Griechische Philosophie und ihre Lehrens in syrischer Uberlieferung

Autor
Baumstark
Publicado en
Oriens Christianus
Año
1905
Tema
SYRIA
Idioma
Deutsch
Categoría
C7 Filosofía
Número de archivo
4972

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Mostrar texto completo26 páginas

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INHALT ERSTE ABTEILUNG: TEXTE UND UEBERSETZUNGEN > Baumstark, Griechische Philosophen und ihre Lehren in syrischer Ueberlieferung . . . . . Seite Gassisi,. Innografi Italo Greci — Poesie di S. Nilo Iuniore e di Paolo Monaco, Abbati di Grottaferrata . . . ; Baumstark, Zwei syrische Dichtungen auf das Ent. schlafen der allerseligsten Jungfrau Berenbach, Zwei antihäresianische Traktate des Melchiten Paulus er-Râhib . . . . vg Baumstark, Der äthiopische Bibelkanon . Kaiser, Die syrische “ Liturgie, des Kyriakos von An- 26 82 126 162 . . , 174 Buccola, ‘Le feste centenarie di Grottaferrata . . n 198 222 tiocheia . . 1. . . . , . . . . . ZWEITE ABTEILUNG: AUFSÁTZE Abel, Une Église à es-Sanamen . . . » Baumstark, Die Heiligtumer des byzantiniachen Jeerusalem nach einer überschenen Urkunde , . „ Wilpert, I nome di NOE in un’arca graffita del secolo IH. . Baumstark, Frühchristlich-syrische Psalterillustration in einer byzantinischen Abkürzung. . . . ,

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ERSTE ABTEILUNG: TEXTE UND UEBERSETZUNGEN. Griechische Philosophen und ihre Lehren in syrischer Ueberlieferung. Abschnitte aus Theodoros’ bar Köni “Buch der Scholien FAR Herausgegeben und erläutert | Von Dr. Anton Baumstark Unter dem Titel “ Die griechischen Philosophen in der arabischen Ueber lieferung » hat A. Müller 1873in der Festschrift der Franckischen Stiftungen zum 50 jährigen Doctorjubiläum Ber nhardys eine Uebersetzung und Erläuterung der auf die Geschichte der griechischen Philosophie bezüglichen Partie des Kitab al-Fihrist (I 245-255 ed. Flügel) gegeben, die auch neben den spiter ans Licht getretenen Ergebnissen der Studien Steinschneiders ungeminderten Wert behält. Es sei mir gestattet, hier ein — sehr bescheidenes — Gegensttick zu dieser Arbeit eines Meisters zu bieten, den wie auch seinen Freund :A. Socin der Tod viel zufrühe der Wissenschaft und uns allen entrissen hat. ‚ Ich beabsichtige — gleichfalls meine Uebersetzung mit einigen Worten der Erklärung begleitend — erstmals mit einem kurzen Abris der Geschichte der griechischen Philosophie bekannt zu machen, den zum Zweck ihrer Bekämpfung ein Nestorianer um die Wende des 9 zum 10 Jahrh. n. Chr. in syrischer Sprache niederschrieb, Theodoros bar Köni.in dem haeresiologischen Anhang seines I 173-178 dieser Zeitschrift von mir beschriebenen jaloasl7 Jaha (“ Buches der Scholien ,). Man wird zweifeln dürfen, ob diese völlig in sich abgeschlossene Ketzergeschichte vom Verfasser ursprünglich als ein solcher Anhang gedacht war. Daran zu zweifeln, dass der Verfasser wirklich Theodoros bar Köni und die cuvaywy7 keine Fortsetzung seines Werkes von jüngerer Hand ist, sind wir durch nichts berechtigt. ORIENS CHRISTIANUS. V.

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Annähernd ein Jahrhundert älter als der Verfasser des Kitab alFihrist ist mithin der Syrer, der hier (fol. 290 r°-292 r° meiner Häschr.) nach dem Vorbild griechischer antihaeresianischer Litteratur einen polemisch gerichteten Ueberblick über die wichtigsten Lehrmeinungen hellenischer Denker in sechs kurzen Abschnitten eingeflochten hat. Dieser Ueberblick darf vielleicht um so eher auf einiges Interesse rechnen, als ein syrischer Text ähnlicher Art bisher nur aus der Isao Lius (“ Heiligtumsleuchte „) des grossen Spätlings Bar-'Eßr6jö ‘ zur Veröffentlichung gelangt ist, während andererseits Texte eben dieser Art vielfach schon die einschlägige Ueberlieferung der Araber bis auf al-Sahrastäni, Ibn Abi Usaibi'a und Ibn al-Qifti beeinflusst haben mögen. 1. Nachdem Theodoros zunächst über den Ursprung des Heidentums und seines syrischen Namens Acaw , über Skythen und “Chaldäer „, tiber die griechische Mythologie und ihre allegorische Deutung, endlich über die kosmogonischen Anschauungen der alten Dichter Homeros, Hesiodos, Orpheus gehandelt hat, beschäftigt sich der erste in engerem Sinne der griechischen Philosophie gewidmete Abschnitt mit Pythagoras. Der chronologische Ansatz, der den Abschnitt eröffnet, ist nicht ohne ein gewisses Geschick in den Dienst der polemischen Tendenz des Theodoros gestellt. Zeitgenosse einer so späten Entwickelungsstufe der alttestamentlichen Offenbarung, hätte der Philosoph besser über das Wesen Gottes ‚unterrichtet sein können — meint in frommer Naivitat der christliche Syrer. Der Ansatz selbst ist neu und von Interesse, da er auf eine vorzügliche chronographische Quelle znrtickzugehen scheint. ‘Als Epoche des Exils, von der Theodoros bei seiner Angabe ausgeht, dürfen wir die von Eusebios angenommene — annus Abrahae 1426 — unterstellen, die auch Ps.-Dionysios von Tell-Mahré * bietet. Denn die Chronographie des Eusebios war die bei den Syrern weitaus verbreitetste, in nestorianischen Kreisen, wenn wir von dem ausgezeichneten Elias bar Sinâjâ * absehen, sogar wahrscheinlich die einzige bekannte. Die &xun des Pythagoras setzte Eusebios auf ‘ Durch Gottheil A synopsis of greek philosophy by Bar- Ebhrájd. Hebraica II (1886/87). 249-254, * Ed. Tulberg Dionysii Telmahharensis chronici liber primus. Upsala 1851. 47. Z. 14 ff, * Vgl. Baethgen Fragmente syrischer und arabischer Historiker. Leipzig 1884. Lamy Elie de Nisibe, sa chronologie. Brüssel 1888.

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Olympias 63, 2 = annus Abrahae 1490. Das würde einen Zwischenraum von 64 statt der angeblichen 40 Jahre ausmachen. Diese würden sich auch nicht ergeben, wenn wir von dem @xun-Ansatz Olympias 60 bei, Diogenes Laërtios VIII 44 ausgehen oder annehmen wollten, ein Syrer habe die dxur des Pythagoras mit der seines ‚angeblichen Lehrers Pherekydes zusammenfallen lassen, die Eusebios zu Olympias 59, 4 oder 60,4 = annus Abrahae 1476 bezw. 1480 notierte. Ebensowenig lässt sich ein Zwischenraum von 40 Jahren etwa zwischen die Epoche der Rückkehr aus dem Exil und das Todesjahr des griechischen Philosophen einfügen, als das Eusebios Olympias 71, 1 = annus Abrahae 1521 angegeben zu haben scheint. Aber immerhin ist von dem letztgenannten Ansatz auszugehen. Er kehrt bei Ps.-Dionysios ‘ wieder, jedoch mit der dem Eusebios widersprechenden Angabe, Pythagoras habe ein Alter von 95 Jahren erreicht, und die nämliche Angabe findet sich — wenn man eine Schlimmbesserung des Herausgebers bei Seite lässt — bei Michaël d. Gr. ? und bei Bar-Efrôjô in der syrischen Chronik ®, die nach ihrer Gewohnheit kein genaues Datum giebt, sondern den Tod des 95 jährigen Philosophen nur allgemein unter Dareios des Hystaspes Sohn ansetzt. Hier liegt eine andere griechische Chronographie zu Grund, — diejenige des S. Julius Africanus, dürfen wir getrost sagen. Denn von diesem sind Michaël und sein Ausschreiber Bar"Eßr6j6 nachweislich — durch Vermittelung wahrscheinlich Jaq ûfss ‚von Edessa — beeinflusst und die beiden Griechen, von denen sie ausser Eusebios und Africanus noch beeinfluest sind, Anianos und der verschollene Andronikos haben zur Geschichte der. grischischen Wissenschaft und Litteratur unstreitig keine unabhängigen Ansätze mehr geboten, sondern sich dem einen oder dem anderen der beiden Meister christlicher Chronographie angeschlossen. Africanus ist es also auch, dessen axun-Ansatz bei Theodoros nachwirkt. Denn starb Pythagoras anno Abrahae 1521 im Alter von 95 Jahren, so fiel seine éxp7, als sein vierzigstes Lebensjahr gedacht, in annus Abrahae 1466, d.h. in der Tat genau 40 Jahre später als die Eu' Ed. Tulberg 502. 9f. * Buch V, Kap. I. Ed. Chabot Chronique de Michel le Syrien. Paris 1900 ff. 166 (Uebers. 105). Die Hs. soll es bieten, was Chabot irrig in »© verbessert. Wahrscheinlich hat er nur ein undeutliches a verlesen. Der Text des Ausschreibers sichert den der ausgeschriebenen Quelle in jedem Falle. Bedjan Gregorii Barhebraei Chronicon Syriacum. Paris 1890. 30.

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sebianische Epoche des Exils. Theodoros hat einem nur das vom Standpunkte der Kirche aus Wissenswerte berücksichtigenden Eusebiosexzerpt, derlei Dutzende bei den Syrern umliefen, das Datum des Exils, einer anderen von Africanus abhängigen Quelle das Datum des Pythagoras entnommen. — Worauf sich die von Africanus adoptierte Berechnung der &xux des Philosophen bezog, ist nicht ohne weiteres zu sagen. Die von Eusebios befolgte wird seine Auswanderung nach Unteritalien zum Angelpunkt seiner Chronologie gemacht haben. Die Tyrannis des Polykrates sollte ihn von der Heimatiusel Samos vertrieben haben, und Polykrates scheint bei Eusebios zum ersten Regierungsjahr des Kambyses, Olympias 62, 3 = annus Abrahae 1487, notiert gewesen zu sein. Vermutungsweise mag die Frage aufgeworfen werden: Hing der Ansatz bei Africanus etwa mit der früheren Gründung einer “Schule, auf Samos zusammen, von der nach Porphyrios’ Blog Hv9aydpov Antiphon év zo wept tov Blou tav Ev doer Tpwreucavrov wissen wollte? — Den vermeintlichen Platz jener Gründung zeigte man noch lange; es war das ypixuxAtov, auf dem sich die Samische Volksversammlung vereinigte. Schulgründung aber ist zur Datierung von Philosophen beliebt gewesen. Doch ich kehre zu Theodoros zurück. Seine weitere Ausführung weist zwei Hauptteile auf, eine Kritik der “ Lehre „ des Pythagoras und eine Sammlung pythagoreischer cuupoda. Ein andersgeartetes dnópbeypa macht den Schluss, bestimmt die. — selbstverständliche — Leugnung der resurrectio carnis seitens des Philosophen zu beweisen. Auch das mag gut pythagoreisch sein. Doch bin ich augenblicklich nicht imstande, es in der Ueberlieferung nachzuweisen. | Was Theodoros als “Lehre, des Pythagoras kritisiert, stimmt wenig zu dem, was die doxographische und die aus dieser schöpferde antihaeresianische Litteratur in griechischer Sprache als pythagoreïsche Dogmen anführt. Ich wüsste allenfalls nur Folgendes zur Vergleichung heranzuziehen: Diogenes Laértios VIII 27: xal dvOpunwv eïvar mode Beoüg ovyyéverav, Epiphanios mavaptov p. 14a ed. Petav.: ubayópag al ol Meprmarntinny exayyedr\cpevor yapaxenpllovar Eva Beov, p. 10d: trv mpovorav Iuhayopas &doykarıcev, p- 14a: ta You rovrog madiv Td tig dÔeglrou yvogng nal deepeotarne TOY Yuyav dradavarıanoug Te zal pevevowparwoerg zal cuudruv phopds, «bros ve zal ol adv abri dyopevovers, und: cöpa dé A€yes elvar vèv Dedv sous’ darıy ovpavóv. Besonders muss es auf-

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fallen, die Seelenwanderangslehre vom Syrer nicht erwähnt zu sehen. Aber diese Erwähnung fehlt nur in Folge exzerptorischer Flüchtigkeit. In der — mittelbaren oder unmittelbaren — Quelle des Theodoros muss der Seelenwanderung gedacht worden sein, und zwar wie bei Epiphanios im Zusammenhang mit der cuparoç pbopd, dem Gegensatz zur “ Auferstehung (der Toten) ,. Denn die hier angeknüpfte Behauptung, der Samier habe Weibergemeinschaft gefordert, beruht auf einer Verwechselung zwischen Pythagoras und Platon, zu der die beiden gemeinsame Lehre von der Seelenwanderung den Anstoss gegeben zu haben scheint, neben welcher bei Platon eben des Postulates der Weibergemeinschaft gedacht war. Das beweist eine in der syrischen Chronik des Bar-Efr6j6 * wiederholte doxographische Bemerkung Michaëls d. Gr. ?, nach welcher Platon eine “ Wanderung der Seelen von Körper zu Körper bis (herab) zu den Kriechern und Reptilien “lehrte , und ermahnte, dass die Weiber gemeinsam sein sollten,. Wie hier Platonisches, so ist auch Neuplatonisches mit echt Pythagoreischem verwechselt. Der mit so entschiedenem Nachdruck von Theodoros erhobene Vorwurf der Leugnung des resurrectio carnis weist auf eine schon gegen das Christentum polemisierende, der seine ganze Kritik beherrschende Vorwurf des Pantheismus speciell auf eine neuplatonische Schrift unter dem falschen Namen des Pythagoras. Die von Theodoros angeführten suußo%« haben nichts zu schaffen mit der umfangreichsten Sammlung dieser Art im Orient, den von Zotenberg* herausgegebenen Auszügen aus einer Schrift des jakobitischen Patriarchen Theodosios (+ 896 n. Chr.). Nur die Numern 15, 16 und 18 jener grösseren syrischen Sammlung kehren in dieser kürzeren wieder. Aber selbst hier ist durchgängig die Erklärung, zweimal sogar der Wortlaut des ouuBolov verschieden. Was der Nestorianer bietet, stammt vielmehr aus dem Ivdaydpov Ptog des Porphyrios. Denn hier finden sich seine cupBoda cap. 42 1 Ed. Bedjan 32: boe Re het ~ [Neos an ad le » wljl woo la Lasse lame DN * Buch V, Kap. 2, Ed. Chabot 169 (Uebers. 110): Lion alo en, ol IN Also . oo Prado Jani Ion [Ig] fes go lasse ad . cos la bass frond, va Joon -09e ‚bel = Ce? Ike * Journal Asiatique. 7 Série, VII (1876) 425 ff.

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alle und in der vou ihm eingehaltenen Reihenfolge: Zuyèv py ürepBalverv, vouréart py wAeovexrety un td mop TH payalpg oxadevety, Sxep fv pa Tov avouSoëvra xal öpyıZopevov xtvetv Adyors Tefnyuévote” oTépavoy py Tet, TouTestt TOUG vopoug pa Avpalvecdarr cvépavor yap móhewv ovtor. — — — py xapôlav Eoflerv, olov pn Aumelv Eaurov dvlarg. — — — — — ende yerrdovac &v oixlx Séyechar, touréort Adhouç dvpusmoug xal mepl yAGttav axpatets spo poploug pi zorelohar. — — — — Degv + elxdvag év Saxtudlorg wi popetv, rouréart trv mepl Dev okay nal Adyov pi mpdyetpov pnôè pavepdv Eye pndé eig modAcug zpopéperv. Der griechische Text ist bei Thoodoros wesentlich genau wiedergegeben. In N° 2 hat der syrische Uebersetzer zwei Synonyma — dvordoövra und dpyt{opevov — in einem Begriff zusammengefasst. Das Gleiche hat er in N° 6 zu tun versucht, dabei aber die Bedeutung von Aadoug nicht gekannt und deshalb auch xepl yA@trav axparets falsch verstanden. Auch mit der Erklärung von N° 7 wusste er sich nicht vollkommen auseinanderzusetzen und hat sie daher nur umschrieben, wobei mpcyerpog irrig in der Bedeutung “leicht, genommen wurde. Auf welchem Wege das Porphyriosfragment zu Theodoros gelangte, ist nicht zu sagen. Auf einem Umwege geschah es gewiss. Der Iud«yópou Blog ist ein Bruchstück der als Ganzes verlorenen 9Adcopo¢ loropla. Diese war, wie wir nach Ibn al-Chammär im Kitâb al- Fihrist I 245, 12 ff. lesen, ins Syrische übersetzt. Aber die Uebersetzung des vollständigen Textes, die einen Monophysiten oder Chalkedonensier etwa der Zeit und Studienrichtung des Sergios von Risain (+536 n. Chr.) zum Urheber haben wird und nach Fihrist I 263, 18 noch am Ende des 10 Jahrhs wenigstens teilweise erhalten war, kann nicht einmal als mittelbare Quelle des Nestorianers in Frage kommen. Das zeigt ein Vergleich mit Ibn Abi. ‘Usaibi'a, der ed. Müller I 38, 11 ff. dieselben cupfora mit Ausnahme von N° 3 mit ausdrücklicher Berufung auf Porphyrios zitiert. Seine — natürlich mittelbare — Quelle ist die arabische Uebersetzung zweier Bücher der gidoopog icvopla, die, wie wir wieder durch das Zeugnis des Ibn al-Chammär belehrt werden, aus der syrischen geflossen war, und diese ging an entscheidenden Punkten mit Theodoros nicht zusammen. Schon in N° 1 bietet der Araber für Zuyov, das selbstverständlich als “Wagebalken „ zu verstehen ist, richtig lt! “die Wage,, während das läsa des Theodoros doch füglich nur als “ Joch „ gefasst werden kann. In N° 2 werden die Synonyma getrennt übersetzt blaall call “den Erbitterten,

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Erregten,. Das Gleiche geschieht in N°6, wo im Gegensatz zu . Theodoros auch der Sinn des griechischen Textes völlig erfasst ist: VTU ze UN ope ll, il lel “ Schwätzer und Plapperer, Menschen, die ihre Zungen nicht beherrschen „. Endlich stehtin N° 7 für dev ein c4a,SU! «der Engel„, mit einer Art monotheistischer Korrektur, die aus der griechischen wie der orientalischen Textesgeschichte der eiaaywyn des Porphyrios bekannt ist, während bei Theodoros der monotheistische Standpunkt durch einfache Setzung des Singulars gewahrt wird. Die Erklärung von N° 7 ist allerdings auch beim Araber, doch in anderer Weise als beim Syrer umschrieben. Mit den ypuc& Exn, deren Grundstock bereits’ bei Diogenes Laörtios VIIL 22f. als Grundlage doxographischer Ausführungen herangezogen ist und deren syrische Uebersetzung wir noch besitzen ‘, zeigt Theodoros überhaupt keine Berührung. | 2. Wir können uns kürzer fassen bezüglich der zwei folgenden Abschnitte des syrischen Haeresiologen. Denn sie sind den beiden Fürsten der griechischen Philosophie gewidmet, deren Fortleben in syrischer Ueberlieferung allbekannt ist, zunächst Platon, dessen Name in der syrischen Sprucblitteratur eine Rolle spielt und von dessen echten Werken mindestens die beiden grössten, Hodscela und Nópot, im 9 Jahrhundert durch Hunain ibn Ishaq ins. Syrische übersetzt worden sein dürften. Ueber Leben, Lehre und Schriften Platons dürfte den Syrern neben dem IV Buch der gtAdcopog loropla des Porphyrios noch die Monographie Theons von: Smyrna als Erkenntnisquelle zu Gebote gestanden haben, auf deren im Kitâbb al-Fihrist, bei Ibn Abi- Usaibi'a und Ibn al-Qifti erhaltene umfangreiche Bruchstücke Lippert * hingewiesen hat. Denn die Reste der arabischen Uebersetzung weisen deutlich auf eine syrische als unmittelbare Vorlage’ zurück. Theodoros ist von dieser wohl vorzüglichsten Quelle auch mittelbar nicht abhängig. Sein chronologischer Ansatz wird wieder auf Africanus zurückgehen. Er ist weder aus griechischer, noch aus syrischer Ueberlieferung bisher bekannt. Bar-"Eßr6jö ! Herausgegeben von Lagarde Analecta Syriaca 195-201. * In seinen Studien auf dem Gebiete der griechisch-arabischen Ueber setzungslitteratur. Heft. 1. Berlin 1894.

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erwähnt in der syrischen Chronik Ptaton zweimal, zuerst unter Dareios Nothos, dann mit Sokrates, Speusippos und Aristoteles zusammen unter Arses. Die erste Erwähnung * geht auf das Geburtsjahr des Philosophen, als das Eusebios fälschlich Olympias 89, 2 angenommen zu haben scheint. In diesem Jahre bestieg Dareios den Thron. Die Notiz unter Arses? bezieht sich hauptsächlich auf Speusippos und Aristoteles, wobei Sokrates und Platon nur beiläufig genannt werden. Sie scheint das Todesjaht des Speusippos bezeichnen zu sollen, als das Eusebios in der Tat das dritte Jahr des Arses, Olympias 110, 4, angab ‘und stammt unmittelbar aus dem älteren Werke Michaëls d. Gr. * Hier werden ausserdem die Geburt Platons, sein Auftreten als Lehrer nach dem Ende des Sokrates und sein Tod, aber ohne jede. genauere zeitliche Fixierung angemerkt *. Ps.-Dionysios notiert *, wohl richtig nach Eusebios, den Tod des Philosophen zu annus Abrahae 1673, seine &xur dagegen zu annus Abrahae 1642. Hier scheint nach Hieronymus und der armenischen Uebersetzung der echte Ansatz des Eusebios ein Jahr später gewesen zu sein, annus Abrahae 1643 = Olympias 103, 3. Das ist. Jahr 32 des Artaxerxes Langhand. Was diese Datierung ursprünglich bedeuten sollte, ist unklar. Der neugewonnene Ansatz des Africanus ist weit durchsichtiger. Im Jahre 38 des Artaxerxes, Olympias 103, 1, kam der jüngere Dionysios in Syrakus zur Herrschaft. Nach Cornelius Nepos Dion cap. 3 geschah es “primis temporibus, seiner Regierung, dass Platon auf Veranlassung Dions zum zweitenmal an den sikelischen Hof kam. Das stimmt wohl zu den ausführlichen Erzählungen im siebten Platonbrief und bei Plutarchos im Leben Dions. Wer die dxpn des Philosophen ein Jahr nach der Tronbesteigung Dionysios’ II ansetzte, wollte damit die Zeit seiner zweiten sikelischen Reise bezeichnen. Das wirkliche Lebensalter Platons hat er dabei ebensowenig in Rechnung gezogen als der Urheber des Eusebianischen Datums. Das doxographische Material des Theodoros besteht aus drei unverbunden nebeneinander stehenden Schichten von sehr verschie. denem Umfang, Karakter und Wert. Am wenigsten kann das t Ed. Bedjan 32. * Ed. Bedjan 33. * Buch V, Kap. 2. Ed. Chabot I 71 (Uebers. 112). + Buch :V, Kap. 1 und 2. Ed. Chabot 1 67 (Uebers. 108) und a. a. O. 5 Ed. Tulberg'53 Z. 13 f.

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erste Drittel befriedigen: nach einer allgemeinen Anerkennung der Platonischen Theologie, die beiden Vorwürfe, der Philosoph habe die Realität der Körperwelt geleugnet und er habe Teilnahme am Kultus der polytheistischen Volksreligion geboten.: Der erste richtet sich gegen die Ideenlehre, für die dem nestorianischen Bischof an der Schwelle des 10 Jahrhs naturgemäss jedes Verständnis fehlte. Der zweite beruht auf einer halbverstandenen Kunde von Daldov 118 a. Das bekannte Wort des sterbenden Sokrates: +o "AcxAntiy ÖpelXopev dAexrpuova, ist als allgemein giltige Aeusserung Platons gefasst. Asklepiades für Asklepios ist eine Verwechselung, die in der arabischen Litteratur häufig wiederkehrt und dort auf syrischem Vorgang beruht. Auch, dass der Hahn gerade weiss zu sein habe, könnte man geneigt sein, für irgend ein orientalisches Quid pro quo zu halten, da Platon nichts davon sagt. Aber die Farbe passt gut zu der Verbindung mit der Götterwelt des Lichts, in die der chthonische Asklepios als Sohn Apollong frithe trat. So lässt sich denn die Möglichkeit nicht bestreiten, dass hier die Bemerkung eines gediegenen antiken Erklärers der Platonstelle nachwirkt. — Die zweite Schicht beschäftigt sich ausschliesslich mit der Seelenlehre Platons. Als die — freilich schon sehr ferne — Grundlage erweist sich ohne weiteres der Daldwv. Aber eigentlich ist nur die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele und ihrer, diejenige des Leibes überragenden, Würde beim Syrer verstanden. Dass sie avwhehpog ist, erscheint bei ihm als Grund ihrer &favaciæ. Umgekehrt gipfelt die entsprechende Erörterung Platons 106 c. in dem Satze: puy7 dv eln. mpdg ru Adavamog eivar xat avahehpog. Vollends eine Vorstellung wie die, dass die. Seele unsterblich ist weil der — personificierte — Tod sie nicht sehen und somit sich ihrer nicht bemächtigen kann, gehört ganz syrischer Denkweise an. Die Ausführung Platons 79b, dass die Seele ein ovy Cpardv und detdds sei, hat allerdings zu ihr Veranlassung gegeben. Aber diese dient zum Beweise des Sätzes: +g mé Bel xal Mavarpxalvonto xat povorsdet xal ahiadicy zal del doatrurs Eyovrı nal xara Taurd Laura Oporórarov elvar viv Yuynv, und erst aus dieser Aehnlichkeit der Seele mit den Dingen der intelligibeln Welt wird ihre Unsterblichkeit gefolgert. — Nur in der dritten, allerdings ausgedehntesten Schicht seiner Darstellung gibt. Theodoros ein wesentlich getreues Bild Platonischer Dogmen. Ein Ueberblick über die Tugendlehre des Philosophen und ihre psychologische Begründung, nach dem IV Buch der Hodırei«, steht an der Spitze. Eine noch

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skizzenhaftere Andeutung der im Tiatog vorgetragegen kosmogo- . nischen Theorie bildet den Abschluss. In der Mitte steht eine Er-. wähnung der Seelenwanderungslehre, die ihren polemischen- Karakter natürlich erst von christlicher Hand erhielt. Wahrheitswidrig ist hier nur die Hineintragung der Emanationsvorstellung in den Tınatog. Sie fällt dem ausdrücklich genannten Gewährsmann zur Last, Porphyrios, dessen ptAdoopog Loropta anch hier die mittelbare Quelle des relativ gediegenen Gutes bei Theodoros sein dürfte, 3. Noch weit besser als Platon war den Syrern Aristoteles bekannt, der, wenn wir von dem starken neuplatonischen Einfluss absehen, das eigentliche Fundament ihrer philosophischen Studien bildete. Auch Theodoros zeigt sich denn mit seinen Grundanschauungen leidlich vertraut. Freilich widmet er ihm auch verdoppelten Hass. Die Philosophie des Stagiriten musste am Ende des 9 Jahrhs der christlichen Kirche des Orients wie der muhammedanischen Orthodoxie als die gefährlichste und damit als die verwerflichste erscheinen, weil sie die einzige lebenskräftige war. Die syrischen und die auf syrische Gelehrsamkeit zurückgehenden arabischen Materialen zur Biographie des Aristoteles habe ich, wie ich hoffe, erschöpfend im I Band meines leider noch nicht weitergeführten Werkes über Aristoteles bei den Syrern vom V-VIII Jahrhundert 1-130 zusammengestellt. Ich beschränke mich hier darauf, festzustellen, dass in den dürftigen biographischen Angaben des Theodoros der dort von mir als Anonymus des Ishaq ibn Hnnain bezeichnete Biograph nachwirkt, von dessen Arbeit ein syrischer Auszug in cod. Berol. Sachau 226 fol. 13 v° 14r° vorliegt. Aus diesem Auszug sind zu vergleichen die Worte (a. a. O0. of. Uebers. _ 116. 118): N loo nl). wach] un Vasara 55 2 Iso 0, lon van eel #20 + \oado> mh wer fodoad oe [2emod.2 loo sho Ii] veancojes lajo “Im Alter von 17 Jahren wurde er Schüler bei Platon, dem Philosophen. — — — Zuletzt sonderte er sich im Lykeion ab und, nachdem er dort seine Schule begründet und als Haupt einer anderen Sekte aufgetreten war, u. s. w. Was die doxographischen Angaben des Syrers betrifft, so sind wie bei Platon drei Stücke zu scheiden. Das erste und weitaus umfangreichste giebt von einigen Hauptpunkten der Aristotelischen Lehre ein sehr gedrängtes aber durchaus zutreffendes Bild. Noch kürzer aber sichtlich nach gleicher Quelle sagt Bar-Efr6jé in sei-

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nem analogen Ueberblick tiber die Lehrmeinungen griechischer Philosophen * .ILoueo baslo Yoo bass job INSL ger mpeg/ Lim] Lay] gory oo JAN bas! [Sp Noon, as - phæ has; co orde “ Aristoteles nimmt drei Prinzipien an, üAn, eldog und Beraubung. Und die Beraubung setzt er darum unter die Prinzipien, weil die Zerstörung jedes eidog Ursache eines bestimmten anderen eidog ist ,. Hier fehlt es denn auch nicht an Parallelen bei griechischen Doxographen, in Sonderheit bei Aëtios, dessen Werk mepl trav dpesxovrwv in dem fälschlich dem Plutarchos zugeschriebenen Auszug auch bei al-Sahrastani ausgenützt ist ?. Ich vergleiche beispielsweise Ps.-Plutarchos II 3: "Apıororeing où Eubuyov Sdov di’ ou oùre Aoyındv oÙTe voepdv oùre mpovolg dtorxoumevov. Ta EV yap odpana TOUTUY mdvrwy Kolvwvaly, — — — Ta De meplyera pndeves aurav, vig à eùraklag ard cunbeByxdg où mponyoupsvws meréyetv, bezw. II 4, wo als der ausserhalb des Wirkens der nipóvora stehende Bereich aurdrücklich +6 umd rv aeknvny épos TOU xóopou bezeichnet wird, ferner V 1: 'Aptovoréhng zal Aumalapyog — — — dhdvarov wev elvar où voullovres trv bvynv, I 3: "Apsovovélng Dé Nixop.ay ou Zrayeiplens dys wiv Evrekéyerav Hot eldog, Any, ovépnarv: oTotysta De vécoxpa. Unmittelbare Benützung des Ps.-Plutarchos in der durch Fihrist I 254, 6 ff. so gut als gesicherten syrischen Uebersetzung ist natürlich nicht anzunehmen. Aber auch die zu unterstellende Mittelquelle hat sich nicht an die Worte des Ps.-Plutarchos sklavisch gebunden, sondern sie vom christlichen Standpunkte aus umschrieben, ihre eigenen — durchweg berechtigten — Folgerungen an sie geknüpft und ergänzend die Aristotelische Lehre von Materie und Form näher ausgeführt. Zu dieser Ergänzung wird ihr ein syrischer Eicaywy7y—Kommentar zu der Stelle cap.3 vöv ydp mpayudruv EE dng zel eldoug cuvectutuy den Stoff geliefert haben. Wenigstens legt dies die entsprechende Ausführung des anonymen Kommentars in cod. Vat. Syr. 158 fol. 119 r° v° ® nahe. — Als zweites Stück des Abschnittes über die Aristotelische Lehre hebt sich von dieser verständigen Darstellung ein kurzer Satz von wenigen Worten ab. Theodoros macht dem Philosophen einen bitteren Vorwurf, weil er aus der Vierzahl der ' Ed. Gottheil 250. * Den Nachweis dafür habe ich in den Philologisch-historischen Beiträgen Wachsmuth überreicht. Leipzig 1897. 148 ff. erbracht. * Aristoteles bei den Syrern 1 Ei-po. Uebers. 245 Z. 21-44.

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sublunaren Elemente eine Zehnzahl abgeleitet habe. Hier kann nur -an die Kategorien gedacht sein. Dann prallt der kritische Pfeil arg auf den Schützen zurück. Aber erklärlich bleibt der Irrtum immerhin, wenn wir annehmen, dass er im letzten Grund auf einer griechischen Quelle beruht, in der die Kategorien als ovoiyeïæ bezeichnet wurden, wie dies tatsächlich bei Hippolytos Prrocopovpzva 20 geschieht: td pèv ovoryetz tav mdvewy vmolepevog ouciav zal oupfB:Bnxoç. trv pêv ouclav plav tiv mia úmoweuwdvnv ta dE oupBeBnudra Evvéar woody, wordy, mpóg TI, TOO, More, Eyerv) xetabar, woretv, macys. — Wieder frei von eigentlichen Misverständnissen ist das Schlusstück. Dafür ist es hier überhaupt nicht mehr peripatetische, sondern neuplatonische Lehre, was der Syrer skizziert. Ueber Materie und Form erhebt sich das dem schöpferischen Gott der Offenbarungsreligion gleichgesetzte unteilbare Eine. Die echt Aristotelischen Gegensätze et8o¢ und Ön, morsiv und madcyew sind an die Spitze der Stufenleiter von Emanationen gestellt die vom £v des Plotinos zur unübersehbaren Vielheit der aus den vier Elementen zusammengesetzten irdischen Dinge herabführt. So lehrt nicht der Stifter des Peripatos, sondern der pseudepigraphe Aristoteles des neuplatonischen Synkretismus, den die Forschungen Dietericis als Grundlage der Physik und Metaphysik der Araber erwiesen haben. .4. Dieselbe gute Quelle, der zum grossen Teil der Aristoteles abschnitt entstammt, sind auch die nun folgenden Bemerkungen über Stoiker und Atomisten entnommen. Unsere Erläuterung kann sich daher hier wesentlich auf die Notierung der wichtigsten griechischen Parallelstellen beschränken. Die Stoiker waren bisher nur an wenigen Stellen der syrischen Litteratur genannt. In den die Frage möbev Td òvópara trav prrocdpwy alpssewv; beantwortenden Nachklängen griechischer rpoAsyöueva tOv xarnyopıav, wird das Etymon ihres Namens entwickelt. Im |soanly Joh» des Bâzûò, cod. Berol. Petermann 9 fol. 185 v°.‘, wird nach den mpoksyópeva is prhosoplag des Philoponos ihre Definition der Philosophie mitgeteilt und begründet. Theodoros zeigt eine für ihn nicht verächtliche Kenntnis ihrer Grundanschauungen. 1 Aristoteles bei den Syrern | > 11-p4. Uebers. 220 Z. 36-221 Z. 18.

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Die mittelbare Abhängigkeit von Ps.-Plutarchos ist kaum zu verkennen. Man vergleiche nur I 6: "Opilovraı dé tiv Tov Heou oûalay of Zruixol obtwe mveüpa voepdv zal Tupadeg OÙX Eyov pév moppuv, peraiadrdov dé eig 8 Bovherar zal uveboporoupsvov mao, 1 7: of Zrwixol Hedv Amopalivovrar, xup teyvixdv — — — xat TYEUMX pêv. dtjxov Où BAou tou xóopov, Tag 82 Rpoanyopias kira- AagBavov u. 8. w. Oeods dé xal tov xdopov xal Tous dovépag zal trv yñv, besonders aber II 2: of pév Zrwixol cpatposdy toy xdopov, — — — of 82 woerd. Doch bot die Mittelquelle auch hier schon "Zusätze nach einer zweiten — wohl christlich theologischen — Vorlage und eigene Folgerungen, so wenn sie den materialistischen Pantheismus der Stoa.als Atheismus bezeichnete. In den Zusätzen wirkt vielleicht neben Epiphanios mavaptov (p. 10, ed. Petav. d: Zrorxol cGpa 76 wav Soymaritovres xat Tov atoyrdv vodrov xcopov Osdv vonllovreg. — — — ata dé aùroù To wav, ús Epnv, zal ôphamous Tous Qwornpas) der Auszug aus Areios Didymos nach, den Eusebios ebayyeltxn mponapasxevn XV 15, 18-20 bot. Ich verweise auf Stellen wie 15, 1: SAov de ov xdapov aûv Tolg ‘éœuroÿ „wépeor mpocayupeuouat Bedv, 18, 3: dpéoner ydp tote Zrwixoig prdooóporg vv Any sig müp neraßaddeıv — — — xal madtv ix TOUTOU adrnv Kroreretodar nv Staxóognou ola vo mporepov yy, 19, 2: émaveXMovoa de (nämlich 7 xow7 gust) did Takıy, dp olag draxocpetv doauteç Npkaro, ward Adyov maw try aurnv drehaywynv moretrat vv votourwy meprddwv EE dudtou yivouévuy axavanauoTug und 20, 2: Znvwv tyv Quynv Meyer aishnrınnv dvaboptaatv. Beztiglich des Schicksals der Seele nach dem ‘lode ist bei Theodoros die von der Stoa nur bei den copoi und oroudator angenomene Fortexistenz der Einzelseele bis zum nächsten Weltbrande auf alle Menschen ausgedehnt. Das beruht auf der Flüchtigkeit eines nach möglichster Kürze strebenden Exzerptors. Ob eher Ps.-Plutarchos IV 7 oder Eusebios XV 20, 6 zugrunde liegt, lässt sich natürlich nicht entscheiden. Wenn schliesslich gesagt wird, die Stoiker hätten ihre Lehre vielleicht von Phoinix übernommen, so war in diesem Zusammenhang ursprünglich der Begründer der Stoa genannt, Zenon aus der Phoinikierstadt Kition auf Kypros, von dem Suidas s. v. ausdrücklich sagt: Potvik 98° Emaudvbn, Cru Dolvines Emorxer zoö motyvlou éyévovro. Mit dem Eigennamen ist auch der chronologische Ansatz, den wir hier vergebens erwarten, verloren gegangen. Nur das Ethnikon ist geblieben.

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5. Besser als mit den Stoikern zeigten unsere bisherigen Quellen die Syrer mit den Atomisten vertraut. Nach Ibn al-Qiftí *, der sich für seine Angabe vielleicht auf den in hohem Grade zuverlässigen Ibn Gulgul berufen konnte, war.sogar ein atomistisches Buch unter dem Namen des Demokritos ins Syrische tibersetzt und zweifellos ist die von der syrischen ausgegangene Philosophie der Araber neben Aristoteles und dem Neuplatonismus stark durch Demokritos beeinflusst. Bezüglich der Verwechselung der Namen Demokrates und Demokritos, die in der Ueberschrift des Abschnitts vorliegt, darf ich auf die Bemerkungen in meiner Inaugural-Dissertation Lucubrationes Syro-Graecae 391 u. 498 f. verweisen. — Der chronologische Ansatz bezieht sich natürlich auf Epikuros und scheint wieder eine Eigenttimlichkeit des Africanus zu gein. Zwar Eusebios notierte Anaximenes‘ — den Rhetor, nicht den Philosophen, das versteht sich, — und Epikuros zu annus Abrahae 1687, ein Ansatz, der minder genau auf syrischem Boden bei Ps.-Dionysios? wiederkehrt, in das nämliche Jahr setzte er das Ende der Perserherrschaft in ‘Asien und so könnte man glauben, der Ansatz des Theodoros decke sich hier mit dem Eusebianischen, indem beim Syrer der. Anfang der Regierung Alexanders in Asien zu verstehen sei. Aber die Chronik Michaels d. Gr. *, in der notorisch Africanus mittelbar benützt ist, setzt Epikuros zusammen mit Aristoteles noch unter Philipp, den Vater Alexanders. Das, verglichen mit den Worten des Theodoros, weist darauf hin, dass der chronologische Ansatz bei Africanus berechtigte, den Philosophen unter Philipp oder unter Alexander anzumerken d. h. dass er mit dem Anfang der Regierung Alexanders in Makedonien zusammenfiel. Wir vermögen auch noch, die Erwägung zu verfolgen, die zu einem solchen Ansatz führte, der natürlich nicht die dap sondern das Geburtsjahr bezeichnen sollte. Sie ist allerdings eine nachweislich irrige. Wie Diogenes _Laértios X 1 lehrt, wusste man, dass Epikuros nach Athen kam Bevoxparoug wiv Ev " ADrivate,’ Aptetoréhoug à ev Xadxldı da rplßovrog, d. h. zwischen der antimakedonischen Erhebung, die Aristoteles aus ' Ed. Lippert Ibn al-Qiftts Ta’rth al-Hukamd. Leipzig 1903. tap ds dl pl dl opel bels sells ul ‚3 und etwas später 3 Ed. Tulberg 50 Z. a ‘* Buch V, Kap. 3. Ed. Chabot 71 (Uebers. 110).

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Athen vertrieb, und dessen Tod in Chalkis, Frühjahr 322 v. Chr. Nach Diogenes Laërtios X 2 bezeugte Epikuros selbst. irgendwo epahachar prrocopiag Ern yeyovos TÉTTApa xal Séxa. Die Annahme lag nahe, dass der Beginn seiner philogophischen Studien mit seiner Ankunft in Athen zusammenfalle. Freilich sie war falsch, denn Epikuros hatte schon im Osten den Nausiphanes gehört. Aber wer jene Annahme machte, der musste in der Tat die Geburt des Philosophen in das Jahr setzen, in dem Alexander in Makedonien den Tron bestieg. Die doxographischen Angaben des Syrers sind teils aus Ps.Plutarchos, teils aus dem mavdpsov des Epiphanios geflossen. Aus dem Letzteren sind die Worte (p. 10d. ed. Petav.) von Einfluss gewesen: 'Erutovpesor roux xal Aueh cupara Öporopepn ve wal dmeipa ty apyy slvat TOY Tavtwv UmtotycavtTo — --- -— xal urire Oedv prive mpdvoray vd npdypara Stometv. Aus dem Ersteren ist besonders auf folgende Stellen zu verweisen, II 1: Anpoxpirog xat *Enlxoupog — — amelpoug xóogous, II 3: Anmoxpırog de xal’Erixoupog al éoort Ta Krona elonyouvrar xal td xevov, ot Euduyov ore mpovolæ Stometsfat (nämlich tév xdopov), Puceı dé tit ddoyy, 13: "Enlxoupog NeoxAcoug "A2nvatog xara Anpoxpirov prhocopryaas Eon wae doyds tav Svrwy cuuarx Adyy Bewpntd, — — ayévnta zal dpdapra, I 18: Anpöxpırog — — "Erlxoupog td pév drown dmeupa eG TARO und I 4: ray dropwv copdtwv dmpovonrov zal Toyalav &yövrwv viv xlvnoiv. Dass die Atome wegen ihrer unendlichen Kleinheit sich der sinnlichen Wahrnehmung entziehen, ist geschickt der positiven Angabe, dass sie Ady» Bewpnr« seien. entnommen. Dagegen beruht es auf Irrtum, wenn Theodoros einzelne Atomisten die Existenz der Seele leugnen lässt. Immerhin scheint schon seine Quelle — mit Unrecht — einen Widerspruch zwischen zwei Stellen bei Ps.-Plutarchos empfunden zu haben: IV 3, wo der Zusammensetzung der Seele aus materiellen Elementen nach Demokritos und Epikuros gedacht wird, ohne dass ausdrücklich von einer Leugnung ihrer Unsterblichkeit die Rede wäre, und IV 7, wo es klar heisst: Ampdxpırog 'Entxoupog poapryy (nämlich tiv Yu- Xrv) TE cupats cuvdcapherpopevny. 6. “Naturalisten, als Anhang endlich finden sich wie hier auch im Kitab al-Fihrist I 255, 6-16. Die Bezeichnung ist dem Griechischen nachgebildet und geht urspringlich auf die jonischen pusiodcyot. Das wissen noch arabische Quellen, die isabel cial!

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und äylaudt timbatt, quoiokoyia und oki ptdocopta, einander gegenüberstellen und die zweite mit Sokrates beginnen lassen. Bei Theodoros macht sich, wie die Versicherung zeigt, dass die Naturalisten Gott leugnen, die jüngere Auffassung geltend, die auf arabischem Boden in der Gegentiberstellung von tab! und eV, Naturalismus und Deismus zum Ausdruck kommt. Von den gemachten Einzelangaben kann sich die erste nur auf Pherekydes beziehen. Depsxvdng zal aùrds YAY prat wpd TavTwv yeyevncdaı sagt Epiphanios mavaptov p. 1087 a. ed. Petav. Aber diese Stelle darf nicht ohne weiteres als Quelle in Anspruch genommen werden, weil wir bisher ausschliesslich die Vorrede des mavdptov benützt fanden. Vielleicht war die Notiz am Rande zu Ps.-Plutarchos I 8 beigeschrieben. Dann könnte als ihre Grundlage neben Epiphanios auch Galenos wept quocdpou iovoptag 18 in Frage kommen. Die weiteren Einzelangaben bis zur fünften gehen auf Thales, Herakleitos, Anaximenes und Empedokles. Quelle ist, wie in den entsprechenden Bemerkungen Bar-Eßröjös ', Ps.-Plutarchos I 3. Das tut der Wortlaut der zweiten Angabe unwiderleglich dar, weil in ihm nicht minder, wenn auch in anderer Weise als dort ?, der von Ps.-Plutarchos zu Thales zitierte Homervers Oxeavog Öomep yevanız TAVTEGGL TÉTUXTAL nachklingt. Im übrigen ist zu verweisen auf die Worte: @xiñç 6 Midyctog apynv Tuv Evry ATEPNVATO TÔ „Gôop, — — 'AvaËévne 326 Minoroç doyniv tav Övrwv depa dmepnvaro — — ‘Hpaxdertos zal “Imnacog 6 Meramovrivog doyriv Tv Ölwy TO mup — — "EuxedoxAñç Mituvos "Axpayavrivos rérrapa may Asyaı orotyeta, wp, &épa, 88wp, yñv. Die Schlussbemerkung könnte auf die Hesiodeische oder auf Orphische Theogonieen bezogen werden. Da aber Hesiodos und Orpheus schon zusammen mit Homeros vor Pythagoras behandelt sind, empfiehlt es sich noch eher, an die genealogische Einkleidung neuplatonischer Emanationslehre, speziell etwa an Jamblichos zu denken, der dem Orient nicht unbekannt blieb *. ı Ed. Gottheila.a.0. . | * Mit dem Worten: ILos/ ILos2gio Load Ruso/ wlodudo ho Loool . oo . aa Se rol Hole wornno/ man of ( woranoll lies ) ADS + Bedeutsam für den Orient scheint nach Jahjé ibn ‘Adi bei Ibn al-Qifti, ed. Lippert wo besonders sein Kommentar zu den Karnyopiaı geworden zu sein.

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Soweit Theodoros und, was im einzelnen zur Erläuterung seiner Angaben tauglich erschien. Es erübrigt noch, so kurz als möglich der Frage nach ihren Quellen im Zusammenhang näher zu treten. Dass Theodoros grossen Teils sein Material nicht selbst aus den Urquellen zusammengetragen, sondern in einer Mittelquelle bequem beisammen gefunden hat, konnten wir schon mehrfach beobachten. Dass diese Mittelquelle, die ich mit X bezeichnen will, bereits eine syrische war, wird bei dem entschieden abgeleiteten Karakter des ihr entnommenen Materials niemand bezweifeln. Dass sie auch schon eine antihaeresianische war, legt die bei Bar"Eßr6j6 wiederkehrende polemische Bemerkung nahe, die Platonische Lehre ziehe die menschliche Seele bis in den Körper des Reptils herab. Als Quellen von X ergeben sich zunächst S. Julius Africanus oder eine auf ihm beruhende syrische Chronik und die 91Adaopog teropla, beziehungsweise ein Auszug aus derselben. Ob auch das neuplatonische Pseudepigraph unter dem Namen des Pythagoras und Aristoteles und ein Exzerpt aus dem ®a(8ev schon fir X bentitzt waren, muss dahingestellt bleiben. Dagegen war X zweifellos von einer weiteren Mittelquelle — sie heisse Y — abhängig, die sich auf doxographische Angaben über die jonischen Physiologen, die Peripatetiker, Stoiker und Atomisten beschränkte und ihrerseits auf Ps.-Plutarchos und die Vorrede zum mavdptov des Epiphanios zurtickging. Denn hätte X diese Quellen selbst bentitzt, so würden wir ihrem Einfluss auch in den Abschnitten über Pythagoras und Platon begegnen. Aber auch nur für X einen bestimmten Namen zu nennen, ist unzulässig. Schon auf nestorianischer Seite wird uns vom Anfang des 6 bis zum Ende des 8 Jahrhunderts eine Mehrzahl von Haeresiologen genannt. — Thomas von Edessa, Jóhannân, der zweite Nachtolger Narsais in Nisibis, Bar-Hadbesabbä, Sûrên, Abû Noh — und selbst die Möglichkeit, dass Theodoros von monophysitischer Litteratur abhinge, darf nicht aus dem Auge gelassen werden. Eine Ueberschreitung der engen konfessionellen Grenzen ist bei Syrern, namentlich bei syrischen Nestorianern frühe und gelegentlich allzeit vorgekommen. Ich will hier nur an einen Nestorianer aus der Gegend von Dara erinnern, der nach Johannes Moschos Pratum spirituale 26 einen orthodoxen Mönch Kyriakos in der südpalästinensischen KalamonsLawra aufsuchte, uin sich bei ihm Rates zu erholen. ORIENS CHRISTIANUS. V.

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Baumstark MAI : LÔSALAUM3 orda, Ar (fol. 290 r°, 2) RE hsl gaa po Abo? po: AD Lilo La v? AAL Als lol AA a bar. LARs13 bord eux Sho ga ads : ahosla dro anos A uv? oa . Ylhuoo min ais Ledig ua? Ak, AL. ok oc quo Ls dio . no draco. wil ota As zo vaio ju zU ledls . Mol lei Jo . vôcs lass IL :vaoni owas ge ins : Lui 015013 ei alo Aass 330 vs? das u a. iso cas ala ds lJasıo . Lin la Jaya ,a0ï1o . Al ef 10 Inno Jar ul. boas baas das Lei . anal . Loi vaso . 1590» dea? Lapo . dap Isso N vero Lozoi Sip dbo . von zu licks ino Any N wal od las. Sho Masta Ako . dowdno N ww sal seite. zals U} > disor. (Hdschr. gous) 15 sl au zu U} 62)13 . (Hdschr. uads>) LABS 150, + EN ? As .(Hdschr. ef Hoan) où Iran) dork eases Lax sl md U . Jokes U asl ml A „(Hdschr. Áo) Ayo? lois Hil Mag Ko wi as) Sams 3 vcr Siw .. isd alas N} sono . Ms ae NEC ksa cu Lo . A Xa ( Hdschr. ‚Iso wis bol gas N Les Alp oct Aw Alp lon Hp oh Aw. oma À basis Lenk aly Mol pv? Aros A Hed . a min lodi Jn io bof Lute se ei:dd 1399 eu Laag » : dd Lio

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(1.) De doctrina Pythagorae. — Inventus autem est stultus hic doctor eo, quod (illius aetate iam quadraginta anni ab exilio populi Israélis elapsi erant. Hic cum recte de Deo docuisset — nimirum de veritate eius et. de iustitia eius postea contra sibi ipse oblocutus est. Docuit enim naturam Dei rebus creatis inesse, eique esse admixtam et animas eiusdem atque illam naturae esse. Atque resurrectionem negat et mulieres communes esse iubet. Atque de Deo ait : Deum unum quidem esse, neque vero, ut quidam putaverint, extra 10 res creatas esse, sed totam in toto eorum orbe, « cum omnes generationes videat eumque temperet », ait, «et omnium temperamentum sit mundorum et factor virtutum eius, principium omnis luminis coelestis, pater omnis intelligentiae omniumque anima (rerum), motor omuium orbium ». Atque 15 postea: « Sensibilis ' quidem », ait, « non est, cum etiam corpus minime sit, sed incorruptibilis » *. Atque de iustitia docet: « lugum ne quis transgredatur ». Hoc autem (significat), ne opprimat. Porro: « Ne quis ignem cultro excitel », quod est, ne quis aliquem iratum verbis affligentibus excitet. « Coronas ne quis divellat »: ne quis leges contemnat, tamquam si leges coronae urbium sint. Porro: « Ne cor edant », pro eo °, ne frustra irascantur. Et: « Hirundines in domo sua ne recipiant », pro eo, ne homines litigiosos domesticos suos efficiant. « Imagines Dei in annulis ne gestent », pro eo, non esse facile de Deo coram omnibus loqui. De resurrectione autem ita corpus et animam inter se cohaerere ait, ut inter se secundina et foetus, calamus et triticum cohaereant. 1 atcbytéc. — * äpbaprog. — * avtt tot.- ~

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ESD : LS Lugs (fol. 290 v°) ah\S9 Madsen MemaNSlg Aho „MN Nue pp onsy . OVS loen Ll kisyo od läuo . Jos Arlsbos Lodl lus AA Le . „solo Man! ga . Mo las 515 UI iso Islo ASH DrK quspol «5210 1549 aus X> 5 Gus hans Lise mk rm). 010 Ids AA As Also. daw „och sou X3 lua po ely 00120 : goo Ix4s3 „149 po Loo ver hosa Apo . dima nano? Hao [Waa] waco X keds (Hdschr. 4599) asp Maso lsb La dinodmelo . ome va Jumo . ci Im 10 varorlp Ham ass Sinon wl JS WD Hard Sues loser HMoAade . Lizous doos HAosialo . fous Hues ls Faso . 12453 . 1x9 hoo gevo howozs duovas vc!) Aie go . émsol aa (Hdschr. 3) ga Igeh elo 15 Loan Quo . Haw? l'AS HEA ano? ad! ya eye Lapdoo Kino jo . hax Lu5o Mon a LA pal pr 50939 . Haas Li Nad Lo ka u? OS ol poor AN hors . «ais oss pSMpo . Lah, Lait IA où zul voto wl . Lodi Sol Lxdd AA Loan . bolas ox so . loam lener Moms ji Lo Slo. fol Ada po val Am Lo : Balothalmsia ola dn polhh! tte Tease As wl vooïi 330 . ‚aid nn gere „ada po ME Hato . alias 5 ledl Sn SS] wider ber. ems) kla (fol. 291 r°)

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(2.) Aïpeotç Platonis celeberrimi Graecorum. — T@ yéver Atheniensis Plato erat. Aetas autem illius in annum undequadragesimum Artaxerxis incidit. Hic de natura divina magnifice loquitur, Deumque rectorem et patrem rectorum vocat. Sed postquam ita locutus est, e contra praetendit corporaque non exstare ait et gallum album Asclepiadi sacrificandum esse. Scilicet de anima docet et vitam quidem animae in operationibus * animae consistere ait, easque a damnis (immunes) servari, cum nihil eis appropinquet, quod 10 eam interficere possit, siquidem altior corpore et sublimior (anima) sit et mors, cum eam non videat, animam abducere non possit eique ipsa nimis sit tenuis. Atque praestantiam * animae aeque atque Socrates, magister eius, in quatuor téBets divisit: sapientiam, quae in cogitationibus consisteret, 15 et castitatem, quae in parte cupitiva animae consisteret, et fortitudinem, quae in parte irae esset, et iustitiam, quae in aequa trium animae partium condicione consisteret. Quae cum tam magnifice exposuisset, e contra se ipse contumelia affecit, cum animas corporibus animalium infundi diceret et ad vermes usque foedaque reptilia descendere et, cum humiliata et purgata esset, tum (animam) ad patrem maiestatis ascendere. Porphyrius autem de Platone testatur: ad tres usque substantias Platonis dictu naturam divinam emanare. « Equidem supremus deus Bonum * est, et secundus post eum creator * et tertia mundi anima». Usque ad animam enim ait divinitatem emanare. Atque hic quoque silentio obrutus quiescat. | (3.) De doctrina Aristotelis. — Hic paulo post Platonem fuit et, cum iuvenis septemdecim annorum esset, Platonis discipulus factus est et postremo a doctrina illius discessit et econtra doctrinae magistri sui oblocutus est. Hic contra* evipyeta, * — aperh. — 3 ro ayañév, — * ônmoupyéc.—

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rium in modum de Deo docuit eiusque potestatem ad luminaria (coeli) usque descendere dixit et ea, quae infra (essent), sine providentia temero cursu ruere. Atque animam mortalem esse ait et resurrectionem negat. Ita igitur stultus ptAózopos cum eis, qui illi assentiuntur, GÀnv et eldog et privationem res creatas ponunt, cum Deum non naturarum, sed zöv cynuatwv creatorem opinentur. Ait enim thy bAny virtutis et oyñmatos expertem fuisse et solummodo cy hara et formas * omnes assumere potuisse, quas necessitas crea10 tionis postulabat. Hanc igitur ÜAnv etiam primam corporum naturam vocat. Docet enim eam primo extensionem longitudinis et latitudinis et profunditatis, ut augeat, assumere, siquidem extensionem omnino non possideat; simul atque has tres extensiones assumpserit, tum cogitare, ut cy}pata 15 et modos * et virtutes assumat, et quatuor prima corpora efficere, quae otoryeta sint. Atque ex quatuor (elementorum) numero * vesane decem numerum (elementorum) * constituit. Atque primum (quidem) Unum ® ponit illudque Indivisibile vocat, idque se ipsum duplicare ait et duo effici, quae «dog et bAny vocat, efficiens ° alterum, alterum patiens 7, quae post creatorem esse dicit. Atque ex his quatuor ait ototyeta constituta esse. Atque huius quoque, qui sociis suis perniciosior est, os cinere impleatur. (4.) De doctrina tév Erwixöv. — Hi rabioso ore dicere ausi sunt Deum non esse, sed corporalem hunc mundum Deum esse, et tamquam corpus humanum ipsum hunc mundum compositum volunt eiusque caput coelum supponunt, oculos eius solem et lunam, pedes eius terram totumque mundi corpus Deum supponunt. Sunt autem, qui, cum harum rerum eos pudeat, Deum ignem esse dicant atque, ut anima per totum corpus extensa sit illudque movéat, ita ignem quoque toi¢ ctotyetorg admistum esse, ipsumque cor' pope}. — * tpbzos. — * tetpac. — © Gent. — I Td Ev. — © noumtés. — 7 za Ontós.

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Bye IMSO gel? polo WAS Loi où lupoo (Hdschr. Hz) Aus Na} pr Wal. Lol oil Sl haa: 1505 po Sa? wile „ol bola La ono -Giadmo 230 Whom woe gasito qicr[o] ae eve viol Fso. LS Sr Losomall son Azu boo > wa Slo.vai lupwtbo hazel? bre lene 909 isa 1303. us te mars. bols zu Fe? vol ‚ul ihn sak? 1505 We Slo Ni Hess asad po zooms 15ad3 Apo Los SL: längere MSSaeun9lo Lido JA wv DI II As DS u Dalig rare L5axsà viol yder? Lol) polo aly Lil Hol sn Slo . loan wise . HNIMto No ado N baxalo . 41 8 Us .1xds Ugo lo Ngo . 154 «oo ISA Nao ball ‚dei ds FAS Woh X91 öornos dn? Madi A030 1 visite Np Kay goo ‚la Nao Jae No sl sax Noo . Byoks loan viol wa goo ‚andy ossis wl yes bes Jo. 120 Aso lo : wi vol ledi No ‚ledis 0933 wes Slo . L5 5130 . dela Lol : Lu2? beas dem Aas » Mpo . Lita pomme lor LEDS Hdi An ‚seo : wad lodlso wand ImSalO1 In zo ALT) „Serwop (fol. 292r°) „oil maolar Liar vor IA 313 MA . 511 Lsäwlo Ibas wie : dad han Sausol Haasse 1495 1441 (6emoo . whet bo? Lyon ‚sense + AunIso . Liss lilo [190] Lanonmeoo . afl doors axis Xp Wa Slo .aua 1441 LH3atoi IMAL el

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poralem mundum movere. Atque tamquam opaïpav quandam mundum esse aiunt, alii autem ovi forma (praeditum) !. Atque ipsum quoque hunc mundum, ut igne aurum (ardeat), eo ardere et rursus fundi iisdemque cursibus circumferi et, simulatque arserit, rursus ad priorem vábtv redire. Atque animas aiunt ex halitu et fumo corporum visibilium (natas) esse et has quoque aiunt una cum mundo ardere et cum eo restitui, id quod fortasse a Phoenice sumpserunt. Sed hos quoque ignis Gehennae concoquat, siquidem ignem (tanto10 pere) dilexerunt. ~ a (5.) De doctrina Epicuri et Democratis. — Horum quoque aetatem in initium regni Alexandri, filii Philippi, incidisse dicunt. Atque hi quoque multitudinem essentiarum somniaverunt et mundos (numero) infinitos * exstare. aiunt et corpora insecabilia et indivisibilia, quae &topa vocant, et laterum rerumque lateribus similium et rationis * et animae expertia-et propter eximiam illorum parvitatem (ea) ne sub sensu * quidem cadere et initio carere et minime nata et (numero) infinita esse et inde ab indeficientibus temporibus, ut casu evenerit, dispersa esse. Atque ex his aiunt omnia exstitisse. Neque Deum aiunt esse neque (ullum rerum) rectorem aut indicem. Atque animam modo aiunt esse, modo negant. Atque hi quoque, qui Deum negaverunt, die iudicii negentur. (6.) De doctrina tv quoxüv, qui philosophi naturales nominantur, siquidem omnia &v Tolg etoryetors ponunt et Deum negant. Ex his enim sunt, qui terram initium ® rerum omnium dicant, et qui Oceanum omnium genitorem ®. Alii ignem, alii tév &épa. Sunt, qui harum (rerum) mixtionem. Sunt, qui mares inter deos induxerint feminasque et coéuntes et liberos et liberos filiorum. (Ut) breviter (loquar) 7, ta atotyeta deos appellant. Atque hi quoque fiat, ut tamquam terra sensu careant.. " hoedic. — * amétpos. — * Abyoc. — * aiabnots. — ® app. — © yéveorg. — 7 ouv- TÓptwg.