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Voir dans le PDF(s’ouvre dans une nouvelle fenêtre)REVIEWS;
Tabula Cebetis boeken
Benedetti, S. Iterari di Cebete. 2001
In:
Bibliotheque d’humanisme et renaissance. 2002. Pascale Hummel
Renaissance quarterly. 2005. Alessandro d’ Alessandro
Giornale storico della letteratura italiana. 2002. Maria Luisa Doglia
Rassegna bibliografica. 2001. Gennaro Savarese
Corrozet, G. L’ hecatongraphie (1544) & les emblems du Tableau de Cebes (1543). Reprint
Bibliotheque d'humanisme et renaissance. 1998. Michael J. Giordano
Zeitschrift fur romanische Philologie. 1999. Volker Mecking
Revue d'histoire litteraire de la France. 1999. Denis jai
Studi francesi. 1998. Lionello Sozzi
Fitzgerald, J.T.
The tabula of Cebes. 1983
The classical review. 1985. M.B. Trapp
Apeiron. 1984. R. Keen
The catholic biblical quarterly. 1984, Arthur J. Droge
Ancient philosophy. 1984. Steven K. Strange
Theologische Literaturzeitung 1984. M.P.
Classical world. 1984. Susan Ford Wiltshire
Mnemosyne. 1986. J. Mansfeld
Hirsch - Luipold, R. Die Bildtafel des Kebes. Allegorie des Lebens. 2005
L'antiquite classique. 2007. Christian Kaesser
Joly, R. Le tableau de Cebes. 1963
Gnomon. 1964. Michael v. Albrecht
The classical review. 1964. J.V. Luce
Page 2
Voir dans le PDF(s’ouvre dans une nouvelle fenêtre)Krauss, F.S. Das Gemalde des Kebes. 1882
Philologische Rundschau. 1883. K.K. Muller
Literarische ??blatt. 1883. B.
Muller, K.K. De arte critica Cebetis tabulae adhibenda. 1877
Philologische Anzeiger. 1878. H. Muller
Zettschrift fur d Osterr Gymn 1878. P.Knoll
Pesce, D. La tavola di Cebete. 1982
Latomus. 1985. Robert Joly
Les etudes classiques. 1983. Bernard Coulie
Revue de philologique. 1983. E. des Places
Mnemosyne. 1986. J. Mansfeld
Praechter, K.
Cebetis Tabula rec.
1893
Blatter fur das Gymnasial-Schulwesen. 1895. F. Boll
Berliner philologische Wochenschrift. 1894. F. Susemihl
Schleier, R.
Tabula Cebetis oder Speigel des menslichen Lebens darin Tugent und Untugent
abgemalt ist
Art bulletin. 1976. Eugene J. Dwyer.
Arcadia. 1975. Fidel Radle
Pantheon. 1976. Erwin Bielefeld
Tucker, G.H. Homo Viator: Itineraries of exile...2003
?? Trevor Peach
?? Kenneth Austin
Wageningen, J. van
Cebetis Tabula
Berliner philologische Wochenschrift. 1905. Karl Praechter
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Voir dans le PDF(s’ouvre dans une nouvelle fenêtre)IV. Jahrgang. No. 45.
am Vorwurf machen, waren doch die 370) M. Baege, De Ptplemaeo Ascalonita. Aus Diss. Halenses. Halle, Max
Athener 2. t. nur aus dem Verlangen nach |
Niemeyer. BES. 8%
Schätzen und getäuscht von Aristagoras
Kine wollgelungene Inauguraldisserauf jene Unternehmung eingegangen.
Ebenso richtig ist die folgende Bemer- tation, womit der Verfasser gezeigt hat,
kung, dals die Spartaner nicht zu spät dafs er auf diesem Gebiete volkommen
nach Marathon kamen, um Athen im Stiche orientiert ist. Neues bietet sie nicht und
zu lassen, sondern infolge ihrer Schwer- dies hat auch der Verf. wohl gefühlt, der
filligkeit und religiösen Bedenken; waren seine Schrift auch uur als einen Beitrag
sie doch in Wahrheit Feinde der Perser, zur Geschichte der griechischen Grammaobschon ihrer politischen Anschaunng der tik angesehen wissen will (pag. 136). Über
die Lebeusverhiltnisse des Askaloniten
Perserstaat vielmehr zusagen mulste, als
die
Demokratie,
die mit jedem lriolge
wird nur Bekanntes geboten: der Beweis,
gegen die Verser wachsen mufste. Auch
darf nicht aufser Acht gelassen werden,
dals die Athener sich nur deshalb den
dafs er später als Didymus lebte, ist nicht
erbracht, wenn auch Scheingründe dafür
sprechen. Von den meisten Schriften des
Spartanern wieder genähert hatten, weil
Ptolemaeus, welche Suidas aufzählt, haben
wit blofs die ‘Titel, kaum ein oder das
sie ihrer Hilfe bedurften. Dals die Spartaner nicht imstande sein würden immer
mit den Athenern gleichen Schritt zu halten, war klar; aber sicher hat man kein
Recht sie schlechter Gesinnung und allzu
grolser Rücksicht auf den eigenen Vorteil
zu beschuldigen; denn gegen den gemeinsamen Feind standen sie mit ihren Landsleuten.
Damit bricht die Abhandlung ab, so
dafs also auch ein wichtiger Teil dieses
zweiten Kapitels, die Entwicklung des Verhaltens der Spartaner bis zur Zeit des
Agesilaos, fehlt.
VorstehendeSchrift enthält demnach eine
Anzahl Gesichtspunkte, denen man sicher
zustimmen muls, auch ist der Fleifs löblich, der auf das Studium der Litteratur
verwendet ist; allein das Ganze ist aus
Aufseren Gründen wenig geniefsbar: der
enge, kleine Druck der Ammerkungen mit
seinen zahlreichen Abkürzungen ist cme
wahre Plage. — Beiläufig sei auch bemerkt, dafs Verf. das Urteil über Monnnandere Fragment, weshalb auch hierüber
nur Vermutungen aufgestellt werden können.
Ptolemaeus
war
ein
Grammatiker
von bedeutendem Auschen (pag. 159) und
keiner wird so oft als er von Herodian
citiert: er war ein strenger Verfechter der
Analogie (pag. 160), ist aber hierin viel
zu weit gegangen (p. 162). Er steht meist
auf Aristarchs Seite, nur in zwei Fällen,
in der Betonung der persönlichen Pronomina und in der Betonung der Präpositionen in der Anastrophe ist er gegen
Aristarch seine eigenen Wege gegangen
(pag. 170). Der von Apollonius citierte
Heoleuaiog 6 drakhoyyruug wird mit dem
Askaloniten identifiziert (pag. 164) uud
der HELENE KOS in den dehors
verwandelt (pag. 167). Die Fragmente sind
vollständig aufgezählt, es sind fast nur
solche aus der Opa ngoowdle,
Möchten wir den Herrn Verf, bald
wieder auf diesem Gebiete thätig finden,
aber dann wünschen wir ihm, dafs er sich
sens politisches Verhalten (8. 10 A. 24)
eines der
Felder aussucht,
besser unterlassen hätte, da es hier wenigsterns sicher nicht am Platze ist.
Mühe der
Arbeit durch eine ergiebige
rate lohnt.
Tadeln
mufs
ich
auch jene heillose
Unsitte, die bei Programmen immer und
immer wieder vorkommt, Abhandlungen
ohne jede Angabe des Ortes und Jahres
des Kvscheinens in die Welt zu senden
und damit den Bibliothekaren unnütze
Mühe und Not zu bereiten.
Robert Schmidt.
gen nenn
welches
die
R.
371) Das Gemälde des Kebes. Deutsch
von Friedrich S. Kraufs. Der Schlufs
aus dem Arabischen des [bui Muskveih
von Friedrich Müller. Wien, ©, Gerold’s Sohn, 1882, 55 8. 8”. 1,30 fb.
Die vorliegende Übersetzung ist nach
der Ausgabe von Drosihn (Lpz, Teub- ner 1871), doch unter steter Berücksichtigung der Besprechung, welche Saup pe
über diese schrieb (Gott, gel. Anz. 1872
Page 4
Voir dans le PDF(s’ouvre dans une nouvelle fenêtre)gilt noch für eine Anzahl weiterer l’ersonifikationen, Die letzte Ausstellung endlich, zu welcher mir die Übersetzung Veranlassung bietet, dafs sie nicht überall die
Lesart des Originals wiedergiebt, betrifft
nicht sowohl die Übersetzung als solche,
S. 769 ff), und der Dissertation des Refereuten (Würzburg 1877) gemacht, Die
Übersetzung ist gefällig und Hest sich
leicht,
ein Vorzug,
welcher dieselbe vor
den früheren auszeichnet. Im Einzelnen
jedoch lassen sich begründete Ausstellungen machen.
sondern hängt damit zusammen, dafs Herr
K. die in meiner Dissertation mitgeteilten
So sind Worte verwendet, die bei uns
Lesarten der Hs. nicht mit der wünschensin Deutschland wenigstens nicht als schrift
gemäls gelten können (vgl. z. B. >. Te.
werten Sorgfalt ausgezogen hat, wie es
scheint, und daher teilweise die Lesane, -- N. 8
VI „kletteu sich
8e IX „er
—S,
Verlierer",
„die
VIE
ce.
arten schlechter Hss. resp. der AusÜbertragung zu
sube Drosihns seiner
Grunde liegen, so z. B. S. 21 gleich an
B Stellen: ©, XXXVI „doch wie sollte
denn das Leben kein Übel sein, wenn mit
dem Schlechtleben für den Mann ein Übel
verknüpft ist?“ Hier giebt K. die Lesart
... ernüehtert* — S.9 e X „Ablärwung“. —S. 15e. XXUU,S8. 166. NAVIS, 17
ce. XXVII „Abgrämung, Abgrämungen", —
8.15 e. NNIV , verk üm me rim ihr ganzes
Sein in Sturm und Draug*); auch finden
sich einzelne Ausdrücke, die entschieden
von C (Par. 1774) resp. Drosihu wieder:
zu stark gewählt sind, so 8.22 €. XXXIX
„Lumpenkerle“; 8. 14 ce. NX „Prachtmensch“ wäre ebenfalls wohl besser anders gegeben worden. Lerner sind zuweilen Härten des Ausdrucks stehen geblieben,
welche
sich
leicht
diha nog oda, el
Korrektur von oëxi aus der von V (Vat,
112) entstanden: «. m. odyl r. a. 5, u
är rng, zaxóv Ee avr VAdOZEt j utxoby
und Drosihu lesen: “drei,
TO
Allein
el Nr xaaór,
voie Zwart aukdg xuxdr dy [ay Porson u.
Sauppel cajoxer, Cnet zò Dr adevig inijgyer, onsy or zaxor; V und die übrigen
Hss. lassen zeis weg (vgl. m. Diss. 5. 37). —
e. XXXVII „sowohl die schlecht, als
die gut leben“. Die schlechten Hss. und
Drosihn haben: zul roig xuxug Cuior zu
reig sakwg; V hingegen: xai +. xuh uw
tow ov. xazög (vel. m. Diss. S. 55).
Ferner S. 20 c. XXXV: „Wer so krankt,
der findet nimmer Genesung, somit auch
Ihr nicht, liebe Fremden, wenn Ihr nicht
so handelt und meine Worte solange zu
Gemüt führt, bis sie Euch in Mark und
Blut übergehen. Und zwar müfst Ihr.
.. oft nachdenken . . .“ Hier übersetzt
K. ebenfalls nach der Lesart des Corsin.:
ist,
das Gleiche
“LTO
nur der Corsin., eine Abschrift von ©,
so ist 8. De. X
heifst;
HUXUY
ist, was doch ein Übel sein soll“.
„Seelenpein“ übersetzt, dagegen
Ian
Ss. 15 e. XXII, 8.10 € XXVI, S. 17
c. XXVIL „Abgräümung“; — “Oder, 8. 9
c. X „Abhärmung”, hingegen 5. 16 c.
XXVI „Seelenpein”, 8. 17 c. XXVIL’Odrvar „Seelenqualen®; — ‘4xouoie 5. U c.
IX, S. tf e. XIV, S. 18 c. XIX, S. 17
XXVI Anf. „Unmälsigkeit“, aber S. 15
XXIIL XXIV, 8. 16 ce. XXVI, S, 17
XXVIII Ende, 8. 18 ce. XXXII, S. 20
XXXV „Völlerei“, ein Wort, das 5. 9
wieder „Schwelgerei“
ave,
tiv or (vgl. m, Diss. 8, 38. 5d. Zs. I
à. dst. Gymn. XXX 1879 S. 242). — lübenda: „denn wäre es ein Übel, so mülste es
auch für die ein Übel sein, die gut
leben, da ihnen ja ein Leben beschieden
langt, welchen“). Unstatthaft ist weiter
— um andere Rinzelheiten zu übergehen —
der Gebrauch verschiedener deutscher Ausdrücke für den gleichen
griechischen da, wo eine Personifikatiou vorliegt, welche doch durch
Beibehaltung desselben Namens gekenn-
‘foci verwendet
THALE
Xu xO vtt
La}
„dafs schon die die Glückseligkeit erfür
und nachträgliche
auf xaxov ce
xuxdv te
die“ {st welche die. — 8.17 e. XXIX
IX auch
(4 ay
(Dros. adra| ré Cj» gor; diese ist aber
nur durch Abirrung eines Schreibers von
vermeiden
welch’ letztere dafür S. 17 ec. XXVIII
To vaas Sir,
TAUX), vaxór Te ÉTÉQYE wird, KEXOY aten
liefsen (z. B. S. 8 ec. VIII „sie heilsen
dieses deshalb ihr gutes Glück, die
hingegen m. d. v. A. sind die, denen
sie [d.h. die Tvy, = das Glück) ihre
f, Gaben entzogen hat; deshalh taufen sie
es w. i. böses Geschické, — 8.13 6. XIX
„führt sie sie“. — 8. 14e. XXL „die
zeichnet werden muls;
1118
IV. Jahrgang. No, 45.
Philologische Rundschau.
1417
|
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Page 5
Voir dans le PDF(s’ouvre dans une nouvelle fenêtre)Philologische Rundschau, IV. Jahrgang. No. 45.
wg notice Kad Èrdueroidjre rois Aeyandrorg,
megorg Gr Eler Außer» [Dros
ahha...
nokkdug
dei stonuaeiv
hin, dafs er wohl im Lt. nicht im 11. Jh.
Adpisjcel.
geschrieben ist. Zu den mir bekanuten,
für die Kritik wertlosen hsln. Jateinischen
Übersetzungen fügt K. noch eine dritte in
der Hofbibliothek in Wien, doch ohne ge-
NV
hat yoy nicht, seine Lesart giebt aber
keinen Sinn, ist also jedenfalls verdorben.
Die Heilung jedoch ist nach meiner Ansicht nicht mit dem Schreiber des Corsin,
nauere Angaben über sie zu machen; zwei
weitere von mir nachträglich benutzte
(kiecard. 766.
in der Binschiebung vou ge, zu suchen,
sondern im der Ausfüllung emer offenbar
yorhandenen grölseren Lücke. Der Ort,
wo diese zu suchen ist, giebt sich, wie
oùx
ctudnuk dé
Vat. lat. 4037) sind ohne
Zedeutung.
Das Litteraturverzeichnis giebt
nur dre hauptsächlichste in meiner Dissertation verzeichneten Werke au: es fehlen
also sämtliche wm Ende dieser Besprechung
aufgeführten Schriften und, was bei K. als
ich glaube, sicher durch das auffillige
Augeiv zu erkeimen. Ich nehme an, dals
die Abirruug von einem Worte auf ein
gleichlantendes (lie Veranlassung der Lücke
wurde und ergänze (mit Herauziehung von
UI, 3) folgendermalsen: ...
day oëcw
note a. & tT. hy wigs dr Elir ZAuÿre,
vadjderde.
1420
Österreicher noch auffälliger ist: die Auf.
sätze in der „Zs. f. d. öst. Gymu. XXIX
1578 8. 97 IM, XXX 1879 S, 24111 sind
unberücksichtigt geblieben.
Woher K.
seine Angaben über die Zahl der Übersetzungen in den verschiedenen Sprachen
hat, sagt er nicht; sie starnmen aus „Hoftmann, Lexicon bibliographicum“, geben
aber die heute existierende Zahl nicht
richtig an.
.
You den 38 Stellen, welche K. bespricht, übergehe ich diejenigen, au welchen er sich einem Vorgänger anschlielst,
ohne damit meine dyrchgingige Zustimmung ausprechen zu wollen, und hebe nur
die hervor, wo K. Neues vorschlägt oder
in seinen Angaben Irrtümer sich finden.
I, 3. Die von mir 1880 vorgenommene Vergleichung von A Jälst mir keinen Zweifel mehr, dafs dort noAuxgorevegog wv stand. Mit Rücksicht auf die
ion» Env
Außeiv, alla ,. . Dazu stimmt vollkommen, was die Arabische Paraphrase bietet,
von welcher ich durch die Güte des Herrn
Professor Gildemeister in Bonn eine
deutsche Übersetzung besitze.
Dals uur Flüchtigkeit, nicht falsches
Urteil über den Wert der verschiedenen
Hss. Herrn K. zu diesen Irrtiimern verführt, zeigt das der Übersetzung beigefügte „Nachwort“. In diesem wird kurz
über die Zeit der Abfassung des Ilvas
(8. 26 f.), die für die Kritik mafsgebenden
Hss. A (nur bis Kap. XXI, 2) und V
(Par. 858. Vat. 112), die arabische Paraphrase, für welche Herr K. auch die mir
unzugängliche spanische Ausgabe heranzog,
(5. 28) und die einschlägige Litteratur Lesart von V: avhty yYourov veiwrsgog wr
(3. 28 E) auf Grund der Dissertation des mufs man annehmen, dals im Archetypus,
Referenten gehandelt, endlich zur Recht- vielleicht mit der bekannten Abkürzung
fertiguug der Übersetzung eine Anzahl für op, stand: zoduyolrwor veróregog Wr, wie
Stellen besprochen (8. 30 18). Was nun auch Sauppe vorschlug.
zunächst den auf die Textkritik beTH, 3. éy ca piv als Glossem zu verzüglichen ‘Teil des „Nachworts® betrifft, diichtigen, ist die Stellung am Schlufse
so genügen die Bemerkungen über die des Satzes nicht geeignet. Denn IIT, 4.
Hss. und die arabische Paraphrase für IV, 3 VI, 3. XT, 2. XVII, 4 ist die
die Orientierung; vermissen könute man Stellung die gleiche; vgl. auch IV, 3. Y,
eine kurze Erwähnung des sogen. Codex B eig vey for. XXIV, 3 dre nevedg tot
Meibomii. Mifsverständlich ist die Be- I for. Uberhaupt gebraucht der Verfasser
merkung über C (S. 27 m. Anm. 13); C derartige Wendungen mit fieg mit Vorhat allerdings allein den Titel: Képycog liebe, vgl. noch V, 2. XXIV, 2,
Ives Onßatov, aber sämtliche übrige Hss.
V, 1 habe ich nur eze, nicht auch of»
mit Ausnahme von A bieten die Aufschrift: als Kinschiebsel erklärt.
Kißntos Hus, Zugleich berichtige ich die
VI, À. erugör (nicht érafowy, wie K.
von mir wiederholte Angabe über das Alter zweimal schreibt) ist mit Sauppe als Glosvon A für den Teil, welcher den Ilyas sem aus IX, 1 zu streichen. Das sinnlose
enthält, jetzt nach eigner Anschauung da- | ërépwr von AV ist, bei der häufigen Ver-
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Lest
EE In ER
ore ct
wechsluug vun «e und e, doch wohl nur | yiyreoyar, wie Drosihn liest, als Glossem
als Schreibfehler anzusehen und K. thut ausgeschieden, sondern foong yiyveodue viov
Unrecht, dieses unter Hinweis auf die lateinische und die spanische Übersetzung
der Arabischen Paraphrase in icévag zu
ändern. Denn der Araber drückt weder
écegwe noch rasa aus, und dann schrieh
auch der Verfasser des [draus kaum:
Amos ve yoranaw brévag nurrodunae
x
’
~
koogyug Exoroun,
VII, 2. 3,
arte
tay
do zat 10 omnalor geha
AS
géo
~
acca,
=
~
5,
Laien
sobre; tpv Epo. — U “Ore Ent Aldon
4
D
_
Sy
x
orpoyytaer korgzer, — B, Beco vl tutto 07-
ged ver;
gotiy
I. Ots aupadig ode Bepata
À
dm
CALE
doug... So liest A;
V dagegen hat #zi orgoyythou Lido, ferner
“Ore ove spadys und vue’ atric (vgl. in.
Diss. S. 20. 63). Dafs letzteres das richtige ist, ist klar; die Verwechslung kann
durch falsche Auflösung eines Kompendiums hervorgerufen sein. Anders steht
die Sache mit dre, dus K. aus V aufnimmt,
trotzdem ich a. a. O. genügende Belege
für das Fehlen desselben aus IX, 2. XVI,
2. XXV, 1. XXXIIL, 5 beibrachte; ich
halte auch heute noch an dieser Ansicht
test, Allein K. nimmt noch weiteren Anstofs au der Stelle. Die Zwischenfragen
erklärt er für läppisch und streicht deshalb Floivv-oyuaire, Er übersieht dabei,
dals diese Art gerade für den ziva5 charakteristisch ist (vgl. z. B. V, 2 «A tig
wag tovvg yiyveodın, was V hat.
XXAIX, 3
torte
dge
tot
_
ht
..
tixdg
Abyuo
ye.
a, 8%
vide
à
mhutrug
so K. mit Sauppe nach Drosihn,
der aber & ¢,
t. À. mit elzug ye verband. Allein V hat eixdg ye dou éx Tutor
€
rot A, oùdé iF]a ad, (vgl. m. Diss. S. 50 f.).
Dadurch ändert sich der Standpunkt für
die Beurteilung der Stelle. [ch habe ferner mit Riicksicht auf XXXV, 1. XLL 1
darauf hiugewiesen, dafs die Verbindung
von & fr. ©. À, mit elxog ye und dann die
Streichung von &g« nahe läge, dals aber
dann der Beginn der folgenden Frage mit
orde auflällig sei. Vielleicht ist &o« von
. einem Schreiber zuerst ausgelassen, hierauf
über der Zeile beigeschrieben und von
einem späteren Abschreiber an falscher
Stelle eingefügt worden.
In der Frage nach der Zeit, in wel-_
cher der niru£ abgefafst ist, erklärt sich
K. im Anschlufs an Frühere auf Grund
der Sprache für die römische Kaiserzeit und nimmt mit Zeller an, dafs er
aus kynischen oder neustoischen Kreisen
staming, Den Beweis hiefür konnte K.
natürlich bei dem geringen Raume, welfora,
Anary nudsivcae ...
Kita ti
noarrer ubrij; Tots elamrogevopdrorg .
.
chen er der Frage widmete, nicht erbringen; auch erforderte es die Natur seiner
Arbeit nicht. Allein er scheint auch das
hiezu notwendige Material nicht im vollen
Umfange gewürdigt zu haben. Es ist hier
nicht der Ort, dies genauer auseinanderaeriger . . .
norór;
zusetzen, und ich beschränke mich daher,
Aves, yy, xal “tyro, Blew tis moves
Toùro nogetovrus ...) Auch leidet der
auf einige Punkte aufmerksam zu machen.
Siun entschieden bei der direkten Ankuüplung von ote vx duguinjg an Tir púsur uitte, man merkt dies sogar seiner
Übersetzung an „deshalb drückt auch ihr
dafs der Eingang des Eryxias ’Eroyga-
Totto
d&
zt
Eure
TE
Vor Allem verdient bemerkt zu werden,
vouer neuinmarotvrsg 7 zij Grog
rev hic
tot Zhevdrgiov mit dem des aivas beinahe
wörtlich übereinstimmt: "ZSruyxdvouen nEgt-
Abzeichen ihren Charakter vortrefflich aus,
HAEUUPTES ey
dals ihre Gabe weder zuverlässig
sonst ist die Ähnlichkeit zwischen dem
waives und dem Eryxias in der ganzen Haltung, wie in einzelnen Ausdrücken unverkennbar *),
Im Axiochus p. 3666 werden neben
anderen die xgirixol, yewgergus als Lehrer
noch
beständig ist“.
X, 8 liest A: d' covey adıy uvroù (vgl.
. Diss. S. 25).
XL, 1 zet “Toth epeley ist nach Drosihn
mit Recht gestrichen; ob aber mit der
von K, vorgeschlagenen Schreibung éteves
dóëue
die
fraglich.
_ XIV,
Stelle
4
ist
mir
_
ovcog ist Druckfehler
geheilt
ist,
für
VVL OL.
XXXI,
2 habe
ich nicht dijrrrrous
1207
Tot
Koovov
Leg;
auch
*) Nachträglich ersehe ich, daf bereits Hagen (Observat. oecon.-polit. in "Aeschin. dial. qui.
Eryxias inseribitur pars IL Regiom. 1822) hierauf
hingewiesen hat.
**) Vgl, jetzt auch: Archäol. Zig. 42 (1884)
Sp. 115 ff.
Page 7
Voir dans le PDF(s’ouvre dans une nouvelle fenêtre)_Philologiache Randschan.
AV.- Jahrgang. No. 45.
der Jugend hervorgehoben, wie hier c.
NUT, 2. Die Rücksicht auf die letztere
Stelle neben anderen Gründen bestimmt
Herrn Professor Usener, wie er mir bereits vor längerer Zeit mündlich und brieflich mitteilte, den niv«& in das 3. Ih. v.
Uhr. zu setzen. Der gleichen Ansicht hingegen wieK. ist nach einer gelegentlichen
Aeufserung you Wilamowitz-Möllendorff (Antigonos v. Karystos S, 293 f.),
was K, entgangen zu sein scheint.
Sehr dankenswert ist es, dafs der nur
Arabisch erhaltene Schlufs des Ganzen
— in Übersetzung von Herrn Professor
Fr. Müller (Wien) — zum erstenmale
in deutschem Gewande den Lesern geboten
wird.
Zum Schlusse möge es noch gestattet
sein, kurz einige andere Schriften zu erwälinen, welche in den letzten Jahren erschienen sind und Kebes betreffen. |
1) Tableau de Cébès le Thébain. Édition classique avec notes et remarques
Par F. Lécluse, doyen de la faculté de
Toulouse ..
Paris, Delalain, (1877).
(12° 2 Bl 29 8),
2) Keßnros ives, Cebetis Tabula with
Introduction and Notes by C. S. Jerram
... Oxford, Clarendon Prefs (London,
Macmillan & Co), 1878.
55 5).
3)
(8°
XXXIX,
Kefneos aivas. — In: ids
Kujo vopudelu &x Ty doxupuwregur Eikrjvor
neboygdgpov gest DpEudo Eur Sopmreurinidv,
Loroginwr, yeoygayındy, xottintiy xui Aesrdelon dndúvruw zv ay Te Keer newly
GPO cay,
moos xenjow Tuv Mlzwınör oxohety
Eyauoir
aut
TPG
KuBegrgoewg
‘Aitaravion A. Saxshlupion.
und
Toys devrévog . . . "Lirdoosg Eren peta molar pedreuse, "By Apres, be vod venoyg. LL
A, Xuxdiugtor, 1880 (8% 199 8, 2 Thin)
S. 120—138.
4) Kebes’ Tafla. Allegorisk malning
al menuiskolivet. Öfversättning med förklaringar och kritiskt bihang af A, Frigell. Upsala, Akademiska Boktryckeriet,
1878. (8° 32.8. 50 Ore).
5) Koror doxtquor Tivog Kepyrog 6
lives; “Yao dd. A Korvdtdhy.
In:
"Eynnepis vr Daonadür
“Eros xs!
(regiodos B) év Ava 15. Senreupoiov
1878 Gordy. 12, 49 jvno, venoyg. „O Ha-
Maer dng" , 1878,
8° — 5. 183—186.
Der Text von 1) ist ohne jede Be-
1424
rücksichtigung neuerer Hilfsmittel ganz
nach Schweighäuser (1798) abgedruckt. —
Die Herausgeber von 2) und 4) hingegen
legten die Ausgabe von Drosihn zu Grunde,
unter Berücksichtigung der Dissertation
des Referenten; doch hat Jerram die in
letzterer Schrift bezüglich der Hss.-Kritik
aufgestellten Sätze nicht mit voller Konsequenz zur Anwendung gebracht; an manchen Stelleu finden sich noch die Lesarten
der schlechteren Hss. im Texte.
Die
„Notes“ grammatikalischer und erklärender
Art sind für die Schule bestimmt. Der
„Critical Appendix“ behandelt eine grofse
Zahl von Stellen, doch ohne besonderes
Neue zu bringen. Frigell bespricht in
einem „kritiskt bihang“ eine Anzahl Stellen
und die Frage nach der Zeit der Abfas-.
sung. — Bei 3) sind nach den Worten
des Herausgebers die Ausgaben von Korais (1826) und Drosihn neben einander
benutzt; auch hier also wird ein veralteter
Text den Schülern geboten. — Bezüglich
der Frage nach dem Verfasser und der
Zeit der Entstehung halten Lécluse (1)
und Frigell (4) an der alten Ansicht
fest, dals der Sokratiker Kebes der
Verfasser sei. Diese Anschauung weisen
die Verfasser der unter 2) 3) 5) aufgeführten Schriften mit Recht zurück; allein,
während Sakellarios und Kondyles
den flir«£ der römischen Kaiserzeit
zuweisen, setzt ihn Jerram um einige
Jahrhunderte früher an,
K. K. Müller.
372) G. F. Unger, Der Periplus des
Avienus. Philologus.
Vierter Suppleinentband, 3. Heft. Göttiugen, Dieterich’sche Buchhandlung. 1882. S, 189—
280. 80,
In der ora maritima des Avienus
ist
uns bekauntlich, wie besonders Miillenhoff
im ersten Bande seiner deutschen Altertumskunde nachgewiesen hat, die Ubersetzung eines
aus sehr alter Zeit stammenden Periplus erhalten, dessen Angaben
Avienus mit verschiedenen neueren, die
meistens aus eigeuer Autopsie herrühren,
verquickt hat. Müllenhoff setzte die Abfassung des Originals zwischen 530 und
500 v. Chr. Geb. und glaubte, dafs die
Schrift von einem Punier verfafst, etwa
im 5. Jahrhundert von einem Massalioten
ins Griechische übersetzt und diese Über-
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— 10, März.
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ait fovifeher Literatur befchaftigt, durch ihre Ueberfichtvon großem Mugen tft.
der dritte Theil, die Chreftomathie, ijt deshalb von ganz
‚onderen Antereffe, weil Neftle, außer den vier erften Capilt der Genefis, mit denen die Chreftomathie aller der zur
Peterman
chen Porta gehörenden Grammatifen beginnt, durch:
weg Lefeftiicte bietet, die Hier zum erften Male veröffentlicht
find: cine Ucberfebung der Vitae Prophetarum de3 Epiphanius,
die in tertfritijder Hinficht twichtig ijt; die Gefchichte der grwei| maligen Srenzesfindung, von Bedeutung für eine genauere
Kenntnif des mit der Abgarjage gufammenhangenden Legenden:
complexes; eine Homilie bes berühmten Patriarchen Severus
von Antiochien in der Ueberfebung des Yacob von Edeffa, welche
für die fyrifche Literatur ebenfo intereffant ift, tie das zu
- Grunde ficgende Original für die Kicchengefchichte, zur Lectiive
: für den Anfänger aber dem Ref. zu fehwer erfcheint; cin Stüd
aug einem Briefe des Gacob von Edefja über die Magier
Matth. 2; zum Schluffe Stellen aus dem Pfalmencommmentar
des Daniel von Salad. Alle Stüde find, mit der eben er:
wähnten Ausnahme, für die Einführung in die fyrifche Sprache
durchaus geeignet, erfüllen alfo zugleich einen wiffenfchaftlichen
und einen praftiichen Bwe,
Der Drud ijt im Ganzen correct. Einzelne Feine Dendfehler find Teicht an verbefjern, 3. B. die jalfıhen Citate: S. 23
Vue, 1, 28; S, 32 Marc. 5, 41;8.59 Bh. 6, 5.
Bum Schluffe möchte Ref. nod Den Wu h ausfprechen,
dal; die Berlagéhandlung bei einer zweiten Ausgabe, die boffentfic) in nicht zu ferner Zeit nöthig wird, in eine Umformung
des lateinischen Sewandes der Pyrifchen Grammatik in ein Deuts
jches willigen midge. Obiwohl das Latein Neftle's, der in ver:
flandiger Weife auf Elafjieität verzichtet Hat, leicht verftändlich
it, fo nehmen doch die Studierenden, Wie Ref. aus Erfahrung
' weiß, ant der Inteinifchen Einfleidung Anftoß und meinen, daß
ihnen badur das Eindringen in den fyrifchen Sprachgeift nicht
unbeträchtlic) erfdivert werde. Ans der ant Schlufje von
Strad’s Ausgabe der Pirqe aboth fih findenden Anzeige des
Kehrbuuhg dev nadbiblifden Hevräifchen Sprache und Literatur,
welches Stra bearbeitet, gebt hervor, daß die Berlagshandlung
in Diefem Kalle bereits auf das Latein verzichtet bat, wie aud)
eine bentiche Wenbearbeitung der hebrätfchen Grammatik ebenfalls von Strad in Vorbereitung it. Wir bedauern im ntereffe
der Sache, daß biefe beffere Erfenntniß nicht don Neitfe in
feiner fyrifchen Grammatik zu Gute gefommen ift.
Das Gemälde von Kebes.
Deutsch von Dr. Fr. 8. Krauss.
Der Schluss aus dem Arabischen des Ibni Muskveih von Prof,
Br. Er. Midler. Wien, 1882 Gerold's Sohn. (33 S. Gr. 8)
AfL in,
Die Meine pfeudonyme Schrift wird hier in einer gut led
‚baren und flüffigen nenen Ueberfegung dargeboten; ein Furzcô
„Nachwort“ (5, 25 — 33) enthält literarhiftorifche, biblio- graphiiche und fritifdeBemerkungen, Vergleicht man die leberfeguug mit dem Original, fo wird man vielleicht nicht überall
nut der Wiedergabe einverftanden fein, nicht weil diefelbe frei
ift (denn das mar für die Lesbarkeit nöthig), dagegen eher, weil
fte den Wuêdrud ohne Noth verjtärkt. 8. B. Cap. 28 a. E.:
„nach ihrem Tafirhalten gipfel die größten Giiter im viehifchen
Wohlleben und Sinnentaumel”, griehifh ro pag svorriadra
nam, nera» verp zal dnokurveer wöyıore nya ÿyobvrec stvar.
Gay. 30: ,Lumpenferle’ guido; Cap. 40: ,berlei Zeng”
„mit Biker treten” create. Dem Ref. ift die
claffifche Einfachheit des Originals lieber, Auch gegen die Richtigfeit der Lleberjeßung tit manchmal etwas einzinvenden. Gap. #:
. ıntıre,
Eos dr yupyieiig rox drgorrov wicht „Bid ben Mann Cel
überfommt“, foudern „To lange eg ihn figelt”. Daf. und Cap. 40
ijt enoosegeiv nicht „Itehlen“, and) nicht „Raub“, fondern Bez
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—
1883, .W 11,
— Literarijde
teug durch Borenthaltung deffen, was man fchuldet. Cap. 35 3. U.
wird der Gedanfe unklar gemacht, indem donee Eyyitovrec Über:
febt wird „als fuchten fie fid zu nähern”; e8 heit „als näherten
fie fic) (thatfächlich). Cap. 34 (am Schluffe einer Aufzählung)
xl 16 ndpes Kpgores wird gegeben: „den Fnbegriff von Geifted:
befdränttheit vorstellen" (Subject find bie , gediegenen Philologen”, bei denen Diefe Möglichkeit offen gelaffen wird). So
geob ijt nun der griechifche Verfaffer nicht: er fagt ja nur „und
Ichließlich (ro négac) Thoren.” — Der Schluß der Schrift, der
nur arabisch vorhanden, it von Brofeffor Fr. Müller ütberjeßt.
— Sn den kritifchen Bemerkungen det Machiworts wird hier und
ba auch eine eigne Vermuthung vorgebradjt. Fir die arabifde
Ueberjegung, die ein wichtiges Hülfemittel zur Herftellung deë
Zertes ijt, hat der Verf, außer der Lateinifchen Wiedergabe der:
felben burd) Efichmann, die fon ©. C. Miller in feiner wich
tigen Schrift de arte critica Cebetis tabulae adhibenda (Miryburg, 1577) beuubte, aud) eine fpanifde Wiedergabe von Cafela
zu Mathe gezogen.
D.
1) Gartner, Im. Theod., die judiearische Mundart. Wien,
test, Gerold's Sohn. (84 Ss, Kay. S.) AL 1.30.
2) lers. viaggi ladini.
Con uno saggio slalistieo ee ma
earla geogralien,
Linz, 1892,
Wimmer. (45 8. 61.8, Karle
. Fol}
| trotor Gartuer, der fich bercité in feiner Daritellinng der
Sreduecr Mundart als Sprachforfiher von trefflicher Schulung
gezeigt bat, wie e& fi freilich von einen Schüler Weuifafia'ë, der
auch von Böhmer gefördert wurde, nicht anders erwarten läßt,
erfchließt in feinem Yuffnt über die judicarifche Mundart cin
der fiidweftiidjen Ede Tirols) cine neue Terra incognita, Aud :
biefe Arbeit verdient das hödyfte Lob. Die flare und confequente
Vautwiedergabe macht den Einbrud der Buwerläffigfeit. Auf
eine Laute mtd Glexionélebre folgt eine Sprachprobe von vier
Octavfeiten über die Gefchichte des Klofters Campigtio fie ift
mit Hülfe von Gartner's Beigaben Leicht zu verftehent nb eine
reichhaltige Wortfauuntnng, Die bei Worten befannten Ursprungs
auf bie nach Yfcolis Schema eingetheilte Yautfehrv, bei andern
auf verivandte Ansdrüde bei Diez, Weuffafia (Beitrag zier Kunde
der nordit. Munbart) u. À. verwerft und fid nur bei wenigen
Anzdräden, die dem Etymologen ein Näthfel aufzugeben {dei
nen, mit der Angabe der Bedenting begnügt. Vielleicht darf
sipania nut dent fardifchen spanu (Diez IT’) und Skeyär mit
dem Xadinifchen squicciar (Diez L quatto) zufanmmengebradht
werden. Wer Gartner's perfünliche Befanntfchaft machen möchte,
lefe die Viaggi ladini. Gartner erzählt Darin im Tone einer
liebenswürdigen Anfpruchelofigfeit und zuweilen mit treite
herzigem Humor feine mundartlichen Œntocdungéreifen, die er
meist zu Fuß bon Ort zu Ort gemacht hat, und führt une die .
Berjonen vor, die er über die Mundarten ausfragen fonnte oder |
die ihn fonft bei feinen Unterfuchungen bebiilflid) waren. Die
Schrift deint zunächft als Danffagung für diefe beftimmt, foll
aber überhaupt über die von ihm zu Mathe gezogenen lebendigen
Sprachquellen orientieren. UB Anhang ijt eine Statiflif der
labintjch vedenden Bevülferung der Schweiz, Ceflerreids und
Staliens beigegeben.
Mittheilungen Der Litanifhen Yiterarifchen efellfihaft 6. Seit.
Jh: Hepp hers, über Vie Manten Per vitauer, — ob,
Schlinvas, l'asakn ap Zwei, as Warden vem Rüden. —
Der, Budwarlzei. — Dritte Meueralverfauummlung, — Nachrichten.
Gentrafblatt fir Etelze'‘febe Etenoararhie. Hrog. von den Perbinten
ter Stoke jdren Schute. 5. Jala. Mr. 40,
Sub: Anna Semmwenk, Grup sum venen Saber. (8ediht.
—
Guitav Gebben, Zwitem Member und Ae bulicheë. — Karl Rod,
Debattenfebrift, — Ans den Verbinden. — Ztenearaphiiibe Macht.
-— VYiteratur.