Die Quinte in der physikalische Therapie

Auteur
Weiers, H.
Verschenen in
Festschrift Rudolf Haase
Jaar
1980
Onderwerp
FIFTH
Taal
Deutsch
Categorie
C2 Music
Archiefnummer
7266

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Printed in Austria. Gosamtherstellung: Elfriede Weber FOOT 0 vanstadt, Easchobierste. 10 (Inh. Elfriede WEBER) A-7001 Eisenstadt, Postfach 25. Alle Rechte vorbehalten: Copyright ©1980 by Elfriede Rötzer Verlag ISBN 3-85253-103-7 Einbandgestaltung: Gerhard Jahoda forschung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Wien 9 Harmonik — ein komplementärer Aspekt zur analytischen KX Walter Heitler Kurt Blaukopf | . Max Weber und die Musiksoziologie ................,..,...,,. 13 Posen Wissenschaft ..... cece ee eee enn eee beeen ee eee ee eee 24 H Gunther Hildebrandt “Ì ET "a LL A2 L 5 1 L 3 £ ä ee Hans Sittner Weltweites Echo der harmonikalen Grundlagenforschung ........ 11 Geleitwort ... eee re eee ease se eee eee ee eee ea eee eee ne ee a Helmut Schwarz Vorwort des Herausgebers ..............,.. rn ren 7 Inhaltsverzeichnis Marius Schneider Urweltmythos und Sphärenharmonie eneen ee . 95 x 186 181 Die Ouinte in der physikalischen Thérapie. Dave 197 Hans Weiers Als Volkstnusik forscher im Nahen und Fernen Osten........... Jenö Takacs Harmonikales Bauen..... nn en serve. Ändre Studer erner Schulze X Logos g — Mesotes — Analogia. Zur Quaternität von Mathematik, Musik, Kosmologie und Staatslehre bei Platon ................ 107 g Harmonik — Musikalische Logik — Aufführungspraxis ........... 81 Josef Mertin A Gerhard Jahoda Die Tonleiter des Timaios — Bild und Abbild .................. 43 | Harmonikale Strukturen der rhythmischen Funktionsordnung eeen. von Kreislauf und Atmung beim Menschen ................. .. 30 Herausgegeben von Werner Schulze für das Institut für harmonikale Grundlagen-

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DIE QUINTEN DER PHYSIKALISCHEN THERAPIE Weiers lôglichkeiten. 197 ffektivität dieses bstukts unter bestimmten Voraussetzungen reale icht zuletzt auch & Therapeutik, so gibt es heute wie damals für die Wenn NOVALS dieForderung aufstellt, der Arzt habe die „ganze ıedizinische Theon aus polaren Phänomenen zu entwickeln‘? und omöopathie Bederung, er ist vielmehr Ausdruck eines universellen rdnungs- und Regutionsprinzips. Für einen möglichen mathematischhysikalischen oderbiophysikalischen Aspekt dieses Prinzips fand der erfasser verschiede Hinweise. am Ähnliches dum Ähnliches geheilt werde, hat nicht nur in der Bei NOVALIS indet sich musikalisch-harmonikales Gedankengut ı Zusammenhang jit medizintheoretischen Überlegungen. Die Beffe Polarität undGleichgewicht nehmen dabei in seinen naturilosophischen, aug die praktische Medizin befruchtenden Grunddanken eine zentre Stellung ein. „Krankheit ist ein musikalisches oblem und Heilun eine musikalische Auflösung’ ist ein bekanntes ort des NOVALISDer physiologische Zustand wird als „das Result einer Gleichgewintspolitik innerhalb der polaren Gegebenheiten”’? zeichnet. Die Krarheitgilt als ,,polarische Grundkraft‘. Nach dem homiopathischen Prinzip kann mit dieser ,,polarischen rundkraft’’, die de jeweiligen gesamten Krankheitsstatus entspricht, is eine ähnliche Kinkheit auslösende Energeticum als Heilmittel und egenpol gefunden verden. Der Satz similia similibus curentur, nach ing wurde eine Hamonie als das Ineinanderpassen der Bausteine in ilenmaBiger Ordnng verstanden. PYTHAGORAS wies nach, daß ısik vom Gesetz dr Zahlen beherrscht wird, und Musik war für ihn es der wichtigste Heilmittel, wodurch die ordnende Zahl in den enst der leib-seelisgen Gesundheit gestellt wurde. s Prinzip der Fornyng und Gestaltung’. Mit dem Begriff der For- Nach pythagorischer Auffassung besteht eine Verbindung ischen Seele und (örper in reiner musikalischer Harmonie, und die ge in und um unsind durch das Gesetz der Zahl bestimmt. Mediische Leitlinien, & noch bis in die Neuzeit hinein therapeutisches ndeln beeinfluRter waren von diesem Gedankengut geprägt. Für die thagoräer galt dielaterie als das empfangende Prinzip, die Zahl als

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Zusammenhang mit der ausgleichenden Funktion des autonomen Nervensystems, einer integrierenden Reglertätigkeit, die Störungen im normalen Funktionsablauf ausbalancieren und auf Mittelwerte wieder einregulieren kann. Diese Kompensationsfähigkeit ist Voraussetzung für | | | 198 den Vorgang der Naturheilung. Die Erhaltung des biologischen Gleichgewichts steht in engem In den beiden genannten Publikationen wurde noch 199 lite, ja sogar der Leere. Ihre beiden Töne präsentieren sich gleichbeuinte stellt die größte Ruhe dar. Sie erweckt das Gefühl der Größe, ir-Elemente der Musik in ihrer Wirkung auf den Menschen zu tr _>rschen. Vielleicht darf das Quintintervall zu diesen Ur-Elementenge jihit werden. In seiner Arbeit /ntervalle — therapeutisch gesehen sschreibt GLASER? die Eigenschaften der Quinte wie folgt: „Die orderte im Hinblick auf eine entstehende Musiktherapie Versuche, die uch in Hoch- und Niederfrequenzbereichen möglich ist, erscheint es otwendig, dieses Phanomen von zwei Seiten her zu betrachten. Es ist bekannt, daß im Rahmen musiktherapeutischer Maßnahmen um’ Gulmkimbrvali eine besondere. Bedeutung zukommt. KONIG ichwingungen in der Quintproportion außerhalb der Musiktherapie en exakt dem Intervall der Quinte entspricht. Da Therapie mit scillator’, ee erwähnt daß die in der Versuchsapparatur benutzte Relation Neßwert/Therapiewert und das Intervall der beiden Bioscillatorfrequen- ‚beiten führten später zur Entwicklung des Therapiegeräts Bi- | # = in hochfreq Körperstellen tôrter nit interessanten therapeutischen Ergebnissen beobachtet. Diese Voruenten elektromagnetischen Feldern wurden dann besondere Eigenschaften des Verhaltens krankhaft ge- À frequenter elektromagnetischer Felder unter wellentechnischen sichtspunkten möglich sind. Hierbei spielen interfer EPEN n proportional-symmetrischen Anordnungen eine Rolle. In Versuchen Gedanke hilfreich, daß Gleichgewichtsregulierungen im Bereich pr Möglichkeiten beschäftigte mich die Frage, ob in der energetischen Relation Krankheitsobjekt/Heilmittel ein physikalisch definierbares Aqivalent angenommen werden kann. Mit dem Vorhandensein und der rd Funktion des organismischen Regelsystems, das der rde gulierung zwischen zwei polaren Funktionsträgern dient, wurde die il delvorstellung verbunden. Bei dem Versuch der Transformierung am biologischen Regelfunktion auf physikalische Gegebenheiten war der Auf der Suche nach dementsprechenden neuen therapeutischen sonfältig abgestimmte Arzneimittelgaben oder gezielte _biophysikalische Reize mit Akupunktur, Neuraltherapie oder dergleichen, um das in Krankheitsfällen gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen. Das Anneimittel oder der energetische Heilreiz sollte „wie ein Schlüssel auf dasSchloß passen”. wiksam zu unterstützen. Beispielsweise genügen oft geringe, aber Es gibt zahlreiche Methoden und Mittel, um den Naturheilvorgang 7 logischen Regelvorgangs im Sinne des Ähnlichkeitssatzes der Homöopathie verbunden. Die Frage, ob das Arzneifindungsprinzip durch ein entsprechendes biophysikalisches Wellenfindungsprinzip ersetzt werden kann, war Thema und Arbeitsprogramm. Eine mögliche Modellvorstellung war mit der Annahme eines biops nym für Gesundheit — war Leitgedanke und Anlaß für den Verfasser, nach geeigneten biophysikalischen Meß- und Therapiemethoden zu der Erhaltung des biologischen Gleichgewichts — bei NOVALIS synostanthaltung der wichtigsten biologischen Funktionen, zum Beispiel mäßigkeit im Sinne einer „starren harmonikalen Norm” für die Kon- Konstanz und Variabilität betreffen im biologischen Gesche hen Wirkzusammenhänge und Einzelvorgänge. Die Annahme einer Gesetz- Die Krankheit unserer Zeit wird als Bezugslosigkeit bezeic hnet; dies trifft auch für die Medizin zu. Trotz des hohen Stands der technischen und einzelwissenschaftlichen Entwicklung, in denen medizinisch-technische Daten und statistische Zahlen großen Raum einnehmen, fehlt der Bezug zur naturgegebenen Ordnung der Zahlen, wie sie in der Musik, dem periodischen System der chemischen Elemen te oder in den Farbspektren bekannt wurde. Kenntnisse über das Vorkommen harmonikaler Proportionen im anthropologischen Bereich, zum Beispiel im Körperbau und in der funktionellen Rhythmik, verdanken wir vor allem den Arbeiten und Publikationen von GUNT HER HILDEBRANDT und RUDOLF HAASE‘. Diese Ergebnisse erhärten auch die theoretischen Grundgedanken zur Musiktherapie von Frau KOFFER-ULLRICHS, die auf der Annahme einer „„harmonikal -harmonischen Struktur‘ des Menschen basieren. Die Autorin ordnet erstens die „starre harmonikale Norm den determinierten physiologisc h-somatischen Abläufen” und zweitens die „Variablen harmonischen Gesetzmäßigkeiten den indeterminierten Affektlagen und den willkür lichen Bewegungsformen” zu.

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Resultante Frequenz 2 Frequenz 3 Interferenzkurve x y nung). Trotz Verschiedenheit der beiden Schwingungen bilden sie zusammen eine Einheit, die im polar-symmetrischen Verlauf der Resulanten ihren Ausdruck findet. einander und mit der Resultanten ein harmonisches Kurvenbild (Zeichquenzproportion 2:3 ergibt in ihrer Überlagerung oder Interferenz zurücksichtigung der Tatsache, daß der Quinte ein exaktes Frequenzzahlenverhältnis 2:3 entspricht, wäre eine Orientierungs- und Berechnungsbasis im mathematisch-physikalischen Sinne gegeben. Die Freeinen Zusammenhang mit diesen beiden Grundbegriffen hin. Unter Bepeutische Maßnahmen. Bestimmte Eigenschaften der Quinte weisen auf Polarität und Gleichgewicht sind die Idealforderung für therabilden demnach ein spezielles Polaritätsbeispiel. sammengehoren’’!°. Die beiden Töne — oder Frequenzen — der Quinte Gegebenheiten ein, die bei äußerstem Gegensatz dennoch innerlich zu- Nach HANS KAYSER „ordnet man unter Polarität Dinge, Werte, aus scheint bei der Quinte noch eine Eigenschaft, die dem Begriff der Polarität entspricht, von Bedeutung zu sein. sind und daß mit ihnen eine Stabilisierung angestrebt wird. Darüber hintisch gleich Null. Im Organismus gibt & Gleic et solcher schwingende Wellen ein Biosonor : Pie wurde das Schalliner medizinischen Fach- 196) nn rung von Gelenk- und betriebene dabei in der wesentlich er Vorteil gegenüber 201 ‘Septelgecten theraeutischen Effektivität bei erweiterten ae nen’*, asseren Verträglichkeit dieser Impulsfom, “her üblichen Wassermassagemethoder lat e “urbine mit Doppelpulsator Erzeugt ‚,der ang Für den Bereich der Hydrotherapie Wurde ai Hydrovibraentwickelt, mit dem hydromechanjgn, | ein Schallwellen Quintintervall über eine hydraulisch ler mpulse und tschrift berichtet! ?. eumaschmerzen, wurde erstmalig werden ei verschiedene Schallwellen aus dem Unteren Hi Mit diesem eich — auch hier f das Intervall der Quinte abgestimmt _ ibe OrberSchall geber variagd gopr, kung Einwir Körperstellen zur zwei an «| he Ergebnisse, beispielsweig, Ye t. Über damit erzielte erapeutisc ‘Mentherapiegerat | zwei in einem polaren Sewicht in therapeutischer mn Für eine spezielle Schal/welleninten, ht? verwiesen. h » neueste Arbeit Polarität und Gleic ichgewicht hgewicht dem Gleic x tenen organismisychen System wird qUrch aus PE à Voraussetz eine therapeutische Bedeutung zu. Dieser pig g organ wurde in einer jeren Arbeit!! wie folgt formuliert: Vat auf anismen in pathologischen Fällen untg, ae year un- Mit den Ergebnissen der oben genannt en Versuche und der BiUb Ilatortherapie konnten die theoretische erlegungen des VerWerde igt bestat g ers weitgehend als richti kommt der rtragung gleichgewichtsstabilisierende, a Danach der Homöostasis, en, zeichnen sich durch ein EnergieMinir, spiel chgewichtszuGlei im m d aus. ichtsstrukturen, ebenfalls durch einen Null-Energieverbya,, ndew . h Regelfunktionen, welche der Aufrechterha gekennzeichnet sind rerhe Wied ung von Gleichgewichtsfunktionen, zum Bei ltung und nergieverbrauch ist vingungsformen wichtig ist, ZU erWähnen, ben Fr wahrscheinlich eine Begrenzung der Leere- und Weitegefühle und danit eine Stabilisierung des Erlebnisses anstrebt.’’ Dieser Beschreibung ist zu entnehmen, daß die beiden Töne der Quinte im Gleichgewicht ies Kurvenbildes ist … besondere Eigenschaft, die bei der prk Neben dem ästhetisch positiven Asper, >ruch tut. Auch hier zeigt sich oft die Tendenz der Wiederholung, die ‘ont, da jede einseitige Belastung dem Intervallcharakter sofort Ab-

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In einer Zeit der Uberbewertung material- und kostenaufwendiger © = © 02 auten BUCHER . nd. Folge 3. . (Publide harmonikalen Pythagoreismus. Wien 1969wee Ein Leben für die Harmonik der Welt. Basel 1968. - | 203 nforschung. Heft 1-4. Wie Literatur zur harmonikalen Grundlage 969 — 1979. Wiener Musikakademie. Bd. 3.) i Wien 1969. (Beiträge zur ga Wurzeln der Musik. 2.) H. hung. harmonikalen Grundlagenforsc n EU Bd. 7.) dorf 1967. (Orpheus-Schriftenreihe zu Grundfra München 1966. 1964. DüsselKaysers Harmonik in der Literatur der Jahre 1950 bis gen der Musik. rundlagen der harmonikalen Symbolik. Ders.: Einführung in Theorie und Praxis der Bioscillatortherapie, EHK 12/1960 KONIG, Karl: Musik-Therapie in der Heilpädagogik. In: Musik in der Medizin. Beiträge zur Musiktherapie (hrsg. v. H. R. Teirich), Stuttgart 1958, S. 77-88 GLASER, Werner Wolf: /ntervalle — therapeutisch gesehen, Die Heilkunst 5/1960 KAYSER, Hans: Lehrbuch der Harmonik, Zürich 1950, S. 74 Vgl. Anm. 7 WEIERS, Hans: Polarität und Gleichheit in therapeu tischer Sicht, Biol. Medizin 1/1980 Ders.: Schallwelleninterferenztherapie, EHK 3/1967 Ders.: Wasservibrationsmassage, Prophylaxe, Jg. 9, H. 3, Heidelberg 1970 schrift 12/1960 die harmo| Pythagoreios Harmoniki Symboliki (= Einführung in n 1966. Athe nger. Grabi P. . v. nikale Symbolik, griechisch.) Ubers 1963. Köln Leibniz und die Musik. Hommerich/ . (Veroffentenn. do Seele. Hommerich/Köln 1960 g, Sektion chun ale Fors onik Instituts fiir harm lichungen . Folge 4.) Er cin dl harrnioritkéle Symbolik. München 1960. : Forschung, Veröffentlichungen des ogg für harmonikale i i Musikg eschichte. H. ini 1958. /Köln Hommerich 5. Zahl der Bedeutung dr sens. Köln 1956. (Beiträge zur Geschichte des Solinger Chorwe16.) Diss. Köln 1951 (ungedruc kt). tudien zum kontrapunktischen Klaviersatz von Johannes Brahms gestellt hat. udi enjahr 1969/70 i ir jr, ). Ebenfalls nur summarisch erwähnt sei die mühevolle und ttératu N id schrapten Lie die der Jubilar als Herausgeber des Zehnjahresberichtes ngw ierige praten wd der einzelnen Jahresberichte von 1965/66 bis zum 355/56 n den Dienst der Akademie für Musik und darstellende Kunst safe ieben p nertab ha geharde Abstracts für RILM (Répertoire International de la ieses Verzeichnis umfa Bt beungen — auch die durch ihn als Herausgeber ın ihm r a über Rudolf Haase, Unberücksichtigt ren neben den Publikationen Rudolf Haases — nee der TEN RUDOLF HAASES VERZEICHNIS DER SCHRIF Zusammengestellt von Ursula Haase Ebda. HAASE, Rudolf: Der meßbare Einklang, Stuttgart 1976 KOFFER-ULLRICH, Editha: Musiktherapie, Die Heilkunst 5/1960 WEIERS, Hans: Das Simile in physikalischer Sicht, Deutsche homöopathische Monats- 7/1965 SCHIPPERGES, Heinrich: Grundzüge einer polarischen Medizin bei Novalis, Antaios (hrsg. v. H. R. Teirich), Stuttgart 1958, S. 1-16 SCHUMACHER, Josef: Musik als Heilfaktor bei den Pythagoreern im Licht ihrer naturphilosophischen Anschauungen. \n: Musik in der Medizin. Beiträge zur Musiktherapie Anmerkungen: wieder Mut machte, den einmal eingeschlagenen Weg der Transformierung harmonikaler Ideen in biophysikalische Verfahren und Geräte trotz größter Schwierigkeiten weiter zu gehen. Dafür gilt ihm ein besonderes Gedenken und Dank. Ein nicht geringerer Dank gebührt RUDOLF HAASE für sein stetiges Interesse an den Arbeiten des Verfassers und die entsprechenden Erwähnungen in seinem harmonikalen Schrifttum. führten. Und nicht zuletzt war es KAYSER selbst, der mir immer Anregungen, die zur Realisierung der hier aufgezeigten Therapieformen Das Studium der Harmonik HANS KAYSERs brachte wesentliche Der entscheidende bio-logische Gesichtspunkt bestand für den Verfasser darin, Krankheit und Heilung nicht nur unter einer kausal-analytischen Betrachtungsweise zu sehen, sondern mehr unter dem Aspekt von Polarität und Gleichgewicht. »Heil’’-Methoden erscheint es geboten, Gedanken aufzuzeigen und neue Anregungen zu geben, um Therapie nach bio-logischen Gesichtspunkten im Sinne einer gezielten Anregung von Naturheilvorgängen zu betreiben.