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Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Die Mathematik im griechischen
Altertum
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Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeiner Überblick
2 Die Pythagoreer
2.1 Leben und Wirken der Pythagoreer . . . . . . . . . . . . . . .
2.2 Zahlentheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.3 Arithmetik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.3.1 Abgrenzung zur Zahlentheorie . . . . . . . . . . . . . .
2.3.2 Historischer Hintergrund und Problem des Irrationalen
2.4 Entdeckung des Irrationalen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.5 Weitere Entdeckungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.6 Satzgruppe des Pythagoras . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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3
3
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4
5
5
7
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3 Euklid
3.1 Leben und Wirken Euklids . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Die Elemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.2 Bücher I bis VI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.3 Bücher VII bis X . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.4 Bücher XI bis XIII . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.5 Angefügte Bücher XIV und XV . . . . . . . . . . . . .
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4 Archimedes
4.1 Leben und Wirken des Archimedes . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Werke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.1 Buch „Über Spiralen“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.2 Buch „Kugel und Zylinder“ . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.3 Buch „Die Quadratur der Parabel“ . . . . . . . . . . .
4.2.4 Buch „Über Paraboloide, Hyperboloide und Ellipsoide“
4.2.5 Buch „Die Sandzahl“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.6 Kreismessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)INHALTSVERZEICHNIS
Abbildungsverzeichnis
23
Bildquellen
Literaturverzeichnis
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Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Kapitel 1
Allgemeiner Überblick
Die griechische Mathematik beginnt circa 600 v. Chr. und endet circa 300 n.
Chr. Man unterscheidet vier verschiedene Abschnitte:
1. „Ionische Periode (Thales, Pythagoras, Anaxagoras, Hippokrates, ...)
600-400 v. Chr.
2. Athenische Periode (Sophisten, Platon, Deinostratos, ...) 400-300 v.
Chr.
3. Alexandrische Periode (Eukleides, Archimedes, Nikomedes, ...) 300-200
v. Chr.
4. Spätzeit (Hipparchos, Heron, Pappos, ...) 200 v. Chr. -300 n. Chr.“ ([5],
Seite 1).
Vor den Griechen kannte man Mathematik seit 2000 Jahren. Es gab schon
ein schriftlich fixiertes Zahlensystem, Rechenmethoden und die Anfänge der
Geometrie. Jedoch führten erst die Griechen eine abstrakte Mathematik ein,
„die sich auf logische Strukturen von Definitionen, Axiomen und Beweisen
gründete“. ([4], „Mathematik“ ). Die mathematischen Texte der vorgriechischen Mathematik waren zum großen Teil Aufgabentexte, die manchmal auch
vorgerechnete Lösungswege enthielten, jedoch ohne Begründungen für die
Rechenschritte. Man kannte vor den Griechen noch keine Beweise, denn sogar die wenigen Lehrtexte die es gab, „in denen ein allgemein anwendbares
Verfahren beschrieben wird“, waren ohne Begründungen ([1], Vorwort Seite
XVI).
Zu den ersten Theorien, die im 5. Jahrhundert v. Chr. entstanden, zählt „die
Lehre von Geraden und Ungeraden“, die zu der Arithmetik der Pythagoreer
zu zählen ist. Ein erstes mathematisches Lehrbuch, die sogenannten ersten
„Elemente“, hat um circa 440 v. Chr. Hippokrates von Chios verfaßt.
Pagina 5
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Für die griechische Mathematik war die Inkommensurabilität von Strecken,
also die Tatsache, dass zwei Strecken nicht vergleichbar sein können, ein
großes Problem. Denn es gab die Hoffnung, „alle geometrischen und astronomischen Verhältnisse ebenso wie die musikalischen in ganzen Zahlen ausdrücken zu können“ ([1], Vorwort Seite XVII). Diese Hoffnung wurde durch
die Erkenntnis zerstört, dass es „keine natürlichen Zahlen n und m [gibt],
deren Quotient das Verhältnis einer Seite zur Diagonalen [eines Quadrates]
ausdrückt.“ ([4], „Mathematik“) Ein solches Verhältnis kann man nur mit
Hilfe der „irrationalen Zahlen“ angeben.
Die „Quadratur des Kreises“ ist ein weiteres, wichtiges Problem. Dabei geht
es darum, ausschließlich „mit Hilfe von Lineal und Zirkel ein Quadrat zu
konstruieren, das den gleichen Flächeninhalt haben soll, wie ein vorgegebener Kreis“ ([4], „Mathematik“). Man versuchte mit eingeschriebenen bzw.
umschriebenen Vielecken das Problem zu lösen. Archimedes wurde durch
diesen Lösungsansatz dazu veranlasst, die Kreiszahl Pi (π) zu bestimmen.
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Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Kapitel 2
Die Pythagoreer
Leben und Wirken der Pythagoreer
Der griechische Philosoph Pythagoras wurde circa 570 v. Chr. in Samos geboren. Nachdem er sich 530 v. Chr. in Kroton, einer griechischen Kolonie in
Süditalien, niedergelassen hatte, gründete er die Schule der Pythagoreer. Er
starb um 500 v. Chr. wahrscheinlich in Metapont. Seine Philosophie ist nur
durch die Schriften seiner Schüler erhalten geblieben. Sie verehrten ihn sehr
und wurden stark von ihm beeinflusst. Einiges, was Pythagoras zugeschrieben wird, stammt jedoch gar nicht von ihm. So soll der „nach ihm benannte
„Satz des Pythagoras“ [...], der ihm von Proklos zugeschrieben wurde, [...]
aus älterer Zeit [stammen]“ ([4], „Pythagoras“).
Die Pythagoreer glaubten an „die mathematische Ordnung der (göttlich geschaffenen) Welt“ ([4], „Pythagoras“). Mit Hilfe ihrer Zahlentheorie versuchten sie die Welt zu erklären, indem sie zahlentheoretische Sätze aufstellten
und diese auf verschiedenen Gebieten anwandten. So zum Beispiel auf die
Musiktheorie, Geometrie, Kosmologie und „überhaupt auf alle Bereiche des
Seienden, wo immer sie Abbilder der Zahlen erblickten“ ([1], Seite 232).
2.2
Zahlentheorie
Die „Zahlentheorie“ ist heute ein Zweig der Mathematik, der sich mit den
Eigenschaften der Zahlen und deren Beziehungen beschäftigt. „Im Allgemeinen beschränkt sie sich jedoch auf die Untersuchung der ganzen Zahlen oder
Zahlenmengen mit ähnlichen Eigenschaften.“ ([4], „Zahlentheorie“). Die Tatsache, dass sie sich heute vor allem mit den ganzen Zahlen beschäftigt, lässt
aus meiner Sicht den Schluss zu, dass die Zahlentheorie der Pythagoreer,
die sich ausschließlich mit ganzen Zahlen beschäftigte, da sie ja noch keine
Pagina 7
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)2.3. Arithmetik
anderen Zahlen kannten, der Ursprung unserer heutigen Zahlentheorie ist.
Sie behandelt unter anderem das Wesen ganzer Zahlen. Dabei werden die
Begriffe „ein Vielfaches“, „Teiler“ bzw. „Faktoren“, „echter Teiler“ 1 , „gerade
ganze Zahlen“ , „ungerade ganze Zahlen“ , eine „perfekte“ bzw. „vollkommene
Zahl“ 2 und schließlich der Begriff der „unvollkommenen Zahl“ 3 definiert.
Hauptsächlich geht es in der Zahlentheorie jedoch um die Untersuchung von
Primzahlen. Dabei wird natürlich festgelegt, was eine Primzahl ist und dass
das Ergebnis eines Produkts aus Primzahlen als „zusammengesetzte Zahl“
bezeichnet wird. Des weiteren werden zwei Primzahlen mit der Differenz zwei
als „Primzahlzwillinge“ bezeichnet. Man berechnet den größten gemeinsamen
Teiler zweier Zahlen und nennt sie „teilerfremd“ , wenn dieser Eins ist. Und
schließlich sind zwei Zahlen kongruent, wenn sie bei der Division mit einer
dritten Zahl denselben Rest übrig lassen.
2.3
Arithmetik
2.3.1
Abgrenzung zur Zahlentheorie
Wörtlich übersetzt heißt Arithmetik „zum Zählen gehörend“. Ebenso wie
die Zahlentheorie beschäftigt sie sich mit Zahlen, wobei die Arithmetik die
„Kenntnisse der Zahlen und des Rechnens“ umfasst ([4], „Arithmetik“). Eine
eindeutige Trennung der beiden Gebiete ist nicht möglich, da es Überschneidungen gibt. So wird auch in der Arithmetik zum Beispiel die Teilbarkeitslehre behandelt ([6], Seite 39). Der wesentliche Unterschied liegt jedoch darin,
daß sich die Zahlentheorie mehr mit den Eigenschaften der Zahlen beschäftigt, während sich die Arithmetik mehr auf das Rechnen selbst konzentriert.
Hierbei geht es um die Erweiterung von Zahlenbereichen und um die Definitionen der vier Grundrechenarten: Addition, Subtraktion, Multiplikation
und Division, sowie die Definition von negativen Zahlen. Mit letzterer dürften sich die Pythagoreer kaum beschäftigt haben, da man damals nur die
positiven, natürlichen ganzen Zahlen kannte und als Zahlen akzeptierte.
1
a = bc; wenn c 6= ±1, dann „ist b ein echter Teiler von a“ ([4], „Zahlentheorie“)
Dies ist „eine positive ganze Zahl, die gleich der Summe aller ihrer Positiven echten
Teiler ist“; z.B.: 28 = 1 + 2 + 4 + 7 + 14 ([4], „Zahlentheorie“)
3
Wenn die Summe der Positiven echten Teiler kleiner als die Zahl ist, nennt man sie
defizient; ist die Summe größer, nennt man sie abundant
Pagina 8
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)2.4. Entdeckung des Irrationalen
Historischer Hintergrund und Problem des Irrationalen
Ausgangspunkt für die Arithmetik der Pythagoreer, also den Umgang mit
den Zahlen unter Verwendung der vier Grundrechenarten, ist die Bruchrechnung. Die Griechen haben Teile der Arithmetik von den Babylonieren
und Ägyptern übernommen, die jedoch „bereits hochstehende, komplizierte
Methoden für die Lösung mathematischer Probleme höherer Ordnung entwickelt hatten“ ([1], Seite 207), wohingegen die griechische Mathematik im
5. Jahrhundert v. Chr. noch am Anfang stand. Anders als die Babylonier
kannten die Griechen irrationale Zahlen noch nicht. Für sie war die Eins
nicht teilbar und deshalb haben sie Brüche nicht als Zahlen gesehen. Somit
haben sie an die Stelle der Brüche Zahlenverhältnisse gesetzt. Hieraus ist
die Grundlage der pythagoreischen Arithmetik entstanden, die im Buch VII
der zahlentheoretischen Bücher VII und VIII Euklids genannt wird. Es geht
dabei um die Theorie der Zahlenproportionen, die Lehre von der Teilbarkeit
der ganzen Zahlen, den größten gemeinsamen Teiler, (der vom Kürzen der
Brüche stammt,) das kleinste gemeinsame Vielfache, (das aus dem Gleichnamigmachen der Brüche entstand) und um die teilerfremden Zahlen, wobei
teilerfremde Zahlenpaare gekürzten Brüchen entsprechen. Die Unwissenheit
über die Existenz des Irrationalen hatte die Folge, dass sich die babylonischen
algebraischen Gleichungen und ihre Lösungen nicht immer auf das griechische Zahlenverständnis übertragen ließen, da sie unter Zahlen nur rationale,
also ganze Zahlen verstanden. Da sich die Griechen nicht mit genäherten
Lösungen zufrieden gaben, was sich vor allem an der Einführung von schriftlichen Beweisen widerspiegelt, mussten sie die babylonischen Gleichungen ins
Geometrische übertragen. Denn die Lösungen unter Zuhilfenahme der Geometrie sind „exakt und allgemeingültig, und die geometrische Algebra lässt
sich auf beliebige, auch irrationale Strecken anwenden“. ([1], Seite 207) Dies
dürfte meiner Ansicht nach auch der Grund dafür gewesen sein, warum sich
die Pythagoreer nicht nur mit den Zahlen, sondern auch mit der Geometrie
beschäftigten.
2.4
Entdeckung des Irrationalen
Hippasos von Metapont gilt als erster Entdecker des Irrationalen. Er stellte
Untersuchungen am regelmäßigen Fünfeck an, wobei er das Verhältnis zwischen der Diagonale und der Seite bestimmen wollte. Dabei verwendetet er
das Verfahren der Wechselwegnahme:
Man zieht von zwei verschiedenen Größen die kleinere so oft wie möglich von
Pagina 9
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)2.4. Entdeckung des Irrationalen
der größeren ab; mit dem Rest der kleineren Größe macht man es genauso. Auf diese weise erhält man das größte gemeinsame Maß zweier gerader
Linien bzw. den größten gemeinsamen Teiler zweier Zahlen. Gibt es einen
größten gemeinsamen Teiler zwischen zwei Größen, dann bricht das Verfahren beim erreichen dieses Teilers ab. Die beiden untersuchten Größen sind
damit vergleichbar; man sagt sie sind kommensurabel.
Die Wechselwegnahme war schon Jahrhunderte zuvor den Handwerkern als
Faustregel bekannt, die diese Methode mit Messstöcken und Messschnüren
angewandt hatten. Unter Zuhilfenahme dieser Mittel lässt sich jedoch nicht
die Inkommensurabilität zweier Größen ermitteln. Zwei Größen sind nämlich
dann inkommensurabel, wenn die Wechselwegnahme ins Unendliche fortgeführt werden kann. Bei seinen Untersuchungen am regelmäßigen Fünfeck,
dem Pentagramm (siehe Abbildung 2.1), stellte Hippasos von Metapont genau dies fest:
Er betrachtete dabei das Verhältnis zwischen Diagonale und Seite. Zeichnet man
alle Diagonalen des Fünfecks ein, so stellt
man fest, dass diese ein weiteres, ebenfalls regelmäßiges Fünfeck bilden. Wenn
man in dieses kleinere Fünfeck wieder
die Diagonalen einzeichnet, so erhält man
ein noch kleineres, aber wiederum regelmäßiges Fünfeck. Es zeigt sich also,
dass man diese Prozedur ins Unendliche fortsetzen kann. Zieht man nun
von einer Diagonale des ursprünglichen
Fünfecks die anliegende Seite ab, erkennt man, dass der Rest der Länge Abbildung 2.1: Ein Pentagramm
einer Diagonale des kleineren Fünfecks (Sternfünfeck)
entspricht.4 Gleichzeitig erkennt man,
dass man durch Subtraktion des Restes von der Seite des Ausgangsfünfecks
die Länge einer Seite des kleineren Fünfecks erhält.5 Nun hat man also die
Länge einer Diagonale und einer Seite des kleineren Fünfecks. Auf die gleiche Art und Weise kommt man zu der Diagonalen und zur Seite des nächst
kleineren Fünfecks. Da es eine unendlich große Zahl an immer kleineren regelmäßigen Fünfecken gibt, setzt sich auch die Methode der Wechselwegnahme
ins Unendliche fort. Das bedeutet, dass „kein größtes gemeinsames Maß der
Diagonale und der Seite des regelmäßigen Fünfecks gefunden werden kann“.
4
5
AE = AB 0 und B 0 D = B 0 E 0 ⇒ AD − AE = B 0 E ([1], Seite 296)
AE = ED0 = EA0 und B 0 E 0 = B 0 D = B 0 E ⇒ AE − B 0 E 0 = B 0 A ([1], Seite 296)
Pagina 10
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)2.5. Weitere Entdeckungen
([1], Seite 296). Damit sind die beiden Größen „Seite“ und „Diagonale“ des
Pentagramms inkommensurabel, das heißt man kann ihr Verhältnis nicht
durch zwei ganze Zahlen ausdrücken. Hier zeigt sich, dass es nicht nur rationale, also Brüche von ganzen Zahlen, sondern auch irrationale Zahlen geben
muss.
2.5
Weitere Entdeckungen
Die Pythagoreer haben noch einige andere Entdeckungen gemacht, die im
Folgenden kurz erwähnt werden sollen.
Sie stellten fest, dass man Quadratzahlen aus einer Summe von ungeraden
Zahlen darstellen kann. Als Formel hierfür gilt: 1+3+5+. . .+(2n − 2) = n2 .
Weiterhin fanden sie heraus, dass Dreieckszahlen - das sind Zahlen, die durch ein Dreiecksmuster dargestellt werden können (siehe Abbildung 2.5) - die einfachste arithmetische Reihe darstellen: 1 + 2 + 3 + . . . + n =
n·(n+1)
. (Eine Reihe entsteht dadurch, dass
2
man die Glieder einer Zahlenfolge zusammenzählt.)
Man kann die Summe gerader Zahlen auch
als ein Produkt von zwei Zahlenpaaren von
der Differenz 1 darstellen ([5], Seite 2). Die
entsprechende Formel lautet: 2+4+6+. . .+
Abbildung 2.2: Darstellung
(2n) = n · (n + 1).
verschiedener Dreieckszahlen
Sie entdeckten die „Harmonische Proportion“. Proportion ist zum einen die Bezeichnung „für das Verhältnis zweier
Zahlen oder Größen“, zum anderen aber auch die Bezeichnung „für eine Verhältnisgleichung“ ([6], Seite 353). Letzteres trifft hier zu: a1 − 1b = 1b − 1c .
Diese „Harmonische Proportion“ kann man beim Verhältnis der Flächen
(a = 6), Ecken (b = 8) und Kanten (c = 12) des Würfels betrachten. Al1
1
1
so: 16 − 18 = 18 − 12
; 24
= 24
.
Des weiteren führten sie den Begriff der „befreundeten Zahlen“ , bzw. „verwandten Zahlen“ ein: um zu erkennen, ob zwei Zahlen befreundet sind, muß
man sich die Teiler der Zahlen anschauen. Zahlenbeispiel: 220 und 284.
Teiler von 220: 1, 2, 4, 5, 10, 11, 20, 22, 44, 55, 110 und natürlich 220 selbst.
Teiler von 284: 1, 2, 4, 71, 142 und 284.
Zählt man nun die Teiler, die von der ursprünglichen Zahl unterschiedlich
sind, zusammen, dann erhält man - wenn die Zahlen verwandt sind - als
Pagina 11
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)2.6. Satzgruppe des Pythagoras
Abbildung 2.3: Satzgruppe des Pythagoras
Ergebnis die jeweils andere Zahl: 1+2+4+5+10+11+20+22+44+55+110 =
284 und 1 + 2 + 4 + 71 + 142 = 220.
Schließlich behandelten sie noch die Auflösung von linearen Gleichungen mit
n Unbekannten.
2.6
Satzgruppe des Pythagoras
Zum Schluss soll hier noch die wohl bekannteste Erkenntnis der Pythagoreer
erläutert werden, die sogenannte „Satzgruppe des Pythagoras“.
Ausgangspunkt ist ein rechtwinkliges Dreieck ABC mit der Höhe CD. Diese
Höhe zerlegt nun dieses Dreieck „in zwei Teildreiecke, die zueinander und
zum ganzen Dreieck ähnlich sind.“ ([7], Seite 81) (siehe Abbildung 2.3, a)).
Die Dreiecke ADC und CDB sind also ähnlich.
Es ergibt sich folgende Gleichung: AD : CD = CD : BD bzw. q : h =
h : p. Man teilt also immer die größere Seite durch die kleinere. Andere
Schreibweise: hq = hp . Multipliziert man die Gleichung mit h und p, so erhält
man: h2 = p · q.
Betrachtet man „h2 als Flächeninhalt eines Quadrats mit der Seitenlänge h
und p · q als Flächeninhalt eines Rechtecks mit den Seitenlängen p und q“
([7], Seite 81), so erhält man den Höhensatz:
Das Quadrat über der Höhe eines rechtwinkligen Dreiecks ist inhaltsgleich
Pagina 12
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)2.6. Satzgruppe des Pythagoras
dem Rechteck aus den beiden Hypotenusenabschnitten. ([7], Seite 81)
Als nächstes betrachtet man die ähnlichen Dreiecke ABC und ACD bzw. die
Dreiecke ABC und BCD (siehe Abbildung 2.3, b)). Man erhält: AB : AC =
AC : AD bzw. cb = qb . Mit b und q multipliziert hat man also: b2 = c · q.
Desweiteren hat man die Proportion: AB : BC = BC : BD bzw. ac = ap .
Nun multipliziert man mit a und p und hat als Ergebnis: a2 = c · p.
Auch hier deutet man wieder b2 bzw. a2 als Flächeninhalte von Quadraten
mit der Seitenlänge b bzw. a und c · q bzw. c · p als Flächeninhalte von
Rechtecken mit den Seitenlängen c und q bzw. c und p. So kommt man zum
Kathetensatz:
Das Quadrat über einer Kathete eines rechtwinkligen Dreiecks ist inhaltsgleich dem Rechteck aus der Hypotenuse und dem der Kathete anliegenden
Hypotenusenabschnitt. ([7], Seite 82)
Addiert man die beiden Gleichungen a2 = c · p und b2 = c · q erhält man:
a2 + b2 = c · p + c · q = c · (p + q) = c2 also:
a2 + b2 = c2 (siehe Abbildung 2.3, c)).
Wiederum werden a2 , b2 und c2 als Flächeninhalte von Quadraten mit den
Seiten a, b und c angesehen. Es ergibt sich der Hypotenusensatz:
Die Quadrate über den beiden Katheten eines rechtwinkligen Dreiecks ergeben zusammen den Inhalt des Hypotenusenquadrats. ([7], Seite 82)
Pagina 13
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Kapitel 3
Euklid
Leben und Wirken Euklids
Euklid lebte von ca. 365 bis ca. 300 v. Chr. Man nimmt an, daß er in Athen
von den Schülern Platons erzogen wurde. In Alexandria lehrte er Geometrie
und gründete eine Schule für Mathematik.
Ihm werden verschiedene Entdeckungen aus dem Bereich der Zahlentheorie
zugeschrieben. Bei manchen Werken, die bisher Euklid zugeschrieben wurden,
sind die Historiker der Ansicht, dass diese Zuschreibung nicht gerechtfertigt
ist. Dies gilt zum Beispiel für die Werke „Data, eine Sammlung geometrischer
Theoreme1 , Phenomena, eine Beschreibung des Himmels, Optik [und] die
Einteilung der Tonleiter, eine mathematische Diskussion über die Musik“
([4], Euklid ).
Auch bei vielen anderen Werken sind sich die Historiker nicht einig, jedoch
gilt als gesichert, dass das Werk „die Elemente“ von Euklid stammt.
3.2
Die Elemente
3.2.1
Allgemeines
Die Elemente sind das Hauptwerk Euklids. Dieses Werk stellt eine Abhandlung über die Mathematik dar und umfasst 13 Bände. Es wird vermutet,
dass Euklid bei den geometrischen Abschnitten in diesem Werk die Arbeiten
älterer Mathematiker herangezogen und sie neu angeordnet hat.
Man kann die 13 Bücher dieses Werkes in drei Kategorien aufteilen:
1
Theorem: Dies ist eine andere Bezeichnung für einen mathematischen Satz, also eine
„wahre Aussage über einen mathematischen Sachverhalt“ ([6],Seite 384).
Pagina 14
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)3.2. Die Elemente
• die ersten sechs Bücher bezeichnet man als die planimetrischen2 , allerdings trifft dieser Name eigentlich nur auf die Bücher I, III, IV und VI
zu;
• die Bücher VII bis X werden als die arithmetischen,
• die Bücher XI bis XIII als die stereometrischen bezeichnet.
Generell kann man sagen, Euklid versucht in diesem Werk „alle geometrischen
Sachverhalte aus Postulaten oder Axiomen herzuleiten.“ ([6], Seite 164) „Ein
Postulat [ist] ein speziell geometrischer Grundsatz, der die Möglichkeit einer Konstruktion, die Existenz eines Gebildes sicherstellen soll; ein [für wahr
gehaltenes] Axiom [. . . ] ist ein allgemein logischer Grundsatz, den kein Vernünftiger, auch wenn er von Geometrie nichts weiß, bestreitet.“ ([2], Seite
419)
Postulate und Axiome sind nur im ersten Buch zu finden, bei den restlichen
Büchern folgen üblicherweise nach den Definitionen gleich die Propositionen.
Letzteres sind teilweise Aufgaben, teilweise Lehrsätze. Euklids Interesse richtet sich hauptsächlich „auf den in ihrer Lösung liegenden Existenzbeweis“ ([2],
Seite 420). Nach Prokles sind die wesentlichen Bestandteile einer Proposition
folgende:
1. „die allgemeine Vorlage selbst (Protasis), Lehrsatz oder Aufgabe;
2. das speziell Gegebene (Ekthesis), die Voraussetzung;
3. das speziell Geforderte (Diorismos), die Behauptung;
4. die Konstruktion (Katasheue);
5. der Beweis (Apodeixis);
6. die auf die Vorlage zurückgreifende Schlußzusammenfassung (Symperasma).“ ([2], Seite 420)
Zwar können auch einzelne Teile fehlen, jedoch werden in der Regel alle
Punkte aufgeführt.
2
Planimetrie ist die ebene Geometrie, das heißt man untersucht geometrische Eigenschaften in der Ebene. Im Gegensatz dazu steht die räumliche Geometrie, auch Stereometrie genannt. ([6], Seite 164)
Pagina 15
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)3.2. Die Elemente
Bücher I bis VI
Buch I beginnt mit grundlegenden Definitionen, allerdings wird hier von
Euklid „die Anschauung schon vorausgesetzt“. ([2], Seite 417) So lautet die
erste Definition: „Ein Punkt ist, was keine Teile hat.“ ([2], Seite 1) Wenn
man nicht schon eine Vorstellung davon hat, was man unter einem Punkt
zu verstehen hat, wird man mit dieser Definition nichts anzufangen wissen.
„Euklid will höchstens abgrenzen, was an sich bereits existiert“, wobei er
allerdings nur „einzelne Merkmale hervorhebt“ ([2], Seite 417). Bei dieser
Definition ist es die Unteilbarkeit des Punktes.
In gleicher Weise werden unter anderem die Begriffe Linie, Strecke, Fläche,
Winkel, Kreis, etc. definiert. Danach folgen Postulate und Axiome, auf die das
gesamte Werk aufbaut. Schließlich folgen 48 Sätze, die sich in drei Bereiche
untergliedern lassen:
• „§ 1-26 Kongruenzlehre, Fundamentalkonstruktionen und Verwandtes,
• § 27-32 Parallelentheorie,
• § 33-48 die Hauptsätze über das Parallelogramm und die Lehre von der
Flächengleichheit“ ([2], Seite 417).
In Buch II wird die geometrische Algebra behandelt. Hierbei geht es um
„allgemeinere Größenbeziehungen“ ([2], Seite 425), die durch Formeln ausgedrückt werden. Ziel ist es, unbekannte Größen aus bekannten zu bestimmen.
Buch III handelt von der Kreislehre. Die Definitionen legen fest, wann
zwei Kreise gleich sind, wann eine Linie eine Tangente ist, was ein Kreisabschnitt ist, was ein Kreisausschnitt ist
und dergleichen mehr ([2], Seite 45).
In den Paragraphen werden nun verschiedene Sachverhalte bewiesen, wie
zum Beispiel: „Ein Kreis kann einen
Kreis nicht in mehr als zwei Punkten Abbildung 3.1: Kreissegment und
Kreissektor
schneiden.“ ([2], Seite 53, § 10)
In Buch IV geht es um regelmäßige Vielecke. Der Inhalt dieses Buches wird
als pythagoreisch angesehen.
Pagina 16
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)3.2. Die Elemente
„Buch V gibt die strenge Begründung einer Proportionslehre allgemeiner
Größen.“ ([2], Seite 429)
Zum historischen Hintergrund:
Wie schon im Abschnitt „Die Pythagoreer“ erwähnt versuchen die Griechen
„geometrische Probleme [. . . ] mit Hilfe von Proportionen“ ([2], Seite 429)
darzustellen. Dieses Verfahren konnte durch die Entdeckung des Irrationalen
nicht länger aufrechterhalten werden. Man mußte versuchen, „die wesentlichen elementaren geometrischen Sätze ohne Proportionen herzuleiten“ ([2],
Seite 430). Durch die Erweiterung der Flächenlehre wurde dies bewerkstelligt. Ein Beispiel hierfür ist der Euklidische Beweis des Pythagoras.
Die geometrische Anwendung des vorherigen wird in Buch VI aufgeführt.
Desweiteren behandelt es „die Ähnlichkeitslehre und die allgemeine Flächenanlegung“ ([2], Seite 434).
3.2.3
Bücher VII bis X
In der ersten Hälfte (bis § 19) von Buch VII geht es um „die Grundlegung
der Lehre von den Zahlenverhältnissen, die zweite behandelt die Teilbarkeit“
([2], Seite 439).
Die geometrischen Reihen werden in Buch VIII und in der ersten Hälfte
von Buch IX hauptsächlich behandelt. Es wird die Lehre von den Potenzen
und die Lehre von den rationalen Wurzeln gebracht.
Die Sätze 21-34 am Ende des IX. Buches stellen eine „Lehre von Geraden
und Ungeraden“ dar ([1], Seite 125). Dieses Satzgefüge kann man als „den Anfang einer Theorie der Kongruenzen modulo 2 (z. T. auch mod 4 und mod 8)“
([1], Seite 128) bezeichnen: In den Sätzen 21-27 sind die Ergebnisse der Addition und Subtraktion, in den Sätzen 28-29 der Multiplikation von geraden
bzw. ungeraden Zahlen angegeben. Die Sätze 30-31 sind wichtige Hilfssätze
über die ungerade Zahl als Teiler. Schließlich zeigen die Sätze 32-34, dass die
„Einteilung der geraden Zahlen in lediglich gerademalgerade, lediglich ungerademalgerade und in gemischte“ ([1], Seite 128) wirklich Zahlen enthält.
Euklid behandelt in Buch X die „bei Konstruktionen auf Grund der Postulate auftretenden irrationalen Strecken“ ([2], Seite 446). Diese Abhandlung
soll „ein Fundament“ für „das Ziel [...] des ganzen Werkes, die Theorie der
regulären Körper,“ bilden ([2], Seite 446).
Pagina 17
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)3.2. Die Elemente
Abbildung 3.2: Parallelflach
In den Propositionen 1-18 „werden allgemeine Untersuchungen über Kommensurabilität durchgeführt“ ([2], Seite 447). Wichtig sind §§ 9, 17 und 18,
da hier die Einzelergebnisse zusammengefaßt werden. §9 enthält die Rationalitätsbedingung der Quadratwurzel, und §§ 17, 18 handeln von der „Rationalität der Wurzeln einer dreigliedrigen quadratischen Gleichung“ ([2], Seite
447).
Die Propositionen 19-111a bilden den Hauptteil. Die §§ 19-26 handeln von
Rechtecken mit rationalen Seiten und von den Strecken, die quadriert diese
Art von Flächen ergeben. Alle bisherigen Abschnitte machen für den mathematisch Gebildeten nur wenige Schwierigkeiten. Anders verhält es sich
jedoch bei den nun folgenden. Die Konstruktionen der §§ 27-35 gelten als
„ganz besonders undurchsichtig“ ([2], Seite 447). Allerdings dienen sie nur als
Existenzbeweis der im Folgenden eingeführten Größen. Der Rest des Hauptteils behandelt verschiedene Formen von Strecken, wobei es 12 Hauptformen
und 12 Hilfsformen gibt. Die 12 Hauptformen sind in §§ 36-41 und §§ 7378 definiert, die 12 Hilfsformen in „Zweite und Dritte Definitionsgruppe, §§
47a, 84a“ ([2], Seite 448). Zur Zusammenfassung dienen 72a, 111 und 111a.
Ob der nun folgende letzte Teil des Buches X von Euklid ist, ist zweifelhaft.
Er beinhaltet „die Vorschrift für das Rationalmachen zweigliedriger Nenner“
([2], Seite 450) (§§ 112-114). § 115 dient als Beispiel „für die Möglichkeit,
über die gesteckten Grenzen hinauszugehen“ ([2], Seite 450). § 115a ist zwar
nicht√von Euklid, er ist jedoch als „voreuklidischer Beweis der Irrationalität
von 2“ wichtig ([2], Seite 450).
3.2.4
Bücher XI bis XIII
Buch XI, das erste stereometrische Buch, definiert zuerst mehrere neue Begriffe. Sodann wird untersucht, welche Lagebeziehungen es „zwischen den
Grundgebilden Gerade und Ebene“ gibt (§§ 1-19) ([2], Seite 463). In den
darauf folgenden Sätzen und Aufgaben wird die dreiseitige körperliche Ecke
betrachtet (§§ 20-23, 26, 35). Es folgen weitere Sätze und Aufgaben über
Pagina 18
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)3.2. Die Elemente
Abbildung 3.3: Dodekaeder, Oktaeder und Ikosaeder
Parallelflache3 , vor allem über deren Rauminhalt (§§ 24, 25, 27-34, 36,37).
Schließlich folgen noch zwei Hilfssätze, die aber erst für die späteren Bücher
wichtig sind.
Da das nach dem Parallelflach folgende allgemeine Prisma keine weiteren
Schwierigkeiten macht, ist die Lehre vom Rauminhalt abgeschlossen, solange
keine Infinitesimalbetrachtungen4 nötig sind. Letzteren ist das Buch XII
gewidmet. In ihm wird auch der „Satz über das Verhältnis von Kreisflächen
nachgeholt“ ([2], Seite 463), jedoch fehlt die Berechnung des Kugelvolumens
ebenso, wie „die Vergleichung der Oberflächen“ ([2], Seite 468). Beides wird
erst von Archimedes geliefert. Bei den Sätzen XII, 2, 5, 10, 11, 12 geht es um
folgendes: Das Verhältnis zweier irrationaler Größen X, Y soll dem Verhältnis
elementarer Größen gleich sein.
Das Buch XIII entwickelt zuerst „eine Reihe Größenbeziehungen an stetig
geteilten Strecken und am Fünfeck“ ([2], Seite 463) und fährt fort mit der
Konstruktion der regelmäßigen Körper. Es werden die fünf platonischen Körper konstruiert, „die aber nicht von ihm stammen“ ([2], Seite 471). Die drei
Körper Würfel, Pyramide und Dodekaeder5 sind von den Pythagoreern, die
restlichen beiden Körper Oktaeder6 und Ikosaeder7 gehören dem Theaitetos.
Platonisch werden sie genannt, weil Platon sie im Timaios genannt hat(siehe
auch Abbildung 3.3).
3
Ein Parallelflach ist ein „Körper, dessen Oberfläche von sechs Parallelogrammen gebildet wird, von denen je zwei kongruent sind und in parallelen Ebenen liegen.“([6], S. 329;
siehe auch Abbildung 3.2)
4
Infinitesimalrechnung ist ein anderer Begriff für Differential- und Integralrechnung.
5
Ein Dodekaeder ist ein regelmäßiger Körper, der aus 12 kongruenten Flächen (regelmäßige Fünfecke) zusammengesetzt ist.
6
Der Oktaeder ist ein regelmäßiger Körper; er besteht aus 8 dreieckigen Flächen.
7
Der Ikosaeder ist ein regelmäßiger Körper; er besteht aus 20 dreieckigen Flächen.
Pagina 19
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)3.2. Die Elemente
Angefügte Bücher XIV und XV
Die Bücher XIV und XV stammen nicht von Euklid und wurden erst später den Elementen hinzugefügt.
Buch XIV stammt von Hypsikles (um 150 v. Chr.), der sich über 100 Jahre
später mit dem Verhältnis der Oberflächen und Volumina von Dodekaeder
und Ikosaeder beschäftigte. In diesem Buch weist er nach, daß sich die Oberflächen und Volumina dieser Körper „zueinander Verhalten wie die Würfelkante und Ikosaederkante“ ([2], Seite 476).
Schließlich ist da noch Buch XV, das verschiedene Verfasser hat und wesentlich später entstanden ist. Hauptsächlich beschäftigt es sich „mit trivialen Einzeichnungen eines regelmäßigen Körpers in den anderen“ und mit der
„Aufzählung von Kanten und Ecken“ ([2], Seite 477).
Pagina 20
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Kapitel 4
Archimedes
Leben und Wirken des Archimedes
Archimedes wurde um 287 v. Chr. in Syrakus auf Sizilien geboren und verbrachte dort auch den größten Teil seines Lebens. Von diesem ist, außer den
mathematischen und physikalischen1 Errungenschaften, nicht viel bekannt.
Viele Geschichten über ihn dürften nur Legenden sein, jedoch weiß man,
dass er, um die von den Römern belagerte Stadt Syrakus zu befreien, Steinschleudern bzw. Katapulte erfunden hat. Er starb 212 v. Chr. während der
römischen Eroberung von Syrakus im 2. punischen Krieg. Zu seinen erhalten
gebliebenen Werken gehören:
„Über Spiralen“, „Kugel und Zylinder“, „Die Quadratur der Parabel“, „Über
das Gleichgewicht ebener Flächen oder über den Schwerpunkt ebener Flächen“, „Über Paraboloide, Hyperboloide und Ellipsoide“, „Über schwimmende Körper“, „Die Sandzahl“ und „Kreismessung“.
4.2
Werke
4.2.1
Buch „Über Spiralen“
Archimedes definiert eine Spirale wie folgt: Ein Halbstrahl (unsere heutige
Bezeichnung dafür ist die Halbgerade) bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit um seinen Endpunkt innerhalb einer Ebene, bis er in seine Ausgangsstellung zurückkehrt (Archimedes nennt diese Ausgangsstellung „Leitlinie“ ).
Gleichzeitig bewegt sich ein Punkt auf der Halbgeraden vom Endpunkt aus
1
Dazu gehören: Hebelgesetze, grundlegende Gesetze der Hydrostatik, die Erfindung des
Flaschenzuges und die Erfindung der Wasserschnecke.
Pagina 21
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)4.2. Werke
mit ebenfalls konstanter Geschwindigkeit. Die Linie, auf der sich der Punkt
in der Ebene bewegt, ist eine Spirale.
Das Buch besteht aus 28 Sätzen, wobei die ersten 17 Sätze hauptsächlich nur
Hilfssätze sind oder nur dazu dienen, die folgenden Sätze zu beweisen. Die
restlichen Sätze 18 bis 28 kann man in zwei Kategorien unterteilen: Differentialsätze (18-20) und Integralsätze (21-28).
Die Sätze 18 bis 20 kann man wie folgt
zusammenfassen: „Die Subtangente der
Spirale ist gleich dem Produkte aus
dem Radius Vektor und der Anomalie.“ ([3], Seite 62) Zur Veranschaulichung (siehe Abbildung 4.1): Man hat
also einen Punkt P der Spirale in Polarkoordinaten, das heißt er ist durch
seinen Abstand r vom Ursprung O (dem
sogenannten Pol) und dem Winkel ω
zwischen [OP] und der X-Achse definiert. (Dieser Winkel wird auch An- Abbildung 4.1: Subnormale und
omalie genannt.) Der Schnittpunkt der Subtangente
Tangente in P mit der X-Achse sei P”. Die Projektion des Tangentenabschnittes [PP”] auf die X-Achse ist die Subtangente.
Mit den Sätzen 21 bis 23 wird die Integrabilität bewiesen; in den Sätzen 24
bis 28 wird die Integration ausgeführt.
Die Sätze 24 bis 28 behandeln die Bestimmung des Flächeninhaltes eines Spiralsektors, also eines Teils der Spirale. Zum Beispiel (siehe Abbildung 4.2):
Bogen-Endpunkte: B1 (r1 ; ω1 ), B2 (r2 ; ω2 )
Abbildung 4.2: Spiralsektor
(Skizze)
4.2.2
Somit ist das Ergebnis des Buches „Über
Spiralen“ folgende Formel, mit der man den
Inhalt des Spiralsektors berechnen kann: Flächeninhalt = 13 · (ω2 r22 − ω1 r12 ) .
Buch „Kugel und Zylinder“
In diesem Buch beschäftigt sich Archimedes mit der „Berechnung der Oberfläche und des Inhalts der Kugel und des Kugelsegments, sowie des Kugelsektors“. ([3], Seite 75). Ein Kugelsegment, auch Kugelabschnitt genannt, erhält
man, indem man die Kugel mit Hilfe einer Ebene zerschneidet.
Pagina 22
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)4.2. Werke
„Ergänzt man einen Kugelabschnitt über seinem Grundkreis durch einen Kegel, dessen Spitze im Mittelpunkt der Kugel liegt, so entsteht ein Kugelausschnitt (Kugelsektor).“ ([6], Seite 258).
Dieses Werk des Archimedes besteht aus zwei Teilen, wobei er im zweiten
Teil Anwendungen nennt und Aufgaben gibt. Der Leitgedanke dieses Werkes
ist, daß man die Kugel in Elementarkegel zerlegen muß. Die Spitze der Kegel
ist der Mittelpunkt der Kugel. Daß es allerdings nicht zur Art des Archimedes gehört, den Leitgedanken in den Vordergrund zu stellen, und „er nur ihm
selbst als Schlüssel der Beweisfindung“ ([3], Seite 75) dient, wird in der Einleitung zu diesem Werk des Archimedes gezeigt. Um dies aufzuzeigen, wird
hier, ausgehend vom Leitgedanken, der Gedankengang Archimedes rückwärts
durchlaufen. Durch ihn ergibt sich die Möglichkeit „aus der Oberfläche der
Kugel auf ihren Inhalt, bzw. von der Kalotte2 auf den Inhalt des Sektors und
damit auf den Inhalt des Segments zu schließen“. ([3], Seite 76)
Archimedes muss also die Oberfläche der Kugel bestimmen. Für die hierfür nötige Integration schließt er das Integral in Grenzen ein, indem er „der
Kugel einen Körper um- und einen anderen einbeschreibt“ ([3], Seite 75).
Hierfür wählt er Rotationskörper von regelmäßigen Vielecken. Dieses Verfahren, einem Körper andere regelmäßige Körper um- und einzubeschreiben,
auf die Ebene angewandt, benützt Archimedes, um die Kreiszahl Pi (π) zu
bestimmen (siehe auch 4.2.6 Kreismessung).
4.2.3
Buch „Die Quadratur der Parabel“
Man geht in diesem Werk von folgendem Problem aus: zu einem gegebenen
Kreis oder Kreissegment soll eine geradlinig begrenzte Fläche konstruiert
werden, die zu ersterem flächengleich ist. Man versuchte dann dasselbe für
ein Ellipsensegment zu zeigen, wobei man allerdings Hilfssätze verwendete,
deren Richtigkeit nicht bewiesen war. Deswegen glaubten die meisten, diese
Probleme seinen nicht gelöst. Archimedes zeigt nun, durch Quadrieren der
Fläche eines Parabelsegments, dass „der Inhalt jedes Parabelsegments um ein
Drittel größer ist als das Dreieck, das mit ihm gleiche Grundlinie und Höhe
hat“ ([3], Seite 153).
2
Kalotte ist der „zur Kugeloberfläche [gehörende] Teil eines Kugelabschnitts” ([6], Seite
Pagina 23
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)4.2. Werke
Buch „Über Paraboloide, Hyperboloide und Ellipsoide“
Paraboloid
Ein Paraboloid ist eine Rotationsfigur, die dadurch entsteht, daß eine Parabel um ihre Achse rotiert. Ein Paraboloid-Segment entsteht durch zwei
parallele Ebenen, wobei die eine das Paraboloid berührt und die andere das
Paraboloid schneidet. Die Basis des Segments ist „das Flächenstück, das in
der schneidenden Ebene durch die Fläche des Paraboloids begrenzt wird“.
([3], Seite 213)
Es geht nun um den Beweis, dass wenn die Basis eines Paraboloid-Segments senkrecht auf der
Rotationsachse steht, der Inhalt des Segments 1 12
mal so groß ist, wie ein Kegel mit gleicher Grundfläche und Höhe. Des weiteren geht es um den Beweis, dass „die Inhalte beliebiger Segmente desselben Paraboloids [sich so verhalten] wie die Quadrate ihrer Achsen“ ([3], Seite 213).
Abbildung 4.3: Paraboloid
Ausgangspunkt ist eine Hyperbel in einer Ebene. Lässt man nun die Hyperbel um ihre Hauptachse rotieren, so nennt man die sich daraus ergebende
Figur ein Hyperboloid. Ein Hyperboloid-Segment ist ebenso definiert, wie
ein Paraboloid-Segment.
Nun handelt es sich unter anderem um folgenden Beweis: Steht die Grundebene eines Hyperboloid-Segments auf der Rotationsachse senkrecht, dann „verhält sich der
Inhalt des Segments zum Inhalt des Kegels
von gleicher Grundfläche und Höhe wie die
Summe, gebildet aus der Achse des Segments
und der dreifachen Achsenergänzung, zu der
Summe, gebildet aus der Achse des Segments
und der doppelten Achsenergänzung“. ([3],
Seite 214)
Abbildung 4.4: Zweischaliges
Hyperboloid
Hyperboloid
Pagina 24
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)4.2. Werke
Ellipsoid
Es werden zwei verschiedene Arten von Ellipsoiden genannt: Wenn sich eine
Ellipse um ihre große Achse dreht, wird die Rotationsfigur ein verlängertes
Ellipsoid genannt, dreht sich die Ellipse um ihre kleine Achse, wird die Rotationsfigur ein abgeflachtes Ellipsoid genannt. Anders als beim Paraboloid
und beim Hyperboloid werden hier drei Ebenen verwendet, um EllipsoidSegmente zu bekommen. Alle drei Ebenen sind parallel, wobei zwei Ebenen
das Ellipsoid berühren und die dritte das Ellipsoid schneidet. Die Basis der
Segmente heißt „das Flächenstück, das in der schneidenden Ebene durch die
Fläche des Ellipsoid begrenzt wird“. ([3], Seite 215)
Es geht nun um folgende Beweise: Wenn
die Grundfläche zweier Ellipsoid-Segmente
senkrecht zur Achse des Ellipsoids ist und
durch den Mittelpunkt geht, ist jedes Segment doppelt so groß wie ein Kegel mit gleicher Grundfläche und Höhe. Anders ist es,
wenn die Grundfläche zwar immer noch senkrecht zur Achse des Ellipsoids steht, sie jedoch nicht mehr durch den Mittelpunkt geht.
Wenn dem so ist, dann „hat das größere SegAbbildung 4.5: Ellipsoid
ment zum Kegel von gleicher Grundfläche
und Höhe dasselbe Verhältnis wie die Summe, gebildet aus der halben Achse
des Ellipsoids und der Achse des kleineren Segments, zur Achse des kleineren Segments, andererseits hat [dann] das kleinere Segment zum Kegel von
gleicher Grundfläche und Höhe dasselbe Verhältnis wie die Summe, gebildet
aus der halben Achse des Ellipsoids und der Achse des größeren Segments,
zur Achse des größeren Segments“. ([3], Seite 215)
4.2.5
Buch „Die Sandzahl“
Es geht hier um das Problem, wie groß die Zahl der Sandkörner ist. Archimedes listet hier zuerst einige Meinungen seiner damaligen Zeit auf. So
glaubten anscheinend viele, es gebe unendlich viele Sandkörner, wohingegen
andere wiederum meinten, die Zahl der Sandkörner sei zwar nicht unendlich, jedoch gäbe es keine Zahl, die größer ist als die Anzahl der Sandkörner.
Archimedes zeigt nun, unter Zuhilfenahme geometrischer Beweise, dass es
sogar etliche Zahlen gibt die größer sind. Dabei führt er das Bild einer Kugel
ein, die die Größe der Erde hat und völlig aus Sand besteht, wobei auch die
Meere und alle Täler der Erdkugel bis zu den Gipfeln der Berge mit Sand
Pagina 25
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)4.2. Werke
ausgefüllt wären. Jedoch will Archimedes nicht nur eine Zahl finden, die „die
Zahl der Sandkörner in jener der Erdkugel gleichen Kugel“ übertrifft, „sondern auch die Zahl der Sandkörner in einer Kugel, die so groß ist wie der
Kosmos“. ([3], Seite 349). Natürlich findet er auch eine: 1068 ([3], Seite 364).
Interessant scheint mir hier noch das zu sein, was Archimedes und seine
Zeitgenossen unter dem Begriff „Kosmos“ verstanden: sie bezeichnen damit
die Kugel, „deren Zentrum der Mittelpunkt der Erde und deren Radius die
Verbindungslinie der Mittelpunkte der Erde und der Sonne ist“. ([3], Seite
349).
4.2.6
Kreismessung
Anhand der Kreismessung gelingt es Archimedes zum ersten mal in der Geschichte der Mathematik die Kreiszahl Pi (π) zwischen rationale Schranken
einzuweisen: 3 10
< π < 3 17 . Er bewies als erster, dass „die Flächenbestim71
mung des Kreises und die Bestimmung des Kreisumfanges äquivalente Probleme sind“ ([6], Seite 256).
In seinem ersten Satz zeigt er, dass ein Kreis und ein rechtwinkliges Dreieck
inhaltsgleich sind, wenn der Radius des Kreises dieselbe Länge hat wie eine
der Katheten, und wenn der Umfang gleich der Hypothenuse (Archimedes
nennt sie Basis) ist. Der zweite Satz behauptet, dass das Verhältnis von der
Fläche des Kreises zum Quadrat seines Durchmessers 11 zu 14 ist.
Mit Hilfe des dritten und letzten Satzes schließt Archimedes π zwischen zwei
Grenzen ein, indem er einem Kreis ein Polygon von 96 Seiten einbeschreibt
und ein weiteres Polygon von ebenfalls 96 Seiten umbeschreibt und jeweils
den Umfang des Polygons bestimmt. Der Schlußsatz lautet: „Der Umfang des
Kreises ist demnach dreimal so groß als der Durchmesser und noch um etwas
größer, nämlich um weniger als 17 , aber um mehr als 10
desselben“. ([3], Seite
71
Pagina 26
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Abbildungsverzeichnis
2.3
Ein Pentagramm (Sternfünfeck) . . . . . . . . . . . . . . . . .
Darstellung verschiedener Dreieckszahlen . . . . . . . . . . . .
Satzgruppe des Pythagoras . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.1
3.2
3.3
Kreissegment und Kreissektor . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Parallelflach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Dodekaeder, Oktaeder und Ikosaeder . . . . . . . . . . . . . . 15
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
Subnormale und Subtangente . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Spiralsektor (Skizze) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Paraboloid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zweischaliges Hyperboloid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ellipsoid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
23
6
7
8
18
18
Pagina 27
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Bildquellen
• Abbildung 2.1: Nachgezeichnet nach [1], Seite 296;
• Abbildung 2.5: Nachgezeichnet nach [6], Seite 112;
• Abbildung 2.3: Nachgezeichnet nach [7], Seite 81 und Seite 82;
• Abbildung 3.1: eigene Skizze nach Definition von [6], Seite 253 und
Seite 254;
• Abbildung 3.2: [6], Seite 329;
• Abbildung 3.3: Nach Original von [4], Polyeder";
• Abbildung 4.1: Nachgezeichnet nach [6], Seite 403;
• Abbildung 4.2: eigene Skizze nach Definition von [3], Seite 52, § 26;
• Abbildung 4.3: [8], Stichwort „Paraboloid“;
• Abbildung 4.4: [8], Stichwort „Hyperboloid“;
• Abbildung 4.5: [8], Stichwort „Ellipsoid“;
Pagina 28
Vedi nel PDF(si apre in una nuova finestra)Literaturverzeichnis
„Zur Geschichte der griechischen Mathematik“, herausgegeben
von Oskar Becker; Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, unveränderte Teilauflage der ersten Auflage 1965; 1, 2, 3, 5, 6,
7, 13, 24
[2]
„Euklid / Die Elemente“, herausgegeben von Clemens Thaer (Sonderausgabe); Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 7.
unveränderte Auflage 1980; 11, 12, 13, 14, 15, 16
[3]
„Archimedes / Werke“ (Sonderausgabe); Verlag: Wissenschaftliche
Buchgesellschaft Darmstadt, 4. unveränderter reprografischer Nachdruck 1983; 18, 19, 20, 21, 22, 24
[4]
„Microsoftr Encartar 98 Enzyklopädie“ - CD Rom, (die Texte, aus
denen die Zitate entnommen sind, sind unter den jeweils angegebenen
Suchbegriffen zu finden); 1, 2, 3, 4, 10, 24
[5]
„Mathematik der griechischen Antike“ von Johannes Pöckl. Zu
finden im Internet unter http://www.fundus.org/referat.asp?ID=
1945; Datei: ic1945.pdf, 1, 7
[6]
„Der kleine Duden Mathematik“, herausgegeben von Meyers Lexikonredaktion; Verlag: Bibliographisches Institut F.A. Brockhaus AG,
2. Auflage 1996, ISBN 3-411-05352-6; 4, 7, 10, 11, 15, 19, 22, 24
[7]
„Mathematik, Geometrie 9. Schuljahr“, von Johannes Kratz; Verlag: Bayerischer Schulbuch-Verlag, 2. Auflage 1989, ISBN 3-7627-35867; 8, 9, 24
[8]
„Wikipedia-DVD“ (Premiumausgabe), Ausgabe 2007 / 2008, ISBN
978-3-86640-019-1, http://de.wikipedia.org. 24