 13. avvo pMag. LL. 7, 33. avo pMag. LL. 8, 5. Geschrieben wie „es kommt Hu“, wohl auch so zu interpretieren. av pMag. LL. 8, 5 Geschrieben wie „es kommt der Anfang“, vielleicht auch so zu interpretieren. avepotiofabefa debra pMag. LL. 29, 18 (bei Bron über n noch e als Glosse). Palindrom. av pMag. LL. 29, 10. Wohl Verkürzung von iva, s. dort. . a6 pMag. LL. 7, 24. open pMag. LL. 28, 8; pMag. LL. vs. 26, 4; apoe pMag. LL. vs. 26, 9. axoxovBov pMag. LL. 7, 6; auch in KAS gh kh'n gr'bwns“ nwny ayoyopyav xpaßovviavouvi pMag. LL. 16, 16f.; vgl. bwns‘-nw Bovlavav pMag. LL. 16, 20. Vgl. etwa ayayay PGM IV 240; axxax SM 42, 48.5 GYPELATO pMag. LL. 7, 17; 3khrem-p3-8 axpenat@ pMag. LL. 17, 9. Wohl Fehler für (a)kempto „Erderschaffer“. Vgl. oxpeip8o PGM IV 2029. khkhw oyxov pMag. LL. 7,7. Vgl. axxap PGM IV 239. 1385; 189 Zu ähnlichen Bildungen s. auch die abwegige Etymologie von Fauth, Helios Megistos, 89.

Pagina 53

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
th n hr rhwe Joachim Friedrich Quack pMag. LL. 18, 11. „Sistrumspieler am Abend“. ap pMag. LL. 9, 5. Agyptisch 34 „wirkmächtiger“; ägyptische Form noch historisch korrekt geschrieben. b3bel Bofina pMag. LL. 5, 9. Vel. porpnA PGM IV 1010; BeABoAı PGM XIII 75; PNIL Naveh/ Shaked A 22, 6. Mutmaßlich jüdischer Engelname oder Verzerrung davon. bly oft pMag. LL. 16, 12. Lies Bat, ägyptisch 53 „Seele“; auch in 3rbethb3y nwtsy apBn@ Baivousı pMag. LL. 17, 11; bewtsy BonovOt pMag. LL. 16, 14. bynwisy-3 Baivovéiw 18, 5. Dort ägyptisch b3 ner 3; Bow vov8un „Seele des großen Gottes“, teilweise mit Schreibfehlern überliefert. Vgl. vovsı PGM IV 2017; VII 341; vové PGM XII 81; LXI 20. by-sriw-by pMag. LL. 10, 28 = 27, 5. Vgl. eventuell BaicoApou PGM IV 1668; XXXVIII 24; Gemme Philipp Nr. 83;'” s. aber auch unter #lby. bkksykhekh Baxo£tyuy pMag. LL. 8, 10. Häufig in den PGM. Wohl ägyptisch b3-kklw s3 kk.w „Seele der Finsternis, Sohn des Finsternis-Urgottes“. Vgl. PGM 1 241; V 11; IX 3; X 42-49; SM 44, 15. Häufig auf Gemmen. bT fe pMag. LL. 19, 22 y y À blbel et eı n Boo pMag. LL. 29, 10. Vgl. unter BoßnA. BoAßox pMag. LL. 7, 33. Wie „Auge des Dieners“ geschrieben, aber vielleicht eher „Rabenauge“ gemeint. Bouc p Mag. LL. 7,21; vgl. b3lkh°m pMag. LL. vs. bI-n-b3k b'lkm-3 27,7. b‘Imenthre Borrnevöpn pMag. LL. 16, 7. Vgl. Bol uroBpnv PGM TV 1624, Bad pivepn PGM IV 1633, verderbt zu Aaapnevöpn PGM IIE 132, jeweils in derselben längeren Formel wie im demotischen Text. Semitisch-ägyptisch B'l-mnë.w-R°.w Baal-Month-Re.'°' bels Baka pLouvre E 3229 6, 10. Vgl. BuAooyıng PGM IV ER b’Ikhm pMag. LL. 21, 30. Vgl. Borxo. pMag. LL. 28, 3; b3lkh°n pMag. LL. vs. 27, 7. Vgl. <n-p3-K° BoAxan PGM XII 151. Boyınpe pMag. LL. 7, 21. Agyptisch b3 n p3-r‘ „Seele des Re“? 1019; XII 4947 b3-m3l b’pth-3 pMag. LL. 5, 9. Agyptisch „Seele-Löwe“. pMag. LL. 28, 3. Eventuell ägyptisch b3-Pth „Seele des Ptah“. 190 Vgl. auch Fauth, Helios Megistos, 71 Anm. 215. 191 Vgl. Quack, Königsweihe, 95 Anm. 2.

Pagina 54

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
b’rb‘rethw popoBopadou pMag. LL. 16, 6. Variante 479 zu (Brapfoërac etc.'%, vgl. etwa Bopapibo: PGM IV 362; cafappapBatuee PGM IV 1241; poppapave PGM V 481; BopBopat Pappapawd PGM IV 1008f. b’res%k Bopepork pMag. LL. 13, 5. Boplov Boußapfav vapLaLovgav Paplofovtae XIV a 4). Eventuell iranisch *bfa)rza „hoch“ als pMag. LL. 14, 12f. (in griech. Beschwörung = PGM Mithras-Apellativam’™”, val. PGM IV 2919. 2936, bryKSft Sy Bapıkarzeı pMag. LL. 7, 29, vgl. apuxatet. b‘s‘e th-3-ry Basa zBopı pMag. LL. 7, 7; auch in gthwb's‘thwry thmyl“1-3 kebov Base. Bovpi8uuAaoï.ko pMag. LL. 16, y-3b3s3wmpth-3 17; Vel. Bocapa SM 42, 33. 1mBacaovuräo pMag. LL. vs. 24, 6; auch in 1 Bacaovuntoypeprehovzop pMag. LL. vs. 24, 8. Ob hebr.-äg. „im Namen der Erde“. Vgl. Basaou PGM LVIII 26. 29 b3swkh'm Bacovyou pMag. LL. 16, 16; vgl. Baxaxay SM 42, b3s...swm 11. ‘ Bao.ou pLeiden I 384 I, 10. Vgl. Bacon PGM IV 1377; LVII 35; LXX 3; SM 57, 23. 30; 87, 10; Gemme Delatte/ Derchain 139 Boouu PGM XIII 593; Becoovp PGM XII 289; Boonup PGM XII 147. 454; hebr. WA „im Namen“. °* ETAT. ]-<e.t r-3-th-3 bwb-3 BarA[..IpLouvre E 3229 2, 7. op6e Bove pMag. LL. 7, 25; [opéæBovBo pBM 10588 rt. 2, 7. Im Hesemigadon-Logos, s. dort. Vgl. BoavBo PGM IV 1257. 2202. 2715; VII 886. SM 57, 1. Gr. Göttin. b3-3-th b3h.[.] b‘hne ~ y-3-beth bel-k$ b3-b3.w Baod pMag. LL. 5, 9. pLouvre E 3229 2, 6. pMag. LL. 19, 34. vo Bnd pLeiden 1 384 IV, 17. Vgl. Erbeth. pMag. LL. 13, 5, mit hieratischem „Kusch“; geschrieben wie „kuschitisches Auge“ pMag. LL. 6, 26; 27, 6; by-by.w pLouvre E 3229 2, 16. 17; bybyw pMag. LL. 8, 6; 28,2; bybyw BiBrov pMag. LL. 29, 6. Agyptisch b3 b3.w „Seele der Seelen“; vgl. BrBrov PGM 1 239f; V 484; XII 81; XIII 325f. 806; XIXa, 2.5 Auf Gemmen s. Michel, Gemmen BM, S. 315 zu Nr. 522 (dort BiBrov Pibiov oon opn); [ochen oct ocgn 192 193 194 195 foecgn toeg Tocqn BIBIOY BIBIOY Belege und Deutung bei Fauth, Arbath Jao. Vgl. Fauth, Helios Megistos, 18. Fauth, Arbath Jao, 70; Fauth, Helios Megistos, 102. Assmann, Lieder, 78-80; Fauth, Helios Megistos, 46f. S. auch Philonenko, Prière.

Pagina 55

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
bygt r:msi bynwy byr‘ pLouvre E 3229 2, 16 als Variante zu bibiou. Bur pMag. LL. 11, 13. byryb3j pMag. LL. 18, 8; byrb3t BipBat pMag. LL. vs. 16, 2. sısıoy Michigan Ms 136, Z. 150f. °° pMag. LL. 28, 3, ag. „den Binui geboren hat“. Bipa [Bar pMag. LL. 25, 34; byr'g“thf Bipaxa bat pMag. LL. 26, 10; byr‘gethf Bıpa. kebor pMag. LL. 26, 2. by-h° Vgl. Buppra PGM VII 394. \ pLouvre E 3229 2, 15; by-h[.]Louvre E 3229 2, 18. bl khinspl“ BAoxavoria pMag. b-9-el PAnOoppoyad PGM I 204. Bond pMag. LL. 7, 8; b-3-el Bon). pMag. LL. 17, 1. 27; b-3-el Bam) pMag. LL. 17, 7; pMag. LL. 17, 10 (bis); LL. 16, 5f. Vgl. eventuell pMag. LL. 17, 11 (bis). 32; pMag. LL. 18, 3 (bis); b-3el Bond pMag. LL. 18, 4; auch bwi3y Bound 5, 11; auch in pe-bwni sp 2 naBonAfoni pMag. LL. 5, 19; p3y-i bwnl Bond avenA pMag. LL. 7, 14; b-3-el Bana pMag. LL. 16, 12. 13. 14; b-G-el 18, 5; b-3-el vs. 27, 6; in bwel Bound pMag. LL. 5, 11; ist o aus © korrigiert oder umgekehrt.; redupliziert [b-3-]/-bwel BoABour{A] pMag. LL. 1,15; b-3-Ibwel BoAßonA pMag. LL. 5, 11; b-9-Ib3-el pMag. LL. vs. 27, 5. Vgl. Bound PGM IV 972. 1030. Jüdischer Engelname. y-3-b-3-Igh-3-seth pLeiden I 384 IV, 8 Glosse BoA 0 6.0; y-3-b-3-Igh-3seth wo Bodyoon® pLeiden I 384 IV, 18; BoAxoone pMag. LL. 23, 15; BoAxoond pLeiden I 384 IV, 22; y-3b-3lgh-3-seth Y...Jon® pLeiden I 384 II, 9. Im loErbeth-Logos, vgl. PGM IV 224f. 2025f XII 372; XIXa, 7; Bohxoln SM 42, 46. b-3-rylmm°y bwns-nw BoprAcyyicer pMag. LL. 14, 7. Bovlavav pMag. LL. 16, 20; bwns‘-nw Bovfavan pMag. LL. 17, 25. br‘g Bpory pLeiden 1 384 IV, 15; br Bpax pMag. LL. 7, 21. br‘gh Vgl. Bpax PGM XXXVI 28-33. Bpax pLeiden I 384 IV, 15. Vgl. Bpa& SM 97, 9; Bpwy Gemme Delatte/ Derchain 421. Ob. hebr. 7712 „Blitz“? brysth“ bhrenth e gh bispheth-‘3-y bry's brymb3ynwy-3 pMag. LL. 19, 17. Bpe1.5 01 x Bacpv.w 1 pLeiden 1384 IV, 16. Bpras pMag. LL. 7, 21; brysr3 pMag. LL. 19, 17. Ob gr. Bots „du bist stark"? BoyBalvoviad pMag. LL. 16, 9. Erster Teil Brimo (gr. Bout „die Schreckliche“, Epithet der Hekate u. Persephone), vgl. PGM IV 2270. 2291. 2611. 2964; VII 692; 196 Worrell, Coptic Texts, 24 u. 34.

Pagina 56

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
LXX 20; SM 57, 1; Gemme Philipp 138. Hinterer Teil verderbt für Beivoveie „Seele des großen Gottes“, s. dort. Vgl. auch Boy SM 45, 4. brynt‘ten-3-phry bryn sk(?)3imn* Bprvrarnveerp. pMag. LL. 16, 7. Im ArponkhouphiLogos, s. dort. Borveo{?jvApa pMag. LL. 16, 8 (sonst BpioxvAua PGM| 26 etc.). Im Arponkhouphi-Logos, s. dort. Ob gr. Bot-oxdApa „gewaltsam Ausgerissenes“? nbr-3-khr© b-9-th ne-3 ngethygs Vpoxpra pMag. LL. 14, 10 (mit Bein-Determinativ?). Bw6 pMag. LL. 16, 2; ob griech. Boñfer ,,hilf!*?. yeayoo pMag. LL. 28, 9; ng-S-ngetsyks yoyo BE pMag. LL. vs. 26, 6. ntreng-3 Sopvvko pMag. LL. 7, 28. Vel. dapvyxa PGM VII 415. Öfters auf Gemmen, wohl Bezeichnung des Merkur. 177 tsytsyw tov pMag. LL. 2, 26. ntynhs pMag. LL. 12, 19. dvosKopeg pMag. LL. vs. 15, 6. Gr. ô6oxovpoc „Dioskur“. nisywpsy< étovqux pMag. LL. 7, 22. n-B-te g'gyste ôoôe Kaxiotn pMag. LL. 7, 26. Im Hesenmigadonnt-3-ntr-3-m“ dovipoja pMag. LL. 28, 9; nt-G-ntr-G3-m° Sovépopa. pMag. LL. vs. 26, 7. pMag. LL. vs. 22, 14 (mit Schlangendeterminativ). Vgl. Logos, s. dort. Vgl. sonst noch XIXa, 12; SM 42, 30. n-13-s‘tr'trper-km3-°e unter satrapermet. eb-3-rks emmymy eBop&&ov pMag. LL. 14, 9. etsy-km3-13 edixoyite pMag. LL. 16, 17; s. exoppew. ” etsye b's‘e th-3-ry pMag. LL. 28, 1. edie pMag. LL. 7, 6. Wohl mit anderer Wortsegmentierung als Ge = gr. Sete „Göttlicher“ zu verstehen. Baca zdopı pMag. LL. 7, 7; vgl. mit anderer Segmentation sethwry oeßoupı pMag. LL. 16, 21; seth-3-ry geBopt pMag. LL. 17, 25; g“thwb's“thwry thmyl“1-93 keBov Pace BovpwBjiiaol.ke 16, 17. eôpe À val pMag. LL. 23, 17. Vgl. e6pevhow 8 PGM I 294; c{Oplehvowed PGM HI 68 (Wortabgrenzung jeweils problematisch!). ek-Gymy eg-3-m-p3-t3 pMag. LL. vs. 13, 6. Gr. Eyò ei „ich bin“. exoupôw pMag. LL. 16, 21; eg-S-m-th-3 exougbo pMag. LL. 17, 25; fehlerhaft mit dem vorangehenden Wort verbunden in etsy-km3-13 eöixouto pMag. LL. 16, 197 Philipp, Mira et Magica, 85 zu Nr. 120.

Pagina 57

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
17. Agyptisch km3 p3-13 „Erderschaffer“. eAwcı (Var. efÀkov) pMag. LL. 16, 2 u. 1. Hebräisch „Gott“. Vgl. ede PGM 1320; eAwou PGM IV 1578; V 481; VII 400. 564; XLIIL, 13; Kot. 57, 9; eAmerv PGM XII 285; LXXXI 7; Kot. 41, 43-45 eime PGM XXXV 21; XLV 6; SM 10, 1; Kot. 41, 42; 45, 4£; nova enp“‘ye epysghes LXXXI 6; eäwaıe Kot. 2, 1; 38, I.; eAoe Kot. 41, 23. evra vo, pMag. LL. vs. 22, 10. pMag. LL. 28, 1. Imp. Aorist von gr. éxéxo „zurückhalten, standhalten“? y-3-erbeth pLeiden I 384 IV, 8; dabei e und 70 als Glosse; y-3- erbeth 1. epñn@ p Leiden I 384 II, 9; vo epBn pMag. LL. 23, 15-17. In gleichnamiger Formel. Vgl. PGM II 114-117; IV 185; 279, 2224f.; 3262ff; VII 942; XII 370-372; 461; XXXVI 5-8. 12-34. 78-80; 85-101; XLVI, 6f.; LVHI 22-34; SM 58, 3; 95, 8-11. eresysyng pMag. LL. 7, 26; epeoyt yaa p Mag. LL. 23, 16 (in lo Erbeth-Formel). Vgl. PGM IV 1417. 2484. 2749f. 2913; V 340; VII 317. 984. XIXa 7; LXX 4. 5. 9; SM 42, 28; 46, 2; 54, 8; Gemme BM EA 56028 (Michel Nr. 66, S. 43); Inv. G. 583 (Michel Nr. 92 S. 61); Delatte/ Derchain 254 bis. Die babylonische Unterweltsgöttin Ereëkigal, vgl. Brashear, ANRW II 18/5, S. 3585. eseks et‘le eos’ pMag. LL. 6, 20. y Sy e o e pMag. LL. 25, 5; e-3-e eme pMag. LL. 28, 8; e-3ee we pMag. LL. vs. 26, 3. Vgl. eon PGM VII 342. ewv pMag. LL. 16, 3. Griechisch „Aion“. PGM IV 594; e-3-n er vohe pMag. LL. 29, 8. VII 371. 584; XIII 299. 996f. sTbh-3 CeBonponvvmv n-sew Cocos pMag. LL. 7, 30. pMag. LL. 4, 14 (in griech. Beschwörung). Ceov pMag. LL. 17, 18. Griechisch „Zeus“. Vgl. PGM nsemwks mpoubiov ekTovÂA IV 825. 1473. 1715. 2772; V 471. SM 87, 7 u.ö. O(Nepov’ pMag. LL. vs. 22, 9. pMag. LL. vs. 18, 1-3. nppepEët 3rkhe npxn pMag. LL. 10, 5. Lies apyn nach der demotischen Version. thblyps pLouvre E 3229 6, 8. th Tks pMag. LL. vs. 12, 11. pMag. LL. vs. 12, 11. Nachhall zum vorangehenden Wort. Boy. pMag. LL. 14, 11. Zusammengesetzt sowie mit Varianten in th°mth-3-m Gou0ou pMag. LL. 14, 11;

Pagina 58

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
thmth-3-m GogoBop pMag. LL. 14, 11; th mthwmth'm GoyoBopBop pMag. LL. 14, 12; th m“thwtsy Oouiañove: pMag. LL. 14, 12. Vgl. 6ououctpa thin PGM 1205. 6av pMag. LL. 23, 25 (hieratisch); erweiterte L autformen t3h3nn“ Gove. pMag. LL. 23, 26 (hieratisch); t3hn‘th® BavaBa 23, 26 (hieratisch), Variante dazu Ont. th*n‘sym° rimsi thrmyth} pLouvre E 3229 6, 9. ayoıeßapıdot pMag. LL. vs. 16, 2. Agyptisch „den Tharmithat geboren hat.“ thly the? th-\wi-yf Barkar pMag. LL. 7, 34; vgl. AaB O 2,4.S. tatund latflot. - pMag. LL. vs. 13, 6. Griechischer Vokativ „Gott“; auch im Genitiv thew 6eov pMag. LL. 16, 1. 2. pMag. LL. 18, 14. nsemwks 821008 p Mag. LL. vs. 22, 9. Lesung des ersten Buchstabens unsicher. therenth-3 ths (hier.) 8epevôw® pMag. LL. 16, 5. Ge PopoBep oDPEKAPEVOUTLAE O10XBOV GENILOPOBELLOD VALOOD _ thythy tsye Ges pMag. LL. 7, 20. Vgl. Gor SM 42, 52; 0005 SM 96, 54; tev PGM IV 2764 (vor Onvop). pMag. LL. vs. 10, 6-10; zu erkennen ist oypermmoyTi ne „ein Mann Gottes ist er“. pMag. LL. 25, 2. Brat p Mag. LL. 10, 4. Für Geîe „Göttlicher“? Vgl. Ore PGM VII 341. thyby (93) thmyl“ pMag. LL. 10, 30 =27, 8f. Quika pMag. LL. 7, 7; 16, 21; auch mit anderer Segmentierung in g‘thwb‘s‘thwry thmyl“I-3 xe000 Bao 80vpôu oo jo pMag. LL. 16, 17; thmyl° 3lwip-3 khry OptdooAovexozypt pMag. LL. 17, 25f. Ob gr. 6enéAto „Fundamente, Weltecken“. Vgl. Geue PGM XII 293. th-3 g-Gm phrwr th-3-m pMag. LL. 28, 2. Vgl. unter kom. Gop pMag. LL. 14, 12; auch in 3nkth-3-m avaxbop pMag. LL. 14, 13 („ich bin Thom“), syth -i3.t-m o10ouù pMag. LL. 14, 13 („Sohn des Thom“), ‘“nyth-i3.t-m ovı6ayı pMag. LL. 14, 13 („Hol Thom“?). Vgl. Gay PGM XII 156. Eventuell der ägypt. Dekan ém3.t. th-3-my thwyn thwtsy pLouvre E 3229 vs 3. „Euv pLeiden 1384 II, 26. 00081 pMag. LL. 14, 13. Vgl. Gove: Gemme BM EA 56182 (Michel Nr. 77 S. 52, allerdings dort eher Fehler Bovy für covbi). pBM 10588 rt. 5, 6. Äg. Thot mit zusätzlichem x, das parallel hier auch an Re angefügt wird.

Pagina 59

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
y3blw va pMag. LL. 16, 1; y° ta pMag. LL. 16, 1. 3 (bis); y°1a SM 45, pMag. LL. 16, 7. Vgl. io: io ten io te ie ie ovwa Jahwe. ens Gottesnam 20. Kurzform des hebräischen pMag. LL. 19, 11 (mit Becher-Determinativ). y-twi wev pMag. LL. 7, 32; auch y3° iem pMag. LL. 10, 4; y'e vorn pMag. LL. 16, 6; y3° euom pMag. LL. vs. 22, 10; y3-3 en pMag. LL. 29, 9. Der hebräische Gottesname Jahwe. Vgl. tafe PGM IV 1186; voor PGM XII 4. won PGM IV 1131. 1564; V 22; Kot. 11, 10; wen PGM IV 953; ven PGM IH 457; XII 111. S. auch unter Iaho. yth 108 pMag. LL. 16, 3. yam“ Toya, pMag. LL. 10, 4. yikwmby3y wxovußıei pLeiden I 384 IL, 8. In Io Erbeth-Formel (vgl. 1oxooufio PGM LVIIL, 23). yıyın yinwme yarn yrmekh y-93-imi-r yh-3 vavuxy pMag. LL. 8, 7. | pMag. LL. 28, 4. pMag. LL. 12, 18 (Variante zu R*). tapuny pMag. LL. 29,9. vaarde pMag. LL. 16, 5. wig pMag. LL. 1, 28; yh-3 wro pMag. LL. 1, 15; 7, 33 (bis); 10, 30 = 27, 9; 16, 20; y’h-3 vavo pMag. LL. 7, 32; yh-3 pMag. LL. 6, 19; 19, 18; 19, 39; vs. 27, 7; y3h-3 pMag. LL. 13, 27; 28, 7; yh-3 vavo pMag. LL. 8, 2. 6; i3-hw vavoo pMag. LL. 26, 14; yhw pMag. LL. 21, 6; y’h-3 100 pMag. LL. vs. 12, 7; y“h-3 pMag. LL. vs. 12, 10; ohne À in y“-3 taw pMag. LL. 10, 4 (bis); y‘ 3 woo pMag. LL. 10, 5; 16, 5; y-3 pLouvre E 3229 vs. 9; pLeiden I 384 II, 8; y3-3 wovon pMag. LL. vs. 26, 3; Verkürzte Form y-3 io 1 pMag. LL. 6, 3; y-3 vo pMag. LL. 2, 11: 7, 6; In Zusammensetzungen als erstes Element in y-3 € 53-3 vo toBow 17, 24; I3-n-n3.w oo VE pMag. LL. 25, 35; y-Sbis3wmpth-3 vopacooupx00 pMag. LL. vs. 24, 6 (ob hebr-äg. „im Namen der Erde“?); woßosaoviLrdexpeperougap pMag. LL. vs. 24, 8; y-3-phphe pMag. LL. 21, 30(7). Verzerrte Formen: Permutation y-3-° vo pMag. LL. 10, 5; Abfall des ersten Lautes in ‘h-3 vw pMag. LL. 29, 10; zusätzliche “ Endung in yhw} wrooor pMag. LL. 26, 5; Eventuell in Zusammensetzung 3by3h-3 19, 39. Vgl. va PGM passim, voot PGM V 141. yb-3-th ye mn eBot6 pMag. LL. vs. 22, 10. pMag. LL. 16, 1; ye in 16, 2. ye 2 ine pMag. LL. 10, 5. yew (nov pMag. LL. 16, 3; yew ieov pMag. LL. 16, 6. Vgl. teow PGM 1 227; wov PGM VII 476; XII 111. 810; XIII 929; SM 42, 41; une PGM VII 894.

Pagina 60

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
ive pMag. LL. 8, 3. Iyl-iyi-y-3 n3.w-iyi-3 yr“ ixpa, pMag. LL. 10, 6; val. gr. ptkpo in Formel. yesy veo. pMag. LL. 16, 21; yesy eo. pMag. LL. 17, 25. yks pMag. LL. 9, 7. Eventuell falsch segmentiert und verderbt für gr. Geîe „Göttlicher“. i& pMag. LL. 14, 9, Nachhall-Variante. Vgl. iva& PGM IV 983. yppel 1ranÀ pMag. LL. 29, 16. tny yryss3 ipıoco; pMag. LL. 27, 21; yrys 33 ipıooa pMag. LL. 27, ywe 21. Vgl. voapı PGM 1158; voop SM 48, 45. won pMag. LL. 16, 3. Ob Verdrehung für den hebr. Gottesnamen. y-3-hel woord pMag. LL. 5, 11 0 aus @ oder umgekehrt. Vgl. wen PGM IV 3010; V 132; XXXVI 173; SM 39, 9; toun PGM V 55f.; XXXVI 173; wer SM 16, IL 1; ONT Naveh/ Shaked A 11, 8; 9817 Naveh/ Shaked B 5, 8; PNT Naveh/ Shaked A 21 r. 6. yith 73 110 pMag. LL. 14, 13. Vgl. 18100 PGM IV 1327; 181 PGM XXXVI 349. 1 s. Iaho. y-3-yeth pLeiden I 384 IV, 8 (7) Glosse n6. y-ih tog pMag. LL. 8, 2. Agyptisch ih „Mond“; das zusätzyph liche anlautende y soll wohl eine von “oog unterschiedliche Aussprache anzeigen. pMag. LL. 28, 8; yph ipe pMag. LL. vs. 26, 3. Vgl. NE? Naveh/ Shaked A 4, 25. ‘twey vrkoBocwv pMag. LL. 5, 22; n k3b3h-3 pMag. LL. 18, 8. Name eines Berges. perp. wthT kakaropl.. Bap p Louvre E 3229 6, 9 (mehrere Einzelteile?). kw gm kakeov pMag. LL. 25, 4. Ob gr. xaAée „ich rufe“? ko pMag. LL. 14, 25. Unetymologische Schreibung für ig. km „schwarz“, was dahinter in normaler Schreibung folgt. gm my str“ pMag. LL. 28, 3. gnh xavoß pMag. LL. 7, 29. ginth° pMag. LL. vs. 27, 2. Wohl entstellt aus kavGev 0.2; vel. unter semea. Vgl. auch DXTOIP Naveh/ Shaked B 13, gx pMag. LL. 18, 11. 16. gt sl gt pMag. LL. 11, 13. Agyptisch & s3 kt; Bezeichnungen zweier Dekane. Vgl. auch mkt syky poxat ovtaKat pMag. LL. 25, 5? pLouvre E 3229 6, 23.

Pagina 61

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
geth-I-5 webos pMag. LL. 7, 7; mit anderer Segmentation keth-3 gen-Äw kool. pMag. LL. 16, 17. xevrev pMag. LL. 7, 28; gyn-c3w pMag. LL. vs. 27, 2. gepk‘er s-I-re kepaspouwpe pMag. LL 28, 10; geph'ers-SG-re KE xeGo pMag. LL. 16, 21; geth-3 wee pMag. LL. 17, 25; gcthwb'sthwry thmyl“1-3 webov Boon Govpifit- Vgl. xevrev PGMV 428 (in direkt paralleler Formel). poepowpe pMag. LL. vs. 26, 8. Ob durcheinandergeratenes gr. xepuogöpog „Hörnerträger“? ER ke «n gery-n-C3w pLouvre E 3229 6, 10. pMag. LL. 29, 16 (bis). kmpiôeo pMag. LL. 7, 28; gyry-c3w pMag. LL. vs. 27, 2. Ob griechisch xöpıe 8200 „Herr Gott“? Vgl. kopie Bee PGM II 78; koptov Beov PGM III 103; 6eov KUPIOD gymythwrw phws s3 gynntethwr PGM 150f. Vgl. besonders knpiöev PGM IV 3105. 3119; XII 288 (parall. Formel); <«npt>dev PGM V 429 (in direkt paralleler Formel). pMag. LL. 27, 22 (mit Glosse v über zwei der w’s); KyLevdape pncce pMag. LL. 27, 32f. kıvraßoup pMag. LL. 28, 8; gynntithwr xıvöadl.ip pMag. LL. vs. 26, 3; xıvöa8oup pMag. LL. vs. 26, 9. gyre pMag. LL. vs. 13, 6. Ob gr. Kópie „Herr“? Vgl. PGM gyt‘thngs gibin-3 HI 271. 565; IV 713. 1024. 1031. [L.jtaOva & pLeiden 1384 IE, 10. KAoBavo pMag. LL. 12, 15; kl3kyn-3-k pMag. LL. 12, gite g'sntr° 18 als Variante dazu. «Actor pMag. LL. 10, 4. KAoKacavtpa, pMag. LL. 1,15; Variante dazu gl-3 Ko g3s’ntr“ pMag. LL. vs. 27, 6. Ob Kassandra? kml° kykh gnwryph 3rys* k3 (hier. ,,Stier“) k3 (hier. hoch“) , g-S-niere km3 R° KAM Kikg pMag. LL. 8, 1. pMag. LL. 27, 21; Glosse Ca über Schlußteil. xo pMag. LL. 7, 33. xo pMag. LL. 7, 33. koönpe pMag. LL. 7, 26. Teil des Hesenmigadon-Logos, s. dort. Vgl. roënpieuc PGM IV 3111. xoppn pMag. LL. 12, 15; äg „Schöpfer des Re“; g‘mren pMag. LL. 12, 19 als Variante dazu; km3-r km3-r km3-r km3-r mip pMag. LL. 8, 9; vgl. yuonp PGM LVII 187; gm-r'.w pMag. LL. 12, 19. km3-t3 kopt pMag. LL. 7, 6. Agyptisch „Erderschaffer“, noch etymologisch korrekt geschrieben. Vgl. ekopg0o u. etsy-km3-t2 eöukopto; jkhrem-p3-t3 œypenrto pMag. LL. 17, 9. Vgl. koup6o PGM IV 1323; x@xto PGM IV 2696; xouxed Tafel Augustodunum, Text C, Z. 3.'% 198 Marcillet-Jaubet, Tabella, 185f.

Pagina 62

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
th-3 g-3m phrwr pMag. LL. 28, 2. Lies wohl <kop>0w xopvovv, äg. <km3> 13 km3 p3-nn.w „Erschaffer der Erde, Erschaffer des Abgrundes“. g-3-n-Ë3w pMag. LL. xovrev 7, 28. kwy root pMag. LL. 2, 11. Agyptisch „klein“, noch etymologisch korrekt geschrieben. . kerr «poove: pMag. LL. 29, 14. Ob. aram. 718 Np „ich rufe“? greb xpoß pLeiden I 384 IV, 15. Vel. axpaß PGM IV 6; Kappa PGM IV 1806; kpoBpovopikov PGM XII 460. kr“trys kportpu, pMag. LL. 29, 14. Ob mit gr. Wurzel für „Starker“ zu verbinden? kr-3-m KY Kpo pa Kat pMag. LL. 25, 3. g-S-ksyrhr-9-nt-9-r Kox wp poöop pMag. LL. 28, 9; Variante dazu g-3-ghyr Koxip hr-3-n-t3-r poöop pMag. LL. vs. 26, 7. gré-“e.t pMag. LL. 19, 34. Ob äg. „Gliederzerbrecher“? B 3kh Inkhekh Aa ox2 pMag. LL. 25, 34. Aaavxox pMag. LL. 16, 9. Vgl. Acavyvx PGM II 131f; TV 1623. 1632 (jeweils in derselben Formel); s. u. khykh. Aaßıvovex Ibr<th“ lppt-t3-th° pBM 10588 rt. 5, 7. Ob xasmoyre „Löwe-Gott* mit zusätzlichem x? pMag. LL. 12, 21. Vgl. Aaßpıa PGM IV 3029. Aoertoßeı pMag. LL. 1, 14; Var. {bt3th° pMag. LL. vs. 27, 3; I3ptwth“ pMag. LL. vs. 27, 3. Vgl. Aaparrta PGM [tht TV 3029, Root pMag. LL. 26, 11. Vgl. Anbwd PGM IV 1945, s. unter tai. [Sykh'm Aoixoyı pMag. LL. 16, 10. Fehler für Aaïou, dafür vgl. PGM I 226; III 413f. 430; IV 946. 1804. 1982; V 349; VII 361. 506. 850; XH 27; XIII 82. 149. 458; auch auf Gemmen. EL... Bksnth° I-S-re grepsye kadar pMag. LL. 13, 4. AuEaveo pMag. LL. 1,14; Kksnth° pMag. LL. vs. 27, 4. kaope Kkpnpie pMag. LL. 7, 23. Ob gr. kpûpte ,, Verborgener“? Irnknnes Isminwi rw.il Aapyvavns pMag. LL. 7, 22. Maopatvout pMag LL. 9, 18 (mit FremdlandDeterminativ). Aar pMag. LL. 11, 13. Ag. rw.tt „Löwenpaar“, wie in der hieratischen Version geschrieben. Vgl. auch Aor. I pMag. LL. 19, 22. Nachhall-Form. Bhy Ihs Ih-“.et pMag. LL. 12, 20. pMag. LL. 12, 20. Aou pMag. LL. 5, 11; Ih-iyi pMag. LL. 12, 20.

Pagina 63

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Aeptekavoë pMag. LL. 23, 17. In Erbeth-Logos, s. dort. heopatet pMag. LL 9, 18 (mit FremdlandDeterminativ). Vgl. Aucune PGM XII 72. pLeiden I 384 IV, 10 Glosse Anenev..n. pMag. LL. 5, 23 in 'nb’IyBs (ob AanÂas 7). [Ahau pMag. LL. vs. 22, 15; vgl. lailam. Vgl. À A oye Aat PGM XIE 987; Aero PGM XXXVI 351. lemtel.t-f leemeng.re lis bit} u 134 AoA pMag. LL. vs. 12, 3; auch in mwll 202 pMag. LL. vs. 12, 3. Wohl Textfehler für Aot. | Aor pMag. LL. 18, 13. Agyptisch rw.ti „Löwenpaar“; auch in mwi-3-5 vor pMag. LL. 18, 13; wohl ägyptisch mi rw.ti „wie das Löwenpaar“. Vgl. Aat. Vgl. Awd fouled PGM LXII 26; povAcog PGM IV 1582. ES-tery 1-3-w pMag. LL. vs. 27, 6; bwtery Aovcnpr pMag. LL. 1,15. wlshr [Aovylap pMag LL vs 24, 8 in we BacaconsBeypepehovgop vs. 24, 11. Ausov& pMag. LL 7, 28. Vgl. gr Avkavyig »Dammrige“? Vgl. AokvvEovra PGM V 429, Mdekwks Aoov pMag. LL. 9, 6 (mit Fremdland-Determinativ). xvEavta PGM XII 289 (ziemlich parallele Formel). Ob hoKvEv<z>uy PGM XVI, 1; AokovE Gemmen (Michel, S. 26f. zu Nr. 40); Avvkoygoxvygogov Gemme Köln 3. *Avyxotave. „Luchsgelbe“. leph-3-gyr Augoxep pMag. LL. 28, 9; leph-3-ger Av gokep pMag. LL. vs. 26, 8. Ob Avxégope „das Wolfszeichen Tragender“ zu verbessern. mer mkt sytKY mne-by pMag. LL. 19, 33. Vgl. pope6 PGM XII 336. akar ovtaxot pMag. LL. 25,5. Vgl. kat. pMag. LL. 27, 20. 32 („NN-Seele“). Vgl. naveßıa PGM IV 1587; uevefouv PGM VII 900. Vgl. menebariachych. mntwn-3-b-S-e kavrovvoßon pMag. LL. 28, 9; auch mntw povrov n- 3-b-3-e voßon pMag. LL. vs. 26, 6f. (ob MandjetBarke); vel. nov PGM VII 518; pavdovlevoBonÀ mr? n-B-n3 Ww PGM XIXa 11. nopape pMag. LL. vs. 22, 13 (hinterer Teil für Adonai; vorderer vgl. Mopapapee® ut). Vgl. papopov PGM VI 357. mrkhohwt pMag. LL. vs. 27, 4. Eindeutig Fehler für poppopozer, aram. „Herr der Herren.’ Vgl. poppaptom8 PGM I 260; 52, 17; papepopaved PGM IV 946f. XII 235; Rappa<p>eaß poppopoonB poappapaed) PGM IV 365f. XII 187; SM 42, 52; 46, 17f. = 47, 17; 50, 45-47; 199 Fauth, Helios Megistos, 104f. Anm. 381,

Pagina 64

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
my iri=y bnr 51, 4; peppeptout PGM VII 482. 483; noppapıoveı PGM V I1487£., peppepes PGM VII 533; pappopove PGM VII 607; poppopued PGM XII 72. 289; papnuapowd Kot. 41, 41f; pappapamnd Kot. 48, 6; pappopaus Gemme BM EA 56433 (Michel Nr. 496 S. 303f.). papBor pMag. LL. 7,35 = 8, 2. Wohl einfach ägyptisch „möge ich entkommen“. mryghry popiıxapeı pMag. LL. 1, 22. Ob. Ag. my friy B3“ r’sy „möge ich schweigsam sein“? m‘rmreke Hoppopeke pMag. LL. 7, 23. Ob gr. naptiapuyn „Glanz“? m’skelly paokeAli pMag. LL. vs. 15, 2; peoxeAAr pBM 10808 Il 6. Im gleichnamigen Logos, PGM I 90. 120f. 546; IV 1570. 2058. 2203. 2753ff. 3175f.; VII 302, 419; IX 10f.; XIc 6f.; XII 290f; XIXa, 9; XXXVI 154f. 342345; LXXVIH 10f.; SM 12, 3-5; 45, 34f.; 54, 27-29; 57, 3f. mskell-3 pookeAio pMag. LL. vs. 15, 2; peoxe{AAo] pBM m‘stsynks paotivé pMag. LL. 14, 8. Wohl griechisch „Peitsche“. m‘sph-3-neke m°t mt mkhh’y poopoveke pMag. LL. 14, 10. pMag. LL. 23, 28. mkh-3-pnewm® poyonvenia pMag. LL. 10, 16. Griechisch „Geist des Kampfes“. mit pow pMag. LL. 14, 25. Vgl. pope PGM IV 2413; veGpopoco PGM VII 988f. poopxapou pMag. LL. 16, 9. Im Arponkhnouphi- 10808 II 6. Im Maskelli-Logos. Vgl. paotiy§ PGM XIXa, 11. m‘-3-rkh’rm paxoazot pMag. LL. 10, 5. Logos, s. dort. mekyste Heytote pMag LL. 14, 8 (mit Fleisch-Determinativ). Griechisch „größter“. melykhryphs meneb'rykhekh peArypips pMag. LL. 7, 21. peveBoperagox pMag. LL. 16, 7. Wohl Fehler bzw. Verzerrung aus peveBaryoy PGM V 362f.; peveBayoy PGM IX 5; [peveBorvyooox PGM VII 3118; povept xox PGM XIII 812, auch entstellt in BeveBarygox PGM IV 1633; poayeBoryox Gemme Delatte/ Derchain 515. Vgl. naveßon. mer mes meseghryph Lepa pMag. LL. 2, 25. Vgl. Aoucpuepx PGM V 15. kes pMag. LL. 2,10. uecexo1p pMag. LL. 16, 8. Vgl. pegevkpup PGM I 28; IV 2201; peceyxpipt PGM VI 32; pecevtpigt PGM XXXVI 220. meiwb'nes mephr-3 bry‘s pMag. LL. 15, 29; gr. 15, 25 als petovBarves. keppaBpwas pMag. LL. 7, 22, vgl. nephro und brias.

Pagina 65

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
mythr° pLouvre E 3229 vs. 2. Der iranische Gott Mithra. Vgl. PGM II 80. 100. 462; IV 482; V 4. O 2, 9; SM 42, 56; ju8pr Kot. 40, 6. mymy my my-3 myry p3 3-R° mylslyryth°} mystemw pMag. LL. 28, 2. pMag. LL. 28, 3. jiipt nope pMag. LL. 10, 30 = 27, 8, picipi8fode pMag. LL. vs. 16, 2. pMag. LL. 21, 6. Ob hebr. Mastema; vgl. catapo PGM IV 390. mykh‘el mnnf mn n p3 le3s phwf mwnekh mwr‘th-3 mwr3y 11 pMag. LL. 21, 6. Hebräischer Engel Michael. PGM 158; IH 148. 214. 405; IV 16. 1815. 2356. 2769; VII 597. 609. 977£.1012; X 42; XIII 928; XXIIb, 29. XXXVI 171. 309; XLII, 17; XLIV, 9. 15; LXXXIX 3; SM 92, 3£., 93, 4; Kot. 26, 1; 33, 2. 18. 29; 38, 2; 41, 29; j 48, 11; 57, if. pMag. LL. 28, 14 (bis). pMag. LL. 28, 13. 14. uaieoo pwr pMag. LL. 5, 23. Ob ag. n p3 imi-r’ ih p3 ‘hw.t „des männlichen Rinderhirten“? Vgl. negaovd PGM II 130; [X 12]; pnovs 90008 PGM IV 1683f. povvartx pMag. LL. 10, 6. Vgl. povviax PGM VII 342. pMag. LL. 5, 10. pMag. LL. 5, 9 Glosse n. Vgl. povpar PGM IV 203; popoiovx PGM VII 711; povpor povpipar Gemme Delatte/ Derchain Nr. 79 (moderne Kopie davon Philipp Nr. 130). mwry-by pMag. LL. 5, 9; 27, 33 (als Alternative zu ManebaiDivination genannt). Vgl. pop. PGMIV 2228; povptpor PGM XII 343 (mit Apparat). pMag. LL. 2, 16 Vgl. poupn® PGM IV 3160; popnêtpo PGM Xia 9. mwi-3-f poor pMag. LL. 18, 13; s. Aor. Vgl. povkoëi PGM IV 2515; O 2, 11; Gemme Delatte/ Derchain 204; 110108 PGM VII 554. m3i-hr-? mwses plovigtavt pMag. LL. 5, 11. pMag. LL. 5, 14; Fehlerhaft swmy pMag. LL. vs. 12, 7 (vgl. Glosse piyf glemw-R° mwse). Moses. Vgl. pavers PGM II 444; PGM VII 619; XIII passim; Kot. 32 passim. mie pMag. LL. 23, 28. Ag. „Richtiger“. m-G-mw p@pov pMag. LL. 10, 6. nibiry]§-9-tht voBpiyoû@(] pMag. LL. 14, 29. pMag. LL. 14, 2. Wohi ag. nb „Her“ in der oberg. Lautform, vgl. ‘nen „Herr“, dem *nanr entsprechen

Pagina 66

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
würde. n3.w-pe-phnwn pMag. LL. 14, 10. Äg. „die vom Nun“, Artikel unetymologisch geschrieben. n‘ser© vacepa pMag. LL. 29, 9; n‘syr“ vacipa pMag. LL. 7, n3y=i-sth-i3.t-m n3y=i-se-3.1-t vab pMag. LL. 14, 7. Koptisches „sie schärfte“? vaoxæt pMag. LL. 14, 7. Koptisches „sie durchbohrte“? voc?at$ pMag. LL. 14, 7. Koptisches „sie tötete‘? vacov pMag. LL. 10, 6. 30; 29, 6; 29, 9; 29, 10. n3y=i-sh-B.t-tb n-3-n n$bt nb 1-i3.t-t [nebw]-t? vepovrogovaÂns vogßert pMag. LL. 7, 33. Ag. „meine Stäbe“? pMag. LL. 5, 23. pLouvre E 3229 2,20f. pMag. LL. 23, 16; [...]-3-sw3lfh veßovtocovofAndl pLouvre E 3229 2, 21; {...]-2-[s]wUgh pLouvre E 3229 2, 22; veBovtocovefAn®] pBM 10808 II, 8. veBoxocooAn® pMag. LL. 23, 16. Vgl. veBoutocovaAn® PGM IV 306. 1418. 2213. 2485. 2602. 2665f. 2750. 2913f. SM 54, 13; Gemme Delatte/ Derchain 517; 254 bis; veBovyoooveAns PGM VIT 317f; veBovtog ovnpt PGM VII 496f. vofovoovaan6 PGM XII 116; veBouf...] PGM XVI 27, veßl..] PGM LXXII 9. nel‘ts(?) venapeßo, nme.t nr... nrymbr. ne-3 nephr-3 ” nephr ny nythy pLouvre E 3229 vs. 8. pMag. LL. 23, 17. In der Io Erbeth-Formel, s. dort. vee pMag. LL. 2, 16. pLouvre E 3229 vs. 4. pLouvre E 3229 vs. 10. pLouvre E 3229 2, 18; nwn-ne-3 pLouvre E 3229 2, 18. veppw pMag. LL. 7,21 (wohl ägypt. nfr-hr „schöngesichtig“). Vgl. voBpew PGM IV 309; veBpav Kot. 25, 4 (dort auf Ptah folgend); evepepax Kot. 42, 3. vnpop pMag. LL. 28,8; nephr vnpop p Mag. LL. vs. 26, 3; vepap pMag. LL. vs. 26, 9. vi pMag. LL. 7, 34. vier pMag. LL. 25, 36; s‘ypwnyth’s gauovviBag pMag. LL. 26, 7f. nyptwmykh vintoupiy pMag. LL. 16, 8 (ob Nefertem?). In Arponkhnouphi-Fromel, s. dort. n-3-b-3-e voßon pMag. LL. vs. 26, 7 (vg. 28, 8). Vgl. voveBoun PGM V 446. n-3-ere vonpe pMag. LL. 7, 25 (Vokativ von voepéc?® Vel. nwn nwh PGM 11 33). In Hesenmigadon-Formel, s. dort. pLouvre E 3229 2, 15; nwn-ne-3 pLouvre E 3229 2, 18. pLouvre E 3229 2, 15. 200 Abweichend Martinez, P. Michigan XVI, 38, der an kopt. voype „Geier“ denkt.

Pagina 67

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
nwh-r’ pLouvre E 3229 2, 17. nph'l‘m pMag. LL. 21, 30. ks-‘S-n tov pMag. LL. 14, 9. Nachhall- Variante. ‘to pMag. LL. 9, 5. Ag. „Großer“. B pkys bis gr" warxıg pMag. LL. 29, 6. oBaaaypa pMag. LL. vs. 15, 4 als Variante zum hinteren Teil von apeoBaxaypa, s. dort. ‘Le on pMag. LL. 16, 1. pMag. LL. 27, 22. op pMag. LL. 9, 5. opp pMag. LL. 16, 9. ox pMag. LL. 14, 13. Geschrieben wie ag. „denk“. pMag. LL. 27, 22; auch ‘re-“-b‘s‘gr‘ apeoßaxaypı pMag. LL. vs. 15, 4 sowie 3-b3s‘gr“ oPacaypa pMag. LL. vs. 15, 4 (als Variante zum hinteren Teil des vorher- .kmitsys? Jm Y-mph ip opecfalaypa r-3-th-3 bwb-G G.rthwmenkhr-3-3-n Garytsymby G-rnw-Serf oee pw y-3-9-sesr-a?) In gehenden Wortes). Sonst geme in ArponkhnouphiLogos, s. dort. Vgl. opoßaatpıa PGM II 46; polplopBalayya PGM III 432; opeaßaplaypa Kot. 48, “ 201 3. Wohl gr. „welche die Berge beschreitend jagt“. op0w Bavo pMag. LL. 7,25. Wohl gr. opBwpevxpoov pLouvre E 3229 6, 10. opeidiußaeı pMag. LL. 28, 1. opvovwpg bzw. wpvovwpy pMag. LL. 2, 10. pLeiden 1384 IV, 23. Wohl Textfehler für o ceopu. pLeiden | 384 IV, 10 ww o oeopw. owv pMag. LL. 16, 1. Gr. „der Seiende“; verderbt zu ‘3 Ge o we pMag. LL. 16, 2. Vgl. 6 &v PGM IV 1566, XII 111, XII 1021. 1048; Kot. 36, 10; 41, 35; ev. auch SM 38, 8. Auf Gemmen BM EA 56147 (Michel, Nr. 244 S. 149f.); EA 56106 (Michel, Nr. 498 S. 305). Gkh-3-kh khn ox ox xav pMag. LL. 16, 20; auch “3-kh ox 3-kh khin ox yav pMag. LL. 17, 24f. Vgl. ogavav PGM I 134; oxxa evaov PGM VII 300. Vgl. auch unter axaxopxav. w ova wall pMag. LL. 16, 1; w‘ [Ja pMag. LL. 16, 1. ovavtw pMag. LL. 1,28. Ag. „Erdöffner“, etymologisch korrekt geschrieben. Vgl. avavtw PGM I 132. we we-by B wr-t3 WT AWI ovn pMag. LL. 16, 2. ovrBat pMag. LL. 16, 6. 2, 16 (vgl. ovepto PGM XII 2657), folgt 4g. Ausdruck py ‘hw. nfr „dieser gute Männliche“). pLouvre E 3229 2, 18. 201 Ritook, Zauberpapyrus, 437.

Pagina 68

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
wr Ser sy pMag. LL. vs. 12, 1; Variante wr 3°-3y pMag. LL. vs. wih'ny oveavi pMag. LL. vs. 16, 1. Ob äg. im“ (¢)-tnn „Erbe des Tatenen“? Vgl. unter sithani. ovêtw pMag. LL 16, 12. Fehler für 4g. vovdue „großer 12, 2. wisy-“3 Gott“. Vgl. ov@t PGM XII 393. pte-bwrl sp 2 raßonAßonA pMag. LL. 5, 19; piyzi bwnl Bond avind pMag. LL. 7, 14. S. Boel, erster Teil geschrieben wie dg. y-3-p*gerbeth pinkt p'n-Br-gOB-r P‘pypetw ratadvot pittksor’y p} gerwbe piv=i-#m-" wi p3h{..Jb.. ph-9-r'f piher =f pyntt p3-k$ p.yre per3g-‘3-mekh „mein“ und wohl auch so zu deuten. pLeiden 1 384 IV, 9 Glosse xepfn® (nicht «?); yepBn@ pLeiden 1 384 IV, 22; y-s-p'gerbelt]h ww naxepßn pLeiden 1 384 IV, 18. In Erbeth-Formel, s. dort. PGM XIXa, 30f. zav kat pMag. LL. 25, 4. pMag. LL. vs. 12, 10. Verderbt aus gr. Pantokrator „Allherr“. PGM Il] 218; IV 968, VII 668, XII, 238; XLVIH, 6; Kot. 47, If., Gemme Delatte/ Derchain 460. rarıreg.jpMag. LL. 15, 29, pMag. LL. 15, 25 als karıretov voll erhalten. pMag. LL. 23, 15; y-“?-p‘tth'ngs pLeiden I 384 IV, 9 Glosse 8voë. In Erbeth-Formel, s. dort. nata&y pat pMag. LL. 25, 4. pMag. LL. 14, 29. Semitisch-äg. „der Cherub“; Verderbt zu plerwbe vs. 12,7. Vgl. xepovBeiv PGM XII 296. ragam pMag. LL. |, 26. pLouvre E 3229 2, 6. zazopog pMag. LL. 2, 10. {..Jpoq pMag. LL. 2, 11. newrar pMag. LL. 2, 13. pLouvre E 3229 6, 22. Ag. „der Äthiopier“, Name des Osiris. pLouvre E 3229 2, 6. pMag. LL. 27, 23; pert3-(j-mekh pMag. LL. 27, 22. Vgl. Bildungen wie repakovxulnx} PGM II 140, xepaxoupôw PGM III 141, neptaxavndy PGM IV 1009f.; reptaoung PGM IN 140, IV 1009; XII 188 (teilweise zerstört); XIII 820, gatparepxung PGM XII petery sp 2 p‘ter enphe sp 185. xetepı xermp evpe evpe B. pMag. LL. 5, 17, petery 2 petery p‘ter enphe enphe RETEPL KETNP EVE EVPE pMag. LL. 7,13; isoliert als petery netept pMag. LL. 17, 6. 31; p‘ter pMag. LL. 17, 6, emphe exon pMag. pth-3 LL. 17, 6; 31. pMag. LL. 28, 2. Wohl 4g. p? #3 „die Erde“, s. unter

Pagina 69

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
mou pMag. LL. vs. 22, 10. Ag. „das Meer“. py3-t3.w ziatwov pMag. LL. 8, 8. Ob äg. p3 iti 3.w „der Vater der Größe“? pMag. LL. 27, 21. ziÄrtovv pMag. LL. 26, 4; Variante plyprn rAınpov pMag. LL. 26, 13. mopet@t pMag. LL. 14, 26. pMag. LL. vs. 12, 7. Ob Fehler für Cherub? pyl?? 353 pylpywn p3y-srytsy plerwbe p3-nb-by nveßßoi pMag. LL. 28, 1. Ag. „Der Herr der Seele“, noch etymologisch korrekt geschrieben. Vgl. exveBat SM 44, 7. p3 wr tiw p3-S-e pge pysytw pls plwn rovepteiov pMag. LL. 2, 26. Ag. „der Große der Fünf“, noch etymologisch korrekt geschrieben. pMag. LL. 6, 20. pMag. LL. vs. 13, 6. Wohl gr. motedo „ich glaube“. rAN)arAov pMag. LL. 25, 35; Variante pylpywn nuÀztovv pMag. LL. 26, 4. p3-hr} xpat pMag. LL. 19, 19. Agyptisch „das Kind“, noch perypeg‘neks etymologisch korrekt geschrieben. rupırnyavv& pMag. LL. vs. 15, 3. Im Maskelli-Logos, s. dort. Gr., mit „Feuerquell“ zusammengesetzt, evtl. „Feuerquellstampfender“.?” peryph‘e perygthe-3-n p3 3-m-3 hr b°- 3-7 rks r’-m-Sw rprks hrekssygth-3 rnf ropipan pMag. LL. 16, 3. Vgl. rupipañ PGM XII 176; zepgan PGM II 77. Gr. „Feuerleuchtender“. Vgl. auch als ähnliche Bildungen z.B. zopupavn PGM IV 3023; ropırvon PGM IV 592. rupıx@wv pMag. LL. vs. 15, 3. Im Maskelli-Logos, s. dort. Gr. „Feuererdiger“ rayıo pMag. LL. 9, 3. paßwt pMag. LL. 29, 14. Ob hebr. „die Großen (fem.)“? pMag. LL. 21, 34. papwaov pMag. LL. 8, 13. 16. pMag. LL. 21, 34. Ob für Abrasax? pn&ıx6o pMag. LL. vs. 15, 3. Gr. pnéix8ov „Erdbodenspalter“. Im Maskelli-Logos, s. dort. Außerdem PGM IX 3; SM 54, 17. pMag. LL. 19, 34. Wohl syllabisch geschriebenes 4g. rnzy{ „mein Name“. ryé s3b33th\ pMag. LL. 2, 16. podop pMag. LL. vs. 26, 7; auch in g-3-k£yrhr-3-nt-3-r K@x wp podop pMag. LL. 28, 9. cofanbar pMag. LL. 25, 35. sb3el pMag. LL. 21, 6. El-isterung von Sabaoth. hr-Q-n-t3-r 202 Ritoók, Zauberpapyrus, 442.

Pagina 70

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
sbtk(?) sb<-3-th 495 pLouvre E 3229 vs. 9 (sic?). oofaw® pMag. LL. 10, 4; 18, 2f.; sb-3-th pMag. LL. vs. 22, 10; s‘b‘wth caBaovs pMag. LL. 26, 6; s“b‘h-3 pMag. LL. 19, 39; s‘b3h-3 oaBaw pMag. LL. vs. 12, 7; s‘b3hw pMag. LL. vs. 12, 10; s‘b“khta oopaxvwt pMag. LL. 26, 15. Außer 18, 12 (dort nach p3 nér “3 „der große Gott‘) immer mit vorangehendem Jahwe. Hebr. Zebaoth „Heerscharen“. Auch in der Lautform tb tofao, s. dort. Vgl. coBawe PGM II 15, 111 56. 219. 266. 268. 275. 447; IV 14. 92. 390. 981. 1485. 1538. 1627. 2052f. 3259; V 352. 355. 479; VI 33. 41; VII 220. 301. 318. 597. 626. 649; VIII 60. 96. 102; IX 7; X 6. 47; XII 74. 80. 207. 264. 268. 285; XIII 79. 146. 451. 591; XV 14; XVI 9; XVIIla, 1; XXIla, 15. 20; XX VIIa, 2 XXVIIIb, 5; XXXXIIa, 7; XXXV 20. 27f. XXXVI 42. 197. 308. 349; XLIII, 11; LIX 4; P 2, 4; SM 6, Sf. 10, 1; 57, 38; 64, 2; 87, 10; 92, 12; 98 2, 3; Kot. 2, 2f.; 7, 2; 12, 14; 14, 3; 32, 6. 14. 29f; 33, 18. 25; 38, 1; 41, 23. 39; 48, 1; 49, 20; 52, 3; 56, 16; 62, 4f.; ouBazo SM 96, 14; sabohot Kot. 17, 1. s3br3 skgyste pMag. LL. 19, 17. oayyiotn pMag. LL. 7, 26. Im Hesenmigadon-Logos, s. dort. SM 38, 8. s 3-3 nkh‘b sypwnyth's stkmeph o ae w vxaß pMag. LL. 29, 13. caırovvıdag pMag. LL. 26, 7f. pMag. LL. 27, 23 (enthält Kmeph = km-3.tzf). Vgl. ax xunp PGM I 141; caxunp PGM XII 188; Aaxunx PGM XIII 821 (jeweils in derselben Folge).; Gavexunt O2, 24. caABavaya pBM 10588 rt. 5, 9. Vgl. unter aABavaxauBpn. S. auch cavpaAyavpar SM 87, 8. slgm-3 s3ls-3-%h° sm gok pMag. LL. 7, 20. oadcwaba pMag. LL. 29, 16. smT capapa pMag. LL. 26, 3; Variante s‘smyr oaopipa pMag. LL. 26, 12 s3smry3-imi-r’ ououpr aA pMag. LL. s‘nw‘ny sn („Bruder“) g‘th°r° pBM 10588 rt. 6, 11. Ob für gr. Semele?” 25, 34. oavavavi pMag. LL. 7,6; auch mit anderer Segmentierung u. Phonetik bwns‘-nw Bovlavav pMag. LL. 16, 20; bwnz‘-nw BouÇavav pMag. LL. 17, 25. cav KaGapa pMag. LL. 7, 25. Im HesenmidagonLogos, s. dort. Außerdem [cav]xavéapa PGM III 430; cavkavdapıı PGM IV 2668; XII 184; XIXa, 12. Hinterer Teil wohl gr. kaBapa „die Reine“. 203 Vorgeschlagen von A. von Lieven.

Pagina 71

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
sn Eskl sbi-%ks oay Took pMag. LL. 25, 3. ook pMag. LL. 23, 24 (hieratisch); sti-ks ca& pMag. LL. 23, 24 (hieratisch). sA.] srhykw s*rbyth© oao pMag. LL. 14, 13. sopBiakov pMag. LL. 10, 6. copßı Ba pMag. LL. 19, 16. Als „Tochter des SchicksTy-ncr.w soptvrep pMag. LL. 7, 21. Hinterer Teil ag. „Götter“, Srys© pMag. LL. vs. 27, 4. capot pMag. LL. 29, 6; pMag. LL. srpt 29, 10. Agypsalsgottes“ bezeichnet. vorderer eventuell für äg. Ari „Oberhaupt“. srpt tisch „Lotuspflanze“, noch etymologisch korrekt geschrieben. sismry3-imi-r’ Siswpw owonpı aA pMag. LL. 25, 34; s‘smyr‘ cacpipa pMag. LL. 26, 12. Vgl. samara. cacovrov pMag. LL. 25, 35; Varianten s‘ypwnyth Gs gatrovvibag pMag. LL. 26, 7f; s‘swpwnyth® 60000 xovvila pMag. LL. 26, 16f; cacovxovvibac pMag. LL. 26, 19. sty strperm} pMag. LL. 25, 3. catpanepint pMag. LL. 17,19. Vgl. catpaxepkine PGM XII 185; XIII 917; SM 66, 5); Gemme Philipp 132; vgl. 2-B-strtr‘per-km3-“.e pMag. LL. vs. 22, 14; Vgl. auch xatoxepxvne PGM XII 288; caetpoxexyn Kot. 41, 2f; catponexvnp Kot. 48, 2; catacepxind Gemme BM G 601 (Michel Nr. 500 S. 306); actpanctkine Gemme BM G 1986.5-1,1 (Michel Nr. 457, S. 283f. = Delatte/ Derchain 408); satıanepxung Gemme Princeton 42.58; ooxpuxepkunp Delatte/ segenb‘y Derchain 510. geyev Bal pMag. LL: 16, 10. Ob mit Sesengen Barpharanges zusammenhängend; dieser PGM II 109. 174; III 12. 79£.; 110. 217. 436; IV 364. 981. 1025; VI 34; VII 302. 978f; XII 170. 295 (entstellt); XXXVI 242. 310; XLI, 15f.; XLVHI, 3f; SM 10, 2; 42, 42. 58; 46, 16; 49, 36; 50, 41; 51,4; 75,22; Kot.4,5;7,4£; 18,4. 10f.; 48, 5f., 57, Sf. Häufig auf Gemmen. sethwry pMag. LL. se@ovpt 16, 21; seth-3-ry oe0opi pMag. LL. 17, 25. S. auch unter ethori. Vgl. cettopa PGM XII onp seme® g°n-C3w 286. pLeiden 1384 IV, 21. amie kavren pMag. LL. 7, 28 (griechisch vorher xavvav, dem. Sw (oder ow) in &3w verändert). Vgl. omen xevten PGM V 428 (dieselbe Formel); ovpe- 204 Zwierlein-Diehl, Gemmen, 20 Anm. 39.

Pagina 72

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
kovtev PGM XII 289; kovreo PGM XII 288 (wohl ebenfalls dieselbe Formel), s. auch [onhiea Yon PGM IH 29. 5nn senkl‘y syth‘ny syme syr3thm3 syrb“ sysyh-B.t-w} pMag. LL. vs. 22, 14. pMag. LL. vs. 12, 8. owWov. pMag. LL. vs. 16, 1. Eventuell ag. s2 (13)-Enn „sohn des (Ta)tenen“. oun pMag. LL. 20, 29, pLouvre E 3229 2, 20; Variante syr‘thm3 pLouvre E 3229 2, 21. oppa pMag. LL. 29, 17. sy Sy py tsyrypy or où Dool] kii Cf appıwove pMag. LL. 5, 20; syi-syihw{o.cigeat pMag. LL. 7, 16; sy s3-3-th ot caovd pMag. LL. 17, 9; sysy3h-3 pMag. LL. 18, 8; c1ovv@0vt pMag. LL. vs. 31, 1; o101000 PGM XXXVI 364; s. auch o1o1opw SM 42, 32. 49; 57, 14; 79, 28. get [Jet net Oiperm pMag. LL. 29, 13. Vgl. otoipva si-tme-sr PGM IV 1490. oitoueopo pMag. LL. 15, 10. Enthält äg. s3 „Sohn“ und syi-B-k3 syst eventuell sr.f „Schaf“. pMag. LL. 1, 13; syft-3-k3 pMag. LL. vs. 27, 1. Ob äg. s3-3 „Basilisk“ und k3 „Stier“? Ersetzt semea der Parallele pMag. LL 7, 28. : pMag. LL. 12, 16, sy[...]JpMag. LL. 12, 19 (Variante dazu).25 oo pMag. LL. 20, 29; s° pMag. LL. 23, 28; s-3 ow 2, 8. s3 Eigentlich sicher Ag. s3 „Schutz“, aber wie ein Gottess-3-br-& [s}-3-th-3-n s-I-ntsyr ~ s-3-kh°m mw} name geschrieben. cofipror pMag. LL. vs. 16, 2. omBwv pMag. LL. 10, 6. Vgl. oovôcv PGM VII 536. pMag. LL. 28, 1. Goxof pow pMag. LL. 16, 20; Variante swemmw Govxaponov pMag. LL. 7, 6; s-3-kh-G-mmw3 coy oppoo pMag. LL. 17, 24. Vgl. tpoyioguovow PGM IV 2430 oder gogov podopim PGM V 124; caypovofoto swilleth] h-3 sperthn*ks PGM VII 300; cayuouvk PGM VII 365; soxaoyoyt sopoxav ooloxoy SM 42, 11? pLouvre E 3229 2, 21. Vgl. nebuthosoualeth. pLouvre E 3229 2, 22. oxepOvaé pLeiden 1384 IV, 15. srytsy opevit pMag. LL. 14, 26. sr-9-$nbft pMag. LL. 23, 29 („Widder mit großer Kehle“?); vgl. auch Kn-sr garv opo 14, 13. 205 Ritner, in: Betz (Ed.), Greek Magical Papyri, 215 Anm. 272 versteht „the image of“, d.h. wohl s$#3.

Pagina 73

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
swmy pMag. LL. vs. 12, 7. Fehler für Mose; vgl. Glosse p3y=f glemw-R° mwse. sit stel stsyth-3 pMag. LL. 23, 29. stsylyps pLouvre E 3229 6, 9. sere ovpe pMag. LL. 7, 25 (bis). In Hesenmigadon-Logos, s. sphewph‘s dort. Ob gr. spe „Syrer“. pMag. LL. 28, 3. to TROPOV pMag. LL. 23, 16. Vgl. swpwv PGM J 253. tb-3 topo pMag. LL. 7, 6; 363-3 tofow pMag. LL. 16, 16; ota pMag. LL. 1, 28. ouôw pMag. LL. 10, 6. Ob gr. Imp. othe „er soll stehen“? auch in y-3 € b3-31e ToBow p Mag. LL. 16, 20; y-3 Bbe-3 voraBorcw pMag. LL. 17, 24. Fehler für soßawe; alle Belege V arianten einer Formel in Lampendivination. Vgl. topaas PGM V 61f., XII 80; weraBaac PGM XII 295. tbekr() TOKPTAT rl tmh-3 £-p3y-Steh-Cwi Kskl tt pLouvre E 3229 vs. 8. pMag. LL. 5, 22; 7, 18 (nur griechisch jeweils zusätzlich zu kaBamv u.ä); Bgrty taxptat pMag. LL. 16, 11; Berit taxptat pMag. LL. 16, 13; Bgriit taxptat pMag. LL. 17, 10; t3grt3f taxptot pMag. LL. 18, 4. tod pMag. LL. 29, 8. pMag. LL. 20, 29. Ob aus Tabaho/ Sabaoth entwickelt? zo. Kuprevnı pMag. LL. 1, 25. rookk pMag. LL. 25, 3 (in cuvraokÀ). Tar pMag. LL. 2, 13; & tat pMag. LL. 5, 11; 7, 8; 14, 2; 8t var pMag. LL. 16, 13; 17, 1 (ter); 17, 11. 27; 18, 3. Der ägyptische Djed-Pfeiler. Wohl auch in den Zusammensetzungen s-3-br-&i coBptat pMag. LL. vs. 16, 2; my[slyryth’g pioipfo}t p Mag. LL. vs. 16, 2; r'msi thr myth { aot ebappwWat p Mag. LL. vs. 16,2; th‘ Barat pMag. LL. 7, 34. Vgl. 600 PGM XII 292f; rek Bt-B.t-f thne tel tn-n-fyw tiny yryss3 inn-93-r LXVI 8; GatéapabavdmrSapa PGM XXXIX, 1; tat SM 42, 31. pMag. LL. 25, 2. rotor pMag. LL. 5, 11. Vgl. tatiovd PGM IV 3238. pMag. LL. 19, 34. Syllabische Schreibung für 4g. &hn.t Fayence“. nA pMag. LL. 29, 9. evxıov pMag. LL. 2, 26. tpıooo, pMag. LL. 27, 21. mvop pMag. LL. 7, 20. Vgl. Onvop PGM IV 1291. 1937. 2764; XIII 918; SM 42, 52. 56. Ob hebr. „Gib Licht!“ (so Daniel/ Maltomini, Suppl. Mag. I, S. 151).

Pagina 74

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
teret“ mink tmiptrphne 8 Bw B srpt n p3 nws-ti-r twrm-n3.w twl-B.t-t tw-Hr phtkthy-93-p n-phlm ph‘lekmy pagfolopovs Oto. pthkh 499 pLouvre E 3229 vs. 8. pMag. LE. 25, 2. tLaxtapapvn pMag. LL. 29, 14f. pMag. LL, 18, 14. Wie 4g. „Erde“ geschrieben. toov pMag. LL. 9, 6. roaprot Lrvactop pMag. LL. 2, 16; s. capxot. rovpauvni pMag. LL. 2, 10. covAat pMag. LL. 2, 13. zrovzop pMag. LL. 2, 11. pax6e1or pMag. LL. 29, 14. Vgl. oxtup? pMag. LL. 21, 30. poker pMag. LL. 10, 5. pBM 10588 vs. 1, 14f. pôax pMag. LL. 16, 2. Der 4g. Gott Ptah. Vgl. pôa PGM IV 3013; VII 362. 730; XII 81. 155. 156; XIII 1056; XXIII, 6; Kot. 32, 19; Gemme Delatte/ Derchain 490; pda. gba pband PGM IV 972; plav PGM IV 1585; xapOa PGM V 22; pBev0a PGM IV 961; Avoıp6a PGM VII 640; como, PGM XII 287. repBopata PGM XXXVI 43f. 228; pegewp0a, PGM XXXVI 353; gnovep pba PGM LXI, 26; x018 pba Kot. 40, 4. Vgl. pSyby?’g auch wnpupBa SM 46, 3 = 47, 3 = 48, 4; kra Kot. 25, 4. oubink pMag. LL. 10, 6. Ob urspr. ag. p3-bik „der Falke“? phyrym ph<n>wny pMag. LL. 28, 2. Ag. pri m p3 nn.w „Der aus dem Nun phnwgent‘b3-3 kam“, Vgl. prpyivoov PGM XII 345; XX, 25. pvookevropan pMag. LL. vs. 15, 2; pephnwn pMag. LL. 14, 10. In Maskelli-Formel 2% Vgl. Beupvoov PGM XIII 809. gveßevvovvi PGM XXXVI 44, 228; pvovveBen PGM LXIX 1; gvoußoun SM 58,4. S. auch pve- Bevvove Amulett Kotansky 1, 2;”” gvovvoßonA Gemme Philipp 191. p3 hr n iwiw pMag. LL. 18, 15; Wohl unetymologisch ph-3-ny pMag. LL. 28, 14. Ag. „Hundsgesicht“. phryks gpei& pMag. LL. 14,9. Ag. p3t rn=k „ist dein Name“. Vgl. oplo, PGM1 203; ppt PGM III 413; IV 1196. PPNX pBM 10588 rt. 5, 8. Ag. p3-R° „der Sonnengott“. phekse phrg“ ruée pMag. LL. 7, 22. popko pMag. LL. 7, 22. POOOE pMag. LL. 27, 33. Vgl. kimithoro. 206 Zur Deutung s. Thissen, Beiträge, 297f.; Quack, Kontinuität, 92 Anm. 85. 207 Kotanskys Deutung (Greek Magical Amulets, 2) als p3 nb (n) n3 nèr.w „Der Herr der Götter“ ist der Vokalisation nach ausgeschlossen. Allenfalls „Der Herr des Gottes“ wäre möglich.

Pagina 75

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
gh3 bw.ti yo oft pMag. LL. 8, 6. Ag. 43° iw.ti „Mangel bewirghbh-3 ken“; s. Quack, Kontinuitat und Wandel, 86 Anm. 62. xaBoi.ke taxptat pMag. LL. 5, 22; g2b3w{[gylln pMag. LL. 7, 18; ghbh-3 yPoga@taxaptat pMag. LL. 7, 18. Jeweils Bezeichnung eines Berges, s. Kabaon. Semitisch. xa Parxer pMag. LL. 27, 20 (jeweils dem. Glosse h über dem x). kh“rm‘y zappai pMag. LL. 10, 6. iw=f-hin Var. ht-Twnw pMag. LL. 6, 20. ghthethwny pMag. LL. 27, 20 (Glosse w über w); gtheth-3-ny pMag. LL. 28, 2. Vgl. x6e0œvt PGM I 202; gOeBavie PGM IV 281; y@eOu:ve PGM IV 1982; x6e0ofvh PGM VII 368; xdedovı PGM V 485; PGM XIII 966, XIXa, 1. 6; gengBovie PGM I 81. 101f. yee@a ov PGM XVI 36. y-3-ghl-3-n-B-eps p3 gerwbe 16 yAovtony pLeiden 1384 IV, 11. kh-3-khrekhy 14, 29. semitisch-ägyptisch „der Cherub“; verschrieben in plerwbe pMag. LL. vs. 12,7. xoxojLoAn pMag. LL. 7, 24. xoxpexı pMag. LL. 10, 5. Vgl. xpexpew PGM VII kh-S..] iv pMag. LL. 10, 5. gh-3 gh-3 m-3-le 3427; xapxepßep PGM XII 5. gh-3-wkhe yoovye pMag. LL. 16, 10. Agyptisch kk.wt, die Finster- (ghr-3-me nis-Urgöttin. Vgl. x800x PGM II 117; V 477; VI 361 (in derselben Formel); XIXa, 5; SM 6, 6. xpope] pMag. LL. vs. 24, 8; 10Bacnovpxdoypmperovyap pMag. LL. vs. 24, 8. xox pMag. LL. 16, 8; auch in den Zusammensetzungen khekh Inkhekh haavxor pMag. LL. 16, 9 und eventuell menebrykhekh neveBoperaxox pMag. LL. 16, 7. Agyptisch kk.w, der Finsternis-Urgott. Vgl. xox PGM I 241; TH 53. Vgl. Bakaxichych; xux yox PGM LXVI 9, yoy xox yor SM 42, 34. Häufig auf Gemmen. psy psyr psykfymekhe-imi-r wi pMag. LL. 27, 21 (bis). pLouvre E 3229 2, 6. yıryıeoxeio pMag. LL. 16, 5 (ob mit gr. „Seele“ gebildet“): Vgl. woeknuigaAng PGM VII 574; wogen PGM IV 1197. el mehr. pLeiden 1384 II, 11. iw’ wov pMag. LL. 9, 5; iw‘(?) ovwov pMag. LL. 10, 30 = 27, 9. Ag. „Erbe“, noch etymologisch korrekt geschrieben. pMag. LL. 12, 20. Vgl. casagex PGM IV 21.

Pagina 76

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
pMag. LL. 12, 20. pMag. LL. 12, 20. pMag. LL. 18, 8. Hinterer Teil ag. „Zwerg“? bw $T..] $b3-nm S{n-sr dw sm SL knws Sfy sp 2 he we pMag. LL. 29, 6. Ägyptisch. Vgl. cen cen SLby PGM | 240; V 484. Immer mit Bibiou verbunden, s. dort. pLouvre E 3229 2, 15; slby pLouvre E 3229 2, 17; Alby §Bye PGM IV 1941. pMag. LL. 19, 22. Vgl. gaar PGM IV 21. œarv opo pMag. LL. 14, 13. waav pMag. LL. 8, 13. 16. pMag. LL. 19, 33. vovg pMag. LL. 8, 9. pMag. LL. 23, 29. Vgl. ooïfor PGM IV 1668; covApoi {Gpr pLouvre E 3229 6, 22. Hieratisch geschrieben, Name der Sothis. St-“e.t pMag. LL. 19, 34. Ob ag. „Gliederbeschwörer“? h3y (hier.) he“ k3rhre da Kappy pMag. LL. 16, 7. Vel. a kappn PGM III 132; htke Gemme Delatte/ Derchain Nr. 507? vake pMag. LL. 7, 30; kky3 vaxie pMag. LL. 29, 10. vaer pMag. LL. 7, 33. Ag. „Hey“. IV 1623. 1632 (jeweils in derselben Formel). Vgl. kapn Ob gr. „Heiliger“? Vgl. auch voxvopoe PGM V 14. h3B-hr hme-3 pMag. LL. 18, 10. pMag. LL. 14, 3. Geschrieben wie 4g. „großer Handwerker“. hm(?)-nfr pMag. LL. 23, 29. Ag. „guter Steuermann“, etymologisch korrekt geschrieben. Amst hr n bk pMag. LL. 28, 11. hr-‘nw, var. hr-nwn n Bwi pMag. LL. 18, 10. pMag. LL. 25, 5. pMag. LL. 7, 34. Ag. „Falkengesicht“, etymologisch korrekt geschrieben. Bp tr’ Hr-rn har Ath hb.w(?) y hth k3i “mi r’ hele her herephes hewe hby-kii pMag. LL. vs. 13, 5; Hr $-r’-n pMag. LL. 19, 18. pMag. LL. 18, 15. pMag. LL. 14, 4. Ob äg. „Million“? vor £ pMag. LL. 25, 6. pMag. LL. 23, 28. pMag. LL. 17, 19, Griechisch „Sonne“. Vgl. PGM I 229; IV 1281; V 91; VII 508; 528f. 537. 983; SM 87, 7. pMag. LL. 19, 17. vpvens pMag. LL. 7, 22. Ob gr. edpvpvit, „breit gewachsen“? Sove pMag. LL. 16, 27. pBM 10588 rt. 5, 12.

Pagina 77

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
hpkk3 pBM 10588 rt. 5, 12. vepleov pMag. LL. 2, 16. Ag. PN Ari=w; auch als PN heryew konstruiert, aber unetymologisch geschrieben. hfkie pBM 10588 rt. 5, 11. hesen myng“ nd-3-n voeviyodev pMag. LL. 7, 25. Hesemigadon-Logos, s. PGM II 22-24; IV 337; V 424ff. VIT 680-684; 895-897 (unvollständig); XIII 923f.; SM 46, 2; 48, 2f, 49, 7f. h-93-ry-3-n(?) h-3 sperthnks hwhs 46f.; 54, 7. Ob gr. „Regenvermischer“? goeq pMag. LL. 9, 14. pMag. LL. vs. 12, 10. Epithet des Jaho-Sabaoth. @ oxepôvaé pLeiden 1 384 IV, 15. vovvas pMag. LL. 8, 5. Enthält 4g. hs „singen“. Anti-i3btiw pMag. LL. 10, 27; vel. kevtoPpawd. PGM IV 3176; IX hy-tre.t 10f; XIX a 19f; Im Maskelli-Logos III 90 etc. Ag. „Erster der Östlichen“. hevtwpe pMag. LL. 8, 8. Zweiter Teil äg. tr.t „Weide“. hsf h-3 po pMag. LL. 29, 9; vgl. zow PGM V 73. Letzteres sicher aufgrund des ähnlichen Zusammenhangs mit 4 pBM 10588 rt. 6, 8 zusammenzubringen, wohl der héysyphth ägyptische Dekan 43.w™ px£101p0 pMag. LL. 29, 10. Unvollständig erhaltene Formen: I... Jr ul... pMag. LL. 2, 13. E.Jeh*r 6a pMag. LL. 1, 25. Llrp3yery-p3-f pMag. LL. 12, 19(?). L.Hng pMag. LL. 12, 21. Ob Kolanthes? [bars [...]s T...]brs“. [..-16°5y EL...) pLouvre E 3229 2, 20. pLouvre E 3229 2, 21f. pLouvre E 3229 vs. 2. Wohl Oreobazarga u.ä. pLouvre E 3229 vs. 8. pLouvre E 3229 vs. 10. „Bako E 1 pLeiden 1 384 IH, 10. 208 Vgl. v. Lieven, Osiris, 85f.

Pagina 78

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Bibliographie Assmann, J., Liturgische Lieder an den Sonnengott. Untersuchungen zur altägyptischen Hymnik, I, MAS 19 (Berlin 1969) von Beckerath, J., Handbuch der ägyptischen Königsnamen, MAS 49 (Mainz 1999). Bell, H. J. et al, Magical Texts from a Bilingual Papyrus in the British Museum, in: Proceedings of the British Academy 17 (London 1932), Betz, D. (Ed.), The Greek Magical Papyri in Translation (Chicago 1986). Bonner, C., Note on an Amulet in Vienna, AJA 53 (1949), 270-272. Brashear, W. H., The Greek Magical Papyri: an Annotated Introduction and Survey (1928-1994), in: ANRW II 18/5 (Berlin/ New York 1995). Brashear, W. M./ Bülow-Jacobsen, A., Magica Varia, Pap. Brux. 25 (Brüssel 1991). Clarysse, W., Greek Loan-Words in Demotic, in: S. P . Vleeming (Ed.), A spects of Demotic Lexicography. Acts of the Second International Conference for Demotic Studies Leiden, 19-21 September 1984, StDe 1 (Leuven 1987), 9-33. Clarysse, W. et al., The Eponymous Priests ofPtolemaic Egypt (P. L. Bat. 24) (Leiden 1983). Crum, W. E., 4 Coptic Dictionary (Oxford 1937). Crum, W. E., An Egyptian Text in Greek Characters, JEA 28 (1942), 20-31, T. 2-3. Delatte, A./ Derchain, Ph., Les intailles magiques gréco-égyptiennes (Paris 1964). Demot. NB Lüddeckens, E., et al, Demotisches Namenbuch (Wiesbaden. 1980- 2000). Devéria, Th., Catalogue des manuscrits égyptiens écrits sur papyrus, toile, tablettes et ostraca en charactères hiéroglyphiques, hiératiques, démotiques, grecs, coptes, arabes et latins qui sont conservé au Musée Egyptien du Louvre (Paris 1875). Dieleman, J., Vortrag Demotistentagung Würzburg 2002. Dölger, F. J., Sol Salutis. Gebet und Gesang im christlichen Altertum, Liturgiegeschichtliche Forschungen 4/5 (Münster 1925) Fauth, W., Arbath Jao. Zur mystischen Vierheit in griechischen und koptischen Zaubertexten und in gnostischen oder apokryphen Schriften des christlichen Orients, Oriens Christianus 67 (1983), 65-103. Fauth, W., Helios Megistos. Zur synkretistischen Theologie der Spätantike, EPRO 125 (Leiden/ New York/ Köln 1995). -Fauth, W., Simia, in: RE Suppl. XIV (München 1974), Sp. 679-701. Frazer, P. M., Ptolemaic Alexandria, (Oxford 1972, ND 2001) Gee, J., The Structure of Lamp Divination, in: K. Ryholt (Ed), Acts of the Seventh International Conference of Demotic Studies Copenhagen, 23-27 August 1999, CNI Publications 27 (Kopenhagen 2002), 207-218. Gignac, F. Th., A Grammar ofthe Greek Papyri of the Roman and Byzantine Periods, Volume I. Phonology, Testi e documenti per lo studi dell’antichità 55 (Mailand 1976). Grenier, J.-C., La stèle funeraire du dernier taureau Bouchis (Caire JE 31901 = Stéle Bucheum 20), BIFAO 83 (1983), 197-208. Griffith, F. Ll, - Thompson, H., The Demotic Magical Papyrus ofLondon and Leiden (London 1904-09; Oxford 1920). Haas, Chr., Alexandria in Late Antiquity. Topography and Social Conflict (Baltimore/ London 1997). Hess, J. J., Der gnostische Papyrus von London. Einleitung, Text und DemotischDeutsches Glossar (Freiburg 1892).

Pagina 79

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Jackson, H. M., The Lion becomes Man. The Gnostic Leontomorphic Creator and the Platonic Tradition, SBL Dissertation Series 81 (Atlanta 1985). Janowitz, N., Magic in the Roman World. Pagans, Jews and Christians (London/ New York 2001). Johnson, J. H., The Demotic Magical Spells ofLeiden I 384, OMRO 56 (1975). Johnson, J. H., Louvre E3229: A Demotic Magical Text, Enchoria 7 (1977), 55-102, T. 10-17. Johnson, J. H., The Dialect of the Demotic Magical Papyrus of London and Leiden, in: Fs Hughes, SAOC 39 (Chicago 1976), 105-132. Kákosy, L., Hermes and Thot, in: A. B. Lloyd (Ed.), Studies in Pharaonic Religion and Society in Honour of J. Gwyn Griffiths, EES Occ. Publ. 8 (London 1992), 258-261. Kasser, R., Expression de l’aspiration ou de la non-aspiration à l'initiale des mots copto-grecs correspondant à des mois grecs commençant par (1, BSEG 3 (1980), 15-21. Kasser, R., Papyrus Bodmer VI. Livre des proverbes, CSCO 194, Scriptores coptici 27 (Louvain 1960). Keel, O., Der ägyptische Gott Ptah auf Siegelamuletten aus Palästina/ Israel. Einige Gesetzmässigkeiten bei der Übernahme von Motiven der Großkunst auf Miniaturbildträger, in: O. Keel, H. Keel-Leu, S. Schroer, Studien zu den Stempelsiegeln aus Palästina/ Israel, Band II, OBO 88 (Freiburg/ Göttingen 1989), 281323. Keil, J., Amulett mit Planetengöttern, Jahreshefte des österreichischen archäologischen Institutes in Wien 36 (1946), 135-139. Kotansky, R., Greek Magical Amulets. The Inscribed Gold, Silver, Copper, and Bronze Lamellae. Part I. Published Texts of Known Provenance, ARW, Sonderreihe Pap. Col. XXII/1 (Opladen 1994). Leemans, C., Papyrus demotique I. 384 du Musée d’Antiquites des Pays-Bas à Leide publié dans la 17° livraison, ou la 10° de la IT partie des monumens Égyptiens au Musée d Antiquités des Pay-Basà Leiden (Leiden 1856) Leemanns, C., Papyrus égyptien démotique à transcriptions grecques du Musée d’Antiquités des Pays-Bas à Leide (Leiden 1839). Leitz, Chr. (Hrsg.), Lexikon der ägyptischen Götter und Götterbezeichnungen, Band VII $- d, OLA 116 (Leuven, Paris, Dudley, MA 2002) Lidzbarski, M., Das Johannesbuch der Mandder (Giessen 1915; ND Berlin 1966). von Lieven, A., Osiris, der Dekan H3w und der Tod. Zur Deutung des Spruches zum Finden eines Diebes in pBM 10588, Enchoria 21 (2001), 82-87. Lupieri, E., The Mandeans. The Last Gnostics (Grand Rapids, MI/ Cambridge 2002). Marcillet-Jaubet, J., Tabella Defixionis Augustodunensis, ZPE 33 (1979), S. 185f. Martinez, D. G., P. Michigan XVI. A Greek Love Charm from Egypt (P. Mich. 757), ASP 30 (Atlanta 1991). McBride, D. R., Gnostic and Traditional Egyptian Religious Affinities in the Magical Papyri, JSSEA 27 (1997), 42-59. Meeks, D., Art. Harponknuphi, in: Lexikon der Ägyptologie 2 (Wiesbaden 1977), Sp. 1011. Méléze Modrzejewski, J., The Jews of Egypt from Rameses H to Emperor Hadrian (Edinburgh 1995). Mendel, D., Die kosmogonischen Inschriften in der Barkenkapelle des Chonstempels von Karnak (Turnhout 2003). Merkelbach, R./ Totti, M. Abrasax. Ausgewählte Papyri religiösen und magischen Inhalts, Band 1: Gebete, ARW, Sonderreihe Pap. Col. XVII, 1 (Opladen 1990).

Pagina 80

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Merkelbach, R., Abrasax. Ausgewählte Papyri religiösen und magischen Inhalts, Band 4: Exorzismen und jüdisch/ christlich beeinfluBte Texte, Pap. Col. XVII/4 (Opladen 1996). Merkelbach, R., Mithras. Ein persisch-römischer Mysterienkult (Königstein 1984; ND Weinheim 1994). Michel, S., Die magischen Gemmen im Britischen Museum (London 2001). Michl, J., Art. Engelnamen, in: Reallexikon für Antike und Christentum 5 (Stuttgart 1962), Sp. 200-239. Müller, M., Einige griechisch-demotische Lehnwörter, RT 8 (1886), 172-178. Naveh, J./ Shaked, Sh., Amulets and Magical Bowls. Aramaic Incantations of Late Antiquity (Jerusalem 1985; 71987). Naveh, J./ Shaked, Sh., Magic Spells and F ormulae. Aramaic Incantations of Late Antiquity Jerusalem 1993). Niggemeiner, H. J., Beschwörungsformeln aus dem ‘Buch der Geheimnisse’ (Hildesheim/ New York 1975). Oreal, E., Contact linguistique. Le cas du rapport entre le grec et le copte, Lalies 19 (1998), 289-306. Osing, J., Der spätägyptische Papyrus BM 10808, AA 33 (Wiesbaden 1976). Osing, J., The Carlsberg Papyri 2. Hieratische Papyri aus Tebtunis I, CNI Publications 17 (Kopenhagen 1998). Peust, C., Egyptian Phonology. An Introduction to the Phonology ofa Dead Language, Monographien zur ägyptischen Sprache 3 (Göttingen 1999). PGM Preisendanz, K., Papyri Graecae magicae. Die griechischen Zauberpapyri (Stuttgart? 1973-74). Philipp, H., Mira et Magica. Gemmen im Agyptischen Museum der Staatlichen Museen Preussischer Kulturbesitz Berlin-Charlottenburg (Mainz 1986). Philonenko, M., Une priére magique au dieu créateur (PGM 5, 459-489), CRAIBL 1985, 445-447. Pleyte, W., Mentions of Christian Religion in Egyptian Documents, PSBA 5 (1883), 149-152. Posener, G., La premiére domination Perse en Egypte. Recueil d’inscriptions hiéroglyphiques, BdE 11 (Kairo 1936). Quack, J. F:, Kontinuität und Wandel in der spätägyptischen Magie, SEL 15 (1998), 77-94, Quack, J. F., Zu einer angeblich apokalyptischen Passage in den Ostraka des Hor, in: A. Blasius, B. U. Schipper (Hrsg.), Apokalyptik und Ägypten. Eine kritische Analyse der relevanten Texte aus dem griechisch-römischen Ägypten, OLA 107 (Leuven/ Paris/ Sterling 2002), 243-252. Quack, J. F., Dekane und Gliedervergottung. Altägyptische Traditionen im Apokryphon Johannis, JbAC 38 (1995), 97-122. Quack, J. F., Königsweihe, Priesterweihe, Isisweihe, in: J. Assmann, M. Bommas (Hrsg.), Agyptische Mysterien? (München 2002), 95-108. Raven, M., Papyrus van bies tot boekrol (Zutphen 1982). Ray, J., How Demotic is Demotic?, EVO 17 (1994), 251-264. Ritner, R. K., Egyptian Magical Practice under the Roman Empire: the Demotic Spells and their Religious Context, ANRW II 18/5, (Berlin/New York 1995) 3333-3379. Ritoók, Z., Ein neuer griechischer Zauberpapyrus, Acta Antiqua academiae scientiarum hungaricum 26 (1978), 433-456. Rudolf, K., Theogonie, Kosmogonie und Anthropologie in den mandäischen Schriften, FRLANT 88 (Göttingen 1965).

Pagina 81

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
und die Rudolf, K., Zweierlei Jenseitsreisen: Die altägyptische Nachtfahrt der Sonne gnostisch-mandäische Himmelsreise der Seele, in: C. Fluck, L. Langener, S. Richter, S. Schaten, G. Wurst (Hrsg.), Divitiae Aegypti. Koptologische und verwandte Studien zu Ehren von Martin Krause (Wiesbaden 1995), 271-278. und Schäfer, P./ Shaked, Sh., Magische Texte aus der Kairoer Geniza, Band II, Texte Studien zum antiken Judentum 64 (Tübingen 1997). Schäfer, P ./ Shaked, Sh., Magische Texte aus der Kairoer Geniza, Band III, Texte und Studien zum antiken Judentum 72 (Tübingen 1999). Schoerf, V. et al, Antike Gemmen in deutschen Sammlungen, Band III. Braunschweig, Göttingen, Kassel (Wiesbaden 1970). Sederhoim, V. H., The Identity and Significance of the Enemy of Osiris in Papyrus . Britisk Museum 10808 (Dissertation Los Angeles 2001). Segal, J. B., Catalogue of the Aramaic and Mandaic Incantation Bowls in the British Museum (London 2000). Schmidt, K. F. W., Zu den Leydener Zauberpapyri, Philologische Wochenschrift 55 ‘ (1935), Sp. 1174-1184. Smith, M., Catalogue of Demotic Papyri in the British Museum, Volume III. The Mortuary Texts ofPapyrus BM 10507 (London 1987). SM R. W. Daniel/ F. Maltomini, Supplementum Magicum, Vol. III, Pap. Col. XVI, 1-2 (Opladen 1990-92). Spiegelberg, W., Demotische Grammatik (Heidelberg 1925). Spiegelberg, W., Der demotische Text der Priesterdekrete von Kanopus und Memphis (Rosettana) mit den hieroglyphischen und griechischen Fassungen und deutscher Ubersetzung nebst demotischem Glossar (Heidelberg 1922). Tardieu, M., Aberamenthö, in: R. van den Broek/ M. J. Vermaseren, Studies in Gnosticism and Hellenistic Religions Presented to Gilles Quispel on the Occasion of his 65th Birthday, EPRO 91 (Leiden 1981), 412-418. Thissen, H.-J., Agyptologische Beiträge zu den griechischen magischen P apyri, in: Religion und Philosophie im alten Agypten: Fs Derchain, OLA 39 (Leuven 1991), 293-302. Thissen, H.-J., Bemerkungen zum koptischen Kambyses-Roman, Enchoria 23 (1996), 145-149. Thissen, H.-J., Die demotischen Graffiti von Medinet Habu, DSt. 10 (Sommerhausen 1989). Thissen, H.-J., Nubien in demotischen magischen Texten, in: D. Mendel, U. Claudi (Hrsg.), Ägypten im afro-asiatischen Kontext. Aufsütze zu Archäologie, Geschichte und Sprache eines unbegrenzten Raumes. Gedenkschrift Peter Behrens (Köln 1991), 369-376. Thissen, H.-J., Kung- ein verkannter Gott, ZPE 112 (1996), 153-160. van Henten, J. W., „Mastema“ in: K. van der Toorn et al. (Eds.), Dictionary of Deities and Demons in the Bible (Leiden/ Boston/ Köln/ Grand Rapids, MI/ Cambridge” 1999), 553f. Vermaseren, M. J., Corpus inscriptionum et monumentorum religionis mithriacae (Den Haag 1956-60). Vittmann, G., Bemerkungen zu einem frühdemotischen Papyrusfragment in Kairo (CG 31241), GM 115 (1990), 108-111. Vittmann, G., Zum Gebrauch des k3-Zeichens im Demotischen, SEAP 15 (1996), 112. Vittmann, G., Läßt sich der Mitannische Mitra hieroglyphisch nachweisen? Bemerkungen zu zwei asiatischen Götternamen in dgyptischer Wiedergabe, in: The Intellectual Heritage of Egypt. Studies presented to László Kakosy by Friends and

Pagina 82

Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)
Colleagues on the Occasion of his 60th Birthday, StAe 14 (Budapest 1992), 603-610. Waldstein, M./ Wisse, F., The Apocryphon ofJohn. Synopsis ofNag Hammadi Codices II, 1; III, 1; and IV, 1 with BG 8502, 2, NHS 33 (Leiden/ New York/ Köln 1995). Wasserstein, A., Notes on the Temple of Onias at Leontopolis, Illinois Classical Studies 18 (1993), 119-129. Winnicki, J. K., Hartysis und Ares (Planet Mars) als Personennamen im griechischrömischen Agypten, EVO 17 (1994), 321-325. Worrell, W. H., Coptic Magical and Medical Texts, Or 4 (1935), 1-37 u. 184-194, Winsch, R., Antike Fluchtafeln (Bonn 1907). Youtie, H. C./ Bonner, C., Two Curse Tablets from B eisan, Transactions and P roceedings of the American Philological Association 68 (1937), 43-77. Zwierlein-Diel, E., Magische A mulette und andere Gemmen des Instituts fiir Altertumskunde der Universität zu Köln, Pap. Col. 20 (Opladen 1992).