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p \ho - 134
A. Die Philosophio in Hellas,
die Lehre des Anaximenes, des Melissos, der Atonsiker Leukippos und
Demokritos, der Sophisten, entweder nur ihre jetzt bedeutungalosen VorWalerinnen oder Nachfolgerinnen gewesen, oder nur als Aeste und As
wüchse aus diesen Stéimmen hervorgegangen sind. Auf „jeue frübere
Philosophie, We wir,“ mit Sohleiermaaber, „durch die Namen Pythagoras,
Permenides, Herakleitos, Anaxagoras, Empsdokles bezeichnen' },“ folgte
die Glaerperlode, in welcher Sokrates und Platon und Aristoteles eine
Grundansicht ernsten, in idealer Anschauung entwickelten und ia der
nüchteraen Betrachtung der empirischen Wirklichkeit ausführten, die wi
in. vollkommenem Einverständsiss mit Branies und Zeller ond allen gründlichen Geschichtslehrern dar Helleuiscken Philosophie ala „die Vollendung
der philosophischen Arbeit des Griechischen Geistes“ erkennen müssen,
da die Hellenen eine neue höhere Grundensscht über diese hinaus nicht
hervorgebracht haben?), Das sind die Hauptélufen der Entwickelung
der Hellenischeu Philosophie von ihrem Aufange bie zy ihrer Vollendung,
welche jetzt in ihrer Beschadenkeit näher betrachtet werden sollen.
1. Pythagoras,
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Es war um die Mitte des secbateu Jahrhunderis vor unserer Zeitrechnung, als der berühmte Samier Pythagoras, von dem die Alten dea
Anfang und selbst den Namen der Philosophie herielten?}, zuerst is
Samos,, dann zu Kroton in Gross-Griechenland mit einer neuen Anschauung von dem Ursprunge und der Natur aller Dinge hervortrat und
aus ihr eine neue Sittlichkeit und Lebensordnung entwickelte, für welche
bald Huuderte und Tausende der edelstea Hellenen, mit ibnea selbst
Frauen und Kinder, von hoher Begeisterung ergriffen wurden, dergestalt,
dass sie alles Ernstes sich verbdudaten und unternahmen, auf der Grundiege dar Lehre des Pythagoras ita Staat und in den Familien ein neues
Pythagorisches Leben herzugtellen*), Ohne Zweifel waren sie alle, die
vou der neuen philosophischen Erkenntniss und Lehre des Pyihagaras zu
solchem Unternehmen begeistert wurden, son der festen Veberzeugung
durchdrungen, dass in ibr ein höheres Wissen von der Wahrheit errungen
1) Schlelermacher Usher dan Werth des Sokrates als Philosophen, in a. Philos.
©, vorm, Schriften B, II, 8, 283.
3) Branisa Gesch. d, Philosophie seit Kaot, Th,
I, S, 152
F. 170 1.210 £.
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+) Isocrat. in Busir. p. 220 sq, ed. Steph. p. 254 ed, Bekker: yıncoplar wei
wog sig tous” EÀlnvas dxdusce, Val. Divg. L. prooem, 12. Cie. Tuscul. V, 8.0,
*) Dicaearch, ap. Porphyr. Vit. Pythag, 18, ap, Jamblich, Vit, Frthag. 37. sq.
‘dustin, XX, 4, sq. u. A. Krische de societ, Pythagor.
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die Lehre des Anaximenes, des Melissos, der Atoswiker Leukippos und
Demokritos, der Sophisten, entweder nur ihre jetzt bedeutungslosen VorHiaferinnen oder Nachfolgerinnen gewesen, oder nur als Aeste und Auswiichse aus diesen Stämmen. hervorgegangen sind. Auf „jene frühere
Philosophie, die wir,“ mit Schleiermacher, „Anrch die Namen Pythagoras,
Panmenides, Herakleitos, Anaxagoras, Empedokles bezeichnen' ),“ folgte
die Glatzperiode, in weleher Sokrates und Platon und Aristoteles eine
Grundansicht eröffneten, in idealer Anschauung entwickelten und ia der
nüchteraen Betrachtung der empirischen Wirklichkeit ausführten, die wir
in.vollkommenem Einverständaiss mit Braniss und Zeller und allen gründlichen Geschichtslehrern der Hellenischen Philosophie als „die Vollendung
der philosophischen Arbeit des Griechischen Geistes“ erkennen müssen,
da die Hellenen eine neue höhere Grundansicht über diese hinaus nicht
hervorgebracht haben?). Das sind die Hauptetufen der Entwickelung
der Hellenischen Philosophie von ihrem Aafange bis zy ihrer Vollendung,
welche jetzt in ihrer Beschaffenheit näher betrachtet werden sollen.
1. Pythagoras.
‘
Es war um die Mitte des sechsten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung, als der berühmte Samier Pythagoras, von dem die Alten den
Anfang und selbst den Namen der Philosophie herleiten®}, zuerst in
Samos,, dann zu Kroton in Gross-Griechenland mit einer neuen Anschauung von dem Ursprunge und der Natur aller Dinge hervortrat und
aus ihr eine neue Sittlichkeit und Lebensordnung entwickelte, fiir welche
bald Hunderte und Tausende der edelsten Hellenen, mit iknen selbst
Frauen und Kinder, von hoher Begeisterung ergriffen wurden, dergestalt,
dass sie alles Ernstes sich verbündeten und unternahmen, auf der Grundlage der Lehre des Pythagoras itm Staat und in den Familien ein neues
' Pythagorisches Leben herzustellen*). Ohne Zweifel waren sie alle, die
voa der neuen philosophischen Erkenntniss und Lehre des Pythagoras zu
solchem Unternehmen begeistert wurden, von der festen Ueberzeugung
durchdrungen, dass in ihr ein höberes Wissen von der Wahrheit errungen
1) Schleiermacher Ueber den Werth des Sokrates ale Philosophen, in s. Philos.
u, verm, Schriften B. II, 8, 293.
*) Braniss Gesch. d. Philosophie seit Kant, Th. I, S. 152 £. 179 £. 210 £.
.
5) Isocrat. in Busir. p. 226 sq, ed. Steph. p. 254 ed, Bekker: guocoplas xeatog els rove” Eilnvas énouuoe, Vel. Diog. L. prooem, 12. Cic. Tuscul. V, 3. u. A.
€) Dicaearch. ap. Porphyr. Vit. Pythag, 18, ap. Jamblich, Vit. Pytheg. 37. 29.
‘Justin.
XX, 4, sq. u. A. Krische
de societ, Pythagor.
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sei, als das Bewusstsein, aus welchem bis dahin das Hellenische Leben
erwachsen war und sich gestaltete; sie waren davon sicherlich ebenso
fest überzeugt, wie zur Zeit bei uns Unzählige, uud nicht eben nur
Geistlose und des tieferen Ernstes Ermangelnde, überzeugt sind, nun
in der Philosophie sich über die religiöse Erkenntniss, die historische
Grundlage unserer Christlichen Welt, zu einem höhgren Wissen von der
Wahrheit erhoben zu haben und auf ihm ein höheres sittliches Leben
erbaúen zu können, Verhielt es sich aber mit der neuen Lehre des Pythagoras in der That also? Wir würden den Vorwurf der Rohheit verdienen, vermöchten wir der Pythagorischen Weltansicht und der Sittlichkeit und Lebensordoung, in welcher dieselbe verwirklicht werden
sollte, unsere hohe Bewunderung zu versagen; aber diese Bewunderung kann yas nicht hindern gleichzeitig zu erkennen, dass, wäre dem Pythagoras und seinem begeisterten Anhange das Unternehmen gelungen, Hellas dadurch nicht auf eine höhere Stufe erhoben, sondern vielmehr um
Jahrtausende zurückversetzt worden wäre auf die allererste Geistesstufe
und in den Anfang der Weltgeschichte. Denn die neue Ansicht von der
Wahrheit, welche Pythagoras dén Hellenen entwickelte, war in der Wirklichkeit gar keine neue, sondern gerade die allerälteste, nämlich völlig .
dieselbige, welche bereits in der Kiadheit des Menschengeschlechtes die.
alten Schinesen erfagst und zur Grundlage ihres sittlichen Lebens gemacht
hatten. Nur der Unterschied fand statt, dass Pythagoras die Schinesische
Lehre eben auf dem Hellenischen Boden und in der Klarheit und Schönheit des Hellenischen philosophischen Denkens und Anschauens aufpflanzte. Auf welchem Wege Pythagoras zu dieser Uebereinstimmung
des Erkennens mit den alten Schinesen gelangt ist, wird schwerlich mit
einiger Sicherheit zu ermitteln sein, da in Hellas, ausser der dunklen
Sage von den Hyperboreern, den friedfertigen und einträchtigen Dienern
des Apollon, mit denen freilich Pythagoras auch ausdrücklichin Verbindung gebracht wird’), nirgends die Spur einer Beziehung zu jenem
Volkein dem entferntesten Osten Asiens anzutreffen ist, geschweige eine.
Andeutung, dass er von dorther seine Lehre empfangen habe, vielmehr
asst die Uebérlieferung ihn dieselbe aus alley anderen Ländern schöpfen,
ıur nicht aus Schina. Aber wie wunderbar und unerklärlich auch diese
Jebereinstimmung erscheint, so ist sie nichts desto weniger eine völlig
clare Thatsache. Sie ist als solche bereits in der ersten Abtheilung der
1) Aelian. V, H. II, 26. Diog. L. VIII, 11. Porphyr. Vit, Pythag. 28, sq. Jamlich, Vit, Pythag. 30, 90. sq. 135. 140, sq. 147. 215. sq.
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A. Die-Philosophie in Hellas,
Einleitung in das Verständniss der Weltgeschichte: „Die Pythagortier und
die alten Schinesen,“ urkufdlich und ausführlich aus den Schinesischen
und Hellenischen Quellen erwiesen worden! ), und soll hier von Neuem
nur kurz in den grundwesentliehsten Hauptzügen vor Augen gelegt
werden.
.
on
Der Kern der Ighre des Pythagoras und seiner nächsten Nachfolger
bestand darin, dass sie, ganz übereinstimmend mit der oben entwickelten
Weltansicht der alten Schinesen, die Dinge ihrem eigentlichen Wesen
nach als Zahlen in dem Gegensatze des Ungeraden und des Geraden
anschauten, und aus dieser Anschauung den Ursprung und die Beschaffenheit und die ganze sichtbare Ordnung aller Dinge erklärten?). „Das
Eins,“ sagt ein Bruchstück des Philolaos wörtlich, „ist der Urgrund von
Allem?).“ Das Ur-Eins, aus welchem’ Alles hervorgegangen, war nach
dem ausdrücklichen Zeugnisse des Eudoros die höchste Gottheit in der
“ Pythagorischen Ansicht, ‘genau wie thfan in der Schinesischen*). ” Aber
nicht blos das Urwesen selbst oder die höchste Gottheit erkannten Pythagoras und seine Schüler genau, wie die alten Schinesen, als das Ur-Eins,
sondern auch den Ursprung aller Dinge aus demselben erklärten sie
völlig ebenso, nämlich: dass das Eins an sich sowohl ungeräde als gerade
sei, und damit den Gegensatz der Zahlen und der Dinge, die ihnen eben |
für Zahlen galten, uranfänglich der Kraft nach, Svvepet, in sich enthalten,
und nur aus sich entfaltet habeS). Zugleich erblickten sie auch ganz
ebenso, wie die Schinesen, die Natur aller Zahlen und damit auch aller
Dinge erschöpft in der Zehnheit, so dass sie auch das ganze Weltall, wie
jene, als Alles umfassende Zehnheit anschauten®).
Dabei hatte ihnen
eN
1) S; Die Pythagoräer und die Schinesen, in d. Einleitung in d. Verständniss d. |
Weltgeschichte 8. 50—208.
R
*) Arist. Metaph. A, 5. p.15 sq. ed. Brandis, Dazu ib. A, 6, p. 21: 6 pis
(IN.drov) zoög dgudpovs xaga ca alsdnre, old’ dorfuods slval pacw core ra
+ wecyuoca. Und p. 20: meuros Ta Oven, Paolo elves sûr dqrOyary.
'
8) Böckh‘Philolaos S, 150: „Ev, pnol», dege navror.“ Vgl. ebend. S. 147i
Aristot. Metaph, A, 5. p. 16,
.
°
©
4) Eudor. ap. Simplic, in Arist, Phys. fol. 39, a: doyiy Epacay elwar cay or
zov tO By, de dy al vijg bang zal tv Övrav waren EE wbroù yeyernuéveoy. cout
82 elvaı tov inegdva Gedy. Vgl. Bückh a. a, O. S. 147 f,
°
5) Aristot. Metaph, A, 5, p. 16: co 8’ Sy 2& éuporégur elas voors zel
yàe &opriov elvou xa) megurrôv tov 8° derbpow ex cov Evog‘ dpıduoug BE, na D dus
elgntat, tov lov oveavov, Vgl. Böckh a. a. O. S, 53 u. 147 f.
*) Arist. Le. célevov 7) Sexcg elvou Boxel zal zäcov xegrerinpévece rie ar
deDudry poor, zal và pegoueva nota tov obpurdr Sina piv elval macy, Vel
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View in PDF(opens in a new window)- Pythagoras.
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auch der Gegensatz selbst, des Ungeraden und des Geraden, auf den sie
die Gesammtheit der Zahlen und der Dinge zurückführten*), nicht blos
dieselbeBedeutung des Himmlischen und des Irdischen, überhaupt des
Vollkommneren und des-Unvollkommneren, wie der Schinesische, jang
und jen’), sondern auch dieselbe Beziehung auf die Musikbildung, nach
Böckh: „weil alle Hauptverhältnisse der Harmonie, 1: 2, 2: 3, 3: 4,
8: 9, 243: 256, aus geraden und ungeraden Zahlen bestehen?).“ Denn
auch die Seele der Pythagorischen Weltanschauung, wie der Schinesischen, war der Gedanke, dass die Angel der gesammten Weltordnung
und alles Lebens in ihr dje Harmonie sei, als deren Quelle sie eben das
rechte Verhältniss des Ungeraden und des Geraden erkannten, indem
ihnen der Begriff der Weltharmonie auch, gleich den Schinesen, Eines
war mit der Oktave*). Demgemäss dachten sie denn. auch die ganze
Ordnung und das Leben der Welt, wie die Schinesen, als eine wirkliche
Weltmusik, erbaut auf den harmonischen Verhältnissen der ungeraden
und geraden Zahlen, in welcher Alles hervorgehe und bestehe®).
Theo Smyrn. Plat. math. 49. Bockh a. a. O. S. 138 f. Dazu Theologum. arithm,
10, p. 59 ed. Ast: ixavouotoy corne (env dendda) Deoloyoövres ol IIvêayogixol
or? piv xóopo», work 82 ovgavdy, nord dè ray.
1) Heinr, Ritter Gesch. d. Pythag. Philos. S. 157. Zeller, Die Philosophie der
Griechen Th, I, S. 105 f., zeigt gewiss richtig, dass der Gegensatz des Ungeraden und
des Geraden die ursprüngliche Grandanschauung der Pythagoräér war, und der Gegensatz des Begrenzten und des Unbegrenzten eine spätere Anschanung.
|
3) Ganz in der Schinesischen Anschauung ist die Pythagorische Vorschrift b.
Porphyr. V. P. 38: rois uès oögavtors Deoïg megierd Dieuw, vois dè yPovlorgüprıa.
Ueberhaupt erklärt H. Ritter a, a, O, 8, 131 den allgemeinen Pythagoriechen Gegensatz also: „dass in den Dingen ein Vollkommeneres und ein Unvollkommeneres zu
unterscheiden seit Vgl. dess. Gesch. d. Philos. B. I, S. 380. Und wörtlich ebenso .
erklärt Amiot den Schin@ischen, in d, Mém, d. Miss. T, VI, p. 68: tout ce qu’ ily a
de plus parfait dans les espèces, tout ce qu’ il y a de plus accompli, est yang; le moins
parfait est yn.
.
*) Böckh a. a, O. 8:60. Aristot. Metaph. N, 3. p. 297: Ors z& xaOy ta toy
Geıdur dv deporlgbadge. Va eb, 4, 5. p. 16.
*) Aristot. l.c. A, 5. p. 16: rôs Show oögasòr agpoviay elvau xa) équduér.
Sext. Empir. adv. Math. IV, 6: cox 6209 xóopov zard depovlay léyouor dromeiotat,
Philolaos b. Böckh a. a, O, S. 62 u. 66: „„dweywa ca rosudre Kopovle ouynexteïc®
ou,
el péllorsiéradoup naréyecDo copovlag 82 piyedós ver ovldapd xal de’ GEsudr,"
a. h.,,der Umfang der Harmonie aber,“ nämlich der Oktave, „ist die Quarte und die
Quinte.“
5) Censorin. de die nat, 13: Pythagoras prodidit hunc totum mundum musica
factum ratione, septemque stellas inter coelum et terram vagas, quae mortalium geneses
moderantur, motam habere enrythmon et intervalla musicis diastematis congrua, 8Q-
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Nur in der bestimmten Entwickelung der Weltmusik wichen sie ab von
jenen, indem sie dieselbe, wie bekannt, als eine Sphärenmusik anschauten,
während die Schinesen sie als eine Jahresmusik auffassten und noch
auffassen, die sich in den zwölf Monden des Jahresprozesses vollbringe.
Jedoch bezeugt ein ganz vertrauenswürdiger Gewährsmann , der Pater
Premare, dass’auch schon die Schinesen von einer Spährenmusik reden,
welche in ihrem grauen Alterthume die mythische Niü-wa bei ihnen entwickelt habe!). Wie Pythagoras selber und die ältesten Pythagoräer
sich die Sphiironmusik in’s Bestimmte dachten, lässt sich jetzt schwerlich
noch mit Sicherheit ermitteln; wir besitzen von ihr nur spätere von einander abweichende Darstellungen. Eine von diesen ist die folgende, aus
der Ucberlieferung Plutarch’s, genau mif denselben Intervallen, wie die
Schinesische Weltmusik, welche oben aus dem Werke des Li-kuang-ti
vorgelegt worden ist; sie lautet in treuer Abschrift nach Böckh’s. Dar.
legung:
,
Ignis a
eee
ee
1
Antichthon
Terra. 2
.
Mercurius.
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3
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81:
Phosphorus
. . 2 . . . . . . 243
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Sal.
ss
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«7129
Jupiter
.
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.
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- 6561
0.
.
.
…
«
…
…
« 196832).
Mars oo. oe ee ee ee 2187
Saturnns
.
Das ist das Grundwesentliche der Pythagorischen Philosophie, deren
einfichen Inbegriff daher auch die, wie sich oben gezeigt hat, schon den
Schieesen bekannte, von den Prihagorèerm huchgafeierte Tetraktys bildet, di, die Zahlen 1, À À 4 weiche, zusammengezählt, die allumTime Wares dere pre na ESSE acre ion eomecrdes, wt Gubcissimem qu'Deum vom rarr Welw, sak UNE Dan Pen poten VOUS mag=tedinem, gein
vereer AWE Tosser nas Pom pent En. Vo Cie Som Sap. 4. sj
Mared. 2 Rome Soy LL Arson de awe IA
D Para Drams zeedarsie ar Cie n CIV: „aar be moeren des kouer
en Dean Arrien ae Nur mm ee rr à UT en et anvria
2 Sell, la Lane,
«
a Mia ee. La ve Parole DE Niet ras EN bacm Reims
*
> Reet? or Pace. somme cet Coe et be vern mène astres: —::-
Keiner, even Ark nn KIT Va Fame. ie ser. am ie Pa
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335
“ fesseide Zehnheit oder das Weltall, und, in Verhäliniss zu einander :
gestellt, die harmonischen Grundverhältnisse des Weltalls,- die Oktave
und in ihr die Quinte und Quarte, darstellen :).
Dass auch die Pythagorische Sittlichkeit und Lebensordnung, in welcher
eben nur die dargelegte mathematisch-musikalische Weltanschauung sitte
lich verwirklicht werden. sollte, im Grand und Wesen völlig dieselbige war
mit der Schinesischen, wird hienach Jeder schon ohne Beweis kaum bezweifeln; es liegt aber auch urkundlich in den bereits von Meiners gesichteten glaubwürdigsten Ueberlieferungen, unter ‘denen die gewichtvollsten
die von Aristoxenos, welcher durch seinen Vater Spiatharos und den Pythagoräer'Xenophilos offeabar am besten unterrichtet war, die von dem
berühmten Messenier Dikaiarchos, und die von Apollonios, der aus Krotoniatischen Urkunden schöpfte?), klar zu Tage.
Die natürliche Grundlage auch des Pythagorischen Bundes und Lebens, an welchem auch die
Frauen und die Kinder theilnahmen, war der Begriff des Schinesischen
Urstaates, indem die Pythagorier allesammt, nach dem ausdrücklichen
Zeugnisse des Spintharos und Dikaiarckos, als eine Grosse Familie
lebten, is der sie unter einander sich ner als Eltern und Kinder und .
Brüder betrachteten’).
Auf dieser Grundlage des sittlichen Lebens
galten ihnen nothwendig ebenso, wie dem Schinesen, die allerwesent- |
lichsten Verhältmisse der Familie auch für die allerheiligsten, sowohl die
Ehe, welche ‘sie in einer Reinheit auffassten, wie wol kein anderer
Hellene ausser ihnen*),‘ als besonders das Verhältniss der Kinder zu
den Eltern, indem das vierte der Israelitischen zehn Gebote das erste
war bei ihnen, so dass sie lehrten, Niemanden unter allen Sterblichen,
1) Sext. Empir, adv, Math. VII, 98. sq. Plutarch. de plac, philos. I, 3, 16. sq.
Theo Smyrn. Plat, math. 38. Censorin. de die nat, 10. u, A. b. Sturz ad Bfoped.
p. 672. sq. u. Ast ad Theologum. arithm. 4. p. 168. sq.
4) S. Meiners Gesch. d. Wiss, B, I, S. 273 ff. Vgl. Krische de societ, Pythag,
p. VIL sq.
‘.
3) Spinther. ap. Jamblich, Y. P. 198: ndveds tovg: IwBayopelovs obtos
Eysıy noòs aAlnhovs, ag dy mathe sxovdaiog meds Téva exoin. Dicaearch, sp.
Jamblich. 1. c. 40.: uelerüv dv pèy tú mög TODS zoeofvrigous evnoonig elv reds
zoos ratéeags evvorcy, dv 82 vj npög Gllove prianBeonlg viv Reds sovg dderpeds
xowavlav,
+) Dicaearch. L c. 35.: Fes Où zò megıßöncov yevOuevoy dmopdtyfauate:
(Modayögas) xurd eije cóvo8ov, de ano pee tov svvoinodytos avdgös Oaór dow
wöSinegor ‘meogtéven tots iepoîs,ano 83 tov pi] veosinoveog oödénose. Vgl. L c.
132. Diog. L. VIJL, 43 Dazu Dicaearch, 1. c. 50.: sag zrodkenldos, Ës Eyes ta
zöeror 79 abvoïs, apimar. Vgl. L c. 132. u. 195, Justin. XX,4,
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wad kaam. selbst die Götter, höker zu wervhren, als dit Eliern *). Derum,
weil sie das Verhäliniss der Kinder und Eltern als das allerheiligste erkannten, hielten sie auch. gleich: den Schinesen, wie Dikaiarchos und
Apollonios bezeugen, dies , für das grösste aller Verbrechen, Kinder und
Eltern von eisander zu trennen“ ?). Ja sie sehöpfien daraus auch denselben Sinn, durch welchen das Sohinesische Leben sich aus dem
grauesten Altertham fast unverändert
bis in unsere Tage erhalten hat:
sanerschätterlich festzuhalten an den väterlichen Einrichtungen uad
Gesetzen, und jede Neuerung zurückzuweisen, selbst wenn sie an sich
eine Verbesserung wäre. Das berichtet Aristoxenos. ausdrücklich 3).
Und zugleich ersehen wir aus. der Ueberlieferung des Dikeiarchos und
des Apollonios, dass Pythagoras auch vornehmlich gerade durch diese
Lehre gleich bei seinem Auftreten zu Kroton die. herrschende Partei der
Vornehmen, an ihrer Spitze den Rath der Tausend ‚gegen welcke gerade
" damals eine neuerungssüchtige Volkspartei ankämpfie, für sieh ‚gewann,
und unter deren Schutz und Begünstigung den naeh ibm bonannten Bund
errichtete, bis es den Neuerern unter Ninon’s-Führang gelang, die Auf-
10sung seines Bundes und selbst die Vertreibung seiner- Anhänger durchzusetzen*). Aber der Begriff. der Familie, der Schinesische Urstaat,
war nur der Standpunkt und Boden, auf welchem die Pythägorische
‘Sittlichkeit sich entfalteté; den eigentlichen Charakter und die Seele
derselben; wie der Schinesischen, bildeten die beiden Hauptzüge, die
'Abgemessenheit und die Eintracht, in denen auch hier wieder Jeder die
x
1) Dicaearch. 1, c. 38.: Sixaoy uèv elvas zode modrovg zal rodg ta uêyica
evepyernnórag Dre Anavrag dyanav nod unösnore Aunelv uövous 88 coùs yoveis
zeordgovs zis yevigens vais edseyealais. uth. zal yao al tovg Peovs Einog ict
Gvyyvouny ay Brew vois undevòs mrcor oo zoos maréqus. Vgl. _Diog.
L. VII, 23.
2) Dieacareh. Le. 49.: welgero ö2 péyigoy elvou thy &dinnaror, xaidas
nal yovsic ax’ lnlwy dtaoxgy. Apollon. ibid. 262.: (von den Feinden der Pythagoräer) suvegoyddevou» THY YEVERY, où pdonovreg Ösiy agefein, AVOE Tous zaides
dato tay yovéav daard».
À
5) Aristox. ap. Stob. Eclog. mor. p. 457. ed. Gesuer, T. III, p. 100 ed, Gaisford: perù zò Hriov wal Daupóvrow ndsigor zoueïoda Aöyav yovéor te zal your,
py xlasds, Alla xexigevutvag Euvròy zgòs tabra zagaonsvdgovra ‚co épévesr
soig matoioig Edeoi ze xad vópous, &doxlungor, ef val merg zelen toy été.
geor en.
.
“) Dicaearch. 1 c. 37. sq. Apollon. ibid, 257 sq. Krische. de Sotiet. Pythag.
p 15, eq, 88. sq. Die Pythagorüer bestanden in dem Kampfe der Parteien darauf:
mr zórgrov zokslor pij nuralVerr.
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klare Ausprägung der Weltanschauung erblieken muss, die von Böckh .
ganz treffend als „eine- Philosophie des Maasses und der Harmonie“
bezeichnet witd'). Denn aus dieser Weltanschauung eben erkannten
sie als das Gute und als die Tugend, gleich den Schinesen, das rechte
Maass oder die rechte Mitie?) und, die daraus hervorgeht, die Harmonie 2). - Und demgemäss unternáhmen sie auch die gleiche sorgfältige Regelung und Abmessung aller Verhältnisse und alles Thuas, ja
selbst die gleiche wundersame Meirik des Zusammenlebens, indem sie
lehrten: Es müssten, zur Herstellung der vollkommenen Eintracht, der
Bestimmungen und Gebräuche soviele wie möglich sein, und diese
miissten in rechter Weise und durchaus ins Einzelne angeordnet sein,
damit kein Umgang mit Nachlüssigkeit und so leichthin stattfinde, sendern mit Scheu und Bedächtigkeit und gehöriger Ordnung, und keine
Leidenschaft aufgeregt werde zur Ungebühr, z. B. Begierde oder Zorn *).
Demgemiss legten sie auch der Musik die gleiche hohe Geltung bei, dass
sie die Urheberin und Erhalterin der Sittlichkeit sei. Erstlich dachten .
sie von der Musik ganz ebenso, wie die Schinesen, dass sie in dem Zusammenleben der Menschen die Eintracht wirke, welche ihnen eben das
Allerheiligste der gesammten W.elterdnung und daher auch der sittlichen
Lebensordnung war; denn in dieser Ansicht empfahl Pythagoras den
Krotoniaten bei seinem Auftreten unter'ihnen, wie Dikaiarchos meldet,
vor Allem den Musen einen Tempel zu errichten, zur Bewahrung der .
Eintracht, welche das Werk der Musik sei sowohl im Weltall als unter
1) Böckh a, a. 0. S, 43.
3) Aristox. ap. Porphyr, V. P. 22. ap, Jamblich, V. P. 34. Mahne de Aristoxeno
musieo p. 43. an: xvavoy yag 10 zede Axavrag avr@ molloug zul Öllyous code
zò axopeypa’ puyadevılor xdoy pnier xal xsqixoxtéoy avel zal cône
aal pnzevaic sevrolois dmò piv coperos vóeer, amd di wozijs Gpadlay, sordlag
Gi nolvréluwr, xdlemg 5? order, ofnov dè Bizopeoovens, ópoù à mavemy dussoir. Jamblich. V.P. 131: doxnjom 8 pac avtpy xal cag pergtonaGelag xal
cag pecotnres. Vg). Aristox, ap Stob. Eclog. mor. p. 243, Mabne
L. c. p. 102, sq.
8) Diog, L. VUL 33: ey re ceecye dopoviay elvus zal ony tyleay wal v0
Ayadöv Enay zal cov Peov. Vgl. Krische
1. c. p. 72.
+) Jamblich. V. P. 233.: de cij pellovay din Swi Eezeder gulig cig wieïsa
Beiv Epacar sivas ta deropéiva xal veropuscpiva’ kak dè vaöra dei elves nengtpeéve: nal un eixn, wal dira els Eos Exacow naraxezweroudva, Oros pire Oulle
gendeple ölıyagas ze wad cing yienras, clad wet’ aidoùs te nai ovevoleg zal
zaësos etigg’ use xatog éyslonces pndèr six zal parles xa) nucermuéives,
olov éxOvuplay deyn. Vel lo. 180, Aristoz.sp. Stob, Lo, ..
Page 10
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den Menschen !). Zweitens dachten sie auch ganz ebenso, wie die
Schinesen, dass die Musik auch in der Seele jedes Einzelnen die Harmonie herstelle, welche sie eben als die Tagend selbst erkannten, während sie das Schlechte und Böse wer als Disharmonie der Seele anschauten. Die Schriften der Alten sind voll von Berichten, wie die
Pythagoräer, sowohl die ältesten, als die späteren, die Musik beständig
zur Hervorbringung und Erhaltung der Harmonie im Gemüthe und damit
‘zur Läuterung der Seele gebrauchten, und selbst eine Art Zaubergesänge
hatten, um Unsittliche zur Tugend zurückzuführen 2).
Und nicht blos
zur Herstellung der Harmonie der Seele, sondern auch zur Herstellung
der Harmonie des Körpers oder zur Heilung der Krankheiten sollen sie
die Musik angewendet haben ®), indem sie auch..die Gesundheit, gleich
der Schinesen, als Harmonie des Körpers betrachteten*), und daher alles
Kranksein als Störung Uerselben erklärten. So durchdrang die Schinesische Weltanschauung auch die wirklichen Lebenspulse der Pythagorier,
dergestalt, dass sie auch in der That eine Pulsmusik lehrten °), gleich |
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= 3) Dicaeareh. 1. c. 48.: 5 83 meiner ply abrotg cvrefoileve idpéeuet:
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'keuovlar av ôvtoov. Vgl, Apollon, ib. 264.
2) Quinctil. Instit, orat. IX, 4, 12: Pythagoreis certe moris fuit, et, cum evigilassent, animos ad lyram excitare, quo essent ad agendum erectivres, et, cum somnsm
: peterent, ad eandem prius lenire mentes, ut, si quid fuisset turbidiorum cogitationum.
componerént. Diog. ap. Jamblich, V. P. 111.: xal elvaf sive péin xeds ta ri;
- rijs xexounpiva nad, xedg se GOvplas noel Snypeve, à On PonSycexedrare
éxevevorto. xol ndlr ab Esegu zgós TE tag deyas wal xeQdg Tove Pepovs ze
xqòs mäcay Kagallayhy rijs purs elvas db zal weds tag éxtPuplag MAL yive;
pelonorles gevenuévoy. Vgl. eb. 64. 112. 114. 195. 224, Porphyr V. P. 32. so.
Platarch. de Js. et Osir. 81, de virt. mor. $, Chamael, ap. Athen. XIV. 8, p. 260. ed.
Schweigh, Cic, Tascul. IV, 2. Senec. de ira II, 2. Censorin. de die nat, 12, Krisct:
Le. p. 38. sq.
®) Diog. ap. Porphyr. V. P, 33. Vgl, ib. 30. Jamblich. V, P. 64, 114, 161.
Krische L c. p. 40,
+) Diog. L. VIII, 33.
4) Censorin, de die nat. 19.: Asclepiades medicus phreneticorum mentes mort
turbatas saepe per symphoniam suae naturae reddidit. Xenophilus autem, artis eiwdem professor, venarum pulsus rhythmis musicis aif mover,
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den Schinesen. Dabei stellten siediesefbe auch dem sinnlichen Anblicke
sichtbar dar in der gemessenen und ruhevollen äusserlichen Haltung
und Würde, welche ihnen, gleich jenen, eben die innere Harmonie der
Seele oder die Tugendhaftigkeit offenbarte !)..
N
2. Herakleites.
Vielleicht meint Jemand, dass den Hellenen zwar nicht in der Pythagorischen, aber doch in der Jonischen Philosophie, wenigstens in deren
vollendetster Gestalt, in der Weltansicht des Ephesiers Herakleitos, ein
höheres Bewusstsein von der Wahrheit aufgegangen sei, als sie in ihrer
Kunstreligion hatten. Jedenfalls war Herakleitos selber davon fest tiber+
zeugt, dass er weit über dem Standpunkte der Erkenntniss des Hellenischen Volkes stehe. Aber musste dies nicht auch wirklich der Fall
sein bei einem Manne, der auf den ganzen Hellenischen Kultus mit so
hoher Verachtung herabsah, und mit Entrüstung in einer Stelle seines
Werkes, die noch urschriftlich erhalten ist, sich über den Bilderdienst
des Hellenischen Volkes wörtlich also ausliess: „Und zu diesen Bildern
beten sie, wie wenn Einer mit den Häusern redete‘?
Das folgt daraus
mit Nichten, dass er sich auf einem höheren Standpunkte befand, sondern
er konnte auch wol blos desshalb den Hellenischen Kultus mit Verachtung ansehen, weil er vielmehr in der Philosophie einen niedrigeren
Standpunkt der Erkennwiss einnahm, auf welche seiner philosophischen Einsicht der wahre innere Gehalt der Hellenischen Religion noch
verschlossen blieb. Und so konnte es nicht blos sein, sondern so war
es auch wirklich, zur klaren Warnung für alle Diejenigen, welche jetzt
bei uns aus der Philosophie mit gleicher Ueberhebung auf den Christlichen Kultus herabsehen. Wer dies bestreiten wollte, der müsste zugleich bestreiten, dass auch die Geistesstufe der Meder und Perser nicht
eine höhere, sondern eine niedrigere war, als die des Hellenischen
Volkes; denn die Erkenntniss des Herakleitos war völlig dieselbige, wie
die Erkenntniss jener Völker oder die Lehre Zoroasters, welche oben
dargelegt worden ist, nur dass er sie als Philosoph in der Form der
Philosophie entwickelte.
x
1) Krische 1. c. p. 44.: Corporis libidines dispellere, animi barmoniam servare
et alta requie interni concentus speciem prae se ferre, Pythagorae consortio proprium
erat. Isocr. in Busir, 11.: Ees yag nel 9d» reve zeósworevuivovs dueivov pabysés
alvaı pitllov sıyarcag uvudtousr,7} rove dal te Ayew peylony beter Ezorcag.
Vgl. Jamblich, V.P, 196, u. s.