Die Zahlenspruche in Talmud und Midrasch

Autor
Wunsche, A.
Publicado en
Zeitschrift der Deutschen Morgenlandischen Gesellschaft
Año
1911
Tema
JEWS
Idioma
Deutsch
Categoría
C14 Numerología
Número de archivo
6738

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Mostrar texto completo29 páginas

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WES À. \ cA AA Die Zahlensprache in Talmud und Midrasch. Van Aug. Witnsche. (Fortsetzung vou S, 100 dieses Bandes.) Pforte der Vier. Vier Dinge bedürfen der Stärke, Werke, Gebet und Landessitte. Diese sind: Die Thora, gute Betreffs der Thora nnd der guten Werke s. Jos. 1, 7; betreffs des Gebetes s. Ps. 27, 14 und betreffs der Landessitte s. 2 Sam. 10, 12.4). (Berach, 32 b,) Vier müssen ein Dankgebet sprechen: Die zum Meere hinabsteigen (die Seereisenden), s. Ps. 107, 28#; die in den Wüsten reisen, s. das. 107, 4ff.; der, welcher krank war und geheilt worden ist, s. das. 107, 17 ff,,; und der, welcher gebunden im Gefängnis war und frei wurde (eig. herausging)?), s. das, 107, 10 ff. ; 10 (Berach. 54 b.) Vier Dinge sind vom Brote gesagt worden: Man legt kein rohes Fleisch auf das Brot8); man führt keinen vollen Becher über das Brot*); man wirft das Brot nicht hin), und man stützt nicht die Schüssel auf das Brot®). (Berach. 55.) 16 Vier Dinge sind von der Schlange gesagt: Wenn einer eine Schlange im Traume sieht, so ist das für ihn-ein gutes Zeichen: wer eine Schlange tötet, der verliert seine Nahrung; wen eine Schlange sticht, dem wird ein Knabe geboren; unterhielt sie sich mit ihm (eig. erziblte sie ihm), so werden seine Worte vor dem Könige erhört?). (Berach, 57b.) Vier Weise gibt es: Wer R. Jochanan ben Nuri im Traume sieht, der darf auf Sündenscheu hoffen; wer R. Eleazer ben Azarja im Traume sieht, der darf auf Größe und Reichtum hoffen; wer R. Ismael im Traume sieht, der darf auf Weisheit-hoffen; und wer R. ‘Akiba im Traume sieht, der darf vor Strafen bange sein. (Berach. 57>, vgl, Aboth di R, Nathan 40, 12.) 1) Lehre der Rabbanan, 2) Aussproch des R. Jehuda, 3) Damit es nicht durch das Blut schmutzig worde. 4) Damit es nicht dadurch, daB etwas vergossen wird, verdirbt. 5) Weil es dadurch gering geschätzt wird. 8) Damit nicht etwas von der Schüssel darauf falle, 7) Ausspruch des R; Schescheth. Zeitschrift der D.M.G. Bd. LXV.

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Aug. Wünsche. (Fortsetaung von 8, 100 dieses Bandes.) Pforte der Vier. Vier Dinge bedürfen der Stärke. Diese sind: Die Thora, guteWerke, Gebet und Landessitte. Betreffs der Thora und der guten Werke s. Jos. 1,7; betreffs des Gebetes s. Ps. 27, 14 und betreffs 5 (Berach, 32>.) der Landessitte s. 2 Sam. 10, 121). Vier miissen ein Dankgebet sprechen: Die zum Meere hinabsteigen (die Seereisenden), s. Ps. 107, 28#; die in den Wüsten reisen, s. das. 107, 4ff.; der, welcher krank war und geheilt worden ist, s. das. 107, 17 ff.; und der, welcher gebunden im Gefängnis war und frei wurde (eig. herausging)*), s. das. 107, 10ff. 10 h (Berach, 54>.) Vier Dinge sind vom Brote gesagt worden: Man legt kein rohes Fleisch auf das Brot®); man führt keinen vollen Becher über das Brot4); man wirft das Brot nicht hin 5); und man stützt nicht die Schüssel auf das Brot®), (Berach. 55.) 15 Vier Dinge sind von der Schlange gesagt: Wenn einer einé Schlange im Traume sieht, so ist das für ihn-ein gutes Zeichen; wer eine Schlange tôtet, der verliert seine Nahrung; wen eine Schlange sticht, dem wird ein Knabe geboren; unterhielt sie sich mit ihm (eig. erzählte sie ihm), so werden seine Worte vor dem 20 Könige erhört?). (Berach. 57.) Vier Weise gibt es: Wer R. Jochanan ben Nuri im Traume sieht, der darf auf Sündenscheu hoffen; wer R. Eleazer ben Azarja im Traume sieht, der darf auf Größe und Reichtum hoffen; wer R. Ismael im Traume sieht, der darf auf Weisheit hoffen; und wer R. ‘Akiba im Traume sieht, der darf vor Strafen bange sein. (Berach, 57b, vgl. Aboth di B. Nathan 40, 12.) 1) Lehre der Rabbanan. 2) Ausspruch des R. Jehuda. 8) Damit es nicht durch das Blut schmutsig werde. 4) Damit es nicht dadurch, daß etwas vergossen wird, verdirbt, 5) Weil es dadurch gering geschätzt wird. 6) Damit nicht etwas von der Schüssel darauf falle. 7) Ausspruch des R, Schescheth. Zeitschrift der D.M.G. Bd. LXV.

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Vier Dinge sind, wer sie tut, genießt ihre Früchte (bereits) in dieser Welt, der Grundstock aber verbleibt ihm für die Welt, die da kommt. Diese sind es: Ehre von Vater und Mutter; Liebeserweise; Friedensstiftung zwischen einem Menschen und seinem 5 Nächsten und Thorastudium, welches gegenüber allen ist (d. i. alle aufwiegt.) (Jer. Pes I, 1; bab. Pea 1, 1; Schabb, 1278; Kidd. 404; Jebam. 109>; Aboth di R. Nathan 40,1.) Vier Dinge sind, wenn ein Mensch sie tut, so wird er in dieser Welt und in der Welt, die da kommt, bestraft: Götzendienst; Blut- 10 schande; Blutvergießen und Verleumdung, die über alle geht. (Jer. Pea I,1, vgl. Aboth di R. Nathan 40, 2.) Vier Gebiete gibt. es hinsichtlich des Sabbatgesetzes: Das Gebiet des Einzelnen (d.i. das private Gebiet); das Gebiet der Vielen (d. i. das öffentliche Gebiet); ein Raum, der das Betreten des öffent15 lichen Gebietes verhindert!) und den freien Ort?). (Schabb. 62.) Bei vier Flammen braucht das Feuer die größere Hälfte nicht erfaßt zu haben: Bei Pech; Schwefel; Käse und Fett. Nach einer Baraitha auch bei Stroh und Stoppeln. (Schabb, 20%.) Vier Zeichen gibt es: Ein Zeichen von Sünde (Laster) ist 20 Wassersucht; ein Zeichen grundlosen Hasses ist Gelbsucht; ein Zeichen von Stolz (Hochmut) ist Armut und ein Zeichen von Verleumdung ist Briune*). (Schabb. 338.) Von vier Dingen zehrt die Regierung: Von den Zöllen; von den Bädern; von den Theatern und ihren Frohnleistungen 4). 25 (Schabb. 38D, vgl. Aboth di R. Nathan 28, 4.) Vier Tiere dürfen mit der Halfter ausgetrieben werden: Pferd; das Maultier; das Kamel und der Esel. Das (Schabb. 51b.) Vier sind durch Verführung der Schlange gestorben. Diese sind: Benjamin, der Sohn Jakobs; Amram, der Vater Moses’; Isai, so der Vater Davids; und Kileab, der Sohn Davids’). (Schabb. 55>, vgl. Baba batra 172.) Vier Dinge sind (von den Weisen) im Lager freigegeben: Man darf Holz von jedem Orte dahin bringen; man ist frei vom Handewaschen, vom Zweifelhaften (w"")*) und vom Erub?). 85 (Jer. Erub. I, 190 Ende, vgl. Midr, Samuel Par. 23, 9.) 1) So wird das Wort Dj. Schabb, XI, 132 erklärt. Gemeint ist ein Raum, der allep zur Benutzung freisteht, z. B. das Meer, ein tiefes, weites Tal usw, 2) Lehre der Rabbanan. 8) Lehre der Rabbanan. 4) Ausspruch des R. Gamliel. 5) Lehre der Rabbanan, 6) Man darf essen, wenn man auch nicht sicher weiß, daß die Abgaben von der Speise entrichtet sind. 7) Man darf am Sabbat über 2000 Ellen weit gehen.

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An vier Peruta ist niemals ein Zeichen des Segens: Am Lohn der Bibelabschreiber, am Lohn der Dolmetscher, am Lohn von Waisen und an Geldern, die aus Seestädten (aus überseeischen Ge- (Pesach. 50D.) schäften) kommen. Vier Schreie schrie (stieß aus) die Halle (der Tempelhof). 5 Zuerst: Gebt hinaus von hier, Söhne Elis, die ihr den Tempel des Ewigen verunreinigt. babt! Ferner schrie sie: Geh heraus, Issachar, Mann vom Dorfe Barkai, da du dich selbst, ehrst- und die Heiligtimer des Himmels entweibst!!) Ferner schrie die Halle: Erhebet, ihr Tore, eure Häupter! damit Ismael, Sohn Phabis, ein Schüler 10 des Pinchas eintrete und als Hoherpriester fungiere. Ferner schrie die Halle: Erhebet, ihre Tore, eure Häupter! damit Jochanan, Sohn Narbais, ein Schüler Pankais, eintrete und seinen Bauch mit den Heiligtümern des Himmels fille). (Pesach. 572 Ende, vgl. Ker. 284.) Vier Propheten predigten zu einer Zeit, der bedentendste 15 unter ihnen war Hosea. Es sind Hosea, Jesaia, Amos und Micha. (Pesach. 874) In vier Bahnen wandelt die Sonne; im Nisan, Ijjar und Siwan wandelt sie über den Bergen, um den Schnee aufzulösen; im Thammuz, Ab und Elul wandelt sie über dem bewohnten Lande, so um die Früchte zu kochen (zur Reife zu bringen); im Tischri, Marcheschwan und Kislev wandelt sie über den Wassern, um die Flüsse zu trocken; im Tebeth, Schebat und Adar wandelt sie über der Wüste, damit die Saaten nicht verdorren®), (Pesach. 94.) Wer vier Dinge tut, dessen Blut ist an seinem Haupte und s5 er macht sich seines Lebens schuldig‘). Diese sind: Wer seine Notdurft zwischen einer Dattelpalme und einer Wand verrichtet; wer zwischen zwei Dattelpalmen hindurchgeht; wer geborgtes Wasser trinkt; und wer an ausgeschüttetem Wasser vorübergeht, so selbst wenn es seine Frau vor ihm ausgeschüttet hat‘). (Pesach. 1118.) Vier Dinge gebot unser heiliger Lehrer®) seinem Sohne: Wohne nicht in Schechanzib wegen der Spotter, die da sind und die dich zur Spôtterei ziehen (verführen); setze dich nicht auf das Lager einer Aramäerin (manche sagen: lege dich nicht schlafen, ohne das s5 Schema gelesen zu saben; manche sagen: heirate keine Proselytin; und manche sagen: er meinte wirklich eine Aramäerin und wegen eines Vorfalls mit Rab Papa); entziehe dich nicht des Zolls, vielleicht kann man dir alles wegnehmen, was du hast; und stelle dich 1) Er pflegte nämlich seine Hinde in Seide zu wickeln und den Dienst zu verrichten. 2) Lebre der Rabbanan, 8) Lehre der Rabbanan. 4) Er verwirkt sein Leben. 5) Ausspruch des Resch Lakisch, 6) Gemeint ist R. Jehuda, der Fürst,

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nicht vor einen Ochsen in der Stunde, wo er aus dem Schilfe (Grase) heraufkommt, weil der Satan zwischen seinen Hörnern * umberspringt. (Pesach. 112>,) y Vier trägt der Verstand nicht. Diese sind: Den stolzen Armen; s den abmagernden Reichen; den ehebrecherischen Alten; und den Vorsteher, der sich ohne Grand über die Gesamtheit (die Gemeinde) erhebt. Manche fügen*noch hinzu: Wer sein Weib das erste Mal und das zweite Mal vertreibt und es wieder zu sich nimmt (eig. es wieder zurückkehren 148t). 10 (Pesach. 118.) Vier Siegel gab es im Heiligtum, und sie waren beschrieben mit bay (Kalb, Stier), »t (Widder), 13 (Böckchen) und ntm (Sünder). Nach Ben Azsi waren es fünf, und sie waren aramäisch bezeichnet mit bay (Kalb, Stier), “Dr (Widder), >= ton (armer Sünder) und «um (Sünder). 15 Vier gingen ins Paradies, Acher und R. ‘Akiba. (Schekal. V, 3.) Diese sind: Ben Azai; Ben Soma; Ben Azsi schaute und starb, auf ihn sagt die Schrift (Ps. 116, 15): ,Kostbar in den Augen des Ewigen ist der Tod seiner Frommen*; Ben Soma schaute und wurde getroffen - (verwirrt), auf ibn sagt die Sapte ss. ae eig Honig so gefunden, so genieße ihn mäßig, lu dich nicht übersättigest und ihn ausspeiest*; Acher schnitt die Pflanzungen ab; R. ‘Akiba allein kam in Frieden wieder heraus. (Chag. 14%, vgl, j. Chagiga II, 1.) Wer vier Dinge betrachtet 1), dem wäre es besser, er wäre nicht ss in die Welt gekommen.: (Chag. 16% Mischna.) - Vier Dinge zerreißen den Gerichtsbeschluß eines Menschen?). Diese sind: Wohltätigkeit, s. Prov. 10, 2; Schreien, s. Ps. 107, 6; Veränderung des Namens, s. Gen. 17, 15.16; und Veränderung der Werke. Manche fügen so s. Gen. 12, 1.2. noch hinzu: Veränderung des Ortes®), (Rosch hasch. 16%, vgl. jer. Thaan. II, 1; Midr. Koh, r, zu 5,6 und 7,14; Jalk, zu Gen. Nr, 68, zu Jona Nr, 551, zu Koh. 5, 6.) Vier Arten Cedern gibt es: Ceder (tx), Kedros (o1Anp), Olbaum und Cypresse (743). (Rosch. hasch, 288.) 35 Vier Wachposten zogen aus dem Exil herauf: Jedaja, Charim, Paschur and Immar. (Thaan. 272.) Aus vier Ursachen wird der Regen zurückgehalten: Wegen der Sünde der Götzendiener, s. Deut. 11, 16.17; wegen der Wollüstlinge, s. Jerem. 8, 2; wegen der Mörder, s. Num. 35, 83; und * 40 wegen derer, die Öffentlich geloben, aber nicht halten, s. Prov. 25, 14, (j. Thaan. ML, 3) 1) Nämlich das, was oben, das, was unten, das, was vorher gewesen ist, und das, was in der Zukunft sein wird, 2) Das von Gott gefaßte Rechtsurteil, 8) Ausspruch des R, Jizchak,

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R. Mathja ben Cheresch fragte den R. Eleazar ben Azarja in Rom: Hast du von den vier Klassen der Sühne gehört, welche R. Ismael vorträgt? Dieser antwortete: Es sind nur drei, und die Buße ist bei jeder einzelnen. Hat jemand ein Gebot übertreten und Buße getan, so weicht er von da (seinem Platze) nicht eher, 5 als bis man ihm verzeiht, s. Jer. 8,14. Hat jemand ein Verbot übertreten und hat Buße getan, so steht es in der Schwebe, und Versöhnungstag sühnt, s. Lev. 16, 80. Hat jemand eine Bünde begangen, auf welche die Strafe der Ausrottung oder der Tod durch den Gerichtshof gesetzt ist und Buße getan, so lassen es Buße und 10 Versöhnungstag in der Schwebe, und Leiden reiben (spülen) es hinweg, 8. Ps. 89, 38. Wer aber den göttlichen Namen entweiht hat, da hat die Buße nicht die Kraft, es in der Schwebe zu lassen, und der Versöhnungstag sühnt nicht, und Leiden reiben (spülen) es nicht hinweg, sondern alle halten es in der Schwebe, nur der Tod ıs (Joma 86%.) allein reibt (spült) es hinweg, s. Jes. 22, 14. ‘Wegen .vierer Dinge tritt eine Sonnenfinsternis ein (eig. wird die Sonne geschlagen): Wegen eines Gerichtspräsidenten, wenn er stirbt und nicht nach Gebühr betrauert wird; wegen eines verlobten Mädchens, welches in einer Stadt schreit (da ihm Gewalt soll so angetan werden), und niemand ihm Hilfe leistet; wegen des männlichen Lagers (Beischlafes) und wegen zweier Brüder, deren Blut (Sukka 29%) zugleich vergossen worden ist). Wegen vierer Dinge tritt Finsternis der Himmelslichter (a.i. Sonne und Mond) ein (eig. werden die Lichter geschlagen): 25 Wegen derer, die falsche Schriften schreiben®); wegen derer, die Zeugnis der Lüge ablegen; wegen derer, die Kleinvieh großziehen im Lande Israel und wegen derer, die gute Bäume fällen®). (Sukka 292.) Wegen vierer Dinge wird das Vermögen der Hausbesitzer dem so Fiskus überliefert: Wegen derer, die bezahlte Schuldscheine zurückhalten; wegen derer, die auf Zins leihen (wuchern); wegen derer, in deren Hand es liegt, Unrecht zu verhindern, und sie verhindern es nicht; und wegen derer, die öffentlich Almosen bestimmen und sie leisten sie nicht. (Sukka 29b u. 302) ss Wegen vierer Dinge gehen die Güter der Hausbesitzer an den Fiskus über: Wegen derer, die den Lohn des Tagelöhners zurückhalten (verzögern); wegen derer, die das Joch (des Himmelreichs) von ibrem Halse abwerfen und es auf ihre Nächsten legen und wegen des Hochmuts. Und der Hochmut ist gegenüber allen*).. (Bukka 80>.) 1) Lehre der Rabbanan, 9) robo “BMD sind Pasquillenschreiber. 3) Lehre der Rabbanan. 4) Ausspruch Rabs.

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Über vier Dinge empfindet der Heilige, geb. s. er!, Reue; sie erschaffen zu haben. Diese sind: das Exil (8. Jes. 25, 5), die Chaldier (s. Jes. 28, 13), die Ismaeliten (s. Hi. 12, 6) und den bösen Trieb1) (s. Mich. 4, 6). 5 (Sukk, 52b, vgl. Jalkut zu Jes, Nr. 292, zu Hi, Nr. 906.) Vier schöne Frauen hat es in der Welt gegeben. Es sind Sara, Abigail, Rachab und Esther). Derjenige, welcher sagt, Esther sei grüngelb gewesen, läßt sie aus und setzt an ihre Stelle Waschthi®), (Megilla 15b,) 10 Vier Winde wehen an jedem Tage, und der Nordwind weht mit allen; denn wenn dem nicht so wäre, so würde die Welt nicht eine Stunde bestehen‘). Der Südwind ist der heftigste von allen, denn wenn ihn nicht ein Habicht (y 33) zum Stillstand brächte, würde er die ganze Welt zerstören. (Gittin $1b, Baba batra 252) 15 Vier Dinge haben mir die Dienstengel anvertraut: Lahme Kinder werden geboren, weil die Eltern ihren Tisch (d. i, ihr Lager des Beischlafs) umkehren; stumme Kinder werden geboren, weil sie jenen Ort (die Schamglieder) küssen; taubstumme Kinder werden geboren, weil sie in der Stunde des Beischlafs schwatzen (sich erzählen); 20 blinde Kinder endlich werden geboren, weil sie auf jenen Ort (wo die Schamglieder ihren Sitz haben) hinschauen®). Vier Gelübde haben die Weisen gelöst‘): (Nedarim 208.) Die Gelübde der Anspornung (111001. 772) 7); die Gelübde der Übertreibung (473 837) 4); die Gelübde aus Irrtum (ig 172)? und die lat, 25 aus Zwang (070298 175) 19). (Nedar. 20b, Mischna IL, 1.) Vier sind wie Tote geachtet. Diese sind: Ein Armer, ein Blinder, ein Aussätziger und der, welcher keine Kinder hat. Der Arme 8. Ex. 4,19; der Aussätzige s. Num. 12, 12; der Blinde s. Thren. 3, 6; und der, welcher keine Kinder hat, s. Gen. 30, 1. 30 (Nedar. 64D, vgl. Abod zara 58; Beresch. r, Par. 71; Schem. r. Par. 5; Echa r. zu 8, 6; Jalk zu Gen. Nr. 127, zu Ex. Nr. 171, zu Num. 742 Anf.) 1) Nach Rab Chama bar Acha Aussprach der Schule Rabs. 2) Obgleich es von Eva Baba kamma 582 heißt: Sara erschien im Vergleich zu Eva wie ein Affe zu einem Menschen, so wird sie doch deshalb nicht mit zu den schinen Weibern geziihit, weil sie von keinem Weibe abstammte, (Thosaf.) 3) Lehre der Rabbanan. 4) Ausspruch des Rab Chanan bar Abba im Namen Rabs. 5) Ausypruch des R. Jochanan ben Dahabi. 6) D. i. für nichtig erklärt, 7) D.1. solche, die von vornherein nicht ernst gemeint sind. 8) D.i. wenn einer Dinge erzählt, die unmöglich sind. 9) D.i, wenn einer sagt, daß er nichts genossen habe, später sich aber erinnert, daß es doch geschehen sei. 10) D, i, möglich ist, solche, die wegen eingetretener Verhältnisse zu erfüllen

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Vier Hauptklassen (eig. Vater) von Beschädigungen gibt es: der Ochs (durch Stoßen); die Grube (in die ein Tier stürzen kann); das Abpflücken der Früchte und die Brandstiftung. (Baba kamma 8b.) Inbezug auf vier Dinge ist der, welcher sie tut, vor menschlichen Gerichten (vom Bezahlen) frei, aber vor den himmlischen s Gerichten ist er schuldig. Diese sind es: Wer den Zaun des Viehstalles seines Nächsten durchbricht; wer das stehende Getreide seines Nächsten nach der Seite eines: (ausgebrochenen) Brandes hinbiegt (damit es Feuer fange); wer falsche Zeugen zur Zeugenschaft dingt; und wer Zeugnis für seinen Nächsten abzulegen weiß und legt es 10 nicht ab. (Baba kamma 55>.) Die vier Ellen eines Menschen erwerben für ihn an jedem Orte!). (Baba mez. 104,) Vier sind durch den Ratschluß der Schlange gestorben, nämlich Benjamin, der Sohn Jakobs, Amram, der Vater Moses’, Isai, der ıs Vater Davids, und Kileab, der Sohn Davids. ‘ (Baba batra 172) Vier Eigenschaften finden sich an den Verkäufern: Hat er ihm Weizen als gut verkauft und es ergibt sich, dafß er schlecht ist, so kann der Käufer zurücktreten, Wenn als schlecht, und es ergibt sich, daß er gut ist, so kann der Verkäufer zurücktreten. so Wenn als schecht und es ergibt sich, daß er schlecht ist, oder als gut und es ergibt sich, daß er gut ist, so kann einer von ihnen zurücktreten. Wenn als dunkel und es ergibt sich, daß er weiß ist, oder als weiß und es ergibt sich, daß er dunkel ist, oder (etwas) als Olivenholz und es ergibt sich, daß es Sykomorenholz ist, oder als 35 Sykomorenholz und es ergibt sich, daß es Olivenholz ist, oder als Wein und es ergibt sich, daß es Essig ist, oder als Essig und es ergibt sich, daß es Wein ist, so können alle beide zurücktreten. (Baba batra 83b, Mischna.) Vier Todesarten sind dem Gerichtshofe überliefert; Steinigung, so Verbrennung, Schwert (Hinrichtung durch das Schwert) und Erdrosselung. Vier müssen (Sanh. 49b, Mischna VII, 1.) (vor der Hinrichtung) öffentlich ausgerufen (bekannt gemacht) werden: Der Verführer (non) ®), ein widerspenstiger und ungehorsamer Sohn, ein widerspenstiger Gelehrter (nm 3p1) 35 und falsche Zeugen („mm ov) 9). (Sanhedr. 898.) Vier empfangen nicht das Antlitz der Schechina: Die Klasse der Spötter, s. Ps. 1, 1; die Klasse der Lügner, s. Ps. 101, 7; die Klasse der Heuchler, s. Hi. 13, 16 und die Klasse der Verleumder. (Sanh, 1038; Sota 429, vgl. Jalk, u Hiob Nr. 906, zu Hosen Nr. 524.) 1) Ausspruch des Resch Lakisch im Namen des Abba Kohen Bardela, Gemeint sind die herrenlosen Gegenstände, von denen er in einem Umkreise von vier Ellen Besitz ergreifen kann. 2) Gemeint ist der, welcher die Menschen zum Abfall von Gott verleitet. 3) Lehre der Rabbanan.

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Viererlei Richter waren in Sodom: Lügner (pw), Verlogene (erp), Betrüger und Rechtsverdreher. Wenn einer das (schwangere) Weib seines Genossen schlug, daß es eine Fehlgeburt tat, sprachen sie (die Kinder) zu ihm (dem Manne): Gib es ihm (dem Schläger), 5 daß er es schwängere. Wenn einer dem Esel seines Genossen ein Ohr abgeschnitten hatte, so sprachen sie zu ihm (dem Eigentümer): Gib ihm denselben, bis es wieder wächst. Wenn einer seinen Genossen verwundet hatte, so sprachen sie zu ihm (dem Verwundeten): Gib ihm seinen Lohn, daß er dir Blut abgelassen hat. Wer über 10 die Brücke ging, gab vier Zuz, wer aber durchs Wasser ging, gab acht Zuz1). (Sanh. 109b), Vier Divge werden hinsichtlich der falschen Zeugen gesagt: Keiner wird als Sohn einer Geschiedenen oder Chaluzs betrachtet; sie fliehen nicht nach den Asylstidten; sie zahlen kein Lösegeld®) 15 und sie werden nicht als hebräischer Knecht verkauft ®) 4). (Makk, 2b, vgl. Abod. zar, 2b.) Vier Beschlüsse (Aussprüche) verhängte Mose über Israel; da kamen aber vier Alte (Propheten) und hoben sie auf (erklärten sie für nichtig)®). Mose sprach (Dent. 38, 28): „Und Israel soll sicher 20 wohnen, sbgesondert die Quelle Jakobs“; da kam Amos und hob es auf, denn es heißt (Am. 7, 2): „Laß doch ab! wie soll Jakob bestehen, da er so klein ist?*; ferner (das. V. 81): „Es bedachte sich der Ewige darob; es soll nicht geschehen, sprach der Ewige, Gott“. Mose sprach (Deut. 28, 65): „Und unter jenen Völkern wirst du as nicht rasten*, da kam aber Jeremia und hob es auf, denn es heißt Ger. 81, 2): „Es geht zur Ruhe hin, Israel‘. Mose sprach (Ex. 84, 7): „Der die Sünde der Vater ahndet an den Kindern“; da kam aber Ezechiel und hob es auf, denn es heißt (Ezech. 18, 20): „Die Seele, die da sündigt, soll sterben“. Mose sprach (Lev. 26, 38): „Und ihr so werdet verloren gehen unter den Völkern‘; da kam aber Jesaia und hob es auf, denn es heißt (Jes. 27,18): „Und es wird geschehen, an diesem Tage wird in die große Posaune gestoßen, und herbei kommen die Verlorenen im Lande Aschur* usw. (Makk. 242) In vier zweifelhaften Fällen erklärt R. Josua für unrein, während ss die Weisen für rein erklären, nämlich: Wenn der Unreine steht und der Reine vorübergeht; wenn der Reine steht und der Unreine 1) Die beiden letzten Fälle worden durch eine Geschichte illustriert, 2) Wenn sie nämlich bezeugten, daß ein stößiger Ochs einen Menschen getötet habe, und dadurch veranlaßten, daß der Eigentümer ein Lösegeld für den angerichteten Schaden zahlen mußte, s. Ex. 21, 80, und es sich nachher herausstellte, daß sie falsches Zeugnis abgelegt hatten, 8) Wenn sie bezeugten: einer habe gestohlen, der Dieb aber war nicht imstande, das Gestohlene zurückzuerstatten, so durfte er deshalb nicht verkauft werden, s, Ex. 22, 2. 4) Lehre der Rabbanan. 5) Ausspruch des R. Jose Barabbi Chanina.

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vorübergeht?); wenn das Unreine sich auf privatem, das Reine dagegen auf öffentlichem Gebiete befindet, oder wenn das Reine sich auf privatem, dagegen das Unreine sich auf öffentlichem Gebiete befindet, und es zweifelhaft ist, ob sie sich berührt haben oder ob sie sich nicht berührt haben, und es zweifelhaft ist, ob 5 sie tiberzeltet waren oder nicht überzeltet waren, und ob es zweifelhaft, ist, ob eins (das andere) bewegt hat oder nicht bewegt hat. (Eduj. III, 7, vgl. Tahar, VI, 2.) Vier Dinge machen nach Rabban Gamliel unrein, nach den Weisen aber nicht: Der Metalldeckel der Hausherrin, der Henkel 10 der Bürste (ny]a2r von), unvollendete Metallgeräte und eine Platte, die nicht nach der Zwei geteilt ist). — (Eduj. 111, 9, vgl. Kil. XII, 6.) In vier Zeitabschnitten nimmt die Pest überhand: Im vierten und im siebenten (Jahre) und am Ausgang des siebenten und am Ausgang des (Laubhiitten-)Festes, das in jedem Jahre stattfindet. 15 Im vierten (Jahre) wegen des (entzogenen) Armenzehnten im dritten (Jahre); im siebenten (Jahre) wegen des (entzogenen) Armenzehnten im sechsten (Jahre); am Ausgange des siebenten (Jahres) wegen der Früchte des siebenten (Jahres); am Ausgange des (Laubhütten-) Festes, welches in jedem Jahre stattfindet, wegen Raub der Armen- 20 gaben (überhaupt). (Aboth 5, 11.) Vier Klassen von Menschen: gibt es: Die eine, die da spricht: Das Meinige ist mein und das Deinige ist dein; das ist die Rigenschaft der Mittelmäßigen. Manche sagen: Das ist die Eigenschaft von Sodom. (Die zweite Klasse spricht): Das Meinige ist dein und 25 das Deinige ist mein. Das ist die Klasse der Idioten (gemeinen Leute). (Die dritte Klasse spricht): Das Meinige ist dein und das Deinige ist dein. Das ist die Klasse der Frommen. (Die vierte Klasse spriebt): Das Deinige ist mein und das Meinige ist mein. Das ist die Klasse der Frevler. (Aboth 5, 12) so Vier Gemiitsarten gibt es: leicht zu erzürnen und leicht zu besänftigen. Dieser Verlust gleicht sich aus durch seinen Lohn. Schwer zu erzürnen und schwer zu besänftigen. Dieser Lohn gleicht sich aus durch seinen Verlust. Schwer zu erzürnen und leicht zu besänftigen. Das ist die Gemütsart des Frommen. zürnen und schwer zu besänftigen. Frevlers. Leicht zu er- ss Das ist die Gemütsart des (Aboth 5,18.) Vier Eigenschaften sind an den Schülern: Schnell zu hören und schnell zu verlieren (vergessen). Da gleicht sich der Lohn durch seinen Verlust aus. Schwer zu hören und schwer zu verlieren (vergessen). Da 40 gleicht sich der Verlust durch seinen Lohn aus. Schnell zu hören und schwer zu verlieren (vergessen). Das ist ein gutes Teil. Schwer zu hören und leicht zu verlieren (vergessen). Das ist ein böses Teil. Rosie. er (Aboth 5, 14.) 1) Die richtige LA. ist: 7279 Ran my AIM. 2) Die ungleich geteilt ist.

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Vier Eigenschaften gibt es an den Almosenspendern: Wer da will (bestrebt ist), daß er gibt, aber nicht, daß andere geben, dessen Auge ist böse auf die anderen. (Wer da will (bestrebt ist)), daß andere geben, aber nicht, daß er gibt, dessen Auge ist böse auf 5 das Seinige. (Wer da will (bestrebt ist)), daß er gibt und daß andere geben. Das ist die Art des Frommen. (Wer da will (bestrebt ist)), daß er nicht gibt und auch, daß andere nicht geben. Das ist die Art des Frevlers. (Aboth 5,15.) Vier Eigenschaften gibt es an denen, welche in das Lehrhaus 10 geben: Der eine geht hin, tut aber (das Gehörte) nicht. Da ist der Lohn des Gehens in seiner Hand“). Der andere tut, geht aber nicht hin. Da ist der Lohn des Tans in seiner Hand. Der dritte geht hin und tut, hin und tut nicht. 15 Das ist der Fromme. Das ist der Frevler. Der vierte geht nicht (Aboth 5, 16.) Vier Eigenschaften gibt es a denen, die vor den Weisen sitzen: Schwamm, Trichter, Seiger und Schwinge (Sieb). Der Schwamm saugt alles ein, der Trichter laßt auf der einen Seite eingehen, auf der anderen Seite aber herausgehen; der Seiger läßt den Wein herausgehen, sammelt aber die Hefen; die Schwinge (das Sieb) läßt 20 das Staubmehl herausgehen, sammelt aber das Kernmehl. (Aboth 5, 17.) Wer vier Dinge auf sich nimmt, den nimmt man als Chaber (in die Genossenschaft der Chaberim) auf: Wer nicht auf den Friedhof (eig. auf das Haus der Gräber) geht; wer nicht Kleinvieh as züchtet; wer nicht Habe und Zebnt einem unwissenden Priester (yum 0 17125) gibt und wer nicht Reines bei einem Unwissenden bereitet und Profanes in Reinheit verzehrt. À (Bechor. 306; Demai 2, 2, vgl. Aboth di R. Nathan 40, 11.) Vier Gattungen sind im Lulab, von ihnen tragen zwei Früchte so (der Ethrog und der Dattelbaum) und zwei von ihnen tragen keine Früchte (Myrte und Bachweide). Die, welche Früchte tragen, sollen angewiesen sein auf die, welche keine Früchte tragen, und die, welche keine Früchte tragen, sollen angewiesen sein auf die, welche Früchte tragen, und der Mensch erledigt sich nicht eher seiner 35 Pflicht mit ibnen, als bis alle (vier) zu einem Bund (Strauß) geworden sind. Ebenso finden die Israeliten bei Gott nicht eher Wohlgefallen, als bis sie alle (die Frommen und die Nichtfrommen) zu einem Bunde geworden sind, s. Am. 9, 6. (Menach 273,) Vier Dinge haßt der Heilige, geb. s.er!, und ich liebe sie 40 nicht: Wer in sein Haus plötzlich eintritt, geschweige in das Haus seines Genossen; wer das Schamglied beim Wasserabschlagen angreift; wer nackt vor seinem Bett das Wasser abschlägt; und wer sein Lager vor Lebendigem bedient (in Gegenwart irgend eines Lebewesens vollzieht?)). (Nidda 16 und 178, vgl. Jalk. Schim. zu Hiob Nr. 894,) 1) Er hat das Verdienst, hineingegangen zu sein. 2) Ausspruch des R. Simeon ben Jochal.

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Vier Frauen richtet ihre Stunde: Die Jungfrau, die Schwangere, die Säugende und die Alte, (Sida, 80.) Vier Dinge werden j"3p, Erwerb, genannt: Israel, s. Ex. 15, 16; Himmel und Erde, s. Gen, 14, 22; das Haus des Heiligtums, s. Ps, 78, 54; die Thora, s. Prov. 8, 22. (Mechiltha Haschira P. 10 zu Ex, 15, 16.) 5 Vier Erstrablungen (m1, Erscheinungen Jahves) gibt es: Die erste war in Agypten, s. Ps. 80,2; die zweite in der Stunde der Gesetzgebung, s. Dent. 33, 2; die dritte wird in den Tagen Gogs und Magogs, s. Ps. 94, 1; die vierte wird in den Tagen des Messias sein, s. das. 50, 2. (Sifré, Beracha Pisk. 343.) 10 Vier Namen hat die Erde gegenüber den vier Umkreisungen, nämlich yx, ban, M78 und par!) Bie heißt yn gegenüber der Früblings- Tag- und Nachtgleiche, weil sie ihre Früchte hervor treibt (memo MN memo sw); ban, gegenüber der Sommersonnenwende, weil sie ihre Früchte würzt (mn ne mar X); 15 stm gegenüber der Herbst- Tagund Nachtgleiche, weil da der Boden der Erde zu Schollen (infolge des Regens) gemacht wird; und Np=e gegenüber der Wintersonnenwende, weil sie da ihre Früchte gelb färbt (np, zur Reife bringt), (Midr, Beresch. r. Par. 13, vgl. Wajikra r. Par. 20 29; Aboth di R Nathan Kap. 87; Midr, Schir. hasch. r. Par. 6 u, Midr, Mischle Par. 8 u, 9.) Vier Bildungen (Kigenschaften) hat er (Gott in dem Menschen) vereinigt, vier von oben und vier von unten. Die vier von unten sind: Er ißt und trinkt wie das Vieh; er pflanzt sich fort wie das 25 Vieh; er wirft. Kot aus wie das Vieh und stirbt wie das Vieh. Die vier von oben sind: Er steht (aufrecht) wie die Dienstengel; er redet wie die Dienstengel; er hat Wissen (Erkenntnis) wie die Dienstengel und er sieht wie die Dienstengel?). (Midr. Beresch, r. Par. 14, vgl. das, Par, 8; 30 Chagiga 16 u. Aboth di R, Nathan u. Kap, 27.) Vier sind, welche mit Zorn anfingen und mit Zorn zugrunde gegangen sind. Diese sind: Die Schlange, s. Gen. 3, 1; der Oberste der Bicker, s. das. 40, 16 und die Rotte Korachs, s. Num. 16, 14 und Haman, s. Esth. 5, 123). (Midr. Beresch, r. Par. 19 35 u Jalk, zu Gen, Nr. 26) Bei Vieren klopfte der Heilige, geb.s. er!, an den Krug (d.i. er priifte sie auf ihre Zuverlissigkeit), fand sie aber als Kriige voll Urin (d. i. sie wichen aus). Diese sind: Adam, s. Gen. 8, 11; Kain, s. Gen. 4, 9; Bilesm, s. Num. 22, 9. 10, und Hiskia, s. Jes, 39,3. «o (Midr. Beresch. r. Par. 19.) 1) Ausspruch des Rabban Simeon ben Gamliel. 2) Ausspruch des R, Josua bar Nechemja im Namen des R. Chanina bar Jizchak, In 1001 Nacht, N. 916, findet sich folgender Spruch: Sage mir, in welchen vier Dingen alle Geschöpfe gleich sind? Im Essen und Trinken, in der Süße des Schlafs, in der Begierde nach dem Weibe und im Todeskampf. 8) Ausspruch des R. Chanina ben Sansan,

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Viererlei Verlangen gibt es: Das Verlangen des Weibes nach ihrem Manne, s. Gen. 8, 16; das Verlangen des bösen Triebes, 8. Gen. 4, 7; das Verlangen nach Regen auf der Erde, s. Ps. 65, 10; das Verlangen des Heiligen, geb. s. er!, nach Israel, 8. Cant. 7, 11, 5 (Midr. Beresch. 7. Par, 20, vgl. Schir. hasch. Par. 6 u. Jalk. zu Gen, Nr. 82 u. su Hohesl. Nr. 992.) Vier Dinge veränderten sich in den Tagen des Enosch, des Sohnes Sets: Die Berge verwandelten sich in Kiesel; der Tote fing en üblen Geruch zu verbreiten; ibre Gesichter wurden gleich den 10 Affen und sie wurden den Quälgeistern zugänglich. (Midr, Beresch. r. Par. 28.) An vier Stellen heißt'es nt>1), du sollst machen, an dreien wird es erklärt (näher bestimmt), an einer wird es nicht erklärt, s.Gen 6,14; Jos. 5, 2; Num. 10, 2; das, 21,8. 15 gesagt: woraus.) (An letzterer Stelle wird nicht (Midr, Beresch. r. Par. 31, vgl. Jalk. su Josua Nr. 15.) ‘Von Vieren gingen Münzen in die Welt aus: Von Abraham, 8. Gen. 12, 12; von Josua, s. Jos, 6,27; von David, 8. 1 Chron. 14,17 und von Mardechai, s. Esth. 9,4 Auf der Münze Abrahams war auf der einen Seite ein Alter und eine Alte (Abraham und Sara), 30 auf der andern Seite ein Jüngling und eine junge Frau (Isaak und Rebekka). Auf der Münze Josuas war auf der einen Seite ein Stier und auf der anderen eine Antilope. Auf der Münze Davids war auf der einen Seite ein Stock und eine Hirtentasche, auf der anderen ein Turm. Auf der Münze Mardechais war auf der einen Seite ein Sack und Asche, 25 auf der anderen eine goldene Krone, (Midr. Beresch. r. Par. 89.) Vier Eigenschaften gibt es an den Weibern. Diese sind: Sie sind genuBstichtig, neugierig, träge und eifersüchtig®). R. Nechemja fügte noch zwei hinzu: Sie sind aufwieglerisch und geschwätzig. (Midr. Beresch, r. Par. 45. vgl. das. Par, 18 und Midr. 30 Debar. r. Par. 6; Jalk. zu Gen. Nr. 24, zu Jes, Nr. 265.) Vier Schriftstellen sind, bei denen es keinen Ausschlag (eig. kein Hinneigen) gibt (d. i. man weiß nicht, ob das betreffende Wort auf das Vorhergehende oder auf das Nachfolgende zu beziehen ist). Diese sind (betreffs des Wortes) raw, s. Gen. 4, 7; miu, s. das. 49, 7; 35 opi, 8. Dent. 81, 16 und o-tpren, s. Ex. 25, 88. 849). (Midr, Beresch, r. Par. 57, 76 u. 80.) Vier Eigenschaften sind von den Namen gesagt. Manche haben schöne Namen, und ihre Werke sind schön; manche haben häßliche Namen und ihre Werke sind häßlich; manche haben häßliche Namen, aber ihre Werke sind schön; manche haben schöne Namen, aber 40 ihre Werke sind haBlich4). Zu denen, welche schöne Namen, aber 1) Ausspruch des R, Isi. 2) Ausspruch des R. Nechomja im Namen des R. Abun. 3) Ausspruch des Isi ben Jehuda, 4) Ausspruch des R. Jose bar Chanina.

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häßliche Werke haben, gehört Esau. tut, und er tat doch nicht, 407 Sein Name bedeutet: 107, Ferner Ismael. Sein Name bedeutet: yw, er hört, und er hörte doch nicht. Zu denen, welche häßliche Namen, aber schöne Werke hatten, "gehören die Exulanten, s. Esra 2, 51, ihre Werke waren aber schön und sie waren würdig, daß 5 sie hinaufzogen und den Tempel wieder erbauten. Zu denen, welche haßliche Namen und häßliche Werke hatten, gehören die Kundschafter 1772 OTA 773 PVN ja mno:), s. Num. 18, 11 und 18. Zu denen, welche schöne Namen und schöne Werke hatten, gehören nach R. Jose bar Chanina die Namen der Stämme Reuben, d. i. 10 qa am», sehet einen Sohn zwischen Söhnen; Simeon, d. i. 91%, er hört auf die Stimme seines himmlischen Vaters. (Midr. Beresch. r. Par. 71, vgl. Jalk. zu Gen. Nr. 126 u. Sota 34.) Vier Hohe sind in der Welt erschaffen worden: Der Hohe unter den Geschópfen ist der Mensch, der Hohe unter den Vögeln 15 ist der Adler, der Hohe unter den zehmen Tieren ist der Ochs und der Hohe unter den wilden Tieren ist der Löwe. Und alle haben Herrschaft erhalten, und es ist ihnen Größe verliehen worden®). (Midr. Schem, r. Par, 23.) Vier Dinge wollte der Heilige, geb. s. er!, ihnen (den Israeliten) 20 geben: Die Thora, Leiden, Opferdienst und Gebet, sie wollten sie aber nicht?). (Midr. Schem, r. Par. 30 mit.) An vier Stellen wird der Tod der Söhne Aharons erwähnt, und an allen wird auch ihres Vergehens gedacht). Und das alles warum? Um kund zu tun, daß in ihrer Hand keine andere Sünde ss als diese war. (Midr. Sifré su Num, Piska 180, vel. Midr. Wajikra r. Par. 20.) Vier verlangten mit Gelübden, drei verlangten ungeziemend, und der Heilige, geb. s. er!, antwortete ihnen geziemend, und einer verlangte geziemend, und der Heilige, geb. s. er!, antwortete ihm so ungeziemend. Diese sind Eliezer, der Knecht Abrahams, s. Gen. 24, 14; Saul, a. 1 Sam. 17,25; Jeptha, s. Jud. 11, $1 und Kaleb, 8. Jos. 15, 16. (Midr, Wajikra r. Par. 29 g. E.; Midr. Beresch. r. Par. 60 und Thaan. 48.) Wegen vierer Dinge sind die Israeliten aus Ägypten erlöst ss worden, nämlich weil sie nicht ihre Namen veränderten, nicht ihre Sprache veränderten, nicht verleumdeten und nicht den Götzen dienten. (Midr. Wajikra r. Par. 32, vgl. Bammidb. r. Par, 20; Schir. hasch. r. zu 4, 12; Mechiltha, Bo., Par. 5; Schem. r. Par. 1 u. Midr, Thehill zu Ps. 114; Tanchuma, Balak, Zeichen 16; Pesikta di Rab Kahana Piska 10; Pirke di R. Eliezer Kap. 48; Jalk. su Ex Nr. 226, zu Num. Nr. 657 u. 778.) "73, Gaddi, 1) d. i. Sethur, Zerstörer unter (lies: 11D) Zerstôrern; d. i, Wermut und Tod. 2) Ausspruch des R. Abin. 8) Ausspruch des R. Acha, 4) Ausspruch das R. Jeremia ben Eleazar.

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und Midrasch. in Talmu Wünsche, Die Zahlensprüche 408 Vier werden Frevler genannt: Wer seine Hand ausstreckt, um seinen Nächsten zu schlagen, obgleich er ihn nicht schlägt; wer leihet und nicht bezahlt; wer frech ist und sich nicht schämt vor dem, der größer ist als er, und wer Streitigkeiten verursacht. 5 (Midr. Bammidb. Par. Mp, vgl. Jalk. Schim, za Num. Nr. 751.) Vier Könige sprachen Wünsche aus, was der eine wünschte, wünschte nicht der andere. Es sind: David, Asa, Josaphat und Hiskia1). (Midr. Echa r. Einleitung.) Vier Weiber haben Herrschaft in der Welt erhalten. Diese 10 sind: Izebel und ‘Athalja aus Israel und Semiramis und Waschthi aus den Völkern der Welt. (Midr. Esther zu 1,9: „Auch Waschthi, die Kónigin*.) Vier Freuden hatte Elischeba, die Tochter Ainminadabs an einem Tage: Mose, ihr Schwager, war König; Nachschon, ihr Bruder, 15 war Fürst, das Haupt aller Fürsten; Aharon, ihr Gemahl, war Priester, mit den Steinen des Ephod bekleidet; ihre beiden Söhne waren stellvertretende Priester. (Midr, Kohel. r. zu 2, 2, vgl. Zebach. 102; Midr. Wajikra r. Par. 20; Tanebuma, "IM, Zeich, 2.) 20 Vier stammten von einer geringen Familie (13) nnow) *) ab. Diese sind: Pinchas, Urija, Ezechiel und Jeremia. Pinchas, Du findest, als Pinchas kam, um seine legitime Abkunft den Israeliten nachzuweisen, sprachen sie zu ihm: Du willst uns deine legitime Abkunft nachweisen? Mit wem war dein Vater Eleazar 25 verheiratet? Nicht mit der Tochter Putiels, wie gesagt ist (Ex. 6, 25): „Und Eleazar, Sohn Aharons, nahm eine von den Töchtern Putiels zum Weibe, und sie gebar ihm den Pinchas.* Und du kommst, um uns deine legitime Abkunft nachzuweisen? Und warum hieß sein Name Putiel (wu)? Weil er Kälber für so die Götzen mistete (own urn). Als der Heilige, geb. s. er!, sah, daß sie ihn verächtlich behandelten, fing er an, seine legitime Abkunft anzuzeigen: ,Pinchas, Sohn Eleazars, des Sohnes Aharons, des Priesters* (Num. 25, 11), was sagen will: Er war ein Priester und Sohn eines Priesters, er war ein Eiferer und Sohn eines 6 Eiferers. Urija behandelten die Israeliten verächtlich hinter seinem Rücken, indem sie sprachen: Ist er nicht ein Gibeonite? Und doch hatte Urija im Namen (im Auftrage) des Ewigen geweissagt: „Urija, Sohn Schemaja, aus Kirjath-Jearim“ (Jer. 26, 20), vgl. Jos. 9, 17. Und die Schrift ist genötigt, seine legitime Abkunft hervorzuheben, 40 s. Jes. 8,2. Auch Ezechiel behandelten die Israeliten verächtlich hinter seinem Rücken, indem sie sprachen: Ist er nicht von den 1) Ausspruch des Zabdai ben Levi. 2) Die Oxforder Handschrift und der Jalkut zu Jer. 26, 20 lesen NNEWIN

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Wünsche, und Midrasch, Enkeln der Bublerin Rachab? 409 Und es war die Schrift genötigt, seine legitime Abkunft hervorzubeben, s. Ezech. 1, 8. Auch Jeremia behandelten die Israeliten verächtlich hinter seinem Rücken, indem sie sprachen; Ist er nicht von der Buhlerin Rachab? Schrift war genötigt, seine legitime 8. Jer. 1,11). Abkunft Und die hervorzuhehen, 5 (Pesikta di R, Kahana P, 18.) Wegen viere: Dinge (Vergehungen) sind die Söhne Aharons gestorben, und auf alle ist Todesstrafe gesetzt: Weil sie weintrunken in das Heiligtum gegangen waren, s. Lev. 10,9; weil sie hineingegangen waren, ohne an Händen und Füßen gewaschen zu sein, 10 s. Ex. 30, 19.20; weil ihnen das Oberkleid fehlte, s. Ex. 28, 85; weil sie keine Kinder hatten), s. Num. 8, 4; oder weil sie nicht verheiratet waren; oder weil sie hochmütig und stolz waren. (Pesikta di Rab Kabana P. 27, vgl. Midr. Wajikra r. Par. 27.) Wegen vierer Dinge (Vergehungen) sind die Söhne Aharons ge- 15 storben: Wegen des Herantretens an den Altar (sie waren in das Innerste des Heiligtums gegangen), wegen der Darbringung (sie hatten ein Opfer dargebracht, das nicht geboten war), wegen des fremden Feuers (sie hatten Feuer vom Herde genommen), und weil sie sich nicht untereinander beraten hatten®). R. Chija hat gelehrt: 20 Es heißt Lev. 10,1: „Sie nahmen ein jeder seine Rauchpfanne*, d.i. jeder handelte für sich, ohne den andern um Rat zu fragen. (Pesikta di Rab Kabana Piska 27, vgl. Midr. Wajikra Par, 20.) Jeder, der vier Dinge sich zu Herzen nimmt, sündigt nicht: Wober er kommt, wohin er geht, was in der Zukunft sein, und 35 wer sein Richter sein wird. Woher er ist? Aus einem Orte der Finsternis. Wohin er geht? Nach einem Ort, wo Finsternis und Dunkelheit ist. Und was in der Zukunft sein wird? Staub, Wurm und Made. Und wer sein Richter sein wird? Der König der Könige der Könige, der Heilige, geb. s. er! R. Sime‘on sagte: Er so ‘kommt aus einem Orte der Finsternis und kehrt wieder nach einem Orte der Finsternis zurück. Er kommt von einem übelriechenden Tropfen, aus einem Orte, welchen kein Auge sehen kann. Und was wird er in der Zukunft sein? Staub, Wurm, Made, s. Hi. 25, 64). (Aboth di R. Nathan 19, 1.2, vgl. Pirke Aboth III, 1; jer. Sota II, 3; Midr, Wajikra r. Par. 18.) 35 Vier Eigenschaften sind am Schüler der Weisen. Es gibt einen, der für sich lernt, aber andere nicht lehrt; einen, der andere lehrt, aber für sich nicht lernt; einen, der für sich lernt und andere lehrt; und einen, der far sich nicht lernt und andere nicht lehrt5). ¿y (Aboth di R Nathan 29, 5.) 1) Ausspruch des E. Samuel bar Nachmani, 2) Ausspruch des R, Mani von Schaab und Josua von Sichnin im Namen des R. Levi. 8) Ausspruch des Bar Kappara im Namen des R. Jeremia bar Eleazar 4) Ausspruch des ‘Akabia Mahalalel. 5) Ausspruch des Abba Saul bar Nanas,

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Vier Eigenschaften sind am Menschen: Wer sagt: was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein, das ist die Eigenschaft der Mittelmäßigen. Manche sagen: Es ist das die Eigenschaft von Sodom. (Wer sagt:) Was. mein ist, ist dein, und was dein ist, ist 6 dein, das ist ein Ungebildeter (ynam 05); (wer sagt:) Was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist dein, das ist ein Frommer. (Wer sagt:) Was dein ist, ist mein, und was mein ist, ist mein, das ist ein Frevler. (Aboth 5, 10; Aboth di R. Nathan 40, 6.) Vier Eigenschaften sind an den Schülern (der Weisen): Wer 10 lernen will, und dsß auch andere lernen, das ist ein gutes (wohlwollendes) Auge; wer lernt, aber nicht will, daß andere lernen, das ist ein böses (mißgünstiges) Auge; wer will, daß andere lernen, aber er lernt selbst nicht, das ist die Eigenschaft der Mittelmäßigen. Manche sagen: das ist die Eigenschaft von Sodom. Wer 15 (selbst) nicht lernt und will, daß auch andere nicht lernen, das ist ein vollendeter Frevler. (both 5, 14; Aboth di R. Nathan 40, 7.) Vier Eigenschaften sind an denen (zu beobachten), die in das Lehrhaus gehen: Einer rückt heran (nähert sich, beteiligt sich) und sitzt da, und er hat Anteil; einer rückt heran und sitzt da und 20 hat keinen Anteil; einer hält sich in der Ferne und sitzt da und hat Anteil; einer hält sich in der Ferne und sitzt da und hat keinen Anteil, Einer fragt und antwortet und hat Anteil; einer fragt und antwortet und hat keinen Anteil. Einer sitzt da und schweigt und hat Anteil, und einer sitzt da und schweigt und hat 25 keinen Anteil. Wer heranrückt und dasitzt, damit er höre und lerne, der hat Anteil; wer aber heranrtickt und. dasitzt, damit man sage: N. N. rückt heran und sitzt vor den Weisen, der hat keinen Anteil. Wer sich in der Ferne hält und dasitzt, damit er dem Ehre erweise, der größer ist als er, der hat Anteil. Wer sich so in der Ferne hält und dasitzt, damit man sage: N. N, braucht den Weisen nicht, der hat keinen Anteil. Wer fragt und antwortet, damit er höre und lerne, der hat Anteil; wer fragt und antwortet, damit man sage: N.N. fragt und antwortet vor den Weisen, der hat keinen Anteil. Wer dasitzt und schweigt, damit er höre und 35 lerne, der hat Anteil. Wer dasitzt und schweigt, damit man sage: N.N. sitzt vor den Weisen, der hat keinen Anteil. (Aboth di R. Nathan 40, 8.) Vier Eigenschaften werden an denjenigen wahrgenommen, die vor den Weisen sitzen. „Mancher gleicht dem Schwamm, mancher 40 gleicht dem Siebe, mancher gleicht dem Trichter, mancher gleicht dem Seiher. Mancher gleicht dem Schwamm, wie so? Das ist der innige Schüler, welcher vor den Weisen sitzt und Schrift, Mischna, Midrasch, Halachoth und Agadoth lernt. So wie der Schwamm alles aufsaugt, so saugt auch er alles auf. Mancher 45 gleicht dem Siebe, wie so? Das ist der kluge Schüler, welcher vor den Schülern der Weisen sitzt und Schrift, Mischna, Midrasch,

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Wünsche, Die Zahlenoprüche in Talmud und Midrasch. Halachoth und Agadoth hört. 411 So wie das Sieb das Staubmehl (rmpm ns) durchgehen laßt und das Feinmehl (nbion q zurückbehält, so läßt auch er das Schlechte durchgehen und Schöne. Mancher gleicht dem Trichter, wie so? behält das Das ist der törichte Schüler, der vor den Schülern der Weisen sitzt und Schrift, s Mischna, Midrasch, Halachoth und Agadoth hört. So wie der Trichter von hier aufnimmt und von dort durchgehen läßt, so geht auch bei ihm jedes Wort, das er mit seinen Ohren aufnimmt, von hier hinein und von dort wieder heraus. (Was) zuerst (hineinging), entschlüpft zuerst und geht davon. Mancher gleicht dem Seiher, 10 wie so? Das ist der ruchlose Schüler, welcher vor den Weisen sitzt und Schrift, Mischna, Midrasch, Halschoth und Agadoth hört. So wie der Seiher den Wein durchläßt, die Hefen aber zurückbehält, so lift auch er das Schöne durch und behält das Böse zurück. - R. Eliezer ben Jakob nennt diese ein durchlöchertes, ab- 15 geschlagenes Horn. Ein abgeschlagenes, wie so? Gemeint ist ein Kind, dem man eine Perle gibt und dann ein Stück Brot; es wirft die Perle fort und behält das Brot. Gibt man ihm darauf wieder einen Scherben, so wirft es das Brot fort und behält den Scherben. Siehe, so wird in seiner Hand nur noch der Scherben gefunden. 30 j (Aboth di R. Nathan 40, 9.) In bezug auf die Schiiler trug Rabban Gamliel der Alte vier Dinge vor: (Mancher ist) ein reiner Fisch, ein unreiner Fisch, ein. Fisch aus dem Jordan, ein Fisch aus dem großen Meere. Ein unreiner Fisch, wie so? Das ist ein Sohn armer (Eltern), welcher 26 Schrift, Mischna, Halachoth und Agadoth lernt, aber kein Verständnis hst. Ein reiner Fisch, wie so? Das ist der Sohn reicher (Eltern), der Schrift, Mischna, Halachoth und Agadoth lernt, aber Verständnis hat. Ein Fisch aus dem Jordan, wie so? Das ist ein Schüler der Weisen, welcher Schrift, Midrasch, Halachoth und so Agadoth lernt, aber kein Verständnis hat zu antworten. aus dem großen Meere, wie so? Ein Fisch Das ist ein Schüler der Weisen, welcher Schrift, Mischna, Midrasch, Halachoth und Agadoth lernt und Verständnis hat zu antworten. Vier Dinge (Aboth di R, Nathan 40, 10.) sind hart (schwer) für den Beischlaf (eig. Be- 85 dienung des Lagers): Wer von der Reise kommt; wer vor dem Barbier (zum Aderlaß) steht; wer von einer Krankheit aufsteht; und wer aus dem Gefängnisse kommt. (Gittin 708, vgl. Aboth di R. Nathan 41, 10.) Vier ‚Eigenschaften gibt es: Mancher sieht und wird ge-.« sehen; mancher wird gesehen und sieht nicht; mancher sieht und wird nicht gesehen; mancher sieht nicht und wird nicht gesehen. Mancher sieht und wird gesehen, z. B. der Wolf, der Löwe, der Parder, der Bär, der Iltis, die Schlange, die Rauber und die Kriegsscharen. Siehe, diese sehen und werden gesehen. Mancher wird gesehen und sieht nicht, z B. das Schwert, der Bogen, der WurfZeitschrift der D.M.G. BA. LXV.

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spieß, das Messer, der Stab und die Pflugsterzen (RP): Siehe, die werden gesehen, sehen aber nicht. Mancher sieht und wird nicht gesehen. Das ist die Plage des bösen Geistes. Mancher wird nicht gesehen und sieht nicht. Das ist die Plage der Leibes5 schmerzen. (Aboth di R, Nathan 40, 11.) Vier bejammernswerte Dinge gibt es; drei (davon gehören) der Welt (im allgemeinen an); eins bezieht sich auf die Weiber: Wehe dem Lebenden, der dem Sterben nahe ist; wehe dem Helden, der schwach wird; wehe dem Sehenden, der erblindet; wehe dem Zeit10 alter, dessen Leiterin ein Weib ist. (alk. zu Jud. Nr. 42 und zu Ps, Nr, 686.) Vier werden Erbteil genannt: Israel, das Land Israel, der (Jalk. Schim. zu M>W2 Nr. 258.) Tempel und die Thora. Hizkia, der König von Juda, tat vier Dinge, und Gott stimmte 15 ihm bei (eig. sein Wissen lehnte sich an das Wissen Gottes): Er verbarg das Buch der Heilungen, und Gott stimmte ihm bei; er zertrümmerte die eherne Schlange, und Gott stimmte ihm bei, 8. 2 Reg. 18, 4; er entfernte die Bamoth (Anhöhen) und Altäre, und Gott stimmte ibm bei, s. 2 Chron. 32, 12; er verstopfte die Wasser Gichon, und Gott stimmte ihm bei, s. das. 32, 301). des 20 (Aboth di R, Nathan 2,4, vgl. Berach. 109, vgl. Pesach. 56»; jer. Pesach, IX, 1.) Pforte der Fünf. Wem gegenüber hat David fünfmal: „Benedeie, meine Seele*! gesagt? Nur gegenüber dem Heiligen, geb. s. er, und gegenüber der Seele, Wie der Heilige, geb. s. er!, die ganze Welt erfüllt, so erfüllt auch die Seele den ganzen Körper; wie der Heilige, geb. s. er!, sieht und nicht gesehen wird, so sieht auch die Seele und wird nicht gesehen; wie der Heilige, geb. s. er!, seine ganze Welt so ernährt, so ernährt auch die Seele den ganzen Körper; wie der Heilige, geb. s. er!, rein?) ist, so ist auch die Seele rein; wie der Heilige, geb. s. er!, in den Gemächern der Gemächer (d. i. in den innersten Gemächern) wohnt, so wohnt auch die Seele in den GeSo komme nun die, in welcher diese mächern der Gemächer. ss fünf Dinge sind, und preise den, in welchem diese fünf Dinge sind. (Berach. 109.) Fünf Dinge werden vom Ochsen im Traume gesagt: Wer von seinem Fleische ift, wird reich; wen er stößt, dessen Kinder werden 1) In Berach, 10> heißt es: Der König Hizkia tat sechs Dinge, in dreien stimmte man ihm bei usw, 8. unten die Zahlensprüche mit der Sechs. 2) ND; rein, steht hier im ethischen Sinne.

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413 sich in der Halacha stoßen (d. i. scharfsinnig miteinander disputieren); wen er beißt, über den kommen Leiden; wen er schlägt, der hat einen weiten Weg vor sich?); wer auf ihm reitet, wird zu Größe (Berach. 56b.) gelangen ?). Fünf Segensprüche soll der sprechen, welcher das frevelhafte 5 Babylon sieht. Sieht er Babylon, so spreche er: Gebenedeiet sei, der das frevelhafte Babylon zerstört hat! Sieht er das Haus Nebukadnezars, so spreche er: Gebenedeiet sei, der das Haus des Frevlers Nebukadnezar zerstört hat! Sieht er die Löwengrube oder den Glutofen, so spreche er: Gebenedeiet sei, der unsern Vätern 10 an diesem Orte Wunder getan hat! Sieht er eine Merkurstatue, so spreche er: Gebenedeiet sei, der denen, die seinen Willen übertreten, Langmut gewährt! Sieht er einen Ort, von welchem man Erde holt, so spreche er: Gebenedeiet sei, der da spricht und tut, 15 (Berach. 57%.) beschließt und bestätigt (erfiillt)*)! Fünf sind Eins von Sechzig (ein Sechzigstel). Diese sind: Feuer, Honig, der Sabbat, Schlaf und Traum. Feuer ist Eins von Sechzig vom Gehinnom; Honig ist Eins von Sechzig vom Manna; der Sabbat ist Eins von Sechzig von der künftigen Welt; Schlaf ist Eins von Sechzig vom Tode; Traum ist Eins von Sechzig von der Prophetie. 20 (Berach. 57b.) Fünf Personen sollen keine Hebe absondern, nämlich der Stumme, der Betrunkene, der Nackte, der Blinde und der durch nächtlichen Samenerguß Verunreinigte; haben. sie es aber getan, so 35 (Therumoth 1,6) gilt die Hebe. Fünf Getreidearten unterliegen der Challa (der Teigabgabe): Weizen, Gerste, Spelt, Hafer und Roggen. (Challa 1,1.) Fünf Namen hat der Berg (Sinai): Wüste Zin (px), weil da die Gebote gegeben wurden (nuxzw); Wüste Kadesch (wip), weil die Israeliten zur Heiligung (1orpn:w) auf ihm gelangten; Wüste so Kedemoth (nmıp), weil dem Volke ein Vorrang (Gap) zuteil wurde; Wüste Paran (550), weil auf ihm die Israeliten sich ausbreiteten (1271 1908) und Wüste (Sinai) (10), weil auf ihm Haß unter die Völker kam. Und welches ist sein wirklicher Name? Choreb. (Schabb, 898.) 85 Fünf Furcht-(erregungen) gibt es, wo der Schwächere über den Stärkeren Furcht bringt: Die Furcht des Maphgi‘a (der äthiopischen Mücke*) über den Löwen; die Furcht der Mücke über den Elephanten; die Furcht der Spinne über den Skorpion; die 1) D. i. Dem steht eine weite Reise bevor, 2) Lehre der Rabbanan. 3) Ausspruch des Rab Hammuna, 4) Sie sticht den Löwen so empfindlich, daß er den ganzen Landstrich verläßt. Schon ihr Summen fürchtet er. S. Levysohn, Zoologie des Talmud, 8, 316.

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Furcht der Schwalbe*) über den Adler und die Furcht des Kilkith %) über den Leviathan *). (Schabb. 77b,) Fünfmal habe ich den Beischlaf ausgeübt und habe dadurch fünf Zedern in Israel gerflanzt‘). Wer sind sie? R. Israel b. R. Jose, s R. Eliezer b. R. Jose, R. Chalaftha b. R. Jose, R. Abtilas b. R, Jose und R. Menachem b. R. Jose. (Schabb. 118.) Fünf dürfen am Sabbat umgebracht werden: Die Fliege von Ägypten, die Hornisse von Ninive, der Skorpion von Hadiabene, die Schlange vom Lande Israel und ein toller Hund an jedem Orte. ie (Sebabb, 121b.) Fünf dürfen die Hebe nicht absondern, haben sie aber abgesondert, so ist ihre Hebe keine Hebe. Diese sind: Der Taube, der Biödsinnige, der Minderjährige (eig. Kleine), wer absóndert, was ihm nicht gehört, und ein Nochri (Nichtjude), der (vom Getreide) eines 15 Israeliten absondert; selbst wenn es in seiner Machtbefugnis liegt, ist seine Hebe keine Hebe. (Schabb. 158b, vgl. Therumoth 1, 6.) Fünf Dinge werden in Unreinheit dargebracht, sber nicht in Unreinheit gegessen: Die Webeprobe, die zweiten Brote (am Versammlungsfeste, s. Lev. 23, 17), das Schaubrot, die Friedensopfer so der Gemeinde und die Widder des Nenmondes. (Pesach, 264, Mischna.) Fünf Erwerbungen hat der Heilige, geb. s. er!, in seiner Welt gemacht (erworben). Diese sind: Die Thora, Himmel und Erde, Abraham, Israel und der Tempel®). (Barsitha de Aboth, Posach. 87b.) 35 Fünferlei (gefahrbringende) Schatten gibt es: Der Schatten einer einzelnen Palme, der Schatten einer Artischoke, der Schatten des Kapernstrauchs und der Schatten des Sperberbaums. Manche fügen auch noch hinzu: Der Schatten (eines Schiffs und der Schatten) der Bachweide. 30 (Pesach. 111b,) Fünf Dinge gebot R. ‘Akiba dem R. Simeon ben Jochai, als er gebunden im Gefängnisse lag. mich Thora! Er sprach zu ihm: Rabbi, lehre Jener sprach: Ich lehre dich nicht. Dieser sprach: Wenn du mich nicht lehrst, so sage ich dies meinem Vater Jochai, und er liefert dich der Regierung aus. Jener sprach: Mein Sohn, ss mehr als das Kalb saugen will, will die Kuh säugen. Dieser sprach: Wer ist in Gefahr? Ist nicht das Kalb in Gefahr? Jener sprach: Wenn du dich erwürgen (aufknüpfen) willst, so hänge dich an einen großen Baum; wenn du deinen Sohn lehrst, so lehre ihn aus einem korrekten Buche; — koche nicht in einem Topfe, in welchem 1) Die Schwalbe jagt dadurch dem Adler so große Furcht ein, daß sie sich unter seine Flügel setzt und ihn am Fluge hindert. 8. Levysohn, Zoologie des Talmud. 8. 206f, 2) Ein kleiner Fisch. 8) Lehre der Rabbanan. 4) Ausspruch des R, Jose. 5) 8. oben denselben Zahlenspruch in der Pforte der Vier.

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dein Genosse gekocht hat); wer ein gutes Werk (mx) und zu*) erzielen will, ißt die Früchte gleich einen großen Körper (5173 ma) und (nimmt) nicht Vergütung (55), Zins); wer ein gottgefälliges Werk (sx) und zugleich einen reinen Körper (mw 173) erzielen will, nimmt eine Frau, obgleich er Söhne hat‘). 5 (Pesach. 1124.) Fünf Dinge befahl Kena‘an seinen Söhnen: Liebet einer den anderen und liebet den Raub und liebet die Unzucht und hasset (Pesach. 113%.) eure Herren und redet nicht die Wahrheit. Warum müssen wir das große Hallel (Ps. 114) sprechen? 10 Weil darin folgende fünf Dinge enthalten sind: Der Auszug aus ten (s. das. V. 1); das Spalten des Schilfmeeres (s. das. V. 2); die Gesetzgebung (s. das. V. 8); das Wiederaufleben der Toten (8. das. V. 3) und die Drangsalszeit des Messias (mam bw Yan) (s. Ps. 116, 9). (Pesach. 1186) 15 Fünf Dinge bringen den Menschen zur Unreinheit. Diese sind: (Joma 185.) Knoblauch, Kresse, Portulak, Eier und Rauke. Fünf Dinge werden vom Feuer des Holzstoßes (auf dem Altar) gesagt: Es war gelagert wie ein Löwe und rein wie die Sonne, und es war etwas Stoffliches darin (wim row»), und es 20 verzehrte Feuchtes wie Trockenes, und es ließ keinen Rauch aufsteigen. (Joma 21b.) Fünf Dinge bilden den Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Tempel, nämlich: die Lade, der Sühndeckel, die Cherubim, das Feuer, die Schechina, der heilige Geist, und die 25 Urim und Thummim. (Joma 21b.) Fünf Dienstverrichtungen (lagen dem Hohepriester am Versöhnungstage ob): Das beständige Morgenopfer in goldenen Kleidern; der Dienst des Tages in weißen Kleidern; sein Widder und der Widder des Volks in goldenen Kleidern; Kelle und Kohlenpfanne so in weißen Kleidern; das beständige Abendopfer in goldenen Kleidern. Goma 32e) 1) Sinn: Heirate nicht eine Geschiedene oder eine Witwe. 8. Baba batra 21%. 2) Zuwachs an Vermögen. 8) Sinn: A leiht B eine Summe, B verpfändet ihm einen Acker, A hat die NutznieBung des Ackers bis zur Zurückzahlung der Schuld. Als Entgelt für die Nutznießung gewährt A dem B, jährlich etwas von der Schuldsumme abzuziehen. Dieser abzuziehende Betrag bleibt aber hinter dem Werte des Ertrages des verpfändeten Ackers zurück, A übt ein gutes Werk, denn B, der das Darleben geschäftlich verwendet, hat davon Gewinn (>), A hat aber seinerseits auch Gewinn (517% 173), welcher in der Differenz zwischen dem Ertrage des Ackers und dem abzuziehenden Betrage besteht, 4) Hat er keine Söhne, so besteht für thn der religionsgesetzliche Zwang zu heiraten; hat er bereits Söhne, so besteht der religionsgesetzliche Zwang nicht, er übt aber durch seine Verheiratung ein gutes Werk in der weiteren Zeugung von Söhnen.

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Fünf Untersuchungen und zehn Hand- und Fußtauchungen mußte der Hohepriester an diesem (dem Versöhnungs-) Tage vornehmen. (Joma 828, vgl. Zebach. 19>.) Fünf Dinge wurden erschaffen und wieder verborgen. Diese 5 sind: Das Stiftzelt und die Gerätschaften darin; die Lade und die zerbrochenen Tafeln darin; die Flasche mit dem Manna; die Schale mit dem Balböl; der Stab (des Mose), der Stab des Aharon mit seinen Mandeln und Blüten; die Priestergewänder und die Gewänder des gesalbten Priesters; aber der Mörser des Hauses Abtina (Eößuvog), der 10 (Schaubrot-) Tisch, der Leuchter, der Vorhang und das Stirnblech liegen zur Zeit in Rom. (Joma 574; Meila 17>; Mechiltha Beschallach, Abschn, 4, vgl. Aboth di R. Nathan 41, 17.) Fünf Worte in der Thora haben kein Hinneigen (sind nicht ausschlaggebend, ob sie zum vorhergehenden oder darauffolgenden 15 Satze zu beziehen sind), nämlich: 1. Vergeben (nxw, Gen. 4, 7); 2. verflucht (mx, Gen. 49, 7); 8. morgen (mm, Ex. 17, 9); 4, mandelfirmig (aıpwm, Ex. 25, 35) und 5. aufstehen (bp, Dent. 31, 16). (Joma 52*b, vgl. Mechiltha zu Ex. 17,9 u. oben; Beresch. r. Par. 80, wo bloß 4 Stellen genannt sind.) : » Siehe die fünf Kasteiungen (nämlich Essen und Trinken, Waschen, Salben, Beschuhen und Beischlaf sind am Versöhnungstage geboten, s. Joma, Mischna VIII, 1), wem entsprechen sie? Nach Rab Chisda den fünf Kasteiungen in der Thora: „n1w>27, und am zehnten“ (Num. 29, 7), ¿132 qu, jedoch am zehnten* (Lev. 28, 27), „nam 25 JIN3W, eine Sabbatfeier“ (das. V. 32), ,pnaw naw, und eine Sabbatfeier“ (das. 16, 31), „ob nr ym, und es soll euch sein“ (das, V. 84). (Joma 768.) Fünf Dinge sind von einem tollen Hunde (mtv 3555) gesagt: Sein Maul ist offen, und sein Geifer fließt, und seine Ohren hängen so herunter (nim1m)!), und sein Schwanz ist zwischen seinen Schenkeln, und er geht an den Seiten (des Weges). Manche fügen noch hinzu: ‘Wenn er bellt, so wird seine Stimme nicht gehört. Wegen (Joma 83> un.) fünf Ursachen wurden die Israeliten aus Ägypten erlöst: 1. Weil das Ende (die Zeit) da war, s. Ex. 2, 28; 2. weil die 35 Not, s. das, 2,248; 8. das Gebet, s. das. 2, 24b; 4. das Verdienst der Väter, s. das. 2, 252, und 5. die Buße da war, s. das. 2, 25; vgl. Deut. 4, 31 u. Ps. 106, 44. (j. Thasn. 1,1.) Fünf (unglückliche) Ereignisse widerfuhren unsern Vätern am 17, Thammuz: Es wurden die (Gesetz-) Tafeln zerbrochen, das täg40 liche Opfer eingestellt, eine Bresche in die Stadt gelegt, Postumus verbrannte die Thora und stellte ein Götzenbild im Tempel auf. (Thaan. 262 b, Mischna.) 1) Lehre der Rabbanan.

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Fünf (unglückliche) Ereignisse widerfuhren unsern Vätern am 9. Ab: Sie sollten nicht in das Land einziehen, der erste und zweite Tempel wurde zerstört, Bitther wurde genommen, und die (Thaan. 26), Mischna.) Stadt aufgeackert. Fünf Dinge stehen dem Tode näher als dem Leben. Diese 5 sind: Stehend zu essen, stehend zu trinken, stehend zur Ader zu lassen, stehend zu schlafen und stehend sein Bett zu bedienen (den (Gittin 708.) Beischlaf auszuüben). Fünf wurden in der Ähnlichkeit der Höhe erschaffen (d. i. gottähnlich) und sind damit geschlagen (bestraft) worden: Simson an 10 seiner Kraft, s. Jud. 16, 19; Saul an seinem Halse, s. 1 Sam. 81, 4; Absalom an seinem Haare, s. 2 Sam. 18, 9; Zedekia an seinen Augen, s. 2 Reg. 25, 7, und Asa an seinen Füßen, s. 1 Reg. 15, 23, (Bota 108,) Fünf Dinge sind vom Knoblauch (o1w3) gesagt: Er süttigt, er 16 erwärmt, er erheitert das Gesicht, er vermehrt den Samen und er tötet das Ungeziefer in den Eingeweiden (=>). Manche fügen noch hinzu: Er erweckt (im Menschen) Liebe und entfernt den Neid (die Eifersucht) *). (Baba kamma 824.) Fünf (Forderungen) zieht man nur von seinen Gütern ein. 20 Diese sind: Die Friichte, die Melioration, der Betrag fir den, welcher auf sich genommen hat, den Sohn seines Weibes oder die Tochter seines Weibes zu ernäbren, eine Schuldforderung ohne Haftpflicht, und die Kethuba (die Morgengabe) eines Weibes ohne Haftpflicht. (Baba kamma 958, vgl. Kethub. 51b.) 25 Fünf Sünden beging jener Frevler®) an jenem Tage‘): Er beschlief ein verlobtes Mädchen, s. Gen. 12; 25 u. Deut. 22, 27; er beging einen Mord (wo2 ne 35m), s. Jerem. 4, 31; er leugnete Gott, 8. Gen. 25, 32; er leugnete die Wiederbelebung der Toten, s. Ex. 15, 2; und er verachtete die Erstgeburt4), s. Gen. 25, 34. 30 (Baba batra 16D.) Fünf Dinge sind vom Hochzeitsgeschenk gesagt: Es kann vom Gerichtshof nicht eingefordert werden; es geht erst bei eintretender Gelegenheit zuriick; es ist dabei kein Wucher; es wird im siebenten Jahr nicht erlassend); und der Erstgeborne erhält davon keinen 35 doppelten Anteil. (Baba batra 1452b,) Fünf Dinge haben wir von R. Eliezer gelernt, und wir freuten uns über sie mehr als über das, worüber wir uns bei seinem Leben freuten. Diese sind: Der Schild, der Ball, die Form (ars) 1), das 1).Lebre der Rabbanan, 2) Gemeint ist Esau, 8) An dem Tage, wo er das Linsengericht verzehrte, 4) Ausspruch des R. Jochanan. 5) Obgleich jede Forderung an ihm erlassen wird, s. Deut. 15, 2. 6) Unter Ball und Form (Schubform) sind Figuren gemeint, aus Haaren, Wolle bestehend, die mit Leder überzogen sind.

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Amulett und die Thephilla. Wenn sie zerrissen werden, was sagst du uns, was sie sind (hinsichtlich der Unreinheit)? Er sprach zu ihnen: Sie sind unrein, und man muß sich vor ihnen in acht nehmen und man taucht sie unter, so wie sie sind, denn das sind festbes stimmte Halachoth, die Mose am Sinai gesagt worden sind). (Sanhedr. 68%; Kelim 28, 1, vgl. Aboth di R, Nathan 19, 4.) Fünf Namen hatte er (Zimri), nämlich Zimri, Ben Sala, Saul, Sohn der Kanaaniterin und Schelumiel ben Zuri Schaddai. Zimri (1e) hieß er, weil er (in Folge des vielen Beischlafe) wie 10 ein verdorbenes Ei wurde (nırmm musa); Ben Sala (150 45), weil er die Sünden seiner Familie in die Höhe brachte (">>"); Sanl (ax), weil er sich darbot (Own), etwas Unrechtes zu tun; Sohn der Kanaaniterin, weil er eine Tat wie Kena‘an getan hat. Und welches war sein eigentlicher Name? Schelumiel ben Zuri 15 Schaddai. (Sanhedr, 82b.) Fünf Dinge machen das Erlernte vergessen: Wer von dem ißt, was eine Maus gefressen hat; wer von dem ißt, was eine Katze gefressen hat; wer das Herz von einem vierfüßigen Tiere ißt; wer sich an Oliven gewöhnt hat; wer den Rest des Wassers trinkt, worin 20 man sich gebadet hat, und wer seine Füße einen über den andern badet. Manche zählen noch den hinzu, der seine Kleider unter den Kopf legt?). (Horajoth 13b.) Fünf Dinge sind vorteilhaft für das Erlernte:*) Wer Weizenbrot ißt, oder, es braucht nicht gesagt zu werden, Weizen selbst; wer as weiche Eier ohne Salz ißt; wer an Wein und Gewürze sich gewöhnt; wer an Olivenöl sich gewöhnt, und wer Wasser trinkt, das vom Kneten des Teiges übrig ist. Manche zäblen noch den hinzu, der seine Finger ins Salz taucht und es ißt, und wer an Wein und Wohlduft (Spezerei) gewöhnt ist. (Horajoth 18.) 30 Fünf Dinge gibt es, welche eine zwölfmonatliche Dauer haben: Das Strafgericht (d.i. die Vollstreckung des Strafurteils) zur Zeit der Flut dauerte 12 Monate; das Strafmaß (die Versuchung) Hiobs dauerte 12 Monate; das Strafgericht der Ägypter dauerte 12 Monate; das Strafgericht über Gog und Magog (s. Ezech. 85, 12) in der 35 Zukunft wird 12 Monate dauern; und das Strafgericht im Gehinnom dauert 12 Monate, s. Jes. 15, 16: „Es wird sein von dem Monate (wo er gestorben), bis zu seinem Monate*. (Eduj. II, 10.) Fünf Freuden hatte Elischeba mehr als alle Töchter Israels, nämlich ihr Schwager (Mose) war König, sie war das Weib des 40 Hohenpriesters (Aharon), ihr Sohn (Eleazar) war stellvertretender Hoherpriester, ihr Enkel (Pinchas) war ein zum Kriege gesalbter Priester, und ihr Bruder (Nachschon) war Fürst eines Stammes, und sie trauerte um ihre beiden Söhne (Nadab und Abihu). (Zebach, 1028) 1) Ausspruch des R. Eleazar ben Azarja. 9) Bie geben dem Erlernten Bestand. 2) Lehre der Rabbanan.

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Fünf permanente Götzentempel gibt es: den Tempel des Bel in Babylon, den Tempel des Nebo in Borsippa*), den des Atergatis @ns=r):) in Hierapolis, den des Serapis in Askalon und den des (Chullin 11b) Adlers®) in Arabia‘). Fünf (Getränke) sind dem Verbote des Offenstehens nicht unter- 5 worfen: Lake, Essig, Öl, Honig und Tunke. (Chull. 49>.) Fünf Dinge gibt es, wer sie tut, verschuldet sich an seiner Seele (d. i. er bringt sich selbst ums Leben), und sein Blüt ist an seinem Haupte, nämlich: Wer geschälten Knoblauch, geschälte Zwiebeln und geschälte Eier ißt; wer gemischten Wein trinkt, der 10 eine Nacht bereits gestanden hat; wer auf dem Friedhofe übernachtet; wer seine Nägel abschneidet und sie auf öffentliches Gebiet (auf die Straße) wirft; und wer sich zur Ader laßt und bald (Nidda 178) darauf sein Lager bedient?). Fünfmal steht hier (Gen. 1, 3£) das Wort six, Licht, geschrieben, 15 gegenüber den fünf Büchern der Thora „Und er sprach: Es werde Licht*, gegenüber dem Buche der Genesis, denn in ihm ist der Heilige, geb. s. er!, beschäftigt und erschafft seine Welt; „und es ward Licht‘, gegenüber dem Buche Exodus, denn in ihm sind die Israeliten von der. Finsternis ans Licht getreten; „und Gott sah 20 das Licht, daß es gut war*, gegenüber dem Buche Levitikus, denn es ist voll von vielen Halachoth; „und Gott schied zwischen Licht und Finsternis“, gegenüber dem Buche Numeri, denn es scheidet zwischen denen, die aus Ägypten ziehen, und denen, die in das (verheißene) Land kommen; ‚und Gott nannte das Licht Tag*, gegen- 25 über dem Buche Deuteronomium, denn es ist voll von vielen (Midr. Beresch. r. Par. 3.) Halachoth *). 39, 38, 7:9, Duew? und nämlich: Wolke, die hat Fünf Namen mn. Sie heißt 2, weil sie die Oberfläche des Bodens dicht macht; sm, weil sie das Verderben, das die Marktverteuerer herbeiführen so wollen, vernichtet; 729 (von 129), weil sie die Menschen gegeneinander demütig macht; px w2, weil sie bewirkt, daß die Inhaber von Häusern sich wie Fürsten dünken, s. Ps. 135, 7; und vom, weil sie bewirkt, daß der Himmel verschiedene Erscheinungen (wie Blitze) hervortreten und den heiligen Geist auf den Menschen ruhen läßt, 35 s. Jes. 1,1. (j. Thaan. 111, 3; Midr. Beresch. r. Par. 18, vgl. Midr. Thehill, zu Ps. 185; Jalk, zu Gen. Nr. 20 und zu Ps. Nr. 883.) 1) Für D ist wahrscheinlich mit Goldschmidt (M)N0712 zu lesen. 2) 8. Martin, ZDMG. 29, 8.110 u. 132. 3) Wahrscheinlich auch ein Gútze. Übersetzung. Zur ganzen Stelle vgl. Goldschmidts 4) Ausspruch des R, Chanan b. R. Chisda im Namen Rabs, oder wie andere sagen: des R. Chanan ben Raba im Namen Rabs, 5) Ausspruch des R, Simeon ben Jochai. 6) Ausspruch des R, Simon.

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Bei Fünfen dient das Wort mt zum Tadel (Bösen). Es sind: Nimrod, x 123 mm NM, er war ein gewaltiger Jäger; 189 som Dime on, er, Esau, der Vater Edoms; Dani jn7 Nm, er, Dathan und Abiram; thx am Nun, er, der König Achaz; Wiambrin Nin, er, 5 Achaschwerosch. (Midr. Beresch, r, Par. 87.) Das ist eins von den fünf Dingen, die ein günstiges Zeichen für einen Kranken sind. Diese sind: Niesen, s. Hio. 41, 10; Schweiß, s. Gen. 8,18; Schlaf, s. Hiob 3,18; Traum, s. Jes, 38, 16; und Samenerguß, s. Jes. 51, 14. Die Rabbinen in Casarea zählen noch 10 hinzu: Durchfall (eig. das Gehen der Eingeweide), s. Jes. 51, 141). (Midr. Beresch. r. Par, 20 g. E., vgl. Borach, 57b; Pesikta r. Pis. 38 und Jalk, zu Jes, Nr. 306.) Bei Fünfen dient sim zum Lobe. Es heißt: sim 053% json Mapa mA , bas moy Ras mom „ba rpm IA JON Ton 15 er, Abraham; er, Mose und Aharon; er, Hiskia, der König; er, Ezra zog herauf aus Babel; David, er, der Jüngste. (Mar. Beresch, r. Par. 87, vgl. Jalk. Schim, zu Esther 1 Nr. 1045.) Fünfmal hat David gesägt: Benedeie, meine Seele, den Ewigen, so gegenüber den fünf Büchern der Thora®). Nach R. Josua ben Levi gegenüber den fünf Welten, die der Mensch sieht®). 1. Ps. 108, 1: „Es benedeie meine Seele den Ewigen und all mein Innerstes seinen heiligen Namen.“ Das läßt sich anwenden auf die Stunde, wo der Mensch sich noch im Mutterleibe befindet, 2. das. V, 2: „Benedeie 25 meine Seele den Ewigen und vergiß nicht alle seine Wohltaten“, das läßt sich anwendem auf die Stunde, wo der Mensch aus dem Mutterleibe heraustritt. Da spricht er (Gott) zu ihr (der Seele): Vergiß nicht die Wohltaten, die ich dir erwiesen habe. 8. Das. V. 22: „Benedeiet den Ewigen, alle seine Werke an allen Orten seiner so Herrschaft‘. Das läßt sich anwenden auf die Stunde, wo der Mensch auf seiner Höhe steht und auszieht, Geschäfte zu machen. 4. Ps. 104, 1: „Benedeie, meine Seele, den Ewigen! Gott, groß bist du sehr‘, Ewiger, mein Das läßt sich anwenden auf die Stunde, wo der Mensch von der Welt scheidet, und einst für die späte Zuss kunft. 5. Ps. 104,85: „Möchten doch die Sünder von der Erde aufgerieben werden und die Frevler nicht mehr sein. Benedeie, meine Seele, den Ewigen. Halleluja!* (Midr, Wajikra r. Par. 4, vgl. Berach. 108.) Fünf Namen hat die Seele. Diese sind: ‚mn ‚mw: ‚wos ‚nm 4AM, (Midr. Debarim r. Par, }îMNN) 1) Ausspruch des R, Abbahu zu Gen. 3, 18. 2) Ausspruch des R. Jochanan. 3) Dies ist ein Beispiel für die fünfgliedrige Einteilung des menschlichen Lebens,

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Abba Urjan von Sidon sagte fünf Dinge im Namen des Rabban Gamliel: Seit die falschen Richter überhand nahmen, mehrten sich auch die falschen Zeugen; seit die Angeberei zugenommen, ward das Gold der Leute geplündert; mit der Zunahme der Frechheit ward den Menschen die Würde, Hoheit und Ehre genommen; seit 5 der Niedrige über den Großen sich erhoben und gesprochen: Ich bin mehr als du, wurden die Jahre der Menschen verringert; seit die geliebten Kinder schlecht gehandelt gegen ihren himmlischen Vater, hat er einen heuchlerischen König über sie gesetzt, welcher sie (dafür) bestraft. (Midr, Esther r, zu 1,1.) 10 Wegen fünf Sünden (Übertretungen) ist Saul gestorben, 8. Chron. 10, 39. 1. Samuel sprach zu ihm (1 Sam. 10, 8): „Sieben Tage sollst du warten, bis ich zu dir komme*, er aber tat nieht so, sondern (das. 13, 12): „Und ich überwand mich und brachte das Ganzopfer dar“ 2. „Weil er nicht das Gebot des Ewigen 15 beobachtete“ (das. V. 18), denn er schonte den Agag. 8. Weil er die Priesterstadt Nob zerstörte. 4. Weil er die Totenbeschwörerin befragte (s. das. V. 5). 5. „Und Saul sprach zu dem Priester: Ziehe deine Hand zurück“ (1 Sam. 14, 19). (Midr. Sam. Par. 24,7, vgl. Midr. Thehillim zu Ps, 7) 20 Fünfmal heißt es; Barzillai, Barzillai (2 Sam. 19, 32), gegenüber den fünf Büchern der Thora, um dich zu lehren, daß jeder, welcher sich an einen Gerechten in der Stunde der Arbeit für seine Ernährung anschließt, so betrachtet wird, als hätte er die 26 +). fünf Bücher der Thora gehalten (Midr. Sam, Par. 27, 6, vgl. Midr. Beresch r. Par. 58.) Fünfen wird keine Vergebung zuteil: Wer oft Buße tut, wer oft sündigt, wer in einem frommen Zeitalter sündigt, wer unter der Bedingung sündigt, Buße zu tun, und jeder, der den Namen Gottes entweiht. (Aboth di R. Nathan 39, 1.) 1) Ausspruch des R. Judan. (Schluß folgt.)

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Zur Entstehung des arabischen Elativs. Hans Bauer. Die arabische Form agtalu bietet mehrere auffallendo und schwer zu erklärende Besonderheiten. Die bisherigen Lösungsversuche, von denen hauptsächlich die von Barth (Nominalbildung 223) und Reckendorf (Syntaktische Verhältnisse 26, 172) in Betracht 5 kommen, scheinen mir wenig befriedigend. So ist es doch wohl eine petitio principii, wenn die Unveränderlichkeit dieser Form. daraus erklärt wird, daß dieselbe ursprünglich ein Substantiv gewesen sei; denn man hat für eine solche frühere Substantivbedeutung in der Sprache keinen anderen Anhaltspunkt als eben 10 die Unveränderlichkeit selbst. Noch mehr! Die Zusammenstellung des Elativs mit der Substantivform dati scheint direkt ansgeschlossen za werden durch die Tatsache, daß der erstere diptotisch, die letztere aber nur triptotisch flektiert wird. Diese Diptosie ist überhaupt um so ratselhafter als auch sämtliche Partizipien und mit 15 geringer Ausnahme alle Adjektiva, zu denen doch der Elativ seiner Bedeutung nach gehört, triptotisch behandelt werden. Wenn Reckendorf (8. 172) meint, die Elative seien als Verbalform (agtala) empfunden und darnach diptotisch flektiert worden, so fragt man sich, warum das nicht auch für die Adjektiva der Formen gatal, so gatil, gatul = zu je gilt; das Verhältnis der letzteren zu den Verbalformen ila, gatula ist doch genau dasselbe wie das von agtal Übrigens werden nicht einmal die Nomina der Form (Barth § 155), die doch geradezu eine Aoristform darstellen, als Diptota behandelt. 25 “ Läßt sich somit, wie es scheint, der Elativ weder an das Adjektiv noch an das Substantiv anknüpfen, so muß es wohl mit ihm eine ganz besondere Bewandtnis haben. Wenn Brockelmann (Grandri8 872) aus der Behandlung der Stämme med. y/7 gewiß mit Recht schließt, daß agtalu eine ganz junge, speziell arabische so Bildung ist, so besteht wohl einige Möglichkeit, ihren Ursprung aufzuklären. Vielleicht führt uns eine Wendung wie Buchari I, 404,s (ed. Krehl): ... of pled as! auf die richtige Spur. Hier kann offenbar