Das Erkenntnisproblem bei den antiken Atomisten

Autore
Rademacher, H.J.
Pubblicato in
Philosophisches Jahrbuch
Anno
1911
Argomento
ATOMS
Lingua
Deutsch
Categoria
C7 Filosofia
Numero d'archivio
5625

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| RADES SA ACA ER WE: VA Co So PU Ses Jo Bee Das Bekenntnisprob lem bei den antikeen Atomisten. Ä Von Heinrich Josef Radermacher in Cöln. Das Erkenntnisproblem befasst sich mit der Frage nach dem kennens, insofern dieses Erkennen eine geistige Tätigkeit ist, Ex Ursprung, nach den Grenzen und nach der Gewissheit unseres Erunterscheidet sich von der Sensations theorie, die ihree Untersuchung auf den Ursprung der sinnlichen Wahrnehmung beschränkt, sei es nun.dass sie die Wahrnehmung als einen rein physisch.nge hanischen oderals eineu psycho--physischen Prozess auffasst. in Erkenninisproblem kann nur dort auftauchen, wo man Ausser der physischen, sinnlich wahrnehmbaren Welt noch eine Geisteswelt anmimmt. Dem widerspricht es nicht, dass gesicherte Resullats geisiiger Erkenninistätigkeil schon vorlagen, ehe man sich den wesentlichen Unterschied zwischen Wahrnehmen und Denken zum klaren Bewusstsein gebracht hatte, So war ja auch die natürliche Logi; lange in Vebung gewesen, bevor man sie anf eine Kunstfarın brachte, Ueber die Schwelle des Bewusstveins gricchiseher Denker lilt das Erkenntnissproblem als solches erst unter und durch Sokrutes. Gerade diesem s für das geschichtl iche wi issen wenig interessie rten Kopf war es vorbehalten, die in der Vorzeit liegenden Keime der Erkenntnistheorie zu einer fruchtharen Reife zu bringen. Der Zeit des Sokrates waren zuletzl vorausgegangen die geweitigen Greisteskämpfe der jüngeren Natur philesophen und der Sophisten. Wie Feuer und Wasser hatten sich zulelzt geschieden die Geist-Lehre des Anascagoras und die Stoff Lehre der ersten Alomisten Leukipp und Demokrit. Der Atomismns ist eine materialistische, mechanistische Weltanse hauung, die ailes Sein und Geschehen restlos aus stoffliehen Ursachen erklären will. Geistige Probleme schliessi er aus. Erkenntnistheoret ‘sche Fragen können und wollen die Atomisten nicht in den Kreis ihrer Betrachinngen hineinzichen. Die grosse Schule Epikars ‘st nuch nie in den „Verdacht geknamen, sich mit solchen Spekulationen beLeukipp bzw. Demokrit, hat man bis in die neueste Zeit eine solehe, zer das ganze System zerstören de inkonse uucnz zuget vat, Der ngegentiber soll bn foyendendargetan werden, der à s des Aitertums aus einer antino eischen Tendeuz entsprungen ist, und dass er erken niistheoretischen Einschlag 5 fasst zu haben. Nur dem Begründer der atomistischen Weltanschanung,

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will re Hades a ke arn ee i, Leukipp mid Dens ii gehöron mil Wmpetiukies aud Anuxagors zu den jüngeren Naturshilosophen. In den gebräuchlichen Darsteungen der Geschichte der griechischen Philusophie wird die Geistesarbeit dieser Männer meist als ein Versuch dargestelit, deu kegensutz Parmenides-Heraklit an Gunsten einer die Vernunlt wie die sinnliche Erfahrung in gleicher Weise beiriedigenden Naturanschauung zu überwinden. Diese Auffassung dürfie aber der Wirklichkeit nicht ohne welieres entsprechen. Denn abgesehen davon, dass erst Plato in seinem zóogor vogróe und zóvmoe wigönzög eine Vermittehmg zwischen den Elenten und Heraklit gesucht und gefunden hat, ist es auch auffalleud, dass Aristoteies, wenigslens in Bezug auf die Alomisten, nichts von einem solchen Vermittelungsstreben sagt, Die Vermutung, die jüngere Naturphilosophie sei eine Svnthese zwischen Parmenides und Heraklit, liegl nahe, weil jene ut wot hte Batten eni et jus ee den IE ie Lissette Auge sn Li yu zen { Philosophen nz, Alles auf Eins anefieksnfii ren,2 ten bleue ge . 33 Ist dies dahin cinzusenrinaken, d Aug allen ve schen Forsclerm gemeinsam: ist. Darin offenbart sich ein üefes Bedürfnis des menschlichen Geis Auch darin waren die alten Jonier Naturphilosophen ge: dass zie zOZusagen mit der Philosophie des Unbewu Mkenninis eines Alles erklärenden melaphysischen Quellpunktes hinangestrebt hatten. Bei den Eleaten war dieses natürliche Bemühen zur selbsthewnussten Theorie geworden. Ihre Formel &r zal srdv leistele nur noch Dienste für eine verfeblle Erkenninisspekulation, die dem Denken mehr empirisch veranlagter Zeiigenossen durch Lenenung der sinnlich walrgenommenen Wirklichkeit ins Gesieht schlug und dadurch zu einer Reaktion herausforderte. Philosophen sowohl die Einheit des Seins wie die wechzeinde Viel- 2. Die Frage: In welchem Zusammenhange sieht das Denken der heit des Werdens zu erklären suchen. Aber in ihre an der eleatischen ersten Atomisten mit der Philosophie ihrer Vorzeit und ihrer Zeit- Philosophie vorgenommene Korrektur fMesst nichts ein von der herakliüschen Definition des Werdens. Nach Baeumker !} kniipfen genossen? hat für unsere Untersuchung eine nicht unwesentliche Empadories und Anaxagoras vieimelr Are Erörterungen über den Begriff des Werdens an die Ausdrucksweise der ungebildeten Menge, an die gemeinsamen Vorsiekungen der Griechen un. Wohl machen alle jüngeren Naturforscher dus Axiom der Eleaten zu dem ihrigen, dass weder neues Sein aus dem Nichts entsichen, noch bestehendes Sein in Nichts vergeben könne: aber sie rücken diesen Leitsatz in vine neue Beleuchtung, die dus Problem der wandelbareu sinnfälligen irscheinungen nufhelen soll. In dieser Grundtendenz stimmen sie Lotz anderer Wid &rsp : überein. Sie verleihen dem starrer eleulischen Sein eine gewisse Elustiziiiit, indem sie es pluralisieren. Sie reden nicht mehr von einem oy, sondern von örze, die bald als Elemente, bald als Homosomerien, endlich als Atome gedacht sind, Wie verschieden aber auch die diesen Övra zugewiesene Funktion ist, sie haben «duch die dem eleatischen ér wesentlichen Eigenschaften behalten, nämlich die Ursachiosigkeit, die Unvergitoglichkeit und die Unveränderlichkeit. Während also der Fusspunkt der vleatischen Spekulation feslgehaiten ist, — denn die Alome, Elemente und Homocomerien erscheinen als das unveränderliche Element aller Ver, änderang — ist doch eine Brücke geschlagen worden zur Erklärung der wandelharen Objekte der sinnlichen Wahrnelinmng. Die Mischung und Entmischung jener ôvex ist verursacht durch die Bewegung. indem die Atomisien sich nun ihre Atome als ewig bewegt vorsteliten, blieben sie auf dem Boden des altjouischen Brlozoismus siehen, indes Empedokies und Anaxagoras zu einer duulisttschen Anschuvung darüber hinnusschrilten, Indem sie vou den Elementen bzw. Hoinueomierien die bewegende Kraft unterschieden, der eine ils smd Liebe, der anders ale vorig. Wenn oben darauf hingewiesen Naets, Problem der Malevie 55 Anm, Bedenturg. Gilt es allgemein für das erschüpfende Verständnis eines Philosuplien als notwendig, ihn einer historisclen Gedaakenketie cinzureihen, so besonders in nnserem Falle, wo es sich um die Legründer der Atomistik handelt, deren Geisteswerke nur in Sruchstüeken und getrübt durch Werturtsile spitierer Schriftsteller äherliefert sind. So haben 2. B. Aristoleles, Theoohrast und Sexius Empirikus aus Lehrsälzen Leukipps und Demokrits Folverungen gezogen, die später als atomistisches Lebreat angesehen wurden. Von diesen fremden Zutaten sind nenordines die Fragmente der ersten Atomisten gereinigt werden, dank besonders der bekannten Leukipp- und Demokritfrage. Dieser von Rohde und Diels in den Verhandlungen der 34, und 35. Philologenversammlung erörterten Frage, ob es einen Leukippus gegeben habe*), hat Adolf Brieger eine neue Wendung gegeben. Die von jenen Gelehrten crhobene Frage beantworlet Brieger (Hermes Bd. 36, S. 161—186) mit einem Non liquet, um sie dann aber unter einem grösseren Üesichiswinkel zu erheben. Er fragt nämlich, ob der Begründer der Atomistik, heisse er nuu Leukipp oder Demakril, vor u@er nach Anaxagoras oder als sein Zeitgenosse gelebi habe. Das Ergebnis dieser Uniersuchung isi die Behauptung, das afomistische Sysiein sei in seinen Grundzägen aus einer Korrektur des Systems des Anaxanoras hervorgegangen, Dieser Auffassung scheint auch Gomwerz zum sein, der in den Griechischen Denkern ( 214-290) Anaxageras vor Leukipp und Demokrit behandelt. Diese Charakterisierung der Tendenz ¢ ällesien Atomisten hat vieles fiir sich und wird überzeugend, wenn wir das System des Anaxagoras auffussen als die alle, mit nenen

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vou Anuaagerus eingeïkhrier zeig, die voilendgie Verwisd bei fast allen jonischen Philosophen irgendwie geahnten geis Wementes verdirbt die Erkenntnistheorie der Atumisten. Wenn niimlich die yelsilgen Daseinselemenie nicht bestimmt von den materiellen Hen ein deus ex china, 36 dunkel , wie He der drepen. Auf die Notwendigkeit und den Logos zuil Leukipp alles Ceschehen zur: weleliel haben}. Unter deu: Logos ist aber nach Lange (1 39) nicht inderes zu denken, als das mathematisch-mechanische Gesetz. weichem die Atome in ihrer Bev egimg mii unbedingter Nelwendigksit folgen, Mit starrer Konsequenz schliessen schon die ältesten Atomislen auch alles Unstoffliche, Geistige aus ihrer Seelenlehre aus. Die abgesondert werden, dann fehl! der geistigen Erkenntnis ein ihr eigenes Objekt. Sie muss dann zu einer blossen Verarbeitung der Sinneswahrnehmungen herabsinken, Demokrit geschieht, so kann das Erkenntnisproblem im engeren Sinne gar nicht aufkommen. Wie weit sie von einer Reflexion über den Erkenntnisakt entfernt gewesen sind, mag man daraus ersehen, dass es ihnen verborgen geblieben ist, welch ein spezifischer Unterschied menschliche Seele besteht aus Feueratomen, die gecignel sind, die verschiedensten Funktionen zu übernehmen. Die vornehmste Bewegung dieser Feueralome ist die Empfindung und das Denken. Aber dieses mit der Sinneswahrnehmung immer wieder confundierte Denken ist eigentlich pur ein mechanisches Zusammentreiben, co-(al-gitare, der eiduke. Diese lösen sich ven den Gegenständen ab. obwaltet zwischen einem Akte der Wahrnehmung als einer Tätigkeit der Seele und jeder wie auch immer bestimmten Atombewegung. Sie haben die garröesre und die Art und Weise, wie sie den Es sind Menschen erscheinen, in ihrem stofilithe Stempelbilder, die nur von den durch kongruente Atoıngefasst werden können. Sie teilen sich nur da mit, wo sie auf homogene, gleichartige Alomgruppierungen siussen. So gill also auch für die Atomisten das Axiom: „Gleiches wird durch Gleiches erkannt‘. Dieses Axiom vührt nicht, wie Siebeck will (123), von den Pytha- 5. Durchaus Sensualist ist Demokrit, wenn er uns im einzelnen des Gehiens ©) lässt sich schliesssn, dass er in etwa wenigstens die Bedeutung dieser Zentrale für alle Empfindungen erkannt hat. Die Sinnesorgane sind nicht das Ziel der efdwiu, sondern diese gehen vielmehr durch die Organe und verbreiten sich über den ganzen Körper nnd gelangen sc zur Seele, deren vernünftiger Teil seinen Atomisten der Inder. Die Aehnlichkelt ist zu gross, uls dass sie hier übergangen werden könnte, Ans Feinisilen oder Aiomen bestehen nach Kanada die vier Elemente: Erde, Wasser, Licht und Luft, zu- Sitz im Gehirn hat oder auch im Herzen. gleich aber auch die ihnen entsprechenden Sinzesorgane: Geruch, aus, die hier wiedergegebene Durehfithrung der Ansehauung, Gleiches werde durch Gleiches erkannt, könne den Schlüssel bilden zn analogen Anschauungen der griechischen Physiker, In demselben Sinne wie Kanada hatte z.B. Empedoktes das Axiom verstanden. In der Sehnle des Pythagoras ist das gleiche, ihr von Sextus Empirikus Lans an bed (Adv. Math. VII 92) zugeschriebene Axiom ganz in abstracte durchgeführt. Nach den Pythagoriiern ist die Seele durch die Zahl mil N zwischen Denken und Wahrnehmen, ein Mangel, der inm von Aristoteles zum Vorwurf gemacht wird: zò yao dirdés sive: ra patvòseva®). Dass Aristoteles berechtigt war, diese einem Tadel gieichkommende Folgerung aus der Lehre Demokrits zu ziehen, muss wohl zuzegeben werden, sleichviel wie man sich sonst zu der aristoführt: Ans zeinem Hauptentze, dass alles Denken und Er. 1} Muiluch, Fragmente pays. 305: coder genua uéryr yirerm alle marre fx loyau re tat ~ normal temperierte Atomgemisch des Gehirns, ist die condicio sine qua non für eine wahre „Erkenntnis“. Wo wir Demokrit als Physiologen, als Sensualisten sprechen hören, unterscheidet er gar nicht telischen Kritik stellt. Hirzel (a. a. O. 1 113) rechtfertigt die Folgerung des Aristoteles im Gegensatz zu Zeller | 742 (3—4). indem den Anschauungen Kanadus einen Rückschriti. Die Preisgebung des ur A. Brieger schreibt dem Demokrit die Anschauung zu. das Bewnsstwerden der cladrorg finde erst im Gehirn statt. Daher gelte auch für ihn: vots dod zel rove duoter, was so lange richtig bleibt, als wir voÿs stofflich fassen, Auch Siebeck spricht sich dafür aus, dass Demokrit gelehrt habe, die sidwia müssten ins Gehirn vordringen. So sehen wir Demokrit vom Boden seines Systems ans anf dem Wege zu einem Ergebnis der modernen Psyeho-Physik. Sein éyxépudos stzgurog, d. h, das OQ. Willmann spricht die Vermutung ize Geist. Was den Wesen Wirklichkeit gibt, verleiht den Gedanken Wahrheit. Die den Zahlen nachgebildeten Wesen, die Tragbalken der Welt,3 sind auch die Wegweiser zur Erkenntnis. Ein geistiges Rand verknüpft Subjekt und Objekt, Lagen demnach schon bei den Pythagoriern die Prinzipien der idealistischen Seins- und Erkenntaislehre vor, so bedeutet die Riickkehr des Demokrit oder Leukipp zu Die Frage aber, den Wahrnehmungsprozess erläutert. Aus der scharfen Hervorhebung goräern her; es findet 3 th schon in der Lehre Kanndas*), 2 des den Dingen ausser ihr verwandt, und diese daher für sie erkennbar. Die Zahl, die die Dinge konstitniert, informiert den erkennenden Sinne erklärt. warum der Wahrnehmende seine Wahrnehmungen als die seinigen erkennt, haben sie sich nicht einmal zestellt. lagerungen und Atomiormationen präparierten Sinnesorganen autf- Gesicht, Geschmack, Gehör. Wird das geistige Element mii so energischer Folgerichtigkeit ausgeschaltet, wie es bei Leukipp baw. : doctrine, Bonn Nach Dirt, una 2 Wilman. nn meer 5 APTS

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whe La Kibet ST kesuet Aus der sinnlichen Ertanrmmg Sani, ove die durch die Sinne uichis ist, mag Demokrit geschlos: dass aben, et Isai taste ey aard sie auf de Quant reduzier. | Wer deu, Hb uit Vvergehen war durch die Atomisten eine“indies E rklitvung gefunden, aber nur insoweit dieses Werden, Entstehen und Vergehen in den Erfahrungsbereich der Sinne till. Von qualilativen oder gar von substanziellen Onrwandlungen wussten sie nichls, Za diesen häiter es eines anderu Vermögensals dus ist, we die sinnlichen Einürüeke emptiingt, einer von den Sinnen unabhiingisen Quelle der Wahrheit nicht bedarf, wie der voor im aristotelischen Sinne eine solche ist". Für letzieren Gedanken scheing Deraokrit den Ausdruck sie nur voriringen können unter Führung logischer Prinzipien. Man gewääl zu haben, dass aishdresisu: und Poovey Eins seien. Natorp ist daher nicht mit Naterp genötigt zuzugeben, dass Leukipp und freilich und’ der ihin folgende Hart konstruieren einen Parallelismus Demokrit von rationalen Erkenntnisgrtinden ausgegangen sind, Ihre erste Voruusseizung war: ex athilo, nihil fit, eine ersie Wahrheit, zwischen der Psychologie und Ethik Demokrits und übertragen den Gegensatz von vouw und èref von jenem Gebiet auf dieses. Wie die in der täglichen Erfahrung ihre Wurzel hat. die sinnüche Lust nicht die wahre Freude ergäbe, so auch nicht die Sinne ‘das Wahre für die Erkenntnis. Hart beziekt sein Beweis- Erfahrung entnommene Prämisse lautei. Bewegung und Veränderuug sind wirkich. Auch Brieger (Hermes 57, S. 82) führt die erste material vornehmlich aus Theophrasl De sensibus 56—58. Ihre zweite der Voraussetzung auf Erfahrungstwisachen zurück. Aus Epikurs Brief an terodot Nr. 88 und 39 und aus Lukr. 1 145—204 führt Brieger Stellen an, in denen sich eineRuihe von Erfah vungsbeweisen für Diese Stellen beweisen mir aber nur, dass Demokrit ebenso sehr in der Ethik Materialist ist. Insofern scheint mir berechtigt zu sein, was Thcophrast aus den Lehrmeinungen Demokrits folgert: more guregòr, das alle Grundprinzip findet: undev ix 100 ui Öveng zlraodan unde els 10 10) by Geiger Sat, Daraus macht Brieger dann Rückschlüsse Ore tj zgadvet rou vatarog srotel rd woovelr. Das sei konseqient, meint Theephrast, da Demekrittja, auch die Seele stofflich fas auf Demokeit, der mit ähnlichen Erfuhr ungsbew:sen vorange gangen sel!) Diese Aunaame kanu freilich nicht, wie Brieger selbst zugibi, bewiesen werden, aber sie ist wohl berechligt. Denn die Beweise, Dieng tows ated zul zura Aöyor dock oua soewdrr: rey weBOUR Aristoteles lobt aberan einer andern Stelle den Demokrit, weil v sich am ıneisten aut Begriffsbestimr:ungen eingelussen hube. tr segt nämlich: FA gee proe Et gron Inudugerog Piero Horor zal opidard reg 10 Segud zal £0 Wezoór +), Aehnlich an einer die Demokrit nach dem Bericht des Aristoteies Phys. IV 213b 31%. fir die Existenz des Leeren bring!, sind alle der Erfahrung entanderen steile: ET} werg yao ve uêgog zul Snuduerrog tod efdovs nommen, Beweise aus Begriffenwären die einzige Inkonseguenz in dem starren System der antiken Atomistik, «ci roù ri ayehvce wara 5). Um diesen W iderspruch mit dem oben erwähnten Tadel zu ver- Nach Bemekrit sind Atome und Leeres dre. Diese édrèc haben aber alles andere, ais den Charakter eines Noumenun, wie siehen, muss man bedenken, duss Bernokzit nieht nur Empiristist, st ar über den sinnlich wahrnehmbaren Stoff nicht hinaus will, sondern dass er auch Systematiker ist und zwar ciner der grössten nnter den Vorsokratikern. Die Stützpunkte seines neuen Systems sind die Begriffe des Vollen und des Leeren. Diese Begritfe erfordern eine aus dem Vergleich hervorgeht, den Demokrit benutzt, um ihre Realität zu beweisen. Er weisi hin anf die kleinsten Tierchen, welche Eingeweide besässen, wenngleich wir dieselben nicht wahrnehmen könnten, Von den grossen Tieren schliesst er auf die kleinen, denen 7. Atome und Leeres sind zwar Abstraktionen, die aus sinner per analogiam ebenfalls Eingeweide vindiziert. Wie aber der Uhustand, dass man diese Eingeweide der Tierchen nicht wahrnehmen kann, kein Grund ist, ihre Existenz zu bezweifeln, so ist man auch lichen Wahrnehmungen gewonnen sind. aber doch über die Grenze sinnlielh anschaulicher Vorstellangen nicht hinausreichen. Ihrem Urnicht befugt, die Exislenz der Atome und des Leeren abzulengnen mit der Begründung, sie seien nicht wahrnehmbar. Dass sie nicht scharfe Beleuchiung. sprang nach hangen ste mit Tustvorsteliungen zusammen und mit Gesichtsversielluagen ®. Als konstiluierende Prinzipien genügen sie zur Beklärang einer mechanischen Zusammensetzung der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit, aber zie sind nicht allgemein genug, die Summe alles Wirklichen zu erläutern. Diese ans dem Stoffliehen i:errithrenden Prinzipien reichen nicht einmal hin, die Vualität der jewaille veränderten Dinge zu erklären, Die Oralität arscheint durch wahrnehmbar sind, Gesichtssinnes. | || hat seine Ursache in der Schwäche unseres Somit führt uns Demokrit zu dem erkenninistheoretischen Gemeinplatz: In dem Umstande, dass ein Ding den Sinnenverborgen ist, liegi noch kein Beweis für seine Nichiexistenz, So bat also Demokrit selbst schon den Grund gelegt für das empirische Verfahren, das zur Erkenntnis der ddnka hinüberleitei, ohne au der Welt des stofflich Greifbaran hinanszwüh Aber apet viel späler benutzte Philodem die Vorar eit Demokrits, um eine Induktions- ) Mer. NET 4, 1978 hb, 17 (29), ineorie aufzustelien, # Phys. Il 2 Damoksi

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whe AA eat met Ka tbs UN 3. néons! interpretiert zine Auslassung des cluiarch 7) dah, dass wir nach der Meinung Demokrits die Vorstellung von der Zusammensetzung der Objekte aus den Atomen und dem Leeren derArt uud Weise verdanken, wie die siJwic auf unsere Seele einwirken >). Diese Art von Bildern bringe in der Seele einen Totaleindruck hervor, derauch von der Zusammen:setzung Kunde gebe. Damit. wäre der Atomistik das von Natorp gepriesene rationale F‘undament auf Die Evemplikation ant Gen Menschen kehrt E . und es schein! , dass wir in diesem Falle ein Schalx uns heben. Nicht der abstrakte Begriff Mensch als geistigsinnliches Wesen hat Demokrit vorgeschwebt, sondern de allgemeine, sinnlich anschuuliche Form des Menschen. Von der woogs einem andern Wege entzogen. Denn zum Wesen der Dinge würden ist ausd rücktich die Rede in jener Aristotel stelle. Es heisst dort: ab uèv ody Ta OL art we co ZOOUREL Erauvór cort Tor te Lwwr wir danach nicht ersi durch logische Schlussfolgerungen aus jenen bekannten Prämissen gelangen, sondern wir würden “vielmehr das zt Tp woglwr, go gr Agee <dygrgez0g” patverce vag oUt dituhapety, pro your rapt ‘jor eiva oiôv Te ny topper eure 0 Ansich der Dinge durch unmittelbare Einwirkung der eldodu wahr- Ev QENTOS, nehmen. Jene von Demokrit vorgenommene Unterscheidung zwischen echter und unechter Erkenntnis, von der wir weiter unten sprechen as bvtag wèToù tw LE 079}PTL zul tm zouw pvwgiuov, Die Belegstelle aus Diogenes Laertius geht zwar nieht direkt auf Demokrit, sondern auf Epikur, Die sachlictie Lebereinstimmung, vornehmlich uber das hier wie dort wiederkehrende Beispiel „Mensch“ werden, ist keine Instanz gegen die Erklärung Johnsons. Es wäre auffallend, dass Demokrit, wie Zellersagt +), den Vorzug des Denkens berechtigt uns, die Abhängigkeit ‚Epikurs von Demokrit anzınehmen, vor der Wahrnehmung psychologisch nicht begründet hätle, wenn er selbst seine Basis als eine rationale betrachtet und sie nicht vielwie denn tatsächlich Epikur nicht über den erkenntnisiheoretischen Standpunkt Demokrits hinausgekommen ist. Kine wesentliche Untermehr als eine empirisch gegsbene Tatsache anerkannt hätte. Auch Brandis®) spricht von einem unmiiielbaren Innewerden der Alone und des Leeren. 9. Das Bemühen, ihr System konsequent durchzuführen, treibt die Atomisten nun zu den von Aristoteles erwähnten Definitionen. Diese sind uber nichts weiter als scharfe Umgrenzungen der normalen Sinneswahrnehmungen. Sie stellen keinen Aufstieg dar vom Konkreten zum Absirakten,som Einzelnen zum Allgemeinen. Dazs wir es nicht mit Definitionen abstrakter Begriffe zu tun haben, geht aus den Beispielen) hervor. mit denen Aristoteles das Lob Demokrits begründet. Es handelt sich um die Realdefinitionen des Warmen und des Kalten. Nicht mehr als den Charakter einer Realdefinition scheidung zwischen der Erkenntnistheorie Demokrits und Epikurs kann nur begründei werden, wenn man, unter Verkennung der von Arisicteles gefibten Kritik, Demokrit vorerst zu einem Intellektualisten bzw. zu einem Ideaiisten macht. Brieger charakterisiert den Unierschied zwischen Deinckrit und Epikur dahin, in Worten zei er sehr gross, in der Suche selbst sehr gering. So dürfen wir also jene Diogenessielle auchin Anspruch nehmen, um zu beweisen, dass es zich in dem angeführten demokritischen Beispiele vieht um ein abstractum oder um einen allgemeinen Latiungsbegriff Mensch handelt, Ez heisst bei Dicg. Laert, X 33 wie folgt: var ze agé Agen dsyovar viral PAT> A döser dednr À Error i,2to Bey vOnGLY Evarzozsuevne TOUT EUTL. purs TOU tolddag | pavevtog ‘(sinaliches Erinnerungsbild) otor vò zoeourir ëger dog scheint auch das demokritische Diktum gehabt zu haben, das Sextus Empirikus. (VIT 265) uns überliefert hat: dvSowndc dor 6 névres Ten. louer, kritische Vorstellung „Mensch" wie jede andere évoce mit gegen- Diese Ausdrucksweise wird anch von Aristoteles und von Diogenes Laertius als demok ritisch überliefert ?). Sie ist mit Unrecht verwertet worden, um den Intellekinalismus Demokrits zu stülzen, Denn aus dem Zusammenhang der betreffenden Stelle bei jenen Autoren geht hervor, dass jener Ausdruck nicht die Erklärung eines *) Johnson, Der Sensualismas des Demokritos und seiner Vorgänger mil Bezug auf verwandie Erscheinungen der neneren Philosophie, 5 Plat, Quaesé. symp, VUE i, 2: resteSonrous Pa ru aldıka dat ray roger tie ra moeTs zat Rolin ree vern ror bewo owe bere Syd eer SoM, T .à # Demokrit lässt die aidutu durch Vermittlung der Luft an unsere Sinne gehracht werden, Epikur lässt sie dur:ch das Leers (Soren) mit anendlicher Sc bnel Stesan die Soke ter ceigelangen, Val Lukr. IV 165, due „ag cp Oma dv ouros aig zurd srooknıpın zat 0 TÜROG ŒUTOÙ voelzat 200750 vuêror FOV eiouoew», ständlichem Inhalt ist zwar auch durch eine gewisse Induktion ‘und Abstraktion gewonnen, aber nicht durch eine solche, wie Sokrates sie geübt hat, als er mit Erfolg die Sinneswahrnehmungen zu Begriffen y erstandesn ig verarbeitete. Nuchdein Plato die sokratische Begriffsbi Idung von ihrer in der sinnlichen Wahrnehmung gelegenen Quelle losgerissen und die Einzelbegriffe hvpostasiert hatte, bog Aristoteles wieder auf ihre urspriingliche Quelle zurück, Sein ideogeretischer Siandpunki ist am deullichsien ausgeprägt in dem bekannler Ausdruck: ots dver pevrdonerog voovusy, Darin isi ebenso sehr de r© geneli sche Zussammenthang der Begriffe mit den sinnzel il, Die demologise!red de Phan

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‘Lat en Ar Sa a 9 a ern AURAL) ATS TOUS lan ni Selm 5 19po PE AUT BE at u x MNBEU pond santug, Jap sur x aaypıds ier snele TJ 981,291 EHER UE Dga, SUIS REGATE dade Heyoaiay on TEENS DENT IDEban àas in” saros Sp à IDA ta ixoueq un als . =pTiLE u ann URN! au M Ue À ergo DE LAGUT EEZ) sess Vd wine TG Zion UNUISTIN sp BEEN TOETO GOT MIJ 953ap RTE CSNTINA HAST APS ASP ae watosuowwd wep ‚oA SWMISAG ueyosustuore sap 2BNZIOA VP FYSO ONY Bnogeitoa waysroyy UASIO dap sayar “SONO AL SIP OMP UOYOs Or IBM Mez wapuayorp SURI faq ‘sueumw snwusiznsousoauy, uaraspr] vatte me galt} ouwgy amp unaSesyy vousperuostue«194195 peu suwsruorerd Jaq ‘OS usap] uomeyoses vip um HeT Uapshe sfjuuoydg Alt 983% amp pom ‘naBes nz SJJNU Je ergoperug wap fe valyeqwarreros aasaıp HAUT LSITALUYSUITEA YOTUUIS em wayyy wr oen uosormeönz voyyung Spuumsag dy Say 1aAusuuIg dep sey onwoatysnqUGayY “Li SOPTY "Vepusegn nz SUMISHTOP] uayosioreg Tap. ‘uaqazes pueg orp U EIT ap SOIN uaquy vodunwyourgvassuug ap Wen ugdunyansistun SHTORIG ‘ayol sSunuyeumgeA agosıdojorsiyd QUES AN] vertjpmg op vage? opuomuderg vegosrmmowsp sq “OT ‘Bumnepeg ayomyotyose8 our yone asqe ery stats1z -May wesoip U] ‘sac (7, SNUSIZNIY doAreu“ sre gogsluror à orzoonstunwgaudgeA ap Gals Has YOE sap saqnussery ‘yuan uaySnazra BONNE AA veroruurs dep vapogquernyy map jat BOU ROA Uap PUUQIUE samtog sop MAREN stp st very JeDa -odum Sansguiiog aye 1grranypfgng seur qeusgen map Goeu am ‘Goya OCZ Jop \wozunwtasteg olp wake vonyeen àAus uz RAIRAYOR UL Vols SsyJOA Saserp UNS apunsaî sep spe “amok 1640 Suemuue À Sp a3 (JE Que) Sn cay ig POU UN SPOE SLAA ‘(,9quy veyurngsa nz SONG Ueno Ay UapsuesslM SAUISS als SID pms Jop ssep apel SOON -Uausr) sep Jaqn Tarzads ‘Sunumsuavassuurg ap aaqu ST ‘II zsod EM MT "ge Iuowelg saËnmepwmor arya] vayosnsiwere Jep urs MAUS mu gone wes syorag MOIS QUE avaterA usnoxz wap u] ‘SOUMIS aoyagax02 Ue ourowaguy stp 8085 Jap Bunwyouge A ap TopIig Os ‘pata IESEERZEN ERSTEN Sumuprorusenpg eyondunadert sip puk ‘uessorgosuw UM UOIS axapıre Yypuejs pun sqtergHonanz werde, we sede sau Iyanıg sap leq SIM UaMIyONIMZ pun uajernjdea USYMMPUT UOA uessersj ezuwâ op “apfigfazurg 'yanınz uomdg qoop wassvy ais Jaqe Topuen, pun [ostpam uop usual yur WHO Ware, Asay "usfunmyaurey Tap pun veBupuouuig wap JOYOSLAZ STUYTYAOA SUP SIOE SLUIS Uit zum Op Ja Hagg OUPPRISIOA syoyNvyosus waz young “uopdoa vayasazur INSET SOHDSTHINOWIP SIE YORU SUCUUT wap Sumser vUeK RER,ve DIG sus epvaof erp logon "Mejssdrsqyusäef uapeses Joule se epuiog Wop uolurj auumay ‘euaysoages sm yorum uapass TeBe HOUOQUUS Jap m SUHNCE UOA yy eme vamp ‘Sunsueng sân: Bles Boll Yoly UOUUOMEË puma sq se wawess Sapuz] dapo puguienian Soranzemh sjors Puet os Gepie zeMEYNYSL Sep PEG Sos seq enapeq ueurumig dep amımazı Gy assnnag

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Niagomeners, in denen doch elue geh: ere Ags Freinze 4, der die oes Leke des Anaxagoras mit der Heraklits vergleicht, fassi das ay und die Aufgabe des dakin zusammen: „ber Geist des Anaxagoras hai jegliches Wissen von allem, aber nicht weil er in den Dingen ist, sondern weil er sie ordnet, und man zich diese Tätiz] gkeit nicht ohne solehes Wissen denken kann. Er muss deshal) auch planvoll und nach Zwecken handeln. Das Schicksal ist dem Anaxagoras ein blosser Name. Sci es nun, dass Anaxagoras zur vollen Persönlichkeit seines Ceistes gelangt ist, sei es, dass er bloss eine unbestimmte Ahnung davon gehabt hat, soviel wird doch humer feststehen, dass er das theistische Klement in die Philosophie eingeführt hat“. Diese dualistische Anschauung brachte das alljonische einheilliche Stoffprinzip in Gefahr. aber ken wesentliche: ed eb. selben Art an: die echte und ı ze Erk: ntnisEind bei den Atomisten nur grécas! verschiedens: Sianesw abrnehmungen. Die Erkenuiniswalrmehmung ist echt, wenn die Wechseiwirkung zwischen den Feucraiomen” der Seele und den Atomen der Objekt e normal ist: & un» #Épnoer > Auck hier ist die nur eine dunkle Erkenntnis erzeugen. Wollte Anaxagoras im Sinne der alten Jonier Materialist sein, war seine voïs-Lehre cine Inkousequenz. vous in Bewegung gesetzt werden. Diese Bewegung soll aber ganz mechanisch verlaufen. Mit diesem Mechanismus verträg: sich se hlscht immer echle Erkenntnis verschaffen, so muss er vor den rauhen and groben sidwaz nat der Hui sein, In diesem Sinne ist es wohl zu versichen, wenn von Demokrit, dem die Sage das Augenlicht geranbi hat, erzählt wird, er babe seinen Schülern die Flucht aus der Sinnenwell empfohlen. ein Zweckseizunder vols, der als Herrscher über dem Sioüe schwebt. Die Fremdartigkeit dieses Elementes musste um so mehr in, die Augen springen, wenn Anaxagoras deu ungemischten, rein Grobsinnliche Wahrnehmungsbilder, heftige dem Stoffe innewohnes fi nnterschieden. Wir dürfen wohl hinzufügen, er habe nicht unterscheiden wollen. Es liegt Absicht vor, eben die bewusste Korrektur des Anaxagoras, der einen mit der Materie nicht vermisehten, ihr selbständig gegenüberstebenden Geist eingeführt hatte und diesem dieFähigkeit des specs und verdure zugeschriehen hatte. Wie auch inmer Anaxagoras sich diese Tätigkeit des vaûggedacht haben mag, er hat damit das Fundament gelegt zu einer Erkenntnisiehre im Sinne des Idezlismus und gemässigten Realismus. Jene Korrektur des Anaxagoras Hegt picht bloss auf dem Gebiete der Physik (Homceumerien-Atome), der Gegensatz zwischen Anaxagoras und Demokrit kommt auch auf’ sekenninist!Leoretischen: Felde zum Aus- (mar. InAnaxagoras einer lateologisch fach nur als Tres et uns Zum ersten Male der Vers wuung Sein vor: finden sich aber: var Lesavt ware sae ade i im Sto Im Gegenieil gehl aus Aristoteles (De an, 1 2, 404b 3) hervor, dass aur voi des Anaxagoras in allem wallet, was eine Seele hat, sowoll in dem kleineren als in dem Grösseren 5). ‚Damit war der Dualismus seiner Kosmologie auf den Menschen ithe riragen, Hätte Anaxago von dem Arristoteles sagt, er sei wie ein Nächterner unter Trunkenen gewandelt, mit der Anwendung seines vous Ernst gemacht, so hätte nun während des Schlafes, wo alle Sinne ruhen, gewissermassen thre Energie ausiüsen und in derSeele die letzten Wellen schlagen, 12. So bleibt also der arisicielische Schluss noch immer gerecht- Die Immanenz des Geistes scheint er aber nicht günzlich geleugnel zu haben. Bewegungen und Leidenschaften verwehren den feinsien sidui« den Zutritt zur Seele; sie bewirken ein dAlogpenreir (Theoph., De sens. 58). Materialist bleibt Demokrit auch ia der Erklärung des Traumes. Die Truumvorsieilungen werden als Eindrücke gefasst, die über Tag wegen ihrer Feinkeit von der Seele nicht bemerkt worden sind und ferligt, Demokrit habe zwischen Denken und Wahrnehmen nicht so Seine stofflichen U haben endlose Zeit geruht, bevor sie von dem von aussen kommenden Will ein Mensch sich : Î' ‘ ‘ cr das Wesen des Menschen als ein geistig - sinnliches erfassen müssen. Hat er sich nun über das Verhältnis des vos a menschlichen Seele nicht ausgesprochen, so dürfen wir dech ausdem Tenor seiner dualistischen Anschauungen schliessen, duss zein rudy die Zweckursache der Wahrnehmungen ist, die von ihm beherrscht und in geistiges Erkennen umgewandelt werden. Heinze *} sagt, meu dürte annehmen, duss Anaxagoras im allgemeinen den Aovoz als Kriterium angegeben habe, dass nach ihm der roës im Gegensatz zu denSinnen “die wahre Erkenntnis liefere. Die Sinne hielt er Kür schwach und unzulänglich. Er bringt für ihre Unzuverli issigkeit u. nls Beispiel, dass der Schnee unsern Sinne weiss erscheine,wilbrand er doch in WirKlichxcit schwarz sei, wie dus W aus dem er bestche (Soxt. Empir. Hyp. 1 33). Der suis Frkennini: prinzip der dörde. HS gungirgeus EXOdung mjs Wuzij also der qualitative Umverschied zwischen Wahrnehmen und Denken, zwischen echler uud dunkler Erkenntnis als ein quantilativer gefassl, ähnlich wie in der Physik alle Qualität auf die Quantität zurückgeführt ist. Denn die echte Erkenntnis enlstehl nach den Alomisten, wenn die atdwia die atomistische Zusammenseizung ihrer Subjekte in der aus Feueraicmen besiehenden Seele genau wiedergeben. Dazu aber müssen sie ganz fein und zart sein, und ihre Bewegung vom Gegenstande zum Wahrnehmenden méglichst ruhig und sanft, sind diese Bedingungen nicht vorhanden, 30 enlsiehen gröbere Bilder, : N Die Ta warn Logos 38, he N en Ehen

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eronder Ge: den uhr Alsunsten. er st: bist an Materialist wie Yost nicht davor zu x ist tzlischen Leliessteken zu ne Zu dieser ab kehren wollen, Hinpedokles, Anaxagoras, Lett ond Demokrit. 3, namentlich hr Anschluss an Anrctimenes. Physiker wollen sis alle Sie sind es so sehr, dass sie die Psychologiee un ad Erkenninislehre als Teil der Physik behandeln. Nun begreifen wir, dass die ältesten Atomisten gegen das geistige iogische Koiterium des Anaxagoras opponieren, Denn seize Erkenntaisstheorie füllt ganz aus dem Rahmen der Physik heraus, Die durch das Siofiliche umgrenzte Einheit des Weltganzen ist bei ihm durchbroehen. Darum scheidet Demokrit das fremdarlilige Element, das Anaxagoras eingeführt hatte, wieder aus, Nicht eine geistige bewegende Kraft, nicht der vedy oder Adyog ist der ausschlagzebende Faktor, son dern die Sinneswabrnehmung selbst, also eine steffliche, rein mechanische Bewegung. 18. So stell. sich die von Deinokrit an derLehre des Anaxagoras vorgeuommene Kurrekiun als die erste Reaktion der mect 6 materialisiischen Weltanschauung gegen eine ideulistische dar. Nicht freilich, als ob An ugoras sich des [deallsmus seines Systems klar klar bewusstgewesen sei. Es war fin tapvender Versuch gewesen. Mit Enlschiedenheit ist aber Demokrit diesem Versuch entgegengetreten. Sein mit Konsequens durchgetter Sch is hebt die Kluft zwischen Physischem und Psy chischem oui, indem er beide mit cinunder vereint. Das Beispiel der anüken Atomisiti, nesonders das pes Demekrits ist charakicristissch geworden für deu Haloytalismus aller Zeiten. Denon alle Materinlisteraea iene Kluft wie Demokrit nicht zu überbrücken, sondernaufzuheben versucht, indem sie speziell das Erkennlnisproblem, dieFvage, wie w aus mechanischen, physiologischen Vorgängen Denkichultehervorgehen können, im Sinne ihrer materiawa)+ ye Se £2. 0 listischen, meenanisüschen Grundanschauungen und unter dem Einlass ihrer Ansehnuungen lösen. Sehen wir nämlich von allem Beiwerk ab, so kommt die Erkenntnistheorie der ersten Atomistik duran! hinaus, dose die Gedanken von Atomen produziert werden, lass sie also seiner irndwie stofilich sind, wie die Seele, in der sie estal and Dasein gevinuen, Erinnern wir uns noch einmal D i minus Epa us EVKgets, Au die Ausirucksweise TUHHÉTOWS swore werd (x vd) cv una, an die ordnungsiuässige serugen imo Gallen, so dürfen wir wohl sagen, (Vest und if Neuhait fraLes ne logie nachgewiesen hat, dann ish us ve rwurder wenn Demekrit sich hie und da une Ten bedient. zu seinem Siandpuukt schlecht en will Dakin gehören| beis Nelsweise die Bezeichnungen ice oder ordner für die Alome i+. Diessen und ähnlichen der pythagordise hen Schule vou mokrit entwendeten Fachansdricken müssenaesPr noch einen be; deren Abschnitz widmen, indem sie gerade dazu belvetragen buben. dass die erste Atomistik idealistiseh ehageschitzi worden ist, Von ibnen allen gilt, was ist uicles von der Erkennlnistheorie & sagt. Er mein: nämlich, Demukri und andere Philoserhen naien zwar ein Érkenntrisver ermögen, aber ste hâtien ven ihren Yorausseizungen uns kein Recht. ein solehes anzunehmen", Ihr voer sei er gu werd). Wenn es sich aber also mit haren Meinungen verhalie dans miehte einer wohl trostlos werden: man könne auf sie das Sprichwort anwenden: ed mezduera Jura à Treifend charakterisieri sich diese auf Meehanismus beruhende Erkennütisiehre der Atonist en dureheinen Vergleich, der ihrer Schule entstammt. Naeh Aristoteles; erläutern sie die Enlsiehung der mannigfaitisen Erscheinungen des Weltranzen,indem sie auf dic Tragödie und Kemidia Iinweisen, die aus den gleichen, nur nach Lage, Ordnung und Stellung verschiedenen Buehstiben entständen. Ein soieher V ergleich kann nur auf dem Boden des eingefleischlenMatertaitisinus erhlühun, der ausser den Atomen keine Wesen ken ant, geschweigs gedankliche Prinzipien, die den Objekten ihre Form und mii ihr die gedank eh objektive Beziehung zum Verstande des Menschen gc ben, An die telle des Wissens setzt Demokrit das Wihnen, das €einem jeden angeschwemmt werde: ovdév louer zog) oddevds, Gi drmovonin Éxdoroecey à 65e: (Sext. Emo. VIT 137). Die Lehre von der voten zenatn hat er gedank enlos aus dem Pyihagoräismus herübergenonmen und sie in dem oben dargelegten Sinne entwertet, Das Denken findet in der antiken Atomistik "keinen Platz. Denn das Objekt des Denkens ist in letzter Linie der Atomhanfe, Das Denken hat hier aber auch Kein Subjekt, denn der oder das Denkende ist auch zin wivbelnd 4 Atonhaufe, 4der sich nur dureh fortzesetates Einalmen neuer Atome Im status qno erhalten kann. Das denkendErkannte ist um nichts weniger ein Errrgugudor wie die déSa. Zwischen Obiektund Subjekt istjede r Unterschied aulgehohen, wenn jenes als Summe von Momen, dieses als Komplex ' von Eindrücken gofasst wird, \ gen, et car. 12 apréAugOrülsc de sich da

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Dashotline veruit gesugt uns, siz Veranlussung dazu gede fremäss einer Angabe des Clemens von Alexandrien im Hoargeri ug 120: “Eldnrag*) soll er die „Gebilde“ als ein drittes Prinzip eingeführt haben. Das scheini auch hervorzugehen aus der von Diogenes nés Laertius (IX 38) den Demokrit einen entac hiedenen ‘Nahas des Pythagoras nennt; er habe sogar ein Buch mit dem Titel Pythagoras geschrieben. Auch darin ist Demokrit den Pythagoras ähnlich, Arass er wie dieser, von grossem Erkenntnistrieb peseelt, weite Reisen in das Morgenland unternommen haben soll: und wie die früheste morgenliindische Philosophie auf den Ideenkreis des Pythagoras eingewirkt hat, so zeigen sich auch bei Demokrit Spuren indischer und chaidiischer Weisheit ). Aber es stellt sich zwischen beiden auch von vornherein ein tief greifender Enters chied heraus. Pythagoras brachte von seinen Forsehungsreisen ein in die Tiefe bohrendes Wissen mit, Demokrit ein mehrin die Breiie gehendes, empirisches Wissen. Seine Atomenlehre geht nach Sextus mpirikus 2) auf den Phönizier Mochus zurück, Er ist andererseils aber auch dem Krcise der physischen Theologie nicht ganz abgekehrt, wie es Busserlich wenigstens scheint. Aber wir schen, wie wenig er im Laertius Vil 178 erwähnten Sehrift des Stotkers Sphäros szoòs cave driuovs zul tl eidn)a. bald lehrt er, dass Gebilde, die mit Göttlichkeit begabt seien, das All durchziehen, bald nennt er die Prinzipien des (Geistes Gatter, bald sprieht er von iebendigen Gebilden, die die Well von nuszen umfassen“. In noch stärker platonischer Färbung gibt Irenaeus (Adversus haereses IT 14, 3) die demokritische Lehre von den Gebilden wieder, wenn er schreibt: „Demveritus enim multas et varias ait ab ıniversiiale figuras expressas descendisse in bune mundum® N. Er ithrt das sinnliche und geistige Erkennen auf die aéude zurück, des eingestürzten Tempels altelrwürtliger Goliesweisheit nehmen sich jene verständnizles übernommenen Kunstausdrüicke neben der Hütte dic an dieSeele hereantreten: zr atoöneer zal rônger piyveotar eidudur noootörvrov, Dass aber Demokrit baw. die alte Alomistik diese etòwtu stofflich und nur stofflich dachte, glauben wir bereits Wire ihm der unverbiasste Wert dieser Begriffe klar gewesen, er hätte sie unmörlich in sein System einbauen können1. So aber finden sich in seinem Lehrgebiiude vereiuzelt iremdePartien. Am stärksten ist dieser zezeigt zu haben, Echt pythagoräisch sind ferner die von der Atomistik aufgepythagoräische Einschlag in der Elhik, Die Menschenseele nennt Demokrit die Wolhnstätie des Dämons: wWuge otaprjoeor daluovos), griffenen Kunstausdrücke dvdyen und afuwonein. Demokrit fasst, sie wie Pythagoras als durchgreifende Gesetzlichkeit, treilich als ein Dunkel schwebt ihm auch ihre Gotty erwandtschaft vor, wenn er sagt: 6 Ta wegds Quad Zoaduevog Ta Verbrepee eier. 6 dé rd vaÿveos mechanisch wirkendes Gesetz, indes dieser es als Ausdruck eines allwallenden Geistes verstanden hatte, Durch die oberflächliche Fassung jener Begriffe bringt Demokrit sich um den lebensvollen Cdwiowania 5. Die Verwandtschaft der Seele mit Gott hat demnach ihre Wurzel in dem, was durch göttliche Satzung gut ist. Aber schon Cicero bat den Widerspruch hervorgehoben, in dem diese Lehre von den éfdel mit der atomistischen Theorie steht. Er sagt: „Demokrit betrachtet bald diese Gebilde und die Art und Weise, wie sie tätig sind, als göttlich, bald jene Nalur, welche die Gebilde aus sich entlässt und ausstrémt, bald unsere Erkenntnis und Einsicht“). „Demokrit“, sagi er weiter?) „geheint mir eine unstäie Meinung von den Gölieen zu haben, denn Stande ist, dievon daher für eine Löhere Erkenntnis herkommenden Anregungen zu verwerten. Wie unbeweglich schwere Quadersteine aus, die sich Demokrit aus Atomen erbaut hat. toe FG Sri abevon einer unkötgerlichenNatur: Bae gesproche D, die im Innern der Organismen wnlte. Nicht weniger befromdend stimmt zum Mechanisms Demakris seine Lehre von den sfdwée im urspriinglichen Sinne diesesW‘ortes. : als fy einer intellektuali hen “Weltanschanung: eneen werden konnte. Die Verwandts ehalt der Atomisten mit den Pythasure bed:arf daher noch fürunsere Frage einer Erörterung, um so mehr Lait dei diel cb chudtenbaree Der Ausdruck 62%vos für Leib entstammt orphisch — prthagoräischen An- Gehalt des Begriffes zóouog, der zur Bedeutung einer bunt wirbelnden echauungen. Cyrülvon Aluxandrien hal uns im ersten seiner zehn Atommenge herabgleitet. Richer (I 4), die er gegen die drei vom Kaiser Julian Nicht anders ist es in seiner Ethik mit den prihagoräischen Termini dovontn zat Svuueroisg. Ihre beherrschende Stellung als Geistesmächte, die dureh das Erkennen das Wollen der Menschen berühren und leiten, haben sie in der Atomistik verloren; sie sieher „Gegen die Galilier geschriebenen Bacher vert:xssto, ein demokritisches Fragment überliefert, in dem sogar von einem Gelos róos dic Rede ist, dem cs eigentiimlich sei, nurSchöneszu denken. In Diels Doxographi Graeci (502) ist des weiteren aus Cyrill das Zeugnis Plutarchs dafür angeführt, dass Demokrit, Gott für einen Geist gehalten habe, der seinen Sit; in der Feuersphäre habe und dic Seele des Weltganzen sel. Dieser Angabe entspricht, was Aristoteles (De respir. bei Demokrit mit der evduuly auf gleicher State: ry dé svdvuijr zal verre zat derovinr, Sunusredry TE rronséihius zat erunasinv ua de deden Mieeru De nat. dear, 5, 12, 29. . des Beracky. Usd Ne L 3 4 ZOWEL DA rouvre rate Junie za

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Lien, bei wer wis eik oder wie À Ldire : Wahrnehmung LT Epikur keinen eigentlichen Er kennliist guenter Sensuallsmns. répondre. antiken mécaniciste son épistémologie et son éthique, et quelle influe nce exercet-il sur Epicure? Autant de questions auxquelles Radermache r s'emploie à! et matérialiste à une vision idéalis te de l’unive rs. Quels rappor ts Démocr ite entretient-il avec les Pythagoriciens, quels liens faut-il découvrir entre Anaxagore (cf. 3564) est la première réaction d’une vision telle qu’on peut la découv rir à la lecture des fragme nts et des témoig nages anciens. Située dans l’ensemble de leur systèm e, elle appara ît fonciè rement comme la première forme d’un sensualisme matérialiste très caractérisé. Son point d'ancrage, comme celui de tout le systèm e, est le postul at fondamental du plein et du vide, À partir de ce postul at se compr ennen t la notion d’äme, la perception des qualit és sensibl es, la distin ction entre gnômé gnésié et gnômé skotié. La correction que Démocrite impose à Atomisten: PhJ 24 1911 327-350. Exposé global de Pépistémologie de Leucippe et de Démocrite, 3567. RADERMACHER H.J., Das Erkennmisproblem bei den misten gewesen ist. Rein theoretische I ı hatten sc ihrem Meister feet gen. Ihm dente das P rein rai then, eudiimoniztischen Zwecke n. Seine ‘hitler, ero und Diogeve s direkt von einer eingehe nden i chadilig any mit wissenzchuittichen Disziplinen abschre ckte. war ars 5 Zeller sagt (UI i, 380i, die mechani sche Ceberi einmal angestummten Lehysutes Leistungen lenn em plaumässixer Betrieb einer Disziplin niemals Sache di 1, aber durchaus keine Gewähr für wahrhalt wissen schaftliche Eekenutnis der Natur bieten" 5. „ln gewissen Gleichfürmigkeiten der bechachteten Vorgänge haben die Epikurüer einen knusalen Zusammenhang geahnt, aber nicht in klarem Bewusstsein formuliert. Wie andie Induktion vor allzu groben Felilschliissen sicherstellen ausgearbeitet hat, Aber die Regeln, die dort über die indnktive Forschung aufgesteilt sind, sind nach den Unterzuchungen Baehnschs so unbestimmt, „dass sie \;öchstens die im gewöhnlichen Leben an- Schrift regt CRUEL zul orueudoewr eine Theorie des Erfahrungsbeweises Nicht anders ist es vei seinen Senülern. Sie haften die Lelie ihre. Meisters gegen die Stoa und gegen die Skepsis zu verleidigen. Unter ihnen vagt besonders hervor Philodem, der in seiner