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Ver en el PDF(se abre en una ventana nueva)Zur Basilika an der Porta Maggiore.
Die Tragweite der Entdeckung einer unterirdischen Basilika nächst der Porta Maggiore im Frühjabr 1917 kann erst dann ganz ermessen werden,
wenn die endgiiltige Publikation der Bilder und
Sticke, welche sie zieren, stattgefunden hat. Erst
dann wird man mit Sicherheit feststellen können,
welchem Kultus sie gewidmet war. Cumont hat
jedoch eine interessante Hypothese aufgestellt, die
es verdient, weiter verfolgt zu werden. Das Bild,
welches sich im Hintergrund der Apsis befindet,
stellt zwei Personen dar auf zwei vereinzelten
Feleriffen inmitten des Meeres. Eine derselben
sitzt und ihre Haltung drückt Verzweiflung aus,
die andere, eine verschleierte Gestalt, die eine Lyra
trägt, schreitet dem
Meere zu, ein geflügeltes
Wesen stößt sie an den Schultern vorwärts, eine
weibliche Figur, die bis über die Hüften im Wasser
steht, breitet vor den Füßen der Schreitenden einen
Schleier in der Form eines Nachens aus, vermüge
dessen sie einen dritten Felsen erreichen kann, auf
dem Apollo mit dem Bogen steht. Cumont (Revue
Archéologique VIII 1918 p. 52.) glaubt, daß die
Basilika den religiösen Zeremonien der Pythagoreischen Kongregationen gewidmet war, und bat
dieses Bild mit mehreren Stellen antiker Autoren,
die eine ähnliche Auffassung bieten, verglichen;
sie weisen darauf hin, daß die Pythagoreer die
Materie als einen Ozean betrachteten, welchen die
Seele durchqueren müsse, um zur Befreiung zu gelangen.
Denjenigen Stellen, die er angibt, kann.
man noch andere hinzufügen, die geeignet scheinen,
seine Annahme zu bestätigen, und zwar Plutarch
De genio Socratis 593 F und 591 C, wo die
Seelen mit Schwimmem (vgl 591 C: Tposviyopévas)
verglichen werden, welche von einer Strömung mit
fortgerissen werden; nur wenigen gelingt es, sie zu
vermeiden, wodurch sie gezwungen werden, sich
immer wieder zu verkörpern. Vgl. auch De Facie
943 D, wo ein ähnlicher Vergleich angestellt wird.
Daß diese Stellen pythagoreischen Einfluß zeigen,
dafür werde ich den Beweis zu erbringen suchen
647 [No. 27.]
PHILOLOGISCHE
in einer im Druck befindlichen Abhandlung: Rechercbes sur le Pythagorisme (Re@ueil de travaux
publiés par la Faculté des Lettres de l'Université
de Neuchâtel, fasc. IX).
Obwohl man in der Basilika die Knochen eines Ferkele und eines Hundes
gefunden hat, kann darin kein Beweis gegen die
Zuweisung dieses Gebäudes an die Pythagoreer
gefunden werden. Stellen wie Plutarch Quaest.
Conv. 728 E u. a. m. zeigen, daß die Pythagoreer
sehr verschiedene Ansichten über dev Vegetariemus
batten.
Neuchatel.
Georg Méautis.
Saar
MEAWWS, &.
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