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We
Wd - Aratos | Pyıhagoreer
ARATOS: HYMNUS AUF ZEUS
AA
DER PYTHAGOREER
verschwiegen,
Männer, von uns! Denn voll des Zeus sind jegliche
Akse
5 nichts falsches
Ehe du handelst, be denk es wohl, ) daß
StraBen,
|
Jegliche Märkte der Menschen, voll seiner die
See und
des Meeres
Buchten und Häfen. Des Zeus bedürfen wir alle in
allem.
Denn wir sind seines Geschlecht’s*, Er ist’s, der
gnädig
1
den Menschen
Weist, was sie fördert; er weckt sie zur Arbeit und
ruft
ins Gedichtnis,
Was zum Leben sie brauchen. Er zeigt, wann am
besten
die Scholle
Ist für den Pflug und die Hacke; er zeigt den richtige
n
Zeitpunkt,
Umzugraben die Bäume und allerlei Samen zu säen.
Er hat die Sterne geordnet und hat so am Himmel
’
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AUS DEN „GOLDENEN SPRÜCHE,
Zeus sei unser Beginn! Nie bleibe sein Name
“
;
WEHT,
uns
Zeichen
Aufgesteckt und die Gestirne bestimmt, die den Menschen am besten
Weisen den Lauf des Jahres hindurch, was in jegliche
r
Jahr’szeit
Nur ein Schwachkopf redet und tut, was er nicht überlegt
hat.
hintennach dich
she
Setze nur solches ins Werk, 5 was nicht
Was immer
eres was
i
nur, was du verstehst! Doch lerne,
Treibe
i Freuden
irst du das Leben am besten ın
verbringen.
Alsdann WFS
Für die Gesundheit des Körpers vergiß nicht Sorge zu
tragen:
|
mit
turne
und
dir
Maton:
zu
mäfig
i
und T:rank nimm
Speise
hele die
dir hält
dir
die e Schranke,> die fern
Bt
Maß aber heißt
Mach zer Gewohnheit dir, einfach, nicht weichlich zu
leben.
Hite dich, Dinge zu tun, die leicht die Mibgunst erregen.
nicht,
er
tundu
e Aufwand, > als wüßtest
itigen
unzeitig
i
Mach nicht
Nôtig zu tun, daß alles nach festen Gesetzen gedeihe
,
“ Drum steigt immer zu ihm das erste und letzte
Gebet auf,
|
Maß ist immer
ae.
Fordert;5 doch seii auch nicht kerg! Das
Preis dir, Vater, du großer und wunderbarer,
du starker
erst denken,
Sant handeln)
vas Schaden dir bringt:
solches, wa
i
Tue nicht
Preis, euch Freundlichen alten! Nun, da ich
die Sterne
Lab dir miemas v
Hort der Menschen, dir selbst und dem früheren
|
Geschlecht! Und euch Musen
besingen
dir
niemals
vom Schlaf die ermüdeten Augen
verschließen,
Möchte so, wie sich’s geziemt, gebt ihr dem
Liede die
.
Weihe! (Phain. 1ff.)**
Ehe dein Tagewerk du vor die dreifache Frage gestellt
hast:
ieß
.
:
und was unterlie
ich
tat
Was
gefehlt?
etwa
„Wo hab’ ich
* Ziriert in der Rede des Paulus Apg. 17, 28,
** Der Hymnus bildet dic Einleitung zu Arats
? Von Anfang zu End stell dir alles vor
Das ich gesollt
erscheinungen‘.
Gedicht über die „Himrmels-
Augen.
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Hast du verkehrtes getan, so schilt dich;
wenn rechtes, so
|
.
|
freu dich!
Diese Prüfung nimm vor, drin übe dich,
lerne sie lieben,
Dann wird sie auf die Spur der gôttlichen
Tugend dich
leiten,
(V. 27-46)
NACHWORT
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—
Die griechischen Dichter waren meistens zugleich auch
Denker und die griechischen Denker haben nicht selten
ihre philosophischen Gedanken in die Form gebundener
Rede gefaßt. Wer daher von griechischer Lebensweisheit
und Lebenskunst etwas erfahren will, darf neben den
Philosophen die Dichter nicht unberücksichtigt lassen,
“ zumal die Poesie älter ist als die Philosophie,
Homer, den Platon den Erzieher Griechenlands genannt hat, war für die Griechen „der Dichter‘ schlechthin, wie im christlichen Zeitalter die Schriften des Alten
und Neuen Testaments „die Bibel‘, das heißt ,,das
Buch‘ schlechthin genannt wurden. Er galt nicht nur als
der Vater sämtlicher Dichtungsgattungen, sondern auch
als derInbegriff der Lebensweisheit. Anaxagoras, die
Sophisten, Sokrates, Platon und viele andere Philosophen
entnahmen ihm Beispiele zur Veranschaulichung ihrer
sittlichen Lehren und, als man an dem Allzumenschlichen
seiner Götter Anstoß zu nehmen begann, suchte man
seine Autorität durch allegorische Umdeurung des
Sinnes seiner Dichtungen zu retten. Hesiod aus Askra
in Böotien (8. Jahrh. v. Chr.), der ihm als gleichwertig
an die Seite gestellt wurde, ging bewußt zum Lehrgedicht über, indem er nicht nur in seiner Theogonie in
die Unzahl der griechischen Gottheiten durch Herstellung eines Stammbaums Ordnung zu bringen suchte,
sondern auch in dem an seinen auf Abwege geratenen
Bruder Perses gerichteten Rügelied („Werke und Tage‘‘)
diesen und seine Volksgenossen überhaupt zur Führung