REVIEW Krauss, F.S. Das Gemalde des Kebes. 1882

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Miscellaneous
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Année
1883
Sujet
REVIEW
Langue
Deutsch
Catégorie
B8 Tabula Cebetis
Numéro d'archive
8240

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REVIEWS; Tabula Cebetis boeken Benedetti, S. Iterari di Cebete. 2001 In: Bibliotheque d’humanisme et renaissance. 2002. Pascale Hummel Renaissance quarterly. 2005. Alessandro d’ Alessandro Giornale storico della letteratura italiana. 2002. Maria Luisa Doglia Rassegna bibliografica. 2001. Gennaro Savarese Corrozet, G. L’ hecatongraphie (1544) & les emblems du Tableau de Cebes (1543). Reprint Bibliotheque d'humanisme et renaissance. 1998. Michael J. Giordano Zeitschrift fur romanische Philologie. 1999. Volker Mecking Revue d'histoire litteraire de la France. 1999. Denis jai Studi francesi. 1998. Lionello Sozzi Fitzgerald, J.T. The tabula of Cebes. 1983 The classical review. 1985. M.B. Trapp Apeiron. 1984. R. Keen The catholic biblical quarterly. 1984, Arthur J. Droge Ancient philosophy. 1984. Steven K. Strange Theologische Literaturzeitung 1984. M.P. Classical world. 1984. Susan Ford Wiltshire Mnemosyne. 1986. J. Mansfeld Hirsch - Luipold, R. Die Bildtafel des Kebes. Allegorie des Lebens. 2005 L'antiquite classique. 2007. Christian Kaesser Joly, R. Le tableau de Cebes. 1963 Gnomon. 1964. Michael v. Albrecht The classical review. 1964. J.V. Luce

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Krauss, F.S. Das Gemalde des Kebes. 1882 Philologische Rundschau. 1883. K.K. Muller Literarische ??blatt. 1883. B. Muller, K.K. De arte critica Cebetis tabulae adhibenda. 1877 Philologische Anzeiger. 1878. H. Muller Zettschrift fur d Osterr Gymn 1878. P.Knoll Pesce, D. La tavola di Cebete. 1982 Latomus. 1985. Robert Joly Les etudes classiques. 1983. Bernard Coulie Revue de philologique. 1983. E. des Places Mnemosyne. 1986. J. Mansfeld Praechter, K. Cebetis Tabula rec. 1893 Blatter fur das Gymnasial-Schulwesen. 1895. F. Boll Berliner philologische Wochenschrift. 1894. F. Susemihl Schleier, R. Tabula Cebetis oder Speigel des menslichen Lebens darin Tugent und Untugent abgemalt ist Art bulletin. 1976. Eugene J. Dwyer. Arcadia. 1975. Fidel Radle Pantheon. 1976. Erwin Bielefeld Tucker, G.H. Homo Viator: Itineraries of exile...2003 ?? Trevor Peach ?? Kenneth Austin Wageningen, J. van Cebetis Tabula Berliner philologische Wochenschrift. 1905. Karl Praechter

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IV. Jahrgang. No. 45. am Vorwurf machen, waren doch die 370) M. Baege, De Ptplemaeo Ascalonita. Aus Diss. Halenses. Halle, Max Athener 2. t. nur aus dem Verlangen nach | Niemeyer. BES. 8% Schätzen und getäuscht von Aristagoras Kine wollgelungene Inauguraldisserauf jene Unternehmung eingegangen. Ebenso richtig ist die folgende Bemer- tation, womit der Verfasser gezeigt hat, kung, dals die Spartaner nicht zu spät dafs er auf diesem Gebiete volkommen nach Marathon kamen, um Athen im Stiche orientiert ist. Neues bietet sie nicht und zu lassen, sondern infolge ihrer Schwer- dies hat auch der Verf. wohl gefühlt, der filligkeit und religiösen Bedenken; waren seine Schrift auch uur als einen Beitrag sie doch in Wahrheit Feinde der Perser, zur Geschichte der griechischen Grammaobschon ihrer politischen Anschaunng der tik angesehen wissen will (pag. 136). Über die Lebeusverhiltnisse des Askaloniten Perserstaat vielmehr zusagen mulste, als die Demokratie, die mit jedem lriolge wird nur Bekanntes geboten: der Beweis, gegen die Verser wachsen mufste. Auch darf nicht aufser Acht gelassen werden, dals die Athener sich nur deshalb den dafs er später als Didymus lebte, ist nicht erbracht, wenn auch Scheingründe dafür sprechen. Von den meisten Schriften des Spartanern wieder genähert hatten, weil Ptolemaeus, welche Suidas aufzählt, haben wit blofs die ‘Titel, kaum ein oder das sie ihrer Hilfe bedurften. Dals die Spartaner nicht imstande sein würden immer mit den Athenern gleichen Schritt zu halten, war klar; aber sicher hat man kein Recht sie schlechter Gesinnung und allzu grolser Rücksicht auf den eigenen Vorteil zu beschuldigen; denn gegen den gemeinsamen Feind standen sie mit ihren Landsleuten. Damit bricht die Abhandlung ab, so dafs also auch ein wichtiger Teil dieses zweiten Kapitels, die Entwicklung des Verhaltens der Spartaner bis zur Zeit des Agesilaos, fehlt. VorstehendeSchrift enthält demnach eine Anzahl Gesichtspunkte, denen man sicher zustimmen muls, auch ist der Fleifs löblich, der auf das Studium der Litteratur verwendet ist; allein das Ganze ist aus Aufseren Gründen wenig geniefsbar: der enge, kleine Druck der Ammerkungen mit seinen zahlreichen Abkürzungen ist cme wahre Plage. — Beiläufig sei auch bemerkt, dafs Verf. das Urteil über Monnnandere Fragment, weshalb auch hierüber nur Vermutungen aufgestellt werden können. Ptolemaeus war ein Grammatiker von bedeutendem Auschen (pag. 159) und keiner wird so oft als er von Herodian citiert: er war ein strenger Verfechter der Analogie (pag. 160), ist aber hierin viel zu weit gegangen (p. 162). Er steht meist auf Aristarchs Seite, nur in zwei Fällen, in der Betonung der persönlichen Pronomina und in der Betonung der Präpositionen in der Anastrophe ist er gegen Aristarch seine eigenen Wege gegangen (pag. 170). Der von Apollonius citierte Heoleuaiog 6 drakhoyyruug wird mit dem Askaloniten identifiziert (pag. 164) uud der HELENE KOS in den dehors verwandelt (pag. 167). Die Fragmente sind vollständig aufgezählt, es sind fast nur solche aus der Opa ngoowdle, Möchten wir den Herrn Verf, bald wieder auf diesem Gebiete thätig finden, aber dann wünschen wir ihm, dafs er sich sens politisches Verhalten (8. 10 A. 24) eines der Felder aussucht, besser unterlassen hätte, da es hier wenigsterns sicher nicht am Platze ist. Mühe der Arbeit durch eine ergiebige rate lohnt. Tadeln mufs ich auch jene heillose Unsitte, die bei Programmen immer und immer wieder vorkommt, Abhandlungen ohne jede Angabe des Ortes und Jahres des Kvscheinens in die Welt zu senden und damit den Bibliothekaren unnütze Mühe und Not zu bereiten. Robert Schmidt. gen nenn welches die R. 371) Das Gemälde des Kebes. Deutsch von Friedrich S. Kraufs. Der Schlufs aus dem Arabischen des [bui Muskveih von Friedrich Müller. Wien, ©, Gerold’s Sohn, 1882, 55 8. 8”. 1,30 fb. Die vorliegende Übersetzung ist nach der Ausgabe von Drosihn (Lpz, Teub- ner 1871), doch unter steter Berücksichtigung der Besprechung, welche Saup pe über diese schrieb (Gott, gel. Anz. 1872

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gilt noch für eine Anzahl weiterer l’ersonifikationen, Die letzte Ausstellung endlich, zu welcher mir die Übersetzung Veranlassung bietet, dafs sie nicht überall die Lesart des Originals wiedergiebt, betrifft nicht sowohl die Übersetzung als solche, S. 769 ff), und der Dissertation des Refereuten (Würzburg 1877) gemacht, Die Übersetzung ist gefällig und Hest sich leicht, ein Vorzug, welcher dieselbe vor den früheren auszeichnet. Im Einzelnen jedoch lassen sich begründete Ausstellungen machen. sondern hängt damit zusammen, dafs Herr K. die in meiner Dissertation mitgeteilten So sind Worte verwendet, die bei uns Lesarten der Hs. nicht mit der wünschensin Deutschland wenigstens nicht als schrift gemäls gelten können (vgl. z. B. >. Te. werten Sorgfalt ausgezogen hat, wie es scheint, und daher teilweise die Lesane, -- N. 8 VI „kletteu sich 8e IX „er —S, Verlierer", „die VIE ce. arten schlechter Hss. resp. der AusÜbertragung zu sube Drosihns seiner Grunde liegen, so z. B. S. 21 gleich an B Stellen: ©, XXXVI „doch wie sollte denn das Leben kein Übel sein, wenn mit dem Schlechtleben für den Mann ein Übel verknüpft ist?“ Hier giebt K. die Lesart ... ernüehtert* — S.9 e X „Ablärwung“. —S. 15e. XXUU,S8. 166. NAVIS, 17 ce. XXVII „Abgrämung, Abgrämungen", — 8.15 e. NNIV , verk üm me rim ihr ganzes Sein in Sturm und Draug*); auch finden sich einzelne Ausdrücke, die entschieden von C (Par. 1774) resp. Drosihu wieder: zu stark gewählt sind, so 8.22 €. XXXIX „Lumpenkerle“; 8. 14 ce. NX „Prachtmensch“ wäre ebenfalls wohl besser anders gegeben worden. Lerner sind zuweilen Härten des Ausdrucks stehen geblieben, welche sich leicht diha nog oda, el Korrektur von oëxi aus der von V (Vat, 112) entstanden: «. m. odyl r. a. 5, u är rng, zaxóv Ee avr VAdOZEt j utxoby und Drosihu lesen: “drei, TO Allein el Nr xaaór, voie Zwart aukdg xuxdr dy [ay Porson u. Sauppel cajoxer, Cnet zò Dr adevig inijgyer, onsy or zaxor; V und die übrigen Hss. lassen zeis weg (vgl. m. Diss. 5. 37). — e. XXXVII „sowohl die schlecht, als die gut leben“. Die schlechten Hss. und Drosihn haben: zul roig xuxug Cuior zu reig sakwg; V hingegen: xai +. xuh uw tow ov. xazög (vel. m. Diss. S. 55). Ferner S. 20 c. XXXV: „Wer so krankt, der findet nimmer Genesung, somit auch Ihr nicht, liebe Fremden, wenn Ihr nicht so handelt und meine Worte solange zu Gemüt führt, bis sie Euch in Mark und Blut übergehen. Und zwar müfst Ihr. .. oft nachdenken . . .“ Hier übersetzt K. ebenfalls nach der Lesart des Corsin.: ist, das Gleiche “LTO nur der Corsin., eine Abschrift von ©, so ist 8. De. X heifst; HUXUY ist, was doch ein Übel sein soll“. „Seelenpein“ übersetzt, dagegen Ian Ss. 15 e. XXII, 8.10 € XXVI, S. 17 c. XXVIL „Abgräümung“; — “Oder, 8. 9 c. X „Abhärmung”, hingegen 5. 16 c. XXVI „Seelenpein”, 8. 17 c. XXVIL’Odrvar „Seelenqualen®; — ‘4xouoie 5. U c. IX, S. tf e. XIV, S. 18 c. XIX, S. 17 XXVI Anf. „Unmälsigkeit“, aber S. 15 XXIIL XXIV, 8. 16 ce. XXVI, S, 17 XXVIII Ende, 8. 18 ce. XXXII, S. 20 XXXV „Völlerei“, ein Wort, das 5. 9 wieder „Schwelgerei“ ave, tiv or (vgl. m, Diss. 8, 38. 5d. Zs. I à. dst. Gymn. XXX 1879 S. 242). — lübenda: „denn wäre es ein Übel, so mülste es auch für die ein Übel sein, die gut leben, da ihnen ja ein Leben beschieden langt, welchen“). Unstatthaft ist weiter — um andere Rinzelheiten zu übergehen — der Gebrauch verschiedener deutscher Ausdrücke für den gleichen griechischen da, wo eine Personifikatiou vorliegt, welche doch durch Beibehaltung desselben Namens gekenn- ‘foci verwendet THALE Xu xO vtt La} „dafs schon die die Glückseligkeit erfür und nachträgliche auf xaxov ce xuxdv te die“ {st welche die. — 8.17 e. XXIX IX auch (4 ay (Dros. adra| ré Cj» gor; diese ist aber nur durch Abirrung eines Schreibers von vermeiden welch’ letztere dafür S. 17 ec. XXVIII To vaas Sir, TAUX), vaxór Te ÉTÉQYE wird, KEXOY aten liefsen (z. B. S. 8 ec. VIII „sie heilsen dieses deshalb ihr gutes Glück, die hingegen m. d. v. A. sind die, denen sie [d.h. die Tvy, = das Glück) ihre f, Gaben entzogen hat; deshalh taufen sie es w. i. böses Geschické, — 8.13 6. XIX „führt sie sie“. — 8. 14e. XXL „die zeichnet werden muls; 1118 IV. Jahrgang. No, 45. Philologische Rundschau. 1417 | o ott x dè ~ 5 4 diuxéluerot ’ Te OUK Ed yv HA En SIOTE Od eier, 4 N N zul buig roirur, ww Sévot, by, Ev pj OU

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Philologische Rundschau, IV. Jahrgang. No. 45. wg notice Kad Èrdueroidjre rois Aeyandrorg, megorg Gr Eler Außer» [Dros ahha... nokkdug dei stonuaeiv hin, dafs er wohl im Lt. nicht im 11. Jh. Adpisjcel. geschrieben ist. Zu den mir bekanuten, für die Kritik wertlosen hsln. Jateinischen Übersetzungen fügt K. noch eine dritte in der Hofbibliothek in Wien, doch ohne ge- NV hat yoy nicht, seine Lesart giebt aber keinen Sinn, ist also jedenfalls verdorben. Die Heilung jedoch ist nach meiner Ansicht nicht mit dem Schreiber des Corsin, nauere Angaben über sie zu machen; zwei weitere von mir nachträglich benutzte (kiecard. 766. in der Binschiebung vou ge, zu suchen, sondern im der Ausfüllung emer offenbar yorhandenen grölseren Lücke. Der Ort, wo diese zu suchen ist, giebt sich, wie oùx ctudnuk dé Vat. lat. 4037) sind ohne Zedeutung. Das Litteraturverzeichnis giebt nur dre hauptsächlichste in meiner Dissertation verzeichneten Werke au: es fehlen also sämtliche wm Ende dieser Besprechung aufgeführten Schriften und, was bei K. als ich glaube, sicher durch das auffillige Augeiv zu erkeimen. Ich nehme an, dals die Abirruug von einem Worte auf ein gleichlantendes (lie Veranlassung der Lücke wurde und ergänze (mit Herauziehung von UI, 3) folgendermalsen: ... day oëcw note a. & tT. hy wigs dr Elir ZAuÿre, vadjderde. 1420 Österreicher noch auffälliger ist: die Auf. sätze in der „Zs. f. d. öst. Gymu. XXIX 1578 8. 97 IM, XXX 1879 S, 24111 sind unberücksichtigt geblieben. Woher K. seine Angaben über die Zahl der Übersetzungen in den verschiedenen Sprachen hat, sagt er nicht; sie starnmen aus „Hoftmann, Lexicon bibliographicum“, geben aber die heute existierende Zahl nicht richtig an. . You den 38 Stellen, welche K. bespricht, übergehe ich diejenigen, au welchen er sich einem Vorgänger anschlielst, ohne damit meine dyrchgingige Zustimmung ausprechen zu wollen, und hebe nur die hervor, wo K. Neues vorschlägt oder in seinen Angaben Irrtümer sich finden. I, 3. Die von mir 1880 vorgenommene Vergleichung von A Jälst mir keinen Zweifel mehr, dafs dort noAuxgorevegog wv stand. Mit Rücksicht auf die ion» Env Außeiv, alla ,. . Dazu stimmt vollkommen, was die Arabische Paraphrase bietet, von welcher ich durch die Güte des Herrn Professor Gildemeister in Bonn eine deutsche Übersetzung besitze. Dals uur Flüchtigkeit, nicht falsches Urteil über den Wert der verschiedenen Hss. Herrn K. zu diesen Irrtiimern verführt, zeigt das der Übersetzung beigefügte „Nachwort“. In diesem wird kurz über die Zeit der Abfassung des Ilvas (8. 26 f.), die für die Kritik mafsgebenden Hss. A (nur bis Kap. XXI, 2) und V (Par. 858. Vat. 112), die arabische Paraphrase, für welche Herr K. auch die mir unzugängliche spanische Ausgabe heranzog, (5. 28) und die einschlägige Litteratur Lesart von V: avhty yYourov veiwrsgog wr (3. 28 E) auf Grund der Dissertation des mufs man annehmen, dals im Archetypus, Referenten gehandelt, endlich zur Recht- vielleicht mit der bekannten Abkürzung fertiguug der Übersetzung eine Anzahl für op, stand: zoduyolrwor veróregog Wr, wie Stellen besprochen (8. 30 18). Was nun auch Sauppe vorschlug. zunächst den auf die Textkritik beTH, 3. éy ca piv als Glossem zu verzüglichen ‘Teil des „Nachworts® betrifft, diichtigen, ist die Stellung am Schlufse so genügen die Bemerkungen über die des Satzes nicht geeignet. Denn IIT, 4. Hss. und die arabische Paraphrase für IV, 3 VI, 3. XT, 2. XVII, 4 ist die die Orientierung; vermissen könute man Stellung die gleiche; vgl. auch IV, 3. Y, eine kurze Erwähnung des sogen. Codex B eig vey for. XXIV, 3 dre nevedg tot Meibomii. Mifsverständlich ist die Be- I for. Uberhaupt gebraucht der Verfasser merkung über C (S. 27 m. Anm. 13); C derartige Wendungen mit fieg mit Vorhat allerdings allein den Titel: Képycog liebe, vgl. noch V, 2. XXIV, 2, Ives Onßatov, aber sämtliche übrige Hss. V, 1 habe ich nur eze, nicht auch of» mit Ausnahme von A bieten die Aufschrift: als Kinschiebsel erklärt. Kißntos Hus, Zugleich berichtige ich die VI, À. erugör (nicht érafowy, wie K. von mir wiederholte Angabe über das Alter zweimal schreibt) ist mit Sauppe als Glosvon A für den Teil, welcher den Ilyas sem aus IX, 1 zu streichen. Das sinnlose enthält, jetzt nach eigner Anschauung da- | ërépwr von AV ist, bei der häufigen Ver-

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Philologische Rundschau. IV. Jahrgang. No. 45. Lest EE In ER ore ct wechsluug vun «e und e, doch wohl nur | yiyreoyar, wie Drosihn liest, als Glossem als Schreibfehler anzusehen und K. thut ausgeschieden, sondern foong yiyveodue viov Unrecht, dieses unter Hinweis auf die lateinische und die spanische Übersetzung der Arabischen Paraphrase in icévag zu ändern. Denn der Araber drückt weder écegwe noch rasa aus, und dann schrieh auch der Verfasser des [draus kaum: Amos ve yoranaw brévag nurrodunae x ’ ~ koogyug Exoroun, VII, 2. 3, arte tay do zat 10 omnalor geha AS géo ~ acca, = ~ 5, Laien sobre; tpv Epo. — U “Ore Ent Aldon 4 D _ Sy x orpoyytaer korgzer, — B, Beco vl tutto 07- ged ver; gotiy I. Ots aupadig ode Bepata À dm CALE doug... So liest A; V dagegen hat #zi orgoyythou Lido, ferner “Ore ove spadys und vue’ atric (vgl. in. Diss. S. 20. 63). Dafs letzteres das richtige ist, ist klar; die Verwechslung kann durch falsche Auflösung eines Kompendiums hervorgerufen sein. Anders steht die Sache mit dre, dus K. aus V aufnimmt, trotzdem ich a. a. O. genügende Belege für das Fehlen desselben aus IX, 2. XVI, 2. XXV, 1. XXXIIL, 5 beibrachte; ich halte auch heute noch an dieser Ansicht test, Allein K. nimmt noch weiteren Anstofs au der Stelle. Die Zwischenfragen erklärt er für läppisch und streicht deshalb Floivv-oyuaire, Er übersieht dabei, dals diese Art gerade für den ziva5 charakteristisch ist (vgl. z. B. V, 2 «A tig wag tovvg yiyveodın, was V hat. XXAIX, 3 torte dge tot _ ht .. tixdg Abyuo ye. a, 8% vide à mhutrug so K. mit Sauppe nach Drosihn, der aber & ¢, t. À. mit elzug ye verband. Allein V hat eixdg ye dou éx Tutor € rot A, oùdé iF]a ad, (vgl. m. Diss. S. 50 f.). Dadurch ändert sich der Standpunkt für die Beurteilung der Stelle. [ch habe ferner mit Riicksicht auf XXXV, 1. XLL 1 darauf hiugewiesen, dafs die Verbindung von & fr. ©. À, mit elxog ye und dann die Streichung von &g« nahe läge, dals aber dann der Beginn der folgenden Frage mit orde auflällig sei. Vielleicht ist &o« von . einem Schreiber zuerst ausgelassen, hierauf über der Zeile beigeschrieben und von einem späteren Abschreiber an falscher Stelle eingefügt worden. In der Frage nach der Zeit, in wel-_ cher der niru£ abgefafst ist, erklärt sich K. im Anschlufs an Frühere auf Grund der Sprache für die römische Kaiserzeit und nimmt mit Zeller an, dafs er aus kynischen oder neustoischen Kreisen staming, Den Beweis hiefür konnte K. natürlich bei dem geringen Raume, welfora, Anary nudsivcae ... Kita ti noarrer ubrij; Tots elamrogevopdrorg . . chen er der Frage widmete, nicht erbringen; auch erforderte es die Natur seiner Arbeit nicht. Allein er scheint auch das hiezu notwendige Material nicht im vollen Umfange gewürdigt zu haben. Es ist hier nicht der Ort, dies genauer auseinanderaeriger . . . norór; zusetzen, und ich beschränke mich daher, Aves, yy, xal “tyro, Blew tis moves Toùro nogetovrus ...) Auch leidet der auf einige Punkte aufmerksam zu machen. Siun entschieden bei der direkten Ankuüplung von ote vx duguinjg an Tir púsur uitte, man merkt dies sogar seiner Übersetzung an „deshalb drückt auch ihr dafs der Eingang des Eryxias ’Eroyga- Totto d& zt Eure TE Vor Allem verdient bemerkt zu werden, vouer neuinmarotvrsg 7 zij Grog rev hic tot Zhevdrgiov mit dem des aivas beinahe wörtlich übereinstimmt: "ZSruyxdvouen nEgt- Abzeichen ihren Charakter vortrefflich aus, HAEUUPTES ey dals ihre Gabe weder zuverlässig sonst ist die Ähnlichkeit zwischen dem waives und dem Eryxias in der ganzen Haltung, wie in einzelnen Ausdrücken unverkennbar *), Im Axiochus p. 3666 werden neben anderen die xgirixol, yewgergus als Lehrer noch beständig ist“. X, 8 liest A: d' covey adıy uvroù (vgl. . Diss. S. 25). XL, 1 zet “Toth epeley ist nach Drosihn mit Recht gestrichen; ob aber mit der von K, vorgeschlagenen Schreibung éteves dóëue die fraglich. _ XIV, Stelle 4 ist mir _ ovcog ist Druckfehler geheilt ist, für VVL OL. XXXI, 2 habe ich nicht dijrrrrous 1207 Tot Koovov Leg; auch *) Nachträglich ersehe ich, daf bereits Hagen (Observat. oecon.-polit. in "Aeschin. dial. qui. Eryxias inseribitur pars IL Regiom. 1822) hierauf hingewiesen hat. **) Vgl, jetzt auch: Archäol. Zig. 42 (1884) Sp. 115 ff.

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_Philologiache Randschan. AV.- Jahrgang. No. 45. der Jugend hervorgehoben, wie hier c. NUT, 2. Die Rücksicht auf die letztere Stelle neben anderen Gründen bestimmt Herrn Professor Usener, wie er mir bereits vor längerer Zeit mündlich und brieflich mitteilte, den niv«& in das 3. Ih. v. Uhr. zu setzen. Der gleichen Ansicht hingegen wieK. ist nach einer gelegentlichen Aeufserung you Wilamowitz-Möllendorff (Antigonos v. Karystos S, 293 f.), was K, entgangen zu sein scheint. Sehr dankenswert ist es, dafs der nur Arabisch erhaltene Schlufs des Ganzen — in Übersetzung von Herrn Professor Fr. Müller (Wien) — zum erstenmale in deutschem Gewande den Lesern geboten wird. Zum Schlusse möge es noch gestattet sein, kurz einige andere Schriften zu erwälinen, welche in den letzten Jahren erschienen sind und Kebes betreffen. | 1) Tableau de Cébès le Thébain. Édition classique avec notes et remarques Par F. Lécluse, doyen de la faculté de Toulouse .. Paris, Delalain, (1877). (12° 2 Bl 29 8), 2) Keßnros ives, Cebetis Tabula with Introduction and Notes by C. S. Jerram ... Oxford, Clarendon Prefs (London, Macmillan & Co), 1878. 55 5). 3) (8° XXXIX, Kefneos aivas. — In: ids Kujo vopudelu &x Ty doxupuwregur Eikrjvor neboygdgpov gest DpEudo Eur Sopmreurinidv, Loroginwr, yeoygayındy, xottintiy xui Aesrdelon dndúvruw zv ay Te Keer newly GPO cay, moos xenjow Tuv Mlzwınör oxohety Eyauoir aut TPG KuBegrgoewg ‘Aitaravion A. Saxshlupion. und Toys devrévog . . . "Lirdoosg Eren peta molar pedreuse, "By Apres, be vod venoyg. LL A, Xuxdiugtor, 1880 (8% 199 8, 2 Thin) S. 120—138. 4) Kebes’ Tafla. Allegorisk malning al menuiskolivet. Öfversättning med förklaringar och kritiskt bihang af A, Frigell. Upsala, Akademiska Boktryckeriet, 1878. (8° 32.8. 50 Ore). 5) Koror doxtquor Tivog Kepyrog 6 lives; “Yao dd. A Korvdtdhy. In: "Eynnepis vr Daonadür “Eros xs! (regiodos B) év Ava 15. Senreupoiov 1878 Gordy. 12, 49 jvno, venoyg. „O Ha- Maer dng" , 1878, 8° — 5. 183—186. Der Text von 1) ist ohne jede Be- 1424 rücksichtigung neuerer Hilfsmittel ganz nach Schweighäuser (1798) abgedruckt. — Die Herausgeber von 2) und 4) hingegen legten die Ausgabe von Drosihn zu Grunde, unter Berücksichtigung der Dissertation des Referenten; doch hat Jerram die in letzterer Schrift bezüglich der Hss.-Kritik aufgestellten Sätze nicht mit voller Konsequenz zur Anwendung gebracht; an manchen Stelleu finden sich noch die Lesarten der schlechteren Hss. im Texte. Die „Notes“ grammatikalischer und erklärender Art sind für die Schule bestimmt. Der „Critical Appendix“ behandelt eine grofse Zahl von Stellen, doch ohne besonderes Neue zu bringen. Frigell bespricht in einem „kritiskt bihang“ eine Anzahl Stellen und die Frage nach der Zeit der Abfas-. sung. — Bei 3) sind nach den Worten des Herausgebers die Ausgaben von Korais (1826) und Drosihn neben einander benutzt; auch hier also wird ein veralteter Text den Schülern geboten. — Bezüglich der Frage nach dem Verfasser und der Zeit der Entstehung halten Lécluse (1) und Frigell (4) an der alten Ansicht fest, dals der Sokratiker Kebes der Verfasser sei. Diese Anschauung weisen die Verfasser der unter 2) 3) 5) aufgeführten Schriften mit Recht zurück; allein, während Sakellarios und Kondyles den flir«£ der römischen Kaiserzeit zuweisen, setzt ihn Jerram um einige Jahrhunderte früher an, K. K. Müller. 372) G. F. Unger, Der Periplus des Avienus. Philologus. Vierter Suppleinentband, 3. Heft. Göttiugen, Dieterich’sche Buchhandlung. 1882. S, 189— 280. 80, In der ora maritima des Avienus ist uns bekauntlich, wie besonders Miillenhoff im ersten Bande seiner deutschen Altertumskunde nachgewiesen hat, die Ubersetzung eines aus sehr alter Zeit stammenden Periplus erhalten, dessen Angaben Avienus mit verschiedenen neueren, die meistens aus eigeuer Autopsie herrühren, verquickt hat. Müllenhoff setzte die Abfassung des Originals zwischen 530 und 500 v. Chr. Geb. und glaubte, dafs die Schrift von einem Punier verfafst, etwa im 5. Jahrhundert von einem Massalioten ins Griechische übersetzt und diese Über-

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‚blatt. — 10, März. 368 ait fovifeher Literatur befchaftigt, durch ihre Ueberfichtvon großem Mugen tft. der dritte Theil, die Chreftomathie, ijt deshalb von ganz ‚onderen Antereffe, weil Neftle, außer den vier erften Capilt der Genefis, mit denen die Chreftomathie aller der zur Peterman chen Porta gehörenden Grammatifen beginnt, durch: weg Lefeftiicte bietet, die Hier zum erften Male veröffentlicht find: cine Ucberfebung der Vitae Prophetarum de3 Epiphanius, die in tertfritijder Hinficht twichtig ijt; die Gefchichte der grwei| maligen Srenzesfindung, von Bedeutung für eine genauere Kenntnif des mit der Abgarjage gufammenhangenden Legenden: complexes; eine Homilie bes berühmten Patriarchen Severus von Antiochien in der Ueberfebung des Yacob von Edeffa, welche für die fyrifche Literatur ebenfo intereffant ift, tie das zu - Grunde ficgende Original für die Kicchengefchichte, zur Lectiive : für den Anfänger aber dem Ref. zu fehwer erfcheint; cin Stüd aug einem Briefe des Gacob von Edefja über die Magier Matth. 2; zum Schluffe Stellen aus dem Pfalmencommmentar des Daniel von Salad. Alle Stüde find, mit der eben er: wähnten Ausnahme, für die Einführung in die fyrifche Sprache durchaus geeignet, erfüllen alfo zugleich einen wiffenfchaftlichen und einen praftiichen Bwe, Der Drud ijt im Ganzen correct. Einzelne Feine Dendfehler find Teicht an verbefjern, 3. B. die jalfıhen Citate: S. 23 Vue, 1, 28; S, 32 Marc. 5, 41;8.59 Bh. 6, 5. Bum Schluffe möchte Ref. nod Den Wu h ausfprechen, dal; die Berlagéhandlung bei einer zweiten Ausgabe, die boffentfic) in nicht zu ferner Zeit nöthig wird, in eine Umformung des lateinischen Sewandes der Pyrifchen Grammatik in ein Deuts jches willigen midge. Obiwohl das Latein Neftle's, der in ver: flandiger Weife auf Elafjieität verzichtet Hat, leicht verftändlich it, fo nehmen doch die Studierenden, Wie Ref. aus Erfahrung ' weiß, ant der Inteinifchen Einfleidung Anftoß und meinen, daß ihnen badur das Eindringen in den fyrifchen Sprachgeift nicht unbeträchtlic) erfdivert werde. Ans der ant Schlufje von Strad’s Ausgabe der Pirqe aboth fih findenden Anzeige des Kehrbuuhg dev nadbiblifden Hevräifchen Sprache und Literatur, welches Stra bearbeitet, gebt hervor, daß die Berlagshandlung in Diefem Kalle bereits auf das Latein verzichtet bat, wie aud) eine bentiche Wenbearbeitung der hebrätfchen Grammatik ebenfalls von Strad in Vorbereitung it. Wir bedauern im ntereffe der Sache, daß biefe beffere Erfenntniß nicht don Neitfe in feiner fyrifchen Grammatik zu Gute gefommen ift. Das Gemälde von Kebes. Deutsch von Dr. Fr. 8. Krauss. Der Schluss aus dem Arabischen des Ibni Muskveih von Prof, Br. Er. Midler. Wien, 1882 Gerold's Sohn. (33 S. Gr. 8) AfL in, Die Meine pfeudonyme Schrift wird hier in einer gut led ‚baren und flüffigen nenen Ueberfegung dargeboten; ein Furzcô „Nachwort“ (5, 25 — 33) enthält literarhiftorifche, biblio- graphiiche und fritifdeBemerkungen, Vergleicht man die leberfeguug mit dem Original, fo wird man vielleicht nicht überall nut der Wiedergabe einverftanden fein, nicht weil diefelbe frei ift (denn das mar für die Lesbarkeit nöthig), dagegen eher, weil fte den Wuêdrud ohne Noth verjtärkt. 8. B. Cap. 28 a. E.: „nach ihrem Tafirhalten gipfel die größten Giiter im viehifchen Wohlleben und Sinnentaumel”, griehifh ro pag svorriadra nam, nera» verp zal dnokurveer wöyıore nya ÿyobvrec stvar. Gay. 30: ,Lumpenferle’ guido; Cap. 40: ,berlei Zeng” „mit Biker treten” create. Dem Ref. ift die claffifche Einfachheit des Originals lieber, Auch gegen die Richtigfeit der Lleberjeßung tit manchmal etwas einzinvenden. Gap. #: . ıntıre, Eos dr yupyieiig rox drgorrov wicht „Bid ben Mann Cel überfommt“, foudern „To lange eg ihn figelt”. Daf. und Cap. 40 ijt enoosegeiv nicht „Itehlen“, and) nicht „Raub“, fondern Bez 364 — 1883, .W 11, — Literarijde teug durch Borenthaltung deffen, was man fchuldet. Cap. 35 3. U. wird der Gedanfe unklar gemacht, indem donee Eyyitovrec Über: febt wird „als fuchten fie fid zu nähern”; e8 heit „als näherten fie fic) (thatfächlich). Cap. 34 (am Schluffe einer Aufzählung) xl 16 ndpes Kpgores wird gegeben: „den Fnbegriff von Geifted: befdränttheit vorstellen" (Subject find bie , gediegenen Philologen”, bei denen Diefe Möglichkeit offen gelaffen wird). So geob ijt nun der griechifche Verfaffer nicht: er fagt ja nur „und Ichließlich (ro négac) Thoren.” — Der Schluß der Schrift, der nur arabisch vorhanden, it von Brofeffor Fr. Müller ütberjeßt. — Sn den kritifchen Bemerkungen det Machiworts wird hier und ba auch eine eigne Vermuthung vorgebradjt. Fir die arabifde Ueberjegung, die ein wichtiges Hülfemittel zur Herftellung deë Zertes ijt, hat der Verf, außer der Lateinifchen Wiedergabe der: felben burd) Efichmann, die fon ©. C. Miller in feiner wich tigen Schrift de arte critica Cebetis tabulae adhibenda (Miryburg, 1577) beuubte, aud) eine fpanifde Wiedergabe von Cafela zu Mathe gezogen. D. 1) Gartner, Im. Theod., die judiearische Mundart. Wien, test, Gerold's Sohn. (84 Ss, Kay. S.) AL 1.30. 2) lers. viaggi ladini. Con uno saggio slalistieo ee ma earla geogralien, Linz, 1892, Wimmer. (45 8. 61.8, Karle . Fol} | trotor Gartuer, der fich bercité in feiner Daritellinng der Sreduecr Mundart als Sprachforfiher von trefflicher Schulung gezeigt bat, wie e& fi freilich von einen Schüler Weuifafia'ë, der auch von Böhmer gefördert wurde, nicht anders erwarten läßt, erfchließt in feinem Yuffnt über die judicarifche Mundart cin der fiidweftiidjen Ede Tirols) cine neue Terra incognita, Aud : biefe Arbeit verdient das hödyfte Lob. Die flare und confequente Vautwiedergabe macht den Einbrud der Buwerläffigfeit. Auf eine Laute mtd Glexionélebre folgt eine Sprachprobe von vier Octavfeiten über die Gefchichte des Klofters Campigtio fie ift mit Hülfe von Gartner's Beigaben Leicht zu verftehent nb eine reichhaltige Wortfauuntnng, Die bei Worten befannten Ursprungs auf bie nach Yfcolis Schema eingetheilte Yautfehrv, bei andern auf verivandte Ansdrüde bei Diez, Weuffafia (Beitrag zier Kunde der nordit. Munbart) u. À. verwerft und fid nur bei wenigen Anzdräden, die dem Etymologen ein Näthfel aufzugeben {dei nen, mit der Angabe der Bedenting begnügt. Vielleicht darf sipania nut dent fardifchen spanu (Diez IT’) und Skeyär mit dem Xadinifchen squicciar (Diez L quatto) zufanmmengebradht werden. Wer Gartner's perfünliche Befanntfchaft machen möchte, lefe die Viaggi ladini. Gartner erzählt Darin im Tone einer liebenswürdigen Anfpruchelofigfeit und zuweilen mit treite herzigem Humor feine mundartlichen Œntocdungéreifen, die er meist zu Fuß bon Ort zu Ort gemacht hat, und führt une die . Berjonen vor, die er über die Mundarten ausfragen fonnte oder | die ihn fonft bei feinen Unterfuchungen bebiilflid) waren. Die Schrift deint zunächft als Danffagung für diefe beftimmt, foll aber überhaupt über die von ihm zu Mathe gezogenen lebendigen Sprachquellen orientieren. UB Anhang ijt eine Statiflif der labintjch vedenden Bevülferung der Schweiz, Ceflerreids und Staliens beigegeben. Mittheilungen Der Litanifhen Yiterarifchen efellfihaft 6. Seit. Jh: Hepp hers, über Vie Manten Per vitauer, — ob, Schlinvas, l'asakn ap Zwei, as Warden vem Rüden. — Der, Budwarlzei. — Dritte Meueralverfauummlung, — Nachrichten. Gentrafblatt fir Etelze'‘febe Etenoararhie. Hrog. von den Perbinten ter Stoke jdren Schute. 5. Jala. Mr. 40, Sub: Anna Semmwenk, Grup sum venen Saber. (8ediht. — Guitav Gebben, Zwitem Member und Ae bulicheë. — Karl Rod, Debattenfebrift, — Ans den Verbinden. — Ztenearaphiiibe Macht. -— VYiteratur.