Recensie Bendinelli

Auteur
Lietzmann, H.
Publié dans
Gnomon
Année
1929
Sujet
PORTA MAGGIORE
Langue
Deutsch
Catégorie
C8 Histoire et archéologie
Numéro d'archive
7783

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Afficher le texte intégral8 pages

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Pn AY Gnomon 1929 1 1 an A 5 hen der hierher kommt, um durch eigene Anschauung sein Bild vom römisc die ne was dessen, Campag ung ee er andi en, muß sich zur Ergänz ‘ st ständig Altertum zu vervoll in i Monumente geben, auch draußen i der hen. Es it bekannt genug, wie lohnend solche Streifzüge sind nd Zell hm Zei es an Wem es bi bieten. Wem lafürür bieten. i ache und locken de Ziele sich dafür i mannigf wie ung ia forschu a1 dafür | in die Spezial j ch jedesm i fehlt, sich Gelegenheit Mer no vertiefen der findet in Ashbys Buch einen heit d de et, aktie h gearbeitet, tlich und praktisc übersichtlic iter. Es ist so übersich Begleite ‘ar alles zu solchem Zwecke Wissenswerte die rascheste Orientierung fehlte bis jetzt. ln i ttel i ki solches Hilfsmi licht. Ein enn die Zeichen nicht trügen, sind fiir den Landschaftscharakter der römischen Campagna einschneidende Veränderungen mn der nacheten ur jstorisch Und i von dem, , woran wir uns als historis Zukunft zu erwarten. 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Bardi 192 7. sotterr;aneo (Estratto di F orta Maggiore lei Monumenti antichi pubbl. — 866. 587 per cura della R. Accademia Nazionale dei Lincei, 31, 1927, 8. En 43 Tafeln.) e Im April 1917 ist die unterirdische ‘Basilika von Porta Maggior Ho an ine entdeckt worden: ein Jahrzehnt ist bis zu dieser dies eineipertige whe en, d zu lang erschein i i nieman i hen. Das wird kation verstric i t dieree w igkeiten und Probleme iibersieht, welche ierigkei der Schwier Ze ganze die doch haben : stellt: nkmal dem Bearbeiiter nicht wenige Gelehrte aus allen Nationen ihren Scharfsinn an senen Ratseln in immer neuen Anläufen versucht. Mit vorbildlicher ouniti De iat Ne Leitung des italienischen Ausgrabungswesens das H. Lietzmann: Bendinelli, 11 monument o di Porta Maggiore 191 nicht nur allgemein zugänglich gemacht, sonde rn auch die vorzüglichen Photos der ministeriellen Bildstelle den inter essierten Forschern zur Verfügung gestellt. So ist bereits eine reiche Literatur entstanden und 1926 konnte der Leiter der französischen Schul e in Rom, J. Carcopino, der Basilika eine kleine Monographie widmen. Die vorliegende Veröffentlichung zieht nun aus alle dem das Fazit und schafft zugleich die Unterlagen für weitere Forschung. Der Verfasser hat schon in seiner Bearbeitung des Hypogaeums von Viale Manzoni bewiesen, wie trefflich er dieEinzelh eiten eines Denkmals in die Gesamtheit der römischen Kunstentwicklung hinei nzustellen versteht. Wur es dort die Wandmalerci, so ist es hier die Stuckdekoration, die auf Grund eindringender Interpretation des Wand - und Deckenschmuckes unserer Basilika zusammenfassend behandelt und von der Malerei wie von der Plastik her beleuchtet wird: insbe sondere wird auf die Beziehungen zu den kampanischen Terrakotten und den Aretiner Vasen hingewiesen (S. 808-825). Die vergleichende Stilkritik der Denkmäler mit Stuckarbeit (sie sind S. 810-812 zusam mengestellt) bestätigt die auch bisher schon von den meisten Forschern vertretene Annahme der Errichtung der Basilika in frühester Kaiserzeit : Bendinelli setzt sie sogar noch früher als zumeist üblich, nämlich unter Augustus, spätestens Tiberius, an (S. 819. 815): ihre nächsten Verw andten sind die Stucke der Farnesina und des Hypogaeums der Arruntier. Zu diesem Ergebnis stimmt, so viel ich weiß, auch der baute chnische Befund (u. a. Opus reticulatum in den Lichtschächten), von dem Bendinelli nicht spricht: wie denn für alle Fragen dieser Art auf den Vorbericht von Gatti und Fornari (NotScav. 1918) verwiesen wird. Des werde n doch die meisten Leser dieses Buches bedauern. In einer abschließenden Publikation, wie es die vorliegende ist, sollte auch wirklich der Gesamtbefund zur Darstellung kommen. Tafel 1 gibt einen auf neuen Messungen beruh enden Grundriß, der gegenüber dem bisher bekannten neues bringt . Wenn schon früher die Unregelmäßigkeit vieler Winkel an Wänden, Pfeil ern und Ornamentséumen des Fußbodens auffällig war, so trete n diese Kigentiimlichkeiten jetzt doch in einer ungeahnten Weise zutage: so stark, daß sie mir ein eigenes Problem zu bilden scheinen. Es wird schon schwer, für die zahlreichen Richtungsabweichungen der Vorraum-, Saal. und Pfeilerwände an bauliche Gründe, Terrainschwierigkeit en u. dgl. zu glauben. Wenn sich das gleiche aber nun in den Zierlinien auf dem Fußboden in fast noch krasserer Weise wiederholt, so steigen die Bedenken noch mehr, In einem monumentalen Bau, der den Stemp el feinster Kultur der augusteischen Zeit trägt, sollten weder die Baule ute noch die Mosaizisten Stande gewesen sein, rechte Winkel und parallele Linien zustande

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Il monumento sotterraneo di Porta Maggiore in Roma by Goffredo Bendinelli Review by: Hans Lietzmann Gnomon, 5. Bd., H. 4/5 (Apr. - May, 1929), pp. 190-195 Published by: Verlag C.H.Beck Stable URL: http://www.jstor.org/stable/27673983 . Accessed: 29/03/2012 15:27 Your use of the JSTOR archive indicates your acceptance of the Terms & Conditions of Use, available at . http://www.jstor.org/page/info/about/policies/terms.jsp JSTOR is a not-for-profit service that helps scholars, researchers, and students discover, use, and build upon a wide range of content in a trusted digital archive. We use information technology and tools to increase productivity and facilitate new forms of scholarship. For more information about JSTOR, please contact support@jstor.org. Verlag C.H.Beck is collaborating with JSTOR to digitize, preserve and extend access to Gnomon. http://www.jstor.org

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Gnomon kommt, um durch zu vervollst?ndigen, Monumente stadtr?mischen sein Bild vom r?mischen eigene Anschauung zur mu? sich dessen, was die Erg?nzung in der Campagna auch drau?en geben, umsehen. Es ist bekannt solche Streif z?ge sind und genug, wie lohnend es an Zeit wie mannigfache und lockende Ziele sich daf?r bieten. Wem der hierher Altertum und Gelegenheit in die Spezialforschungen sich jedesmal daf?r fehlt, zu vertiefen, der findet in Ashbys Buch einen vortrefflichen F?hrer und f?r Begleiter. alles zu Zwecke solchem Ein erm?glicht. Wenn ist so ?bersichtlich Es solches die Zeichen fehlte bis jetzt. sind f?r den Landschaftscharakter tr?gen, in der n?chsten einschneidende Ver?nderungen nicht der r?mischen Campagna zu erwarten. Vieles interessierte nicht bald mehr, weil denn jetzt energischer zu, das f?r kommende es die Forschung wie Wissenswerte Hilfsmittel Zukunft k?nstlerisch da? es praktisch gearbeitet, die rascheste Orientierung und von Menschen dem, woran wir heute noch uns als historisch und ist vielleicht freuen, seine Rechte das Leben gerade geltend macht, kommt einem Buche je. Um so gr??ere Bedeutung so Zeiten ein Bild dieser Landschaft hinstellt, von heute von zumal einem dieses Buch sieht, Manne seines Lebens dieser Sache ist, der ein gutes St?ck geschrieben nur der mit offenem Blick nicht das tats?chliche Sein hat, gewidmet sondern auch das geschichtliche der Dinge und Werden beobachtet von einem wahrhaft dessen Darstellung noblen, jeder sentimentalen Romantik baren Enthusiasmus worin letzten Endes wird, getragen der wohl Wirkung Grund und zugleich eigentliche zu erblicken dieses Werkes ist. die beste Rom. Il Bendinelli: Goffredo in monumento Roma. Roma: Bardi per cura della 43 Tafeln.) R. Accademia sotterraneo 1927. (Estratto Nazionale dei f?r die B?rgschaft Friedrich Matz. di Maggiore antichi pubbl. ? 856. S. 587 1927, dei Monumenti Lincei. 31, Porta Im April 1917 ist die unterirdische 'Basilika von Porta Maggiore' worden: ein Jahrzehnt ist bis zu dieser ihrer amtlichen Publi kation verstrichen. zu lang erscheinen, Das wird niemand der die F?lle entdeckt der Schwierigkeiten und Probleme welche dies einzigartige ?bersieht, Denkmal dem Bearbeiter stellt: haben doch die ganze Zeit hindurch aus allen Nationen nicht an seinen Gelehrte ihren Scharfsinn wenige neuen R?tseln in immer Anl?ufen versucht. Mit vorbildlicher Liberalit?t hat die Leitung des italienischen Ausgrabungswesens Denkmal

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H. Lietzmann: Bendinelli, Il monumento di Porta Maggiore nur sondern auch gemacht, zug?nglich allgemein den interessierten der ministeriellen Bildstelle eine reiche Literatur So ist bereits gestellt. Verf?gung nicht Photos 1926 konnte der Basilika der Leiter eine kleine ?ffentlichung zieht Viale Manzoni hat franz?sischen Monographie aus alle dem nun f?r weitere Unterlagen Der Verfasser der Schule widmen. 191 die vorz?glichen zur Forschern entstanden und in Rom, Die J. Carcopino, Ver vorliegende zugleich die Forschung. des Hypogaeums schon in seiner Bearbeitung einesDenkmals wie trefflich er die Einzelheiten vom bewiesen, der r?mischen die Gesamtheit es dort die Wandmalerei, das Fazit Kunstentwicklung so ist es hier und schafft hineinzustellen in versteht. die die Stuckdekoration, und des Deckenschmuckes Wandauf Grund eindringender Interpretation wie und von der Malerei unserer Basilika zusammenfassend behandelt War wird auf die Be wird: insbesondere her beleuchtet der Plastik Aretiner Vasen den zu und Terrakotten den kampanischen ziehungen ? Denkm?ler der Stilkritik 825). Die vergleichende (S. 808 hingewiesen ? 812 mit Stuckarbeit best?tigt zusammengestellt) (sie sind S. 810 Annahme vertretene Forschern schon von den meisten die auch bisher :Bendinelli setzt sie in f r?hester Kaiserzeit der Basilika der Errichtung unter n?mlich als zumeist noch fr?her ?blich, sp?testens Augustus, sogar sind die Stucke Verwandten an (S. 819. 815): ihre n?chsten Tiberius, von Zu diesem Ergebnis der Arruntier. und des Hypogaeums der Farnesina Befund so viel ich wei?, auch der bautechnische (u. a. Opus, stimmt, von dem Bendinelli nicht in den Lichtsch?chten), reticulatum spricht : von Gatti und dieser Art auf den Vorbericht meisten doch werden die wird. Das verwiesen 1918) (NotScav. In einer abschlie?enden bedauern. Publikation, dieses Buches Leser zur der Gesamtbefund wirklich wie es die vorliegende ist, sollte auch wie denn f?r alle Fragen Fornari Darstellung Tafel kommen. beruhenden einen auf neuen Messungen Grundri?, neues bringt. schon fr?her Wenn dem bisher bekannten der gegen?ber an W?nden, und Ornament Pfeilern vieler Winkel die Unregelm??igkeit so treten diese war, des Fu?bodens s?umen Eigent?mlichkeiten auff?llig so stark, da? sie mir ein Weise zutage: jetzt doch in einer ungeahnten zu bilden Es wird schon schwer, f?r die zahl scheinen. eigenes Problem Pfeiler und Saalder Vorraum-, reichen Richtungsabweichungen zu u. an bauliche w?nde glauben. Gr?nde, dgl. Terrainschwierigkeiten in auf dem Fu?boden sich das gleiche aber nun in den Zierlinien Wenn noch mehr. so steigen die Bedenken fast noch krasserer Weise wiederholt, 1 gibt der feinster Kultur der den Stempel Bau, die noch Mosaizisten die Bauleute sollten weder tr?gt, augusteischen zustande Linien und parallele im Stande sein, rechte Winkel gewesen In einem monumentalen Zeit

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Gnomon zu bringen einleuchten, und zu richten ? Das will mir gleichm??ig ?stlichen der Richtung angesichts (streng?) von man an die M?glichkeit unwillk?rlich die Pfeiler und wird Hauptachse 1929 nicht der beab astro einzelner Sonder Orientierungen die Linien erinnert, zur k?nnten. dieses haben Aber Gedankens logische Verfolgung ist der Ma? Orientation 3, 1910, 287ff.) {etwa im Sinne von H. Nissen, zu klein man stab des Planes auch m??te die genauen Winkel (1: 100), sichtigten Gr?nde samt Fehlergrenzen kennen. messungen Die Interpretation der Bilder und der dekorativen Elemente nimmt mit Recht in Bendinellis den gr??ten Raum sie ein: st?tzt Darlegungen sich auf flei?ige Vergleichung in guter Auswahl des verwandten Materials zu einem runden Ergebnis. und f?hrt im ganzen ist die ?berzeugend Deutung von Abb. vor der Herakles und Amazone Ariadne Das 12 S. 698 als Daedalus und Pasipha? und die Ent in der Marsyasgeschichte knienden Frau larvung Apollo wozu man dann'gerne 29, 2 nach Analogie (S. 716 Taf. 29, 1) als Olympos: des Codex Pighianus verstehen Anm. wird 720 (S. 3). Auch die oft als und Szene 36, 2 ist sicher Theseus aufgefa?te ist 2 Bild der inhaltlich unzweifelhaft Raub 23, (S. 759). der Helena, denn der Hirtenstab ist typisch f?r Paris: das Orpheus nur formal eingewirkt. relief hat Das meint Bendinelli S. 689 eigentlich auch und h?tte deshalb die richtige Deutung in der ?berschrift ruhig des Abschnittes k?nnen. und in der Unterschrift d?rfte die Erkl?rung Dagegen ein Fehlgriff sein. Teiresias in Reisekleidern Mann ist nicht und Der der Tafel zum Ausdruck bringen von Tafel 25, 2 S. 701 als Antigone auf die trauernde Frau zueilende denn er (also nicht Teiresias), seinen Stock in zu der Hand statt sich darauf st?tzen. tr?gt aufgehoben wenn man nur eben vor die Stadtmauer Und wozu die Reisekleider, f?r die Unbegrabenen ? Die geht ? Und was soll das Grabmonument starke mit ?hnlichkeit der die kompositionelle Elektra-Orest-Szene, in zwei Ausf?hrungen auf Terrakottaplatten aus Melos und dem Piraeus ist (Monum. 6, 57 und Collection Dutuit erhalten Taf. 14 = Reinach R?p. Reliefs 243. nicht wie meint Bendinelli mit den Sarkophag 2, 257), darauf habe ich schon 1922 reliefs, gibt den entscheidenden Ausschlag: blind und Mrs. hat 2, 1, 69) hingewiesen, (Vortr. Bibl. Warburg Strong JHS. verwertet. kann ich der 44, 83 dasselbe Beweisst?ck Ebensowenig ? ? von auch Mrs. der Szene ?brigens erwogenen Strong Deutung Taf. 23, 1 auf Orest und Iphigenie in Tauris Erstens (S. 692) zustimmen. deshalb eine unerl??liche Be nicht, weil f?r diese Begegnung Pylades : ist sie von findet sich auch auf der Bendinelli zitierten Gemme gleitfigur weil der Mann durch K?rperbildung 58, 6. Und zweitens, Furtw?ngler und Bart als voll gereift charakterisiert ist: der J?ngling Orest w?rde anders aussehen. es bei dem l?ngst Also bleibt Raub vorgeschlagenen

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H. Lietzmann: Il monumento Bendinelli, 193 1 ist nat?rlich, wie Bendinelli Der Seher schreitet auf sein erkl?rt, richtig Iphigenie. zu es um und ihr Haar, abzuschneiden, ergreift Opfer herabh?ngendes es ganz wie auf dem pompe janischen Wandbild ?hnlich 305 Heibig = Reinach ist. Aber unser K?nstler gr. 169, 2 dargestellt R?p. Peint, des Die Gruppe Kalchas und di Porta Maggiore Palladion. hat noch eine Nuance der Tafel und Taf. 24, die Bendinelli ist. Auf entgangen erkennt man, Photographie ? ein kleines Rehgeh?rn da? aus der Stirne der Iphigenie hervorsprie?t eine Andeutung der Verwandlung, die auf dem bekannten Bild der zum in anderer Weise in der Casa del Poeta Ausdruck tr?gico Opferung hinzugef?gt, deutlicher noch auf der wird. gebracht Bei S. 650 des Apsisbildes l??t sich Bendinelli Interpretation die kompositionelle der Sappho mit der in den Nachen ?hnlichkeit des Phaon Krater auf einem rotfigurigen (Pfuhl steigenden Aphrodite von allein Taf. der Da? wir hier 218) abbringen. zul?ssigen Erkl?rung ist durch die Haltung Fels vor uns haben, den Sprung vom Leukadisehen der durch des aber durch die Gegenwart und der Sappho, noch mehr Zeit wieder bekannt in 10, 4, 69) gewor (Propert. gerade augusteischer der Apollo F?r die Identifikation denen Apollon Leucates gesichert. des Eros von Nikopolis (Arch. Ztg. 27 Taf. 23, 21), auf die Von einem ?suicidio? entscheidend. und ich hingewiesen Curtis haben, erfunden der Sappho hat, (S. 649. 651), den erst sp?terer Rationalismus : sie st?rzt sich nach Volksbrauch ins Zeit nie die Rede ist in klassischer zu zu retten ihr um aber denkt Leben ihrer Liebe werden, Meer, ledig statue ist die M?nze des trauernden Mannes Da? nun die Deutung 15, 179f.). (Ovid. Her. ? es kann wird Phaon Felsen auf dem gegen?berliegenden schwierig ? zur sicher des nicht darf ist aber das kaum sein Preisgabe richtig: ist jedenfalls die auf der Basis Beachtenswert f?hren. Erkennbaren der Szene durch zutreffender religi?se Deutung gegebene Interpretation doch auch wieder mit 1926, 61ff., die letzten Endes kommt. ist zu dem Bendinelli verwandt Da? hier von diesem voll Glanz ein in h?heres Leben des ?bergangs Symbolik mit zwin sich eben Geistesklarheit und Apollinischer dr?ngt vorliegt, Szene auf. diese Und da? Beschauer dem einsichtigen gender Gewalt am st?rksten betonte Darstellung als die in jeder Hinsicht in der Apsis m?chte ich zum Verst?ndnis des ganzen Baues den Schl?ssel enth?lt, ARW. K. Ker?nyi nahe dem Ergebnis trotz der abweisenden da? Haltung ich mich freue Im ganzen die Dekoration Bendinellis mit des Raumes (S. 652) behaupten. darin ?bereinzustimmen, Bendinelli dem Schmuck einfach nicht dient, steht ; ge zum Zweck des Baues in Beziehung vom in ihrer Mehrzahl die royptus nauer, da? Darstellungen mythischen ich auch nicht reden, wenn in eaelum oder von Apotheosis symbolisch sondern Gnomon da? ihr Inhalt

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Gnomon bis hin zu Lebens wage, mit Bendinelli sogar die Szenen des t?glichen so zu deuten. wenn in den Burlesken den allem Nach Aber Bendinelli z. B. druck auf die f?nebre Seite legt, scheinen mir manche Elemente, zu gering eingesch?tzt zu werden; auch die Land mit schaftsmotive den heiligen Orten werden doch wohl zutreffend nur von der allgemein es sind doch nicht sakralen Seite her begriffen: und nicht auf einer S?ule braucht Totenasche Grabstellen, jede Urne zu enthalten. die Mysterienszenen, Aber den ganzen Bau f?r das Grabmonument ? etwa der den Esquilin bekannten gens vor und zwischen auf den Postamenten Statilia: standen den Pfeilern in der Apsis die kostbaren auf erhob sich eine Statue Aschenurnen, an der steinernem Der Urnenfries Sockel. mit den betenden Frauen einer Bendinelli vornehmen h?lt Familie dessen, was stand: Aschenurnen (S. 837). Aber die Vasen des Frieses werden S. 741ff. von Bendinelli als selbst ganz zutreffend : Preise als und nicht Aschenurnen k?nnen dann agonistische interpretiert oberen Wand in Wirklichkeit der Seitenschiffe im Mittelschiff ist ihm der dekorative sie bei der Rekonstruktion nicht es leisten. da nicht Liegt Dienst Reflex ihnen Von Bendinelli zugemuteten n?her, an den Agon dieses Lebens und den zu denken den Siegespreis im Jenseits ? Sobald wir die Symbole des Denkmals hinaus deuten, werden wir ?ber das blo? F?nebre unbefangen in die von Cumont gewiesene getrieben. Richtung F?r ein Grabmonument spricht die unterirdische dagegen Anlage: mit Apsis, Basilika die als Grab dreischiffigen bau unerh?rt ist. Wohl aber finden wir sie als Kultraum im bereits zu : im und zu Samothrake Pythion Gortyn j?ngeren Kabirenheiligtum von und m?gen die Lanciani Basiliken des Sonnen herangezogenen und die dem Kybelekult Hilariana priesters Crepereius (Lit. geweihte Inscr. lat. sei. 1203. 3992. 4171. 3540) auch erst dem 3. und bei Dessau aber 4. die Bauform der Jh. als Analogien f?r das Verst?ndnis unseres Baues angeh?ren, sie doch wertvoller als Bendinelli 1 anerkennen S. 827 Anm. will. Bendinelli f?hrt gegen die Deutung als Kultort auch die Enge des Raumes an (S. 841), zumal die Seitenschiffe au?er Rechnung bleiben m??ten, weil sie die Aussicht auf die Apsis verschl?ssen. Das letztere ist richtig und wird noch verst?rkt durch die Tatsache, da? zwischen den Pfeilern sind Postamente die doch auch f?r Abschlu? der Seitenschiffe standen, ich Woraus dies auch die da? gegen das Mittelschiff sorgten. schlie?e, : Absicht war mit anderen Worten, da? die iii den Seitenschiffen stehenden minderen Grades waren und kein Recht zum Betreten Kultgenossen des Hauptschiffes mit dem freien Blick auf die Apsis hatten. Im ?brigen ist das Argument der Enge nicht durchschlagend :die meisten Mithraeen sind kleiner.

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H. Lietzmann: Il monumento Bendinelli, di Porta Maggiore 195 will Bendinelli nichts in der Apsis gleichfalls Opfergruben in die der Er meint H?hlungen Apsis gefundenen (S. 833f.), viel einfacher und eines Schweines mit Kiiochenresten eines Hundes zu k?nnen. ist n?mlich ein Loch in der Decke der Stelle erkl?ren ?ber Von wissen. herein in sp?ter Zeit die Tierkadaver der Regen in seien der die Abdr?cke die K?rper H?hlungen geschwemmt, der Ausgrabungs m??te doch eigentlich Dar?ber dem weichen Schutt. ? aber der fa?t die beiden L?cher als Sicherheit befund geben k?nnen zu keiner kann da Fernstehende Der Entscheidung Opfergruben. habe dies durch und kommen. und scharfsinnigen eingehenden nicht alte widerlegt, Auffassung Herausgebers Darlegungen vor uns haben. Wenn einer Mystengemeinde da? wir hier den Kultraum ? was Bendinelli S. 827 als k?nnen benennen wir sie nicht pr?zise fordert ?, einer solchen die f?r Hypothese Zul?ssigkeit Voraussetzung ist Jedenfalls auch durch so liegt das Unkenntnis die die des an unserer immer aufs Neue sich ergebenden allgemeinen des orientalisierten und Vielf?ltigkeiten Einzelheiten in der die die Richtung, Aber um die Zeitwende. Lebens religi?sen zu sein. mir zu deutlich scheint suchen ist, gewiesen L?sung der teilweise und Die ?bersichtsRekonstruktionszeichnungen An klare eine Giammiti und Herren Gismondi ausgezeichnet geben der photographischen Die oft stark verkleinerte Reproduktion schauung. wo sie in Licht ist vortrefflich, Bildstelle der ministeriellen Aufnahmen der 34 Taf. sieht also den Grund nicht ein, warum ist: man erfolgt im Text Die Bilder sind weniger sind. und 35 in Autotypie gegeben ist eine gewisse flau. Bedauerlich recht manchmal und Spar gelungen behandelt die im Text nicht wenige samkeit: eingehend Darstellungen, sind ganz unzureichend Probleme und mancherlei werden aufgeben, s. S. 756. 761. 762. 763. 765. 779. 794. oder auch gar nicht abgebildet: Ver im Text mehrfach und XL werden XXXIX Die Tafelnummern druck zu lesen. Hans Berlin. Alois statt XXXIX ist auch XXXVIII (S. 781. 796. 799), und S. 796 wechselt Riegl: druckerei Kunstindustrie. Sp?tr?mische 1927. XIX, 421 S. Lietzmann. Wien: ?sterr. Staats 23 Taf. das zudem eine wenig popul?re Werk, ersten seinem 30 Jahre nach fast der Entwicklung behandelt, Periode man darf dann neu und unver?ndert wird, Erscheinen herausgegeben Wenn ein kunstgeschichtliches