Pythagoraer und anderer

Autor
Fabricius, J.A.
Erschienen in
Abriss einer allgemeinen Historie der Gelehrsamkeit
Jahr
1752
Thema
PYTHAGORAS
Sprache
Deutsch
Kategorie
C7 Philosophie
Archivnummer
5050

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Volltext anzeigen17 Seiten

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NN Ska A Qe 176 Das ahtzehnte Haupitiict, $. CCXXXX. Don TT Der Licheber der Vtalifden Gecte war, wie gedacht, verte Pythagoras aus der nf Samos, des Minefarchi lifer und der Parehenis Sohn, deffen &cbensbejchreibung eige Man anderwärts zu fuchen hat, dabcy jich ungemein wief Geit der fircitiges findet, welches ausjumachen Richard Bent othe Foy, Wilhelm Lloyd undaSeinrkb .Dodwell fit aordet | x nada Viel Mhibe gegeben haben, wie “Jo. Clericus und Fac. veer, Brucker erzchlen “b, dabey man aud Diogenem we Laertium, Porpbprium, Jamblichum, Stan: weis: letum, uftinum, Appulejum, Jo. Schefferum, heit feo Senelon, Dacier, Dionyfium Petavium, Mor: ven. bof, Jo. Jax. Lehmann, Jo. Sriedem. Schneider, Wegnum Daniel Omeif, Mich. Morgues, Ambrofium Rhodium, WhiteloFe Bulftrode, “Yo. Lud. Schmidt, Jo. Jac. Syrbium, Fo. Alb. Sabriium, Yo. Sran:. Buddeum, € A Zeus mann, CT. 5. Gundling, G. Stollen, Yo. Sried. Mayern, Seinr. Afcanium Engelken, unddie von Dicfen in groflee Anzahl und von 2, &.Struven ange: führten Schrifeftcher nach(chlagen fan, welches hier allen gu erzchlen nicht néthig ijt "b. Mur etwas davon ans gugeigen, de 20b. Bentley de epitt. Phala- deius florid. I. zor. Schefferus ridis, Lond. 1699.8. Lloyd de nat. & conft. Philof. Italicae chronologia Pyfhagorae , Lond. Witt. 1701. 3.0). Fenelon, not. 1699. 8. Dodwell de aerate Pha- Jaridis & Pythagorae, Lond. 1704. 8, Clerc B, ch. X. 79-214. Man (ehe Brackern L C.M. 1--268. Vil 192. fq. Clerc B. ch. XXVII. 430. 424. 17b. Dacier not. 959. De legibus cibariis & veftiariis Pythagorae Jo. Lud. Boge, len. 1711. ©. Petav. ration. temp. 38-84. Morboff P. LY IL & H.N. VI. Lehmann hilt. Phil. Pych 324. Francof. & Lipf. 1731. 4. Schneizı b. Diogenes Laertias VINE. - der de acim Pychagerica Hal. Porphyrius fine Malchus vita Py- B. Omefs Etiiica Pythagorica thagorae Ludolph Küfieri, Aunt. Alcorff. 1693. 8. Morgues, not. 3707. 4, Jamblichus ed, ei. Kit- zó7a, Rhodius, wot. 2563. But. fiers, Amtf. 1707. 4. Stanley Strode de animarum transmigra658. Frffious RX. MIE Appu- tione Pythagorics defenfa,Lond. 169%, à Ty Mr ss

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Das abtiebnte Haupe tic, Don CCXXXX. — Der Urbeber der “Gealifehen Gecte war, wie gedacht, , verte Dythagoras aus der Inf Samos, des Vinefarchi life und der Partbenis Sohn, deffen Lcbensbefchreibung ivcia: MAN andermarts zu fuchen bat , dabcy fich ungemein viel Ide rs e = . , beit der |treitiges findet, welches auszumachen Richard Bents ee ley, Wilhelm Lloyd und Zeinrich Dodwell fit nad art viel Mühe gegeben haben, wie Fo. Elericus und “fee. derer, Brucker erzchlin “b, babe man aud) Diogertem we Lacrtium, Porpbprium, Jamblicyum, Stan: weis: letum, Tuftinum, Appulejum, Yo. Gcbefferuin, heit Eo Serselon, Dacier, Dionyfium Petavium, Mor: mern, DOF, Jo. Jar. Lehmann, Jo. Sriedem. Schnei: der, Magnum Daniel Omeif, Vich. {iorques, Ambrofium Rbodium, Whitelofe Bulftrode, To. Lud. Schmidt, Fo. Fac Gyrbium, “So. Alb. Sabriiuim, Fo. Sean: Buddeum, E. Y. Seu: mann, XX. 4. Gundling, G. Stollen, Yo. Srted. Wisyern, Seinr. Afcanium Engelten, und die von dicfen in groffer Anzahl und von DB. G.Struven ange: führten Schriftftcller nachfchlagen fan, welches hier alles au erzchlen nicht nöthig it “b, Mur etwas davon ans guacigen, 20b. Bentley de epift. PhalaLloyd de chronologia Pyfhagorae , Lond. 1699. 8. Dodwell de aerate PhaJaridis & Pythagorae, Lond. 1704. 3. Clerc B, ch. X. 79-210. Man (ehe Brackern L c.1I. 1--268. VIH. 192. fq. Clerc B.ch. XXVII, Jesus florid. I. 351. Schefferus de nat. & conft. Philof. Icalicae Witt, 1701. 8.©. Fenelon, not. 17b. Dacier not. 959 a. De legibus cibariis & veftiariis Pythagorag fo. Lud. Boye, len. 1711. &. Petav. ration. temp. 38-84. Morboff P.IL LIL & HAL VI. 430. 424. Lehmann hift. Phil. Pyth 324. Francof. & Lipf. 1731. 4. Scbnetridis, Lond. 1699. 8. a b. Diogenes Laertius VII. I. Porphyrius fine Malchus vitaPyder de aia Pychagericz Hal. ©. Omeís Echitca Pychagoricz thagorae Ludolph Küßeri, Amit. Altorfl. 1693. 8. Morgues, not. 1707.4. Jamblichus ed. ei. Kú- 2672, Rhodius, mor. 2562. Bulfers, Amt. 1707. 4. Stanley firode de animarum transmigra658. Irflinus XX. MII. -4ppu- rione Pythagoricadefenfa,Lond,

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Hift, der Gelehri. bis auf Augufium. zuzeigen, fo foll cr etwa in der acht und vierzigften Olyme . piade gebohren, tind nachdem er weit gereifet, faft alle Meifen feiner Zeit Fenner gelernet, erftlich zu Samos im Semicyclio, hernac in Stalien unter den [esten Mos mifchen Königen, ju Crotone, Yletspont, Tarent, und anderer Orten zuerft Griechifche Schulen angerichs tet, viel Schüler gezogen, vieles fonderlich in der Mathes matif erfunden, fich in groffes Anfehen gefeßet, mit fi: ner gelchrten Grau Theano, welche "es: eworßeng gefchrie: ben hat, ziveen gelebrte Söhne, Telsugem und Mine: farchum, und vier gelehrte Töchter, Garant, Myiam, Arignoren und die Damo gescuget, denen einige nod) den dritten Sohn Arimneftum benfügen, etwa in der fiebenzigften Olympiade als cin ncunzigjähriger, man weiß aber nicht eigentlich, auf was Weife, um das £chen gekommen fepn. Die Anftaltcn in feinen Schulen oder Cônobiis, der Unter(hicd unter den antretenden Schüs fern, welche Exoterici, Acuftici, Acufmatici hieffen, und fünf Sabre fehweigen muften, und den vollfommenerti, die Efoterici, Mathematics, Acroatict, und wenn fie am höchiten gefommen waren, Seda/fici genennet wurden, deren befondere Sebensart, Klcitung, Zucht, Soft, Un: tervicht und dergleichen, darin den Cffaifchen und rift: lichen Klöftern vorgefpieler worden. Des Pythagora Erfindungen, Schriften, güldene Gedichte, Lehren, Sym. bola und die dahin gehörigen Dinge find alle merfwürs dig, 1692. 8. Anglice 4, È. 1693. $. Syrbius Pythagoras inera findonem nefcendus, fen. 1701.8, Fax bricius B, G. IL XM. XUL O. Buddeus de xxjueces Pythagorice- Platonica, Hal. 1701. ©, de peregrinar, Pythag. Hal. 1694, La Phil. Moral. 1. 74. feq. Stolle % d. GB. 366. 54. d. +5. fit. 204. Mayer an Pythagoras fuerit lus daeus vel Carmelita &. Engelke an Pythagoras profelytus fattus & confequentet faluatus fic? Roft. 1705. &. Struu. B. P, I. in Analeët, hift Phil. Schmidt de filentio Pythagorico, Lipf. 15. 84. feq. 210. feg. 331: 1 1. 16996. Heumann A. P. I. 14: Bot. 9598. $óia, Objera, fel Hal, 1. X, Sift. ver Selebef. 11. Ch,

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Das abtabnte Haupeftuct, dig, wictvol vicles dabey ungewiß und dunfel if, zumal da dic Pythagoracr ihre Schren geheim bicfren, wenig fehricben, und andere, wenn fie davon etwas erfuhren, wie Dlaro that, foldheg mit einiger Beränderung vor das ibrige ausgaben, oder aud das, twas fie daran geändert hatten, dem Dythacora zufihrieben. Die Erklärung der Weltweisheit nad) dem Pytbagora ift fon im $ XXXX berúbret worden. Geine Anhänger theilcten die Philofophie in difciplinas propaedeumaticas, welches dic Mathematifhen Wiffenfchaften Arithmetif , Geomes tric, Mufif und Sphärif wären, und in die eigentlich fos genannten philofopifchen Difciplinen, die entweder theoz retifch oder practifch wären, und entiocder innerlich oder äufferlich, dazu fie auch die Arznenfunft, befonders die Diäterif und Therapeutif rechneten. hr Endjrocd (cy, GHet gleihförmig zu werden, dazu werde erfordert, daß man fich zuvor reinige, in fich felbft Échre, und dann ju Gott und Betrachtung der göftlichen Dinge auffteige, und was dergleichen mebr it, fo man bey den angezogez nen Scribenten findet, darunter das vornehmfte die Van: derung der Seele aus einem Körper in den andern iff, oder die Metempfychofis. hm felbft dem Pyrbagorà folgte in der Schuleriftäns, der feineWittwe heyrathete, auf ihn folgte {Yinefarchus, Pyrbagorà Sohn, dies femBulagoras, zu deffen Zeiten Crotone zerflöret ward, dief:m Tydas, oder Gartydas, oder Gortydas, ferz ner Yrefas ein $ucaner, welchem endlit Diodorus Afpendius gefolgt iff. Es fanden fic) auch an andern Orten Pythagoraer, als zu Geracles Clinias und Phi: lolaus von Crotone, der guerff die Pythagorifchen ges heim gehaltene Bucher unter die Leute fommen ließ, zu Metspontum Theorides und Eurprus, ju Tarent Archytas der berühmte Weltweife und Diathematicus,der zuerjt die zehn Kategorien oder Prädicamenta erfand, qu Locrus Timáns, deffen Bud) de anima mundi et natura Droclus erhalten hat, und Sabricins erzehlet cime

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cine groffe Menge von Pythagoraern, und weldhes zu vermundern ift auch von Pythagordcrinnen, als Meliffa Samia, Derictione, Dbintys des Callicratis Foch: ter, Themiftoclea des Pribatorà Schweiter, Timys cha de: LV yllit Crotoniatà Frau, anderer, die aus dies fer Schule ihre philofophifche Wiffenfchaft gefehöpfer has ben, zu gefihweigen. Go rechnet man ferner zu den Ans hángern des Pyrbagorà Empedoclem, deflen fchon oben $ CCXX VI gedacht ift, Lpichermum, Ocellum Lucenum, Lcphantum von Syracus, Jipponent von Rfegino, Xenophanem den Stifter der Eleatis (hen Secte, Onstum von Crotone, Alcmson den bes rühmten Arzt von Erotone, der ¿uerft cine Pythagorifche Py RE gefehrichen hat, Sippafum, Ludorum einen Cnidier des Archyra Schüler, mit feinem Sohne Aris ftagors, und dreyen Töchtern, Actide, Pbiltide und Melpbide und andere. (Es daurete aber diefe Secte nicht viel ber ziwenhundert und funfzig Sabr, etwa bis ‚auf die Zeiten des groffen Aleranders, da die legs ten Pythagoracr Ichten, als Xenopbilus von Chafcis, Pbanton, Lchecrates, Diocles und Polymneftus, welde Pbliafier waren, und Pbilolaum und Lurye tum zu Tarent gehöret Hatten, wo auch Plato mit ib: nen und Arcbyte befant worden war, und die Prthagos rifchen Bücher des PHilolai befommen hatte; doch wenn gleich die Öffentlichen Schulen diefer Secte aufhöreren, fo waren noch immer vor und nach Chrifti Geburt Anz hanger des Pyrbagors bin und wicder vorhanden, als rrigidius Sigulus, O. Sertins, O. Lnnins, und andere zu Nom, vor und zu Tulii Cäfaris, Anartlaus von fariffa zu Yugufti Zeiten, und andere, von denen im folgenden zu reden ift**b, | Der porhagorifchen Geote Ma: Wise 225. Glee bie sorbin anges maes Locrus de anima mundi genen Seribenten, befoudersBruz in opufculis mythologicis, yL Hert und Sabrieium e Ts- et ethicis Gr, er Lac, ed. $ mr

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Das adtzehnte Haupetiicf, füge ich die Llearifche bey, welche vom Xenopbane von Colopbon ihren Urfprung und von der Stadı Llea oder Delia in dem groffen Griechenlande ihre S nen: nung hat, der ohngefähr in der (ehe und funfitsften Olympiade gebohren, in der dren und fiebenziafion mit den Pythagoracrn befant worden, und Telsugem, Dys thagoré Sohn gchôret, in der fieben und ficbengigrien aus feinem Baterlande entweichen und nad) Sicilien fiume ten müflen, und in der cin und achtzigften im hunderten Sabre feines Alters geftorben iff, nachdem er als cin Die ter, SchHichtfchreiber und Weltweifer berühnt geworden, von dem befonders Y. VO. Seuerlein gehandelt hat. Die Lehren diefer Gecte, daß ein einiges unendlich. uns veränderliches Wefen, das alles in allen ausmacht, und dices GOtt fey, die Welt ewig fey, es unendlicy viele Welten, Feine wahre Erzeugung, Veränderung, Anfang und Ende, Tod und Untergang in der Welt gebe, die Sinne berrügen, vier Elemente find, die Serle ein Ocift (en, die verfteinerten Dinge von einer allgemeinen Libere fchivemmung entftanden find, dadurch auch die Welt cin: mal merde verändert werden, und andere muß man an: derwerts nachlefen. Xenophant folgte Darmenides, der in der neun und fechzigften Olympiade b rubme war, auffer den Kenopbanem aud den Ansrimandrum und ¿een Pythegoräer Umeiniam und Diocherem gehöret hatte, die Lebron der Elearifchen Secte, fonderlich von den Yionsden vermehrete, und das Sophisma, Achilles genannt, erfunden hat, deffen Schüler Linpes | docles Gale, Amft. 1638. 8. im Stanley Pytbagora, Epicharmo, Ocello 802. Fabricius B. G. IL. L 21, Ionfus 1. VI. 32. Bon Pytha- Lucano, Empedocle, fiehe auch goraeis viris ec feminis f, Fabri- Sederidh notit. auét. 108. 119. 137, 138. Empedoclis vitam f. cium i. c. II. XIII. 490. 524. Ocellus Lucarus de-natura vniverí Gr, et Lat. cum comment, Fenelon, not. 17b. Bom Acdhys ta lo, Andr. Schmidi © not. Diogen. Laert. VII 1. und im Car. Eman. Vizzanii, Amtt. 377 a. 1668, 4. ©) auch im Gale. Bom cker 4 e. Il, 251 Bom Alcmacon |, Bru

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docles, Meliffus ein Samier, der in der vier und achts pigfien Olympiade berühmt war, Zeno von Elea in der achtzigften Olympiade, der der Erfinder der Dialectif fepn fol, von cinem Tyrannen feines Vaterlandes gren: lich gemartert worden, und der Atheifterey befchuldiget wird, und andere gewefen find. Diefem folgte Lencip: pus, der in der Naturlchre die Lehren der Lleatifchen Sete veräiderte, die Gefege der Bewegung zum Grunz de (egte, dic Atomes und Wirbel einführte, und den De: mocrituin bon Ybbera, der über alle Thorheiten der Mirnichn Cachte und in der achtsigften Olympiade (oll ges bohren feyn, zum Machfolger hatte, deffen atomiftifche Lehs ren in der Phnfif befarint find; wie denn Ariftoteles felbft ijn wegen der erften Definitionen in der Phnfif rúbmet, und man von ihm faget, daß er auf die neungig taufend Shaler folle verreifet und auf das Studiren ge twendet haben. bm folgte Drotagoras von Abdera, der in der vier und fiebenzigften Olympiade fol berühmt gemefen feyn, welches fic) aber mit dem vorigen nicht rei: met: daher ich lieber mit Detavio fegen möchte, Demo: critus (en in der fieben und fiebenzigften Olympiade ge: bohren, und Protagoras inber vier und adhtzigften bes rühmt gewefen; wie denn aud) Detavius den Darme: nidem in die neungigfte Olympiade (eget. Der Drotagoras hatte befonders den Lchrfag, daß alle Materie in ficter Bewegung fey; muffe wegen der Athcifterey aus Athen weichen; zeigte guerft mit Wörtern ju fophiftifiren, und von feinem Streite mit Lvathlo handelt be: fonders Jo. Lud. Alefeld. Unter die Anhänger des Democriti gehoret noch Vieffus aus Chius, Diagoras aus Melos, der über cin ihm entführtes Gedichte zum theiften ward, und in der cin und neunzigften Olympiade deswegen von Athen flüchten mufte, Anar: archus von Abdera, des Diomenis von Smyrna und Metrodori aus Chine, eines Zuhörers dest Tepi Schü ler, der bey dem groffen Alerander wohl gelitten war, aber

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Das ahrzehnte Hauvtffüc, aber davor nach deffen Tode von dem Yiicocreon in Cypern in einem Mörfer zerftoffen wurde, weldye Marter cr ftandhaftig erdufdete, und viel andere ??b. Hicrauf it auch der Meracliteifchen Secte zu gedenken, die vom Beraclito cinem Ephefier den Mamen hat. Dicefer hörcte den Xenopbanem, Zippafinm und andere Py: thagorder, beweinete beftändig die Thorheit und das Elend der Menfchen, wie man vorgiebt, und fol um die neun und fechjigfte Olympiade berühme gewefen feyn, in der Maturfchre die Atomos, das Feuer als ein Element als [er Dinge, Gort als die Seele der Welt, die beftandige Bewegung der Materie als das Schieffal, in der Sit tenlehre aber des Dienfehen Wohlgefallen als feinen Ends joe, und deffen Erhaltung als das höchfte Gut, gelehret haben. Unter feinen Anhängern finder fim Cratys Ins, von dent Pisto die Philofophie des Herscliti ges lernet hat, der berühmte Arzt Gippocraces, der die Schre von den Eintheilungen in der Bernunfrlehre recht fol unterfucht und verbeffert haben, vom Democrito und Geraclito vieles angenommen, sucrit die Arjncytunft von der Weltweishcit getrennet, in der Phyfif die Erfahrungen ohne Hypothefen zum Grunde geleget, doch das euer oder den Actherem zum wirfenden und das Waffer a3b. Zec. Wilh. Feuerleis de Kenopbane, Altorf 1729. &. Diogenes Eaert. VII. 11. Ssraba XUL Bom Parmenide, Diog. Laers. VIM. 1, Seruv B. P.F. 335. Jo. Bottfr. Walthers Elestifche Gräber, oder Unterfuchung der Gründe der Wolfikhen Meltweirheit, Magdeb. 1724. 4. Leno f. Drogen. Eaert, VIII V. lienus, not. 2962. Bom Demo. crito Diogen. Laert, VIH. VER, Ariflot. de part, anim. 1. 1.1106, Jo. Chryfoft. Magneni Democritus reuiuifcens, Hag, 16:8. 12. (-) Jo. Cour. Schwarz Theologia Democriti, Coburg. 1719. 4. Petauius rat. temp. 92. Alefeld Pratagorae et Euathli fophifma ta, Gieflae A. Diogen. Laers, Meliffus, Diogeu Laert. VIMI. VINI, VIII NU. VINI. X. Zeweippas, id. ib, VI Bayle voce Leucippus, der and) id. de Anaxercha Brucker 1. c. IL 269» var den merten übrigen, wie in: 406, Fabricius B. G. IH. XXUI, Struv B. P. L 335. Stolle, gleidjen das Gelehrten - Lexicon Gundling l a. nachiufehen if, aud Scipio Aqui» Hederich Lc.

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Sift. der Selehrf. bis auf Auguflum. Maffer zum Leidenden Elemente gemacht, diefen ein ges wifles nothwendiges Gefes als Gort zugefchrieben, und alfo in den Krankheiten etwas gottliches gefuchet hat, der Athcifterey von cinigen befchuldiget, von andern aber ver: theidiget wird, und in der Bundert erften oder Hundert fechften Olympiade, fünf und neunzig oder gar Hundert und neun ÿabr alt, geftorben ift, und andere, nachdem biefe ift in gegens Scete bald verlofchen ift **b. Mahe diefer wärtiger Zeit der Urfprung der Kpicurifchen Secte zu merken, welche ihren Damen fúbret vom Epicuro, cinem Atbenienfer, der in der hundert und neunten Olymz piade zu Gargerto gebohren, in einem Garten zu Athen cine philofophifche Schule angeleget, dafelbft fleißig gelehe ref, bey dreyhundert Bücher gefehrichen, von welchen aber nur cinige Stüce nebft dren oder vier Briefen übrig find, und in der Hundert fieben und zwanzigften Olympiade, zwen und ficbenzig Jahr alt, geftorben iff. Diefer wurde von andern Secten aus vielerlen Urfachen ohne Grund, fonderlid) von den Heuchlern (chrecklidy verleumbet, und einer Namens Diotimus crdichtete nach feinem Tode unzüchtige Bricfe, die er folle gefchrieben haben, dem es aber, als Seno Sidonius, cin Epicurifcher Schrer, den Betrug entdeckte, und ihn deswegen verflagte, das $chen Foftete; welches um fo viel mehr zu bemerken, da diefer. Diotimus cin Stoifer und vermeinter ffrenger VWerehe Es verdienct feine Welt rer der Tugend feyn wolte. Weiss M 4 24 b. Diogenes Laertius VIII. I. Gottfr. Olearius de principio rerum naturalium ex mente Heracliti, int Stanley, 839. 855. Brucker 1. c. Y. 406. feq.1079. {q. Fenelon, VIH. 438. 243. feq. n0r.17.b. Dem a leget in der Logit dergleichen bey Per. Ramus {chol. Diale&. 1. HI, 8. Fo. Stephani Hippocratis Coi Theologia, in qua Platonis, Ariftotelis et Galeni placita chriftianae religioni confentanea exponuntur, Venet.1638. 4. lo, Andr. Schmidt Theologia Hippocratis, N. H. Gundling Oris Il. 2. 73. Dan. Wilbelm Tiiller Hippocrates atheifini falfo accufatus, Rudolft. 1719. 8. Fabricius B. G. U. XXIII, 799. U. XXIII, 841. Brucker l. ce.

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Das achtzehnte Hauvefttic, weisheit nächft der Ariftotelifchen den gröften Ruhm, und ba diefe in der Theorie am weiteften gieng, fo war gewiß dic Epicurifche in der Ausübung der Tugend unter allen andern Gecten dicfer Zeit die vortreflichfte. Scine Schüs ler und Anhänger waren feine drey Brüder YTeocles, der den Wahlfpruch hatte: Latenter vine, Chairedes mus und Ariftobulus, feine dren Freunde und Haus: genoffen YYierrodorus von fampfaco, der Leontit Mann, Dolyánues chenfals von Lampfaco, und Ser: machus des Epicuri Nachfolger in der Schule, von Mitylıne, des Lpicuri Knecht uf, ferner Leons teus, Colotes, “fOonsenens, des Yietrodort Bru der Timocrates, der aber abficl und ibn hernad vers leumdere, Yetrodorus von Stratonica, der auch abs frünnig wurde und zu den Academicis ubergieng, die Sraucnaperfonen Leontium, Themifta Leontei Chez frau, des Soilt Tochter, Tbemifte oder Themiftone, Dbilänis, der der Sophift Dolycrates ein unzüchtiges Gedicht andichtere, und andere, welche ihren Schrmeifter fehr verchreten, zu feinem Andenken allemal den zwanzigs ficn iedes Monats fegerten, und daher Gcadiftá genenz net wurden. Die Schren des Apicuri find ausführlich bey dem Gaffendo und Srudern aus den Alten zu les fen, und gehören in eine befondere Hiftorie der Weltweiss heit. Seine Erflärung der Weltweisheit habe ich (chor im $ XXXX angefübret: er theilete fie in die Tiatur: lebre und Gittenlebre, und feste eine furge Wer: nunftlebre, die aus gewiffen allgemeinen $ehrfägen von der wrtenntnip der Wahrheit beftand, und deswegen Canonica bi:B, voran, worin er die Syllogiffif und was feis ner Hicinung nad) er nicht von ausgemadtem Muben vor den richtigen Gebranch des Verftandes bielt, mega ließ; wie cr denn überhaupt wenig aus demjenigen machte, was nicht. das Herz beffert und die Ghickfeligkeit des Menfehen befördert, zu welchen Dingen er das meifte aus der Nhetorik, Poefie, Mathematif, Dialectif, und dergleis then

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iff. der Selehri bis auf Muguffum, chen feiner Zeit rechnetes dagegen nahm er die Sinne als untriglid an, und hielt das vor wahr, was damit übers cinftimmet. in der YTaturlebre nahm er die Körper und din leeren Maum an, weil fonft feine Bewegung möglich wäre. Den von einem Körper erfülleten Naum nennete er den Ort, fegte die Atomos oder Monaden oder Einheiten als die erften Elemente an, die dod) ihre Gröffe hätten, und von unterfchiedener Gejtalt wären, ihre ges wiffen Kräfte und Bewegung hätten, und zwar von fich felbft, daraus er denn ferner alles in der Welt und die Welt felbft herleitet, die daraus zufälliger Weife entftans den, und alfo nicht ewig, nicht erfchaffen, Gott auch nicht ihre Seele wäre, deffen Vorfehung er ebenfals Icugnete, wicwol ihn einige davon fren fprechen; glaubte, es waren unendliche Welten, die Seele fey ein fubriler Körper, ema pfinde nur durch den Körper, und wenn fie von dem Kors per gefchieden ware, fo höre ihre Empfindung auf; fie bes fiche aus dem Gemüthe und der Seele, mente et anima; MWoluft und Schmerz waren die beyden Hauprbegicrden, bie Seele höre mit dem Tode dergeftalt auf, daß fie wies der in ihren Anfang, daraus fie entftanden, gienge, und dergleichen; dabcy er zwar die Wirklichkeit der Gorter nicht leugnefe, fie aber von allen Begebenheiten in der Welt ausfchloß, darum fic) zu befiimmern ctwas bes fchwerfiches wäre, das fic) vor das gläckfeligfie Wefen nicht fire. Syn der Sitrenlebre feste cr die Glückfes ligfeit des Dienfchen zum Hauptjwecfe, und nennete fie auch Vergnügen, Wohlfeyn, Wolluft; diefe máffe man fuchen durch die Güter des Gemuths; fie fey sroeyerley, cine Befreyung von Schmerzen, Beruhigung, füffe angenehme Stille, indolentia, oder eine wirklich angenchs me Empfindung, Freude, fiigelndes Webhlfeyn; die erfte fey nur der Hauptzmerf des Schens, und diefe miffe man fushen, nicht die andere; vor den £cib erlange man die erfte durch die ArjenenFunft, vor die Seele durch die Gite tenfebre, die vier Haupttugenden Klugheit, Mapigkcit, Zapferz

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Das-achtzehnte Hauptftüch, Zapferfeit, Gerechtigkeit, dur deren Beobachfung vers meide man die fiheinbare Woluft, die nur Schmerzen nad) fich zichetz cin Weifer fen nicht verliebt, beobachte den Wohlftand, (ey gelinde, barmherzig, gütig, mitleidig, niche jornig, noch geigig, nicht furchtfam vor dem Tod, nod) vor den Göttern, verchre die Götter ohne Hofnung der "Belohnung und ohne Furcht der Strafe, es (ey nichts rcdyt von Natur, fondern wegen des Mubens der menfch> Lichen und bürgerlichen Gefellfchafe, wer unrecht thue bleibe nicmals verborgen, den Befehlen der Obrigfeit muffe man geborchen, aber Gefege, die nicht zum gemeins faftlihen Mugen der Gefellfchaft dienen, fónne man nicht recht und billig nennen, man fuche Sreundfchaft des Mugens wegen, was nicht zur Sreundfchaft taugt, laffe man fahren, und was dergleichen mehr, darin vieles vor: treflich, verfchiedencs aber verwerflih if. Nah Lptcuri Tode folgte ihm wie gedacht in der Schule Her: machus, dieem Dolyfiratus, der mit dem Sippoclide aud) einem Epicurer zu gleicher Zeit gebohren wur: de, lebte und ffarb, diefem Dionyfius vielleicht Wetatbemenus, diefem Bafilides, diefem vermuthlid Pro: tarchus Dargylaites, welder Demetrium Laco: nem jum Schüler gehabt, auf welchen erliche unbefannte gefolget find, fobann Diogenes Tarfenfis, zu welchen einige Lpollodorum Kepotyrannum, der über vier hundert Bücher foll gefehrichen haben, und feinen Sachs folger, den Cicero und Atticus gchöret haben, den Jez nonem Sidonium, Phédrum, Datronem und an: dere renen, auch gmeen Alerandrinerden Drolemánm den weiffer, und Drolemáum ben (hwarjen, bis diefe Scete, obgleich einige als Diogenes von Seleucia bey dem Sprifehen Könige Alerandro und andere fich nicht zum beften aufführeten, man fie deswegen auch an einigen Drten ausjagte, wie dem Ylego und Pbilifco ju Mom gefchahe, dennoch bey din Momern Benfall und groffe- Anhänger fand, Cicero felbft den Zenonem Sido:

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Dif. der Belehef. bis auf Auguftum. 187 nium und Dbédrum zu Athen hörte, auch fange nad) Ehrifti Gebure fortgedauret har" b. festlid) muß ich ned) die in diefer Zeit entftandere Pyrrbonifibe oder Sceptifibe Secte anführen, wilde Pyrrbo von leg, cin gewefener Maler, der faft neunzig abr ale worden, ein Schüler des Dryfonis Stilponis Goh: nes und Ynararchi, den cr auch auf dem Zuge des grof: fen Alexanders bis in Yndien zu den Gymnofophiften begleitete, obngefähr in der hundert und zehenten Olympiade geftiftet hat, wiewol fchon vorher in der Democriteis (den Secte dazu der Grund geleget war, von dem einige fchr verächtlich fprechen, andere hingegen ihn als cinen flugen und tugendhaften Mann befchreiben. Das Hauptiwerk diefer Secte Fam darauf an, daf fic zwar nicht die wirflichen Empfindungen und anfcheinenden Lmftän: de Icugnete, fondern nur das, was man daben_gedenferr— und durd) vermeinte Demonfirationen behaupten molte, Deren Gewifheit fie gänzlich in Zweifel 309, und. meinte es Fame alles auf den Wahn und die Einbildung an, twos zu dem Dyrrbo theils die Art der Dialecticorum eine Sache bald zu bejahen, bald zu verneinen, theils die Záns ferenen der damaligen Secten, theils der Hochmuth der Scctirer und Demonftrationspedanten, theils die (chon vorhandenen Lehr fake anderer Weltweifen, dag man nichts gewiffes wiffen fónne, theils der Mangel einer guten Vere nunfrlehre in den damaligen Zeiten, da man auch in aans zen Secten die Gewißheit der Sinne in Zweifel jog, und dies 25 b. Diogenes Laert.X. Fabricius B. G.I. XXXIII. $03. Tac. Rondelli de vita ee moribus Struu. B. P. 1. 65. 17. 233. feq. Brucker Lc. Il. 459-704. VIII, rale d’Epicure ei. à Ja Haye 1685. 12. Bayle diétion. voce 246. leg. Per. Gaffendus de vita et moribus Epicuri, Lion 1647, 4. Hagae 1656. 4.etin fyntagmate Philofophiae Epicuri, Amtt, 1684, 4. Lond. 1668. 12, in opp. Epicurus, Epicuri, Amft.1693, 12. La moe 102, and Der Hofphilofophie, Stolle I. ce. Gundfing le. Heu mann in A.P. 11. 637. Hederich I, c.ete. $ XI. Bitherfaal 7.1, Thomafius in feinen Monaten Il, Fenelon, sot. 17 b,

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Das achtzehnte Hauptftüch, diefefbigen nur vor Cinbildungen ausgab, auch wohl die £ujt cine eigene Gecte zu ftiften und andere Urfachen mögen veranlaffet haben. Alfo feugnete er nicht, daß der Zucker und Honig fiiffe wären, aber ob die Süßigfeit in dem Zucfer und Honig, oder in feiner Runge angutrefz fen fen, Eönne man nad) feinem Vorgeben nicht wiffen, es fey ein verwerflidjer Zirkel der Dogmaticorum, ba fie aus den einzelnen Dingen per inductionem allgemeine Gave machten, und dann wiederum aus den allgemeinen Gágen auf die einzelnen Dinge (chliffen, ingleichen ets was ju demonftriren der Berftand nôthig, und diefen ju erweifen wieder eine Demonftration nöthig fey, einem iez den Beweife oder Grunde einer Sache fiche ein anderer von gleichim Gewichte entgegen, man müffe fich alfo vor Feinen erklären, damit man ein ruhiges und unbefünmer: t:s Gemüthe behalte, undwas dergleichen mehr ift, wel: ches man bey dem drucker und andern nachlefen fan, Es ift aber der Scepticifmus von unterfchiedener Art und die Ycsdemici zumal Arcefilsus und feine Anhanz ger in der <bat nicht von den Scepticis unterfchieden gewejen, fo nennten fi die jüngern Gceptict nur Uca: demicos, unter welchem Damen ffch diefe Gecte weit auss gebzritck bats fie wurden aud) Aporetici, Zetetici, Epheétici genannt. Zu den Salen des Dyrrbonis red: note man den Kurplochum, Pbilonem einen Aches nienfer, LZaufipsenem von Tejus, Secataum von Abdera, Yiumentum, den man mit einem andern diefes Namens von Apamea nicht vermengen muß, und fondere lich den Timonem Phliafium den Sillographum, den Sf Sried. Langbeinrich befonders befthricben hat, und alg diefe Geete in Abnahme gefommen war, half ihr Prolemáus von Cyrene wieder auf, dicfem folgte Sar: pedon und Seraclides, diefem Aenefidemus, der mit Antiocho Academico zu Ciceronis Zeiten lebte, diefem nad) Eprifti Geburt nod) andere, unter seen, viele ergte

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Herzte gewefen find" b. Schließlich etwas von der Pbilofopbie der Römer zu gedenfen, fo fam die Philofophie bey ihnen (ehe (pate auf, den T Tumam Poms pilium darf man hieher nicht rechnen, der lange vor dem Pytbagora gelebt hat, auch nicht den Hermodorum ‚von Ephefo des Geraclitt Freund, der mit an der Eins richtung der zwölf Tafeln gearbeitet bat, als aber Cars neades, Critolaus und Diogenes, von Athen nad) Mom gefchict wurden, machten fie den Mômern cinige Luft zur gricchifchen Dhilofophie, doch widerftand ihnen Cato der ältere, der aber felbjt ein Lichhaber der Pythaz goräifchen Philofophie war, auf deffen Antrieb mufte 111. Domponius der Prätor, unter den Bürgermeiftern €. Sannio Strabone und 117. Meffalla ein Decret machen, daß zu Nom feine Philofophi feyn folten, welches einige Fahre bernach auch auf die Medner ausgedehnet wurde. Machher wurden dennoch Scipio Africanus, £álius und Surius Befórderer der Philofophie, der ers fte hatte den Dolybium und Danâtium unter feiner Begleitung, O. Tubero ein berühmter Jurifte brachte die StoifhePhilofophiein Aufnahme, dem folgte &.XYTu: tius Scävola ein Schüler des Danstii, 2. Creffus fernte zu Athen Carnesdem, Elitomachum, Aefchinem, Metrodorum, Minefarcbum, Crirolaum, Diodorum und andere fennen, Dompejus befuchte zu Nhodus den Pofidonium, Lucullus hielte viel vom Antiocho Afcalonita, und erlaubte zu Mom allen Welt: weijen feine Bibliochef zu gebrauchen. Sylla hatte in feiner 26 b. Diogenes Laert. VIII. XI. XII. /omfus 111, VI.235. Fadens de fcepticifmo mortali, Hal. 1698. ©. Reimm. B. H L. 316, bricius B. G. II. XXXIII. 817, Brucker 1. c. 11. 705. leg. Fene. don, not.ızb. Serum, B.P. 1.72. Lac. Schaller! exercit. in Sexti Philof. Pyrrhoniarum hypot. Argent. 1652. ©. Reimm. B.H. feq. 235. leq. Langheinrich de Timonis vita, do&rina & fcri- L. 314. Bayle diétion. voce Pyrrho. Stanley 918. Gundling. 1, €, ptis, Lipf. 1720, 1721. © 2. Bud- Stolle 1 €,

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Das aditzebnte Hauptflüc, feiner BibliotheF, Me er aus Athen bereichert hatte, die Soriften des Mriftotelis und Theopbrafti, welche Tyrannio abfehrich, von dem fic Andronicus Rbo-z dius befam, Srutus hôrete zu Athen den Theomnes {tum und Cracippum, den auch der junge Cicero hös rete, fo zogen dic Römer nad Crotone, Metapont, Seraclea, Athen, Rbodus, Apollonia, Marfeille, YTeapolie, Mirylene, Alerandria, Smyrns, Mar land, Bourdesur und an andere Derfer der Philofos phic wegen, daher Cicero geftebet; A Grecis philofophiam ES” omnes ingenuas difciplinas babemus, undLivius fagt: Artes multas ad animorum corporumque cultum nobis eruditifima gens Greca invexit. Keine befondere Gecte iff unter den Römern aufgefommen, fie find auch bey den Secten, die fie annahmen, ziemlic) gleichgültig geblies ben, weil doch groffe Leute fich nicht auf cine Schulfectis rerey cinfaffen, und die Lehrfage der Academifchen Wels weifen fie gegen alle Gecten ziemlich gleichgültig machten, inzwifchen waren Lnnins, D. Yligidius Sigulus, der alte Cato, und andere Dothagoräer, Lucullus, Brus tus, I. T. Cicero, IN. Terentius Darro, IM. Dis fo tichhaber der Academifchen Secte, fonderlih Cotta und Cicero von der mittlern Academie, da Cicero vor dem Dbilone einem Academico, Diodoto cinem Stoiz co, Antiocho einem Academico, Pofidonio, Zenone Gidonto, Pbádro, und andern vielcs erfernet hatte, deffen Anverwandtin die Cerelis von ihm fehr gerühmet wird, wie auch die Cornelia des Scip. Africani des Altern Tochter und Sempronii Gracchi Frau, Lucie line Bibulus, Cato Uricenfis, der den Antparer von Tyro zum $chrmeifter hatte, und mit bem Wrhettos boro Cordylio von Tarfus VBWibllothecarto zu Perga-’ mo in befonderer Verbindung Hand, auch noch Furz vor feinem Tode, che er fic) felbft entlcibte, mit Apollonide einem Stoifer, und Demetrio von Byfanz einem Peris patetico eine Lange Unterredung hielt, deffen Tochter Porcia,—

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Diff. der Belebrí. bis auf Augufium. Dorcia, die fich gleichfals felbft umbrachte, und andere Stoifer, M. Craffus, der den Yleranòrum von Anz tiochia zum Anführer hatte, Andronicus Rbodius, Stafea, der fido bey dem Pijone aufhicit und andere Peripatetic, Y. Pomponius Atticus, Cains, £ Torquatus, €. Dellejus, €. Crebatius, £. Papi rius Päcus, Verrius, L. Gaufejus, T.Albutius, £. Difo, €. Amafanius, Paufa, M. Sabine Gal lus, Datron, Qvintilius Darus, Philodemus von Gadara, Gyron, Catius Infuber, €. Cilnius Mé: cenas, Goretius, Pirgilius, und T. Lucretius Carus Epicureer, von andern Secten findet man wenig, Ob aud) gleich Umafanius und Kabirius die Vers nunftlehre verwarfen, von welchen Amafanius der erfte Sómer war, der in der Weltweisheit im Sabre der Welt dreytaufend achthundere und act und achsig etwas fcbricb, wie Cicero von ihm meldet, fo fhrieben doch Darro und Cicero felbft dergleichen, Lucretius war ihr erfter Maturfehrer, Cicero ihr befter Schriftfteller in der natürlichen Gottesgelehrfamfeit, dem echte der Natur und-der Gittenlehre. Und aus dem bisherigen erhellet, was die Weltweisheit in diefer Zeit bey unterz fhiedenen Bölfern, in allen ihren Theilen nach den une terfchiedenen Secten vor Veränderungen gehabt habe, das ich fo fur; als möglich zufammen gefaffet, und nad). meinem Vorhaben cine weitere Ausführung, die man bey den off angezogenen Scribenten fuchen muß, vor unnós thig achte ” b. | $. — CCXXXI. o febr aber die Weltweisheit in diefer Beit getric:Bon ben wurde, fo fehr und noch weit flärfer legte man (ido semua: - Guti? die: , test. a7 b. Paganinus Gaudentiusde VII. 278. Nom :Cicerone, nor. fer zeit , , Philofophia apud Romanos, Pifa: 957 a. 280 a. 1643. 4. und in der Collectione, om Lucrerio, not. 966 a. Seruu.B. P.IE 31. Fabri {criptorum rar. Hal. 1717. 8. fafe, cius B. L. IL ec ll. Off, fel. Hal, VIL VINI. et XII. Brucker 1.c. Ul. 1-168; ¿e le, Heumann A.P. 11, 441. ecc. Reimm, B.H.L, &c. Gundling lc. Stol-