Italienreise als Tugendweg

Auteur
Weddigen, T.
Publié dans
Nederlands kunsthistorisch jaarboek
Année
2003
Sujet
GOLTZIUS
Langue
Deutsch
Catégorie
B8 Tabula Cebetis
Numéro d'archive
3447

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Afficher le texte intégral25 pages

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Italienreise als Tugendweg WEDDI PAT GEN TV. Hendrick Goltzius’ Tabula Cebetis Boss Tristan Weddigen . on y\ Imitatio virtutis durch virtus imitationis Im Haarlem des niederländischen Freiheitskampfes und der Glaubensspaltung stach Hendrick Goltzius (1558-1617)' unter mehreren frommen Allegorien 1578 eine sechsteilige, jesuitisch geprägte Vita Christi für seinen ebenfalls katholischen, im kalvinistischen Antwerpen tätigen Verleger Philipp Galle (1537-1612): Diese Serie zeugt nicht nur von Goltzius’ humanistischem Religionsverständnis, das er unter dem Einfluss seines freisinnigen Lehrers Dirk Volckertsz. Coornhert (1522-90) ausbildete, sondern auch von seiner Suche nach einer theologischen und gesellschaftlichen Rechtfertigung des bildenden Kiinstlers in einer konfessionell aus den Fugen geratenen Welt. Das vierte Blatt dieser Folge (Abb. 1) erklärt die Nachahmungsfähigkeit der Malerei zum Vorbild christlicher ¿mitatio virsuris.* In diesem theologisch-emblematischen Stich tritt der Heiland vor die personifizierte Imitatio Christi und verweist auf die symbolische Bedeutung des Opterlammes, auf das leidende und liebende Herz Jesu. Dieses ist wie eine offene Betnuss gestaltet, in welcher der Hirtenknabe zu schen ist, der die Christenherde zum Heil führt. Beides ist in diesem Symbol vereint: die hochmictelalterliche, katholische Ierz-Jesu-Andacht und das reformatorische Kredo der Kirche im Herzen des Menschen. Aus diesem Grundsatz seines Lehrers Coornherts, dass der jedem Herzen eingeborene Christus die äußere Kirche ersetze. dürfte sich die Druckgrafik der 1570er Jahre speisen.‘ Herzikonografie in Goltzius An der Staftetei sitzend. mit Pinsel, Stock und Palette ausgerüster, verfertigt die /mitario Christi ein feinmalerisches Abbild jenes geschnitzten Vorbildes der Gortesliebe in ihr kleines, ausgehöhltes Herz, das ihr als Bildund Emotionsträger dient, womit der Kupferstich selbst als eine Art von Andachtsamulett ausgegeben wird. Goltzius’ /mitatio erscheint geradezu als Gegenstück zu Coornherts Eingangsbild der Serie der Vergeblichen Hoffnung aufweltlichen Gewinn nach Maarten van Heemskerck (1498-1574) von 1550, in welchem Satan dem von der Habsucht faszinierten Menschen weltliche und geistliche Insignien, einen prallen Geldsack und eine Venus impudica ins Herz malt (Abb. 2).* We : Nay\ Neben der /mitatio sicht cin kleiner Krug, der sie und ihr Herz als vas virtutum kennzeichnet, wie auch ein Malkasten mit den Werkzeugen der imitatio: auf dem Schiebedeckel die grafischen Werkzeuge des disegno, im

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dadienresse Inte Weddiger ds E ngenduieg i lendrick Goltzius, Exemplar virturum, 178, supferstich (Strauss, op. cit. fn; 1), vol. 1, g. 261. Files mi que mas fan eer PL ot rue quen cdas ve Mis 17 | rn tga? laure Da può an i maohan pre sobpaßt ser nes keborras po feb ass pure shad y Exph ddvor, vt quads di cu fi vii ata a ss Inneren die Gefäße des colore, darunter der steinerne Läufer für jenes Farbenreiben, welches in frühneuzeitlichen Künstlerselbstdarstellungen und Atelierinterieurs für den mühseligen, bloß handwerklichen und daher an Sordo or Gehilfen delegierten Aspekt der Malerei steht und der in diesem Falle auf e den kontessionellen Zzbor verweist, den der demütige und geduldige picror christianus im Schweiße seines Angesichts vollbringe.” In einem Kupferstich Cornelis Galles (1576-1650) wird Egidius Sadeler (1570-1629) Pictura gar als Farben reibende Venus darstellen, um die Liebe zur Arbeit am Schénen zu 2 ‘k Volckertsz, Coornhert nach Maarten 1 Heemskerk, Satan, 1550, aferscich (Veldman, ap. cit. in. Gh tr, Las Gto personifizieren. Uber dem Reibstein ist ein Zitat des Paulus zu lesen Cestote ergo imitacores Dei sicut filii carissimi’, Epheserbrief 5:1), das den Gotteskindern jene Nach-Nachahmung des mor divinus ans Herz legr, welche Gorrvaters Ebenbild selbst vorgelebt har.“ Bibelzirare erläutern und TR Me ile ll de ds de mein harte Die hint de bff bedbrichlich Vave Her enint Eras die arOR | /

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Hulicircio abs Tugendiweg CCE LOT COS WAREN Passionsszenen illustrieren die zu imitierenden Tugenden - misericordia, fidelitas, pietas, benignitas, charitas, paupertas, fortitudo und humilitas —, die Christus als ‘exemplar virtutum’ verkörpert. Zu den Impresen Jahwes, die das Bild säumen, gehören erwa der starke und schürzende Arm des göttlichen Hirten Cbrachium dei’, Jesaja 40:10-11) und dic richtende und schirmende Hand (‘manus domini”, Jesaja 49:1, 16.22), in welche der Schöpfer den Zion gezeichnet hat, um sein Volk nicht zu vergessen. So wie andere gegenreformatorische Druckgrafiken, etwa Theodoor Galles (1571-1633) bekannte Kreuztragung von Malern konterfeit von 1603. räumt dieses Blatt, das den geistlichen Exerzitien und der inneren wi. Produktion katholischer Allegorien zu Gunsten von Porträts, Mythologien, Reproduktionsgrafik und antikisierenden, konfessionell neutralen Tugenddarstellungen eingestellt zu haben. Darstellungen der allgemeinen oder der spezifisch künstlerischen Virtus, meist durch Minerva respektive Hermathena verkörpert, sind hingegen seltener.” Virtus, im Sinne von Tugendhaftigkeit und Mannesruhm, Kraft und Fähigkeit, diente in der Renaissance den freien, dann den mechanischen Künsten als humanistisch-rhetorische Selbstdefinition zum Zwecke sozialer, intellektueller und religiöser Nobilitierung, die das aufsteigende Bürgertum gegen den Geburtsadel einforderte.” Im humanistischen und bürgerlich- Tugenden Christi wird metaphorisch und mnemotechnisch als grafische kaufmännischen Welebild, wie erwa in Erasmus von Rotrerdams (1466-1536) Sprichwort "Tugend als Führerin, Glück als Begleitung‘ (‘duce virtute, comite fortuna’), figuriert Fortuna als ernst zu nehmende Abbilden Menschen Antagonistin der Virtus, die selbst des Öfteren von Herkules als domiter der verstanden.” Die Ausübung der Tugenden erfolgt durch Kopieren, das naturgemäß einen Format- und Dimensionsverlust mit sich bringt. Die Fortuna beziehungsweise der Occasio vertreten wird.* Im Neustoizismus eines Justus Lipsius (Joest Lips, 1547-1606) befreit hingegen die vernunitgeleitete vita contemplativa den Menschen durch Apathie und Ataraxie von den Affekten, die auf das unberechenbare Wirken der Fortuna reagieren, und geleitet ihn zum beständigen Glück der Tugend." Als ein Beispiel künstlerischer Virtusikonografie des Spätmanierismus wäre das bildnerische und theoretische Werk Federico Zuccaros (um 1544-1609), Goltzius’ geschätzten Freundes, zu nennen. In seiner polemischen Kunstallegorie Porta Virruris von 1581 hatte der reggente perperuo der Accademia dei virtuosi al Pantheon seine Kunst durch Pallas Athene als die äußeren Predigt dient, der Idee und Praxis der bildenden Kunst eit: grundlegende Rolle ein: ihrer Die geistige und emotionale Imitation d. sprechenden Symbole in das Herz des akribische Nachahmung durch die malende /mitatio beziehungsweise di pictura sacra steht unter dem Zeichen der Abbildungstreue, nämlich de: fidelitas im Wiedergeben des göttlichen Wortes, wie es im Rahmen darübe, steht (Johannes 12:50). Indem sie über Goltzius’ Allegorie nachsinnen, sollen die frommen Imiratoren sich die Gottesliebe in das Herz malen oder druckgrafisch gesprochen — eingravieren, wie es Christus vor der Ehebrecherin im Bildrahmen vorführt. Die Malerei bezichungsweise die Kupferstecherei, die es nach der Renaissancecheorie dank ihrer Imitationsund Illusionskraft vermag, die Licbe zu abwesenden oder fiktiven Geliebten zu entfachen, dient hier der Vermittlung und Verbreitung der Gottes- und Nächstenliebe." Die demutsvolle fmirario Christi beziehungsweise die Personifikation der Sakralmalerei, die hier an die reumürige Sünderin Maria Magdalena erinnert, vollbringt ihren liebevollen Dienst am Glauben." besteht dieser in niedriger, mühevoller und langwieriger Einerseits Handarbeit, die vom Mahlstein mir der Zeitangabe ‘1578° symbolisiert wird: andererseits wird aber die arbeitende, gute Werke vollbringende Künstlerhand, vergleichbar jener Gortes in den visuellen Randglossen, vergeistigt und vergeistlichr, nobilitiert und sakralisiert." In diesem Blatt deklariert Goltzius den Maler und die Malerei, vor allem die vervielfiltigende Kupferstecherei mit ihrer virtus imitationis, als bevorzugte Instrumente der christlichen imitatio virtutis.4 Personifikation der künstlerischen rirrures gegen Neider und Verleumder verteidigen lassen.” In den Wandmalereien, die rund ein Jahrzehnt später die Innenräume seines römischen Palastes dekorierten, den er zur Kunstakademie und zum gymnasium virtutis umzuwidmen gedachte, erfährt der ideale Maler seine Apotheose nach einem herkulischen Lebensund Tugendweg (‘virtude duce’). Golezius hatte selbst in seiner Kupferscrie der Römischen Heroen von 1586 die militärische strenuttas römisch-antiker Helden mit der Virtuosität der modernen, nordalpinen Stecher verglichen — ‘die Heldenkraft seiner Zeichenkunst und die Fähigkeit seines Grabstichels’, wie Karel van Mander (1548-1606) in seiner Golrziusrita schrieb —, dic im Streben nach unzerstörbarer und unsterblicher Virtus historische Fama erlangen.” In Goltzius’ künstlerischem Selbstverständnis entwickelte sich die Idee der Virtus jedoch erst in einem zentralen Werk seines Schaffens zu voller Blüre, nämlich in seiner dreiteiligen Tabula Ceberis von 1592 (Abb. 3), Fortuna Virtutis Die Darstellung von vörzutes gehört scit jeher zu den Sujets der bildenden Künste, die dem docere verpflichtet sind. In Goltzius’ Frühwerk treten die Tugenden, explizit oder implizit, in den verschiedensten Formen auf: komplexe neurestamentliche Serien wie die Vita Christi, rein religiös« Allegorien, das Kredo, die Werke der Barmherzigkeit, die Symbole de: die bisher wenig beachtet worden ist.” Vorbilder und Prätexte Wie die Dedikation besagt, widmete der in Haarlem tätige Entwerfer (‘Inventor’) Goltzius dieses 1592 von seinem Stiefsohn Jacob Adriaensz. Historienbilder, in der Landschaft agierende Personifikationen oder auch Matham (1571-1631) ausgeführte Sinnbild der Kupferstichkunst (artis chalcographicæ symbolun’) dem geistesverwandten, hoch gebildeten Bürgermeister von Amsterdam und glühenden Verehrer der Kebestafel, legendäre Figuren wie Lukretia.® Nachdem die Reformierten 1578 die Pieter Cornelisz. Boom (+ 1608), in Freundschaft. Lauretanischen Liranei, die sieben Tugenden und Sünden, allegorisch: Haarlemer Stadtverwaltung eingenommen hatten, scheint Goltzius seine Die Schriftquelle des Kupferstichs, die so genannte Tafel des Kebes,

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Tristan Wedeizer llienreise ak Tugendweg wird in den Versen des mit Goltzius befreunderen Dichters Franco Est (*1544) pointieri zusammengefasst (Appendix). Es handelt sich bei der 4 Marcus Ántonies Gillis, Cebetis des thebaenschen philosoophs taferrel, Titelblatt, Antwerpen 156,1. fiktiven ~ Tafelgemäldes, hat sich die Bezeichnung Kebestafel (Kégnros mut, Tabula Cebetis) cingebürgert. Vorlage um einen anonymen, nur ein Dutzend Sciten langen, im ersten Nachdem die spätantike Handschrift Ende des 15. Jahrhunderts in Jahrhundert nach Christus auf Griechisch verfassten Ethikdialog über die gute und die schlechte Bildung oder Lebensführung. Weil die Humanisten den Dialog fälschlicherweise Kebes von Theben, Sokrates’ Schüler und Dialogpartner aus Platons Phaidon, zuschrieben, und weil der Text, wie etwa Philostrats Gemälde und Lukians Dialogr, als Ekphrasis abgefasse ist, das heißt als rhetorische und poetische Beschreibung eines - in diesem Falle Italien wiederentdeckt worden war, fand sie in mehr als hundert Übersetzungen mit Ilustrationen und antiquarischen oder christiani- Gillis die erste niederländische, illustrierte Ausgabe, die Goltzius als CEBETIS DES THEbaenfchen Philofoophs Tafereet, waerinne na Philofophilche wyfe claer- Textgrundlage herangezogen haben dürfte (Abb. 4). Die spätantike Ekphrasis erlangte in der frühen Neuzeit seine didaktische Funktion nicht nur als Ethikeraktac wieder, sondern auch als schulischer Griechischtext. So integrierten beispielsweise die Jesuiten die Kebestafel 1599 in ihre ratio studiorum als Grammarikübung, und Joseph Plepps (1595--1642) Ölgemälde nach Goltzius’ Tabula Cebetis hing vermurlich als anschauliches Lehrmittel im Sommerauditorium der reformierten Theologieschule zu Bern.” Bis in die Gocthezeit hincin war die Kebestafel ein beliebter Stoff für den Griechischunterriche und büßte erst in der Moderne, in Folge der tyck geleert wort, wat fmenfchen leuen alderfalichts maect. »M.A. G. totten goet willighen Lefer: Desfiguers clembeyt hier veel we doen blyut, heeft, Daerafmeer verflants, dan theelt het fthryue,,geeft. sierenden Kommentaren europaweite Verbreitung. Ludovicus Odaxius lieferte 1497 die erste versio latin, Willibald Pirckheimer (1470-1530) in den 1490er Jahren die erste deutsche Übersetzung und 1564 Marcus Antonius Auflösung des Stellenwert ein. humanistischen Bildungsideals, seinen kulturellen Während Sinn und Zweck der Ekphrasis in der Antike vor allem in der rhetorischen Übung gründete, bot sic den frühneuzeitlichen Künstlern genero, quas serio n de questi ludebat, libri quinque. Bolugna 1574 4. einen willkommenen Prárext, cinerseits um sich nach dem Prinzip des Buch. 9, Ni. 3. horazischen ut pictunt porsís mit der Dichckunst zu messen, andererseits um mit den verschollenen und fiktiven Kunstwerken der Alten nach dem Prinzip des paragone zu wettcilern, wodurch sie die eigene historische und soziale Position neu zu definieren suchten.” So erwähnt Francisco de Hollanda (um 1517/8-84) gerade die Kebestafel als ein Exempel für die Belesenheir und Lesbarkeit der cioquenten und doch stummen Malerei,” Die Kebestafel lorderte die Bildkünstler zudem heraus. sich nicht nur mit der Poesie zu vergleichen, sondern gar cine philosophia picta zu erproben, waren doch umgekehrt die Philosophen Platon, Kebes’ murmaßlicher Lehrer Sokrates, bei Giulio Bonasones (um 1510-nach 1574) (Abb. 5). die Skeptiker Metrodoros von Chios und Pyrrhon von Elis bildende Künstler gewesen, wie dies erwa Leon Battista Alberti (1404-72), Paolo Pino (titig eo e.” a "+ D um 1534-65), Giovanni Bartista Armenini (1530-1609) und Giorgio Vasari (1511--74) behaupteten.“ Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert stellten sich zahlreiche Künstler der Aufgabe, jene allegorische, illustrativ ein in Bild räumlich-narrariv komplexe Ekphrasis zurückzuverwandeln oder sie ikonografisch weiterzuentwickeln.” Vor Goltzius schufen unter anderen der Nürnberger >) 99 Erhard Schön (nach 1491-1542), der Augsburger Hans Holbein (1497/8- 1543) und der Amsterdamer Lambert Sustris (um 1515/20-68) Holzschnitte, Kupferstiche und Gemälde nach der antiken Textvorlage. Innerhalb dieser Bildentwicklung ragt Goltzius’ Gravüre als Zenit heraus, weil sie nicht nur die Komplexität der Allegorie am überzeugendsten wiedergibt. sondern dem Bild eine eigene Vielschichtigkeit einräumt. Der Lütricher Humanist, Dichter und Malercidilettane Dominicus Lampsonius (Dominique Lampson, 1532-99), mit dem Golezius und van

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Italicurete als Tugendweg Mander bekannı waren, schreibt in der Vita seines Lehrers Lambert Lombard (1506-66), dass unter dessen Meisterwerken eine Tabula Cebetis ‘Sirene’, ‘Kirke’ oder ‘Medea’ gleicht.” Sie trägt die Maske der Täuschung und gibt den Kindern - manchen mehr, manchen weniger — aus einem zu zählen sei, die dieser in Rom als Grisaille für den englischen Kardinal Pokal den Irrtum (I7A&v0g) und die Unwissenheit (Ayvo:a) zu trinken, so Reginald Pole (1500-88) gemalt hatte." Diese Biografie erschien 1565 nicht nur in Brügge beim Lombardschüler, Kupferstecher, Drucker und weit gereisten Numismaciker Hubert Goltzius Hubrecht Goltz, (1526-83), dem Großonkel Hendricks, sondern jener harte sie darüber hinaus dem dass sic die Anweisungen des Genius fast oder ganz vergessen. Kaum sind die angetrunkenen Jugendlichen fröhlich durch das große Tor des lebens (Vite Insroitus) getreten, werden sie schon von leichten Mädchen an die Hand genommen und verführt. Diese versprechen ihnen Glück, führen jedoch manche zum Heil, andere zum Seil. Unter ihnen sind Antwerpener Kosmo- und Kartografen Abraham Ortelius (Oertel, 1527-98) gewidmet, dessen Bildnis I lendrick um 1586 srach und mit dem er um 1591 in Kontakt stand.* Im 1612 postum veröffentlichten Gedicht Typus vite die befliigelten und beflügelnden Triebe, das Streben und das Verlangen (Appetentia), die mannigfach bebrillten Ansichten und Vorstellungen, die humane ex Tabula Cebetis hatte Lipsius den Antwerpener Lombardschüler Frans Floris (um 1516-70) aufgeforderr, sich an jener antiken Ekphrasis zu gebildeten und doch uneinigen und voreingenommenen Meinungen messen. Floris’ darauf anrwortende Tabula Ceberis — Carta vite wurde schließlich von Galle 1561 als großer, zweitciliger Kupferstich publiziert, der zu Goltzius’ Zeit in Amsterdam neu aufgelegt wurde. Aus diesem niederländisch-Handrischen, bürgerlichen und humanistischen Milicu der als auch mit einem krummen auf den Irrweg bringen können, als auch die Begierden (Cupiditates, 'Exdivyia) und die aufgeputzien und verderblichen zweiten literarische, vergessen die Wegweisung des Genius und sammeln sich hoffnungsvoll und antiquarische und editorische Beschäftigung mit der Kebestafel einen Höhepunkt erfuhr, entstand 1591/2 Goltzius’ Tabula Cebetis.*' leichtgläubig um die ‘futile Glücksgötin (Fortuna, Toyy). Mit geschlossenen Augen und mit verwachsenen Ohren, blind und taub, rast die leichte Dirne auf einer nimmer ruhenden Steinkugel durch die Welt. Bischöfe und Könige, Adlige, Händler, Soldaten, Handwerker und Mirtellose, Frauen und Männer, Muslime und Christen — alle Welt liegt der schönen Unbeständigen zu Füssen. Den einen wirft das gute Glück Jahrhunderthilfte, in dem die künstlerische, Fabula in Tabula Golrzius Tabula Cebetis lädt zu einer dichten, paraphrasierenden Beschreibung ein (Abb. 3). Der Icherzähler berichtet, dass er eines Tages, im Tempel des Kronos spazierend, unter den vielen Votivgaben eine Tafel (rıuaf) erblickte, die eine ritsclhafte Historie in drei konzentrischen Wallen und darin zahlreiche weibliche Figuren darstellte. Über deren Bedeutung (Opiniones, Ab£ar), die sowohl mit geradem Stock den rechten Weg weisen Wollliiste (Voluprates, H8ova:).** Die meisten Menschenkinder sind unbedacht (AzgoButAsuror), unverdiente Ämter und Würden zu, Stand und Namen, Gold und Lorbeeren, Nachwuchs und vieles Irdische mehr, den anderen reißt das Unglück, ohne Wahl und Billigkeit, alles wieder aus den Armen. Auf der einen Seite strecken die Glücklichen ihre Ilände nach der dahergewehten Glückssträhne der kahl rasierten Gelegenheit aus, auf der anderen entreißt das Mischgeschick den Menschen Geldbeutel und Wiirdezcichen und hinterlässt hoffnungslose Bankrotteure, Schiffbrüchige und Gestrandete, invalide, Siechende und Bettler, Die Bereicherten und Beglückten geraten links im Bild jedoch umso leichter in die Klauen der Laster. Die verschwenderisch aufgetakelte und entwaftnend bauchpinselnde Schmeichclei (Assentario, Koñanara) blickt ihrem Opfer tief in die Augen, verspricht ihm ein unbeschwertes Leben in stutzig, bar er einen alten Mann, der sich an die Erläuterungen des fremdländischen, weisen Stifters des Gemäldes und des Tempels erinnerte, der ein Anhänger des Pythagoras und des Parmenides gewesen sei, ihm das Gemälde zu erklären. Bevor der Greis begann, sprach er eine Warnung an den Wissbegierigen aus: Wie im Falle der thebanischen Sphinx, die dem Ödipus das lebensgefährliche Rätsel über die menschliche Lebenszeit aufgab, müssten diejenigen, welche den Sinn der Tafel verstünden, kluge und selige Menschen werden, und hingegen die anderen, welche sic nicht begriffen, unwissende und unglückliche - die Torheit sei den Menschen wie die Sphinx. Der Alte nahm nun einen Stab und begann, die Allegorie zu ‘Axpaotx) die Zügel der Triebe lockert, zur voluminösen, dank Speis und deuten. Trank gar niche frierenden Wollust (Voluptas,, 'Aowta) im Evaskostiim. Der Mauerkreis symbolisiert das menschliche Leben (8:09). Gencrationen von Kindern, mit alters- und geschlechtsspezifischem Gewand und Spielzeug, entstehen im Vordergrund, im ‘vestibulum’ des Bildes, aus der Sonnensegel und bei gekühltem Wein, an den concerts champétres und Saus und Braus und zerrt ihn, während die unmäßige Aufruhr (Rebellio, Nun kann sich der Verdorbene schmausend und schmusend, unterm déjeuners sur l'herbe ergötzen.* Erde und wachsen wie der Spross aus dem uralten Stamm eines Baumes.” Weil aber der Wollust die Habgicr (Avaritia, 'Axknotix) im Nacken Die Kinder, die ihre Zeit mir Spielen vertreiben, stehen für die ‘humana exordia vite’, für den Menschen im Alter der Unschuld und Ahnungslosigkeit. Ein hochbetagrer. langbärtiger Schutzgeist (Genius, Aœæpuv) mit Schriftrolle weist den Kindern den rechten Lebensweg.* Sie sitzt, geht dem verlorenen Sohn — ‘fiol prodego’ heißt es in einer gelangen jedoch alsbald zur hochmütigen, luxuriós gekleideten und gefälschten Urkunden betrügen, Freunde ermorden, Reisende ausrauben thronenden, durch einen schlauen Fuchs, ein Fangnerz und eine Mausefalle gekennzeichneten irdischen Verführung (Seductio, ‘Ar&m). die einer und erdolchen, Frauen vergewaltigen und schließlich Kirchen und Tempel venezianischen Tabula Cebetis — bald das Geld aus und der von den Lastern Unterjochte wird, um seine Lebensart aufrechtzuerhalten, wie man im Hintergrund sehen kann, mit gekreuzten Fingern Meineid begehen und mit pliindern.* Noch im ersten Ring des Lebens wird der Delinquent, mordend

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hialienretse als Trgendureg durch Odland strolchend, rechts im Bild von seinesgleichen bis zur dunklen Höhle der rureschwingenden Vergeltung (Nemesis, Tworx) getrieben. Den Wiistling erwarten die sich die Haare raufende Feigheit (Pusillanimitas, OBvn), das traurige Häuflein Elend (Meror, Ann), der händeringende und hässliche Jammer (Fiera, Obdvppoc) und dessen Schwester, die Hoffnungslosigkeic (Desperatio, '\outa), die mit dem umgedrehten Anker der Spes keinen Halt mehr bieten kann.* Deswegen wird der Lasterhafte in die tiefe Grube der Unglückseligkeir gestoßen, in der er bis an scin Lebensende darben muss, jenseits von ‘Phlegechon’, ‘Styx’ und ‘Kokytos’. Denn das Leben ohne wahre Weisheit ist wie eine lange Haft vor der Hinrichtung. Es sei denn, er besinne sich auf sein Herz und beweise Alehentlich Reue (Penitudo, Metàvora). So wird er eine neuc, vielleicht bessere Meinung lichten Höhen der wahren Bildung verbirgt, und er trifft nun auf Kraft und Vertrauen {Fortitudo und Fiducia, Vipooz xa: xgo8ix), die ihm Ruhe schenken und ihm helfen, das letzte Stück zu bezwingen. In einem schönen Hain erblicken die 'felices anima”, dank ihrer ‘inelyta virtus, nun das Ziel ihrer Lebensreise, die Stätte des Heils (Domicilium Saluris, ebôapôves ouminewv), die erzenen, wie ‘Feuer’ glänzenden himmlischen “Tempel’, in denen Tugend und Seligkeit wohnen. Vor dem Tor der dritten und letzten Schranke thront die wahre Bildung (Syucera Eruditio, Kladel«) im schlichten Kleid und mittleren Alter, die nicht wie Fortuna auf einer steinernen Kugel wankt, sondern fest auf einem quadratischen Stein sitzt und den Ankémmling von seinen alten Lastern gänzlich reinigt und heilt. Ihr stehen zwei "Töchter bei, Wahrheit (Veritas, Abe) und Überzeugung (Persuasio, Me). Die wahre Bildung vertreten (Opinio, A5Ëx) und von günstigeren Antrieben (Apperentia, verabreicht dem Kranken einen kräftigen Purgiertrank, der aus ihm die 'Embino) bewegt werden. Diese begleiten ihn zurück in den ersten Ring, an der Lebenspforte vorbei, und geben ihm eine zweite Chance. Auch diese kann er als eventuell Beglückter in der ersten Lebensbahn, im Uhrzeigersinn umherirrend, wieder verschenken und sich wieder ins Verderben stürzen — oder aber sich in Begleitung der Meinungen und des Strebens auf den rechten und steilen Weg des Heils und der wahren Bildung machen, der zuvor genossenen Laster abführt, wie erwa Unwissenheit und Irrtum durch den zweiten, inneren Kreis führt, Doch hier erwartet den Menschen nicht die ehemals eingeborene, sondern die akademisch lorbeergekrönte, geschminkte und falsche Bildung oder Scheinweisheit (Fucata Eruditio, YWesdora:ösa), die vor dem engeren und bescheideneren Tore des zweiten Rings ihr Buchwissen, nämlich eine geflügelte Narrenschelle, zum Besten gibt. Der Scheinweisheit sind viele ergeben, welche - angeführt von den bloßen Meinungen (Opiniones, A6&a:) und beschlichen von den Lastern des ersten Kreises — die wahre Bildung auf dem Berggipfel jenseits der Wolken nicht erblicken können und im zweiten Kreis argumentierend stehen bleiben, Unter ihnen sind sowohl Liebhaber der mathematischen Fächer, nämlich Arichmetiker (Arithimerici}, Geometer (Geometra), Musiker (Musici), Astronomen und Astrologen (Astrologi), wie auch Kenner der Sprache, nämlich Dialektiker (Dialectici), Rhetoriker (Oratores), Peripatetiker (Peripatetich. Epikurece (Epicurel, Literaturkritiker (Critic) und Dichter (Poere). Weil der Trunk der Verführung immer noch wirkt, können die Freunde der freien Künste weiterhin der Unbescheidenheit und anderen Lastern des ersten Lebensabschnicts verfallen. Erst wenn der Mensch bereit ist, dem Streben (Appetentia, Vrutspix) nach der wahren Bildung zu folgen, entledigt er sich des Irrtums. Der einsame, schmale, steile und steinige, wenig begangene und gefährliche Weg zum scheinbar öden, unbewohnten, von Felsen umgebenen Berg der wahren Bildung führt durch den zweiten Bereich oder gar an ihm vorbei und schließlich durch ein noch schmaleres und bescheideneres Tor, Weil es schließlich keinen gesicherten Weg zur wahren Bildung gibt, müssen zwei verschwisterte Tugenden, Selbstbeherrschung (Continentia, Vyrgsiex) und Geduld (Jolerantia, Kagtegia), dem "anderer unter die Arme greifen und ihn zu sich hinaufziehen. So gelingt es dem geläuterten Geist, die Wolkendecke zu durchdringen, welche die (äkafoveux), Hoffahrt (éxttupia), Begierde (ixoana), Unbescheidenheit (Öupög), Jähzorn und Geiz (giAxoyugız). Nun gelangt der Wanderer zur Einsicht und Wissenschaft (Scientia, ‘Emorfpn) und zu deren züchtig gekleideten Schwestern, den Tugenden (Aperti) Tapferkeit Auratooivy), (Animositas, Mäßigung Avöge:x), {Zemperantia, Gerechtigkeit Lugorim), (Justicia, Bescheidenheit (Modestia, rat), Freigebigkeit (Liberalitas, "Tiheubeora), Sanftmur (Mansuerudo, Vlgaórns), Redlichkeit (Kakozayalıa) und Enchaltsamkeit (Eyxo&tew). Die Tugenden begleiten ihn schließlich in den dritten Kreis, zu ihrer thronenden Mutter, dem Heil (Sales, 1S8oipovia), welche ihn auf dem höchsten und innersten Punkt der Lebenskreise erwartet, In einem lichten, halb klassischen halb romanischen Tempel mit flacher Tambourkuppel, mit Portikus und Ehrenhof zwischen zwei Flügeln und zwei Kampanile, umarme die Salus den Ankómmling und zeichnet den Scligen mit einer Siegeskrone aus. Nachdem die Tugenden ihm vom Berg herab die Fortuna, die umherirrenden Lasterhaften und die Schiffbrüchigen im Strom des Lebens gezeigt haben, damit er erkenne, aus welchen moralischen Unticfen er stammt, steigt der Gekrönte glücklich, frei und gegen jedes Laster und Unglück gefeit hinab ins Jammertal dieser Welt, in welchem er nun Gut und Bös zu unterscheiden und ehrenhaft zu leben weiß. Rechts im Bild stoßen die Erleuchteten am Fuße des Berges jedoch auf die unglücklichen Menschen, die sie einst waren und die von Schmach (Adokım), Hoffnungslosigkeit (AGupia), Mühseligkeit (\5rat), Trübsal (OdSvat) und Unwissenheit (Ayvorat) bedrängt und verfolge werden, weil sie von der Bildung abgewichen sind, die Geduld nicht gefunden haben und vom rechten Weg abgekommen sind. Sie werden daher wieder im ersten Bereich von den Meinungen abgeholt wie die Fracht vom Schiffe, um dann wieder zum Spielball der Fortuna und zum Opfer der Laster zu werden. Von da an wird der Geläuterte in der Welt so sicher sein wie in der Krykischen Grotte des Parnass, und die Menschen werden ihn so gerne aufnehmen wie die Kranken den Arzt. Auf die Frage des Erzählers, was der Genius den Kindern zu Anfang der Fabel mitgeteilt habe, antwortet der Greis: Das, was die Menschen unter

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Inslienreis els Tugendweg dem Einfluss der Verführung mehr oder minder vergessen, seien Hoffnung und Gutherzigkeit und vor allem, die Gaben und Leiden von Glück und Unglück nicht als solche zu schätzen und zu beklagen, denn die zufälligen Güter der Fortuna seien niemals sicher und beständig. Die Geschenke des Glücks solle man als bloß geliehen berrachten und sich sogleich, ohne die dient als vergegenwärtigendes und mnemotechnisches Mittel zur wahren verlührerischen Laster zu beachten, auf den Weg zum einzig sicheren Gut nützlich, der sie auf dem Tugendweg als noble Übung zu nutzen weiß. Die machen, nämlich zur wahren Bildung aufbrechen, die lehre, was für das Leben wirklich nützlich sei. Der Weg zur wahren Bildung gehe über die bereits erkenninisbegierig im zweiten Kreis der freien Künste aufhalten und Scheinweisheit der freien Künste, die sich selbst mehr nützten als der “Tugend. Die falsche Bildung sei nicht notwendig und schon gar nicht hinreichend für das Erreichen der Seligkeit, doch man dürfe sich auf dem Tugendweg eine kurze Zeit bei ihnen aufhalten, um sich auf die beschwerliche Wanderung vorzubereiten. Das Leben, der ‘Tod und die irdischen Dinge seien nicht an sich gut oder an sich schlecht, sondern sowohl als auch beziehungsweise gänzlich indifferent: Reichtum etwa sei nur gut, wenn man ihn gut verwende und sich von ihm getrost trennen könne, Es komme auf den Gebrauch der Dinge an, und der Mensch müsse selbst, mit Hilfe der wahren Bildung, sein Schicksal meistern, um gue und selig zu leben. Allein ihr Unwissen um Gur und Böse stürze sie ins Unglück. Diese Lehre der Kebestafel solle man sich daher immer wieder verinnerlichen, bis sie zur Gewohnheit geworden sei. Artis chalcographicz symbolum In der antiken Ekphrasis betont der erzählende Greis, wie gefährlich es sei, die Bedeutung der Kebestafel nicht zu crkennen. Das Missverstehen der Fabel kommt gewissermaßen der dargestellten schlechten Lebensführung gleich, da das wahre Verständnis des Inhalts der Tafel, nämlich die Virtus, durch diese nur in der Theorie gelehrt und schließlich allein durch erhische Bildung und zur guten Lebensführung. Als Produkt der freien Künste, sei es der Malerei, Dichtkunst oder Philosophie, ist die Tabula selbst geschminkte und gemalte, das heißt scheinbare Weisheit. Sie ist daher weder notwendig noch hinreichend, um das Heil zu erlangen, sondern nur demjenigen Tabula dürften vor allem diejenigen betrachten und verstehen, die sich die auf dem Weg zum Tugendberg Stärkung und Geduld suchen. Das figurenreiche und auf den ersten Blick enigmatische Gemälde ist voll der sinnlichen Gefahren und visuellen Irrwege und entschlüsselt sich nur dem bereits Wissenden oder dem Unwissenden dank der Belehrung durch einen Bewanderten. Dic Entschlüsselung des Bildes selbst erweist sich als das halbe Lernen. Die Tabula ist nicht wahre Bildung und keine oflenbarte Weisheit, sondern eine bildhafte Erinnerungsstütze und Wegleirung durch das gefahrenvolle Leben — den Weg muss der Einzelne selbst gehen. Goltzius verbildlichte Tabula Cebetis, vor der man ebenso rätseln soll wie vor der ekphrastischen Kebestafel, stellt in Bezug auf den Text und auf das fiktive Gemälde eine parallele Sinnebene dar: Die Betrachter, Boom, seine Zeit-, Standesgenossen und wir, nehmen dic Rolle der unterrichteten und dann berichtenden Kunstfigur Kebes ein; der Humanist Est fungiert mit seinen Versen als erklärender Greis und stellt nebenbei die Dauerhaftigkeit und Klarheit von Wort und Schrift und diejenige der Malerei miteinander in Konkurrenz;* Goltzius als ¿nventor und Interpret des Bildes vergleicht sich schließlich sowohl mit dem Maler der fiktiven Tafel, mit dem Dichter der Kebe:tafel, wie auch mit dem weisen Stifter des Votivbildes. Diese Parallelen verweisen auf die didaktische Funktion des Kupferstiches, der als Druckgratik (chalcographia) eine ähnlich öffentliche Wirksamkeit und Diffusionskraft besitzt wie das Schreiben (oy&Zeıv) oder Praxis realisiert werden kann. Der dozierende Greis der Kebestafel nimmt die wie das Exvoto, das in der Vorhalle jenes Tempels ausgestellt ist, der dem Rolle des Genius im Bild ein, der die jungen Seelen indoktriniert.# Der und Kronos beziehungsweise Saturn, dem Vater der genialen und schwermiitigen Planetenkinder, geweihr ist.” Die Illustration der antiken Ekphrasis erlaubt es dem scu/pror, das erdichtete Gemälde trotz des skulpturalen Farbverzichts in didaktischer Hinsicht zu übertreffen. Goltzius’ Kupferstich unterscheidet sich zwar von jenen zwei großen Reminiszenz der Doktrin des Genius, nämlich als die Weisheit, die wir bei venezianischen Holzschnitien der Tabula Ceberis von 1549 und 1560/70, der Geburt erhalten, die wir dann vergessen und derer wir uns schließlich zu erinnern haben, wenn wir das Glück erreichen wollen. So wie der fiktive Maler der Tatel gibt auch der Autor der Kebestafel vor, die Wahrheit darzustellen, die er im Gedächtnis des Lesers als proleptisch angelegt zu sein insofern als er die architetti, scultori und pittori nicht in den zweiten lernende Erzähler, Kebes, ist hingegen mit den Menschenkindern zu vergleichen, welche vom Genius bei ihrer Geburt unterrichtet wurden und doch in der Regel dessen Mahnungen zu ihrem Schaden wieder vergessen. Die Tabula erscheint als cine allegorische Vergegenwärtigung vorgibt. Die Sprache der Allegorie drückt das Allgemeinmenschliche in Bildern aus, die, wie die antike Rhetorik lehrt, sich dem Gedächtnis besser einprägen.“ Die Funktion der Kebestafel ist daher, als geistige Landkarte Lebenskreis der falschen Bildung und freien Künste einschließt, um die bildliche Aussagekraft der gestochenen Ekphrasis nicht explizic als pictura vana zu schwächen.‘ Das Blatt, cine Art Sinnbild der Kupferstecherkunst (‘artis chalcographicæ symbolum’), wirbt dennoch für die Kunst, insofern sie die Kunst trotz ihrer Eitelkeit implizit als ein erzicherisches Mittel zum dem Menschen zur Orientierung zu dienen und ihn an den Tugendweg zu Lebensglück ausgibt. Der Fingerhut erinnern, bis ihm die Sittlichkeit zur zweiten Natur geworden ist. Es handelt Federzeichnung studiert hat (Abb. 6) und der prominent auf der ersten sich, Umschließungsmauer wie Est in der Inschrift kommentiert, um ein Mahnund (fingerhoedkruid), den Goltzius 1592 in einer Als Text und als ein fiktives, verschollenes oder rekonstruiertes Bild blüht, kann zudem als ein Symbol der Kupferstecherkunst verstanden werden: Weil Goltzius scine verwachsene und doch herkulisch arbeitende, gelchrte und gewandte, gottbegnadete hat die Tabula, so wie jedes andere irdische Gut, keinen Figenwert, sondern Zeichnerhand, seine ‘nicht unedle Hand’, wie Est in der Bildlegende Erinnerungsbild (‘monumentum’).#

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schreibt, Inlienverse als Tugendurg wiederholt zum persönlichen Erkennungszeichen und 107 zum Symbol seines Stils (maniera. handelinghe) erhob, verweist die Digitalis einerseits auf Goltzius’ handwerkliches Fingerspitzengefühl: andererseits erinnert sie als Anaphrodisiakum an den Zweck des Bildes, nämlich daran, Trieb und Wolllust zu zügeln.‘ Amici certi in re incerta In der Menschentraube um die zentrale Fortuna (Abb. 7), die sich auf Jan Harmensz. Mullers (1571-1628) Kupferstich nach der Fortuna von Goltzius Freund Cornelis Cornelisz. (1562-1638) von 1590 beruft, sind mehrere porträtierre Künstler zu erkennen, die sich, nicht ohne Selbstironie, cher mit der sündhaften Sinnlichkeit im Vordergrund als mit der tugendhaften Vergeistigung im Hintergrund des Bildes identifizieren. Mathams Porträt ist bereits in jenem jungen, prominenten Mann mit breirkrempigen Hur und Halskrause identifizieren worden, welcher in der linken Hand eine Münze und in der rechten einen gefüllten Geldbeutel hält.“ Grundlage dafür war Goltzius’ eigenhändiges, 1592 datiertes Bildnis seines Stiefsohnes und Mitarbeiters (Abb. 8), welcher die Tabula Cebesis 1592, vor seiner eigenen Abreise nach Italien Anfang 1593, ausfiihrtc.* Weitere Künstlerporträts lassen sich jedoch ausfindig machen. Der Herr im Profil mit kurzem Bart und Halskrause, der sich rechts mit ausgestreckter Hand der Fortuna nähert, dürfte mit Hendrick Goltzius zu identifizieren sein. wie sein Selbstporträt aus der Zeit seiner Iralienreisc nahe legt (Abb. 9).” Beim Mann mit hohem, breitekrempigem Hur, gelockten Haaren und dünnem Bart am spitzen Kinn, den die gefliigelee Personifikation der Appetentia zur Fortuna führt und der einem der ‘vagabondi’ im venezianischen Holzschnitt von 1560/70 entspricht, handelt es sich um Goltzius’ Mitarbeiter und Drucker Gillis van Breen {um 1560-nach 1602), welchen der Meister mehrmals, zuletzt 1592, porträtierte.* Als Vorlage diente hier eine eigenhiindige, 1588 datierte Porträrzeichnung (Abb. 10), die Goltzius auch als Helldunkelholzschnitt in Umlauf brachte.‘ Selbst für die aszendierende Reihe von Kindern mit alters- und geschlechtsspezifischem Gewand und Spielzeug im Vordergrund der Tabula Cebetis hat Goltzius, wie im Falle des Jungen mit dem Windrad. einfühlsame Studien geschaffen (Abb. 11).* Unter den Kindern könnte sich der junge Frederick de Vries (f 1613) tummeln, den Golrzius just aus Venedig zu sich nach Haarlem in die Lehre genommen hatte und 1597 Tugendhelden zu identifizieren, der jene goldenen Hesperidenäpfel hält, welche ewiges Leben im Ruhme schenken. Im Stich des Herkules Farnese treten Macham und van Breen als bewundernde Augenzeugen auf, obwohl sic den Meister nicht nach Rom begleitet harten. In der Tat berrachten sie unmittelbar nach Goltzius Rückkehr in Haarlem.* Darin lassen sich Jacob im Stich die Vorderseite des Herkules, die nicht abgebildet ist, Sie bezeugen durch ihre damalige Abwesenheit, dass Goltzius' Zeichnungen und Stiche die antiken und modernen Werke Roms so präzise und lebhaft wiedergeben, als ob man sic, auf einer virtuellen Romreise, selbst vor Ort sähe. Der Mann mit faltigem Gesicht und tiefem Schnurrbart zu Golrzius Matham mit längeren Haaren und Gillis van Breen vermuten." Das rechter Hand könnte den ‘discipulus Golzi’, fan Pietersz. Sacnredam Doppelbildnis war für den Kupferstich des Herkudes Farnese geplant (Abb. (1565-1607), darstellen, dessen Profil einem Porträt Picter Holsteijns (um portratierte.” Weil das skizzierte Jungenbildnis für die Tabula Cebetis bestimmt war, ist es wahrscheinlich. dass das Doppelbildnis auf der Vorderseite (Abb. 12) zur selben Zeit entstand, das heißt ebenfalls 13), der also ebenfalls um 1592 zu datieren ist, aber erst 1617 postum verlegt 1580/90-1662) entnommen werden kann (Abb. 14). Der junge Mann mit werden konnte.“ Den Herkules Victor hatte Goltzius in Rom eingehend charakteristisch geschwollenen Augenlidern, rechts von Goltzius, dürfte studiere: Als ruhender Held stellt er zwar den kopierenden Künstler in ebenfalls aus seiner Entourage stammen, zumal er ihn 1593 bärtig und im seinen Schatten, doch scheint sich Goltzius auf dem siegreichen Höhepunkt Pelzmantel porträtiert har (Abb. 15). Berrachter man die Gruppe der seiner beschwerlichen und gefahrvollen Italienreise mit dem mythischen dokumentierten Goltziusschüler, handelt es sich vermutlich hierbei weder Ausschnitt aus Abb. 3.

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halienreise abs Tugenduseg —— Pr 109 —_ e nn 12 10 1591/92, Breens (gespiegelt), um 1588, (gespiegelter Ausschnitt), 1592, Hendrick Goltzius, Bildnis Jacob Mathams und Gillis van Breens? (gespiegelter Kreidezeichnung. Stockholm, Kreidereichning, Frankfurt, Städelsches Met.llstiftzeichnung, Amsterdam, Historisch Ausschsitt), 1592, Nationalmuseum. inv. 1867/1863 (Reznicek, Kunsrinistiqut, inv, 807 (Reznicck, op. cis. Museum . inv. 1863, nr. 69 (Reznicek, op. ott Hendrick Goltzius, Bildnis Gillis van Hendrick Goltzius, Bildnis eines Jungen op. cit. Lu. 1), K 255). tn) K 388 v), Meraltstifrzeichnung. Amsterdam, Historisch Museum, inv. 1863, 05. 69 (Rernicck, ap, es. tu. 1). K 488 1). um Jaques de Gheyn (1565-1629), der dem Vortratierten unähnlich war und von ‘amici virtuosi’, wie später Giovanni Baglione (um 1573-1644) schricb, spätestens 1591 Goltzius’ Werkstatt gen Amsterdam verlicfí, noch um Jan zum Zwecke der Künstlernobilitierung zu drucken.” Die Tabula Cebetis ist auf Grund dieser Indizien durchaus als biografisch zu verstehen, als cine Selbstrepräsentation von Goltzius, Matham und der Werkstatt, wie auch als eine Allusion auf die Italienreise und deren Akteure. Dass die Tabula zum persönlichen Ruhm der Künstlergruppe beitragen sollte. verrät jener Schild, den Fortuna dem Hauptdarsteller, dem Stecher Matham, zuwirft und auf dem eine Posaune, Ohren und Augen dargestellt sind (Abb. 7): Die Gemälde und Bilder (sbhilderijen). nicht nur die reprodukrionsgrafische Ausbeute von Goltzius’ lralienreise, sondern auch der vorliegende spektakuläre Kupferstich, sollen sich in der Welt verbreiten und der Harmensz. Muller, der um 1592 nicht in Goltzius’ Werkstaut dokumentiert ist, wohingegen das Antlitz des Schülers Pieter de Jode (1570-1634) nicht überliefert zu sein scheint.** Von Goltzius’ Mitreisendem, Jan Matthysz. Ban {* nach 1626), ist zwar kein Bildnis bekannt, doch für den Bierbrauer, Goldschmied und Kunstsammler sprechen sowohl der schwere Pelzmantel, der sich eines wohlhabenden Brauers ziemt, als auch das eingefasste Juwel am Halsband, das ihn als Juwelier auszeichnen dürfte.“ Ban muss ein anerkannter Kunstpatron gewesen sein, gab er doch Goltzius, nachdem er ihn zurück nach Haarlem begleitet hatte, ein großes Gemälde mit der mystischen Vermählung der Intellektuellenpacronin Katharina in Auftrag, und van Mander dedizierte Goltzius’ Reisekompagnon 1604 sogar das Schilderboeck. Sollte cs sich um Ban handeln, dürfte der zweite Reisebegleiter, der Goltziuswerkstatt Ruhm bringen. Memoria mirabiliorum Exkursionen eingeholt hatte, nicht weit sein. Jencr lumpig gekleidere, im Gegenlicht schlecht erkennbare Mann, der sich mit Geldbeuteln davon macht, könnte van Winghe darstellen, wenn man ihn mit Goltzius’ Matham stach die Tabula Cebetis 1592 (Abb. 3), unmittelbar nach Goltzius Rückkehr von der ftalienreise von 1590/1. Goltzius arbeitete nicht nur Künstlerporträts, sondern auch einige seiner Reiseeindrücke, vor allem die Erinnerung an antike und moderne Skulpturen Italiens, in die Stichvorlage ein und wurde so dem Spruch ‘Roma doma’, unter welchen Lampsonius postumem Freundschaftsbildnis von 1592 vergleichen will (Abb, 16). Goltzius' Italicnreise stellte, gerecht.” Die Figur des greisen Genius zitiert Antiquar Philips van Winghe (1560-92), der im September 1592 in Florenz an der Malaria verstarb, die er sich vielleicht auf den gemeinsamen Dieses Gruppenportriit der erfolgreichen Werkstatt und der Freunde des Meisters ist im Rahmen von Goltzius’ großer früher Porträtprodukrion zu sehen wie auch jener bedeutenden Künstlerbildnisse, die er, zusammen Michelangelo Buonarrotis (1474-1564) Moses von 1513/6, den Golezius in Rom studierte.” Damit leistete er eine Hommage an Michelangelo, als auf seiner dessen niederländisches Alter Ego er galt, wie es sein Freund und Biograf van Mander in den Viren von 1603/4 propagierte.* Überhaupt dürfte Italicnreise 1590/1 zeichnete, um — wie vor ihm l.ampsonius — eine Galerie Goltzius’ Idee. Michelangelos Moses zu zeichnen, 1572 Raffaello Santis mic Reproduktionen antiker moderner Kunstwerke,

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lulienreñe als Tugendiecy 13 Hendrick Goltzius, Herkules Farnese, 1592 begonnen, 1617 publiziers, Kupferstich {Struuss, op. ct (net, vol, 2, fig. 312). Quim rider, Lan.sea tut, Li ram e gt, x Jasn heat. dessu Bungee er SP men ter suda gato: LUN San 14 lb) Jacob Matham nach Hendrick Goltzius, Bildnis Philip van Winghes, 1592, Kupferstich (Rijksmuseum Amsterdam Hendrick Goltzius, Bildnis Jan Matthysz. Bans? (gespicgelt), 1593, Metallstifereichnung, Milan Hebald RP-P. O#-55.258). tReanicek. ap. cis, En. 13, K 148). 247, fig. 405) Pieter Holsteijn, Bildnis Jan Saenredams, 1602, seiner Kunst machte, angesprochen haben, zumal Vasari im Moses cine Verwandlung der Bildhauerei in Malerei und im esa Rallaels michclangeleske Stilwende hin zum Skulpruralen erkennen wollte.” Des Weiteren erinnert das Lebenstor der Tabula Crberis, im Stil einer römischen Ruine gestaltet, an cin rustikales coskanisches Gartenportal in der Art Sebastiano Serlios (1475-1554), das den Weg in die Reiselandschaft öffnen.” Dic Fortuna lässı an eine Bronzestatuerte des Götterboten Hermes denken, wie sie Goltzius’ Freund Giambologna (Jean Boulogne, 1529-1608), den er in Florenz 1591 konterfeite, in mehreren Versionen schuf, wie auch an Statuercen von Johann Gregor von der Schardt (um 1530-um 1581) und Adriaen de Vries (um 1546-1626). Der zügellose Raffgierige, der sich im Vordergrund mit mehreren Geldbeuteln aus dem Staub macht (Abb. 7), ist (1483-1520) Jesajır von 1612 zu stechen und einige Wandmalercien Polidoro eine moralisch humorvolle Umkehrung von einem der beiden nackten und daher für genügsame Philosophen gehaltenen Rossebiindiger des Quirinalhiigels, jene Pupazzi di Monte Cavallo, welche Goltzius nach ihrer Versetzung und Restaurierung zeichnete, und daher vielleicht auch eine Caldara da Caravaggios (um 1499-1543) ‘fiir Anfänger zu kopieren und zu Allusion auf den hier eventuell portritierten Humanisten van Winghe.” vervielfälrigen, auf den freundschaftlichen Einfluss Federico Zuccaros zurückzuführen sein.” Zuccaro, den Goltzius in Rom porträtierte, folgte Der Leiermann, eine Art Antipode zum Bild des wohlhabenden und ruhmreichen Künstlers, imitiert eine dazumal in der römischen Villa dem Urteil Vasaris undinszenierte eben diese ersten beiden Werke und das Medici des Pincio aufgestellte antike Skulptur, die unter dem Spitznamen Schaffen Polidoros als nachahmungswerte Meisterstücke der Kunstgeschichte Meister in der Künstlerausbildung zu werben.“ Die beiden Werke Michelangelos und Raffaels dürften den Reproduktionsgrafiker Goltzius, L'Arrotino (Der Schleifer) bekannt war. Der Handwerker mit Mütze, der das Haupt verdreht, während ihm die unbeständige Fortuna die Geldbeutel wieder zu entwenden sucht, erinnert entlernt an die von Goltzius studierte sprechende Skulptur, den römischen froniker Pasquino,“ Der Schiffbrüchige der seine berühmten medialen Verwandlungskünste auch zum ‘Thema auf dem Stoffballen lässt an die römischen Flussgörter Aff und Fiber denken, in Deckengemälden seines Künstlerhauses, um für das Kopieren alter Kupferstich (Hallstein, ap. cit Us, 65), vol, ss,

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tralionrcise als Vogendiorg denen Goltzius seine Aufmerksamkeit schenkte.” In einem seiner berüchtigten Verkleidungs- und Verwandlungsscherze (hoerderijen) verballhornt und verstiimmelt der Stecher (scu/pror) Goltzius, als sei er ein Bildhauer, schließlich in jenem Krüppel mit dem elenden Blick des Laokoon den fragmentarischen Torso Belvedere. die er beide gezeichnet hatte." Diese parodistische, die eigene Antikensehnsucht ironisierende Zitatsammlung alter und moderner Plastik will nicht nur andeuten, dass Produktion und Erhaltung von Kunst gestern wie heute auch vom Zufall, also von der Fortuna, abhängt, zumal gerade unter Papst Sixtus V. (Felice Peretti, 1521-85-90) die Antiken unter Roms urbanistischer Erneuerung gelitten hatten, sondern sie will auch an eines der intellektuellen und ökonomischen Ziele von Goltzius’ lralienreise erinnern, repräsentative römische Kunstwerke als Kupferstichserie für den internationalen Markt zu reproduzieren.“ In den grafischen Einzelstudien und Reproduktionen wird der Paragone zwischen Skulptur und Malerei beziehungsweise Kupferstecherei, wie auch zwischen moderni und antichi, ausgefochten, so wie in Goltzius’ programmatischem Stich Pygmalion und Galatea von 1593.4 Auch Matham wird zwei Jahre später in Rom, ganz in den Fußstapfen des Stiefvaters, sich zu seiner Liebe zur antiken Bildhauerei bekennen und in einer Zeichnung den Skulpteur Pygmalion darstellen, der inmitten antiker Torsi Galatea aus dem Stein schlägt und dem Stecher (sculpror) als mythisches Vorbild für sein Streben dient, quasi lebhafte Reproduktionen von Skulpturen nae rleven zu schaffen und die Antike wieder zu beleben.® Hendrick im Glück Weil Goltzius sich und seine Werkstatt in der Tabula Cebetis als Günstlinge und Opfer der Fortuna verewigt har (Abb. 7), liegt eine biografische Interpretation des Kupferstichs nahe. Diese muss auf van Manders Her leven van Hendrick Goltzius zurückgreifen, das das Kernstück des Schilder-boeck von 1603/4 bildet.* Weil die Vita wahrscheinlich unter Federführung des befreundeten Golrzius entstand, können Biografie und Oeuvre als parallele, sich gegenseitig erhellende und bestätigende Phänomene der tropischen Selbstdarstellung und -stilisierung des Künstlers betrachrer werden, welche die historische Realität allerdings nur als Gestaltungsmaterial in durch.” In seinen frühen Zwanzigern begann Goltzius, wie van Mander berichtet, über das Leben und das Schicksal (gheleghenheyt) nachzusinnen, und in den späten 1580er Jahren überkam ihn, trorz seines beruflichen Erfolgs, cine solche Schwermut (swaermoedichtheyt), dass er erkrankte und erwa drei Jahre lang Blur spuckte, also wohl an einer offenen Lungencuberkulose licr.®° Die Krankheit wollte sich von keinem Arzt heilen lassen, und weitere Schicksalsschläge vertieften seine Melancholie. Vermutlich trug auch seine Kinderlosigkeit dazu bei, die jedoch traditionell der Frau angekreidet wurde und auf welche die Fortuna der Tabula hinzuweisen scheint, die Ungeborene in den Schoss junger Frauen wirft. Als er erkannte, dass sein Leben nur noch an einem seidenen Faden hing und die Ärzte ihm keine falschen Hoffnungen mehr machten, entschied er, trotz seiner Schwäche, nach Italien aufzubrechen, um dort Heilung zu finden oder zumindest die schönen Kunstwerke zu bewundern, bevor er stürbe, denn die ersehnte und schon lange geplante Bildungsreise und Wanderschaft war ihm wegen seiner verfrühten Ehe und anderer Missgeschicke verwehrt geblieben.” “Zwischen der kliffenden Skylla und der reißenden Charybdis’, wie Est in der Bildlegende schreibt, erschien ihm die Italienreise als ein aut-aue um Leben und Tod, als eine Gabelung zwischen der via vite und der via mortis. leiblich wie geistig.” Darauf deuten die beiden großen Personifikationen im Rahmen der Tabıla Ceberis hin: links die Vita mit dem guten Feuer der Lebensflamme, und rechts die Mors mit dem ‘Totenschädel und dem schlechten, verzehrenden Feuer Flammen, beide je im Kreis der Ewigkeit.” Die Personifikationen von Leben und Tod sind so in die Bildrahmung eingefügt, dass sic plastischer und realer erscheinen als die allegorische Szenerie, dic als cin Bild im Bild, als die im Kupferstich replizierte Tabula, als die neu gemalte Kebestafel im ‘Tempel des Kronos, des Zeitgottes, erscheinen soll: Sub specie eternitatis ist die Tafel als Kunstwerk nichtig, allein die Frage nach Tod und Leben, die sie motiviert und die sie zu stellen hilft, ist real und von Belang. Ende Oktober 1590 machte Goltzius sich mic einem Diener auf den Weg und ließ seinen Sticfsohn, seine Schüler und seinen Drucker, Gillis van Breen, in der Haarlemer Werkstatt zurück." Die Schiffreise von Amsterdam nach Hamburg, um von dort aus nach Italien weiterzusegeln, wurde jah von einem Sturm unterbrochen, so dass sie zu Fuß durch das winterliche Erscheinung treten lassen. Deutschland wandern mussten. Die Schiffbriichigen, welche in der Tabula Was die Fortuna betrifft, so stand nach van Mander das Leben Golrzius' unter dem schlechten Einfluss der Schicksalsgéttin, ganz besonders seine Italienreise von 1690/1, die im Zentrum nicht nur der Vita, sondern des ganzen Schilder-boeck steht, um die translatio des guten Stils von Italien in den Norden zu kennzeichnen." Da Fortuna ebenfalls die Tabula Cebetis dominiert, kann der Kupferstich vor der Folie der Italienreise gelesen werden. Unter den vielen Missgeschicken hebt van Mander in Goltzius’ Biografie hervor, dass dieser sich als lebhaftes Kleinkind beide Hände an glühenden Kohlen verbrannt habe, deren rechte, schlecht geheilt, sich zeitlebens kaum mehr öffnen ließ.* Doch serzre sich in Goltzius die natürliche zeichnerische Begabung und der Genius der fnvention, begleitet von den "Tugenden Geduld und Unverdrossenheit, Schaffenslust und Freiheitsliebe, gegen die widrigen Umstände und seinen schlechten Stern Cebetis dem Unglück zum Opfer gefallen sind, verweisen nicht nur auf die übliche maritime Ikonografie von Occasio und Fortuna, sondern ebenfalls auf die Havarie, der Goltzius’ knapp entgangen war.” Bereits auf der eindrucksvollen, abwechslungsreichen und heireren Hinreise begann Goltzius zu gesunden. Am 10. Januar 1591 erreichte er endlich, über Venedig, Bologna und Florenz, das ersehnte Rom. Dort erwarteten ihn jedoch katastrophale Zustände: grassierendes Banditentum, bittere Hungersnot, drückende Inflation und eine tödliche Epidemie, so dass er Tausende in kurzer Zeit hinscheiden sah.% Zudem rafften Alter und Krankheit eine Reihe von Päpsten dahin: Sixtus V. war im August des Vorjahres verstorben, sein Nachfolger Urban VII. (Giovanni Barrista Castagna, 1521-90) starb bereits im September an Malaria, Gregor XIV. (Niccolé Sfondrato, 1535-91) verschied Oktober und der kranke

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hutionretse sb Fugendung Innozenz IX. (Giovanni Antonio Facchinetti, 1519-91) im Dezember 1591. Avaritia, Rebellio und die Verbrecher links in der Tabula Ceberis erinnern an die römischen Zustände jener Zeit, als Fortuna ihr Unwesen trieb. Siechende, Sterbende und Kadaver lagen in den Strassen und auf den Plätzen Roms, doch nahm Goltzius die neuere Kunst mit solchem Enthusiasmus wahr und zeichnete so Nleißig nach den wichtigsten Antiken, dass scin Geist seinen Körper verlassen zu haben schien und ihn der Leichengestank nicht vom fleißigen Kopieren abhalten konnte, wie van Mander vermerkt. Die hinfälligen Opfer der Fortuna in der Tabula Ceberis kommemorieren Goltzius’ lebensgefährlichen Romaufenthalt, den er nicht auBerordentlichen seiner dank sondern unbeschadet, nur Kunstbegeisterung und ekstarischen Arbeitsfreude auch als cugendvoller Arbeitsheld über das missgünstige Schicksal hinter sich brachte. Rückblickend erscheint dic Tabula Cebetis, die unmittelbar auf die Italienreise folgte, so wie die ckphrastische Kebestafel im Kronostempel, als ein Votivbild für eine Reise zwischen Leben und Tod, jener Gottheit gewidmet, welche im Latium das Goldene Zeitalter einführte, und als eine Geliibdestiftung für die Heilung von saturnischer Melancholie.” Ende April unternahm Goltzius mit zwei Freunden, die er in der Ewigen Stadt kennen gelernt hatte, eine Studienreise nach Neapel, wo Goltzius die Wunder der Kunst, unter anderen einen jugendlichen sitzenden Herkules, und die Wunder der Natur in Pozzuoli besichtigte (‘te Puzziola de vremdicheden in der Naruere'). Es begleiteten ihn der adlige Brüsseler Antiquar van Winghe, der erwa mit Cesare Baronio (1538-1607), Alphonsus Ciaconius (Alfonso Chacón, um 1540-1599) und Otto van Veen (1556-1629) bekannt war, und der Haarlemer Romkenner Ban.” Weil im Allerdings sind Goltzius’ Maskeraden, Versteckspiele und chamileontischen Verwandlungskiinste als cin gemeinsames Merkmal von Werk und Leben bei van Mander angedeutet und von der Forschung thematisiert worden, vor allem in Bezug auf dic sechs gefeierten Meestersrukjes aus der Zeit nach der Italienreise, die dic alten Meister der Kupferstecherei durch emulatio in sich aufheben.” Auf Grund seiner Begabung in selbsrverbergender imitatio und im handelingh der Stile verglich ihn van Mander mit Proteus und Vertumnus, deren Meramorphosen dazu dienten, sich sowohl von anderen zu entziehen als auch andere zu verführen.!°' Ersı auf der Via Appia nach Neapel deckte Goltzius seine Identität auf. Während Ban ihn sogleich wieder erkannte, wollte van Winghe bis Terracina seinen Augen nicht trauen und nicht von Golrzius liederlicher Kleidung absehen, obwohl er ihn seit Monaten kennen zu lernen wünschte und sogar Briefe bei sich harte, in denen Ortelius ihm mitteilte, der Künstler mit der verwachsenen Hand befinde sich zur Zeit in Italien, Als Goltzius ihm schließlich seine verkrümmte Hand und sein Schnupftuch zeigte, das mit seinem Monogramm HG verziert war, ließ sich van Winghe eines Besseren belehren.'” Sollee es sich beim von den apperentia und opiniones verführten Banditen, hinter welchen Goltzius seine rechte Hand vorstreckt, um ein verkapptes Porträt van Winghes handeln, wäre damit auf jene zencrale Anekdote der Italienreise alludiert, die wie die Kebestafel \ehre, dass materieller Reichtum für die eigene geistige Armut blind macht. Goltzius aufdem Rückweg nackte, rudernde Sklaven studieren wollte, schifften sie sich auf eine päpstliche Galecre ein, die jedoch — wiederum unter dem Einfluss der Fortuna — von heftigen Winden in Gaera zu landen gezwungen wurde, so dass sie zu Fuß nach Rom pilgern mussten. Am Kirchenstaat und gerade in Kampanien Banditen das Reisen äußerst dricten August verließ Goltzius, von der Künstlerschaft gefeiert, mir gefährlich machten, verkleideten sich Goltzius und seine zwei Kumpanen Antikennachzeichnungen, Kopien und Künsderporträts unter dem Arm, die Heilige Stadt und kehrte zusammen mit Ban, der sich in weiteren boerderijen als Goltzius ausgab und wie ein Hauptdarsteller uns aus der Tabula Cebesis anblickt, über Bologna, Venedig, Trient und München in Haarlem heil, gesund und erheitert ein. Und doch: Nur wenige Zeit nach seiner Rückkehr brach seine melancholische Schwindsucht wieder aus, gegen die er sich mit Ziegen- und Frauenmilch kurierte." auf ihrem Weg nach Neapel in liederlicher Kluft selbst als Straßenräuber. jener verlorterte, mit einem Dolch bewaffnete und einen breitkrempigen Hut tragende Mann ohne Beinkleider und Schuhe, der sich im Vordergrund des Stiches mit Geldsäcken davon macht (Abb. 7), stellt einen solchen kampanischen vagabondo dar, dem Goltzius mit weiser Vorsicht und dank seiner rirtus imitationis aus dem Weg ging.'® Wie van Mander in mehreren Anekdoten schildert, war Goltzius inkognito unter dem Namen ‘Hendrick van Bracht', der allein auf seinen Geburtsort Bracht alludierte, nach Rom gereist, Dass er auf der Hinreise ‘in itinere dissimulato’ blieb und so seine Gastgeber düpierte, wie Lampsonius 1591 Lipsius berichtete, dürfte nicht nur an einer spaßigen, an Apelles erinnernde Neugier auf das wahre Kunsrurtcil seiner Kollegen gelegen Bild der Stoa Die philosophisch eklektische Kebestafel, die man sich in der Stoa poikile, der bebilderten 'Tempelvorhalle der Athener Agora, vorstellen soll kann, weist auch inhaltlich stoische Elemente auf: Die anticpikureische Abtötung haben — so über seinen Großen Herkules, als er den Hofkupferstecher Johann der Affekte und Triebe (appetentia, cupiditates, voluprates), die je nach Zu fall Sadeler (1550-1600) in München als Käsehändler getarnt besuchte -, sondern es dürften ihn vermurlich auch handfeste Gründe dazu bewogen Weisheit und Wahrheit (syrcera eruditio, scientia, veritas) stare nach Wissen haben: wie ein deutscher Bauer gekleider (‘Hooghduytsch vercleedt’) konnte er unerkannt und ungestört als ‘Todesco’ und wie ein Lehrjunge dem Antikenstudium nachgehen, sich einen unbecinflussten Begriff vom internationalen deuckgrafischen Markt in Rom machen, ungenierte Kritik an seinen Werken sammeln und sein eigenes Antiken- und Porträtprojekt vor Konkurrenz schützen." (fortuna) nur scheinbares Glück und Leid bringen, das Streben nach und Meinen (fucara eruditio, opinio), das Erlernen von Indifferenz und Apathie gegenüber allem Irdischen und Sinnlichen, die Suche nach dem wahren Glück und Heil (sa/us) in der Tugend (virtus) als wahrer Medizin, sind Merkmale der Stoa, die sich sowohl in der antiken Kebestufel wie auch in Goltzius’ Stich wieder finden lassen. Es erstaunt daher nicht, dass Lipsius, der wichtigste niederländische

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Vertreter der Neustoa, die als Krisenphilosophie besonders während der Glaubensspaltung und des niederländischen Freiheitskampfes eine Renaissance erlebte, sich eingehend mit der Kebestafel und deren bildlicher Umsetzung befasste." Nicht nur das 1587 gestochene Porträr des Lipsius mit einem SchoBhund vielleicht als Symbol cines salonfähigen Kynismus —, sondern auch die Tabula Cebetis von 1592 bezeugt, dass Goltzius sich stoisches Gedankengut angeeignet hatte.” Dazu könnten ihm vor allem Coornherts Schriften verholfen haben, die das stoische Streben nach Tugend propagieren."* In Goltzius’ Biografie und Werk dürften neustoische Züge eingeflochten sein: etwa seine religiöse "Toleranz; seine selbstlose Liebe zur Kunst, die ihn laur van Mander über alles weltliche Geschehen und jedes Geschwärz einsam, ruhig und chrenvoll erhob; sein Versuch, die Itulienreise als Tugending künstlerisches Interesse an jener Küstenlandschaft gingen Hand in Hand und erlebten um 1600 ihre Kulmination. laur Vasari, der selbst in einer Villa bei Pozzuoli eine Kapelle dekorierte, entsandte Raffael Zeichner dorthin, um Antiken zu kopieren, und dort habe Giulio Romano (Pippi, um 1499-1546), wie vor ihm Francesco di Giorgio Martini (1439-1501), Fra Giovanni Giocondo (1433-1515) und Giuliano da Sangallo (1445-1516), Grundrisse antiker Gebäude aufgenommen und in den Campi Flegsei Inspiration für seinen Mantuaner Gigantensturz von 1532/4 gefunden."* Unter den antiquarischen Malern profilierte sich um 1506, laut Vasari, der sonst kaum bekannte Lorenzo Luzzo, genannt Il Morto da Feltre (um 1485-1526), durch ein Gelegenheit selbstbewusst beim Schopfe zu packen und die eigenen monatelanges Studium der kampanischen Ruinen, Gräber, Grotten Sruckaruren und Wandmalercien."? Unter den nicht italienischen Künstlern, physischen und psychischen Leiden, gegen die weder Medizin noch marcrieller Erfolg halfen, auf der Italienreise durch herkulische die Pozzuoli und seine Umgegend besuchten und studierten, sind Francisco de Hollanda, van Manders Lehrer Pieter Vlerick (1539-81), Paul Bril Arbcitsmoral (labor, diligentia) bis zur ekstatischen Selbstverneinung und Apathie zu überwinden; sein Interesse an der Kebestafel als einem Exempel philosophischer und hygienisch wirkender Lebenskunst; oder die implizite rhetorische Definition seiner Tabula Ceberis nicht als künstlerischer Selbsezweck, sondern als ein erprobtes Mittel zur besseren Lebensführung.” Allerdings ist angesichts der überaus heiteren Iralienrcise und auch der ironischen Selbstinszenierung der Künstler, die in der Tabula Ceberis wie Glückskinder um die Fortuna tanzen (‘srultis fortuna faver'), der Neustoizismus eines Goltzius’ cum grano salis zu nchmen und cher als ein rhetorischer Habitus zu verstehen, der künstlerische Virtuosirát in ethische Virtus hill. Ende einer Odyssee (1554-1616), Wenceslas Cobergher (um 1560-1632) und Jan Breughel (1568-1625) zu nennen."* Nicht nur die antiken Kunstdenkmäler, sondern auch die Narur führte zahlreiche Künstler und Touristen nach Pozzuoli. Seit der Antike, wie erwa Strabons fünftes Buch der Geografie zeigt, galt der vulkanisch aktive, äußerst fruchtbare Landstrich als Ort der Naturwunder, des Mythos und der Geschichte: Kyme war die älteste griechische Kolonie auf der Halbinsel, die Kraterlandschaft der Campi Phlaegrei wurde als Zeugenschaft von Jupiters Kampf mit den Giganten angesehen, beim angeblich bodenlosen, tödliche Dämpfe ausstoRenden Lacus Avernus verorteten Homer und Vergil den Eingang zum Hades, den Odysseus und Äneas benutzten und die rechtgliubigen Autoren als Ort der Höllenfahrt Christi umdeuteren." Die Begegnung mit der heroischen und mythischen Landschaft, in Begleitung von zwei Antiquaren und Italienkennern, dürfte Goltzius dazu Nach vier Monaten Romaufenthalt, in denen Goltzius durch intensivste Antiken- und Kunststudien geistige Distanz von seinen Gebrechen gefunden hatte, unternahm er eine Exkursion nach Neapel und Pozzuoli, die den Schluss- und Höhepunkt der Italienreise darstelle." Eines der obligaren Ziele der Neapel- und Kampanienreisen der frühen Neuzeit war, die Besichtigung der antiken Bauren und Innendekorationen in der Gegend Goltzius’ Biografie und Italienreise stehen dem Mythos nahe, denn auch Ausgrabungen von Pompei als die beeindruckendste Ruinenlandschaft Odysseus fand sich zwischen Skylla und Charybdis und erlitt Schiffbruch auf Scheria und Ogygia (5. und 12. Gesang), wurde von Kirke in den Hades um die Bucht von Pozzuoli und Baia, die nach Rom und vor den Europas galt."® Dic vielen Reiseführer erwähnen ab dem Cinquecento verschiedene sehenswiirdige Altertümer, wie zum Beispiel die Wandmalercien der Grotte der mythischen Sibylle von Cumae oder das Grab des Vergil, der in dieser bukolischen und lukullischen Villengegend dichtete und in dessen poetischen Fußstapfen die Touristen die Landschaft erkunderen.": Unrer den Kunstliteraten rühmeen etwa Vasari, Sebastiano Serlio (1475-1554/5) und Giovanni Paolo Lomazzo (1538-1600) die Ruinen und bunten Stuckgrotesken von Pozzuoli und Baia. Gedruckte Veduten von Pozzuoli fanden frühe Verbreitung, wie ctwa jene von Galle nach Zeichnungen Hendrick van Cleves (um 1525-89) aus den 15s0er Jahren, oder auch jene Karte Mario Cartaros (tätig um 1560-88), die van Winghe 1589 in Rom für Ortelius ausfindig machte.‘ Antiquarisches und verlockt haben, sich in van Manders Vita als verkappten Odysseus und seine lralicnreise als Odyssee zu stilisieren. Dieser Verweis ist bereits in Ests Bildlegende enthalten, die Skylla und Charybdis, Kirke und die Sirenen, wie auch den Hades, den feurigen Phlegerhon, den grausigen Styx und den unterirdischen Kokytos als conditio humana des Lasterhaften zitiert. versetzt (17. Gesang), wo ihm das Orakel die Heimkehr prophezeite, und hielt sich inkognito bei den Phäaken auf (6. bis 8. Gesang). Nachdem ihn seine Schutzgéctin Athena in einen Bettler verwandelt harte (13. Gesang), um den achtundachtzig Freiern seiner treuen Penelope zu entgehen, wurde der Totgeglaubre zu Hause so lange verkannt und als Bettler beschimpft, bis ihn seine Amme Eurykleia beim Fußbad an einer Beinnarbe identifizierte (19. Gesang)" Goltzius blender demnach Irrfahrt und Tugendweg, Italienreise und Kebestafel, so übereinander, dass seine Vita, nach dem Vorbild der kampanischen Landschaft, an mythischer Überhöhung gewinnt."

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ee er eee ee Fe a — 119 mn Forum Volcani Die vulkanische | lügel- und Scenlandschaft der Phlegräischen Felder lud nicht nur zu geistiger Rekreation ein, sondern wurde von Alters her von Kranken und Kurgästen wegen ihrer heißen Quellen und Dämpfe frequentiert. Dic vielen l'hermal- und Mineralbäder von Pureoli und Baia, die Schwefel, Alaun oder Salze enthalten, wurden von Plinius und Strabon als die besten Europas gerühmt und später auch von Humanisten wie Alberti erwähnt.“ Die Vulkanfelder waren spätestens seit 1538 wieder europaweit im Gespräch, als nämlich zwischen dem 20. und 30. September der 140 Meter hohe Monte Nuovo unter Erdbeben, die das Thermaldorf Tripergole und viele antike Ruinen dem Erdboden gleich machten, aus dem Nichts entstand." Der bei Touristen beliebteste ehemalige Vulkan der Gegend war und ist der noch schwach aktive Schwetelkrater der Solfatara.! Im flachen, weißgelben Kraterkessel wurde Schwefel-, Alauntagebau und Vitriolgewinnung berrieben, und weil der Boden heifSe Rauchsäulen, Schwetelwasserstoffund Wasserdampfwolken exhaliert, hieß der erloschene Vulkan beim Lacus Anianius seit der Antike auch Forum Volcani.'* Diese pagane Identität des Kraters als Forum des Feuergortes und Schmiedes Hephaistos wurde, wie in einem Gemälde Salvaror Rosas (1615-73), vom Erdbebenparron Januarius christlich neu besetzt, der dort im Jahre 304 enthaupret wurde." So wie von Pozzuoli wurden im Cinquecento auch von der Solfatara gernc Veduten geschaffen. Sie eröffnen meistens den Blick vom flacheren Kraterwall aus gen Osten aul den Talgrund und auf die gegenüber liegende Kraterwand. aus deren Ansarz Rauchschwaden steigen.” So auch jenc Vedute des Forum Velen, die Galle 1587, drei Jahre vor Goltzius Abreise, nach einer Zeichnung Johannes Stradanus’ (Jan van der Stract, 1523-1605) stach: Im Talgrund, wo Schwefel und Alumen abgebaut werden, sitzt auch der Zeichner unter einem Sonnenschirm, derweil Kranke rasten und sitzend die sulfurischen, übel riechenden Dämpfe inhalieren.?* Dic Solfatara gehörte mit Sicherheit zu den weltbekannten Naturspiclen, die Goltzius auf seiner Exkursion besichtigte.”" Doch nicht nur naturwissenschaftliche Neugier dürfte Goltzius nach Pozzuoli geführt haben, sondern auch seine Schwindsucht, die er mittels sulfurischer Thermalbäder und Inhalarionen des blutstillenden Alumens zu heilen versucht haben könnte. nach Neapel, deren zeichnerischer Ertrag in die Civitates orbis terrarum cinfloss.** Im Spätsommer 1577 weilte er in den halb paradiesischen und halb höllischen Campanie felicis delicia, wie er mit einem Pliniuszitat den a Campania felix A . IR Tobia gece dp cress nas sec her von Kampanien werden von einem Text begleitet, der in die mythologische | zerrius. (Civitates orbis cerrarum, 3} und historische Dimension der Landschaft einführt und sich auf Leandro Köln reti. 158). va > . . . Albertis (1479-1552) Descritrione di tutta Italia von 1550 stürzı."" Die Buchi Ansicht folge, ist der Kupferstich des Antwerpeners Georg Hoefnagel von Baia, cingerahmr von Füllhörnern und Amoretten, preist Hoefnagel (1542-1600) von 1581 (Abb, 17). Das Panorama erschien im zweiten ‘Teil des sechsbändigen chorografischen Werks Civitares orbis terrarum, das der mit den Worten Horaz’ als den ansehnlichsten Ort der Welt und dediziert den Kupferstich von 1580 als ‘amoris monumentum' dem Freund Ortelius." Kanoniker Hogenberg (vor 1540-90) 1575-1612 in Köln veröffentlichten. Hoctnagels Beide figurieren in der Vedute des Lago Averno mit der Höhle des kumäischen Sibylle als kritische Augenzeugen der ‘tum natura: tum arte Veduce ist, nach seinem Motto natura sola magistra, der wissenschaftlichen excirara Braun (1542-1622) und der Kupferstecher Franz an ane ve BrauntF, Hogen! ie x 8 AUS Seine Veduten 4 Kern ‚seiner Italienansichten der Städte de 6 Welt betitelte.‘ Die wichtigste frühneuzeitliche Vedute der Solfatara, der auch Stradanus’ Georg 17 Georg Hoefnagel, Ansicht der Solfataria Nacurnachahmung und -darstellung verpflichtet." Nach der spanischen miracula’, während in der Ansicht des Lago Aniano dic Hundsgrotte, der mutmaßliche Eingang zur Hölle, und das Sudatorium Plünderung Antwerpens 1576, bei der seine Familie ihr Hab und Gut verlor, Sancti Germani zu sehen sind. unternahm er mit dem Kartografen Ortelius eine Italienwanderschaft bis Innerhalb der Italienreise, dann der zentralen Gruppe der kampanischen upterstich, ans Braun!F. Hogenberg

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ludienreise «bs Tugendiog Ansichten, steht die vulkanische Solfatara für den brodelnden Schoß des der Mensch des Öfteren vor einem bivium stele. Sowohl in seiner Globus: ‘Die naturgemäße, äußerst genaue und vor Ort gezeichnete neuheidnischen Form, erwa als Ziel des herkulischen Scheideweges, als auch Darstellung der erstaunlichen Schwefelberge bei Pozzuoli, die Plinius in seiner christlichen Erscheinung, etwa als danteskes Paradies, indiziert die Bergmetapher den mühevollen Aufstieg zum Höheren und Besseren.*' Als Phlegräische Felder, Scrabon Vidkansforum und die Neapoliraner heute volkstiimlich Solfarara nennen‘. Uber die Naturphänomene der Solfatara notiert Hoefnagel in einer Inschrift, dass der Krater Schwefel, weißes Alaun wie auch schwarzes und dickflüssiges Wasser aussondere, das bis zu $ Meter ein Beispiel für die Bergmetapher ist Saenredams Bildnis Hans von Aachens nach Pieter Fransz. Isaacsz. (1569-1625) von 1605 zu nennen, in welchem Herkules und Picrura, unter dem Motto ‘vivit post funera virtus, an den weit emporschieße und so heiß sei, dass ein Ei darin sofort hart werde. Zu Glückssträhnen der Fortuna ziehen, um sie zu ziigeln, und worin auch schen sind im Vordergrund eine neapolitanische Dame mit Page an der Schleppe, zwei wohlhabende Touristen, in Sänfte und Karosse herbeicilende Kurgäste und im Hintergrund Rauchsäulen schwitzende Kraterhänge und dargestellt ist, wie Herkules in Begleitung von Hermes und Athena den Vitriolhiitten, wic auch einige Männer, die mic langen Stangen nach international und aktuell die Ikonografie des Tugendbergs auch zu Goltzius’ Schwefel und Alumen stochern, Rauchlöcher in den Boden reißen und das Eiexperiment mit einer lebenden Ente wiederholen.'* Zeit war, zeigen Zuccaros Wandgemälde der ı590cr Jahre für seinen römischen Paluzzetto (Abb. 18). Das Höllental des Lasters hinter sich lassend, finder der arbeitsame Heros am Ende des steilen Tugendweges, des Diese Vedute wird vor allem durch Impresen Hoefnagels als Höhepunkt seiner Reise und seines chorografischen Werkes hervorgehoben. In einem verzierten Kartuschenrahmen sind zwei Hufeisen mit hervortretenden Nägeln eingefügt, die als Hufnägel auf den Nachnamen des Künstlers verweisen. Auf einen mit ‘Georgius bezeichneten Nagel, der auf einem Amboss mit der Inschrift “dum extendar liegt, schlagen ein Disteln fressender Esel und cine dornenumwundene /nvidia mit Hämmern ein. Georg Hufnagel weist sich damit als denjenigen aus, der wie das Eisen mit jedem Schicksalsschlag, den die Dummheit und der Neid seiner Zeitgenossen ihm zufügen, dank seiner Beständigkeit größer und stärker tempelbekrönten Tugendberg erklimmr.*“ Beide, die pagane und die katholische Variante, finden sich in Goltzius’ Werk und Umkreis."" Wie ‘camin sovrano’, und, auf den Bergwipfeln, Eingang in dic goldenen Paläste von virtus und honor und in die parnassischen Gärten der Künste." Das domicilium salutis aus Goluzius” Tabula Ceberis von 1592, das die Projekte für die noch unfertige Fassade der Perersbasilika ins Gedächtnis ruft und damit auf die papistischen Heilserwartungen des katholischen Goltzius' verweisen, dürfte Zuccaro zu seinen luftigen Palästen des Tugendberges inspiriert haben.” Im Blickwinkel der katholischen Reform erscheint die Zabula wie ein philosophischer sacro monte, dessen Besteigung eine Reihe von Erappen der Selbstprüfung und Liurcrung darstellt. wird.” Hoefnagel rahmte die Solfatara cin, weil sie der End- und Höhepunkt einer Reise war, die für ihn ein ncues Leben nach der Katastrophe von 1576 bedeutete, und weil seine Ambossimprese in das mythische Forum des Götterschmiedes passte.'" Betrachtet man Goltzius’ Tabula Ceberis, jene karge, zerkliiftete Landschaft, jenen ruinöse Eingangsbogen, jene Wanderer, die auf schmalen Pfaden die Höhen erklimmen, und jenen in Wolken verhüllten Berg, so drängen sich Reminiszenzen an die Solfatara und die wilde Ruinenlandschaft von Pozzuoli auf. Hoefnagels paradigmarische Vedute stand Goltzius’ Tugendberg Pate: Die Disposition der Fucara Eruditio im Vergleich zur neapolitanischen Dame, die Wegführung zum Domicilium salutis Die Italienreise und insbesondere die Kampanienexkursion unternahm Goltzius in den ethischen und ästhetischen Fußstapfen Ortelius’ und Hoctnagels. Ortelius, der ab 1570 das große kartografische Werk Thearrum orbis terrarum herausgab und zu dessen Bekannten Lombard, Pieter Bruegel (um 1525/30-69) und van Mander gehörten, war in Pozzuoli so gut wie präsent, zumal van Winghe, ein Freund Galles und Stradanus’, der in jenen lahren für Ortelius den römischen Grafik- und Büchermarkt nach neuem geografischem Material absuchte, Briefe von Ortelius mit sich führte, die kraterähnlichen Pfad um den Tugendberg, die Darstellung mehrer Wanderer mir ihren Stöcken auf dem schmalen, gewundenen Steig, schließlich die Einfügung der Rauchschwaden, die aus den Felswänden steigen, deuten darauf hin, dass Goltzius den "Tugendberg in einen Vulkan verwandelte und dessen äußeren Wall wie das Innere der Solfatara gestaltete. Vor allem das ikonografische Novum der Dampfschwaden, die den Berg einhüllen, finden weder im antiken Text noch in der frühneuzeitlichen Bildtradition eine Grundlage und lassen sich nur als Verweis auf die ihn dazu autmunterten, Goltzius zu treffen." Es ist wahrscheinlich, dass Solfatara verstehen. Esıs Hinweis auf den Hades, dessen Eingang Vergil im Goltzius, der zu jenen Incellektuellen- und Künstlerzirkeln gehörte, mit sechsten Buch seiner Aeneis beim Lacus Avernus verortete, bekräftigt, dass die Allegorie vor der Folie der kampanischen Landschaft zu sehen ist. Hoctnagels Veduten vertraut war: Dessen emblematische Sofatara wurde thm zum Vorbild für das Einschreiben der cigenen biografischen und Goltzius’ Überblendung von Kebestafel und Solfacara ist weniger aleatorisch, ethischen als man vermuren könnte, zumal Holbeins beste Version des Holzschnitts Krisenidentitár in eine Landschaft als dem Ziel eines Selbstfindungsweges, Die Anhöhe in Goltzius’ Tabula Cebetis (Abb. 3), auf der man sich auch den Tempel des jungen Zeus von Terracina vorstellen könnte, steht in der Tabula Cebetis (Abb. 19) 1523 just in der grundlegenden, von Valentin Curio (um 1500-33) kommentierren Basler Ausgabe der Geographia Strabons als Titelblatt wieder verwendet wurde, die die wichtigste antike der Tradition des symbolischen Tugendbergs. Dazu gehört auch der Topos, Beschreibung der Geografie, Geschichte und Mythologie der Campania das Menschenleben sei eine Pilgerfahrt (vita hominis peregrinatio), auf der und der Vulkanfelder bei Pozzuoli enthält.'*

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Federico Zuccaro, Tugendallegorie, 159001 Jahre, Deckengemälde. Palazzo Zuccari, Galleria (TW). Das Feuer des Forum Volcani, aus dem die Erde entsteht und das sie wieder in Asche und Rauch verwandelt, entspricht zudem der herakliteischen Kosmologie des Stoizismus, den die Kobestafel vertrire, wonach die ewige Wiederkehr des bescelenden und poietischen Feuers das Welt- und Naturgeschehen bestimmt. Dieses kosmologische Prinzip finder in der Lebensflamme und im zerstörerischen Höllenfeuer der beiden Rahmenfiguren der Tabula Cebetis ein zugleich heidnisches wie auch christliches Echo. Dass Feuer, Geist und Schwefel miteinander verwandt sind, gehört zum alchemistischen Naturverständnis, das Goltzius, den van Mander einen ‘natuerlijck Philosooph’ nannte, von seinem Schüler Cornelis Jacobsz. Drebbel (1572-1634) erfahren konnte, der um 1589 in der Haarlemer Werkstatt arbeitete, 1595 Goltzius' jüngste Schwester heiratete und ihn später zu cigenen, von den Zeitgenossen belächelten Experimenten der Goldmacherkunst angeregt haben dürfte.” Das Feuer der Solfatara inszeniert Goltzius als Symbol seiner geistigen und leiblichen Erneuerung im Rahmen ciner Landschaft des Mythos und der Naturwunder. Im Unterschied zur antiken Textvorlage, die vom Ort der Eudämonie, der Glücksseligkeit, spricht, und in Kontrast zu älteren Illustrationen wie derjenigen Floris’, in welcher der Palast ‘domicilium beatorum (Wohnung der Seligen) heißt, betirelt Goltzius die wie 'Feuer’ glänzenden Tempel mit ‘Domicilium Salutis': Beim letzten Ziel der Italienreise, der Campania felix, handelte es sich um das Streben nach doppelter salus, das heißt einerseits nach dem seelischen Heil der Tugendhaftigkeit und ethischen Bildung, und andererseits - wie zuvor Michel Eyquem de Montaigne (1533-92), der in den Thermalbädern Italiens seine Nierensteine und seine Schwermut zu heilen suchte — nach leiblicher Heilung in den Dampfbädern von Pozzuoli und Rauchkuren der Solfatara. die sowohl die Tuberkulose wie auch den Überfluss an kalter und trockener schwarzer Galle des Melancholikers heilen sollten.** Biotopografie Dass Goltzius in seiner neustoischen Tabula Cebetis nicht nur cin persönliches, sondern auch ein aktuelles Künstlerideal entwarf, zeigt sich an van Manders l.ehrgedicht über die Grundlagen der Malerei, Den grondr der edel vry schilder-const, das dem Schilder-boeck von 1604 vorangestellt war und das auf die ekphrastische Kebestafel, wenn nicht gar auf Goltzius Grafik, zu referieren scheint. Van Manders Exhorte an die Jugend beginnt mit der Feststellung, dass der Genius die narürlichen Fähigkeiten und Neigungen eingebe, bevor die Künstder sich anschickten, den steilen Bergpfad der Tugend einzuschlagen. Auf dem Lebenswege würden etliche Laster auflauern, um den Maler vom rechten l.ebenswandel abzubringen. Er solle aber den Tugenden folgen, die Gelegenheit immer beim Schopte packen und keine Zeit verlieren, wofür Golrzius das beste Vorbild sei." Weil es Matham war, der die Tabula Ceberis 1592 ausführte und darin am prominentesten koncerfcit ist, könnte die moraldidaktische Borschaft der Vorlage auch an ihn adressiert sein. In der allegorisierten Italienreise scheint der Vater seinen gelicbten Stiefsohn und Schüler, der cin Jahr später selbst nach Italien aufbrechen sollte, zur Tugend und Vorsicht zu ermahnen,

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Prison Weddiges: feakenreise als Tugendweg damit er das Ziel seiner Reise erreiche, nämlich die wahre künstlerische 125 19 Bildung durch das Studium der antiken und italienischen Werke und durch Hans Holbcin, Tabula Ceberis, 1523, das Erlernen stoischer und katholischer Tugenden. Denn seine 5 . . A pa me dino dd 8»), Strabonis geographicorum a Wanderschaft begann Matham bereits mit der Ausführung der kolossalen | commentarios, Basel 1523 (Schleier, op. ci. Gravüre: Als Stecher hatte er darin einen beschwerlichen Tugendweg (9.0.fg 39). eingeschlagen, humanistische Bildung und Tugenden wie Selbstbcherrschung, Geduld, Srandhafrigkeit, Bescheidenheit und vor allem Fleiß bewiesen und die Reise imaginär im Kupferstich seines vorbildlichen Vaters nachvollzogen, dem er seinem postumen Bildnis von 1630 'excelsa virtus' zuschricb.'" Hätte Matham, wie der Greis der Kebestafel warnte, die Lehre der Tabula nicht begriffen und befolgt, wäre ihm die Vollendung des Meisterwerks versagt geblieben. In diesem Sinne erfüllte er jenes Ideal, dass È VALENT. CVRIO LECTORI. nur die Tugend den Tugendhaften darstellen könne, wie dies etwa in Achille Fit Bocchis (1488-1562) Symbolon XXIV, Virtus virtutem fingere sola potest von BAEN TIBI LECTOR STVDIOSE + & S TR AB O NI S e. Vea Di ARI Wi 27 rd ansia À Guaina Veron ca bed mente, Gregorio Trifernate! atinitate ¡Y donatos, iam wero denuo à Conrado He (ESE? "| resbachio ad fidem Greci exemplaris, di Es ergeben sich möglicherweise auch Entsprechungen zwischen van : Manders Malerciprinzipien und Goltzius Tabula Cebetis, etwa darin, dass hè hucfacere uidebantur,non LE Pa autorücy,qui i‘hs aftitnandis laboribusrecogáltos. Nos, FR DYrAi is VeeSP 59 ji mus neq diligentiæ. Tueme, fruere, & Fe dl noftraminduftriam candido fa uoreadiuta, nach van Mander in Landschaften, wie bei Bruegel, der Vordergrund mit großen Gegenständen, etwa einem Baumstamm, auszustaffieren sci, um erÈ :PALA quo hoc opus,& eruditi, Kiuxta necella FE j 5% riumin noftra officina felici wicuyqnera [;) M Ad renafceretur, neque (umptibus 1574 Bonasone illustrierte (Abb. 20).:'% In der Yabsdis schuf sich Matham nach dem Wunsch- und Vorbild des Vaters neu, insofern als er sein eigenes Bildnis nach Goltzius’ Vorlage stach. Vale. Raumtiefe zu gewinnen, oder dass ringlörmige, narrative Figurengruppen mit mrieras einzusetzen seien." Bei Goltzius’ Tabula Cebetis handelt es sich allerdings um eine originelle Mischung traditioneller Bildgattungen, nämlich um die visualisierte Ekphrasis einer Allegorie, die durch Einfügung von und einer Landschaft biografisch konkretisiert und die Künstlerbildnisse, um schließlich die Solfataravedute als allegorisierte Landschaft innerhalb einer biografisierten Allegorie zu identifizieren. A Allerdings sind trithneuzeitliche Veduten, wie auch die Reiseliteratur, (2 BASILEAE, M Porträts vereinnahmt wird. Zuerst liest der Betrachter die Allegorie, erkennt dann ul eher topisch als topografisch.'* Einerseits fand Goltzius die Umgegend von LIETOETPELCETS ANNO D XXI Ci San 4)U N NY eTN Pozzuoli bereits als eine seit alters historisierte, mythisierre und auch allegorisierte Ruinenlandschaft vor, die als ein exemplarischer Schauplatz für die wenitas menschlicher Kultur und berüchtigrer kampanischer Genusssucht angesichts der Naturmachte und des Schicksal betrachtet wurde." Matthäus Merians (1593-1650) Emblem Wie gewonnen, so zerronnen von 1623 stellt gar eine auf einem Schachbrert rollende Fortuna in der Bucht von Baia dar." Auch hatte gerade Rom unter Sixtus V. cine Christianisierung und Allegorisierung der urbanen Schauplätze erfahren. Andererseits fing die Landschaftsmalerei erst allmählich an, sich von den Funktionen anderer Bildgattungen zu emanzipieren, die sie zwangen, narrative und moralische Staffagefiguren aulzunehmen.‘* Zwar erlebten gerade die Nicderlande, Hand in Hand mit der wirtschaftlichen Erschließung der Welt, eine Blüte der Kartografic als naturwissenschaftliche Naturdarstellung, doch selbst Hoefnagels Chorogratien kamen nicht ohne die Funktion kartografisch der antiquarischen präziser Landkarten, Erinnerung die durch aus." Einfügung Als Beispiel historischer Ereignisse, vor allem von Schlachten und Mirakeln belehren, ist Egnazio Dantis (1536-86) vatikanische Gulleria delle carte geografiche zu nennen,

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Italicurcise als Pugendiveg woraus van Winghe 1592 das Latium in Ortelius’ Auftrag abzeichnete." Der Appendix Adressatenkreis des Kupferstichs diirfte allerdings der gleiche gewesen sein, der von der nordeuropäischen Kartografiemode fasziniert war, die vor allem Ortelius in Antwerpen einleitete, nämlich das wohlhabende und gebildete Franco Ests Bildlegende Bürgertum, das so seine Neugierde auf die Bilder einer wirtschaftlich zu Dircæi commenta Sophi, monumenta Cebctis: Non vili calata manu, nec digna sub evo Que pereant ullo, quin ære perennius omni Cerne opus, enucleans humana exordia vita, erschließenden Welt befriedigte.'* Weil, bis zur Aufklärung, der Schöpfung cine religiöse oder ethische Bedeutung zugeschrieben wurde, diente die | andschaftsmalerei in der Regel als Folie moraldidaktischer Historien, und ihre theoretische Autonomic beschränkte sich auf das delectare zum Zwecke des besseren docere.' Als Beispiel sind die so genannten Weltlandschafien des Antwerpeners Joachim Er quanta miseri penctremus in æthera lucta, Inter latrantes Scyllas, rapidasque Charybdes, Patenier (um 1485-1524) zu nennen, die sich auch als Meditationen über den Inter dulcisonas Syrenes, pocula Circes Lebensweg verstehen lassen.’ Obwohl Goltzius’ Landschaften zu den Inter, et elfrænas malesanæ Phasidos artes. ersten niederländischen gehören sollen, die ohne ikonografische Funktion Giulio Bonasone, Die Tugend matt den Tugendhaften, Detail aus A. Bocchi, Symbolicarum quastioum, de universo genere, quas serio ludebat, libri quinque, Rolowna 1974, 1. Buch. 52. Ne. 24 und Staffage bestechen, verrät ihr Schcinnaturalismus, dass es auch ihm nicht darum ging, die Landschaft bloß zu reproduzieren. Darin folgt er Vestibulum ante ipsum crispante venustula Pellex Cæsarie, seder aurato gemmata sedili, jenen Chorografien Bruegels, in welche Mythologien und Historien eingebettet sind und Ortelius’ Achtung genossen.‘ Dass Goltzius in seiner Sidonio fulgens Ostro, radiansque repertis Tabula Cebetis nicht nur eine Sehenswürdigkeit, die Lircore Erythræo cura solerte lapillis. Solfatara, Hic ceneris vite fallax Tyronibus offert dokumentieren wollte. zeigt sich auch daran, dass die Instrumente der Himmels- und Erdvermessung im Kreis der Schcinweisheit figurieren: Melle sub | lyblao Carchesia plena venenis, Denn sie helfen nicht, so wie in Holbeins Gesandte von 1533, die ethische Dimension der Landschaft zu begreifen, es sei denn als Mittel zur Erfahrung Er pubem ignaram sinuosa in retia mittit. der menschlichen Erkenntnisgrenzen, als Messgeräte zur Unterweisung der Mifigung. Goltzius’ individualistische Aneignung der humanistischen und ethischen Allegorie und der geografischen und historischen Landschaft geschieht durch das Porträt und die Biografie, die er, nach dem Diktum Leonardos ‘ogni dipintore dipinge sé, in jene cinschreibt.* Die als Biotopografie verschlüsselte Selbstfindungsreise, dient, sei es in van Plena imposturis, cecoque errore referta, Grandenus Genius promissa in pectora barba Limine stat primo: Quis ducat ad ardua cali Culmina, stellantesque plagas stellantia ırames Acria demonstrans, rectique incendir amore. Indé frequens dubys occurit Opinio fucis Vorbildlichkeit, die der virtuoso, der moralische und künstlerische Könner, Scant et opum Illecebræ, maior pars numen adorat Futile Fortuna, sed quéis sublimior est mens, verkörpert.‘” Bilder haben für das niederländische Bürgertum niche nur Longé aspernantur longè meliora sequuti. Manders Viren oder auch in der Tabula Cebetis, der memorablen schön und wissenschaftlich, sondern auch moralisch nützlich zu sein. Sie schenken allerdings nicht die Tugenden, dic sie nur darstellen und die gelebt werden müssen. Bilder sind ein Produkt künstlerischer und akademischer Scheinweisheit, doch erweist sich die Kunst, wie Goltzius’ Tabula Ceberis zeigen will, als nürzliche und vor allem vergnügliche Begleiterin auf dem Sed quos illa procax in devia duxit, et orbem Instabulem celeri vertigine vatra rotavit, Jam cædes meditantur, er atra incendia, fraude, Spurcantes casti genialia foedera lecti. langen Tugendweg zum wahren Glück: ‘Als wir dermal eins im Tempel deß Saturni spatziren giengen'..."* Hos Nemesis contristar atrox, Metanza lacessit Atque ardens Phlegethon flammante minatur ab unda Styx hos atra manet dirique fluenta Cocychi, O misera mentes deplorandæque carervæ. Felices anima, quas, è quas inclyta virtus Terras despicere, ct cœli convexa tueri Edocuit, vos templa vocant vestita Orichalco, Chrysolito, ac flammas fulgore æquante Pyropo.

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Fristen Weeldigen Übersetzung Jammerstromes Kokytos erwartet sic, die armen Seelen und erbärmlichen Scharen! Erdicheungen des chebanischen Weisen, Mahnbild des Kebes: Je zu vergehen, wohlan denn, betrachte dieses Werk, Glückliche Seelen, welche, ja welche die berühmte Tugend gelehrt hat, Auf die Erde verächtlich hinabzuschauen und das Himmelsgewölbe zu Das, dauerhafter als jedes Erz, die Anfänge des menschlichen Lebens betrachten, Von edler Hand gestochen und würdig, in keinem Zeitalter enthüllt, Goldbronze, Und berrachte, unter welch großem Ringen wir Armen zum Himmel vordringen, /wischen der kläffenden Skylla und der reißenden Charybdis, An lieblich singenden Sirenen und an den Zaubertränken Kirkes Und an den unbändigen Teufelskünsten der Kolcherin Medea vorbei. Genau vor dem Eingang sitzt dic anmutige Verführerin mit gekräuseltem Haar und perlengeschmückt auf einem vergoldeten Sessel, Sie glänzt in libanesischem Purpur und funkel vor Edelsteinen, Welche von sorgfältiger Hand an der Küste des Roren Meeres gefunden wurden. Sie kredenzt den Lebensanfängern trügerisch Henkelkrüge, Mit dem besten Honig Siziliens bestrichen, voller Gift Und Betrügerei, vollgefüllt mic blindem Irrtum, Und führt die unwissende Jugend in ihr faltenreiches Netz. Der hochbetagte Geburtsgort mit langem, wallendem Bart, Steht zuerst an der Schwelle: Er zeigt, welcher Pfad wohl zu den sreilen Gipfeln Des Himmels und zu den gestirnten Gefilden führt, zu den gestirnten Hallen, und er entfacht die Liebe zum Rechten und Vernünftigen. Dann eilt mit zweifelhaltem Schein die Meinung herbei, Es stehen auch die Verlockungen des Reichtums und der Macht da, und der größere Teil Beret die nichtige Glücksgörtin an, aber diejenigen, in denen eine erhabenere Secle wohnt, Verachten sie ganz und folgen dem bei weitem Besseren. Aber diejenigen, welche jene Fortuna frech auf Abwege geführt hat (und verschmirzt hat sie mit geschwinder Umdrehung die unbestindige Kugel gedreht), Sinnen schon auf Mord und unheilvolle Brandanschläge, Frevelhaft besudeln sie kcusche Ehebetten. Diese Sünder verdüsrert dic harte Göttin der Vergeltung, die Reue peinigt sie, und der lodernde Feuerfluss Phlegethon bedroht sie mit Brennendem Wasser, die nachtschwarze Styx und die Fluten des schrecklichen Euch rufen Tempel, die mit Messing ausgekleider sind, mit Goldtopas und Welche im Glanz dem Feuer gleichkommr.

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130 dclienreise sb Tugendwweg Nederlands kunsthistovisch juurbork 42-43, illustrated Bartsch, 55, Supplement), New Opler’ (Epheserbrief5:1). Siche amor 13); Sieben 1991-1992 (1993), 77-120. Jungster Haven 1991, 211, Abb. 5501.0561), Siche divinus bei Knipping, «p. at. {Aum. 1). Bd. Sünden, um 1578 (ibid.. Abb. 67-73 und virtuous art; Alberti and Leonardo ou Der vorliegende Aufsat: ist cine Fortführung Überblick bei H. Leefl.ing/G. Luijren 1, 50-54. Abb. 74-38/B. 77-91); Allegerie des Krieges. decorum in life and art, in: Decorn in der Untersuchung von Joseph Plepps Berner (Hp), Hendrick Gultzius (1558-1617). dar H.-J, Raupp, Untersuchungen zu Kiinstlerbilduis und Kiinstlerdarsellung in renaiss.nce narrative art, Y. Ames-Lewis/A, den Nirderlanden im 17. Jahrhundert (Studien zur Kunstgeschichte, 25), Hildesheiin u. 1, 1984, op. cir. (Arm. 6), Reichtum, um 1578 (ibid., Abb. z1/B. 109); Bedrarck {Hg.) London 1992, 15-23; C. Car lesu amanti sacrum, um 584/85, Lukrezia-Serie. um 1578 (¡bid., Abb. King, ‘Lace sixteenth-century careers’ Tabula Cebetis und Hendrick Goltzius Tekeningen, pressen et schildevijen, Ausst.Kar. Amsterdam (Rijksmuseum), New York (The Metropolitan Museum of Att), Vel. Anton Wierix, Das feuskind malt div fetsten Dinge an die Wand des Herzens. sus 1578 (¿bid., Abb. 22/B. 108): Jagd nich Ölgemälde na dh Goltrius’ Kupferstich (siche Kupferstich, fol. 14 (C. Gäuder, Die Kıunse 17-20/B. 104-107); Mittel zum Glück, 1582 advice: à new allepory of artists’ training - fealicnrcise’, in: R. Beil {Hg.), Zeiemaschizso. Toledo (The Toledo Muscunt ofArt), Oder: das Museum in Berocgung, Ausst.-Kac. Bern (Kunstmuseum) Ostfildern-Ruit 2002, Amsterdam 2003, Zur Berichung zwischen Goltzius und Dank dazu hier Ano. und T. Weddigen. "Die [ud N 288-290. des Fegefeucrs nach der Reformation. (bid., Abb. 150-153/B. 110-113); Sieben: Albertina, inv. no. 2763", Wiener Jahrbuch Kirchliche Schenkungen, Ablaß und Tugende::, um 1591 (E. K. J. Reanicek, für Kunsigoschichtr 41 (1988), 173-184: Co Denninger i. a, Reclami Handbuch der Almosen it: Antwerpen und Bologna un: 1600 (Berliner Schriften zur Kunst, 7), Mait:z 1996, Abb, 96). Siche dazu M, “Drawings by Hendrick Goltzins, chirty King, “Italisn self-portraits and the years later. Supplement to the 1961 rewards of virtuc’, in: Ansobiographie und catalogue raisonné", Master Drawings 11 Selbssportrait in der Renaissance, G. Manquoy-Herdrickx, Le est.:mpes des Wierix conservées au cabinet des estampe: de (1993), Nr. 1, 215-278, Abb, K 89-95). Zu Schweikhart (Hg.) (Atlas. Bonner Beitrige Gohvius’ Frühwerk siche auch F. We HH, Hollsicin, Goftzises — Heemskerk (Dutch zur Ren.issineforschung, 2} Kiln 1998, and Flemish etchings, engravings and up. vit, (Aum, 1), Bd. 1, 22-35; P, Krüger, autres collections. Première partie: Ancica woodcuts, cu, 1450-1700, 8), Amsterdam ‘Istoria und sinus bei Alberti und in der Testament, Nouveau Testament, Dies le Père, le Christ, le Sains-Espris, les Anges et la 1953; W, 1. Strauss (Hg), Nesberlandid Malerei der frühen Renaissance’, in: f. Poeschke u. 1 (118), Tugenden und Affckte in der Philisophic, Literatur und Galle und über diese Serie sirhe M. hiinstle: ischen Techniken, 3 Bde., Stuntgart Sellink, "Een teruggevunden Laxsee 1984-1990, Bd, 1, 198-200. Vyl. Goltzius’ (Groningen) fi die Gekegenheir der Oordeel vin Hetdrick Goltzios. Golezius” relatie mit de Antwerps: uitgever Philips Labor und Diligensin. 1582 (Strauss, up. cit. (Ane. 1), Bd. 1, Abb. 150/B. 110). Vel. Mathams Bildnis Jan Gevertsens «ds Lukas Galle’, Nederlands kunsthissavisch jaarbuek 42-43, 1991-1992 (1993), 145-158, bes. Beatrice van Wyss (Bern) für die Übersetzung 149-158. Zur religiösen [konografie in den Niederlanden: siehe Knipping, op. cit, (Anm. s). Vgl. Galles cmblematische Universit Bern Ni: gute Gespräche. Sieben Sakı.ımense und Sreben Werke der Goldenen Kalbes (W. L, Strauss (Hz). Nethelandih arsists, Matham — Barmherzigkeit von 1577 (A. Doklers, Saenredam = Muller. (The iiluseratesl Philips Gite (Vhe itlustrated Bartsch, 56). New Haven 1987, Abb, <601.076:1-5601,069:8), Siche dazu Kuipping, op. cit. (Anm. 1). Bd. 2, 29-334 R. v. Bühren, Die Werke der Bartsch, 4, formerly volume 3, part 2) New der durch EW Mis # Aguterhusenen la Bibli:shèque royale Albert è. Catalogu: ratsonné envicli de notes prises dans diverses die Madonna malend v.ach Goltzius, undatiert, zwar ohne Farbenrciber, aber der Bildl:gende, und den Kolleginnen urd Kollegen des Inssituts für Kunstgeschichte der 1 Grundlegead:O. Hirschman, Verzei his desgraphiuchen Werks von Hendrick Golseius 1558=161> mit Benuteung 97-101; M. Kemp. Virtuous artists and Siche Bezeichnung der Farbenteibe bei E. 131-135). Ich danke Ralf Keil (Bern) für den ursprünglichen Auftrag, Jan L. de Jong Vertiefung, Julia Gelshorn (Bern), Martin Raspe (Trier) und Gregor J, M. Weber (Kassel) für ihre konstruktiven Kommentare, Tugenden und Tugenden and mit dem Stier des Lukas statt des artists. Hendrik Goltzito, 69-91: (in den Nicderlanden) Knippi:g, (Vhe illustrated Vierge, Brüssel 1978, 77, Nr. 443: Bartsch, 3, Formerly volume 3, part 1) New Knipping. sp. ct, (Anar. 1), 100-101, Sich: Theoduor Galles Kreuztragung sus Joahnres Davids Chriveljcke Wacriegghir York 1980; W. L. Strauss (Hg.), Kunst der Rensissance, Tagung Münster, Netherlandish artists, Hendrik Goltzius. Commentsry, (Ue illustrated Bartscls, 3) (Symbolische Kommunikation und Widerkehr, ‘Jacob Matham Golrzij privignus, Jacob Marbarn graveur et ses von 1603 (ibid.. 94, Abb. 92). Siche dazu New York 1982. Raupp, «ip. cit, (Anm. 6), 292-293. Siche Goltzius’ Virtu: sind Honor, um rapports avec Hendrick Goltzius", Nederlands kunsthistorischjaarboek 42-43. Vel. L d. Vinci. The literary works of 1991-1992 (1993), 219-260, bes. 242. Siche from the srigi nak mantscripts, J.P. zur Gefißsymbolik U. D, Asmus, Corpres quasi vas. Beiträge zur Ikonsgraphiv der York 1980, Abb. 113). Siche dazu L. grselischafeliche Wertesysteine, Schriftentcihe des Sanderforschungsbercichs 496, 1). 1586, Kupferstich (Strauss. op. cit. (Anm. 1), Rd. 2, Abb, 249). Val. Galles Virito aus Münster 2002, 195-219; E. Punofsky, Bildscoffe in der neueren Kun (Bertin Richter/I. A. Richter (Hg.), : Bdc.. sciner Prosoprgrapl'ia, 1m 1600, dic als Minerva den Satan mit Füssen tritt London u. a. 1939, Bd. 1, 55, Nr. 23 und 64. (K::ipping, op. eis. (Anim. 1}, Bd. 1, 23, 150-165: Raupp. ep. cit. (Anm. 6). 72-80; Leonardo da Viet, Compiled und edited Hercules ati: Scheidewege und andere antike the Netherlands. Heaven or: earth, 1 Bde.. Barmherzigkeit in der Kunst des 12-58, Jhebunderts. Zum Wandel eines Bildmoti var dem Hintergrund neuzeitlicher Rhercrikrezeprian (Suudien zur Kunstgeschichte, 115), Hildesheica u. a. italienischen Renais.:nce, Berlin 1977; W. Nr. 28. Abb. 12). Vgl. Maarten de Vos! Virtus mt: R. Wiutkower, ‘Chance, tite and virtue’, NicuwkoopfLeidet 1974: K. +. Mander, 1998, be... 130-137. Occhslin/O. Birschmann (Hg), Die Vase, Val. Goltzius’ Resurreerin Christi aus Ypsılanführe Henos, Zeichnung (ibid. :1, in: M. Wittkower (11g.), Allegory and she Zur religiösen Ikunogrufie bei Goltzius Aussr.-Kat Zürich, derselben Seric, Not; me sangere links oben Abb. 65). Zur sicht Reznicck, op. cit. (Anm. 1), 185-192. Kunstgewerbemuscum der Stade Zürich, Museum für Gestaltung, Zürich 1982. Vgl. (Strauss, np. u. (Anm. DA Bd. mn Abb. Kiefer, Emblemurische Strukturen in Svein, 28/1. 63). Vignolas Pak:z20 Bocchi in Bol:gna Vel. D. Klein, Sr. Lukas als Maler der (Quellen zus Kunst, 10), Freiburg im Fortuna in Dichtung und Emblematik des Madonna. Ikunographic der Lukes Breisgau 1999; Keystof, up. cit, (Anm. 14), B.rock. Tradition und Bı deutungswandel Madonna, Berlin 1933; G. Kraut, Lubar 73-78: K. Levy-Van Halm/L. L. E. cines Mattos, Stuttgart 1970; E, Meyermalt die Madonna. Zeugnisse im känstlerischrn Selbstorrtauduts in der Landnut, Fortes, Die Göttin des Glücks Malerei, Worms :986. Zum Topos der Kiinstlerhind siche Anm. 53. Schlüter, ‘Schildertechnick: middel es doct? De "Mer. urius' en ‘Minerva’ van Hendeick Goltvius’, Nederlands kunsbistorischjasrbork 499-507, Vgl. Maler christlicher Vorbikler in 1991-1992 (1993), 219-260; J, Müller/B. Narizen zusimmengestelli, 2. Auf. Braunschweig 1976; J. B. Knipping, teonograply of hy Counter Reformarinn in The tives ofthe iscrivi Netherlandish und German: painters, from thyfirst edition afthe Schilder-bveck (1603-1614). Preceded ld by che linzuge, circumstances and place of Siche Goltzius’ Bildnis Coornherss, um 1591 (Strauss, op. cit. (Anm. 1), Bd. 2, Abb. birch, life and works ofKart van Mander, 28718, 164). Zur Mischung von religiöser painter and poet and Ekewisc his death and und weltticher Ik nogralie in dieser Serie Imitetione mit Pinsch: bei E. Ripa, fessologia, Y. BusesrolifM, Praz (Hg.), 2. Aufl., Mailand 1993, 181-182. Vel. festeatin burial, from the second edition ofthe siche Knipping, up. cir, (Anm. 1), Bd. ı. bei Raupp, +p. ris. (Arm, 6), 290-293. Vgl. Schilder-borck (1616-1618) (Amsterdam 63-65. Zur religiösen Finvellung vin Farbenreiber bei Cornelis Con n uk 1603-1604), H, Mizdema (Hg.). 6 Bae. Goltziay’ Zeitge:ssen siche 1. M. Dournspijk 1994-1999 und Kiusmenta: Veldman, ‘Images of Labor and Diligence in sixteenth-century Netherlandish prints: Federico Zuccaro, li Lamento della Pitura, 1579. Kupferstich (We, L. Strauss/T. Shimura (Hg), Necherhandish artist. Corn: tis Cort, (Uhe illustrated Bartsch, 52) ibid., BA, 5, 174-225 E. K. J. Reznicek, Die Zeichnungen von Hendrick Goltzivs. Mit einem besshreibenden Kutalog (Utrechese kunsthistorische srudién, 6), 2 Be, Utrecht 1961; R. Schleier, Tiabsde the work cthic rooted in civic mordity or Protestantivm?’, Sisntofus 21 (1992), Nr. 4, 727-264, bes. 261-262. = Goltzius, Exemplar sirrresm, 1578, Cobeti. oder Spiegel des Menschlichen Kupferstich, 240 x 184 mm (Strauss, <p. Lebensddari: Tugent und untugent cit, (Anm. y), Bd, +, Abb, 24/B. 64). un Siche Herzen ‘bid, Abb, 23/B. 14, 29/B. ubgenuler ist’, Studies zur Rezeption einer New York 1986, Abb. 221-1). Siche E. W, H. Hollsecin, Fos eel - Gule {Durch ind Flemish ci hings, engrivings mi + 1930), D. Wuuke. (Hg. Berlin 1997, ierm.uhena siehe M. migration of symbols, New York 1977, 97-106, 18 Zur Fortuna siche Antn. 17; G. Kirchner, im Wandel der Zeises, München 1997. Siche +. B. Marcantonio Raintindis Kupferstich Herkules beewinge Fortuna, 121:1:3510 (K, Oberhuber (Hg), The works Mithamy Mods meditandi, Kuplerstich, Kaschek, “Dies: Gotthziten sind den nfMarcanteiiv Raimondi and offbis sell, zwischen 1620 und 1630 (Knipping, op. cit. gclehrter: heilig’. Hermes und Athena als (The illustrated Bartsch, 27, fotmely (Anm. 1), Bd. 1, 66, Abb. 61). Zur imisario Leitfiguren nachr-formatorischer val.ızne 14, part 2) New York 1978. 67, Kunstrhestie‘, in: I. Müller u. a. (11g.). Div Macken der Schönheit, Hendrick Ablı. 378). Stehe auch ]. L. Koerner, "Ih: fortino of Ditrer’s Nemesis", in: Forzena. and woodcurs, ca, 1450-1700, 7), bei Goltzius sich D, Limouze, ‘Engraving as imitation: Golizius and his Amsterdam 1952, 61, Nr. 379; €. G. Y. Schncevogr (Hg), Catstogue de: estampes contemporaries’, Nederlands Goltzins und das Kunstideal um 1600, hunsthinor ischjaarbock 42-43, 1991-1992 Ausst.-Kar. Hamburg, Kunsthalle. 1995, 239-294. (1993). 440-455 D. Krystof, Werben fte Hamburg 2002, 27-32. Siche :. B. Egidius G. Abel, Stofzianus und Frühe Neuzeit. W, Haug/B. Wachinge: (Hg) Tübingen untiken Rildbeubrebiing im 16. und 17. 62, 30/1. 60, 30, 37. 54, 58/B. 67, 59/B. 63, gravées d apres PP. Ruben, aves Jahrhundert, Berlin 1073: W. L. Strauss, GAB, 71, 63/B. 72, 65/B. 74. Siche niederländische Elerikonografic bei l'indicazion de: collection: où se trourent les tableaux et les graves, Harlem 1873, 148. die Kunst. Bildliche Kunsttheorie und des Sadelers Herenathena nach Hans von Zur Entuchnügsgeschichte modernen Rhetirische in Kupferstichen von Hendrick Aachen (1. d. Ramais, Aegidi:os Sadelrr 11 Knipping, ap. :11. (An:n. 1), 98-105, Vel. Nr. 915 E. ]. Sluijter, "Venus, Vire en Goltzius (Studien zur Kunstgeschichte, (The illustrated Bartsch, 72, part ı, Denken im Felde von Erik und Uitiik, Berlin/New York 1978, 67-113. Haven 1977. Siche Goltziuslite:atur bis Boétius Bolswerts Malerei des Herzens von 1993 bei J. Kosten, "Bibliografie", 1620 (br, 68, Abb, 62). Siche Dokument Nederlands kunsthiaorich jaarbock 42-43, zu Coornhert von 1576 bei Nichols, ap. cit. 1991-1992 (1993), 509-535. Sicht {Anni. 1}, 86-87. Coornhert sich [hemskerk, Sur, 1550, Pieces in Nederlands kunsihistorisch qarback, 42-43, 337-396. 1993, bes. 166, Abb, 273. ‘So seid nun Guttes Nachfolge: «ls dic Hindiik Goltsins 1558-1607. The complete exgramtugs ind woodcuts, 2. Bde. New Gola@iusdokumente bei 1. W Nicheds, "Hendrick Golezins = Documents and Kupferstich, 274 x 196 mm (I. M. printed literature concerning his lil”, Veldmin, Dirck Volkerssz. Cooruhert (Uhr lieben Kinder und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus uns hat geliebt und sich selbse dargegeben für uns als Gabe und 107), Hildeshrim 1997, 133-137. supplement), New York 1997, Abb. Siche Goltzius’ Misericordia dei, ur: 1577 7201.1161 S:). Weddigen, Federico Zuccaro zwischen und Prudentia (Strauss, op. cit, (Anum. 1), Zur (kürstliischer:) Vietus siche L, R. Michelangelo und Rafael: Kunstideal und Bd, +, Abb, 30/8. 60 und 31/B. 75); Alberti, Das Standbild - Die Mathunst - Christus, um 1578 fibid., Abb. 51/8. 42) Glaube, um 1578 {ibid., Abb. 54-65); Verkindigung, um 1580 (ibid.. Abb. 14:/B. Grundl:gen der M:lerei, De statua — De pictur: — Flementa picture. O. Bilderkule zus Zeit Gregors XUL in: T, Weddigen (I lp.). Federico Zuccaro. Kunst zwischen Ideal und Reform, T gung Rom, Biitschmann u. 1. (Hg.). Darmstadt 2000, [sticutn Svizzero, Bibliocheca Hertziana, Zu Luccaros Paras sirtatissiche culera T.

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hratienreise als Tugendweg Tristan Weddigen 132 (Bibliotheca helvetica romana, 27), Basel commentariorem, Mediaenil and (Sammlungskataloge des Berne: 2000, 195-268. renaissance Latin translations and Kansunuseums, 2), Bern 1977, 241-246 S. Zu den Wandralercien des Palazz: Zuccari siche K, Herrmann-Finre, ‘Dic commentarios, Anntated lists andguides, 8 Bde., Washington 1960-, Bd. 6, 1-14. Kuthy, "Die Berner Kubes-Tafud. Eine hellenistische Wegleitung zum Heil’, in: Frusken Federico Zu caris in seinem Sich edition princeps von K. Pracchtes G. Herzog u. a. (Hg), fr Schatten des rómischen Riinselerhaus’, Römische: (Hg). KEBEITOLIUNAS = Cebetis pathy back der Hibliothica Hereziana 18 Tibia, Biblivotheca scriptorum Goldines: Leitalters, Künstler und Aufiriggcber im bernischen 17, Jahrhundert. 30 Siche M, Boas, ‘De Hlusrratice der Tabula Cebuuis’, Het Baek. Tweede reeks van het Tijdschrift voor Bock-en Bibliotheekwezen. 9 (1920), 1-16/10$-114 und vor allem Schleier, op. ces, (Aron, 0). Vel, su Schleier — (1979). 35-012; E. Leuschner, "ll camin Gracorum er Romanorum Teubneriara, À l'inibre del âge d'ur, Artistes es Leipzig 1893. Siche auch R Joly, Le cconmanditaires su XVIF siècle bernisis, Tableau de Cébès es la philosophic religiritie Ausst.-Kat. Bern, Kunstmuscum, 2 Bde., the College art assochirion 48 (1976), 150. 2, und der Architekiue sein» römischen (Collection Latomus, 61), Briissed 1963; S. Bern 1995, 2, 273-292 und auch ¿bid., Bd. 295-297. Kürselerhauses”, in Weddigen, up. cit. Sider (Hp), Cebes’ Tablet. Facsimiles of thu 1, 186-187, Nr, 153; T. Bhactacharya- (Anm. 20), 169-194. Zur Virtus bei Greek text, and of selected Latin, French, Suttler/N, Bäschlir:, ‘Die Berner Kehes- Zuccaro siche King, ep. cit. (Anm. 17), English, Spanish, halian, German, Dutch, 87-88. send Polish translation, New York 1979; D, Tafel, Ein Restauricrungsberiche’, Herner Kunstmisteilungen (1995), Nr. 300, 9-19. Mander, ep. et. (Ana. 1), Rd.1, 396-397, fol. 284 v: ‘de heklighe kracht der Teycken-const en t‘vermoghen des Gracf. Pesce (Hg.), La Favola di Cebcee, Brescia 1982; ). Y. Firzgerald/1.. M. White, ie Tubula ufCotes (Society of biblical Siche zu: Ekphrasis M. J. Marck, E&phrasis und Horrscherallegorie, Antike Bildbeschreibungen im Werk Tizisns und risers”. Ze Goltzius' Arimichen Heroen literatate. Tests and eranslations, 24. Leonardis (Römische Studien der Ribliotheca Hertzisaa, 3), Worms 1985; G. 3 Religiun und der Kunst (London 1964), übers. v, Christa Buschendorf, (Subrkamp-Taschenbuch Wissenschati, 1010), Frankfurt am Main 1992; R. Wirtkower/M. Wiukower, Born under antichi (Venezia 1587), G. Auzzas u. a. (Hg.). Vicenza 1996, 199. 3 Ss Vel. Goltzius' Seductio, um 1578 (Strauss, vp, cit, (Anm, 1), Bd. 1, Abb, 82/B. 85). Vel. Anonymus, Herkules um Scheidervege, Saturn, The character and conduct of artists: A documented history from Antiquity tu the French Revolution, New York 1969. nach Jan Sacnredam, Voduptas mit dic Rezensionen von O, Ferrari, "La Tabula Cebetis® Storia dell'arte. 14-15 (1975), 183-184 unıl E. |. Dwyer, "Review! The art bulletin, A quarterly published by sovrano... Zu Federi o Zuccaros T'ugendbegriff ir: den Fresken der Galleria 133 Mausetalle (Panulsky. op. cit. (Anm. 17), Abb, 60; Schleier, ap, «ir. {Anm. t), Abb. 36). Vgl. Anonymus nach Abraham Bosse D, Lampsonins, Lamberti Lombardi apud Eburones pictari: veleberrimi vita. l'étoribre, sculproribus, architectis, allisque idgenus artificibus utilis rt necenaria, Brügge 1565. Siche J, Hubaux/]. Puraye, Siche Schicicr, op. cit. (Anm. 1), Abb. 34 und 39. Zum Wahrheitsproblem der Abb. 35). Vgl. Alciatis Pinta religione (A. Alciaci, /ndex Emblematicum, Y. M. Daly 309-320. Zur pietura vana siche Raupp, u. a. (Hg.), 2 Bde., Toronto u. a, 1985, Hd. 2, Nr. 6}, Zur Maske siche E. Lettschner, Person, Larva, Maske. Ikonologische Studien zum 16, bisfrühen 16. Jahrhundert Dominique Lampson, l.:mberti Lombardi... vita, Traduction et nates’, so Done um Fran Welt, Kupferstich, um 1585 (Ki:ipping, op. cit, (Anm. 1), Bd. t, 43, Tabula siche Benedetti, op. cit. (Anm, 25), up. cit, (Anm. 6), 266-288. si Siche Anm. 24. Bereit, 1582 hate Goltzius in einer viertciligen Stichserie (Strauss, ap. cit. (Anm. 1), Bd. 1, Abb. 150-153/B, 110-113) die Tugenden dargestellt, die dei (Europiische Hochschi:schriften, Reihe Mensch und dee Kinser auf dem Weg zu Revue beige d\irchdolugie es d histoire de tart XXVII, Kunsigeschichte, 292), Franklun 18 11949), 53-77, bes. 65; J, Becker, ‘Zur am Main/Bern 1997. Glück und ur Ruhe (Quies) brauche, nämlich Arbeit und Fleiss (Labor und siehe Krystof, op. cir, (Ann, 14), 106-116; Graeco-Roman religion series, 7), Chico WS. Melion, "Memorabilia aliquet 1983; 5. Benedetti, /rinieruri di Cebere, Borhnv H. Plorenhacer, niederkindischen Kunstliteratur des 16, Tradizione e ricezione della Tabula în bilis Beichreibungskunst, Jahrhunderes: Domenicus Limpsonins’, Vgl. Coorthere nach Goltzius, Opinii mit Brillen (Veldman, op, cis, (Anm. 6), Diligentia), Kunst und Übung (Ars und Romana strenuizatis exempla: the thematios al'arcisanal virtue in Hendrick Goltzius's Roman heroes’, MEN, Funded in 1886 as Modern language notes 110 (195). dal XV il AVITI seco o (Sedi (e cesti) italiani. Collana del Dipartimento di Ukplvasis von der Autihe bis zur Gegenwart, Nederlands kiesuhistorischjaarbock 24 232-235. Abb. 5501.068.1-4). Siche dic Opulentia). Dazu Krystal, op. cis. (Anm, München 1995. Siche zu ur picture porsi (3973). 45-61, bes. 41. Zu Lampronius und Brille als symbol der italianistica espertacolo, 13), Ram 2001, RW. Lee, Ut picturs puesis: the hunsanistie Lotibard siche Y, S, Melion:, Shaping sr Voreingenommenhcic bei A. Henkel A, $2 Hendrick Goltzius, Blührnder Fingerhis, Kunsebeshreitung. 4o (sus), Ele und Reichtum (Homer und 14), 19-50. M. A. Gillis, Cebeti des thebaenschen theory ofpainting, New York 1967, Siehe Netherlandish sun, Karel : an Mander’ Schöne (Hg), Enblemara. Handbuch zur 1492. Feulerzeichnung, 176 x 99 rami, Bil. 1, Abb. 230-239/B. 94-103). 21 Jacob Matham nach Hendsick Golezius, Tibula Cebets, 1592, Kaplerstich, 66,4 x philoscaphs tafercel, Antwerpen 1564, Sicht zum paragone Limouze, op, eft. (Anm. 14) Sctrilder-boeck, Chicago/Landon 1991, Sinnbildkun des XVI. und XVII, dazu M. Buss, TD: Nederlandsche CebesLiteratu’. Met Boek, Tiveede rechi van het und zulerzi E. Mai u.a. (Hg), Wertsereir 143-859. Zu Mander und Lampsonius siche ibid, 160-173, Jahrhunderts, 2. Aufl., Scuttgare 1996, Edgware, Middlesex, Sam:ndung Edinund Schilling, (Reznicck, op. vit. (Anm. 1), 124,5 0m, Exemplar in Wien, Grafische Tijdschrift wur Bock-en Biblindcekwezen, Diver bis Daumier, Ausst.-Kat. München, Nr. 5, 1090-1134 (Strauss, vp. cit, (Anm. 1), 25 Samunl.ing Albertina, inv. H 138, 61 7 (1918), 1-28; Schleier, ap. cit, (Ani. ı), (Srruss, ap. cit. (Anim. 7), Abb. 139). Nicht erwihnt bei Hirschmunn, op. cit. Zi den Jesuiten siche Benedetti, op. eit (Ani. 1). Dazu Schleier, op. cir. (Aum, 1}, (Aum, 25), 309-320. Sicht loseph Plepp der Künste, Malerci und Skulptur vor: Haus der Kunst, Wulfratshauser 2002. Siche E, d. Hollinda, Vier Gespräche uber 22-21. die Malerei geführt zu Riv 1538. Originaltext vit Übersetzung, Einleitung, 32 Sich: Golrzius' Bildnis de: Orselius, um 227/B. 180). Siche Dokument vam 24.6.1591 bei Nichols, ap. ir. (Anim, 1), 89. donna vieca e pazza che sta con i piedi D. Lampsonit:s, "Typus vite humana ex sopra un rotondo. sasso.” 95-96, Vgl. HW +, Lailineysen, Die nach Jacob Martha, fabulie Crbrris, zirka Beilagen und Erläuterungen, 3. d. Tabula Cebetis’, in: Poemata rt effigies 1633, Öl auf Leinwand, 161 x 308 cm, Bers, Vasconcellos (Hg), Wien 1899, 74-75: ernie fratrumi Belgarum, |, Coutcmns (Hg) Kunsemuscum, Eigentum des Staates Schleier, xp. efe. (Arm, 1), 61. Zur Bern, Inv. 276 . Dieses Gemälde wird dem Stummmheitt der Malerei siche D, Krystof, Symbobu:11,4Humanissimo Domino Petro Berner Architkten, Feklmesser und Maler "Die wahre Kunst ist bescheiden und Frans Floris, Tabula Ceheti., 1561, Boom, viruf/Consulari Amstdredamensi, Juseph Plepp rugeschrivben. Der Adlige schweigs.un’. Zu Gultzius' Midasurieil Kupicrstich, 452 x 299 ı 454 1 298 cm David von Büren (1614-59), der eine van 1590". Nederlands kunsthisorivh milicärische Karriere in Frankreich und Jasrbock 42-43, 1991-1992 (1993), 427-437- tutta la vita umana fa la Fortuna una 42 Leiden 1612. Kritiker, Eisenach/Kassel 1956, 270-271. “Hor e artis Chalcugraphice allini sus HGuleziuWInvento: imicitia Vel. Cartari, op, cis, (Arm. 38), 418: "Cebete in quella tivoli nella quale dipinse ältere niederlindische Miteres, Künstler und Cebetis Tabulafflageartissime culeori, 1423=1435. 2 1586 (Strauss, «p, cit, (Anm. 1}, Bd. 1, Abb, 34 Zu Galle siche Anm. 2. Philipp Galle nach $601.082; Schleier, «p. cir. (Anm. 1), Abb. 4A Identifikarion mir den Apostol Pattes von 1589 gedeuret (J. Miler, "Les masques di la beauté, La vie L'Hendri k Golizius dans Siche 'finl prodega’, 1544 (Schleier, op, it. (Anni, 1), Abb. 39). te Servire culturel du niusér du Laure, Tagung Paris, Musée du Louvre, Paris thy Romar: viewer. The rransformation af art from the pagan world 15 Christisnity, den Figures des Jacobus des Älteren, Cambridge: 1995, 21-48; in evidentes Jacobus des Jüngeren, Simon, Judas und in Unkennenis von Schleier, op. cir, (Anm. 1), abgewandelter Fornt auch in anderen Aposteln der Serie vor, wie auch besonders im Aerkufe von 1589, der aut dic Holland verfolgte, gab dic kolorieite Zur philtophia pieta siche S. Sider, privignos sculp./Anno 1592." Za: Kupic vermutlich nach 1633 für den "Interwnver: with poems and piccuce’, A cit (Aum, 7), 225. Widmungen sich: M, Bury, 1%: próne in Rittersa:l seines Familienschlosses in protoemblermatic Latin translation ofthe Itchy 1550-3620, Vaumarcas beim Neuenbi1ger See in Yıbıda Grbreis‘, ins BF, Scholz u, a Lebensallegorieit in den Niederlanden Bildnisse son Boom, der 1587 Auftrag, Es ist anzunchmen, dass er mit (Hp). The Europeun emblem, Tagung siche Knipping, sp, eis. (Anm. 1), Bd. 1, beklige sich Elsner tiher die mangelhafte 73-78. kunsthistorische Bearbeitung der antiken Bürgermeister von Amsterdam und dieser komplexen Allegnrie, deren Glasgow, (Syinbola +1 emblemata. Studies Oberst der Infanteric gewesen war, bei E. Reproduktion er vermutlichi aus den in reraissunce und baroque symbolism, 2), Muller, Beschrijernde caralogus van zio Niederlanden michrachec, seine Leiden u. 1. 1990, 1-18, Zu den porte teen, can nederlanders, en van meridischen, intellektuellen und Philosophen siehe Alberti, op. cf, (Ant, buttenhinders, int Nederland in brtrckhing Ssthetischen Ambitionen zur Schan zu 14), 240-241: G. B. Armenini, De' veri stand, efkountia vis de collection: de stellen suchte. 1689 wurde das Werk der Biotest, Verssolk van Soelen, Lambert, oz, Arnscerdam 1853, 42. Vgl. Pedibdicierting van ALN, Worthen, ‘Colligraphic 35 Zur Tosbula Ceberivund zu anderen in: M. Waschek (Hg.), La Vies d'artistes, Actes du colloque ¡nsernasional organ isd par (Reznicek, up, ci. (Anm. 1), Abb. K 83). 40). Zur Neuzuflage siche Widerkehr, ap. London 2001, 78. Siche le Schilder-Boeck de C.irel Van Mander’, Val. Erzählsiruktur bei J. Elsner, Arr and ergo 1). D.Hacobu:s Mathamits Golrzij 29 cit, (Auta. 1), Abb. K 432). Dic Hand wurde als ein Hinweis uuFGoltzius’ Heiliger Fumific nach Goltsixus (Strauss, 44 Vel. Goltzius' Sper mit Anker von 1592 (Dolders, :p. cir. (Anın. 2), 113, Abb. Goltzns’ Hand von 1588 (idid., Abb, K 165-166). Vg). Vorsrudicn (Reznicck, up. Vgl. Sonnensegelmotiv in Matham, op. cit, (Anm. 7), Abh, 107). 4 pr Abb. K 409). $3 Siche Est unten im Appendix, Siche 1996, 149-176). Sic komme jedi h such in Tabula Ceberi:. herkulischen künstlerischen Taten und Bezeichnungen aus Goltzius' Table: Crbetis gefühn wie uch einige der Siche ;. B. E, Cocci (1538) fiber die Tugenden Goltcius’ alludicrt (Strauss, op. mnenmechnische Funktion der cit, (Anm. 1), Bd. 2, Abb. 267-280/B, Kebesraful (Schleier, up. cit, (Arm, 1), 62), precetti della pistso a, Raventia 1586, 32: wichtigei: griechischen Originalbegrille. Zitate aus der Inschrift von Est sind Rerner Scadebiblicthek geschenki, in deren Gemäldegalerie aufgenommen und Giovanni Busta Adrianis Zweifel in Gi. Vasari, Le rite de più vevellents pier! vielleicht im Sommerauditorium der edler! ed at whitettori seritre da Giorgio Pisckheimers deutsche Übersetzung in kinship of writing aud piceuring in the Vasari pittore avetine, in: Le spore di Schleier. op. vis. (Anm. 1), 143-155. curly seventewnch-centuty Netherlinds’, Melon, ‘Love and artisanship in Hendrick Ward Goleius's Venus, Bacchi:s and Ceres of inscriptions on Dutch mannerist print’, reformierten Uheologieschule aufgchängt, Nederlands bunstbistiviveti jaarhoek 42-43, we es sich als ansch auliches Lehrmittel fiir Ginrgio Vasari con nuove anuctisioni e 1991-1992 (:993), :61-306, bes, 185, Echik und Griechisch cipncte, Siehe dazi commenti (Firenze 1968), Zu den Editionsn siche 1. O. Krisseller PL Wagner, Gemalde des 15. und 16, (Hg), 9 Bd. Florenz 1906, Bd, 1-7, Bd, 1, (Hg). Couulogus srandutionvnt rt Jabrbunderts ohne Hraliro a. Gi. Milanesi 36 ta Klammern sird alle laccinischen 44-56 und 283/B. 14:). Es handelt sich Tingegen in cinfichen Auführungsstrichen 47 Siche Appendix. 48 Siche Appendix. daher eher um ein Markenzeichen als um vine Identifikation mit Paulus, Zu wiedergegeben. Vgl. v. a. Willibald 49 Vel, WS. Melion. ‘Memory and the Goleiuv Hand siche Krystot, ap. «ir. 37 Der Baurn (doe) verweist vielleicht such auf de: Adressaten des Kupferstichs, Pieter Cornelisz. Room: (sicht Anm, 241. 38 Vel. V. Cartari, Le imagini de 3 dei de gli fiige 8 (1992), Nr, 1, 48-70. Siche R. Klibansky it. a, Sıruen mud Melanchotic. Studien zur Geschichte der Naturphilosphie und Medizin, der (Anm. 14), 19-23 und 177-586; WS, 1606', Art History 16 (1993), Nr, t, 60-94: WS. Medion, ‘Self-imaging and the engraver's int, Hendrick Goltvius's Pietà

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Prisa Weddigen of 1598". Nederlands kunsthistivisch featienreise als Tugendweg (Hg), Fr Midler dinasty, (Vhe new Holstein. Durch & Flemish etchings, engravings and woodcuts, 1450-1700, 3 Bde,, Rotterdam 1999, Bd. 2, Abb. 33. Kunsthalle, Hamb.irg 2002, op. cit. (Anm, Meuallstiftzeichnung, 97 x 70 mm, Milton von 1589 und Mathams Rildnis van the paradigm «il Protean virtuusiey in 63), 162-153, Abh, 50; Strauss, np. vit, Hebold, USA (Reznicek, up. cit. (Anm, 1), Winghes nach Goltzius vor 1592 (G. (Anm. 1), Bd. 2, Abb. 344/B, 190). Hendrick Goltzisis, Bildris facob Mirchamns Abb, K 345: Reznicek, sp. cit. (Anm. 15), Denhaene, ‘Un témoignage de l'intérêt des Haarlem «round 1600*, in: Cultural differentiation and cultural identity in the 277, A 222). Der bardose, als lernendor humaniste, Hlurnands pour les gras ures W'iderkchr, op, cis. (Anm, 7), 225-226, and Gilli: van Breens? (gespiegelter italiennes: une lettre de Philippe van |. Miller u. a. (Hg), Die Manders’, io: Marker der Schonbeîe. Hendrick Geltzins Siche (gespiegelt) Galteius! Bildnis Jacob Ausschnitt), 1592, Metallstiftzeichnang, y2 Zeichner in Golizius Apollo Belvedere von 1592 durgestellie Mann (Strauss, ap. cit. Wingh à Abraham Ortelius’, Budfetin de advanced study in the visual arts, Mearhams, 1592, Kreideveichn ang, 368 x x 117 mm, Amsterdam, Historisch (Anim. 1}, Bd. 2, Abb. 314/B. 145: vel, l'Instscue hi torique belge de Rommel Bulletin Symposium papers, 27/12) and das Kunstideal ton 1600, AusstKat. 286 cin, Wien, Graphische Semmlung Museum, inv. 1863, Nr. 69 (Reanicck, ap. Hambu:g, Kunsthalle, Hamburp 2002, 1216; P. Roctrig, “Ob gelehricr Stichel, Albertina, ins. 374 (Reanicek, op. oft. cit, (Anum, 1), Abb, K 388 1). Vel. Hirschinano, ep. cis. (Anm. 1), 60-61, Nr. 347) zeigt ähnliche Augenlider wie 52 (1992), 69-138, Abb, 1 unl 2; Hullstein, {Anm. 1), Abb. K 279), Vgl. Worthen, op. de Sich: Raffach fesa von 1592 nach ciner Hischmana, op. vis, (Anm, 1), 58-60, Ne. derjenige im Pelzmancel; allerdings weicht np. cit. (Anm, 65), Bd. 11, 247, Abb. 405: Vorlage von Gispare Celio (Strauss, op, ob kunsfertige Hand’, Über Schrift und vit, (Anm, 24), bus, 185, Siche Bild nisse 145. cit, (Aum. 1), Bd. 2, Abb, 298/B. 269). Mathams bei H. +. Hall, Peersrerten nan Dass es sich beim Bärtigen um Jacob die Nasen- und Mundpartic so sehr ab, dass dic buiden Bildzisse, entgegen meiner Widerkehr, ip. cit. (Anm. 7), 224, Abb, Bild in den Kupferstichen von Hendrick 127). Sivhe Zeichnungen nach Polidoro von Goluzius’, in: J. Müller 1 a. (1 1g.), Die Needertandse berldende kursitenaurs. Savery den Älteren (um 1565-1602) Zur Porträtproduktion siche J. P. E. Kok, jaarbaek 46 (1945), 104-143: Melion, up. vit. (Anm. 22); |. Müller, ‘Die Masken der Schörndbeie, Dic Vira des Hendeick Goltzius im “Schilder-Boeck" Karel van wen het Belgisch histriteh inctituus te Rove visual arts, S.J. Barnes, $. Metion (Hy.) (Studies in the history ofare/Center of Hanover/Londot: 1989, 113-134. Portraits ofDurch painters and othe artist hander: solle, wie Arent van Buchel ofthe Low Countries. Specimen «fan anmerke, ise daher unwahrscheinlich ersten Meinung, nicht mit Sicherheit mic derselben Person identiliziere werden können, [in Porträt M tchams (sect irenagraphy. Repertorio, Amsterdam (siche G, +. Ryn, ‘Arent van Buchel’s Res Andicas Stolzenburg in: Muller, op. ir, Leeflang/Luijien, op, cit. (Anim. 1}, Abb, B, 248-256; unter Suturn ‘in 1963, 201-202. picture, auntcekeningen: betreffende (Ans, 63), 114) int jedoch auszuschließen. 147-151. ‘qui in Roma ritrasse diuersi suoi Tyronum gratin) und weitere Zeichens. Dürer - Raimondi - Golezius. Zur Atsstellung des Kupfesstich-Kabinetts Siche Golrzius' Selbsrbilduis, zick.i 1591/92, kunst en kunstenaars", Oud-Hofland, Allerdings ist keine Ähnlichkeit mit einer amici virtuosi" (G, Baglione, Le vite de’ Pilidorostiche van Sacnsedam nach Krcide:cichnung, 365 x 192 mm, Nienswe bijdrigen voor de grschledenis der Figur in Cornelis pittori scultori er srrhitetti. Dal Pontificato Goltsius’ Zeichnungen (Strauss, ap. cit. von 25. Oktober 2001 bis 11. Januar 2002, Dresdener Kunitbläner, Zweiuonatsichrift der Staatlichen Kunstsnmindungen Dresden Stuckholia, Notionalmiuseum, inv, Nederlundsche kunst, letterkunde, des Lazarus von 1602 oder in Galtzius' 1867/1863 (Reaniiek, ap. cit. (Anm, 1), Abb. aijuerheid, end, 5 (1887), 143-154, bes, 15% Mystische Vermählung der heiligen di Gregorio XIE, del 1572. In sino a’tempi di papa Urbano nel 1642. Scritte da Gio. (Anm. 7), Abb. y: (230) und folgende). Zu letzteren siehe Limonze, »p. cit, (Anm. 14), K 255). Siche Biklnisse Golezius' bei Hall, «gl. Hirschmann, op. ci, (Anm. 1), 59-60). Katharina von ca. 1600/02 zu erkennen, Baglionr roman e dedicate 445-448. Siche R. Reifsuyder, "The vight 46 (2002), 8-14. Zum Motiv der ap. et. (Ana, 56}, 113-114. Die cigendiche Das Doppelporträt galt bis anhir: als dic beide nach van Mande: für Ban gemalt Kunsderhand siche P. Barolsky, “The artist hand’, in: The craft fre Vorlage, vermuthich cin nach rechts unidentifiziore, wie zuletzt in Milles, op, worden scien (vgl. dasu Leeflang/Luijren, all'eminentissimo, e vieverendissinti primipe Girolamo vard. Colonna, Rom 1642, 66). Roman gods: Goltzins and Polidoro”, in: G. Harcourt (Hg.), Hendrick Geltzius nd gewandtzs Profilbildiis ode: selbstporsrät, ist allerdings nicht erhalten. Siche Goluins, Biddbiss Gillis sin Breens, cit (Anm, 60, 116, und wurde kürzlich auf op. ‘it, (Anm. 1), Nr. 97, 272-273), 1. Feeley, "Goltzius and the Netherlandish ty vlassical tradition, Ausst.-Kat, Los physingromisch nicht überzeugende Vel. Bildris von de Gheyn bei K. v. interest in classical art’, in: G. | larcourt Angeles (University of Southern Weise als Jan Matthysz, Ban und Philips Mander, Das Leben der niederländischen California, Fisher Gallery}, Los Angeles 1592, Mecallsciftzeich nung, 100 x 75 mm, van Winghe gedeutet (Lecflang/Luijten, und deutschen Maler (var 1400 bis vu. 1615) (Hg), Hendrick Golezits and the classical tradition, Ausst.-Kat, Los Angeles, chemals Sammlang Wellesley, London: (Rernicck, up. vit, (Anm. 1), Abb. K 266). op. «it. (Amin. 1), Nr. 42, 132-136). (Amsterdam 1617), Fi. Flaecke (Ug.), University of Southern California, Fisher Ratfacls Gulatea von 1592 (Strauss, op. vic. Hendrick Gulrzius, Herkules Farncie, 1592 Gallery, Las Angeles 1992, 32-35. Siche (Anm. 1), Bd. 2, Abb. 288/B. 2:0), Vgl. auch den preitkrempigen begornen, 1617 publiziert, 418 x 300 mm {Kunstgeschichtliche Suudien, Der Galleriestudien IV. Fargo, 1-2), auch Leetlang/Latijten, ep. cis (Anm. 1), Siehe daru Luuschner, ap. ci: (Anm, :0), {Strauss ap, oe, (Anm. 1), Bd, 2, Abb, MinchenfLeiprig 1991, 373. Siche 117-145. Zu ‘Rom herrsche! siche Nichols, 201-214, Abb. s und 6. Vasari, op. cis. (Anm. 29). Bd. 4, 399 und Masken der Schönheit, Heidrick Golizius und das Kunsrideal rim 1600, Aussı.-Kat, Hamburg, Kunsthalle, Hamburg 2002. T. Ketelsen, ‘lin Banne des 22-26; Originality and industry in the hakian Renaissance and baroque workslinp, A. Ladis (Hg) Athens 1995, 5-24; M. O'Malley, ‘Lace fifteetith- and carly sisteensh-century painting contracts and the stipulated use Flat in Cornclis:, Auferweckung ‘Artists portrayed by thei: friends, Goltzius 1590/91 (Reznicek, up. «is. (Anm. 1), Abb. K 239-253). entsprechende Stiche von 1592 und his circle", Sioniobis 24 (1996), 163-181; (Strauss. op. si, (Am. 1), Bd. 2, 289-296, 1992, 36-39. Siche auch des Stich nach of the painter's hand’, in: E. Marchund?A. Wright (Hg), With and without the Medici. Studies in Tuscan ari sind patronage 1434-3530 Tagung London, Warburg Goluius Bild!) Gillis van Breens vou 1590 fibid., Abb. K 265), Zu weiteren Porträies Bildnisse de Gheyr:: bei Mall, up. ese. sp. cit. (Anm. 1), 89. Zu möglichen (Anni, 56), 107-108. Zu Gheysi siehe auch Vorlagen sich" P. P, Bober/R. Rubinstein, Bil. 7, 164. Instiuee, Aldershot 1998, 155-178; 1.. "Een nicuw-ontdeke porirer van Gillis var: Siebenunddreissigjährigen (1602. JE. Koku x (Hg), The de Gheys: Renaissance artist; und ansigue sexdpture. A Sicptzall, “Le mati de la tain dans la Siche S. Seclio, Extriordinario libre de Breca, gerekend door Hendrick Golrzius’, lohannes. Sienredam. aeftatis). XXXVII, h:dbowk af sesrces, Oxford 1986. archistetenra nel guate si diner trenta Bulletin van het Riksmuwu 48 (2000), anno") sehcine anpeblizione zu sein. Es family, (The sew Hollsrein, Dutch & Flemish etchings, engravings and Siche Golezius" Moses (Reanicck, ip. sit. porte di upera rustica mists von diversi 150-155. wurde von Hendrick Zoccchour wood urs, 1450-1700, 2 Bde., Rıicterdam specie con Li seriteura davanti, che narre il peinture allemande, 1420-1520", in: Norms and variutions inte. Essays 14 duna of Most Burasch, Jerusalem 1983, 63-80; M. Warake, "Der Kupfin der Land", in: Y. Hofmann (Hg), Zauber der Medusa. Europäische Maxierismen, Ausst.-Kat Wien, Gesellschaft biklender Künstler Österreichs, Kitnsulerhaus. Wier: 1987, vie van Breen siche M, Schapelhoumir, 3:2/B. 143). n Dieses Porteat des Siche Goltgius’ Bildnis Gillis san Breen, herausgegeben und enchäht die Inschrift 2000, Siche Bildnis Mullers bei Hall, vp. (Anm, 1), Abb. K 332 und Lcctlang/Luijren, op, cit. (Anm. 1), Nz 44, zirka 1588, Helklunkelholzsehnit, 206 x vin Theadarus Schicvelius; Saidamum cit. (Anim. $6), 222; keine Bildnisse de 138-139), Vel. auch Leonardo Sormanis tuto, Venedig 1558. 142 mm (Strauss, ep. eft, (Anm. 1), Bd. 2, patric est, felici sidere nants fdiscipulirs lodes ‘bid. Zu Muller siche J, P, F. Kok, und Prospero Bresciano» Moses, Vel. Johann Gregor van der Schardr, Abb. 404/B, 239). Siche Bilduisse van Bivens bei Hull, ap. cit. (Anz. 56), 44. Galzi, Lixyppi imitutorin were fntentus ‘Jan H.irmensz. Muller as printmake: — Y, Brunnensiatue, 1588, Ram. celo, calum meditatus ct astra, ¿Cum Prins quarterly 11 (1994), Ne. 3, 223-264; J. Hermes, 1570, Bionzestaruette (Krystof, op. cit. (Anm, 14), 234, Abb, 57) urd Adrian de ue Mander, up. eft, (Anm. 1), Bd, 1, 404-407, erden er venti di opera diticans di diverse Siche (gespicgelt) Hendrick Golezins, sculpsit fatuas dactasque ad sacra PE. Kok. "Jan Harmer:sz. Muller as fil, 286 v-287 1: So wie Platon seinem puctlas/ls quançus fuctit monumenca printmaker - 11, Print querterty 11 (1994), Geburisgott (Genin und dem Glück Bronsestacuerce (L. O, Larsson, "Zwei Nr. 85-86, 244-248. Siehe auch Goltrius Bildnis eines Jungen, sitka 1592 (in spácorer Schrift 1596), Metallstittzcichnung, 92 + loquuntu: cu era. Theodorus Schrevelius’. Nr. 4391-378: J, PF, Kok, Jan (gheluck) danke, dass er nicht als Barbar Frühwerke von Adrian de Fries’, in: G, erudita und beste mano in Golrzius' 11} 10m, Amsterdam, Ámsterdam Vel. FW H. Hollstein, Dusch and Harmensz. Muller as printmaker = HI, oder Tier, sondern als Mensch, Grieche Cavulli-Björkman (Hg), Netherlandish Bileinis Gales, 1582 (Strauss, ep. cit, (Anim, 1), Bd, 1, Abl156/B, 170), Zum Fingerhut siehe H, Bichrold-Stiubli/E. Hofmann- Historisch Museum, cat, 1863, Nr, 69 Flemish etch, Hugh, engravings and ssoudeutt, Catalogue’, Print quecteterty 12 (1995), Nr, 1, und zur Zeit des Sokrates gelebt habe, mensicrism, Ausst.-K.t. Stockholm, (Reenicek, sp. cis, (Arm. 1), Abb. K 388 +). a. 1450-700, Amsterdizn: 1949-, Hd, 9, 3-29; Kok, «p. cit. (Anm. 54), Bd. 2; È. Ko sank auch “an Mander seinem Schicksal, Pas Pendanthildnis eines Dreijibrigen mit Abb. 27/W 23). Vom Rijksmuscum J. Reznieck, ‘Jar Harmensz. Muller as seit gut zwanzig Jahren mie dem {Nurionalinuscun:), Nutionalmusci Skrifeserie N, 5., 4), Stockholm 1985, Kiayer (lg), Handbuch des dewescher Aberglurben, Berlin 2000. Bd, 1, 937. Zur symholischer Tabakpflits ze in Goltzius’ spitvers Phu und einer Fünfjährigen mir Amsterdam allerdings dem Sohn, Pieter | draughtsman: 1ddur:da', Master Drauungs Haube, beide 1594 darier, sind hingegen Hobsteyn (um 1614-1673), cugeschricben, 18 (1980), Nr. +, 119-128, Zu var Winghu kuasdicbender Goltvius befretidet zu sein, Diese Wortwihl (Genius, Glick) Goltzius’ Bildnis Gtambulognas (Rernicek, mir dern stehenden, nuitzerragenden siehe Anm. 99, könnte darauf hindcuren, dass vati op. cit. (Anm. 1), Abb. K 263). Vel. auch Zu Ban siche Manders, ap. cit. (Arun, 1), Mander die Fabula Cebetis katte. fbid, Willem vat: Tetrodes Nicki Kümpfer von Bd. 1, 46-49, ful. 197 r-1, 392-395, fol, 283 400, lol. 285 +, Zeile 9: in das en ander 1565-75 und Goltzius' Apollo von 1588 (S. 1, Goddard/]. A. Gans( Hg}. Golrzins & the third dimension, Ausst.-Kat. 55-61; Lecflang/Luijren, up. cif (Arun. 1), Fries, dfermes, 158008 Jahre, 171026). Zu Llermes siche Anm. 16. Siche Herkules von 1589 sich: B. L. Holman, Jungen ganz rechts in der Tabula und mit *Golezius' Great Hercules: mythology, art den puppehiltenden Mädchen ganz links was mit dessen Geburssdaten nich: iibercinstimmen kann. Vel. U, ‘Thieme/F, Becker (Hg). Allgemeine: Lexikon der and polities’, Nederlands knasthiam isch verwand (ibid, Abb. K 381 und 382). bildenden Kinder vox der Antike bis zur v-284 1, 400-401, lil. 285 v, Bd, 2, ghzlijckcnde den oymemenden Michel Juarbuok 41-43, 1991-1992 (1993), 197-412, Siehe Hendrick Geleziun, Bildnis des Gegenwart, 37 Bde., Leiprig 1907-1950, 180-181, Bd. 5, 216). Siche Marcinshecher Agnolo,’ Zu Goltzius angeborenes bes. 400-401. Siche Mullers Fortuna von 1590 tach Frederick de Vries, 1597. Kupferstich, 360 x Bd. 17, 402-403, Siche Bikdnisse der Haarlemer Brauergilde von 1604 mit Genislität siche :bíd,, 384-386, fol. 281 Williamstown, Sterling and Francine Saenredans bei Hall, a. er (Arun, 56), Relies nach Gatizius (Lectlanp/Euijten, v-282 n, Zu Goltvius ab nicderlindischem Clark art institute u. a, Williamstown Cmelia.s Genfer Gemälde (Strauss, 49, 265 nm (J. Müller u. a. (Hg), Die Macken der Schön it. Hendrr k Gofratıs und das vit, (Anm. 7), Abb. gg]. LE. Kok u.a Kunstidoal wnt 160, Ausst.- Kat. Hamburg, 66 Guiiziu, BrlduisJin Matthyse. Bans?, 1593, Michelangel+ siche W, S. Melicn, ‘Karel van Mander’s “Life uf Goltzius': defining siche S, Brink, Mercurio Midiveus, 287, np. cit (Atm. 1), Nr. 6, 28-29). 69 Vel. Otro vin Veens Hildri, nan Winghe: 2091, 70, Abb, 72 und 73). Zu Merkur

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Studien zur paucgrischen \ erwendung der Principato di Liegi: Roma durante il mit Öllampe und Schädel in cinem Kreis Merkurgestals im Florenz des 16. Rinascimento, Ausst.-Kat. Brüssel, Palais (bid, Abb. 74/8. 77). Vel. Kreis der Juhrhunders (Manuskripte zu des Beaus-ArtsfRom, Palazzo delle Ewigkeit in Galles Veritas nach Gerard van Kunstwisscaschafi in der W'ernerscher: Esposizioni, Mailand 1995, 204-205, Abb, Graeningen (Delders, ap. «i. (Anm. 2), Verligsgesellschaf, 13), Worms 1987: H. 134). Zu Mathams satiquatische Lee, Aussehen ie in der Kunst, Studien zur Publikation Verscheijden cierage sii. 1611 fkonographie vin Minerva, Merkur und siehe P, Euhring. ‘Jacob Matham's 295, Abb. 5601.075:4). 94 Siche im Gegensatz dazu Miedema, op. it. (Anm. 86), 18, Rad, wm 1590-1600, Tatelgemild:, 108 x Kunstgeschichte, 247), Frankfurt am antique’, Simiolis 21 (1992), Nr. 1-2, 75 cm, Museum Boymans Van Main u. a. 1996. s7-84. Beuningets, Rotterdam, inv. 2731, mit Desiderius, ap. rit. (Anm. 92). Bd. 7, 547. Daven scheint Saunredams Kupferstich Junger Msn mit dem Tod nach Guhzius 86 Zur Gultziusvits siche H. Miedema, ‘Karel Darstellung Sc hifforuchs (Museum von 1592 zu: zeugen (Stranss, op, cis. (Anm. van Mander, Het leven van Ilendrick Boymans Van Beuningen (Hp), Old 7), Abb. 123). Siehe Gultzius’ Russebändiger (Reznicck, Goltzius (1558-1617) met paratrase en paintings 1400-1900. Hlustration. Published 127-129). comments", Nederlands kunsthisterisch an the occasion ofthe opening ofthe now Siehe Goltzius’ Parguordibid., Abb. K Jaurbueb 42-43, 1991-1992 (1993), 14-76: 215). Maänder, up, cit. (Anm. 1); Mander, op. stl. Siche Goltzius” Flussgörzer fibid.. Abb. K (Arm. 67). 96 Parshall, "Portrait prints and codes of amenssimo dissverto {Napoli 1535). O. 4). Neapel 1972, 10-12. Zur Grotta delli gegen die Bindiren (M.L. Madonta (Hg). Roma di Sisto V. Le acs: ¢ da cudtra, 2 Boe. Rom 1993, Bd. 1, 10, Abb. 12). "boerderijen' siche Mander, op, cir. (Anm. ibid., Bd. 1, 384-389, lol. 281 282 v. t), Bd. +, 389, fol. 282 +, Zeile gz und Bd. 5, 188. Dazu Krystof, sp. cit. (Anm. 14), o Zur Krankheic und zur Romrcise siche ibid, Bd. 1, 389-395, lol. 282 +-284 rund Bd. 5, 186-185. 153-156. Virgilio siche B, d. Falco, Deserittion dei identity in che Renaissance, Hendrik Goltzius, Justus Lipsius, and Michel de Montaigne’, Word & image 19 (2002), Ne. Dacos/Meijcr, ep. cit. (Ann. 85). 88 Dazu siche Mandes, vp. cit. (Ann. 1), Bd. 89 Zur glücklosen Kindheie Galtzius’ siche t=:rarum, 3) Köhr 1581, fol, 56 y. 113 Zur von Petrarca besuchten: Gr ta di Zur Situation unter Caregor XIV. siche Pastor, »p. cit. (Anm. 83), Bd, 10, 516-542. Siche Goltzius' Tirso Belvedere {ibid., Abb. (Anm. t), Nr, 41, 130-131, Zu den 106 Siche Anm. 19 und 33. Zu Lipsius siche Hogenberg (Hy), Urbis pretipuarum toting mundi liber tertius, (Civitares orbis wrngnfihe museum, Rotterdam 1972, 38). Sicht dic Allegorie des Kampfes Sixtus’ V. 1,386, fol. 282 1, 105 luoghi antiqui di Napoli e del swo 87 Zu anderen Romreisenden siche: 2091. Siche auch Leeflang/Luijeen, op. cit. unddir AufzeichnungenYA E. A. von Abel, «p. cir. (Anm. 19), bes. 67-103 PL 223, 103, 204 1). K 201-202) und Lanka: (ibid, Abb. K des Weiteren Horn-Onken, op. cir, (Anm. Folge, 01), Göttingen 1978; G. Braun/F. Veriche:jden ci-rage: an carly seventeenth- Vel. Goltaiusumkrei-. Fortier aufdem flegrea, Parzuoli 1955. sız Dita si:he A. Morn-Onken, Ausflug in elysis:he Gefilde. Das europiische Campanienbild des :6. und 17. Jahrkundert, Uffenbachs (Abhandlungen des Akademie der Wissenschaften in Górtingen. Philologisch-historische Klasse. Dritte century model book of etchings after the 95 137 (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, 77), München 1993, 63. 104 Vgl. Sprichwort Kleider machen Loure bei Hochschulschriften. Reihe XXVUL Leeflang/Luijten. ap. ct, (Anm. 1), Nr, 40, 97 Zur sacuenirischen Mehincholie siche Au. 49. 98 Mander, up. cir. (Anm. 1), Bd. 1, 392-393, fol, 283. 99 Siche zu var: Winghe Denhaere, up. cit, 1-2, 22-37. 107 Sich? Goltzius' Bildsis des Lipsius nit Morisani (Hg), (Bibliotce: napoletani, Sibilla Cumar. siche ibid. 71. 114 Zu der Rustik.igräbern siche Vasari, ep. cit. (Anm. 76), Bd. 1, 194. Zu den 112), 29-31. 119 “lago Averno di Tripergole dov: discese e cal buca nell' Inferno per veder l'ombra del sus: padre Anchise” (Falco, ap, cit. (Arm, 113), 67-71). Horn-Onken, op. cir. {Aum. 112), 11. Siche Strab in, Géogriphie, Time Hl. Livres Vee Vi, E. Lasserie (Hg) {Collection des universitaires de France, Paris 1967, 105-110, 4:4.4-5:4,6. 120 Zur Athena als Virtus siche Anm. 16. 121 Sich; Appendix. 122 Sich: R. Artigliere, Contribute della bibliugrafie ed icon: grafia di Pozzuoli e dei Campi Flegre! dal 1500 al 1963, Porzuoli 1964: E. K. Yegül, The therme-mineral complex ae Baiae and “De balticis puteolar is", The are bullesin, A quarierty published by she College art associntion 78 (1946), Nr. 1, 137-168. “Nirgends sind sic jedoch reichlicher als in der Bucht von Hund von 1587 (Strauss, sp. sir. (Anim, 1), Grotesker ibid, Bd, 1, 129. Siche dazu G. Bajar und nitgends von so vicheitiger Bd. 2, Abb. 256/6209). P. Lomazzo, Prato:to de Livre de La Pistura, Heilkraft' Plinius, op. cir. (Anm. 101), Rd. 108 Siche dazu R. D. Santos. La cinif conversazione pitrorica. Riflessione estetica e Mailund 1584, 422: S, Serlin, Regole 31, 12-17, 454-8512. L. B. Alberti, Zen generali diarelitetura sopra le cinque produzione artistica nel rrastaso di Karel maniere drgl: edifie „car, Tops, Bücher über dic Bawkosts:, M. Fheucr (Hg.). Wien 1912, 536. Zur den bagat siche Faleu. op. cit. (Anm. 183), 73-77. Siche run Mander (Praspettive di storia dell'arte. Dericn, lonico, Corman, et Composiso, cor 2}, Rom 1998, 126-137. gli essenipi dellcnnquit., che, per la magie» parte concordano can li dotrrina di Vitravin, 123 Hurn-Onken, op. cis. (Anm. 112), 10. Venedig 1537.70", 124 Siche 360*-Panorama di7 Solfzr ata bei Strabon in Anm, 119. Zu Sixtus V. siche L. +. Pastor, Geschichte 91 Zum Tupos der Liebe zur Kunst als der Päpste seitdem Ausgang des Mittelakers, Kenkursentin zur Gattin siche 16 Bde., 8.-13. Aufl., Freiburg im Breisgar: Raupp, ‘Allegorische Selbstportrirs und Selbstdurstellungen in der Graphik um: 1600", in: Austebingr.:phic und Selb:tporrrai: (1927), 59-82: C. Scbuddeboum, Philip and the antique’, Print qu.crterty 18 (2001). in des Renaissance, G. Schweikh.irt (Hg.} wan de chrisclijke archealogie, Groningen Nr. 2, 135-149, bes. 146. Zun: (Atlas. Bonner Beiträge zur 1996. bes. 48-50. Mande, op. cir. (Anm. fol. 286 ı und Bd. 5, 187. Zur Arbeitsethik siche Gultzitus’ Laber und Diligentia von 1582 siehe Anas, 7 und 51; K. HerrmannFiore, ‘fl tema Labor” nella creazione artistica del Rinascimenia’, in: Der delinvatione: siche L. Fino, Vesuiis e Latini con la vuce grec: Leucogei, civè Repruduktionsprojeks siche W. 5. Melion. Renaissanceforschu:1g, 2) Kiln 1998, 176-190, bes, 182-183. 1), Bd. 1, 46-49. 61, 197 r-v, Siche zus Kinsiler über sich in seinem Werk, Camp: flegre:. Due miti del gand sour nella Iraliensziv: Reznivck. ip. cit (Anm. à), 83, Internationales Spuporiso der Bibbisthrot Heriziana Rom 1989, M. Winner (Hg.) Weinheim 1992, 245-292; Veldmes, grafia di tre ses ali. Stanipe e disegni e mont bianchi, dove si fa La dumera del solfa. qual tersa ardente è deita d Latini 1588 siche Denhaene, :p. cir. (Ann. 69), 1891-1933, Bd. 10, 445-453. Zu Goltzius und die Antike siche A, Brandt, "Golrzius *Hendzick Gultsius’s project of reproductive engiavirg’, Art history. 8a Schilder-Bork. Ein Beitrag zur Rhsetorisierung won Kunst und Leben ani Bei piel dev rudulfinischen Hufkünstler Apollo im 16. Jahrhundert (Europäische ep. cir. (Anm, 1), Abb. K 237-238 und Bo {Anm. 53): J- Müller, Concordia Pragensis. Karel in Manders Kunsmhenrie im Htulionreiso ali Tugendeg (Anm. 69); G. }. Hoogewesff, ‘Philips van Winghe’, Mededeclingen van het H.-]. Nedrrlandsch hissorisch Ansritactet te Remo 9 Vin Winghe (1560-1502), En het antsraan 9 2 Vgl. Chriscot Murer bei Panolsky, up. ci, Jowrnal ofhe Association of arr historians 14 (Arm. 17), Abb. 46. Vel. Spi.:chwort Von (1990), Nr. 4, 458-487. Zur Anm. 2-3. 100 Zum Berditcntum im Kirchenstaat unter 109 Mader, op. ci (Anm. 1), Bd. 1, 402-403, der Skylla bi die Chrarybdis bei E, Sixtus V. siche Pastor, up. cit. (Anm, 83), Reproduktionsgrafik in Rom siche Bury, Desiderius [Erasmus von Rotterdam, sp. cis. (Anm. 24), 121-135. Arsgrwählte Schriften. Acht Bande. Bd. 10, 56-73. Zu den Briganten im 18, Ishrhunde: siche R. Mammi:cari, / ‘linages of Labor and Diligence ini sixecenth-century Nethelandish prints: the work cthic rated in civic morality «1 Hendiick Gohzius, Pagmulien: und Lateiniich und Deutch, W. Welzig (Hg), 8 Bde., 2. Aufl., Darmstads 1990, Bd. ;, briganti. Storia — arte— letters: — Protestancism?’, op. cis, (Anm. 3). Zu immaginario, Citta di Castell: [2000]. Siche *vegabondi’ inde: Fabuds Crbetis 365/B. 138), Siche dazu X, S. M:lion, 396-403. Vel. van Manders Darstellung von Rom als Ort der Kunst und der von 1560/60 (Schleier, «p. cir. (Anm. 1), Herkules siche Arm. 39 und 53; G. Harcourt, 'Incroduction”, in: G, Harcorrt (Hg), Hendrick Gulizin and the classical “Viva dixisses virginis ora. The discourse Verdecbais (WI. y. Löhneysen. ‘Carel Abb. 38). Gilarea, 1593, Kapferstich, 328 x 218 muri (Strauss, op. cir. (Anm. 1), Bd. 2, Abb. (Anm. 14). 444-445 zulerzı Müller, «p. cit. Wulfenhüuel, | lerzog Augus: Bibliotlick, Visite in München bei Sadeler am tradition, Ausst,-Kat. Los Angeles (University of Southern Calif nia, Fisher Gallery), Los Angeles 1992, 8-11. Lau Selbstverneinung lei Nachzeichnes in Rom siehe Melion, ep. cit, (Ann, 30), (Acm. 53), 134-136, Nr. gt. Zum (Wolferbütteler Forschungen, 48), 24.5.1891 sich Nichols, np. cit. (Anm. 1), Verkciltnas zwischen Kupferstecherei und 44-35. Wiesbaden 1991, 101-134, bes. 103-105). 89. Zu Stichen von Gultzins in Rom siche Dic Rahmefiguren gehen gestalicrisch auf Polidoros klassische Viktor jer mit Apelles sich Plinius {Ga iu» Plinius of color in Hendrick Golezius": Pygmalio:: van Mander zwischen Vasari und tor Mander, op. ct. (Anm, 1), Bd. 1, 390-191, and the ivory seine”, Word & image 17 Winckelmna’, in: P. Ganz u. a. (Hg), fol. 283 ruml Bd. 5,189, Zur Brief vor (2001), Nr. 1-2, 153-176: Limuuze, <p, cit. Kunss und Kunsrtheori: 1400-1940, Tagung Lampsonius an Lipsius über Golrzius Skulptur siche Krystof, up. cin (Anm. 14), 163-167. Zum Pygmalionnuitis siche Mai, vp. cit, (Anm. 17), 394-405. 85 Jacob Matham, Pigmabion und Galatea, 9a Denhacne, «p. cit. (Anm. 69), 108. Zu Lorbecrkran: zurück und ikonngrafisch auf cine cigene Serie von Tugenden und 1595, Zeichnung, 195 s 150 mm, Britssel, Lasrern zus den später: 1570er Jahren, Musées royaux des beiux-arts, collection Siche Goltzius nach Polidoros Bacchus de Grez, inv. 4060/2428 (N. DicodB, W. (Strauss, ap. est. (Ant. 1), Bd. 2, Abb. Meijer (Hg,), Famminghi 1 Roma 295/B. 155). Siche Goltzius' Frontispiz 2.1 508-1608. Artist! dei Parsi Bassi e del den Tugenden und Lastern von ca. 1678, Secundus], Nissurkurde, R. König/G. Winkler (Hg.), 37 Bde. München 1975-94, Bd. 35, 36:84. 102 Siche dazu Mander, sp. cis. (Arm. 1}, Bd. 1, 396-397, fol, 284 +. 103 Siche dizu sbid., Hd. 1, 398-399, fol, 285 r: Melion, ep. ef. (Anm. 73); Müller, up. cit. 110 Siehe ‘stultis hortuna fiver’ (E. Desiderius [tirasunus von Rotterdam]. Esasini Rezerdami Encomium moria i. e, Stultitia dus. Fraise offolly. Published at Baste 5515 115 Zu Gilles Ansichs vor Puzzuali nach van Cleves Enrwurl von zirka 1550 in Rares um sori) prospectus rurinmg. cliquer scquarelli dat 15.50 al 1876, Neapel 1993, 419. Zu Cartaros Vedute von Pozzuol: von 107. 116 Siehe ru Rattael und Giulio Vasari, sp. cit. (Anm. 76), Bd. 4, 361 und Bd, 5, 552. Raffacls Mitarbeiter Giovanni da Udine habe für seine ersten Versuche des Neuerfindung des Stuckreliefs Puzzetancrde benutz fébid., Bd. 6, 552). ‘Al Sig. D. Pietro di Toledi: Vic: Re di Napoli dipinse [Vasari] nel suv giardino di Puzzuolo una Cappelli con alcuni ornamenti di succ» (R. Borghini, ff riposi, Firenze 1584, 546). Zu Sangalli: sicht S. Borsi, Giuliano de Sangallo. 1 disegni: di architettur: e dell'antica, Rum 1985, 66-64, 73-80, 261-264. 117 Zum Morro siche Vasari, ap. vir, (Ani, reproduced in facsimile (Basel 1515). 4. A. 76). Bd. 4, 202-203. Zu den Irúhneuzcidichen Studier von Künstlern siche Horn-Onken, op. ci. (Anu:. 112), Schmid. (Hg.), Basel 1930, 5 2 v). 26-31. and decorai:d with che marginal dis wing ofHans Holbein the Younger, Now 1 Zur Geschichre von Pozzuoli siche R, Annecchino, Storie di Pozzienti : della zona ud Vlerick in Neapel und Pozzuoli (Mander, up. ca. (Ania, 1), 258-259, fol, 250 1). Siche wwwalfredrichter.de. 125 ‘Quivi sere li bianchi monti del salto, quel loco noi chiamiami la Soliarara. di Ager phlegrav». cioè territorio il qual s'infiame: dalle interiori suc parti, dove furore le fattezze favolose delli giganri* (Ealco, op. cit. (Anm. 123}, 71). 126 Sich: Rosas Martyrium des fansuring in der Solfasara, Sädekches Kunstinsuri, Frankfurt am Main. Nr. 1827. 127 Siche Veduten der Salfatara bei N. Spinosa (Hg), Allombra del Vesuvio. Napoli nclla v:dusa curopes dal Quattro:«nto all'Otmwento, Ausse.-Ku, Neapel (Castel Sant El), Neapel 1990, 65. 128 Philip Galle nach Johannes Stradanus, Forum Vulcan: (La Suffatara}, 1587, Kupferstich, wobei der Golf von Pozzuoli aufncedlistisch: Weise eingefügt in (AL B. Vannucci, Jan Van Der Seract denn Ghavanni Stradarı flandrio pictur ci inverter, Mailand 1997, 441, Abb. 786). Siehe auch Gerard ter Broch Senior, Suffacara, un 1610, Zeichnung (Abb. bei A.M, Keccesing, Deswingsfrom the Ter Horch studi» estate 1 (Catalogue of the Durch and Flemish drawings in che

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dralienreise als Vugendweg raten Wa Waiges Rifksprentenkabinet, Rijksmuscum, ‘imavacas’, 1531 (ibid, 521-5124 Alviati, op. Amsterdam, 5.1), 's-Geravenhage 1988, Nr. «it. (Am, 39). Bd. 2, Nr. 36). Vil. GSr 29-30). Zu den Ranchkuren in der Schwein wihle ins Kar und Esel frisse Pisten, schlechte Gelehrie, isk tHenkel/Schéne, op, cit, (Anim. 40), 5481. Solfataca, die bis im 18. Jahrhundert gebräuchlich wasen, siche Hom-Qaken, ep. cit, (Ann. 112), 57. 129 Zur Solfatara siche Reznicck, op. sir. Invidia mit Dosnenstock, Schtingen fressend, 1550 (¿bid.. 1570; Alciati, op. cir, (Anm. 2), 84, Ann. $. 830 Georg Hocinagel, Ansicht der Solfataria tAum, 39), Bd. 2, Nr, 71). Vgl, Eisco auf 131 Amboss zurechigeschlagen, ‘dum Kenceny u. a, (Hgo), RudolfIE, Prague and the werld, Ausst.-Kat. Prag, Prag 1998, 192-200, Vgl. Jan Muller nach Rartholomaens Spranger Scipio und Herkules führen Minerval Virtus zum Bergheiligeum des Rubmes, (Strauss, op, viv {Anm. 7), Abb. 72 ; Schleier, op. Gt (Anm 1), Abb. 130. extendar’, Läurerung durch (Anm. 0, Abb. 134. Siche Golrzius, BraunfF. Hogenberg, of. cir. (Anm. 112), Schicksatsschtäge, 1611 (Henkcl/Schóne, Regnum dei querere (ibid., Abb. 130), Za: 58). op. cit. (Anm. 40), 93). Vel. Átna, gegen Bergmeiapher in van Manders Schifder- Zu Hoefnagels kampanischen Ansichten den die vier Winde blasen, “adversis clarius siche Hoen-Onken, op. cit. (Anm. t12), 23. ardet’ 161 (ibid, 64). bueck und hei Zuccaro siche Santos, sn. (Anm. 108), 31-37. Siche van Breen sach 140 Vel. /Dum extendar bei G. Rollenhagen, 13 » Dazu siche Mandes, op. cir. (Anm. 1), Bd. 161€ (Emblematisches Cabinet, 13 w Braun/Hogenberg, ep. cit, (Anum, 112). fol. 56 1. (Fino, op. cit. (Anm. 115), 39-40, Abb, 8-10). Zur Campania felix siche L. Nudi, 14 “The mapped views by Geurg Hoefnagel: the merchant» eye, the liunanist's eye, Word & image 3 (1988). Nr. 2, 545-570. bes. $63. Zur felix illa Campania’ und “certamen humana volupeatis’ siche Plinius, ap. cit, (Anm, 101), Bd, 3-4, 50-53. 3:60-02. 134 A. Leandio, Deserittione di tutta Tealis, Balogna 1550 {Nuri, op, cit. (Anm. 133}, $67). 142 jen Garten der Künste, Zeichnung (1), Heikamp, ‘Federico Zuccari a Firenze landscape. The eurlyyears. Haarlem and 1975-1579", Puragone. Arte 2054207 (1912 Amsterdam 1990-1610, Ausst.-Kat. 76-77). Drei Briefe von Winghe an Onclius, 1589, 1590 und 1591 (¿bid., 73). Zu Zirkel des Ortelins siche ibid. 94. Siehe auch Kritik an Vasari bei Melion, op, edt. 44-68/41-34. Abb, 20). London, National Gallery, London 1986, 22-78, Schleier, op. cit. (Anm. 1). 5, 147 Siche Fassadenprojekte aus den 15400: Jahren (H. A. Millon/V, M, Lampugna,: (Anın. 30), 129-142. Desiderius, ep. cie. (Anm. 92), Bd, 7. architecture, Ausst.-Kat. Venedig (Palazzo 632-633. Siche zur Räumlichkeit der Grassi), Mailand 1994, 644-645). Vel, Erzählung W. Kemp, Die Reitero der idater, Zur Bilderzählung seit Giotto, tempierte des Salvatot im Holzsclinice vun: München 1996, 146-185. Zum {Anm. 112), fal, 56). 136 ibid. fol. 7. "Mirabilium/Sulphurconun Monftium 137 Bildlichkeis des Weges (Medium acvunı. Zu Holbeins Fassung D siche Schleier, 45. Anm. 127, Abb. 8. 149 Siche dazu H, E, C. Mazur-Contamine, Philologische Seudien, 21), München Bienes. Die Erfindung der Landschaft. Nosmographie und Landschaftskunse im Zeitatzer Bruogels {Rekonstruktion der Künste. 2), Göttingen 2000; $. Schama, (1994). Nr. 12, 1-45. Nichols, op. cit. Vivumédepicta representatio.' (Inschrift Bettini da Siena, 1H Afonte Sacro di Dia, (Anm, 1), 98 (1605), 104-105 {t. 8. 1608), ima linken Hufeisen von Abb, 17}, °A4Ex horum mon/tium Terra ac lapidi/bus Firenze 1477 CR. Stalla (Hg), Ansichten tt7. Mander, op, cit. (Anm. 1), Hd. à, ciudum Intincumicorum errabatır. cum nlare/exestuat usque ad 24./pulmes ebulliens sepefatcallitur.' Natur. Landschaftmalerei 1750-1920 (DuMane Taschenbücher, 227). Kiln up. cit. (Anm, 154); N. 1989: Busch, ‘Goltzius' seven oval chiaroscure- Leiter zu Gort, Kupferstich, aus Antonio asfpectu et crassa ita fervida nrfovum 15 dus ist Polisisches Schatskuestlein guter Herzen und bestaendiger Freude 1623 (Fino, ep. cie. (Anm. 115), 44. Abb, 16-17). der Siche O. Bätschmann, Zusferuung woodcuts = a reinterpretation’, Delizernis prent- en tekenkunst tet omstrechs 1850 vom Berg. Der Wandel cines Motivs in der Druckgrafik von Dürer bis Heckel. Aus der 304-405, fol. 286 v, 15 (e) Siche Floris’ Arbestafel (Schleier, ep. est, Landscape and memory, London 1995; W. S. Gibson, Pleasant places. The rustic landscapefrom Bruegel to Ruisduel, Berkeley u. a. 2000; M. Warnke, Politische Landichaft. Zur Kunstgeschichte Sanımlung des Alpiuen Museums des (Anm. 1), Abb, 40). Siche Feuer in Deusschen Alpenverein, München, Auss.- Appendix. Zur Melancholie siche Mander, der Natur, Miiacheal Wien 1992; K. Müller, Policische Rime: Stadt - Land Kat. München (Alpines Museum des ap. cis. (Anim, 1), Bd. $, 186-187. Siche = Nation in der niederländischen DAY u. a), Miinchen/Berlin 2001, Abb. auch Plinius, op. cit. (Anm. tor), Bel. 35. 50 Druckgraphik um 1600, in: Polisisehe {15}:t74-177. Zu Montaigne siche M. d, Montaigne, foterncl de voyage, E. Garavini Räume, Stadt und Land in der Frifmenzeit, C. Jöchner (bg) N. 144 Siche dazu f, M. Hofstede. "Der Künstler Zur Heilwirkung von Wasser und Dampf im Humilitas-Gestus, Altniederländische {lg Paris 19835 Miedema, op. cfs. (Ann. (Hamburger Forschungen zur it der Sottatara siche Braun/llogenterg, Selbsiportedts und ihre Signifikanz im Bildkonsexs. Jan van Eyck - Dieric Bouts 86}, 43. Anm. 282v 32-33: Mander, up. cit, Kunstgeschichte. Studien, Theorien, op. cit. (Arm. 112), fol. 158), 139 TA. GW. Vignau:Schuurman, Die ~ Hans Memling - Joos van Cleve’. in: {Anm. 1), Bd, 5, 187. embiematischen Elemente im Werke fori» Anstobiographie und Selbsiportrait in der Huefinagels (Leidse kunsthistorische rocks. Reraisunce, G. Schweikhart {Hg,) (Atlas. Publicaties van het Banner Beiträge zur K v, Mander, Den grondt der edel vry schilder-conrt, E. Micdema (Hg), 2 Bile Utrecht 1973, Bu, 1, 70-77, fol. 15-24 un Konimentar, Bel, 2. Siche dazu Santos, 15 Renaissanceferse hung, 2) Köln 1998, cit, (Ain. 108), 31-44. Zu van Mander über Historien- nid Landschafesgemäkl. purriuntur fortes’, 1581 (denke) Schöne, 38-68, 177. Siche dazu zuletzt die falsche Identifikation des Hermes bei L. Konecuy. "Climbing che rocky pach: or. The 15 v Goleius élire Marhanı Fil (Mander, ve ep. cit, (Anm. 40), 804). Fscl frisst Disschn, Rudolfine artists in quest of fame’, in: La cit. (Anm. 1), Bd. 1, 388-389, fol. 282 +). Prentenkabinct/Kunsthisterisch Instiauut des Rijksuniversiteit te Leiden, 2). Leiden 1969. Siche Strauß frise Hufeisen, ‘Sic siche Melian, ap. cit. (Anm. 31), 1-12. "Weltandschaft‘ Studien und Materialien zur Landschafismalerei im 16. Jahrlundert (Europäische Hochschulschriften. Reihe XXVII, Kunstgeschichte, 6), Frankfurt am Main u.a. 1977; R. L. Falkenburg, Joachim Pasinir: het Landschap als beeld nun de levenspelgrimage, Nijmegen 1985. 164 Siche Goltzius Bergpass von 1594 (E. K. J. Reznicek, ‘Hendrick Goltzius and his conception of landscape’, in: E, Brown (Hg), Dutch Landscape. the earlyyears. Haarlem andAmsterdam 1590-1650. Ausst.-Kat. London (National Gallery}, 157 Sebastian Furck Thesaurus philo-politicus Mann (Selbsebildnis?) mit Ypsilon, Zeichnung, um 1620 (ibid.. Abb. $), 143 Siche s. B, Baccio Baldini, Zeiger Berg ente 17 {t980), 85-110: CP. Warncke, Sprechende Bihler - sichtbare Worte. Das Bildverständnis in derfrühen Neuzeit (Wolfenbarrelcr Forschungen, 33), Wiesbaden 1987. 217. 163 Zu Patinir siehe D, Zinke, Parinies und ye. 1970). Siche Jan Muller, Vitere est cogiture, et sculpsis, Trjdschrifi voor Nederkindse Kunstsammlungen in Baden» Württemberg 56-57. 148 G. Veronese u. a. (Hg.), Serabonts geographicorum commentarios, Basel 1525, Landschafesmaterei des 17. Jahrhunderts’, Jahrbuch der Staatlichen 155 Horn-Onken, op. cit, (Anm, 112), 26. 156 Siche dazu ibid, np. cit. (Anm. 12), 14 1549 (Schleier, op. cit, (Anm. 1), Abb. 39), Harms, Haruo vater in bivio. Studien zur und Symbol für die holländische Schenkeveld-van der Dussen, "Nature and landscape in Dutch literature of the Golden Age, in: C. Brown (Hg), Dusch Hiklcsheim a. a, 1985, Nr. 17, Vignanamocnis’ (Braun/Hogenberg, op. cit. Sulphur conficitus /B AE hisce albicantibus magna/sit copia afuminis/CAgia hic est perennis nigra klassischen Bildgarcungen in Quellentexten und Kommentasen, 3) Berlin 1997, 10-119, Ne. 17. Siche M. A. Schuutman, op. cir. (Arma, 139), Bd. 1, 257. Dazu siche (Denhaene, ap. cir. (Anm. 69), pythagurcischen Weg-Signum Y siche (W, Plin./Vukani forum Sirabw?V ulgo nunc solfataria vofcant Neapolitan) genuinalaccuratissimaque ad Nr. 19 und 134, 23. Vel. C. Brown (Hg), and Amsterdam 1590-1650, Ausst.-Kat. London, National Gallery, Landon 1986, 38. Vel. Y. Busch (Hg), Landschaftsmalerei, (Geschichte der eis. (Anm. 1}, Abb. 100), (Hg), The Renaissance from Brunelleschi: se Michelangelo. The representation of 162 H.-]. Raupp, ‘Zur Bedeutung von Thema Mander, op. cit. (Anon. 150, Bd. 1, 209, Duwh landscape. The carlyyears. Harlem 146 Siche Anm. 21, Vgl. Zuccaro. fugendiich,- 135 "Nullus in orbe locas Baiis prelucer Apud Purcolos.H(campos Flegreos $ de van Mander, Junge ad divini (Schleier. - Nucleus onblematum selectissimorum (Köln 1. 308-311, fol, 262 v-263r, Bürtner, op. cis. (Anim. 158): Denhacne, ap. cit, (Aam. 69). $2, NG 24 145 Zum Berginotiv siche Schleier, up, ci rod Pozzuoli, 581, Kupferstich G, Anm, 41. Zur Virtus siche Ánm, 17. i de 153 A. Bacchi. Sy bal UN QUA fe universa genere, quas serio Indebar. libri quingue, 2. Aull. Bologna 1574.1. Buch, Quellen, 2) Buslin 2003, 25-44. 199 ES. Casey, Reprosenting place. Laniicupe painting and maps. Minneapolis/London 2002. Nuti, op. cit. (Arm, 133), 570. 160 Hoogewerff, ap. ci. (Anm. 99), 68; Schuddebaom, op. cit. (Anm. 99), 39. 162 Zum Vechälenis zwischen Malerei und Kartografte im 17, Jh, siehe S. Alpers, the art ofdescribing. Dutch ars in the seventeenth century, Chicago 1983; London 1986, 57-42), 165 Melion, op. cit. (Anm. 31), 173-182. Siche 2, 8, 8, Wyss, Pieter Bruegel, Landschaft mi: Ikarussturz. Ein Vexierbild des (Kunststück, tischen Pessimi: } Frankfurt am Main 1990. Vgl. Mythologie und Kartografic in Celtis’ Amores von 1502 (C, Wiener u. à. (Hp), Amor alt Topograph, sao Jahre Amores des Connu Celtis. Ein Manifest des deutschen Humanismss, Ausst,-Kat. Schweinfurt (Bibliochek Otto Schäfer), Schweinfust 2002). Ich danke Edgar Bierende (Been) fiir diesen Hinweis. 166 E, Zöllner, “Ogni dipintore dipinge sé”. da Vinci and Aucomtimesis’, in: Leonardo Dev Künstler über sich in seinem Werk. Internutionales Symposium der Bibliotheca Heviziana Rom 1989, M, Winner (Ay) Weinheim 3992, 137-160; Raupp, ap. sit, (An. 6). 167 Vel. King, op. cit, (Ann. 17), 190. 168 Erster Sarz aus Pirckheimers Geberit Lafel (Schleier, op. cit, (Amm. 1), 146).