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"4292. ZILLES W., Hippias aus Elis: Hermes 53 1918 45-56.
La comparaison de Hipp. maj. 284b et c, 301b, 304a, avec Hipp.
min. 369b-c fait ressortir l’idée de l opposition entre l’arbitraire humain
(vöyog) et la nature (gbcıc). Hippias doit tenir sa doctrine d’Empédocle,
le créateur de la rhétorique. Le « discours troyen » mentionné par Hipp.
maj. 286a-b devait être un exposé de l'idéal de culture des rhéteurs.
(Marouzeau : 299)
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Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)Die Darstellung der Lehre und Tätigkeit des Sophisten Hippias, wie sie zuletzt Gomperz in seinem Buche über Sophistik und
Rhetorik gegeben hat, ist in mehreren Punkten der Ergänzung fähig.
I.
a)
In
den beiden Hippiasdialogen
Schilderung seiner Tätigkeit
ist der
Sophist
bei
der
und seiner Erfolge recht wortreich,
bei der Erörterung abstrakter Dinge jedoch meistens sehr einsilbig
und beschränkt sich auf einfache Bejahung oder Verneinung der
Fragen seines Gegenübers.
Die wenigen Abweichungen von dieser
Regel verdienen daher besondere Beachtung.
Sie lassen sich in
zwei Gruppen zusammenfassen.
Zunächst äußert er Hipp. mai. 284d und e seine Meinung über
den vóuos.
Sie entspricht den im Protagoras und im Xenophontischen Hippiasdialoge ihm in
ist hinlänglich gewürdigt.
den Mund
gelegten Ansichten und
Weniger beachtet ist eine zweite Gruppe,
die indes nicht weniger bedeutsam erscheint.
Hipp. mai. 801 b wirft
der Sophist Sokrates vor: dAla yao dij 0%, © Sdxuoates, ta uèv
dla tÓv noayudtwmy où oxoneis,
ovO éxéivot, ole où elwdas
Ösaitysodaı, xoovete de anohaupdvortes TO xaldy xal Éxaotor
tay Övıwv Ev toic Aöyoıs xatatéuvovtes.
ia Tata ottw ueydia
vuas davddave nat diavexij oduata tho oboias memuxdta.
304a
heißt es: álla 0% y”, © Zœnoares, ti oi Tadr eva Evvanavrıa;
»vhouard
toi ¿ou xal negizunuara thy Adywr,
Üneg
doti
Eieyov, xata foayù dmonuéva.
Einen ähnlichen Tadel spricht
Hippias
gleichen
in
dem
kleineren Dialoge
Namens 369bc
aus:
@ Aduoeates, del ot tivas torovtove adéxeis Adyous, xai àzodappavov, O dv $ dvoxegéotatoy tod Aöyov, tovtov
Eye xatà
oulxngoy Épantôueros, xai ody Oo áyovilea tH nodyuatt, xeoi
Otov dv 6 dóyos Y.
_
Der Sinn der Äußerungen ist klar bis auf die Ovavent) owpata tis, oboias negvxôta.
Diese haben recht verschiedene Deutungen erfahren, die hier nicht wiederholt werden sollen.
Bei der
Entwicklung des Sinnes dieses Ausdruckes ist davon auszugehen,
Pagina 3
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)daß Sokrates ihn 301e aufnimmt mit den Worten: où yao oidy
te dtavexei Aóyp tijs odolas xarda Inniav àällws Eye. Den
Ôvavexûj owpuata entspricht also der diavexyc Âóyos. Was aber
unter dem Aóyos tig oùotas zu verstehen ist, zeigen verschiedene
Stellen anderer Dialoge. Lehrreich ist Leg. X 895d: Ev mèr oùoiar,
Ev Ôë rijs odotas tov Aöyov, Ev Òë Övoua. Der Adyos tijs odotas
ist also der Begriff des Daseins, der Wirklichkeit, des Wesens.
Was der Zusatz diavexyjc besagt, zeigt Plutarchs Ausdruck (Mor.
679c): 6 zis aitias dunvexns emhoyiopds.
Staventjs Adyos tijs
odotas ist also das überall geltende, allüberallhin sich erstreckende,
durchgreifende Gesetz des Seins. Von hier aus ist der von Hippias
gewählte Ausdruck zu erklären. Das Bedeutungsverhältnis der Worte
Adyos und ocuara kann nur das sein, daf Aöyos den abstrakten
Begriff, couata die concreten Erscheinungsformen bezeichnet. Dabei
mag uns die Terminologie der Stoiker daran erinnern, daß o@ua
ganz allgemein das Wirkliche bezeichnet, nicht etwa nur Materielles
und Stoffliches. Der sonstige Gebrauch des Wortes bei Platon kommt
hier nicht in Betracht, wo es sich offenbar um wörtliche Wiedergabe
einer fremden Ansicht handelt; oörw ueydla zat Òvaverij oœuata
tijs oùotas nepvxóra heißt also: so wichtige und überall geltende
natürliche Erscheinungsformen (durchgreifende natürliche Zusammenhänge) des Seins.
b) Es fragt sich, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden
Gruppen der von Hippias geäußerten Ansichten besteht. Er ist
unschwer zu finden.
Der im Protagoras überlieferte Ausspruch,
mit dem die bei Xenophon und im größeren Hippias ihm zugeschriebenen Äußerungen übereinstimmen, betont den Vorzug der
púots vor dem vöuos,
die oben angeführten Sätze den Wert der
Erkenntnis der ueydla xai Òraverij ouata tijs oboias nepvrdta
gegenüber dem Zerstückeln eines Gegenstandes: in beiden Fällen
wird das willkürliche Vorgehen der Menschen der púots gegenübergestellt. Vielleicht erscheint diese Verbindung auf den ersten Blick gesucht; ein Zeugnis Platons jedoch macht den Zusammenhang recht
wahrscheinlich. Im Lysis spricht Sokrates von den Schriften der
sehr weisen Männer, die sagten, das Gleiche sei notwendig dem
Gleichen immer freund; es seien aber die, die über die Natur und
das All sich besprächen und schrieben. Ein Vergleich dieser Stelle
mit der des Protagoras und des größeren Hippias macht es in hohem
Grade wahrscheinlich, daß kein anderer als Hippias gemeint ist.
Pagina 4
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)Prot. 337d: 16 yag motor tH
ómoiw pÜoer ovyyevés Eouv, 6
dé vôuos, TOEavvos dv Toy
von, noAld naga thy
gto. Pidleta
Huds ody
aloxoöv ty péy pour tay
ngayudımv sidévat, copwtaLys. 214b:
tovs Òëè Övras thy ‘El- oùxoöv nai Tois TOY cop wrdáVOV, ...
TOY ovyyodupaow Evrerüynxas
Hipp. mai. 801b: ta mèr Gla tavt’ aùrdà Aéyovow, Óu td
TÖv ngayudı wvod oxoreis, . .
Ôuotov TÔ Óuofw dvdyun
dia tadta ottw ueydia buds dei piÂov elvau; siot dé nov oi
havddve. nai diavexy owuara negt pÚoeds te zal tod Glov
ris oùolas mepuxota.
Òvadeyómevot xai yodpovres.
Gerade diese Stelle des Lysis verbindet die des Protagoras und des
größeren Hippias: zunächst der Satz der Naturlehre, auf den im
Protagoras das Urteil über die Gesetze folgt; dann die Angabe,
dies sei die Ansicht derer, die über die Natur und das All sich verbreiten, auf welche Begriffe gerade die Sätze des größeren Hippias
hinweisen. Wirklich hat auch K. Fr. Hermann die Stelle auf Hippias
bezogen: spätere Erklärer raten auf Anaxagoras, Empedokles, Demokrit. Anaxagoras und Demokrit kommen indes als Adressaten der
Stelle wohl kaum in Betracht. Unwesentlich sind dagegen die Bedenken, die gegen die Möglichkeit einer Anspielung auf Empedokles
geltend gemacht worden sind: inhaltlich paßt die Stelle durchaus
auf seine Lehre. Die Form der Darstellung aber macht diese Möglichkeit wenig wahrscheinlich. Schon Boeckh hat das empfunden,
wenn er meinte, es müsse auch hier ein populärer Denker gemeint
sein, den man aus mündlichen Mitteilungen kannte; nicht unbedachtsam habe Platon die Kenntnis der weisen Männer dem jungen
Lysis zugemutet, sondern gerade zu verstehen gegeben, daß keiner
jener wahren Weisen, sondern die spottweise so genannten, die
Sophisten, gemeint seien. Sehr bedeutsam erscheint dabei der
Ausdruck rois ty copwmrdtwy ovyyoduuaoıv neben dem stolzen
oopwrdrovs Övras ı@v Ellúvor des Hippias im Protagoras.
e) Wir haben damit eine in sich geschlossene philosophische
Ansicht des Sophisten.
Es fragt sich, ob sie eigene oder von Früheren übernommene Weisheit ist. Die ganze Art seines Charakters,
wie er uns überliefert ist, läßt von vornherein das zweite vermuten.
Pagina 5
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)Wer aber war sein Vorbild? Unter den spärlichen uns erhaltenen
Resten des Empedokles enthält einer einen Anklang sowohl an das
Naturrecht als an die Physik des Hippias: (zoöro ydo où moi mèr
dixaoy vol Ô où dixatoy),
Glia. To pév návrov vdummor dua T° edovuédovros
aidéoos jvexéws teraraı did T° ânhétov adyÿs (Fr. 135 D.).
“Doch das allgemeine Gesetz ist lang und breit ausgespannt durch
den weithin herrschenden Feueräther und den unermeßlichen Himmelsglanz’ (Diels). Hier ist das Lob des allgemeinen natürlichen
Rechtes, dem das Lob der púots im Protagoras und der Tadel des
wandelbaren positiven Rechtes im größeren Hippias und bei Xenophon entspricht, hier auch ein Gegenstück zu den dvavexij oduata
tijs obolas mepvxóra.
Besonders beachtenswert erscheint dabei,
daß das seltene Wort (d)yvexc, das bei Platon nur noch zweimal,
davon einmal in einem Homercitat, sich findet, in den wenigen
Fragmenten des Empedokles dreimal vorkommt, und zwar immer
im Zusammenhange physikalischer Erörterungen. Außer der oben
angeführten sind es folgende Stellen:
GA adt(a) got radra, dv’ Gddjdwy dè Béorta
yiyveraı Ghote àlla xai vents altv duoia (Fr. 17, 34f. D.).
‘Nein, nur diese (die Elemente) gibt es, und indem sie durcheinanderlaufen, entsteht bald dies, bald jenes und so immerfort Ähnliches bis in alle Ewigkeit’ (Diels).
attag Enei nata meilov Euioyero Ödaluovrı Òaluwv,
tavtd ye OVUNINTEOXOV, Ön ovvéxveoey Exaota,
älla te ngòs voïs noAld Oumvexï EEeyévovro (Fr. 59 D.).
“Doch als der eine Gott mit dem anderen in größerem Umfange
handgemein wurde, da fielen diese Glieder zusammen, wie gerade
die einzelnen sich trafen, und auch viel anderes außerdem entsproßte
da sich aneinander reihend’ (Diels). Insofern also, als Hippias auf der
Empedokleischen Philosophie fußt, ist die Annahme, die erörterte
Lysisstelle deute auf Empedokles hin, nicht unrichtig; die Art der
Darstellung dagegen spricht dafür, daß ein Sophist, daß Hippias gemeint sei. Welche Umstände aber den Sophisten zur Beschäftigung
mit der Lehre gerade dieses Philosophen angeregt haben mögen, ist
unschwer zu erraten. Wird doch Empedokles als der erste Begründer der Rhetorik bezeichnet; auch Gorgias soll sein Schüler in
dieser Kunst gewesen sein; vgl. Diels 12 150, 46f., 156, 11—23.
Ob seine Ioditixd (Diog.: xadódov dé qnor xai toeaymdias
Pagina 6
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)aùròv yodwat xai nokmxoûs Diels I? 151,5) eine eigene Schrift
waren, steht zwar ebensowenig fest wie die Annahme, er habe
bereits ein System der Rhetorik ausgebildet und gelehrt sowie eine
Techne niedergeschrieben; jedenfalls zeigt sich eine gewisse Verwandtschaft mit den Sophisten vor allem in seiner politischen und
rednerischen Tätigkeit +).
IL.
Von der Troischen Rede des Sophisten hören wir im gröferen Hippias und bei Philostratos, dessen Mitteilungen auf den
Angaben des genannten Dialoges beruhen, wie wohl mit Recht allgemein angenommen wird.
a) Was ergibt sich zunächst über die Kunstform der Rede?
héyer 6 Adyos bt Neontéleuos Néotoga Ëgorro, ... meta tadta
ön Aéyov éotiv 6 Néorwo (H. mai. 286ab).
An die eine?)
Frage des Neoptolemos knüpft sich also die éxiôaËic des Nestor.
Auf diese Tatsache bezieht sich der von Philostratos gebrauchte
Ausdruck d:ddoyos (Vors.? II S. 282,17). Anstößig ist bei Philostratos nur die Gegenüberstellung diddoyos où Âóyos, da doch bei
Platon der Vortrag dreimal Aóyos genannt wird.
Diels vermeidet
diesen Anstoß dadurch, daß er schreibt duddoyos où Aóyoc.
b) Ist nun dieser Vortrag identisch mit dem, an den der kleinere Hippias anknüpft? Eine Reihe von Forschern hält dies für
selbstverständlich; nach den Angaben der beiden Dialoge über den
Inhalt des jedesmaligen Vortrages ist diese Annahme jedoch ganz
ausgeschlossen. Im kleineren Hippias hat der Sophist &lla xolià
xaì navrodand xai sept nomrov te Äldwv nai nepi “Oujoov
gesprochen (363 c).
Der im größeren Hippias erwähnte Vortrag
enthielt ndunoAla vómpa xai ndynala nepi êrumpdevudrwrv
xal@v & yon tov véov Enırnöedeiw; dieser Inhalt wird in Form
eines Gespräches zwischen Neoptolemos und Nestor übermittelt.
Von Homer und anderen Dichtern ist keine Rede; wie könnte auch
Nestor in einer Antwort auf eine Frage des Neoptolemos — denn
nur dies und nichts anderes bezeichnet der größere Hippias als Inhalt der Troischen Rede — über Homer und andere Dichter
1) Zeller I* 678 Anm. 1; Blaß, Att. Beredsamk. I? 16 Anm. 1.
2) Wenn Norden (d. 4. XL 1905, 523) sagt: „Wir werden also nicht
fehlgehen, wenn wir uns die formale Anlage der Schrift so vorstellen,
daß Hippias (mit Plat. Protag. 336c zu reden) èp' &xdorn Zowriosı
naxgöv Adyov anétewev*, so ist das mindestens mißverständlich. —
Hermes LIT.
Pagina 7
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)sprechen? Dem Sophisten eine solche Ungereimtheit. ohne zwingen-'
den Grund zuzuschreiben geht doch ‘nicht an. Allerdings haut auf
dieser ohne Beweis angenommenen Voraussetzung eine Schrift über
den größeren Hippias ihren stärksten Beweis!) gegen die Echtheit
dieses Dialoges auf. Für die Vermutung, es handele sich in beiden
Dialogen um denselben Vortrag, spricht dagegen nicht die kleinste
Tatsache. Denn der Umstand, daß der Sophist den im größeren Hippias
erwähnten Vortrag auf die Bitte des Eudikos hin halten will, den im
kleineren Hippias vorausgesetzten im Beisein desselben Mannes gehalten hat, zeigt doch nur, daß dieser offenbar einer der vielen Bewunderer der Weisheit des Hippias war, die sich keine Gelegenheit
entgehen ließen, den Hippias zu hören A&yovra 6 vt dy zus BobAntaı
ay àv eis êniderEw nageoxevaouéroy 7, nal dnoxowdpevroy Th
Boviouérp 6 te dy us Eowrä (Hipp. min. 8634).
c) Die wichtigste Frage ist die nach dem Inhalte des Towıxòs Adyos. Er enthielt adunodda vôuua xai ndyxaha (286 b).
Diese Angabe veranlaßt offenbar. Blaß (Att. Bereds. 1? S. 32) zu
der Annahme: “Diese Rede zerfiel also in so viel Teile, wie Beschäftigungen anempfohlen wurden, und deren waren, wie es heißt,
sehr viele.” Ähnlich urteilen andere Forscher bis auf Gomperz und
weisen sogar auf Grund dieser Annahme dem Vortrage eine Reihe
von Fragmenten ethischen und historischen Inhaltes zu.
Wenn
dieser aber z. B. mit unseren mittelalterlichen, ebenfalls Greisen in
den Mund gelegten Ritterspiegeln, wie der Winsbecke, Freidanks
Bescheidenheit u. a., verglichen wird, so ist dabei außer acht gelassen, daß zwar für derartige Sammlungen “eine bloß obenhin geordnete Zusammenreihung von Sprüchen’ (Wackernagel) ausreichte,
daß ‘aber für eine ênida£is im Sinne der antiken Rhetorik ein der-
1) E. Horneffer, De Hipp. mai., Göttingen 1895 p. 51. Seine Beweisführung möge eines methodisch wichtigen Punktes wegen angedeutet
werden. Aus der oben erwähnten Annahme wird zunächst geschlossen,
die Stelle des größeren Hippias weise auf den kleineren Hippias hin.
Dann liege also die Scene des größeren Hippias zeitlich vor der des
kleineren Hippias. Es wird dann der Nachweis versucht, der größere
Hippias könne nicht vor dem kleineren Hippias geschrieben sein.
Daraus folge die. Unechtheit des größeren Hippias. Als selbstverständlich wird also vorausgesetzt, der Dialog müsse eher geschrieben sein,
dessen Scene zeitlich früher liegt.” Diesen Grundsatz hat selbst Munk
(Die natürl. Ordnung d. plat. Schr.,
§
Berlin 18578 27) nicht aufstellen wollen,
so sehr. er-seiner Auffassung von der Ordnung, in der die platonischer
Schriften yom
|
Verfasser zum Lesen bestimmt seien, entsprochen hatte;
Pagina 8
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)artiges Verfahren unerhört wäre.
51
Für eine solche ist die Annahme
eines einheitlichen Themas, das nach festen Topen abgehandelt
wird, unerläßliche Voraussetzung: wenn als Thema der Rede der
Nachweis bezeichnet wird mota éurndeduata Enımdedoas véos
ebdoxuuraros yérouo (286b), so ist das nur so zu verstehen:
welche Art und Richtung der Studien verhilft dem Jünglinge zu
Ruhme? Die oben angeführten Worte aber zwingen keineswegs zur
Annahme, es seien eine ganze Reihe von Beschäftigungen, ‘eine
Menge sehr schöner Gewohnheiten” (Steinhart) empfohlen worden:
näunolla vôémua nai ndyxaÂa mitteilen und anraten kann man
auch über eine einzige Beschäftigung und deren einzelne Auferungen
oder Anwendungen. Welche Antwort aber auf die Frage des Jünglings nach dem sicheren und untrüglichen Wege zu Ruhm und Ehre
wird der Sophist dem tönenden Redner von Pylos, dem von der
Zung’ ein Laut wie des Honigs Süße daherfloß, in den Mund gelegt
haben? Mit der Frage ist die Antwort schon gegeben: das dem
Neoptolemos empfohlene Lebensideal muß übereinstimmen mit dem
eigenen Ideale des Sophisten.
Dies zeichnet er aber selbst im
größeren Hippias recht bündig und klar, 296a: é totic nolmxoïs te
nai tH Eavrod adda tO pèv Ôvvaròr sivas névrwy xdÂluotov, TO
ÖL dddvatoy xdvytwy aloyıorov. 304ab: éxeivo xal xaddy xai
noAlod Gov oidy t’ eivar ed nai xalds Adyov xatactnodusvov Ev Oixaotnoic i} év Bovdevtnoio i} én’ älln wri dori,
noös iv ay 6 Aóros 7, neioavra olysodaı péoovra où ta outxodtata Gdld ta péytota Tv hwy, owtygiay abtod te xai
tv abtod yonudtwr xai vilwr. Tobıwv ody zo àvréyecdau.
Nach dem Zeugnisse der Einleitung des gréferen Hippias übte der
Sophist die hier empfohlene Tatigkeit auch selbst aus. Und wenn
wir aus Quintilian lernen, daß schon die antike Rhetorik in ihren
Vorschriften über die xooownonoia großes Gewicht darauf legte;
daß die einer Person in den Mund gelegten Äußerungen immer
ihrem Charakter angemessen seien, so ist beachtenswert, daß die
Persönlichkeit Nestors zu einem solchen Inhalte der Rede durchaus
paßt, ja daß keine zweite Person des homerischen Kreises ebensogut dazu passen würde.
d) Ausdrücklich bestätigt wird diese Annahme durch eine
e
Stelle
des größeren Hippias. Auf die gerade angeführten Worte des
Sophisten (304a b) antwortet Sokrates: © Inaia pide, ob. uèv uaxdgios el, Ön te oloda à yon Enumdedew Avdownov, val Enıreri)At
Pagina 9
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)Sevuas ixavds, ds pijs. Die sprachliche Form der Antwort weist
deutlich auf den Towıxös Aóyos hin, da das Wort Enıznöevew,
das sowohl hier wie bei der Erwähnung des Vortrages zweimal
gebraucht wird, in den dazwischenliegenden Erörterungen nicht
vorkommt. Dann aber sagt Sokrates weiter: émesddy ... AEyw
.4 dc noÂd »oarıorövy êoruv olóv TE elvar Adyor Ev nai
zaAös xataoınoauevöv te negalvev Ev dinactyoi@ Fj
&v Gli@ vuvì ovllôyo (... advta xaxd dxoúw ... êneiÒdy ody
sold ...), Eowräd et oùx aloydvouaı tohudy regi xaldy
EnurpÔevudrwor Òvaléyeodar. Nestors Antwort lautete demnach: éutndevey you tov véov olov 1’ sivas Adyor ed nai xahdc
zxatactnoauevoy tu negative Ev dixactnoi@ ij Ev Bovdevtngi@ 7)
&v All ti ovldóyp. Die Troische Rede ist also das Gegenstück
zum péyas Aöyos des Protagoras, wie ihn Gomperz (S. 175, 277)
auffaßt: eine Begründung und Darlegung des sophistischen Unterrichtszieles und Unterrichtsprogrammes, des formal-rhetorischen
Bildungsideales+). Ihren Zweck, die Empfehlung der sophistischen
Bildung, erreichte die Rede in zweifacher Hinsicht: einmal legte sie
dar, warum jene erstrebenswert sei, dann aber bildete sie selbst
1) Raeder (Plat. philos. Entw. S. 106) findet es mit Horneffer (p. 35)
auffällig, daß Hippias dem Sokrates empfiehlt, Sachwalter zu werden,
während vorher (285d) von ihm selbst erzählt wurde, daß er sich mit
ganz anderen Sachen, Genealogie und Antiquitäten, abgebe. Platon
scheine die Tätigkeit der verschiedenen Sophisten nicht recht auseinandergehalten zu haben. Aber zunächst beschränkt sich doch Hippias
keineswegs in der oben angeführten Stelle (304
a b) auf eine Empfehlung
der Tätigkeit als Sachwalter (&v dixaomolip 7 év Boulevrnoio N En’ all
zwi Goyÿ — vgl. des Sokrates Antwort: &» Öduxaoınoio 7 &v Alle uvi
oviidyw; in einem Satze, der nach Gercke ungefähr so einer Ankündigung des Gorgias entlehnt sein könnte, werden [Gorg. 452e] genau in
gleicher Weise die Vorteile der sophistischen Kunst gepriesen: zò xeiDew oloy 7’ eivar tots Adyois xai Ev Òzaorneip Öinaoräs xai &v Bovievtnol@
Bovisvräs xai Ev êxxhnoig Enxlmouaoràs xai èv Gm ovdddy@ mavri, Gots dr
nolumixôs obAAoyos yiyvnzaı). Hippias bezeichnet vielmehr ganz allgemein
die Öesworns des eb Aéyew als das oberste Erfordernis zu der Laufbahn
des praktischen Staatsmannes. Daß aber diese ösıwöıys auch ihm selbst
zu Gebote steht, von seinen Mitbürgern in Elis anerkannt und gern im
Interesse ihrer Stadt in Anspruch genommen wird, das hebt Hippias
ausdrücklich gleich im Anfange des Dialoges hervor.
Mit diesem rhetorischen Zentralinteresse (Gomperz 8. 283) verbindet sich freilich bei
ihm persönlich das antiquarische Interesse des Polyhistors: was ist daran
auffällig?
Pagina 10
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)eine Probe für die durch jene Bildung erreichbare Fertigkeit. Die
Annahme liegt nahe, daß der Sophist mit ihr regelmäßig seine
unterrichtliche Tätigkeit in den verschiedenen Orten eröffnete.
e) Vermutungsweise läßt sich vielleicht sogar noch Näheres über
den Gedankengang der Rede sagen. Zwei verschiedene Beobachtungen können dabei als Ausgangspunkt dienen. Zunächst läßt sich
auf Grund der vorangehenden Erörterungen die Rede mit noch
größerer Sicherheit zu den Anfängen der isagogischen Literatur
rechnen, als es Norden a. a. O. tut.
Vermutlich treffen sogar die
Gesichtspunkte, die er für die späteren isagogischen Schriften aufstellt, schon sämtlich für sie zu (ars: Alter, Erfinder, Vervollkommner — Zweck: Nutzen oder Vergnügen oder beides — Teile;
artifex: Vorbildung; Verhältnis von Begabung und Studium; perfectus artifex — mawópervos). Während der Hinweis auf das Alter
der rhetorisch-sophistischen Kunst durch die Person Nestors gegeben
war, enthielt vielleicht ein erster Teil Ausführungen über ihren
Zweck, für deren Inhalt vorläufig die oben angeführten Stellen
(Hipp. mai. 296a. 304ab) einen Anhaltspunkt geben können. Wie
ein zweiter Teil etwa Vorbildung, Verhältnis von natürlicher Anlage und Studium behandelt haben mag, zeigen die Fragmente des
Anonymus lamblichi!). Zum Schlusse der wirkungsvolle Gegensatz
des erfolgreichen Redners zum dvöntos (Hipp. mai. 301bc. 304 b).
Einen anderen Ausgangspunkt bieten die im zweiten Teile des
größeren Hippias von Sokrates vorgeschlagenen Definitionen. Schon
lange ist die Beobachtung ausgesprochen, daß diese nicht nur versuchsweise oder ahnungsartig herbeigenommen werden, sondern
dem Verfasser des Gesprächs sichtlich sehr geläufig sind. Es fragt
sich, woher sie stammen.
Sie zerfallen in zwei Gruppen: zunächst
bezeichnet Sokrates das Schöne nacheinander als td no&nov (293e),
tO xonomov (295 c), TO dpékwuov (296e), dann als 1d de’ dxonjs
te zal Öwews HOU (297e) und als Hdorn dpéluos (808e). Sie
entsprechen genau der von Norden als ein wesentlicher Punkt
der Isagoge bezeichneten Frage nach dem Zwecke der Kunst:
Nutzen oder Vergnügen oder beides. Zum Vergleiche lassen sich
1) Ob die Weisheit des Iamblichos ganz oder teilweise dem Tooxxòs Aöyos entstammt? Bei Gomperz fällt ein gewisser Widerspruch auf,
insofern als er 8.79 und besonders S. 89f. auf Hippias als Quelle ziemtich deutlich hinweist, während er Anm. 363 die Bruchstücke aus einer
Paraphrase des Protagoreischen uéyas Adyos stammen läßt.
Pagina 11
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)auch die tedima xepdÂava der späteren Rhetorik heranziehen, in
die das aristotelische xa/dy als télos der epideiktischen Beredsamkeit (Rhet. 13) aufgelöst ist. Anaximenes z. B. lehrt: Zrawera
uèv ody êon nodynara ta dixata xal ta vOuua xal ta ovupégovra xai ta wala xal ra HjÒéa!) xai ra Ógdva roa Prac”)
(Kap. 3 S. 186 Spengel).
Vielleicht deutet auch der oben besprochene Ausdruck ózoudéuevos adt® näunolla vowua nai ndyxaÂa (Hipp. mai. 286b) auf Ähnliches hin.
f) Diese Vermutungen über die Gliederung der Rede sind freilich unsicher. Sicher aber ist, daß die oben entwickelte Auffassung
von ihrem Inhalte einen Schlüssel zum Verständnisse des gesamten
Dialoges bietet, in dem sie erwähnt ist. Bruns (Lit. Portr. S. 349)
hält die Einleitungsscene des größeren Hippias aus zwei Gründen
für unplatonisch. Sie habe ihre ganz eigene, von dem übrigen
unabhängige Tendenz, während Platons Scenerie zu dem Hauptzweck, zu dem wissenschaftlichen Inhalt, in eiriem organischen
und damit in dem Verhältnis der Unterordnung stünde. Zweitens
sei diese Tendenz rein historisch und in der Absicht geschrieben,
die Leser geschichtlich zu unterrichten. Versuchen wir das vermißte
organische Verhältnis zwischen Einleitung und Hauptteil aufzuweisen. Dem gleich im Anfange des Dialoges (281b c) gezeichneten
Lebens- und Bildungsideale der Sophisten gegenüber wird zunächst
darauf hingewiesen, daß die allgemein geachteten (dv dyduata
neyaha Akyeraı Eni oogia 281c) alten Weisen jenes Lebensideal
nicht mit den neuen Weisen teilten®); dann muß Hippias selbst
1) Vielleicht fand sich auch schon die Bestimmung 61a zis axons
xai ths pews HOv (297e) bei Hippias: vgl. Aristot. Rhet. III 2, Demetr.
zeoi Eoumvslas: oioaro 6’ aörd (sc. ta Aeydpeva xald Övonara) Osdq~oactoc
otras’ xdlios Övöuaros Eort T0 noös THY âxomr 7) meds thy Öyw 7d, À To
th Stavoig Evruuov (Spengel, Rh. Gr. 111 800), Hermogenes zegi ideöv: tadta
vag nai th Spe noooBdiher Hdovyy dodusva, xaì tH âxoÿ Ore éayyélder us
(Sp. II 358).
j
2) Auch die maposula am Schlusse des größeren Hippias: yalena ta
xaAd würde durch die Beziehung auf einen entsprechenden Punkt der
Rede doppelt bedeutsam.
3) Bruns bezeichnet es (S. 348) als einen merkwürdigen historischen
Fehler, daß der Verf. behauptet, Pittakos, Bias und Thales hätten sich
nie mit Politik befaßt. Dieser Fehler ist entweder durch die Annahme erklärt worden, Sokrates spreche hier wider besseres Wissen, um
den dgya:oddyos Hippias zu verspotten, der auf die erste beste geschichte
liche Unwahrheit eingeht, sobald sie nur zu seinen und seiner Genossen
Pagina 12
Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)gestehen, daß die. vomimobrarort Òoxoövres elvar Spartaner von
der sophistischen Bildung nichts wissen wollen. Der für Verfasser
und Leser selbstverständliche Zusammenhang zwischen den. alten
Weisen und der spartanischen Erziehung. ergibt sich aus Prot. 843a:
orou TTÜVTES (die Sieben Weisen) Cdwrat xai êgaarat xal: padntal
foav tis Aaxedaoviwy notdeias. Nachdem durch diese Autoritätsbeweise. für die Richtigkeit des sokratisch-platonischen Standpunktes und gegen die Berechtigung der sophistischen Anschauung,
der
die in die Form der ironischen Anerkennung und Bewunderung
Weisheit des Hippias und seiner Genossen gekleidet sind, die Frage
nach dem Werte der sophistischen Ideale genügend begründet und
nahegelegt ist, wird sie durch die Erwähnung des Vortrages des
Sophisten über die Ideale eines jungen Mannes und die Mittel zu
deren Verwirklichung unmittelbar veranlaBt und in der Weise gestellt, daß Sokrates nach dem Begriffe des xaddy fragt; als einziges positives, nicht widerlegtes Ergebnis wird dann im Hauptteile
der Satz aufgestellt und festgehalten, daß das xadóv von dem sittGunsten zu sprechen scheint (Heindorf. Schleiermacher, Stallbaum, Zeller),
oder aber durch die Voraussetzung, Sokrates oder vielmehr der Verfasser
des Dialoges rede in gutem Glauben, hier spiegele sich eine Phase der
Metamorphose wider, diejene alten Weisen allmählich als lichtscheue Gelehrte und Theoretiker erscheinen lasse (Hirzel, E. Meyer). Ist aber die
Behauptung überhaupt unrichtig? Es kommt auf den Sinn des an sich
mehrdeutigen Ausdruckes: palvovrau Anexdusvoı av nolitindy neagewr
an. Das Verhalten der alten Weisen wird dem der Sophisten gegenübergestellt: der Satz muß also das Gegenteil der Tätigkeit der Sophisten ausdrücken. Nun betrachteten aber die Sophisten die Kenntnis
und Ausübung der téyvn nolkmx als wesentliches Merkmal der oopia;
von den Alten soll demnach offenbar ausgesagt werden, ihrer Lebensaufgabe und eigentlichen Tätigkeit habe die modern neäkıs völlig ferngelegen (in derselben Bedeutung ist der Ausdruck z. B. Euthyd. 306b
angewandt, wo gılooopia und noAırıan moaéic [„Staatskunst“ Raeder] einander entgegengestellt sind). Das trifft durchaus für Bias, Thales, Anaxagoras zu; wenn aber von der Teilnahme des Pittakos am öffentlichen
Leben seiner Vaterstadt berichtet wird, so zeigt die Tatsache, daß. er
freiwillig und gegen den Willen seiner Mitbürger die ihm übertragenen
Ämter niederlegte, wie weit er von den Anschauungen der Sophisten
entfernt war. Daß es dem Verfasser überhaupt nur um die Feststellung der
allgemeinen Richtung der älteren Philosophie, nicht um die gelegentliche, von keinem Staatsbürger des Altertums ganz zu vermeidende
öffentliche Tätigkeit zu tun war, zeigt der Zusatz: 7 navıes 7 of nolloi
auröv, der vereinzelte Ausnahmen von der allgemein aufgestellten Regel
ausdrücklich vorsieht.
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Bekijk in PDF(opent in een nieuw venster)lich Guten nicht zu trennen ist (297cd. 304 a), daß also das Ideal
der Sophisten nicht deshalb berechtigt ist, weil es niitzlich oder
angenehm ist, sondern vielmehr, wenn es ein verniinftiges Lebensziel sein sollte, auch gut sein müßte, d. h. nicht darauf gerichtet,
Ehre und Macht, sondern Tugend im Sinne des Sokrates und Platon
zu erwerben. Damit wird auch die Tatsache durchaus verständlich,
dafs am Schlusse des Dialoges keine positive Bestimmung des Begriffes
gegeben wird, da es eben zu Platons Zwecke völlig ausreicht, wenn
er die wissenschaftliche und pädagogische Richtung der Sophisten
in ihrer Verkehrtheit darstellt. So erledigt sich auch der Vorwurf,
den Bruns (S. 847) dem Verfasser des Dialoges macht: Platon habe
seinen Sokrates niemals mit Gegnern zusammengestellt, ohne ihn
in irgendeiner Weise triumphiren zu lassen. Gegen dieses Grundgesetz verstoße der größere Hippias. Der Sophist breche das Gespräch ab, indem er Sokrates von oben herunter abkanzele; er gehe
triumphirend davon. Kurz vorher (S. 324) liest man freilich bei
Bruns: “Gewifs sollen diese Dialoge überzeugen, aber nicht den
Vertreter der Gegenansicht im Personal des Dramas, sondern
den Leser. Jener soll nur aus dem Sattel gehoben und vollständig diskreditirt werden.”
Das ist zweifellos der richtige Standpunkt; dieser Bedingung entspricht aber unser Dialog in einem
Maße, daß andere Gelehrte wieder an dem Übermaß der Diskreditirung Anstoß genommen haben. Ganz widersinnig und ungeschichtlich aber wäre der Gedanke, den Sophisten im Dialoge von seinen
Idealen zurückzubringen und zur richtigeren Ansicht zu bekehren,
vor allem aus dem Grunde gewesen, weil zur Zeit Platons nach
dem Tode des Sokrates und Hippias die von diesem begründete
pädagogische Richtung noch bestand und sehr viele Anhänger hatte,
wovon jeder Leser Platons sich täglich überzeugen konnte.
Wenn so Gedankengang und Bedeutung des größeren Hippias
durch die oben dargestellte Annahme über den Inhalt des Towıxös
A6yos verständlich wird, so darf wohl diese Tatsache wiederum als
Stütze jener Annahme bezeichnet werden.
Düsseldorf.